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    <Identifier>zma000834</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000834</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0008341</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">DVD-Besprechung</ArticleType>
    <ArticleType language="en">dvd report</ArticleType>
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      <Title language="de">Katrin Rockenbauch, Olaf Martin, Ute Kraus, Christina Schr&#246;der, Elmar Br&#228;hler, Yve Schr&#246;der-Richter (Hrsg): Kommunikation in der Medizin &#8211; DVD mit Booklet</Title>
      <TitleTranslated language="en">Katrin Rockenbauch, Olaf Martin, Ute Kraus, Christina Schr&#246;der, Elmar Br&#228;hler, Yve Schr&#246;der-Richter (Hrsg): Kommunikation in der Medizin &#8211; DVD mit Booklet</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Schnabel</LastnameHeading>
          <Firstname>Kai P.</Firstname>
          <Initials>KP</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
          <AcademicTitleSuffix>MME</AcademicTitleSuffix>
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        <Address>Universit&#228;t Bern, Institut f&#252;r Medizinische Lehre, Abteilung f&#252;r Unterricht und Medien, Konsumstra&#223;e 13, CH-3010 Bern, Schweiz<Affiliation>Universit&#228;t Bern, Institut f&#252;r Medizinische Lehre, Abteilung f&#252;r Unterricht und Medien, Bern, Schweiz</Affiliation></Address>
        <Email>kai.schnabel&#64;iml.unibe.ch</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20111129</DateReceived>
    <DateRevised>20120715</DateRevised>
    <DateAccepted>20120716</DateAccepted>
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    <DatePublished>20121115</DatePublished><DateRepublished>20121127</DateRepublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>29</Volume>
        <Issue>5</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>64</ArticleNo>
    <Erratum language="de"><DateLastErratum>20121127</DateLastErratum><Pgraph>Der Titel wurde zun&#228;chst mit &#34;...Booklets&#34; angegeben.</Pgraph></Erratum>
    <Erratum language="en"><DateLastErratum>20121127</DateLastErratum><Pgraph>The title first contained the word &#34;Booklets&#34;.</Pgraph></Erratum>
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    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Bibliographische Angaben">
      <MainHeadline>Bibliographische Angaben</MainHeadline><Pgraph>Katrin Rockenbauch, Olaf Martin, Ute Kraus, Christina Schr&#246;der, Elmar Br&#228;hler, Yve St&#246;bel-Richter (Hrsg)</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kommunikation in der Medizin</Mark1></Pgraph><Pgraph>Psychosozial-Verlag, Gie&#223;en</Pgraph><Pgraph>Erscheinungsjahr: 2011, DVD mit Booklet</Pgraph><Pgraph>Erh&#228;ltlich ausschlie&#223;lich in deutscher Sprache unter <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.psychosozial-verlag.de">http:&#47;&#47;www.psychosozial-verlag.de</Hyperlink></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Bibliographical details">
      <MainHeadline>Bibliographical details</MainHeadline><Pgraph>Katrin Rockenbauch, Olaf Martin, Ute Kraus, Christina Schr&#246;der, Elmar Br&#228;hler, Yve St&#246;bel-Richter (Hrsg)</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kommunikation in der Medizin</Mark1></Pgraph><Pgraph>Psychosozial-Verlag, Gie&#223;en</Pgraph><Pgraph>year of publication: 2011, DVD with booklet</Pgraph><Pgraph>Available in German only at <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.psychosozial-verlag.de">http:&#47;&#47;www.psychosozial-verlag.de</Hyperlink></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Rezension">
      <MainHeadline>Rezension</MainHeadline><Pgraph>Die von K. Rockenbauch et al. sorgf&#228;ltig zusammengestellten Videobeispiele &#8222;Kommunikation in der Medizin&#8220; auf einer DVD sind f&#252;r den Kommunikationsunterricht in der studentischen medizinischen Ausbildung gedacht. Anhand von 10 Beispielen mit &#196;rzt&#47;inn&#47;en und Schauspielpatient&#47;inn&#47;en (SP) werden typische Konsultations- und Beratungssituationen gezeigt, die in der &#228;rztlichen Praxis h&#228;ufig auftreten und relevant f&#252;r den Alltag sind. Begleitet werden die Beispiele durch ein kleines f&#252;r den Gebrauch der DVD unverzichtbares Booklet, in dem die Situationen &#252;bersichtlich kommentiert und die Nutzungsm&#246;glichkeiten der DVD beschrieben werden.</Pgraph><Pgraph>Die Videoeinstellung auf beide Gespr&#228;chspartner von der Seite wirkt sehr gut als &#220;bersicht. Die zwei zus&#228;tzlichen Ausschnitte, die permanent mit eingeblendet bleiben, fokussieren sehr nah auf das jeweilige Gesicht. Hier kann man die Gesichtsmimik sehr gut erkennen und nachfolgend diskutieren. Manchmal ist diese Einstellung allerdings suboptimal, da nur die Gesichtsmimik gezeigt wird. Gelegentlich besser w&#228;re eine Sicht &#252;ber Schulter gefilmt, da dadurch die Identifikation mit der Arzt- bzw. Patientensicht sowie auch die ganze K&#246;rpersprache besser zu erkennen w&#228;re.</Pgraph><Pgraph>Die ersten sechs Situationen sind typische Situationen in der allgemein&#228;rztlichen Praxis und adressieren folgende Probleme: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Diarrhoe (mit stressbedingter psychischer Komponente), </ListItem><ListItem level="1">Niedergeschlagenheit&#47;M&#252;digkeit&#47;Schlafst&#246;rungen (bei vordergr&#252;ndig geh&#228;uft auftretenden Mandelentz&#252;ndungen), </ListItem><ListItem level="1">Nackenschmerzen (bei Stress), </ListItem><ListItem level="1">Verdacht auf Diabetes Mellitus Typ II (bei wenig einsichtiger Patientin), </ListItem><ListItem level="1">Polymorphe Lichtdermatose (Nachfolge der alten Haus&#228;rztin) sowie </ListItem><ListItem level="1">Flatulenz (bei Verdacht auf Milchallergie).</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Dann folgen zwei Situationen in denen bei nahezu identischer Ausgangslage (seit zwei Wochen persistierender Husten) zwei verschiedene Modelle des Behandlungsansatzes (krankheits- versus patientinnenzentriert) demonstriert werden mit jeweils einem Auswertungsgespr&#228;ch mit der SP, wie sie das Gespr&#228;ch erlebt hat. </Pgraph><Pgraph>Abgeschlossen werden die Beispiele mit einem pr&#228;operativen Aufkl&#228;rungsgespr&#228;ch vor Tonsillektomie bei der Tochter bei einer durch das Internet vorinformierten Mutter und dem &#220;berbringen einer schlechten Nachricht (Rezidiv eines Mamma CAs).</Pgraph><Pgraph>Die Gespr&#228;chssituationen wirken durchweg authentisch und exemplarisch f&#252;r dahinter stehende h&#228;ufige problematische Kommunikationssituationen. Die spielenden &#196;rzte und &#196;rztinnen sind empathisch jedoch tendenziell eher paternalistisch-direktiv. Sie sind als positive Rollenmodelle daher nur bedingt f&#252;r das Selbststudium geeignet (z.B. wenig vorbildhafte Demonstration zum Motivational Interviewing nach Rollnick), da hier potentiell problematisches Gespr&#228;chssituationen vorgespielt werden, die mit den Studierenden kritisch reflektiert werden m&#252;ssen. Hingegen sind die Beispiele im Kleingruppenunterricht mit Kommunikationsspezialisten sehr gut geeignet, das Verhalten, wie es in Arztpraxen sehr verbreitet ist, zu analysieren und gemeinsam Verbesserungsvorschl&#228;ge zu erarbeiten und ggf. in Rollenspielen und oder mit Schauspielpatienten zu &#252;ben.  Bei fast allen Situationen wird nur die Gespr&#228;chs- und nicht die Untersuchungssituation gezeigt. Dies ist ein wenig schade, da auch w&#228;hrend der Untersuchung Kommunikation stattfindet und durch das Ausblenden die Gefahr besteht, dass Kommunikation getrennt von der Untersuchung gesehen, gelernt und auch gelebt wird. Positiv hervorstechend als Rollenmodell ist das Beispiel des &#220;berbringens einer schlechten Nachricht mit einem vorbildhaft gef&#252;hrtem Gespr&#228;ch nach dem SPIKES Modell nach Baile et al., welches auch im Booklet zitiert wird. </Pgraph><Pgraph>Rundum sicherlich eine lohnende Anschaffung f&#252;r den Kommunikationsunterricht, der &#8211;nicht nur wenn keine Simulationspatienten mit einstudierten Rollen zur Verf&#252;gung stehen - durch die gezeigten Beispiele bereichert werden und an Authentizit&#228;t gewinnen kann. Die Beispiele bieten eine F&#252;lle an Diskussionspotential &#252;ber Kommunikation in der &#228;rztlichen Betreuung f&#252;r den Kleingruppenunterricht aber auch um Vorlesungen durch Beispiele zu erg&#228;nzen, die dann entsprechend kommentiert werden k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Recension">
      <MainHeadline>Recension</MainHeadline><Pgraph>The video examples &#8220;Communication in Medicine&#8221;  which were carefully selected for a DVD by K Rockenbauch are intended for teaching communication to medical students. Using 10 examples with physicians and actor patients, typical consulting and advisory situations are demonstrated which frequently occur in medical practice and are relevant to everyday routine work. These are accompanied by a small but indispensable booklet for use with the DVD; containing commentory  on the situations and describing the potential uses of the DVD.</Pgraph><Pgraph>The side-on camera angle showing both parties gives a very good overall view. The two additional sections which are continuously displayed focus very closely on the faces in question. They allow close observation of the facial expressions and further discussion. Sometimes, however, this setting is not ideal because the only facial expression is shown. Occasionally a view over the shoulder would be better as this would allow better identification with the doctor or the patient&#8217;s perspective and permit better observation of the body language.</Pgraph><Pgraph>The first six situations are typical of general medical practice and address the following problems: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">diarrhoea (with a stress-related mental component), </ListItem><ListItem level="1">depression&#47;fatigue&#47;sleep disorder (primarily expressed through frequently occurring tonsillitis),</ListItem><ListItem level="1">neck pain (due to stress), </ListItem><ListItem level="1">suspected diabetes mellitus Type II (with patient showing little understanding), </ListItem><ListItem level="1">polymorphic light eruption (succession of old GP) and </ListItem><ListItem level="1">flatulence (suspected milk allergy).</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>This is followed by two situations with almost identical baseline (persistent cough for two weeks), two different models of treatment approach (illness- versus patient-centred) and with one evaluation session with an actor patient on how she perceived the discussion.</Pgraph><Pgraph>The examples conclude with a preoperative informed consent discussion prior to a tonsillectomy for the daughter of a mother who has checked out information on the Internet beforehand; and giving bad news (recurrence of breast cancer).</Pgraph><Pgraph>The conversations seem authentic and consistently exemplify underlying frequent communication problems. The people acting the part of the doctors are empathetic but tend to be paternalistic and directive. In this sense, they are therefore only suitable for self-study in terms of positive role models (e.g. poor demonstration of motivational interviewing by Rollnick) as potentially problematic conversational situations are enacted which must be critically examined with the students. However, the examples of teaching in small groups with communication specialists are well suited to analysing the behaviour commonly encountered in medical practices and to jointly develop and determine ways of improving, if necessary through role play or practise with actor patients. In almost all situations, only the discussion, not the examination, is shown. This is a pity because communication also takes place during examinations and by ignoring this, there is a danger that communication is seen, learned and practised separate from examinations. A highly positive role model is the example of conveying bad news using an exemplary guided discussion following the SPIKES model according to Baile et al. which is also quoted in the booklet.</Pgraph><Pgraph>Overall this is certainly a worthwhile purchase for communication classes, which &#8211; not only if no actor patients with rehearsed roles are available &#8211; are enriched by the examples shown and can gain in authenticity. The examples provide a wealth of potential discussions on communication in medical care in small group instruction but also as a supplement to lectures with examples which can be debated accordingly.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The author declare that he has no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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