<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>zaud000035</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zaud000035</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zaud0000350</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Editorial</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Wenn die H&#246;rger&#228;te laufen lernen &#8230;</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Holube</Lastname>
          <LastnameHeading>Holube</LastnameHeading>
          <Firstname>Inga</Firstname>
          <Initials>I</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Jade Hochschule, Institut f&#252;r H&#246;rtechnik und Audiologie, Ofener Str. 16&#47;19, 26121 Oldenburg, Deutschland, Tel.: &#43;49 441-7708-3723<Affiliation>Institut f&#252;r H&#246;rtechnik und Audiologie, Jade Hochschule, Oldenburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Inga.Holube&#64;jade-hs.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20230920</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>2628-9083</ISSN>
        <Volume>5</Volume>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Audiologie - Audiological Acoustics</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Audiol (Audiol Acoust)</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>09</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock linked="yes" name="Editorial">
      <MainHeadline>Editorial</MainHeadline><Pgraph>Vor ein paar Wochen durfte ich bei einer Livesendung des WDR5 H&#246;rerfragen beantworten. Vorab bekam ich von einem Redakteur eine Reihe von Fragen zugeschickt, auf die die Moderatorin bei ausbleibenden H&#246;reranrufen zur&#252;ckgreifen w&#252;rde. Einige Fragen drehten sich um das Stigma von H&#246;rger&#228;ten, z.B.: &#8222;Man h&#246;rt, dass manche Menschen H&#246;rger&#228;te nicht gerne tragen. Woran liegt das&#63;&#8220; &#8222;Was m&#252;sste sich &#228;ndern, damit H&#246;rger&#228;te ihr schlechtes Image loswerden&#63;&#8220; Die Radiosendung nahm dann jedoch eine ganz andere Richtung. Die ersten beiden Anruferinnen berichteten, dass sie subjektiv h&#246;rbeeintr&#228;chtigt w&#228;ren und gerne H&#246;rger&#228;te tragen w&#252;rden. Sie bekamen jedoch keine Verordnung von ihren HNO-&#196;rzten. Das Argument der &#196;rzte: Mit einem Rollator w&#252;rde man auch nicht trainieren, bevor man ihn ben&#246;tigt.</Pgraph><Pgraph>Wir kennen alle die Indikationskriterien der Hilfsmittelrichtlinie <TextLink reference="1"></TextLink>. Neben dem H&#246;rverlust von mindestens <TextGroup><PlainText>30 dB</PlainText></TextGroup>  bei einer der Pr&#252;ffrequenzen zwischen 500 Hz und 4 kHz darf das Einsilberverstehen in Ruhe nicht &#252;ber 80&#37; liegen. Dieses Kriterium ist ma&#223;geblich f&#252;r die Kostenerstattung durch die Krankenkassen. Aber ist es dazu geeignet, in normal- und schwerh&#246;rig zu differenzieren&#63; In Deutschland werden bei der Begutachtung einer H&#246;rst&#246;rung die Tabellen nach R&#246;ser <TextLink reference="2"></TextLink> verwendet, die neben der Tonaudiometrie auch das Einsilberverstehen in Ruhe heranziehen. In anderem Kontext kommen aber durchaus auch andere Kriterien zum Einsatz. Bei Forschungsprojekten in der Psychoakustik wird z.B. h&#228;ufig f&#252;r die Kategorisierung &#8222;normalh&#246;rend&#8220; allein ein Tonh&#246;rverlust von maximal 20 dB bei allen audiometrischen Messfrequenzen verlangt, w&#228;hrend bei der Ermittlung von Bezugskurven nach DIN EN ISO 8253-3 <TextLink reference="3"></TextLink> nur bei maximal zwei Frequenzen ein Tonh&#246;rverlust von 15 dB erlaubt ist. Bei den anderen Frequenzen darf 10 dB nicht &#252;berschritten werden. Die WHO nutzt f&#252;r epidemiologische Zwecke eine Klassifikation von H&#246;rverlusten, die auf dem Mittelwert der tonaudiometrischen H&#246;rschwellen bei den Frequenzen 0,5, 1, 2 und 4 kHz (PTA-4) des besseren Ohrs beruht. Im <Mark2>World Report on Hearing</Mark2> von 2021 <TextLink reference="4"></TextLink> wurde die Grenze f&#252;r Normalh&#246;rigkeit auf 20 dB HL reduziert. Sowohl die modifizierte Grenze der WHO als auch die Begutachtung nach R&#246;ser bei Beschr&#228;nkung auf die Tonaudiometrie f&#252;hrte in <TextLink reference="5"></TextLink> zu einer Pr&#228;valenz von Schwerh&#246;rigkeit von ca. 40&#37; in einer Studiengruppe, in der h&#246;here Altersgruppen im Vergleich zur Allgemeinpopulation &#252;berrepr&#228;sentiert waren. Die Klassifizierung der WHO ist f&#252;r epidemiologische Studien sehr hilfreich, aber wird ein tonaudiometrisches Kriterium selbst bei Erg&#228;nzung mit dem Kriterium &#8222;Sprachverstehen in Ruhe&#8220; der Indikationsstellung f&#252;r eine H&#246;rger&#228;teversorgung allen Patienten gerecht&#63; Vermutlich kennen Sie auch F&#228;lle mit &#8222;normalem&#8220; Tonaudiogramm und extrem schlechtem Sprachverstehen im St&#246;rger&#228;usch z.B. aufgrund auditorischer Synaptopathie bzw. Neuropathie. </Pgraph><Pgraph>Der H&#246;rverlustbereich zwischen 20 und 35 dB HL im <TextGroup><PlainText>PTA-4</PlainText></TextGroup> wird im <Mark2>World Report on Hearing</Mark2> als der Bereich beschrieben, bei dem Sprachkommunikation in Ruhe problemlos m&#246;glich ist, jedoch Schwierigkeiten im St&#246;rger&#228;usch auftreten k&#246;nnen. Die Hilfsmittelrichtlinie von 2021 <TextLink reference="1"></TextLink> beschreibt in &#167;19(1) als Ziel einer H&#246;rger&#228;teversorgung, &#8222;unter Ber&#252;cksichtigung des aktuellen Stands des medizinischen und technischen Fortschritts, ein Funktionsdefizit des H&#246;rverm&#246;gens m&#246;glichst weitgehend auszugleichen und dabei &#8211; soweit m&#246;glich &#8211; ein Sprachverstehen bei Umgebungsger&#228;uschen und in gr&#246;&#223;ere<TextGroup><PlainText>n P</PlainText></TextGroup>ersonengruppen zu erreichen&#8220;. Konsequenterweise wurden zur &#220;berpr&#252;fung einer H&#246;rger&#228;teversorgung Sprachtests im St&#246;rger&#228;usch eingef&#252;hrt &#8211; jedoch nicht f&#252;r die Indikationsstellung. Es ist wohl endlich an der Zeit, dem Fortschritt in der H&#246;rger&#228;tetechnik Folge zu leisten und das Sprachverstehen bei Umgebungsger&#228;uschen zu ber&#252;cksichtigen.</Pgraph><Pgraph>M&#252;ssten die Krankenkassen bei &#196;nderung der Indikationsstellung einen Run auf H&#246;rger&#228;te und damit &#252;berm&#228;&#223;ige Ausgabensteigerungen bef&#252;rchten&#63; Ich glaube nicht. Die Hilfsmittelrichtlinie setzt in &#167;27 als weiteres Kriterium &#8222;den Entschluss der Versicherten, das H&#246;rger&#228;t, bzw. die H&#246;rger&#228;te zu tragen&#8220; voraus. W&#228;re es nicht an der Zeit, Personen mit H&#246;rbeeintr&#228;chtigung im Sinne der Personenzentrierung im Rahmen des Patienten-Empowerments <TextLink reference="6"></TextLink> als Menschen mit individuellen Bedarfen und F&#228;higkeiten in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen und die Indikationsentscheidung nicht nur auf die Tonaudiometrie und das Sprachverstehen ohne St&#246;rschall zu beschr&#228;nken&#63; F&#252;r die Krankenkassen w&#228;re dies vermutlich eine gute Investition &#8211; auch vor dem Hintergrund des Zusammenhangs mit Demenzerkrankungen <TextLink reference="7"></TextLink>. Den beiden Anruferinnen in der Radiosendung w&#228;re jedenfalls vermutlich geholfen.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>G-BA</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2021</RefYear>
        <RefBookTitle>Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses &#252;ber die Verordnung von Hilfsmitteln in der vertrags&#228;rztlichen Versorgung</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>G-BA. Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses &#252;ber die Verordnung von Hilfsmitteln in der vertrags&#228;rztlichen Versorgung; 2021.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Feldmann H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Brusis T</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefBookTitle>Das Gutachten des Hals-Nasen-Ohren-Arztes</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Feldmann H, Brusis T. Das Gutachten des Hals-Nasen-Ohren-Arztes. 7. Auflage. Stuttgart, New York: Thieme; 2012. DOI: 10.1055&#47;b-002-35705</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1055&#47;b-002-35705</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2022</RefYear>
        <RefBookTitle>DIN EN ISO 8253-3:2022-11: Akustik &#8211; Audiometrische Pr&#252;fverfahren &#8211; Teil 3: Sprachaudiometrie (ISO 8253-3:2022)</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>DIN EN ISO 8253-3:2022-11: Akustik &#8211; Audiometrische Pr&#252;fverfahren &#8211; Teil 3: Sprachaudiometrie (ISO 8253-3:2022). Berlin: Beuth Verlag; 2022. DOI: 10.31030&#47;3296501</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.31030&#47;3296501</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>WHO</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>&#47;&#47;www</RefYear>
        <RefBookTitle>World Report on Hearing</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>WHO. World Report on Hearing. Geneva: WHO; 2021 &#91;Zugriff am: 2023 Aug 21&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.who.int&#47;publications&#47;i&#47;item&#47;9789240020481</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.who.int&#47;publications&#47;i&#47;item&#47;9789240020481)</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>D&#246;ge J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hackenberg B</RefAuthor>
        <RefAuthor>O Brien K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bohnert A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Rader T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Beutel ME</RefAuthor>
        <RefAuthor>M&#252;nzel T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pfeiffer N</RefAuthor>
        <RefAuthor>Nagler M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schmidtmann I</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wild PS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Matthias C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bahr K</RefAuthor>
        <RefTitle>H&#246;rger&#228;teversorgung in der Gutenberg-Gesundheitsstudie</RefTitle>
        <RefYear>2023</RefYear>
        <RefJournal>Dtsch Arztebl Int</RefJournal>
        <RefPage>99-106</RefPage>
        <RefTotal>D&#246;ge J, Hackenberg B, O Brien K, Bohnert A, Rader T, Beutel ME, M&#252;nzel T, Pfeiffer N, Nagler M, Schmidtmann I, Wild PS, Matthias C, Bahr K. H&#246;rger&#228;teversorgung in der Gutenberg-Gesundheitsstudie &#91;The Prevalence of Hearing Loss and Provision With Hearing Aids in the Gutenberg Health Study&#93;. Dtsch Arztebl Int. 2023 Feb 17;120:99-106. DOI: 10.3238&#47;arztebl.m2022.0385</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3238&#47;arztebl.m2022.0385</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Cramer K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Frenzel C</RefAuthor>
        <RefAuthor>H&#228;rter M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hildebrandt H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hostenkamp G</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kittlick C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Leppin G</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lipinski J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sinha M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Stahl K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Stutenbecker V</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ulbrich J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Weber W</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2019</RefYear>
        <RefBookTitle>Positionspapier der Arbeitsgruppe &#8222;Patienten-Empowerment&#8220;</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Cramer K, Frenzel C, H&#228;rter M, Hildebrandt H, Hostenkamp G, Kittlick C, Leppin G, Lipinski J, Sinha M, Stahl K, Stutenbecker V, Ulbrich J, Weber W. Positionspapier der Arbeitsgruppe &#8222;Patienten-Empowerment&#8220;. Berlin: Bundesverband Managed Care; 2019 &#91;Zugriff am: 2023 Aug 19&#93;. Verf&#252;gber unter https:&#47;&#47;www.bmcev.de&#47;wp-content&#47;uploads&#47;Positionspapier-AG-Patienten-Empowerment-4.pdf</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.bmcev.de&#47;wp-content&#47;uploads&#47;Positionspapier-AG-Patienten-Empowerment-4.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="7">
        <RefAuthor>Lin FR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pike JR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Albert MS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Arnold M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Burgard S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Chisolm T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Couper D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Deal JA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Goman AM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Glynn NW</RefAuthor>
        <RefAuthor>Gmelin T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Gravens-Mueller L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hayden KM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Huang AR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Knopman D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mitchell CM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mosley T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pankow JS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Reed NS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sanchez V</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schrack JA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Windham BG</RefAuthor>
        <RefAuthor>Coresh J</RefAuthor>
        <RefAuthor> ACHIEVE Collaborative Research Group</RefAuthor>
        <RefTitle>Hearing intervention versus health education control to reduce cognitive decline in older adults with hearing loss in the USA (ACHIEVE): a multicentre, randomised controlled trial</RefTitle>
        <RefYear>2023</RefYear>
        <RefJournal>Lancet</RefJournal>
        <RefPage>S0140-6736(23)01406-X</RefPage>
        <RefTotal>Lin FR, Pike JR, Albert MS, Arnold M, Burgard S, Chisolm T, Couper D, Deal JA, Goman AM, Glynn NW, Gmelin T, Gravens-Mueller L, Hayden KM, Huang AR, Knopman D, Mitchell CM, Mosley T, Pankow JS, Reed NS, Sanchez V, Schrack JA, Windham BG, Coresh J; ACHIEVE Collaborative Research Group. Hearing intervention versus health education control to reduce cognitive decline in older adults with hearing loss in the USA (ACHIEVE): a multicentre, randomised controlled trial. Lancet. 2023 Jul 17:S0140-6736(23)01406-X. DOI: 10.1016&#47;S0140-6736(23)01406-X</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1016&#47;S0140-6736(23)01406-X</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>