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    <IdentifierDoi>10.3205/000276</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-0002767</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="en">Review Article</ArticleType>
    <ArticleType language="de">&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="en">Joint recommendations for a total services account as a factor in simplifying contracts</Title>
      <TitleTranslated language="de">Gemeinsame Empfehlungen zur Gesamtleistungsrechnung als Baustein zur Vereinfachung der Vertragsgestaltung</TitleTranslated>
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          <Firstname>Insa</Firstname>
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          <Affiliation>Coordination Center for Clinical Studies (KKS-Netzwerk e.V.), Berlin, Germany</Affiliation>
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        <Address language="de">
          <Affiliation>Koordinierungszentren f&#252;r Klinische Studien (KKS-Netzwerk e.V.), Berlin, Deuschland</Affiliation>
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          <Lastname>Schade-Brittinger</Lastname>
          <LastnameHeading>Schade-Brittinger</LastnameHeading>
          <Firstname>Carmen</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
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          <Affiliation>Coordinating Centre for Clinical Trials Marburg (KKS Marburg), Philipps University Marburg, Germany</Affiliation>
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        <Address language="de">
          <Affiliation>Koordinierungszentrum f&#252;r Klinische Studien Marburg (KKS Marburg), Philipps University Marburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Frank</Firstname>
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          <Affiliation>German Association of Medical Faculties (MFT), Berlin, Germany</Affiliation>
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        <Address language="de">
          <Affiliation>MFT Medizinischer Fakult&#228;tentag der Bundesrepublik Deutschland e.V., Berlin, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
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          <Firstname>Thorsten</Firstname>
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          <Affiliation>German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies (vfa), Berlin, Germany</Affiliation>
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        <Address language="de">
          <Affiliation>Verband forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa), Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Trillsch</Lastname>
          <LastnameHeading>Trillsch</LastnameHeading>
          <Firstname>Martin</Firstname>
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          <Affiliation>German Association of Academic Medical Centers (VUD), Berlin, Germany</Affiliation>
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        <Address language="de">
          <Affiliation>Verband der Universit&#228;tsklinika Deutschlands e.V. (VUD), Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="en">Medical Research Methodology</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Medizinische Forschungsmethodik</SectionHeading>
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    <DateReceived>20190122</DateReceived>
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    <DatePublished>20191024</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>engl</Language>
    <LanguageTranslation>germ</LanguageTranslation>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1612-3174</ISSN>
        <Volume>17</Volume>
        <JournalTitle>GMS German Medical Science</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Ger Med Sci</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>10</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Klinische Pr&#252;fungen haben zum Ziel, die in der Grundlagenforschung gewonnenen Erkenntnisse auf den Patienten zu &#252;bertragen und innovative Behandlungsans&#228;tze zu schaffen. Neben der Grundlagenforschung bilden die Ergebnisse klinischer Pr&#252;fungen damit einen Kernbereich medizinischen Fortschritts. Derzeit ist Deutschland als Standort f&#252;r die Durchf&#252;hrung klinischer Pr&#252;fungen gut aufgestellt und international wettbewerbsf&#228;hig. Dies zeigt sich an seiner Position als Numme<TextGroup><PlainText>r 2</PlainText></TextGroup> in Europa und Nummer 2 weltweit &#8211; hinter den USA bzw. UK &#8211; bei klinischen Pr&#252;fungen von Arzneimitteln <TextLink reference="1"></TextLink>. Diese gute Positionierung des Studienstandortes zu erhalten und weiter zu verbessern, liegt im gemeinsamen Interesse aller Beteiligten im Bereich der klinischen Forschung, der Patienten, der Studienzentren und der Sponsoren klinischer Pr&#252;fungen.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r Patienten bieten klinische Pr&#252;fungen die M&#246;glichkeiten, fr&#252;hzeitig Zugang zu innovativen Therapiem&#246;glichkeiten zu erhalten. Neben dem wissenschaftlichen Interesse der medizinischen Fakult&#228;ten ist die klinische Forschung damit f&#252;r die Universit&#228;tskliniken in Deutschland ein wichtiger Aspekt bei der Wahrnehmung ihres Auftrags der Krankenversorgung. Die Einbindung in klinische Pr&#252;fungen gibt den &#196;rzten fr&#252;hzeitig die M&#246;glichkeit, Erfahrungen mit neuen Behandlungsans&#228;tzen zu sammeln und an die Patienten weitergeben zu k&#246;nnen. Klinische Forschung an einem Standort ist damit ein wichtiger Wettbewerbsfaktor auch im internationalen Vergleich. Die Industrie profitiert auf der anderen Seite von der guten Forschungsinfrastruktur in Deutschland, da diese einen schnellen Patienteneinschluss und eine sehr hohe Qualit&#228;t der gewonnenen Ergebnisse gew&#228;hrleisten und damit zu einer fr&#252;hzeitigen Zulassung eines neuen Arzneimittels beitr&#228;gt. Aus Sicht der Verfasser ist es daher wichtig, dass der Standort Deutschland bei der Durchf&#252;hrung klinischer Pr&#252;fungen auch zuk&#252;nftig wettbewerbsf&#228;hig bleibt, gerade weil die Zahlen klinischer Pr&#252;fungen insgesamt zur&#252;ckgehen. Die Unternehmen stehen ihrerseits im internationalen Wettbewerb, so dass die Vorbereitung der Studiendurchf&#252;hrung und damit der Start einer klinischen Pr&#252;fung h&#228;ufig einem gewissen zeitlichen Druck unterliegen. Um eine klinische Pr&#252;fung fr&#252;hzeitig beginnen zu k&#246;nnen, ist es unerl&#228;sslich, Studienvertr&#228;ge inklusive der darin enthaltenden Verg&#252;tung zwischen den Beteiligten schnell und einfach, dabei aber inhaltlich umfassend, transparent und nachvollziehbar in der Leistungsbeziehung abzuschlie&#223;en. Die z&#252;gige Einigung der wesentlichen vertraglichen sowie budget&#228;ren Aspekte liegt damit im Interesse aller Beteiligten.</Pgraph><Pgraph>Vor diesem Hintergrund haben der Medizinische Fakult&#228;tentag (MFT), der Verband der Universit&#228;tsklinika Deutschlands (VUD), die Koordinierungszentren f&#252;r Klinische Studien (KKS-Netzwerk) und der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) gemeinsam einen wichtigen Aspekt im Hinblick auf die Vertragsverhandlungen diskutiert &#8211; die Kostenbetrachtung klinischer Pr&#252;fungen.</Pgraph><Pgraph>Als Ergebnis dieser Diskussionen haben diese Organisationen &#8222;Gemeinsame Empfehlungen zur Erstellung einer Gesamtleistungsrechnung der Verg&#252;tung bei der Durchf&#252;hrung einer klinischen Pr&#252;fung in einem Pr&#252;fzentrum&#8220; erarbeitet und ver&#246;ffentlicht <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Die Beteiligten sind gemeinsam der &#220;berzeugung, dass es vor dem beschriebenen Hintergrund hilfreich erscheint, wenn die potentiellen Vertragspartner in ihren jeweiligen Verhandlungen &#252;ber Empfehlungen verf&#252;gen, die stetig wiederkehrende Kostenpositionen zur n&#228;heren Bestimmung der Verg&#252;tung im Rahmen der Durchf&#252;hrung einer klinischen Pr&#252;fung beispielhaft benennen.</Pgraph><Pgraph>Dieser Artikel er&#246;rtert die Hintergr&#252;nde der &#8222;Gemeinsamen Empfehlungen zur Erstellung einer Gesamtleistungsrechnung der Verg&#252;tung bei der Durchf&#252;hrung einer klinischen Pr&#252;fung in einem Pr&#252;fzentrum&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink> und erm&#246;glicht einen &#220;berblick &#252;ber deren Inhalt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The objective of clinical trials is to transfer findings gained from basic research to patients and to result in innovative treatment approaches. Along with basic research, results from clinical trials thus represent a core area of medical advances. As a location for clinical trials, Germany is currently well-positioned and internationally competitive. This is evident in its position as No. 2 in Europe and No. 3 worldwide &#8211; behind the US and UK &#8211; in clinical trials of pharmaceuticals <TextLink reference="1"></TextLink>. Maintaining and further improving this favorable positioning as a location for clinical trials is in the mutual interest of all parties involved in the field of clinical research, patients, trial sites and sponsors of clinical trials.</Pgraph><Pgraph>For patients, clinical trials offer opportunities to gain early access to innovative therapy options. In addition to the scientific interest from medical faculties, clinical research is thereby an important aspect for university clinics in Germany as they fulfill their medical care mandate. Their involvement in clinical trials gives physicians the ability to gather experience with new treatment approaches at an early stage and to pass this know-how on to their patients. A location&#8217;s clinical research is thus an important competitive factor in terms of international comparison as well. Industry likewise benefits from the favorable research infrastructure in Germany, which provides rapid patient recruitment and outstanding quality of results obtained and can thus contribute to the early approval of new drugs. From the perspective of the authors, it is therefore essential that Germany continues to remain competitive as a location for conducting clinical trials, precisely because the number of clinical trials is decreasing overall. Companies themselves are in international competition internally and externally, which often creates a certain pressure on trial preparation and thus on the start of a clinical trial. To ensure that a clinical trial can begin early, it is essential that contracts related to the trial are concluded quickly and simply, including remuneration for participants and full, transparent and comprehensible coverage of content for the business relationship. The swift agreement of key contractual and budgetary aspects is therefore in the interest of everyone involved.</Pgraph><Pgraph>Against this backdrop, the German Association of Medical Faculties (MFT), the German Association of Academic Medical Centers (VUD), the Coordination Center for Clinical Studies (KKS-Netzwerk) and the German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies (vfa) have held joint discussions regarding an important aspect of the contract negotiations &#8211; the cost consideration of clinical trials.</Pgraph><Pgraph>As a result of these talks, these organizations have developed and published joint &#8220;Recommendations for the preparation of a total services calculation for remuneration related to the conduct of a clinical trial in a trial center&#8221; <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. The parties concerned share the conviction that, against the backdrops described, it would be helpful if the potential contract partners had access to recommendations that offer examples of constantly recurring cost positions in order to more precisely determine remuneration related to the conduct of a clinical trial.</Pgraph><Pgraph>This article explains how the &#8220;Recommendations for the preparation of a total services calculation for remuneration related to the conduct of a clinical trial in a trial center&#8221; <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink> were developed and provides an overview of their content.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Baseline">
      <MainHeadline>Baseline</MainHeadline><Pgraph>Conducting patient-oriented clinical trials is of tremendous importance. Clinical research is an essential requirement for the successful development and adoption of new pharmaceuticals and forms of therapy and constitutes an important foundation of evidence-based medical care. Clinical trials improve the quality of physician treatment and provide the necessary requirements and decision certainty for the efficient use of pharmaceuticals. In order to safeguard the quality of clinical trials, they must be conducted in compliance with strict national and international guidelines. These concern both patient care and safety and the qualification of physicians and participating clinics, one example being the regulation requiring implementation of good clinical practice (ICH-GCP) in the conduct of clinical trials on medicinal products for human use.</Pgraph><Pgraph>The investments from university medicine faculties in Germany, and in particular the supporting programs of the Federal Ministry of Education and Research (BMBF) that established the Coordination Center for Clinical Studies (KKS) and subsequent funding for clinical trial sites have boosted the competitiveness of Germany as a location. In addition, the approval of requests for clinical trials launched EU-wide in 2004 is carried out in Germany in a proper and timely, scientifically sound manner by the higher federal authorities, the Federal Institute for Drugs and Medical Devices (BfArM), and the Paul Ehrlich Institute (PEI). The current system of rating multi-center clinical trials by a leading ethics commission, in place since 2004, has proven itself successful for the most part, even if the details show some need for improvement (e.g. further balancing of requirements from individual ethics commissions, reducing bureaucratic requirements).</Pgraph><Pgraph>Germany, currently the third largest market for the ph<TextGroup><PlainText>armaceutic</PlainText></TextGroup>al industry worldwide, offers favorable conditions overall for efficient patient-oriented research. With 2.3 medical specialists per 1,000 residents, Germany has the highest concentration of such medical specialists compared to other industrialized nations <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink> a factor that represents an important condition for conducting clinical trials. Germany&#8217;s relatively high population density with an associated higher-than-average number of patients in the vicinity of very well-equipped medical care facilities, such as university clinics, is another favorable basic condition for patient-oriented research. However, Germany is considered an attractive location for clinical trials first and foremost because of the high quality standards that exist in research and the fundamental scientific know-how of its practicing physicians.</Pgraph><Pgraph>Together, these factors contributed to Germany taking the No. 2 position in Europe and No. 3 position in the world behind the USA and in Europe from 2007 to 2016 as No. 1 in Europe, falling behind the UK just in 2017 &#8211; based on the number of clinical trials held <TextLink reference="1"></TextLink>. In an international ranking, Germany remains in position No. 2 with 7,359 trial sites; it is behind the USA (49,472) and far ahead of its international and European competitors (France (4,628), Canada (4,186), Italy (3,246), and UK (2,866) <TextLink reference="4"></TextLink>).</Pgraph><Pgraph>Maintaining and further improving critical aspects of Germany&#8217;s favorable positioning as a place to conduct studies is a shared concern of all interested parties and was the reason for discussions between the German Association of Medical Faculties (MFT), the German Association of Academic Medical Centers (VUD), the Coordination Center for Clinical Studies (KKS-Netzwerk), and the German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies (vfa).</Pgraph><Pgraph>In connection with these talks, the associations identified two areas which, in their view, could contribute to substantial shortening of contract negotiations before clinical trials: preparation of templates for contractual clauses and a mutual understanding of the total services account. The parties worked together on both aspects.</Pgraph><Pgraph>The starting point in the discussion surrounding the total services account was the varying experience of the partners involved, which is briefly summarized from the perspective of the relevant partner and presented as follows.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Ausgangslage">
      <MainHeadline>Ausgangslage</MainHeadline><Pgraph>Die Durchf&#252;hrung patientenorientierter klinischer Pr&#252;fungen ist von herausragender Bedeutung. Klinische Forschung ist eine notwendige Voraussetzung f&#252;r die erfolgreiche Entwicklung und Einf&#252;hrung neuer Arzneimittel und Therapieformen und bildet eine wesentliche Grundlage evidenzbasierter medizinischer Versorgung. Klinische Pr&#252;fungen verbessern die Qualit&#228;t der &#228;rztlichen Behandlung und schaffen die notwendigen Voraussetzungen und damit Entscheidungssicherheit f&#252;r einen effizienten Einsatz von Arzneimitteln. Um die Qualit&#228;t klinischer Pr&#252;fungen zu sichern, m&#252;ssen bei deren Durchf&#252;hrung hohe nationale und internationale Richtlinien eingehalten werden. Diese betreffen sowohl die Patientenversorgung und -sicherheit, als auch die Qualifizierung der &#196;rzte und der teilnehmenden Kliniken, so beispielsweise die Verordnung &#252;ber die Anwendung der Guten Klinischen Praxis (ICH-GCP) bei der Durchf&#252;hrung von klinischen Pr&#252;fungen mit Arzneimitteln zur Anwendung am Menschen fordert.</Pgraph><Pgraph>Die Investitionen der deutschen Hochschulmedizin, insbesondere aber auch die F&#246;rderprogramme des Bundesforschungsministeriums (BMBF) zum Aufbau von Koordinierungszentren f&#252;r Klinische Studien (KKS) und anschlie&#223;end zur F&#246;rderung von Klinischen Studienzentren, haben zur St&#228;rkung der Wettbewerbsf&#228;higkeit des Standorts Deutschland beigetragen. Hinzu kommt, dass die 2004 EU-weit eingef&#252;hrte Genehmigung der Antr&#228;ge f&#252;r klinische Pr&#252;fungen in Deutschland durch die Bundesoberbeh&#246;rden, das Bundesinstitut f&#252;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), sach- und fristgerecht sowie wissenschaftlich fundiert erfolgt. Das ebenfalls seit 2004 geltende System der Bewertung von multizentrischen klinischen Pr&#252;fungen durch eine federf&#252;hrende Ethik-Kommission hat sich im Gro&#223;en und Ganzen bew&#228;hrt, auch wenn noch Verbesserungsbedarf im Detail (z.B. weitere Harmonisierung der Anforderungen der einzelnen Ethik-Kommissionen, Abbau b&#252;rokratischer Anforderungen) besteht.</Pgraph><Pgraph>Deutschland, der derzeit drittgr&#246;&#223;te Markt f&#252;r die pharmazeutische Industrie weltweit, verf&#252;gt grunds&#228;tzlich &#252;ber gute Rahmenbedingungen f&#252;r eine effiziente patientenorientierte Forschung. Mit 2,3 Fach&#228;rzten je 1.000 Einwohner hat Deutschland im Vergleich zu anderen Industriestaaten die h&#246;chste Facharztdichte <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink> ein Umstand, der eine wichtige Rahmenbedingung f&#252;r die Durchf&#252;hrung klinischer Pr&#252;fungen darstellt. Deutschlands relativ hohe Bev&#246;lkerungsdichte mit einer damit verbundenen &#252;berdurchschnittlich gro&#223;en Zahl an Patienten im Umfeld exzellent ausgestatteter medizinischer Versorgungseinrichtungen wie z.B. Universit&#228;tskliniken stellt eine weitere, gute Voraussetzung f&#252;r die patientenorientierte Forschung dar. Als attraktiver Standort f&#252;r klinische Pr&#252;fungen gilt Deutschland vor allem aber auch aufgrund der bestehenden hohen Qualit&#228;tsstandards in der Forschung und des grundlegenden wissenschaftlichen Know-hows der praktizierenden &#196;rzte.</Pgraph><Pgraph>Diese Faktoren haben gemeinsam dazu beigetragen, dass der Standort Deutschland von 2007 bis 2017 &#8211; bezogen auf die Zahl der durchgef&#252;hrten klinischen Pr&#252;fungen &#8211; in Europa Platz 1 und weltweit nach den USA Platz 2 eingenommen hat &#8211; und erst 2017 hinter UK zur&#252;ckgefallen ist <TextLink reference="1"></TextLink>. Weiterhin belegt Deutschland mit insgesamt 7.359 Pr&#252;fstellen nach den USA (49.472) im internationalen Ranking Platz 2, deutlich vor seinen internationalen bzw. EU-Wettbewerbern (Frankreich (4.628), Kanada (4.186), Italien (3.246), UK (2.866) <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Diese gute Positionierung des Studienstandortes Deutschland zu erhalten und in kritischen Bereichen weiter zu verbessern, ist ein gemeinsames Anliegen aller interessierten Kreise und war Anlass f&#252;r die Diskussionen zwischen dem Medizinischen Fakult&#228;tentag (MFT), dem Verband der Universit&#228;tsklinika Deutschlands (VUD), den Koordinierungszentren f&#252;r Klinische Studien (KKS-Netzwerk) und dem Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa).</Pgraph><Pgraph>Im Rahmen dieser Diskussionen haben die Verb&#228;nde zwei Bereiche identifiziert, die aus Sicht der Gespr&#228;chsteilnehmer zu einer signifikanten Verk&#252;rzung der Vertragsverhandlungen im Vorfeld klinischer Pr&#252;fungen beitragen k&#246;nnen: Die Erstellung von Mustervertragsklauseln und ein gemeinsames Verst&#228;ndnis der Gesamtleistungsrechnung. An beiden Aspekten wurde gemeinsam gearbeitet.</Pgraph><Pgraph>Ausgangspunkt bei der Diskussion um das Thema Gesamtleistungsrechnung waren die unterschiedlichen Erfahrungen der beteiligten Seiten, die in der Folge kurz zusammenfassend aus Sicht der jeweiligen Seite dargestellt werden sollen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Current problems with the total services calculation for remuneration of sites">
      <MainHeadline>Current problems with the total services calculation for remuneration of sites</MainHeadline><Pgraph>From the point of view of the trial sites, coverage of overhead costs or site-specific costs is not always guaranteed. If these costs are not accounted for in the course of clinical trials, the trial sites are not guaranteed remuneration that fully covers costs as is provided for in the state aid law. The consequence is underfunding of clinical trials that support the research infrastructure overall. In the medium term, insufficient financing of clinical trials that support research infrastructure could lead to the risk of diminished quality and thus a weakening of Germany as a place to conduct studies. To date, for reasons of administrative simplicity, the trial sites have billed the costs as a lump sum overhead charge.</Pgraph><Pgraph>From the point of view of industrial sponsors, a lump sum settlement of mutual costs as overhead is problematic because the basis for their calculation does not depict the actual business relationship with sufficient transparency. When individual locations negotiate separate contracts with separate budgets for trial-based services (e.g. radiology, pharmacy, etc.), scheduling delays are often the result. In addition, claims are increasingly made in the form of initiation costs (often referred to as set-up costs). The member companies consider these claims to be acceptable only if they correspond with the services actually rendered, not when they are charged as a &#8216;lost opportunity&#8217; in the event of a terminated trial or lack of recruiting. Member companies of the vfa consider time delays in trial preparation and non-transparent cost calculations in particular to be competitive drawbacks for conducting clinical trials in Germany.</Pgraph><Pgraph>The aspects mentioned are increasingly topics that require discussion, which can lead to extended contract negotiations and thus a delay in the start of the trial. The high quality of research achievements in connection with clinical trials in Germany is very attractive in the international competitive field and must be utilized. The objective of the participants was therefore to ensure that contract negotiations do not unnecessarily delay trial preparation, which could lead to trials being relocated to other regions. All participants hope that the joint recommendations for the preparation of a total services calculation for remuneration related to the conduct of a clinical trial in a trial site will further strengthen Germany as a place to conduct studies overall.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Aktuelle Probleme bei der Gesamtleistungsrechnung">
      <MainHeadline>Aktuelle Probleme bei der Gesamtleistungsrechnung</MainHeadline><Pgraph>Aus Sicht der Studienzentren ist die Deckung der Gemeinkosten bzw. standortspezifischen Kosten nicht immer gew&#228;hrleistet. Bleiben diese Kosten im Rahmen klinischer Pr&#252;fungen unber&#252;cksichtigt, sehen die Studienzentren eine vollkostendeckende Verg&#252;tung, wie es auch das Beihilferecht vorsieht, nicht sichergesellt. Die Folge ist eine Unterfinanzierung der studienbegleitenden Forschungsinfrastruktur. Bei nicht ausreichender Finanzierung der studienbegleitenden Forschungsinfrastruktur best&#228;nde mittelfristig die Gefahr eines Qualit&#228;tsverlustes und damit einer Schw&#228;chung des Studienstandortes Deutschland. Aus administrativen Vereinfachungsgr&#252;nden stellten die Studienzentren die Gemeinkosten bislang als pauschalierten Overheadaufschlag in Rechnung.</Pgraph><Pgraph>Aus Sicht der industriellen Sponsoren ist eine pauschalierte Abgeltung der Gemeinkosten in Form eines sogenannten Overheads problematisch, weil deren Berechnungsgrundlage aus ihrer Sicht die tats&#228;chlichen Leistungsbeziehungen nicht ausreichend transparent abbildet. Wenn einzelne Standorte getrennte Vertr&#228;ge mit eigenen Budgets f&#252;r studienunterst&#252;tzende Leistungen (bspw. Radiologie, Apotheke etc.) verhandeln, f&#252;hrt dies h&#228;ufig zu einem zeitlichen Verzug. Dar&#252;ber hinaus werden zunehmend Forderungen nach Initiierungskosten (oft auch als &#8222;Set up&#8220;-Kosten bezeichnet) gestellt. Diese Forderungen sind aus Sicht der Mitgliedsunternehmen nur akzeptabel, solange sie tats&#228;chlich erbrachten Leistungen entsprechen, nicht jedoch im Sinne einer &#8222;lost opportunity&#8220; f&#252;r den Fall eines Studienabbruchs oder geringer Rekrutierung. Insbesondere zeitliche Verz&#246;gerungen in der Studienvorbereitung, aber auch eine intransparente Kostenkalkulation sehen die Mitgliedsunternehmen des vfa als Wettbewerbsnachteil f&#252;r die Durchf&#252;hrung klinischer Pr&#252;fungen in Deutschland an.</Pgraph><Pgraph>Die genannten Aspekte sind zunehmend Gegenstand von Diskussionen, was teilweise zu einer Verl&#228;ngerung der Vertragsverhandlungen und damit zu Verz&#246;gerungen bei der Studieninitiierung f&#252;hrte. Die hohe Qualit&#228;t der erbrachten Forschungsleistung im Rahmen klinischer Pr&#252;fungen in Deutschland ist im internationalen Wettbewerb hoch attraktiv. Es ist daher das Ziel der Beteiligten, sicherzustellen, dass Vertragsverhandlungen die Studienvorbereitung nicht unn&#246;tig verl&#228;ngern, was eine Abwanderung von Studien in andere Regionen zur Folge haben k&#246;nnte. Alle Beteiligten erhoffen sich von den gemeinsamen Empfehlungen zum Thema Gesamtleistungsrechnung eine weitere St&#228;rkung des Studienstandortes Deutschland.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Joint recommendations">
      <MainHeadline>Joint recommendations</MainHeadline><Pgraph>Against this backdrop, in mid-2016, representatives from the German Association of Medical Faculties (MFT), the German Association of Academic Medical Centers (VUD), the Coordination Center for Clinical Studies (KKS-Netzwerk), and the German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies (vfa) came together to discuss cost trends of clinical trials. The parties considered it wise to prepare joint &#8220;Recommendations for the preparation of a total services calculation for remuneration related to the conduct of a clinical trial in a trial center&#8221; as a basis for future collaboration <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. The recommendations were worked out jointly in multiple meetings and intensively discussed with respective members of the involved associations in parallel.</Pgraph><Pgraph>The parties agreed that financing for all extra expenses arising from the conduct of a clinical trial must be ensured. This also includes the research infrastructure required for the trials. There was also agreement that, pursuant to the ban on double billing, no additional rem<TextGroup><PlainText>un</PlainText></TextGroup>eration would be made for standard of care activities that were already reimbursed by health insurance fund<TextGroup><PlainText>s &#8211; e</PlainText></TextGroup>ven if the patient is enclosed in a clinical trial. Another issue raised here is that of limiting trial-related additional expenses. Clarification is therefore needed to determine which of the measures performed when conducting a clinical trial according to protocol would be a required part of standard treatment and which are performed specifically in connection with the conduct of the clinical trial.</Pgraph><Pgraph>On this basis, the services to be remunerated by the sponsor include all services in direct connection with the clinical trial that are provided to or with the patient, such as a consultation (patient information), blood draws, physical and instrumental diagnostics, ECG, etc., and the preparation of necessary trial-specific documentation (reports, certificates). The patient information meeting, explanation and evaluation of questionnaires can thus be included. It might be necessary to divide remuneration into individual services per visit and to pay only for the service rendered. It should be determined in advance which services will be remunerated for patient screening if, after the screening, the patient is not accepted into the trial. A false incentive to take part in a &#8220;pointless&#8221; screening, caused by a too generous remuneration of screening services, should be avoided. Yet an insufficient remuneration of needed screening efforts actually undertaken should be avoided as well.</Pgraph><Pgraph>Costs for inpatient admission to hospital are to be assumed by the sponsor only if these are necessary for the proper and safe conduct of the trial according to the trial protocol. In addition to patient and treatment-specific expenditures, other costs also need to be considered; these are likely be covered by lump sum payments and include items such as electricity costs, telephone&#47;fax&#47;Internet, office supplies and the use of other materials and facilities. This might also include internal transportation costs for patients, such as to the diagnostic center if x<TextGroup><PlainText>-ra</PlainText></TextGroup>y exams are needed.</Pgraph><Pgraph>Figures for some of these infrastructure costs (indirect costs&#47;general expenses) can only be estimated, since documenting and verifying individual charges would require an unreasonably great effort. However, estimated amounts must still be realistic, verifiable and comprehensible and be adequately proportional to the length of time of the clinical trial, as well as comply with local market prices. The amount should also take into account costs estimated for rooms and equipment use. This includes items such as rooms for patient consultation and rooms provided for clinical monitors. These rooms are often reserved by clinics and used outside of clinical trials as well. It is not disputed that the use must be compensated; however, settling the proportional costs in a transparent and comprehensible manner with reasonable administrative effort on a case-by-case basis is not a trivial issue.</Pgraph><Pgraph>By agreeing on the joint &#8220;Recommendations for the preparation of a total services calculation for remuneration related to the conduct of a clinical trial in a trial center&#8221; <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink> we were able to formulate a basis that is mutually accepted by both parties (university trial sites and sponsors of commercial clinical trials).</Pgraph><Pgraph>If the respective trial protocol and the present joint recommendation are considered, they should help facilitate comprehensive remuneration of all trial-related costs in connection with a total services account based on the principle of payment for services rendered. The recommendations should be regarded as supplementary to the payments&#47;activities listed in the trial protocol. On the one hand, the core of the recommendations is to provide guidance for precisely calculating costs derived directly from the trial protocol. In addition, indirect costs&#47;general expenses are to be reflected in the respective employee rates. Along with the purely tariff-based remuneration, these should take into account calculated indirect costs&#47;general expenses, as is customary for other services. Site-specific indirect costs&#47;general expenses and possibly other operational costs must be considered in the respective total services account, provided that they are directly related to the conduct of the clinical trial. From the point of view of the partners it is also clear that no other percentage lump sum surcharge (overhead) should be applied.</Pgraph><Pgraph>In any event, care should be taken to ensure that the test site is remunerated in full for the service rendered. Participation in clinical trials cannot and must not be a loss-making business for university trial sites.</Pgraph><Pgraph>The following aspects and their effect on the total services account should be observed when implementing the joint recommendations.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Various members of a trial group may be involved simultaneously in the activities listed.</ListItem><ListItem level="1">Activities <Mark2>before</Mark2> completion of a written contract are not covered by these recommendations. For these activities, additional remuneration can be agreed in a separate written contract (e.g. in the case of separate screening of the patient population in the context of expensive feasibility activities).</ListItem><ListItem level="1">The activities&#47;tasks listed in the recommendations must be checked in each case for their relevance to the respective clinical trial. Remuneration based on the total services account is performed according to the principle of payment for services rendered.</ListItem><ListItem level="1">The total remuneration for a clinical trial project will be proposed on the basis of the total services account. This total remuneration also includes the trial-related services of all sub-contracted service providers, e.g. radiology departments or pharmacies. This proposal forms the basis for contract negotiation.</ListItem><ListItem level="1">Costs that are covered by other cost centers (e.g. statutory health insurance) &#8211; such as costs of standard treatment&#47;diagnostic tests &#8211; cannot be recovered again&#47;additionally with regard to a clinical trial.</ListItem><ListItem level="1">These joint recommendations cannot be binding due to antitrust legislation, but they are intended to be a jointly adopted guideline for the negotiation of clinical trial contracts by members of the above-mentioned organizations and other third parties.</ListItem><ListItem level="1">The recommendations include tasks that may be performed depending on the project in the context of conducting a clinical trial, and are not (or only insufficiently) described in relevant service specifications.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Die gemeinsamen Empfehlungen">
      <MainHeadline>Die gemeinsamen Empfehlungen</MainHeadline><Pgraph>Vor diesem Hintergrund haben sich Mitte 2016 erstmals Vertreter des Medizinischen Fakult&#228;tentags (MFT), des Verbands der Universit&#228;tsklinika Deutschlands (VUD), der Koordinierungszentren f&#252;r Klinische Studien (KKS-Netzwerk) und des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa) zusammengesetzt und &#252;ber die Kostenentwicklung bei klinischen Pr&#252;fungen diskutiert. Die Beteiligten hielten es f&#252;r sinnvoll, &#8222;Gemeinsame Empfehlungen zur Erstellung einer Gesamtleistungsrechnung der Verg&#252;tung bei der Durchf&#252;hrung einer klinischen Pr&#252;fung in einem Pr&#252;fzentrum&#8220; als Basis der zuk&#252;nftigen Zusammenarbeit zu erarbeiten <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. In mehreren Sitzungen wurden die Empfehlungen gemeinsam erarbeitet, und parallel auch intensiv mit den jeweiligen Mitgliedern gesondert diskutiert.</Pgraph><Pgraph>Einigkeit bestand darin, dass eine Finanzierung aller durch die klinische Pr&#252;fung entstehenden Mehraufw&#228;nde abgegolten werden m&#252;ssen. Das umfasst auch die daf&#252;r erforderliche Forschungsinfrastruktur. Ebenfalls bestand Einigkeit dar&#252;ber, dass dem Verbot der Doppelabrechnung folgend keine zus&#228;tzliche Verg&#252;tung der &#252;blichen Behandlung (&#8222;Standard of Care&#8220;) erfolgt, die bereits &#252;ber die Kassen erstattet werden. Daran ankn&#252;pfend stellt sich die Frage der Abgrenzung des studienbedingten Mehraufwandes. Zu kl&#228;ren ist also, welche der durchzuf&#252;hrenden Ma&#223;nahmen bei protokollgem&#228;&#223;er Durchf&#252;hrung der klinischen Pr&#252;fung im Rahmen der &#252;blichen Behandlung erforderlich w&#228;ren, und welche Ma&#223;nahmen speziell in Zusammenhang mit der klinischen Pr&#252;fung zu erbringen sind.</Pgraph><Pgraph>Zu den so durch den Sponsor zu verg&#252;tenden Leistungen z&#228;hlen alle Leistungen, die im Rahmen der klinischen Pr&#252;fung am bzw. mit dem Patienten erbracht werden, beispielsweise Beratungsgespr&#228;ch (Aufkl&#228;rung des Patienten), Blutentnahmen, k&#246;rperliche und apparative Diagnostik, EKG etc. und auch das Erstellen studienspezifisch erforderlicher Dokumentation (Atteste, Gutachten). Somit kann auch das Patientenaufkl&#228;rungsgespr&#228;ch ebenso wie die Erl&#228;uterung und Begutachtung von Frageb&#246;gen einkalkuliert werden. Unter Umst&#228;nden ist es erforderlich, die Verg&#252;tung pro Visite auf Einzelleistungen aufzuteilen, und jeweils nur die erbrachte Leistung zu verg&#252;ten. Es sollte a priori festgelegt werden, wie Leistungen im Rahmen des Patienten-Screenings verg&#252;tet werden, wenn der Patient nach erfolgtem Screening nicht in die klinische Pr&#252;fung aufgenommen werden kann. Ein falscher Anreiz zu &#8222;nutzlosem&#8220; Screening aufgrund zu gro&#223;z&#252;giger Verg&#252;tung von Screening-Leistungen sollte dabei ebenso vermieden werden wie ungen&#252;gende Honorierung des tats&#228;chlich erfolgten Screening-Aufwands.</Pgraph><Pgraph>Kosten f&#252;r eine station&#228;re Aufnahme in die Klinik sind vom Sponsor dann zu &#252;bernehmen, wenn diese gem&#228;&#223; Studienprotokoll ausschlie&#223;lich zum Zwecke korrekter und sicherer Studiendurchf&#252;hrung erforderlich sind. Zus&#228;tzlich zum patienten- und behandlungsspezifischen Aufwand m&#252;ssen weitere Kosten bedacht werden, die am ehesten als Pauschale ber&#252;cksichtigt werden k&#246;nnen, wie z.B. Stromkosten, Telefon&#47;Fax, Internet, B&#252;romaterial sowie Nutzung anderer bereits vorhandener Materialien und Einrichtungen. Hierzu z&#228;hlen auch eventuelle interne Transportkosten f&#252;r Patienten, z.B. zu einem Diagnostikzentrum, wenn R&#246;ntgenuntersuchungen dort durchgef&#252;hrt werden.</Pgraph><Pgraph>Solche Infrastrukturkosten (Gemeinkosten) lassen sich teilweise nur sch&#228;tzungsweise beziffern, da Dokumentation und &#220;berpr&#252;fbarkeit einzelner Abrechnungen einen unangemessen hohen Aufwand darstellen w&#252;rden. Sch&#228;tzsummen m&#252;ssen aber trotzdem realistisch, belegbar und nachvollziehbar sein und in einem ad&#228;quaten Verh&#228;ltnis zur zeitlichen Dauer der klinischen Pr&#252;fung stehen, sowie den Marktpreisen vor Ort entsprechen. Weiterhin sind Kosten zu ber&#252;cksichtigen, die f&#252;r R&#228;umlichkeiten und Nutzung von Ger&#228;ten veranschlagt werden. Hierzu geh&#246;ren z.B. R&#228;ume f&#252;r die Betreuung der Patienten, aber auch R&#228;ume, die den klinischen Monitoren zur Verf&#252;gung gestellt werden. H&#228;ufig werden diese R&#228;ume von den Kliniken vorgehalten und auch au&#223;erhalb klinischer Pr&#252;fungen genutzt. Dass die Nutzung abgegolten werden muss, ist unstrittig; wie eine transparente und nachvollziehbare anteilige Abrechnung jedoch mit vertretbarem administrativem Aufwand im Einzelfall erfolgen kann, ist keine triviale Frage.</Pgraph><Pgraph>Im Ergebnis ist es mit den &#8222;Gemeinsamen Empfehlungen zur Erstellung einer Gesamtleistungsrechnung der Verg&#252;tung bei der Durchf&#252;hrung einer klinischen Pr&#252;fung in einem Pr&#252;fzentrum&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink> gelungen, eine von beiden Seiten (universit&#228;ren Studienzentren und Sponsoren kommerzieller klinischer Pr&#252;fungen) akzeptierte gemeinsame Basis zu entwickeln.</Pgraph><Pgraph>Unter Einbeziehung des jeweiligen Studienprotokolls und der vorliegenden gemeinsamen Empfehlung soll mit Hilfe dieser eine umfassende, auf dem Prinzip Leistung&#47;Gegenleistung basierende Verg&#252;tung aller <Mark2>studienbedingten</Mark2> Kosten im Rahmen einer Gesamtleistungsrechnung unterst&#252;tzt werden. Die Empfehlungen sind dabei erg&#228;nzend zu den im Studienprotokoll aufgef&#252;hrten Leistungen&#47;T&#228;tigkeiten zu sehen. Kern der Empfehlungen ist zum einen eine Handreichung zur pr&#228;ziseren Kalkulation der direkten, aus dem Studienprotokoll ableitbaren Kosten. Dar&#252;ber hinaus sind die Gemeinkosten in den jeweiligen Personals&#228;tzen abzubilden. Neben der rein tariflichen Verg&#252;tung sollen diese die Gemeinkosten kalkulatorisch ber&#252;cksichtigen, &#228;hnlich wie auch bei anderen Dienstleistungen &#252;blich. Standortspezifischen Gemeinkosten und m&#246;glicherweise weitere, betrieblich bedingte Kosten &#8211; sofern diese direkt mit der Durchf&#252;hrung der klinischen Pr&#252;fung in Zusammenhang stehen &#8211; m&#252;ssen in der jeweiligen Gesamtleistungsrechnung mitber&#252;cksichtigt werden. Ein weiterer pauschalierter Aufschlag sollte dann in Zukunft aus Sicht der Beteiligten keine Anwendung mehr finden. </Pgraph><Pgraph>In jedem Fall ist darauf zu achten, dass eine vollst&#228;ndige Verg&#252;tung der erbrachten Leistung einer Pr&#252;fstelle sichergestellt ist. Die Beteiligung an klinischen Pr&#252;fungen kann und darf kein &#8222;Zuschussgesch&#228;ft&#8220; f&#252;r die universit&#228;ren Studienzentren sein.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Anwendung der gemeinsamen Empfehlungen sind folgende Aspekte und ihre Auswirkungen auf die Gesamtleistungsrechnung zu beachten.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">An den aufgef&#252;hrten Aktivit&#228;ten k&#246;nnen verschiedene Mitglieder einer Pr&#252;fgruppe &#8211; auch gleichzeitig &#8211; beteiligt sein.</ListItem><ListItem level="1">T&#228;tigkeiten VOR Abschluss eines schriftlichen Vertrages sind nicht von diesen Empfehlungen erfasst. F&#252;r diese T&#228;tigkeiten kann eine zus&#228;tzliche Verg&#252;tung in einem gesonderten schriftlichen Vertrag vereinbart werden (z.B. bei gesondertem Screening der Patientenpopulation im Rahmen von aufwendigen Feasibility-Aktivit&#228;ten).</ListItem><ListItem level="1">Die in den Empfehlungen aufgef&#252;hrten T&#228;tigkeiten&#47;Aufgaben sind jeweils studienspezifisch auf ihre Relevanz f&#252;r die jeweilige klinische Pr&#252;fung hin zu pr&#252;fen. Eine Verg&#252;tung auf Basis der Gesamtleistungsrechnung erfolgt nach dem Leistungs-&#47;Gegenleistungsprinzip.</ListItem><ListItem level="1">Auf Basis der Gesamtleistungsrechnung wird eine Gesamtverg&#252;tung f&#252;r ein klinisches Studienprojekt vorgeschlagen. Diese Gesamtverg&#252;tung schlie&#223;t auch die studienbedingten Leistungen aller Teilleistungserbringer, z.B. der Radiologie oder Apotheken, mit ein. Dieser Vorschlag bildet die Basis f&#252;r die Vertragsverhandlung.</ListItem><ListItem level="1">Kosten, die von anderen Kostentr&#228;gern (z.B. Leistung der GKV) erstattet werden &#8211; z.B. Kosten aus der Standardtherapie&#47;-diagnostik &#8211; k&#246;nnen nicht nochmals mit Bezug auf eine klinische Pr&#252;fung geltend gemacht werden.</ListItem><ListItem level="1">Diese gemeinsamen Empfehlungen k&#246;nnen aus kartellrechtlichen Gr&#252;nden keine bindende Wirkung entfalten, sollen aber f&#252;r Mitglieder der Verfasser und sonstige Dritte eine gemeinsam verabschiedete Orientierungshilfe f&#252;r Vertragsverhandlungen zur Durchf&#252;hrung klinischer Pr&#252;fungen darstellen.</ListItem><ListItem level="1">Die Empfehlungen umfassen Aufgaben, die im Rahmen der Durchf&#252;hrung einer klinischen Pr&#252;fung projektabh&#228;ngig erbracht werden k&#246;nnen und die nicht, oder nur unzureichend, durch entsprechende Leistungsverzeichnisse abgebildet sind.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Conclusion">
      <MainHeadline>Conclusion</MainHeadline><Pgraph>Clinical trials are an essential requirement for the development and adoption of new pharmaceuticals and forms of therapy. They constitute the foundation for evidence-based medical care. Germany is an important and attractive location for conducting clinical trials.</Pgraph><Pgraph>The authors of these joint recommendations <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink> are united by their interest in boosting Germany&#8217;s international positioning as a location for clinical trials and in preserving the high standards established in Germany in the future as well. In this connection, it is essential to provide financing for clinical trials that is appropriate, comprehensive and aligned with the principle of adequate payment for services rendered. The joint recommendations developed by the German Association of Medical Faculties (MFT), the German Association of Academic Medical Centers (VUD), the Coordination Center for Clinical Studies (KKS-Netzwerk), and the German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies (vfa) provide a sound basis for discussions in connection with contract negotiations related to the conduct of clinical trials at university clinics in Germany.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Klinische Pr&#252;fungen sind eine unverzichtbare Voraussetzung f&#252;r die Entwicklung und Einf&#252;hrung neuer Arzneimittel und Therapien. Sie bilden die Grundlage f&#252;r eine evidenzbasierte medizinische Versorgung. Deutschland ist ein wichtiger und attraktiver Standort f&#252;r die Durchf&#252;hrung klinischer Pr&#252;fungen.</Pgraph><Pgraph>Die Verfasser dieser gemeinsamen Empfehlungen <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink> eint das Interesse, den Studienstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb attraktiv zu positionieren und die in Deutschland erreichten hohen Standards auch in Zukunft zu gew&#228;hrleisten. In diesem Zusammenhang ist eine sachgerechte, umfassende und am Prinzip der Angemessenheit von Leistung und Gegenleistung orientierte Finanzierung von klinischen Pr&#252;fungen unerl&#228;sslich. Die seitens des Medizinischen Fakult&#228;tentags (MFT), des Verbands der Universit&#228;tsklinika Deutschlands (VUD), der Koordinierungszentren f&#252;r Klinische Studien (KKS-Netzwerk) und des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa) erarbeiteten gemeinsamen Empfehlungen bieten hier eine gute Basis zur Orientierung f&#252;r die Diskussionen im Rahmen der Vertragsverhandlungen zur Durchf&#252;hrung klinischer Pr&#252;fungen an Universit&#228;tskliniken in Deutschland.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Notes">
      <MainHeadline>Notes</MainHeadline><SubHeadline>Acknowledgments</SubHeadline><Pgraph>The joint &#8220;Recommendations for the preparation of a total services calculation for remuneration related to the conduct of a clinical trial in a trial center&#8221; were formulated in a joint work group in 2016&#47;2017 and are available in English <TextLink reference="2"></TextLink> and German <TextLink reference="3"></TextLink>. Members of the work group included:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Insa Bruns; KKS-Netzwerk e.V.&#8224;</ListItem><ListItem level="1">Susanne Busta; Bristol-Myers Squibb GmbH &#38; Co. KGaA</ListItem><ListItem level="1">Dr. Annette Gr&#252;ters-Kieslich; Charit&#233; Berlin</ListItem><ListItem level="1">Ralf Heyder; German Association of Academic Medical Centers (VUD)</ListItem><ListItem level="1">Dr. Torsten Hoppe-Tichy; University Hospital of Heidelberg</ListItem><ListItem level="1">Dr. Sebastian John; Janssen-Cilag GmbH</ListItem><ListItem level="1">Dr. Matthias Kl&#252;glich; Boehringer Ingelheim Pharma GmbH &#38; Co. KG</ListItem><ListItem level="1">Claudia K&#252;chler; MSD SHARP &#38; DOHME GMBH</ListItem><ListItem level="1">Nina Reinwald; University Hospital of Cologne</ListItem><ListItem level="1">Dr. Thorsten Ruppert; German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies e.V.</ListItem><ListItem level="1">Dr. Hagen Russ; Lilly Deutschland GmbH</ListItem><ListItem level="1">Carmen Schade-Brittinger; KKS Marburg</ListItem><ListItem level="1">Martin Trillsch; University Hospital of Heidelberg, VUD</ListItem><ListItem level="1">Dr. Frank Wissing; German Association of Medical Faculties e.V. (MFT)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Obituary Insa Bruns</SubHeadline><Pgraph>On January 21, 2018, Insa Bruns passed away after a brief and serious illness. The members of the work group that developed these recommendations are shocked and stunned at the sudden loss of such an esteemed colleague who was always highly dedicated and driven. We are all very grateful for her expertise and her tireless dedication. Her expert knowledge and perseverance in our joint endeavor to support high-quality medical research were much appreciated by all. Insa Bruns made a very valuable contribution to the issues of clinical research in Germany. She also became a personal friend to many of us over the years.</Pgraph><SubHeadline>Competing interests</SubHeadline><Pgraph>The authors declare that they have no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Danksagungen</SubHeadline><Pgraph>Die gemeinsamen &#8222;Empfehlungen zur Erstellung einer Gesamtleistungsrechnung der Verg&#252;tung bei der Durchf&#252;hrung einer klinischen Pr&#252;fung&#8220; wurden in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe im Jahr 2016&#47;2017 erarbeitet und sind verf&#252;gbar in Englisch <TextLink reference="2"></TextLink> und Deutsch <TextLink reference="3"></TextLink>. An der Arbeitsgruppe waren insgesamt beteiligt:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Insa Bruns, KKS-Netzwerk e.V.&#8224;</ListItem><ListItem level="1">Susanne Busta, Bristol-Myers Squibb GmbH &#38; Co. KGaA</ListItem><ListItem level="1">Dr. Annette Gr&#252;ters-Kieslich, Charit&#233; Berlin</ListItem><ListItem level="1">Ralf Heyder, Verband der Universit&#228;tsklinika e.V. (VUD)</ListItem><ListItem level="1">Dr. Torsten Hoppe-Tichy, Universit&#228;tsklinikum Heidelberg</ListItem><ListItem level="1">Dr. Sebastian John, Janssen-Cilag GmbH</ListItem><ListItem level="1">Dr. Matthias Kl&#252;glich, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH &#38; Co. KG</ListItem><ListItem level="1">Claudia K&#252;chler, MSD SHARP &#38; DOHME GMBH</ListItem><ListItem level="1">Nina Reinwald, Universit&#228;tsklinikum K&#246;ln</ListItem><ListItem level="1">Dr. Thorsten Ruppert, Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.</ListItem><ListItem level="1">Dr. Hagen Russ, Lilly Deutschland GmbH</ListItem><ListItem level="1">Carmen Schade-Brittinger, KKS Marburg</ListItem><ListItem level="1">Martin Trillsch, Universit&#228;tsklinikum Heidelberg, VUD</ListItem><ListItem level="1">Dr. Frank Wissing, Medizinischer Fakult&#228;tentag der Bundesrepublik Deutschland e.V.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Nachruf Insa Bruns</SubHeadline><Pgraph>Am 21. Januar 2018 ist Insa Bruns nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe, die diese Empfehlungen erarbeitet haben, sind best&#252;rzt und fassungslos, so pl&#246;tzlich eine gesch&#228;tzte Kollegin zu verlieren, die immer engagiert und voller Tatkraft war. F&#252;r ihre Kompetenz und ihr unerm&#252;dliches Engagement sind wir ihr alle sehr dankbar. Ihre Sachkenntnis und Beharrlichkeit im gemeinsamen Bestreben, qualitativ hochwertige medizinische Forschung zu unterst&#252;tzen, wurde immer allseits gesch&#228;tzt. Insa Bruns hat sich um die Belange der klinischen Forschung in Deutschland sehr verdient gemacht. Vielen von uns ist sie &#252;ber die Jahre auch eine pers&#246;nliche Freundin geworden.</Pgraph><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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