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    <IdentifierDoi>10.3205/zaud000019</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zaud0000197</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Tinnitus &#8211; Grundlagen und Therapie unter Ber&#252;cksichtigung der aktuellen S3-Leitlinie &#8222;Chronischer Tinnitus&#8220;</Title>
      <TitleTranslated language="en">Tinnitus &#8211; Basics and therapy taking into account the current S3 guideline &#8220;Chronic Tinnitus&#8221;</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Hesse</LastnameHeading>
          <Firstname>Gerhard</Firstname>
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          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>Tinnitus-Klinik am KH Bad Arolsen, Gro&#223;e Allee 50, 34454 Bad Arolsen, Deutschland<Affiliation>Tinnitus-Klinik am Krankenhaus Bad Arolsen, Deutschland</Affiliation><Affiliation>Universit&#228;t Witten-Herdecke, Witten, Deutschland</Affiliation></Address>
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          <LastnameHeading>Kastellis</LastnameHeading>
          <Firstname>Georgios</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
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          <Affiliation>Tinnitus-Klinik am Krankenhaus Bad Arolsen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">tinnitus</Keyword>
      <Keyword language="en">hearing loss</Keyword>
      <Keyword language="en">hyperacusis</Keyword>
      <Keyword language="en">cognitive behavioural therapy</Keyword>
      <Keyword language="en">hearing aids</Keyword>
      <Keyword language="de">Tinnitus</Keyword>
      <Keyword language="de">Schwerh&#246;rigkeit</Keyword>
      <Keyword language="de">Hyperakusis</Keyword>
      <Keyword language="de">kognitive Verhaltenstherapie</Keyword>
      <Keyword language="de">H&#246;rger&#228;te</Keyword>
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    <DatePublished>20220204</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>2628-9083</ISSN>
        <Volume>4</Volume>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Audiologie - Audiological Acoustics</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Audiol (Audiol Acoust)</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>01</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Tinnitus ist ein Symptom gest&#246;rter H&#246;rwahrnehmung und in &#252;ber 90&#37; der F&#228;lle mit einem mehr oder weniger stark ausgepr&#228;gten H&#246;rverlust vergesellschaftet. Zwar klagen sehr viele Menschen &#252;ber Ohrger&#228;usche und suchen entsprechende Behandlungsangebote, tats&#228;chlich aber sind Auspr&#228;gung und Belastung der Beschwerden sehr unterschiedlich und verschwinden bei vielen Menschen auch ohne Therapie wieder bzw. werden habituiert, d.h. nicht mehr st&#246;rend wahrgenommen. Therapieans&#228;tze, die Ohrger&#228;usche vollst&#228;ndig abschalten k&#246;nnen, sind nicht verf&#252;gbar, zumal die Auspr&#228;gung und Entstehung des Tinnitus individuell sehr unterschiedlich sind.</Pgraph><Pgraph>In diesem Review sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Tinnitus zusammengefasst und Therapieformen beschrieben und bewertet werden. Die &#220;bersicht st&#252;tzt sich dabei auf die unter Federf&#252;hrung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie gerade neu erstellte und im September 2021 ver&#246;ffentlichte S3-Leitlinie &#8222;Chronischer Tinnitus&#8220;.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Tinnitus is a symptom of disturbed auditory perception and in more than 90&#37; connected to a hearing loss of different expression. Many people experience tinnitus and seek for treatment, but suffering and burden through the tinnitus is individually very different. With many patients it vanishes after a certain time even without treatment. This process is called habituation, tinnitus is perceived less disturbing. Up to date there is no therapy that can completely switch off the tinnitus, mainly because origin and expression of tinnitus is individual and very different.</Pgraph><Pgraph>This review summarizes scientific findings about tinnitus, its origin and comorbidities and describes and evaluates modern therapies. It is based on the just new elaborated and in September 2021 published <TextGroup><PlainText>S3-Guideline</PlainText></TextGroup> &#8220;Chronic Tinnitus&#8221;, under the lead management of the German Society of ENT, Head and Neck-Surgery.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Tinnitus (vom lateinischen &#8222;tinnire&#8220; &#61; T&#246;nen, Klingen) ist ein Synonym f&#252;r Ohrger&#228;usche. Diese entsprechen einer geh&#246;rten akustischen Sensation, die nicht durch von au&#223;en kommende Reize hervorgerufen wird. </Pgraph><Pgraph>Grundlagenstudien der letzten Jahre haben ergeben, dass Tinnitus haupts&#228;chlich eine Folge verringerter, herunterregulierter Inhibition ist <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Diese tritt besonders dann auf, wenn ein bestehender oder akut erlittener H&#246;rverlust eine besondere kortikale und neuronale Aktivit&#228;t erfordert. Allerdings werden diese m&#246;glichen Erkl&#228;rungsmodelle f&#252;r eine Tinnitusentstehung und Tinnitusunterhaltung auf den Pr&#252;fstand gestellt. So kann ein mangelnder sensorischer Input, etwa bedingt durch einen H&#246;rverlust, zu einer erh&#246;hten Feuerungsrate im auditorischen System f&#252;hren und damit als eine m&#246;gliche Ursache von Tinnituswahrnehmung angesehen werden, insbesondere weil dadurch die notwendige Inhibition zur Unterdr&#252;ckung von St&#246;rger&#228;uschen wegf&#228;llt. Die kortikale Plastizit&#228;t wird wesentlich unterhalten durch diese laterale Inhibition. Bei H&#246;rverlust, auch wenn dieser im sehr hochfrequenten Bereich ist und vielleicht sogar im Audiogramm gar nicht messbar ist (Hidden Hearing Loss), kann es zu einer Verst&#228;rkung bestimmter hochfrequenter Anteile kommen, um diesen sensorischen Verlust auszugleichen. Allerdings, so eine &#220;bersicht in der Zeitschrift Neuroscience, k&#246;nne dies alleine nicht ausreichend ein f&#252;r alle verbindliches Tinnitusmodell erkl&#228;ren, da es auch viele Menschen mit H&#246;rverlust, gerade auch im Hoch- oder H&#246;chsttonbereich gibt, die nicht unter Ohrger&#228;uschen leiden bzw. gar keine Ohrger&#228;usche wahrnehmen. Daraus schlie&#223;t der Autor des &#220;bersichtsartikels, dass eben auch andere Mechanismen eine Rolle spielen m&#252;ssten und die sogenannte Verst&#228;rkung (&#8222;Gain&#8220;) alleine nicht ausreicht. Als ein m&#246;gliches Modell wird daher die Aufmerksamkeit als wesentlicher Faktor f&#252;r die Tinnituswahrnehmung und die Tinnitusakzentuierung dargestellt. Auch steuere die Aufmerksamkeit die neuronale Aktivit&#228;t und damit auch den zentralen Verst&#228;rkungseffekt <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Andere Modellvorstellungen beziehen sich auf molekulare und zellul&#228;re Regulationsmechanismen der neuronalen Organisation und der tonotopen Landkarte des auditorischen Kortex und daraus resultierende Ver&#228;nderungen inhibitorischer Netzwerke und synaptischer Strukturen und Funktionen. Derartige Mechanismen k&#246;nnten den Zusammenhang zwischen einer verminderten Inhibition f&#252;r Au&#223;enger&#228;usche, besonders aber f&#252;r Tinnitus als ein in der H&#246;rbahn entstehendes St&#246;rger&#228;usch, verdeutlichen. Die zus&#228;tzliche Vernetzung mit anderen Strukturen des Gehirns erkl&#228;rt dann auch die Belastung, die entsteht, urs&#228;chlich ist jedoch der H&#246;rverlust f&#252;r die kortikale Reorganisation verantwortlich <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Diesselbe Arbeitsgruppe untersuchte etwa mit funktioneller Kernspintomographie den Unterschied zwischen H&#246;rverlust, Tinnitus und tonotoper Reorganisation an 90 Teilnehmern mit hochfrequentem H&#246;rverlust, mit oder ohne Tinnitus. Die Probanden wurden mit Reint&#246;nen stimuliert und ihre kortikalen Antworten wurden aufgezeichnet. Dabei war das Aktivierungslevel im auditorischen Kortex nach Hochfrequenzstimulation in beiden Gruppen deutlich erh&#246;ht, in der H&#246;rverlust-Gruppe ohne Tinnitus aber noch deutlich st&#228;rker. Auch waren die tonotopen Landkarten bei den Patienten mit H&#246;rverlust ohne Tinnitus st&#228;rker ver&#228;ndert als bei den Kontrollpatienten. Die Autoren folgern daraus, dass die kortikalen Ver&#228;nderungen deutlich st&#228;rker auf den H&#246;rverlust zur&#252;ckzuf&#252;hren sind als auf den Tinnitus. Die st&#228;rkere Ver&#228;nderung bei H&#246;rverlust-Patienten ohne Tinnitus interpretieren die Autoren damit, dass bei Patienten mit Tinnitus die kortikale Kompensation weniger ausgepr&#228;gt ist als bei den anderen Patienten. Damit entst&#252;nde der Tinnitus als Folge plastischer Ver&#228;nderungen im Kortex nach H&#246;rverlust besonders dann, wenn die Kompensation inad&#228;quat ablaufe <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Ein anderes Modell erkl&#228;rt die zumindest im Tierversuch bei Tinnitus erh&#246;hte Spontan- und evozierte Aktivit&#228;t in der H&#246;rbahn, jedenfalls bei Vorliegen eines H&#246;rverlustes, als kompensatorisches Beimischen eines Rauschens, um das unterschwellige, zu schwache Signal h&#246;rbar zu machen bzw. es hervorzuheben. Diese stochastische Resonanz (SR) k&#246;nne als Tinnitus wahrgenommen werden, sei aber nur ein Nebenprodukt der Kompensation bei H&#246;rverlust <TextLink reference="6"></TextLink>. Denkbar w&#228;re, dass sich die angef&#252;hrten Modelle erg&#228;nzen und so f&#252;r die vielf&#228;ltigen und sehr individuellen Formen der Tinnituswahrmehmung verantwortlich w&#228;ren.</Pgraph><Pgraph>Die tats&#228;chliche Belastung durch den Tinnitus entsteht jedoch erst dann, wenn diese fortgeleitete und damit geh&#246;rte Spontanaktivit&#228;t durch die auditive Wahrnehmung wie alle wiederkehrenden und an sich unbedeutenden Dauerreize nicht habituiert, d.h. weggefiltert wird. Dann wird das Ohrger&#228;usch mit einer besonderen Bedeutung belegt, eine Habituation gelingt nicht und es kann zu einem st&#246;renden und manchmal auch zu Komorbidit&#228;ten f&#252;hrenden Beschwerdebild kommen; es kann sich sogar eine eigenst&#228;ndige Erkrankung entwickeln. Dabei gehen epidemiologische Studien f&#252;r Europa und die Vereinigten Staaten von Zahlen aus, bei denen ca. ein Viertel aller Menschen bereits einmal Tinnitussensationen erlebt haben. 10 bis 15&#37; der Menschen h&#246;ren Tinnitus &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum, als tats&#228;chlich behandlungsbed&#252;rftig gelten aber nur 3 bis 5&#37;. Von diesen wiederum ist die H&#228;lfte erheblich belastet <TextLink reference="7"></TextLink>. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Systematik">
      <MainHeadline>Systematik</MainHeadline><SubHeadline>Objektiver und subjektiver Tinnitus</SubHeadline><Pgraph>Sehr selten kann das Ohrger&#228;usch auch von Au&#223;enstehenden wahrgenommen oder bei einer Untersuchung auskultiert werden, dann spricht man von einem objektiven Tinnitus. Dieser entspricht allerdings eher einem geh&#246;rten Ger&#228;usch des eigenen K&#246;rpers. So k&#246;nnen Gef&#228;&#223;prozesse, Shunts oder Stenosen als pulsierendes Ohrger&#228;usch imponieren, w&#228;hrend Muskelkloni, z.B. der Pharynx-Muskulatur als klackendes oder schmatzendes Ger&#228;usch wahrgenommen werden. </Pgraph><Pgraph>Wesentlich h&#228;ufiger ist der subjektive Tinnitus: Dieser ist von au&#223;en nicht nachweisbar und wird zu &#252;ber 90&#37; durch eine Dysfunktion der Haarzellen des Innenohres generiert und als neuronale Aktivit&#228;t fortgeleitet, auch wenn die eigentliche Wahrnehmung und Belastung durch den Tinnitus erst durch Vernetzung im Kortex entstehen <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="10"></TextLink>. Die Pr&#228;valenz dieser Ohrger&#228;usche steigt mit dem Lebensalter, als Hauptrisikofaktoren gelten eine L&#228;rmbelastung und damit verbundene Schwerh&#246;rigkeit sowie H&#246;rminderungen, die sich aus anderen Ursachen entwickeln. Auch St&#246;rungen der Mittelohrfunktion bis zu Verlegungen des Geh&#246;rganges durch Ohrenschmalz k&#246;nnen Ohrger&#228;usche hervorrufen <TextLink reference="11"></TextLink>. Durch die hohe Zahl betroffener Patienten entstehen nebenbei auch erhebliche Kosten f&#252;r das Gesundheitswesen, die nach einer Studie aus Holland allein f&#252;r dieses Land auf fast 7 Milliarden Euro hochgerechnet wurden <TextLink reference="12"></TextLink>. Dabei entstehen Kosten nicht nur durch rein medizinische Behandlungen, sondern auch durch Folgekosten, die durch soziale Begleiterscheinungen wie Arbeitsunf&#228;higkeit, Fr&#252;hberentung usw. entstehen k&#246;nnen. </Pgraph><SubHeadline>Akut &#8211; chronisch</SubHeadline><Pgraph>Besonders f&#252;r die Behandlung des Ohrger&#228;usches ist bedeutsam, ob dieses akut und erstmalig auftritt oder l&#228;nger als drei Monate besteht und damit als chronisch einzusch&#228;tzen ist. Tritt ein Ohrger&#228;usch erstmalig auf und ist dann auch, wie in den meisten F&#228;llen, von einer pl&#246;tzlichen H&#246;rminderung begleitet, so ist dieses dann auch wie eine akute H&#246;rminderung zu behandeln, d.h. nach den g&#228;ngigen Leitlinien <TextLink reference="13"></TextLink> sollte dann eine hochdosierte Kortisontherapie erfolgen. Dagegen ist beim chronischen, l&#228;nger als 3 Monate bestehenden Ohrger&#228;usch, unabh&#228;ngig von der Entstehungsursache, eine kausale, d.h. das Tinnitusger&#228;usch abschaltende Behandlung, nicht bekannt und nach aktuellen Wissensstand auch nicht vorhanden. </Pgraph><SubHeadline>Tinnitus und Schwerh&#246;rigkeit</SubHeadline><Pgraph>93&#37; aller Tinnitus-Patienten haben begleitend (oder ausl&#246;send) eine messbare H&#246;rminderung <TextLink reference="14"></TextLink>. Dazu klagen &#252;ber 40&#37; gleichzeitig auch &#252;ber eine bestehende Lautheitsempfindlichkeit (Hyperakusis), die allerdings in der Regel durch ein Recruitment bedingt ist. Dabei korrelieren die meisten Ohrger&#228;usche mit dem H&#246;rverlust in der Frequenz, in der der Tinnitus wahrgenommen wird, zumeist imponieren sie als hochfrequente T&#246;ne <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>. Selbst bei akut auftretenden H&#246;rst&#246;rungen wird ein Ohrger&#228;usch h&#228;ufig erst nach einer gewissen Latenzzeit bemerkt oder wenn der H&#246;rverlust sich wieder etwas erholt hat. Entwickelt sich eine Schwerh&#246;rigkeit, wie in den meisten F&#228;llen, aber schleichend und mit zunehmendem Alter, so kann ein Tinnitus dann h&#228;ufig unabh&#228;ngig von &#228;u&#223;eren Einfl&#252;ssen pl&#246;tzlich wahrgenommen werden; meistens wird dies durch emotionale Belastungen oder Stresssituationen getriggert.</Pgraph><SubHeadline>Kompensiert &#8211; dekompensiert</SubHeadline><Pgraph>Wesentlich f&#252;r die Behandlung des chronischen Tinnitus ist die Frage, ob das Ohrger&#228;usch kompensiert ist, d.h. keine wesentlichen Beeintr&#228;chtigungen hervorruft oder ob der Tinnitus zu einer Dekompensation f&#252;hrt. Wenn der H&#246;reindruck Tinnitus im Gehirn durch plastische Ver&#228;nderungen und durch Vernetzung in der emotionalen Bewertung und dann auch durch konsekutive Hinwendungsreaktionen verschaltet und verst&#228;rkt wird, so verhindert dies eine normale Habituation und es entsteht ein Leiden am Tinnitus <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>. Dann droht der Tinnitus zu dekompensieren oder dekompensiert den Patienten bereits. Das Symptom dominiert den Betroffenen, beherrscht seine Lebens- und Gestaltungsf&#228;higkeit und schr&#228;nkt diese mehr oder weniger stark ein <TextLink reference="18"></TextLink>. Eine derartige Entwicklung entsteht unabh&#228;ngig davon, ob der Tinnitus prim&#228;r im Innenohr, im H&#246;rnerven, im Hirnstamm oder in der zentralen H&#246;rverarbeitung generiert wird. </Pgraph><Pgraph>Generell entspricht ein subjektiver Tinnitus der Wahrnehmung einer Spontanaktivit&#228;t, die meist als Folge eines H&#246;rverlustes in irgendeiner Station der H&#246;rbahn generiert oder kompensatorisch verst&#228;rkt und dann mit besonderer Hinwendung oder Beachtung belegt wird. Ursache ist dabei sehr h&#228;ufig eine Sch&#228;digung der &#228;u&#223;eren Haarzellen des Innenohres.</Pgraph><Pgraph>Der eigentliche Krankheitswert macht sich dann fest an durch das Ohrger&#228;usch ausgel&#246;sten oder parallel zum Ohrger&#228;usch entstehenden psychosozialen Begleiterscheinungen, die zu manifesten Depressionen oder Angsterkrankungen f&#252;hren oder sich als Konzentrations- und Schlafst&#246;rungen bemerkbar machen k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Besonders eine subjektive &#220;berforderung (Distress) wird nach neueren Untersuchungen <TextLink reference="19"></TextLink>, <TextLink reference="20"></TextLink> als ein starker Pr&#228;diktor f&#252;r die Entstehung eines Tinnitus angesehen. Das Ohrger&#228;usch wird als eine Spontanerregung der H&#246;rbahn stressgetriggert oder als sensuelle &#220;berreizung pl&#246;tzlich wahrgenommen und als st&#246;rend empfunden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass das Ohrger&#228;usch selbst praktisch nie lauter als 5 bis 15 dB &#252;ber der subjektiven H&#246;rschwelle wahrgenommen wird <TextLink reference="21"></TextLink>. Dagegen ist die subjektiv empfundene Lautheit von der (vergleichend gemessenen) tats&#228;chlichen Lautst&#228;rke des Ohrger&#228;usches unabh&#228;ngig. Da der Tinnitus so eng mit der H&#246;rwahrnehmung verkn&#252;pft ist, sprechen wir auch nicht von einem eigenst&#228;ndigen Krankheitsbild, sondern sehen den Tinnitus als ein Symptom gest&#246;rter H&#246;rwahrnehmung und H&#246;rverarbeitung. Die St&#246;rung beziehungsweise Belastung durch das Ohrger&#228;usch entsteht dann durch kortikale Vernetzungen, insbesondere wenn die H&#246;rsensationen mit emotionalen Anteilen verquickt werden und zu einer negativen Bewertung f&#252;hren <TextLink reference="22"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>In der zentralen H&#246;rverarbeitung f&#252;hren diese Reaktionen zu einer Herunterregelung der normalen Inhibition in zentralen Kerngebieten, besonders im Bereich des Colliculus inferior. In verschiedensten Zonen des Gehirns lassen sich zudem elektrophysiologisch Anregungszonen messen, die jedoch sehr individuell ausgepr&#228;gt sind <TextLink reference="23"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Aus diesen negativen Bewertungen k&#246;nnen st&#228;ndige Hinwendungsreaktionen und sogar ein negativer Kreislauf entstehen, aus dem potentielle Komorbidit&#228;ten erwachsen <TextLink reference="24"></TextLink>. Diese treten als Angstst&#246;rungen oder sogar Panikreaktionen, h&#228;ufig auch als depressive Verstimmungen, vereinzelt sogar gepaart mit Suizidgedanken auf. Ein derart dekompensierter Tinnitus entspricht daher einem komplexen Krankheitsbild, was auch erkl&#228;rt, dass rein mechanistische, den Tinnitus abschaltende Therapiemodelle wenig greifen, eben weil die Tinnituswahrnehmung als ein psychosomatisches Symptom zu deuten ist (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Belastung durch den Tinnitus und die damit entstandene eigentliche Krankheitsbedeutung entstehen allein durch die kortikale, emotionale Verkn&#252;pfung und eventuell daraus erwachsende psychosomatische Begleiterscheinungen.</Pgraph><Pgraph>Interessant ist, dass Ohrger&#228;usche auch dann h&#228;ufig mit einem H&#246;rverlust einhergehen, wenn dieser subjektiv dem Betroffenen gar nicht bewusst wird, zumal nach neueren Untersuchungen fast die H&#228;lfte aller Schwerh&#246;rigen meint, normal zu h&#246;ren <TextLink reference="25"></TextLink>. H&#228;ufig kommt erst durch die Auseinandersetzung mit dem Tinnitus und der durchgef&#252;hrten Diagnostik heraus, dass die eigentliche Ursache eine Schwerh&#246;rigkeit ist. Dies gilt f&#252;r mehr als 50&#37; der Patienten unserer eigenen Tinnitusambulanz <TextLink reference="26"></TextLink>, <TextLink reference="27"></TextLink>. Als prim&#228;re Ursache wird dann ein Funktionsausfall von zumeist &#228;u&#223;eren Haarzellen des Innenohres angesehen <TextLink reference="28"></TextLink>, w&#228;hrend die tats&#228;chliche Tinnituswahrnehmung durch kortikale Verst&#228;rkungsreaktionen und Bahnungen entsteht. Daraus folgt auch, dass der Tinnitus praktisch immer in der Frequenz des gr&#246;&#223;ten H&#246;rverlustes liegt <TextLink reference="29"></TextLink>. Dabei greifen Verst&#228;rkungsmechanismen, wenn der auditorische Kortex durch fehlende Frequenzen nicht ausreichend stimuliert wird oder dem akustischen Ged&#228;chtnis Frequenzen fehlen. Bedingt durch diese Schwerh&#246;rigkeit werden dann zuerst die Eckfrequenzen verst&#228;rkt und besonders die hemmenden Bahnen in der H&#246;rbahn f&#252;r diesen Frequenzbereich runtergefahren.</Pgraph><SubHeadline>Hyperakusis</SubHeadline><Pgraph>Bei einigen, besonders den normalh&#246;renden Tinnituspatienten, besteht h&#228;ufig zus&#228;tzlich eine gesteigerte Form der Ger&#228;usch&#252;berempfindlichkeit, eine Hyperakusis. Dabei werden praktisch alle von au&#223;en kommenden Ger&#228;usche als zu laut empfunden. Dann f&#252;hrt auch eine Ger&#228;uschexposition mit nicht wirklich lauten akustischen Sensationen zu vegetativen Reaktionen wie Schwei&#223;ausbr&#252;chen, Herzjagen, Schmerzen (im Ohr) oder Tinnitusverst&#228;rkungen. Die Hyperakusis entspricht im weitesten Sinne einer Angsterkrankung und f&#252;hrt zu Vermeidungsreaktionen, die wiederum die Empfindlichkeit erh&#246;hen. Abzugrenzen ist die Hyperakusis von der Ger&#228;uschempfindlichkeit bei Innenohrschwerh&#246;rigkeit, dem Recruitment, und der prim&#228;r psychisch bedingten Phonophobie, bei der in der Regel nur bestimmte, negativ besetzte oder emotional gekoppelte Ger&#228;usche aversiv empfunden werden. Das Recruitment ist bedingt durch eine mangelhafte Funktion der &#228;u&#223;eren Haarzellen des Innnenohres, die eben nicht mehr verst&#228;rken, aber auch nicht abschw&#228;chen k&#246;nnen. Alle diese Formen der Ger&#228;usch&#252;berempfindlichkeit k&#246;nnen nur durch Training und Exposition behandelt werden, mit sehr gutem Erfolg und guter Prognose <TextLink reference="30"></TextLink>, <TextLink reference="31"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diagnostik bei Tinnitus">
      <MainHeadline>Diagnostik bei Tinnitus</MainHeadline><Pgraph>Ein normaler, leitliniengerechter <TextLink reference="32"></TextLink> Untersuchungsgang bei Tinnituspatienten erhebt eine gr&#252;ndliche Anamnese und bestimmt vorrangig die H&#246;rfunktion:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">HNO-&#228;rztliche Untersuchung einschlie&#223;lich Trommelfellmikroskopie, Nasopharyngoskopie, Tubendurchg&#228;ngigkeit</ListItem><ListItem level="1">Auskultation des Ohres und der A. carotis bei pulssynchronem Ohrger&#228;usch oder bei V.a. objektiven Tinnitus</ListItem><ListItem level="1">Tonaudiometrie, ggf. mit gepulsten T&#246;nen, ggf. inkl. H&#246;chsttonaudiometrie</ListItem><ListItem level="1">Unbehaglichkeitsschwelle, ggf. mit kategorialer Lautheitsskalierung</ListItem><ListItem level="1">Bestimmung von Tinnitusintensit&#228;t (dB HL &#252;ber der H&#246;rschwelle) und Frequenzcharakteristik (Hz) mittels Schmalbandrauschen und Sinust&#246;nen</ListItem><ListItem level="1">Bestimmung des minimalen Maskierungspegels (MML) mit wei&#223;em Rauschen und Sinust&#246;nen </ListItem><ListItem level="1">Tympanometrie und Stapediusreflexe, ggf. fakultativ einschlie&#223;lich Aufzeichnung m&#246;glicher atem- oder pulssynchroner Ver&#228;nderungen</ListItem><ListItem level="1">Sprachaudiometrie ohne und ggf. mit St&#246;rschall: zur &#220;berpr&#252;fung einer H&#246;rger&#228;teindikation, ggf. als adaptive Messung</ListItem><ListItem level="1">Transitorisch evozierte otoakustische Emissionen (TEOAE) und&#47;oder Distorsionsprodukte otoakustischer Emissionen (DPOAE) </ListItem><ListItem level="1">Hirnstammaudiometrie (brainstem evoked response audiometry BERA), besonders bei einseitigem Tinnitus mit H&#246;rminderung; Cave: hohe Reizpegel bei Hyperakusis</ListItem><ListItem level="1">Orientierende Vestibularispr&#252;fung, ggf. einschlie&#223;lich kalorischer Pr&#252;fung und&#47;oder Kopf-Impuls-Test</ListItem><ListItem level="1">Orientierende, funktionelle Halswirbels&#228;ulendiagnostik und Untersuchung des Gebisses und des Kauapparates in stiller Umgebung zur Erfassung von Tinnitusmodulationen</ListItem><ListItem level="1">Blutdruck- und Pulsmessung</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Besteht eine hohe Belastung durch den Tinnitus, sollte auch eine psychosomatische oder psychologische Diagnostik und Mitbeurteilung der Tinnitusbelastung und Komorbidit&#228;t erfolgen. Hierzu stehen hinreichend validierte Frageb&#246;gen zur Verf&#252;gung wie der</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Tinnitusfragebogen nach Goebel und Hiller (TF) <TextLink reference="33"></TextLink></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) zur Erfassung von &#196;ngsten und Depression <TextLink reference="34"></TextLink></ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Deutlich &#252;bersch&#228;tzt in ihrer Bedeutung werden Untersuchungen des Kauorgans und der Halswirbels&#228;ule <TextLink reference="35"></TextLink>, die zwar orientierend erfolgen k&#246;nnen, aber h&#228;ufig den Patienten fehlleiten. Sehr oft werden zwar Ver&#228;nderungen gefunden, diese haben aber zumeist keine Relevanz f&#252;r die Tinnitusgenese oder gar die H&#246;rst&#246;rung. Sie k&#246;nnen dann aber den Patienten in eine langwierige orthop&#228;dische oder kieferchirurgische und oftmals &#252;berfl&#252;ssige Therapie f&#252;hren. Zu achten ist lediglich auf eine deutliche Beeinflussbarkeit des Ohrger&#228;usches durch Kopf- oder Kieferbewegungen: Dies kann die Tinnitusbelastung unterst&#252;tzen, sie aber in der Regel nicht hervorrufen,  und ist niemals f&#252;r eine akute oder chronische H&#246;rminderung verantwortlich. Vereinzelt kann durch osteopathische oder krankengymnastische Behandlung ein Tinnitus beeinflusst oder gelindert werden, allerdings nur, wenn dieser sich durch Kopf- oder Halsbewegungen wirklich ver&#228;ndern l&#228;sst.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Therapie">
      <MainHeadline>Therapie</MainHeadline><SubHeadline>Die Therapie des akuten Tinnitus</SubHeadline><Pgraph>Nur im Akut-Stadium, d.h. wenn ein Ohrger&#228;usch in Kombination mit einem akuten H&#246;rverlust pl&#246;tzlich auftritt, ist eine kausale und dann auch medikament&#246;se Therapie sinnvoll. Diese erfolgt in Anlehnung an die Leitlinie H&#246;rsturz <TextLink reference="13"></TextLink> durch eine hochdosierte Kortisontherapie, entweder systemisch oder, besonders nach erfolgloser systemischer Therapie, intratympanal, d.h. direkt ins Mittelohr appliziert <TextLink reference="36"></TextLink>, <TextLink reference="37"></TextLink>. Die Wirksamkeit dieser Hochdosistherapie bei akuten H&#246;rst&#246;rungen wird z. Zt. in einer Multicenterstudie (&#8222;HODOCORT-Studie&#8220;) wissenschaftlich evaluiert <TextLink reference="38"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Eine niedrig dosierte Steroidbehandlung wirkt bei der akuten H&#246;rminderung (und damit beim akuten Tinnitus) nicht besser als ein Placebo und ist daher nicht sinnvoll <TextLink reference="39"></TextLink>, <TextLink reference="40"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Eine pl&#246;tzliche Verschlechterung eines schon l&#228;nger bestehenden Ohrger&#228;usches, eine sogenannte Exazerbation, entspricht hingegen nicht einem neuaufgetretenen, akuten Tinnitus und sollte auch nicht mit Steroiden behandelt werden, da derartige Verschlechterungen reine Wahrnehmungsph&#228;nomene sind, die z.B. durch Stressreaktionen hervorgerufen werden k&#246;nnen <TextLink reference="41"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Bei akut auftretendem Tinnitus mit komplett normalem H&#246;rverm&#246;gen ist dagegen mehr an eine &#220;berreizung zu denken, hier sollte eine Kortisontherapie nicht erfolgen, da durch eine hochdosierte Steroidbehandlung das Erregungslevel eher gesteigert wird und zus&#228;tzlich Schlafst&#246;rungen entstehen k&#246;nnen <TextLink reference="41"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>Die Therapie des chronischen Tinnitus</SubHeadline><Pgraph>Eine &#8222;ausl&#246;schende&#8220; Behandlung des chronischen Tinnitus im Sinne eines Abschalten dieses St&#246;rger&#228;usches ist weder medikament&#246;s noch operativ noch apparativ m&#246;glich. H&#228;ufig werden durch derartige Therapieversuche mittel- bis langfristig die Symptome nur verst&#228;rkt. </Pgraph><Pgraph>Die Behandlungsbed&#252;rftigkeit bei chronischem Tinnitus wird im Wesentlichen durch die mit dem Tinnitus assoziierten oder durch diesen hervorgerufenen Komorbidit&#228;ten dominiert. Dabei ist der Leidensdruck individuell sehr unterschiedlich ausgepr&#228;gt, vor allen Dingen korreliert er weder mit der Tinnitus-Frequenz noch mit der Tinnitus-Lautst&#228;rke <TextLink reference="42"></TextLink>, <TextLink reference="43"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>Medikamente</SubHeadline><Pgraph>Sogenannte durchblutungsf&#246;rdernde Medikamente wie Pentoxyphyllin oder Betahistin, die bis vor wenigen Jahren noch als Standard der Tinnitusbehandlung galten, sind heutzutage obsolet, obwohl sie teilweise sogar noch eine Zulassung zur Behandlung der Schwerh&#246;rigkeit und des H&#246;rsturzes haben <TextLink reference="41"></TextLink>. Auch Ginkgo-Spezialextrakte in jedweder Konzentration und Dosierung sind zwar f&#252;r die &#8222;adjuvante Therapie bei Tinnitus vaskul&#228;rer und involutiver Genese&#8220; zugelassen (Rote Liste), was diese &#8222;Genese&#8220; jedoch tats&#228;chlich bedeuten soll, bleibt unklar. Wissenschaftliche Belege konnten auch nach h&#228;ufig aktualisierten Cochrane-Analysen f&#252;r die Wirkung von Ginkgo-Pr&#228;paraten nicht vorgelegt werden  <TextLink reference="44"></TextLink>, <TextLink reference="45"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>W&#228;hrend Steroide bei akutem Tinnitus eine gewisse, wenn auch geringe Evidenz haben, so fehlt diese komplett bei chronischem Tinnitus. Selbst intratympanale Kortisongaben haben da keinen besseren Erfolg als Placebogaben <TextLink reference="46"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Der Leidensdruck, der durch den Tinnitus besteht und der wesentlich gepr&#228;gt wird durch die Begleitsymptome und Begleiterkrankungen wie Schlaf- und Konzentrationsst&#246;rungen, Depressions- und Angsterkrankungen, ist jedoch therapeutischem Handeln sehr gut zug&#228;nglich. Insofern sind auch medikament&#246;se Behandlungsans&#228;tze dann &#8211; und nur dann &#8211; sinnvoll, wenn sie diese Begleitsymptome im Fokus haben, wie z.B. die Verabreichung antidepressiver Medikamente <TextLink reference="47"></TextLink>. Stark abzuraten ist jedoch von Benzodiazepinen (hohes Abh&#228;ngigkeitspotential) und allen g&#228;ngigen &#8222;Durchblutungsmitteln&#8220; <TextLink reference="41"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Leider sind, besonders wegen des hohen Leidensdruckes der Patienten und dem Versuch, den Tinnitus mit allen Mitteln abschalten zu k&#246;nnen, sehr viele, teilweise auch unseri&#246;se Therapieverfahren auf dem Markt. Das gilt auch f&#252;r therapeutische Ans&#228;tze, die zwar erforscht wurden, aber bislang nicht den Nachweis einer tats&#228;chlichen Wirkung erbringen konnten. </Pgraph><SubHeadline>Neuromodulation</SubHeadline><Pgraph>Zu den sogenannten neuromodulativen Verfahren geh&#246;ren die transkranielle Magnetstimulation, die transkranielle Elektrostimulation, die bimodalen Stimulationen wie die Vagusstimulation, die Wangen und neuerdings auch die Zungenstimulation des N. trigeminus, jeweils gepaart mit einer akustischen Stimulation. </Pgraph><Pgraph>Zur repetitiven-transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) sind zahlreiche Studien und &#220;bersichten erschienen mit unterschiedlichsten Reiz- und Applikationsparametern. Die berichteten Ergebnisse neuerer und aktueller Reviews sind teilweise besser als eine Placebo (Sham-)Stimulation <TextLink reference="48"></TextLink>, <TextLink reference="49"></TextLink>, teilweise sind die Therapieerfolge einer Placebostimulation gleichwertig <TextLink reference="50"></TextLink>, <TextLink reference="51"></TextLink>. Allgemein scheinen die Erfolge auch nur sehr kurzzeitig anzuhalten <TextLink reference="52"></TextLink>. Aufgrund der geringen Evidenz wird diese Therapie derzeit nicht empfohlen <TextLink reference="41"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Auch f&#252;r die transkranielle Elektrostimulation (tDCS) &#8211; sowohl extrakraniell als auch intrakraniell angewendet &#8211; liegen unterschiedliche Studienergebnisse vor, auch diese mit nur sehr kurzzeitigen Nachkontrollen. W&#228;hrend eine aktuelle Studie mit 117 Tinnituspatienten bei 47&#37; eine Verbesserung im Tinnitusfragebogen und eine bessere Wirkung bei Frauen fand <TextLink reference="53"></TextLink>, konnten andere &#220;bersichten keine signifikanten Verbesserungen feststellen <TextLink reference="54"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r noninvasive wie auch eine invasive (implantierte) Vagusstimulation mit gleichzeitiger akustischer Reizung liegen nur Studien mit wenigen Teilnehmern und ohne Langzeitkontrollen vor <TextLink reference="55"></TextLink>, <TextLink reference="56"></TextLink>, <TextLink reference="57"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Neuere Stimulationsorte einer derartigen bimodalen (akustisch und elektrischen) Stimulation sind Wange und Stirn <TextLink reference="58"></TextLink>; bei insgesamt 20 Studienteilnehmern wurde bei den Patienten mit einem Somatotinnitus ein besserer Erfolg gesehen. Oder es wird die Zunge stimuliert und gleichzeitig akustisch gereizt, hierzu ist eine aktuelle Multicenter-Studie mit 326 Teilnehmern und gutem Therapieerfolg publiziert worden, allerdings ohne Placebo-Kontrolle und mit erheblichem Bias (Industry sponsored bias) <TextLink reference="59"></TextLink>. Entsprechende Ger&#228;te werden verkauft und teilweise von H&#246;rger&#228;teakustikern angeboten.</Pgraph><SubHeadline>Sound- und Musiktherapien</SubHeadline><Pgraph>F&#252;r musiktherapeutische Ans&#228;tze als Bestandteil einer multimodalen Behandlung <TextLink reference="60"></TextLink> werden Erfolge berichtet. &#220;ber App angebotene &#8222;Musiktherapien&#8220; (&#8222;Tinnitracks&#8220;) als Anwendung der sogenannten Tailor-Made-Notch-Music-Therapy (TMNMT) konnten bislang gar keine Studien vorlegen, obwohl sie von einigen Kassen bezahlt werden. Eine placebokontrollierte Studie zur TMNMT fand keine &#220;berlegenheit gegen&#252;ber dem H&#246;ren normaler Musik <TextLink reference="61"></TextLink>. Das gilt auch f&#252;r Ger&#228;usch- und Soundtherapien allgemein <TextLink reference="62"></TextLink> und die akustische Neurostimulation <TextLink reference="63"></TextLink>, f&#252;r die jeweils keine Evidenz vorliegt. All diese skizzierten Therapieans&#228;tze werden weder in der deutschen noch in Leitlinien der USA <TextLink reference="64"></TextLink> oder Englands <TextLink reference="65"></TextLink> empfohlen.</Pgraph><SubHeadline>Wirksame Therapien bei chronischem Tinnitus</SubHeadline><SubHeadline2>H&#246;rger&#228;te und Cochlea-Implantate (CI)</SubHeadline2><Pgraph>Sinnvolle Tinnitustherapien versuchen den bestehenden und begleitenden H&#246;rverlust bei Tinnitus auszugleichen und damit den auditorischen Kortex wieder zu stimulieren. So kommen h&#228;ufig Patienten prim&#228;r wegen eines hochfrequenten und sehr belastenden Tinnitus in die Behandlung, letztlich ist aber h&#228;ufig der ausgepr&#228;gte beidseitige H&#246;rverlust Ursache der Stressbelastung und des damit verbunden sozialen R&#252;ckzugs, der dann depressiv verarbeitet wird. Allein durch eine Verbesserung der Kommunikationsf&#228;higkeit durch eine gute H&#246;rger&#228;teversorgung kann dann eine deutliche Verbesserung erreicht werden und die Tinnitusbelastung abnehmen.</Pgraph><Pgraph>Daher haben H&#246;rger&#228;te eine wichtige Funktion in der Tinnitusbehandlung, jedenfalls, wenn &#8211; wie in den allermeisten F&#228;llen &#8211; eine begleitende Schwerh&#246;rigkeit besteht. Bei der nat&#252;rlich wesentlich seltener bestehenden ein- oder beidseitigen Ertaubung kann durch Cochlea-Implantate (CI) die Tinnitusbelastung in der Regel mit recht gutem Erfolg therapiert werden. Dies belegen gute wissenschaftliche Studien <TextLink reference="66"></TextLink>, <TextLink reference="67"></TextLink>, <TextLink reference="68"></TextLink>, <TextLink reference="69"></TextLink>, <TextLink reference="70"></TextLink>, <TextLink reference="71"></TextLink>. Selbst f&#252;r einseitig ertaubte Tinnituspatienten konnte durch eine CI-Versorgung ein positiver Effekt bez&#252;glich des Ohrger&#228;usches nachgewiesen werden <TextLink reference="72"></TextLink>, <TextLink reference="73"></TextLink>. Auf der organischen Seite wird dann, evtl. begleitet durch eine entsprechende H&#246;rtherapie <TextLink reference="74"></TextLink>, gelernt, den Tinnitus durch spezielle &#220;bungen wegzufiltern bzw. wieder &#252;berh&#246;ren zu k&#246;nnen. </Pgraph><SubHeadline2>Hilfreiche Psychotherapie</SubHeadline2><Pgraph>Gut belegt in ihrer Wirksamkeit bei chronischem Tinnitus sind insbesondere Elemente der <Mark1>kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)</Mark1>, wobei insgesamt die therapeutischen Ans&#228;tze auf eine Verbesserung der Verarbeitung und Bew&#228;ltigung von Ohrger&#228;uschen abzielen, bei gleichzeitiger Verbesserung der Stressverarbeitung und der Behandlung komorbider Symptome wie &#196;ngste, Depressionen und Schlafst&#246;rungen <TextLink reference="75"></TextLink>, <TextLink reference="76"></TextLink>, <TextLink reference="77"></TextLink>, <TextLink reference="78"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Der Tinnitus ist an sich keine psychische oder psychosomatische Erkrankung, wohl aber kann das Leiden am Tinnitus durch psychische Prozesse &#8211; vor oder nach erstmaliger Wahrnehmung des Tinnitus &#8211; bedingt sein <TextLink reference="79"></TextLink>. Deswegen sind schon fr&#252;hzeitig psychosomatische und psychotherapeutische Interventionen indiziert, die in der Regel Verst&#228;ndnis f&#252;r das subjektive Erleben vermitteln und ent&#228;ngstigen sollen.</Pgraph><Pgraph>Lerntheoretische Ans&#228;tze und Modelle wie die KVT sind gut geeignet, die Faktoren zu beschreiben, die den einmal in die Wahrnehmung getretenen Tinnitus zum Leiden werden lassen k&#246;nnen und zu analysieren, was das Leiden aufrechterh&#228;lt. Sie konzentrieren sich auf die Verbesserung der Bew&#228;ltigungsfertigkeiten durch eine Entkatastrophisierung der Tinnitussymptomatik, die bewusste Aufmerksamkeitsumlenkung und den Erwerb von Copingf&#228;higkeit (Ablenkung, positive Selbstverbalisierung).</Pgraph><Pgraph>Ziele sind eine Unterst&#252;tzung des Habituationsprozesses, eine Verringerung der psychischen Problematik, eine Erh&#246;hung der Tinnitusakzeptanz und die Erarbeitung einer positiven Alternative (&#8222;Reframing&#8220;).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Psychodynamische Psychotherapien</Mark1> verstehen wesentlich umfassender seelische Erkrankungen als Folge aktueller Ausl&#246;ser, Belastungen und Konflikte vor dem Hintergrund einer vorangegangenen Pers&#246;nlichkeitsentwicklung, deren &#8222;Abwehrmechanismen&#8220; im Zusammenspiel der akuten Belastung und der bis dahin entwickelten Neurosenstruktur (oder im ung&#252;nstigeren Fall einer Borderline-Struktur oder Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rung) nicht mehr ausreichen <TextLink reference="80"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Metaanalysen zur Wirksamkeit kognitiver Verhaltenstherapie bei Tinnitus haben eindeutig ergeben, dass durch multimodale Therapien signifikant bessere Effektst&#228;rken erreicht werden k&#246;nnen als in jeweiligen Kontrollgruppen <TextLink reference="81"></TextLink>. Dabei ergab eine aktuelle Cochrane-Metaanalyse <TextLink reference="78"></TextLink>, dass kognitive Verhaltenstherapie nicht in einer Verbesserung der Tinnitus-Lautheit resultiert, sich psychosomatische Folgeerscheinungen, besonders depressive Symptome, aber deutlich und signifikant verbessern konnten. Das gilt auch f&#252;r die Lebensqualit&#228;t <TextLink reference="82"></TextLink>. Die Therapien k&#246;nnen manualisiert durchgef&#252;hrt werden <TextLink reference="83"></TextLink>, aber auch individualisiert in Kombination mit Einzel- und Gruppentherapien und kombiniert mit neuro-otologischen Therapieans&#228;tzen. Dabei werden die F&#228;higkeiten des menschlichen Gehirns genutzt, durch Lernprozesse plastische Ver&#228;nderungen zu erreichen und damit das St&#246;rsignal Tinnitus aktiv und dauerhaft zu habituieren <TextLink reference="14"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Eine deutliche Einschr&#228;nkung besteht darin, dass es h&#228;ufig nur sehr schwer gelingt, f&#252;r Tinnituspatienten entsprechend geeignete ambulante Therapiepl&#228;tze zu bekommen, sowohl f&#252;r KVT als auch f&#252;r andere psychodynamische Verfahren. Teilstation&#228;re oder station&#228;re Therapieangebote k&#246;nnen deshalb bei schweren Krankheitsverl&#228;ufen und Belastungen empfohlen werden <TextLink reference="41"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline2>Tinnitus-Bew&#228;ltigungs-Therapie (TBT)</SubHeadline2><Pgraph>Das urspr&#252;nglich von Jastreboff und Hazell entwickelte Tinnitus-Retraining-Konzept (TRT) nach dem sogenannten &#8222;neurophysiologischen Modell&#8220; <TextLink reference="84"></TextLink>, <TextLink reference="85"></TextLink> ist in den letzten Jahren erfolgreich modifiziert worden und besteht heute angewandt aus einer Kombination von Aufkl&#228;rung und Beratung (Conselling), auditorischer Stimulation durch Masker (&#8222;Noiser&#8220;) oder H&#246;rger&#228;te und Unterst&#252;tzung der Tinnitusumbewertung durch kognitiv verhaltenstherapeutische Behandlungsans&#228;tze. Dieser modifizierte Therapieansatz wird daher treffender als Tinnitus-Bew&#228;ltigungs-Therapie (TBT) bezeichnet. Die TRT alleine konnte (ohne begleitende verhaltenstherapeutische Behandlung) in entsprechenden Metaanalysen bislang den Nachweis einer Wirksamkeit nicht eindeutig belegen <TextLink reference="86"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline2>Multimodale (ambulante oder station&#228;re) Tinnitustherapien</SubHeadline2><Pgraph>In der Tinnitusbehandlung haben sich zunehmend multimodale Therapieans&#228;tze und Programme durchgesetzt, die Elemente des Retrainings mit auditorischer Stimulation und psychotherapeutischen Interventionen kombinieren. Hierdurch kann sich die Lebensqualit&#228;t deutlich verbessern, der Tinnitus-Schwergrad und die Belastung durch das Ohrger&#228;usch werden deutlich reduziert <TextLink reference="87"></TextLink>, <TextLink reference="88"></TextLink>, <TextLink reference="89"></TextLink>. Da bei derartigen multimodalen Therapien ein eindeutiger Evidenznachweis wegen der verschiedenen Therapiebestandteile nur schwer gelingt, k&#246;nnen diese Therapien nur dann ihre Wirksamkeit belegen, wenn sie &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum stabil sind und in sogenannten Katamnese-Untersuchungen nachhaltige Ergebnisse liefern &#8211; sie sind dann auch aus gesundheitspolitischen Erw&#228;gungen &#252;berlegen, da mittelfristig kosteng&#252;nstiger <TextLink reference="90"></TextLink>. Dies konnte f&#252;r die multimodale ambulante und teilstation&#228;re Tinnitus-Therapie sehr gut belegt werden, bei der die Reduzierung der Tinnitus-Belastung &#252;ber einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren stabil blieb <TextLink reference="91"></TextLink>. Auch station&#228;re multimodale psychosomatische Therapien haben stabile Behandlungserfolge nachweisen k&#246;nnen &#8211; bei ebenfalls deutlicher Stabilit&#228;t &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitverlauf <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="92"></TextLink>. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zusammenfassung">
      <MainHeadline>Zusammenfassung</MainHeadline><Pgraph>In den letzten 20 Jahren hat sich weltweit und auch in Deutschland die Tinnitus-Therapie sehr positiv weiterentwickelt. Erkenntnisse &#252;ber zentrale Ver&#228;nderungen bei Tinnitus und plastische Ver&#228;nderungen im Kortex f&#252;hren zu neuen Therapieans&#228;tzen. Zu ber&#252;cksichtigen ist im Wesentlichen, dass der Tinnitus ein Symptom pathologisch ver&#228;nderter H&#246;rwahrnehmung ist und durch Defizite in allen Stationen der H&#246;rbahn generiert werden kann. Dabei entsteht eine Belastung oder Bel&#228;stigung durch das Ohrger&#228;usch nicht zwangsl&#228;ufig, sondern nach epidemiologischen Daten nur bei deutlich weniger als einem Viertel der Patienten. Das bedeutet, dass auch ohne Behandlung bei vielen Menschen Habituationsprozesse greifen. Wenn jedoch Komorbidit&#228;ten durch negative Bewertungen des Ohrger&#228;usches entstehen oder das Ohrger&#228;usch f&#252;r diese Komorbidit&#228;ten verantwortlich gemacht wird, m&#252;ssen die daraus erwachsenen psychosomatischen Krankheitsbilder auch entsprechend behandelt werden. Dies ist die Dom&#228;ne der Psychotherapie, wobei aber eine Beratung bzgl. der organischen Funktionen und Funktionseinschr&#228;nkungen bei Tinnitus und Schwerh&#246;rigkeit wesentlichen Stellenwert haben. Selbsthilfegruppen k&#246;nnen hier eine ebenfalls wichtige und tragende Rolle spielen <TextLink reference="93"></TextLink>, <TextLink reference="94"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Dabei darf der organische Anteil der Tinnitusentstehung nicht vernachl&#228;ssigt und sollte auch therapeutisch ber&#252;cksichtigt werden. Im Vordergrund steht die Wiederherstellung der H&#246;rf&#228;higkeit z.B. durch H&#246;rger&#228;te oder Cochlea-Implantate. Pharmakologische Interventionen, Bestrahlungen, elektrische Reizungen oder gar maximal invasive Verfahren wie Operationen gehen hingegen nie &#252;ber Placeboeffekte hinaus. Dies ist auch logisch, da plastische Ver&#228;nderungen im Gehirn nur durch Lernprozesse bei gleichzeitiger emotionaler Entkopplung stattfinden k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Wirksame Behandlungen basieren vor allem auf einer stabilen Arzt-Patienten-Beziehung mit erfahrenen Therapeuten, die auch die Zusammenh&#228;nge der auditiven Verarbeitung gut verstehen und vermitteln k&#246;nnen. Psychotherapeutische wie insbesondere auch kognitive verhaltenstherapeutische Verfahren haben ihre Wirksamkeit nachweisen k&#246;nnen <TextLink reference="95"></TextLink>, <TextLink reference="96"></TextLink>. Sie sind in multimodalen Ans&#228;tzen, evtl. gekoppelt auch mit H&#246;r- und Wahrnehmungstherapien, auch im Langzeitverlauf wirksam. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Jeder Tinnitus-Patient sollte gut untersucht und beraten, vor allem aber ent&#228;ngstigt werden. Dem Patienten sollten die M&#246;glichkeiten guter multimodaler Therapieans&#228;tze angeboten werden, die sowohl zur Verbesserung der H&#246;rwahrnehmung und der emotionalen Entkopplung des Ohrger&#228;usches als auch zur Verbesserung psychosomatischer Komorbidit&#228;ten eingesetzt werden. Gleichzeitig ist es wichtig, Patienten vor unseri&#246;sen und sinnlosen Therapieans&#228;tzen sowohl medikament&#246;ser als auch apparativer Art zu warnen. Neben hohen Kosten entwickelt sich daraus aus Frustration h&#228;ufig sogar eine Verschlechterung. Moderne Leitlinien sind hier eine sehr gute Unterst&#252;tzung.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
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        <RefBookTitle>S3-Leitlinie Chronischer Tinnitus. AWMF-Register-Nr. 017&#47;064</RefBookTitle>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Bestimmung des Tinnitusschweregrades nach diversen Einteilungen; verglichen wird die Einteilung nach Biesinger mit dem 40-Item-selbsteinsch&#228;tzenden Instrument Tinnitus-Fragebogen (TF) &#91;33&#93; und dem 12-Item-selbsteinsch&#228;tzenden Instrument Mini-TQ 12 &#91;97&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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