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    <IdentifierDoi>10.3205/jat000004</IdentifierDoi>
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    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Wirksamkeit von Musiktherapie im Bereich der Psychiatrie. Eine Zusammenfassung zweier k&#252;rzlich publizierter Cochrane Reviews</Title>
      <TitleTranslated language="en">Efficacy of music therapy in psychiatry. A summary of two recently published Cochran reviews </TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Strehlow</LastnameHeading>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Klinik f&#252;r Psychiatrie und Psychotherapie am Bethesda Krankenhaus Hamburg-Bergedorf, Glindersweg 80, 21029 Hamburg<Affiliation>Klinik f&#252;r Psychiatrie und Psychotherapie am Bethesda Krankenhaus Hamburg-Bergedorf</Affiliation></Address>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SectionHeading language="de">Musiktherapie</SectionHeading>
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    <DatePublished>20190913</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>2629-3366</ISSN>
        <Volume>1</Volume>
        <JournalTitle>GMS Journal of Arts Therapies</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS J Art Ther</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>04</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Dieser Artikel gibt einen Einblick in aktuelle evidenzbasierte Studien aus dem psychiatrischen Feld der Musiktherapie. Der Artikel, der auf einem Vortrag bei der letzten Fachtagung der WFKT basiert, fokussiert auf zwei diagnosespezifische quantitative Forschungen aus der psychiatrischen Musiktherapie. Im Hauptteil werden zwei Cochrane Studien, beide von 2017, zu den Diagnosen Schizophrenie (Geretsegger et al. 2017) und Depression (Aalbers et al. 2017) vorgestellt. Im Rahmen einer Einbettung der psychiatrischen Musiktherapieforschung in den allgemeinen Forschungskontext der Musiktherapie, werden Evidenzstufen und Kategorien des Verzerrungsrisikos vorgestellt. Zus&#228;tzlich wird die Studie zur Dosis-Wirkungs-Relation von Musiktherapie (Gold et al. 2009) und das systematische Literatur Review von Carr et al. (2013) er&#246;rtert. Zusammenfassend enthalten beide Metastudien Hinweise auf die positive Auswirkung von Musiktherapie bei den St&#246;rungsbildern Schizophrenie und Depression, vor allem im Vergleich zur Regelbehandlung.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Within the framework of embedding psychiatric music therapy research in the general research context of music therapy, this overview of recent literature presents evidence levels and aspects of risk of bias of important recent studies on psychiatric music therapy. This article, based on a presentation at the WFKT conference of 2018, focusses on two diagnosis specific quantitative research findings from psychiatric music therapy. In the main part two Cochrane reviews, both from 2017, on the diagnoses of schizophrenia (Geretsegger et al. 2017) and depression (Aalbers et al. 2017) are presented. Moreover, the study on the dose-response relation of music therapy (Gold et al. 2009) and the systematic literature review by Carr et al. (2013) are relevant comprehensive resources in the context of this overview. In sum, both meta-studies report positive effects of music therapy on patients with schizophrenia and depression, particularly when compared to treatment as usual. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Entwicklung der psychiatrischen Musiktherapieforschung im Forschungskontext der evidenzbasierten Medizin">
      <MainHeadline>Entwicklung der psychiatrischen Musiktherapieforschung im Forschungskontext der evidenzbasierten Medizin</MainHeadline><Pgraph>Dieser Artikel beginnt mit der Entwicklung der Musiktherapieforschung, mit Erl&#228;uterungen zur Evidenzhierarchie und zum Verzerrungsrisiko, gefolgt von Aspekten zur psychiatrischen Musiktherapie. Wirksamkeitsstudien und damit die quantitative Forschung sind der Schwerpunkt dieses Beitrages. Im Bereich der psychiatrischen Musiktherapie gibt es im h&#246;chsten Evidenzlevel bisher zwei Studien. Diese Cochrane Studien zur Schizophrenie und zur Depression aus dem Jahre 2017 werden vorgestellt. </Pgraph><Pgraph>Die professionelle Forschung in der Musiktherapie beginnt 1950 mit der Gr&#252;ndung der ersten Organisation f&#252;r <TextGroup><PlainText>Musiktherapeuten</PlainText></TextGroup> in den USA <TextLink reference="38"></TextLink>. Eine deutliche Zuna<TextGroup><PlainText>hm</PlainText></TextGroup>e zu forschen und vor allem zu publizieren ist allerdings erst seit den 1980er Jahren zu verzeichnen. Die deutschsp<TextGroup><PlainText>rac</PlainText></TextGroup>hige Zeitschrift &#8222;Musiktherapeutische Umschau&#8220; publiziert Forschungsergebnisse aus der Musiktherapie seit 1980 (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.musiktherapie.de&#47;zeitschrift&#47;archiv.html">http:&#47;&#47;www.musiktherapie.de&#47;zeitschrift&#47;archiv.html</Hyperlink>). In der deutschsprachigen Musiktherapie ist die Forschung in der Anfangszeit durch qualitative Ans&#228;tze vertreten <TextLink reference="42"></TextLink> und erst die Diskussionen in den 1990er Jahren &#252;ber Vor- und Nachteile von quantitativer und qualitativer Forschung f&#252;hrten zu einer gr&#246;&#223;eren Offenheit gegen&#252;ber beiden Verfahren (u.a. Musiktherapeutische Umschau <TextLink reference="1"></TextLink>)</Pgraph><Pgraph>Seit Anfang der 1990er Jahren hat sich das Modell der evidenzbasierten Medizin im Gesundheitswesen durchgesetzt mit der Folge, dass quantitative Forschungsarbeiten stark zugenommen haben. Das &#220;berpr&#252;fen von Hypothesen und die Generalisierbarkeit von Ergebnissen sind von zentraler Bedeutung, damit letztendlich bestm&#246;gliche Behandlungsentscheidungen getroffen werden k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Eine der f&#252;hrenden Evidenzhierarchien, ausgearbeitet von dem Zentrum f&#252;r Evidenzbasierte Medizin an der Oxford Universit&#228;t, wird im Folgenden vereinfacht dargestellt <TextLink reference="6"></TextLink>. Die Rangordnung der Evidenz wird erstellt mit Blick auf die Zuverl&#228;ssigkeit und des Verzerrungsrisikos. Auf der f&#252;nften und untersten Stufe stehen Expertenmeinungen, gefolgt von den Fallbeschreibungen auf der vierten Stufe. In die dritte Stufe werden Fallkontrollstudien und in die zweite Stufe Kohortenstudien ohne Randomisierung eingeordnet. Die erste und h&#246;chste Evidenzstufe besteht aus Metaanalysen, systematischen &#220;bersichtsarbeiten auf der Basis methodisch hochwertiger randomisierter, kontrollierter Studien. </Pgraph><Pgraph>Die Cochrane Studien, von denen zwei im Folgenden noch vorgestellt werden, ist f&#252;r evidenzbasierte Studien international anerkannt und geh&#246;rt der h&#246;chsten Evidenzstufe an. Das unabh&#228;ngige globale Netzwerk<Mark2> Cochrane</Mark2> ist 1993 gegr&#252;ndet worden und wurde nach dem britischen Arzt und Epidemiologen Sir Archibald Leman Cochrane benannt. Empfehlungen f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung von randomisierten kontrollierten Studien wurden erg&#228;nzend von der CONSORT Gruppe 2010 ver&#246;ffentlicht. Die Qualit&#228;t einer Studie ist entscheidend gepr&#228;gt durch die Einordnung in den wissenschaftlichen Diskurs, die Wichtigkeit prim&#228;re und sekund&#228;re Ergebnisse zu spezifizieren, sowie die Transparenz der Randomisierung und Beachtung von fehlenden Daten <TextLink reference="10"></TextLink>. Der Beschreibung des Verzerrungspotentials (<Mark2>bias</Mark2>) wird dementsprechend eine besondere Bedeutung beigemessen. Das Verzerrungspotential innerhalb der Cochrane Studien wird in sieben Kategorien unterteilt. Die ersten beiden Kategorien beurteilen das Risiko der Voreingenommenheit bei der Auswahl und Zuordnung der Stichprobe. Die dritte und vierte Kategorie beurteilt die Qualit&#228;t des Verblindungsprozesses. Die f&#252;nfte und sechste Kategorie beurteilt inwieweit die Daten vollst&#228;ndig erhoben sind und der Bericht ausgewogen ist. Die siebte Kategorie ber&#252;cksichtigt nicht erw&#228;hntes Verzerrungspotential. </Pgraph><Pgraph>Nachdem der letzte Abschnitt &#252;berblicksartig allgemeine Standards der Wirksamkeitsforschung beschrieb, wird im Folgenden wieder die musiktherapeutische Forschung im Fokus stehen. In den letzten 15 Jahren hat die Wirksamkeitsforschung in der Musiktherapie deutlich zugenommen. Das erste Cochrane Review in der Musiktherapie wurde von Gold et al. 2006 <TextLink reference="24"></TextLink> im Bereich der Autismus-Spektrum-St&#246;rungen verfasst. Aktuell sind in der Musiktherapie elf Cochrane&#8211;Reviews erstellt worden mit zufriedenstellenden bis guten Ergebnissen bez&#252;glich nachweisbarer musiktherapeutischer Behandlungseffekte in sehr unterschiedlichen Behandlungsfeldern u. a. Demenz <TextLink reference="51"></TextLink>, Sch&#228;del-Hirn-Trauma <TextLink reference="35"></TextLink>, Krebserkrankungen <TextLink reference="8"></TextLink>, Autismus-Spektrum-St&#246;rungen <TextLink reference="19"></TextLink> und Herzerkrankung <TextLink reference="9"></TextLink>. Die meisten der oben angef&#252;hrten Cochrane Studien sind bereits Aktualisierungen in der zweiten, teilweise in der dritten Version fr&#252;herer durchgef&#252;hrten Cochrane Studien. Eine weitere Musiktherapie Cochrane Studie in dem Bereich der Suchterkrankung liegt als Protokoll vor <TextLink reference="21"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Im Rahmen der zunehmenden Forschungsaktivit&#228;t die Musiktherapie entstand 1995 in den USA erstmals, 10 Jahre sp&#228;ter 2005 die zweite und aktuell 2016 die dritte Auflage einer gro&#223;angelegten Publikation von Wheeler &#38; Murphy <TextLink reference="54"></TextLink>, die ausschlie&#223;lich der Forschung in der Musiktherapie gewidmet ist. In der letztgenannten Ausgabe werden insgesamt dreizehn quantitative Forschungsmethoden (<Mark2>objectivist design</Mark2>) und siebzehn qualitative Forschungsmethoden (<Mark2>interpretivist design</Mark2>) vorgestellt. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Psychiatrische Musiktherapie">
      <MainHeadline>Psychiatrische Musiktherapie</MainHeadline><Pgraph>Die psychiatrische Musiktherapie ist von Beginn an zentrales Arbeitsgebiet f&#252;r Musiktherapeuten. In einer erste<TextGroup><PlainText>n &#252;</PlainText></TextGroup>bergreifenden Publikation <TextLink reference="55"></TextLink> werden verschiede<TextGroup><PlainText>ne p</PlainText></TextGroup>sychiatrische Diagnosen (Psychosen, Depression, &#196;ngste) und musiktherapeutische Ans&#228;tze vorgestellt. Von den ca. 250 deutschsprachigen Promotionen im Fach Musiktherapie die seit 1967 angefertigt worden sind, lassen sich ca. 30 dem psychiatrischen Feld zuordnen (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.philso.uni-augsburg.de&#47;lmz&#47;institute&#47;mmm&#47; Musiktherapie&#47;forschung&#47;Archiv-deutschsprachiger- Dissertationen-und-Habilitationen&#47;">https:&#47;&#47;www.philso.uni-augsburg.de&#47;lmz&#47;institute&#47;mmm&#47; Musiktherapie&#47;forschung&#47;Archiv-deutschsprachiger-Dissertationen-und-Habilitationen&#47;</Hyperlink>). Besonders die Krankheitsbilder der Depression und der Psychose wurden verst&#228;rkt untersucht, in neuerster Zeit nehmen Forschungen zu den Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rungen und den Posttraumatischen Belastungsst&#246;rung zu. Die &#252;berwiegende Zahl der Promotionen arbeitete mit einem qualitativen Forschungsdesign, wobei die Forschungsarbeiten, die mit einem mixed-method Design arbeiten, in den letzten 10 Jahren stark zugenommen haben. Die gro&#223;angelegten quantitativen Forschungsdesigns sind zumeist an Universit&#228;ten und Forschungsinstituten angegliedert. Christian Gold und seinen Kollegen des <Mark2>Grieg Academy Music Therapy Research Centre</Mark2> (GAMUT) geh&#246;rt das Verdienst, die evidenzbasierte Forschung in der Musiktherapie generell und gerade auch im Bereich der psychiatrischen Musiktherapie ab Mitte 2000 verbreitet zu haben. </Pgraph><Pgraph>Der Arbeitsalltag in der Psychiatrie ist &#252;blicherweise durch ein diagnose&#252;bergreifendes Arbeiten gekennzeichnet, so dass in Bezug auf einzelne Diagnosen meist keine R&#252;ckschl&#252;sse m&#246;glich sind. Die Multicenterstudie von Gold et al. <TextLink reference="22"></TextLink>, in der 144 psychiatrische Patienten mit einer niedrigen Therapiemotivation untersucht wurden, sowie die Dosis-Wirkungsrelations Studie von Gold et al. <TextLink reference="23"></TextLink> zeigen positive Ergebnisse f&#252;r die Musiktherapie mit psychiatrischen Patienten. Auf der Grundlage von Literaturrecherchen analysiert das systematische Review von Carr, et al. <TextLink reference="11"></TextLink>, insgesamt 98 englischsprachige Publikationen zur Musiktherapie in der Psychiatrie. Obwohl es nach dieser Studie kein einheitliches methodisches Modell zur Musiktherapie in der Psychiatrie gibt, konnten allerdings &#252;bergeordnete Gemeinsamkeiten wie gr&#246;&#223;ere Sitzungsfrequenz, Aktivierung, der Wert der therapeutischen Beziehung, die Ressourcenorientierung und aktives strukturiertes Spiel mit anschlie&#223;ender Verbalisierung herausgearbeitet werden. </Pgraph><Pgraph>Einzelne psychiatrische Diagnosen werden in dem Review von Kamioka et al. <TextLink reference="31"></TextLink> fokussiert, das randomisierte Studien basierend auf dem ICD-10 zur Wirksamkeit von Musiktherapie mit psychiatrischen Krankheitsbildern zusammenfasst. Die deutsche Buchver&#246;ffentlichung von Schmidt, Stegemann &#38; Spitzer <TextLink reference="46"></TextLink> stellt erstmals diagnosespezifisch musiktherapeutisches Arbeiten und Forschungsaktivit&#228;t im Bereich der Psychiatrie vor.  </Pgraph><Pgraph>Die Dosis-Wirkungsrelations Studie von Gold und Kollegen <TextLink reference="23"></TextLink> hat entscheidende Vorarbeit zu der noch vorzustellenden Cochrane Schizophrenie-Studie geleistet und wird hier voran gestellt. Dieses systematische Review und Metaanalyse von Gold und Kollegen <TextLink reference="23"></TextLink> untersuchte das Verh&#228;ltnis von Behandlungsintensit&#228;t (Dosis) und Wirkung von Musiktherapie aus kontrollierten klinischen Studien bei schwer psychiatrisch erkrankten Patienten. Insgesamt konnten 15 Studien mit einer Teilnehmerzahl von insgesamt 691 Patienten ber&#252;cksichtig werden. In dieser Studie zeigte sich, dass Musiktherapie im Vergleich zur Regelversorgung starke und signifikante Effekte bei der Verbesserung des Allgemeinzustands aufweist, wie auch der Verbesserung der generellen Symptomatik insbesondere von Negativsymptomen, von depressiven und &#228;ngstlichen Symptomen und der musikalischen Involviertheit. Die Effektst&#228;rken werden je nach St&#246;rungsbild differenziert aufgef&#252;hrt. Zusammenfassend konnte diese Studie statistisch bez&#252;glich der Dosis-Wirkungsrelation kleine Effektst&#228;rken bei 3&#8211;10 Sitzungen und gro&#223;e Effektst&#228;rken zwischen 16&#8211;51 Sitzungen nachweisen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Cochrane Studien in der psychiatrischen Musiktherapie">
      <MainHeadline>Cochrane Studien in der psychiatrischen Musiktherapie</MainHeadline><Pgraph>Innerhalb der psychiatrischen Musiktherapie wurden bisher nur die Diagnosen der Depression und der Schizophrenie bez&#252;glich ihrer Wirksamkeit seit Jahren beforscht, so dass Metastudien angeschlossen werden konnten. Im Folgenden werden die Cochrane Studien der Schizophrenie <TextLink reference="20"></TextLink> und der Depression <TextLink reference="2"></TextLink> genauer vorgestellt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Cochrane Studie zur Musiktherapie bei Schizophrenie">
      <MainHeadline>Cochrane Studie zur Musiktherapie bei Schizophrenie</MainHeadline><Pgraph>Das Review zur Musiktherapie f&#252;r Schizophrenie und schizophrenie&#228;hnliche St&#246;rungen hatte die Fragestellung welche Auswirkung der Einsatz von Musiktherapie oder der zus&#228;tzliche Einsatz von Musiktherapie zur bestehenden Behandlung bei dieser Klientel hat.  Dieses Review liegt seit 2017 als vierte Version vor <TextLink reference="20"></TextLink>. W&#228;hrend f&#252;r die Aktualisierung von 2011 <TextLink reference="41"></TextLink> acht Studien einbezogen wurden und insgesamt 483 Patienten teilnahmen, erh&#246;hte sich die Anzahl der untersuchten Studien in der vierten Version auf 18 Studien mit insgesamt 1215 Patienten. Gesucht wurde im <Mark2>Cochrane Schizophrenia Group&#8217;s Trials Study-Based Register</Mark2>, erg&#228;nzt durch Kontakte zu den jeweiligen Autoren der Studien. Ausgew&#228;hlt wurden randomisierte Studien, die entweder Musiktherapie oder Standardbehandlung erhielten. Nach dieser Computer Recherche sind von 176 Studien nach Streichung der Dopplungen und Ausschluss der Studien, die nicht die Studienkriterien erf&#252;llen 18 Studien &#252;briggeblieben. Die Studien sind zu einem gro&#223;en Teil in China durchgef&#252;hrt worden (12 Studien) sowie in Deutschland, Italien, Niederland, Norwegen, &#214;sterreich und Gro&#223;britannien. </Pgraph><Pgraph>Wie in jeder Cochrane Studie wird im Anhang die Studie mit ihren Merkmalen beschrieben. </Pgraph><Pgraph>Alle 18 Studien werden einzeln mit ihren spezifischen Merkmalen, wie die Methode, die Stichprobe (inklusive Abbr&#252;che), die musiktherapeutischen Interventionen, rezeptive und aktive musiktherapeutische Interventionen und Ergebnisse beschrieben. Um die G&#252;te zu beurteilen, wird f&#252;r jede Studie das Verzerrungspotential in Bezug auf die Art der Randomisierung, Angemessenheit der musiktherapeutischen Methode und die Qualit&#228;t der Ausbildung aufgef&#252;hrt und beurteilt. </Pgraph><Pgraph>Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> gibt eine &#220;bersicht &#252;ber die 18 Studien und deren zentrale Merkmale.</Pgraph><Pgraph>Die Dauer der Behandlung wird unterschieden in Kurz- (bis 12 Wochen), Mittel- (13&#8211;26 Wochen) und Langzeittherapien (mehr als 26 Wochen&#47;6 Monate). Die Behandlungsdauer betrug jeweils 1 bis l&#228;ngstens 4 Monate, die Zahl der Behandlung variierte zwischen 7 bis 240 Sitzungen. Die einzelne Studie umfasste zwischen 30 bis 96 Patienten. Das Setting der 18 Studien l&#228;sst sich unterteilen in 14 Gruppentherapiestudien, 2 Einzeltherapiestudien und 2 Kombinationen aus Einzel- und Gruppentherapien. 16 Studien beziehen sich auf station&#228;re Patienten, 2 Studien beziehen sich auf die Kombination von station&#228;ren und ambulanten Patienten. Ganz allgemein muss erg&#228;nzt werden, dass viele Informationen von Studien stammen, die bez&#252;glich des Verzerrungsrisikos als gering oder unklar eingeordnet wurden. </Pgraph><Pgraph>Die Auswirkungen der Musiktherapie werden in Bezug auf die kurz-, mittel- und langfristige Wirkung vorgestellt und diskutiert. </Pgraph><Pgraph>Die Hauptergebnisse zeigen sich in drei Bereichen:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Der Allgemeinzustand (<Mark2>global state</Mark2>) zeigte einen positiven Effekt im Vergleich zur Standardversorgung bei einer mittleren Behandlungsdauer von 13&#8211;26 Wochen bei zwei RCT Studien (<Mark2>N</Mark2>&#61;133). Die globale Gesamtverbesserung wird bewertet von unabh&#228;ngigen Gutachtern und wurde als klinisch wichtige Verbesserung eingestuft gegen&#252;ber keiner solchen Verbesserung <TextLink reference="22"></TextLink>. Der Risk Ratio (RR) wird mit 0,38 95&#37; und das Konfidenzintervall (<Mark2>confidence interval</Mark2>, CI) mit den Werten 0,24 bis 0,59 beschrieben. Dies Ergebnis wird nach dem GRADE-System (<Mark2>Grading of Recommendations Assessment, Development and Evaluation</Mark2>) als niedrige Evidenz beurteilt (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;gradeworkinggroup.org&#47;">http:&#47;&#47;gradeworkinggroup.org&#47;</Hyperlink>). </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Die Befindlichkeit (<Mark2>mental state</Mark2>) zeigte gute Effekte bei drei RCT Studien (<Mark2>N</Mark2>&#61;177) vor allem in Bezug auf die Negativsymptomatik (SANS, <Mark2>Scale for the Assessment of Negative Symptoms</Mark2> <TextLink reference="4"></TextLink>) bei einer mittleren Behandlungsdauer. Standardisierte Mittelwertdifferenz (<Mark2>standardised mean difference</Mark2>), SMD: &#8211;0,55 95&#37; und das Konfidenzintervall ist mit den Werten 0,87 bis 0,24 angegeben. Die Ergebnisse werden als niedrige Evidenz beurteilt. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">In der Funktionsf&#228;higkeit (<Mark2>functioning</Mark2>) zeigte sich kein Einfluss der Musiktherapie bei zwei RCTs (<Mark2>N</Mark2>&#61;118) in der Verwendung des GAF (<Mark2>Global Assessment of Functioning</Mark2> <TextLink reference="47"></TextLink>) mit SMD: &#8211;0,19, CI: 0,56 bis 0,18. Die Evidenz wird mit mittlerer Qualit&#228;t beschrieben. Positive Effekte konnten bei der sozialen F&#228;higkeit (SDSS, <Mark2>Social Disability Screening Schedule</Mark2> <TextLink reference="56"></TextLink>) bei zwei RCTs (<Mark2>N</Mark2>&#61;160, SMD: &#8211;0,72 95&#37; CI: 1,04&#8211;0,40) und <Mark2>quality of life</Mark2> (G<Mark2>enerell Well-Being Schedule Scores</Mark2> <TextLink reference="45"></TextLink>) bei einer RCT (<Mark2>N</Mark2>&#61;72, SMD: 1,82 95&#37; CI: 1,27&#8211;2,38) nachgewiesen werden. Die Evidenz wird mit mittlerer Qualit&#228;t beschrieben. </ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass Musiktherapie den psychischen Allgemeinzustand (<Mark2>global state</Mark2>), die Befindlichkeit in Bezug auf die Negativsymptomatik (<Mark2>mental state</Mark2>) und die soziale F&#228;higkeit und Lebensqualit&#228;t (QoL) verbessern kann. Entscheidend hierf&#252;r ist die ausreichende Anzahl von Musiktherapie-Sitzungen. Kritisch ist anzumerken, dass die Effekte widerspr&#252;chlich innerhalb der Studien und stark abh&#228;ngig von der L&#228;nge der Behandlung und der Qualit&#228;t der angebotenen Musiktherapie-Sitzungen waren. Musiktherapie scheint Menschen mit Schizophrenie zu helfen, allerdings wurden nahezu alle Studien in Bezug auf das Verzerrungspotential den Kategorien geringer oder moderater Qualit&#228;t zugeordnet. Hier wird weitere Forschung ben&#246;tigt, um die positiven Ergebnisse der Cochrane Studie weiter zu &#252;berpr&#252;fen. Zuk&#252;nftige Forschung sollte vor allem Langzeiteffekte und die Qualit&#228;t der angebotenen Musiktherapie ber&#252;cksichtigen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Cochrane Studie zur Musiktherapie bei Depression">
      <MainHeadline>Cochrane Studie zur Musiktherapie bei Depression</MainHeadline><Pgraph>Das Ziel der Cochrane Studie war die Wirksamkeit von Musiktherapie bei Depressionen bei Menschen jeden Alters im Vergleich zur Regelbehandlung (<Mark2>treatment as usual</Mark2>&#61;TAU) und bei psychologischen, pharmakologischen und&#47;oder anderen Therapien zu bewertet. Au&#223;erdem sollten die Wirkungen verschiedener Formen der Musiktherapie f&#252;r Menschen jeden Alters mit der Diagnose Depression verglichen werden <TextLink reference="2"></TextLink>. Die Recherche erfolgte u.a. im CCMD-CTR (<Mark2>Cochrane Common Mental Disorder-Controlled Trials Register</Mark2>), im <Mark2>Cochrane Central Register of Controlled Trials</Mark2>, MEDLINE, Ebsco&#47;PsychcInfo, Embase&#47;PubMed und wurde erg&#228;nzt durch Handrecherche. Insgesamt konnten neun Studien eruiert werden, an denen 411 Patienten teilnahmen. Im Unterschied zu der ersten Depressions-Cochrane Studie mit f&#252;nf Studien <TextLink reference="37"></TextLink> konnte die Aktualisierung von 2017 um vier Studien erg&#228;nzt werden. Die Studien wurden in den USA (4), in Asien (2), in Europa (2) und S&#252;dafrika (1) durchgef&#252;hrt. Untersucht wurde mit Frageb&#246;gen zur Fremd- und Selbstbeurteilung, wie z.B. <Mark2>Montgomery-&#197;sberg Depression Rating Scale</Mark2>, MADRS <TextLink reference="40"></TextLink>, <Mark2>Hamilton Depression Scale</Mark2>, HAM-D <TextLink reference="25"></TextLink> und <Mark2>Beck-Depressions-Inventar</Mark2>, BDI <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>In Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/> erfolgt eine &#220;bersicht zu den neun Studien:</Pgraph><Pgraph>Acht Studien bezogen sich auf einen kurzen Behandlungszeitraum von bis zu 3 Monaten, eine Studie bezog sich auf den Zeitraum von bis zu 6 Monaten. Keine Studie untersuchte einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten. Die Anzahl der Sitzungen variierte zwischen 8 und 48, in der &#252;berwiegenden Dauer von 6&#8211;12 Wochen. Die L&#228;nge der Sitzungen variierte zwischen 20 und 120 Minuten. Sieben Studien untersuchten Gruppentherapien, w&#228;hrend zwei Studien Einzeltherapien untersuchten. Das musiktherapeutische Angebot l&#228;sst sich differenzieren in drei Studien zur aktiven Musiktherapie, drei Studien zur rezeptiven Musiktherapie und zwei Studien boten eine Kombination von aktiver und rezeptiver Musiktherapie an.  </Pgraph><Pgraph>Alle neun Studien wurden in Bezug auf die oben dargestellten sieben Kategorien des Verzerrungsrisikos (<Mark2>risk of bias</Mark2>) untersucht und in geringes, unklares und hohes Verzerrungsrisiko eingeteilt, wodurch letztendlich ein Qualit&#228;tsbeweis errechnet wurde. In der Cochrane Depressions-Studie wurden in Bezug auf die sieben Kategorien bei ca. einem Viertel der Studien geringes Verzerrungspotential festgestellt, die Kategorien Auswahl der Stichprobe und Nicht-Vollst&#228;ndigkeit der Ergebnisdaten wurden zum Teil als hohes Risiko beurteilt. Die h&#228;ufigste Einordnung war die Beurteilung in unklares Risiko. Es fehlten Angaben, die nicht erw&#228;hnt waren, oder gar nicht erhoben worden sind. Nur eine Studie von den eingeschlossenene neun Studien <TextLink reference="17"></TextLink> erf&#252;llt alle sieben Kategorien mit der Beurteilung von geringem Verzerrungsrisiko. </Pgraph><Pgraph>Im Hauptergebnis der Cochrane Depressions-Studie werden gro&#223;e Effekte bei der Musiktherapie als Erg&#228;nzung zur Regelversorgung im Unterschied zur reinen Regelversorgung vorgefunden. Allerdings wird die Evidenz mit mittlerer Qualit&#228;t beschrieben. Diese gro&#223;en Effekte ergaben sich an Hand der klinischen Fremdbeurteilung (HAM-D) (standardisierte Mittelwertdifferenz (SMD): &#8211;0.98, Chancenverh&#228;ltnis (OR): 95&#37;, Konfidenzintervall (CI): &#8211;1,37 bis &#8211;0,34, 3 RCTs, 1CCT, <Mark2>N</Mark2>&#61;219) und der Selbsteinsch&#228;tzung von Patienten (BDI) (SMD: &#8211;0,85, OR: 95&#37;, CI: &#8211;1,37 bis &#8211;0,34, 3 RCTs, 1CCT, <Mark2>N</Mark2>&#61;142). Die Musiktherapie war im Vergleich zur Regelbehandlung nicht mit mehr oder weniger Nebenwirkungen verbunden. In Bezug auf die Untersuchung zur Lebensqualit&#228;t (QoL) konnte kein Unterschied zur Regelversorgung gemessen werden. </Pgraph><Pgraph>Unsicher waren die Effekte bei der Wirksamkeit im Vergleich von Musiktherapie mit psychologischen Therapien. Dies Ergebnis wird mit sehr niedriger Evidenz beurteilt. In der Depressions-Cochrane Studie wurden rezeptive (h&#246;ren von Musik) und aktive (selbst musizieren&#47;improvisieren) musiktherapeutische Interventionen miteinander verglichen. Es konnten keine Unterschiede in der Wirksamkeit von rezeptiver zu aktiver Musiktherapie gemessen werden. </Pgraph><Pgraph>Insgesamt enthalten die Ergebnisse Hinweise darauf, dass Musiktherapie in Erg&#228;nzung zur Regelversorgung kurzfristige positive Effekte bei Menschen mit Depressionen erzielt. Es ist wahrscheinlich, dass durch Musiktherapie depressive Symptome verbessert werden. Die Musiktherapie war in Bezug auf die Reduktion von &#196;ngsten und der Verbesserung der Funktionsf&#228;higkeit (<Mark2>functioning</Mark2>) der Regelbehandlung &#252;berlegen. Unter Funktionsf&#228;higkeit wird die Arbeitsf&#228;higkeit, die Aktivierung und Beziehungsf&#228;higkeit eingeordnet. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r weitere Forschungen werden folgende Forderungen formuliert: Erstens sollte eine gr&#246;&#223;ere Stichprobe mit Einschluss von Kindern und Adoleszenten ber&#252;cksichtigt werden, zweitens sollte der Zusammenhang von Musiktherapie und Depression erkundet werden und drittens sollte die Qualit&#228;t des Forschungsdesigns verbessert werden bez&#252;glich der klaren Beschreibung der Interventionen und der Ausbildung. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Vergleich der Musiktherapie Cochrane Studien">
      <MainHeadline>Vergleich der Musiktherapie Cochrane Studien</MainHeadline><Pgraph>Im Vergleich dieser beiden Cochrane Studien f&#228;llt auf, dass die Studie zur Schizophrenie mit ihren 18 Studien auf eine viel gr&#246;&#223;ere Datenmenge zur&#252;ckgreifen kann, als die Studie der Depression mit neun Studien. Es wurden in der Studie zur Schizophrenie dreimal so viel (1215) Patienten ausgewertet als bei der Studie zur Depression (411). Es handelt sich bei der Depressions-Studie allerdings um die erste Aktualisierung, im Unterschied zur vierten Version bei der Schizophrenie-Studie. Die Depressions-Studie ist in ihrem Vergleich komplexer als die Schizophrenie-Studie, da die Musiktherapie nicht nur gegen&#252;ber der Regelbehandlung verglichen wird, sondern auch einen Vergleich zu psychologischen Therapien gef&#252;hrt wurde. </Pgraph><Pgraph>In der Depressions-Studie wurden vor allem kurzfristige Behandlungen untersucht, im Unterschied zu den mittleren und langfristigen Behandlungsdauern, die in der Schizophrenie Studie untersucht werden. </Pgraph><Pgraph>Mit Blick auf die Forschungsaktivit&#228;t im Feld der psychiatrischen Musiktherapie konnte aufgezeigt werden, dass in den letzten zwanzig Jahren die Wirksamkeitsforschung stark zugenommen hat, so dass zumindest f&#252;r zwei wesentliche psychiatrische Diagnosen ausreichend Material vorlag, die in einer Metastudie beurteilt werden konnten. Quantitative Studien zu anderen psychiatrischen Diagnosegruppe, wie zum Beispiel der Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rungen stehen innerhalb der Musiktherapie noch aus. Kritik an der Evidenzbasierung, mit den Aspekten des Fehlens von Replikationsstudien, sowie Publikationen, die eine Falsifikation der intendierten Hypothese nahelegen und das Problem der Allegiance wurden von Hillecke et al. <TextLink reference="30"></TextLink> in Bezug auf die Musiktherapie diskutiert. Unter Allegiance wird das Ausma&#223; verstanden, in dem der Therapeut von der Wirksamkeit der von ihm durchgef&#252;hrten Therapie &#252;berzeugt ist. </Pgraph><Pgraph>Zusammenfassend enthalten beide Studien Hinweise auf die positive Auswirkung von Musiktherapie bei den St&#246;rungsbildern Depression und Schizophrenie, vor allem im Vergleich gegen&#252;ber der Regelbehandlung. Die Cochrane Schizophrenie-Studie best&#228;tigt die Ergebnisse der oben erw&#228;hnten Dosis-Wirkungsrelations Studie <TextLink reference="23"></TextLink>, die die Beziehung von Anzahl der Sitzungen und Effektst&#228;rke in der Musiktherapie aufzeigt. Die Dauer der Behandlung ist damit ein wesentlicher Baustein f&#252;r den Therapieerfolg. </Pgraph><Pgraph>Dies sind insgesamt wichtige Daten f&#252;r die weitere Etablierung der Musiktherapie im psychiatrischen Kontext. Die Bewertung des Verzerrungspotentials beeinflusst entscheidend die Qualit&#228;t einer Studie. F&#252;r zuk&#252;nftige Forschung ist es unerl&#228;sslich, dass das Studiendesign den Aspekt des Verzerrungspotentials bei der Durchf&#252;hrung und der Publikation einer Studie deutlich st&#228;rker ber&#252;cksichtigt. Besonders die Auswahl der Stichprobe und die Vollst&#228;ndigkeit der Angaben, gerade auch bez&#252;glich einer zuverl&#228;ssigen Verblindung, sind entscheidend f&#252;r die Reduzierung des Verzerrungsrisikos. Gr&#246;&#223;ere Stichproben und vor allem Studien, die den langfristigen Therapieerfolg untersuchen, stehen noch aus. Ziele der Therapie sind eine andauernde Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualit&#228;t, daher k&#246;nnen letztendlich erst Langzeitstudien entscheiden, inwieweit sich die hier beschriebenen Ergebnisse best&#228;tigen lassen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph><SubHeadline>&#220;ber die Autorin</SubHeadline><Pgraph>Dr. sc. mus. Gitta Strehlow, Dipl. Musiktherapeutin, Musiktherapeutin in der Klinik f&#252;r Psychiatrie und Psychotherapie am Bethesda Krankenhaus Hamburg-Bergedorf  (Glindersweg 80, 21029 Hamburg) und bei Dunkelziffer e.V. (Hilfe f&#252;r sexuell missbrauchte Kinder). <LineBreak></LineBreak>Nationale und internationale Vortrags- und Lehrt&#228;tigkeit. Ver&#246;ffentlichungen zu den Themen Musiktherapie und Psychotraumatologie, Borderline-Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rung und Mentalisierung.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: &#220;bersicht &#252;ber die 9 Depressions-Studien und deren zentrale Merkmale</Mark1></Pgraph></Caption>
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