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    <IdentifierDoi>10.3205/zaud000027</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zaud0000270</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Mit Lichtstrahlen das Geh&#246;r wiederherstellen</Title>
      <TitleTranslated language="en">Restoring Hearing with Light</TitleTranslated>
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          <Lastname>Moser</Lastname>
          <LastnameHeading>Moser</LastnameHeading>
          <Firstname>Tobias</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Institut f&#252;r Auditorische Neurowissenschaften und InnenOhrLabor, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, Robert-Kochstr. 40, 37075 G&#246;ttingen, Deutschland, Tel.: &#43;49 551 39 63070,-63071<Affiliation>Institut f&#252;r Auditorische Neurowissenschaften und InnenOhrLabor, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation><Affiliation>Auditory Neuroscience and Optogenetics Laboratory, Deutsches Primatenzentrum, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation><Affiliation>Auditory Neuroscience &#38; Synaptic Nanophysiology Group, Max-Planck-Institut f&#252;r multidisziplin&#228;re Naturwissenschaften, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation><Affiliation>Sonderforschungsbereich 889 &#8222;Cellular Mechanisms of Sensory Processing&#8220;, Universit&#228;t G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation><Affiliation>Exzellenzcluster &#8222;Multiscale Bioimaging: from Molecular Machines to Networks of Excitable Cells&#8220;(MBExC), Universit&#228;t G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>tmoser&#64;gwdg.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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    <DatePublished>20230120</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>2628-9083</ISSN>
        <Volume>5</Volume>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Audiologie - Audiological Acoustics</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Audiol (Audiol Acoust)</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>01</ArticleNo>
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      <Funding fundId="13N13729">BMBF</Funding>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Wenn das H&#246;ren versagt, bieten Cochlea-Implantate (CIs) den meisten der CI-Tr&#228;ger ein offenes Sprachverstehen in ruhiger Umgebung. CIs umgehen das defekte Sinnesorgan und stimulieren den H&#246;rnerv elektrisch. Der Flaschenhals der H&#246;rrehabilitation mit aktuell verf&#252;gbaren CIs ist deren Limitierung bei der Kodierung spektraler Information, die sich aus der breiten Stromausbreitung von jedem Elektrodenkontakt ergibt. Weil Licht r&#228;umlich besser begrenzt werden kann, stellt die optische Stimulation des H&#246;rnervs eine vielversprechende Perspektive f&#252;r einen grundlegenden Fortschritt der CIs dar. Die Entwicklung der optogenetischen Stimulation f&#252;r zuk&#252;nftige optische CIs erfordert Anstrengungen zum Design und zur Charakterisierung geeigneter optogenetischer Aktuatoren, zum viralen Gentransfer auf die Neuronen sowie zur Entwicklung mehrkanaliger optischer CIs. Dieser &#220;bersichtsartikel berichtet &#252;ber den aktuellen Stand der optogenetischen Stimulation der H&#246;rbahn und &#252;ber die j&#252;ngsten Durchbr&#252;che bei der Erzielung hoher zeitlicher Pr&#228;zision und Frequenzaufl&#246;sung sowie bei der Etablierung optischer Mehrkanal-CIs. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>When hearing fails, cochlear implants (CIs) provide most CI users with open speech understanding in quiet environments. CIs bypass the defective sensory organ and electrically stimulate the auditory nerve. The bottleneck of hearing rehabilitation with currently available CIs is their limitation in encoding spectral information resulting from the broad current spread from each electrode contact. Because light can be confined in space more conveniently, optogenetic stimulation of the auditory nerve represents a promising alternative. The development of optogenetic stimulation for future optical CIs requires efforts to design and characterize appropriate optogenetic actuators, viral gene transfer to neurons, and development of multichannel optical CIs. This review article reports the current status of optogenetic stimulation of the auditory pathway and recent breakthroughs in achieving high temporal precision and frequency resolution and in establishing multichannel optical CIs.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="H&#246;ren mit Licht">
      <MainHeadline>H&#246;ren mit Licht</MainHeadline><Pgraph>Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit etwa 466 Millionen Menschen an einem behandlungsbed&#252;rftigen H&#246;rverlust. Der H&#246;rverlust ist haupts&#228;chlich auf eine Sch&#228;digung der H&#246;rschnecke zur&#252;ckzuf&#252;hren, die durch Krankheit, L&#228;rm oder Alter verursacht wird, und f&#252;r die es bisher keine Heilung gibt. Das Geh&#246;r kann teilweise durch H&#246;rger&#228;te wiederhergestellt werden, die im Wesentlichen eine verst&#228;rkte Version des Schalls an die verbleibenden Sinneshaarzellen der Cochlea weitergeben; das Hauptproblem bei dieser Technologie ist, dass sowohl Sprache als auch Hintergrundger&#228;usche verst&#228;rkt werden. Schwersth&#246;rige Menschen profitieren mehr von Cochlea-Implantaten, die dysfunktionale oder verlorene Haarzellen &#252;berspringen und den H&#246;rnerv direkt stimulieren. Die heutigen Cochlea-Implantate sind die bisher erfolgreichsten Neuroprothesen. Das erste Ger&#228;t wurde in den 1980er Jahren von der US-amerikanischen Arzneimittelbeh&#246;rde FDA zugelassen, und bis 2019 wurden weltweit fast 737.000 Ger&#228;te implantiert. Cochlea-Implantate machen sich die Frequenzkarte der Cochlea zunutze, indem sie die Neuronen an der Basis der Cochlea stimulieren, um die Wahrnehmung eines hohen Tons zu erzeugen, w&#228;hrend die Stimulation an der Spitze der Cochlea als tiefer Ton wahrgenommen wird. Die Perilymphe hat eine mit einer Kochsalzl&#246;sung vergleichbare Leitf&#228;higkeit, so dass sich der Strom von jeder Elektrode ausbreitet und eine breite Aktivierung der Neuronen &#252;ber die Frequenzkarte der Cochlea bewirkt <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Da die Frequenzselektivit&#228;t der elektrischen Stimulation begrenzt ist, ist auch die Qualit&#228;t des k&#252;nstlichen H&#246;rens begrenzt. Im Vordergrund steht dabei ein schlechtes Sprachverstehen im St&#246;rger&#228;usch <TextLink reference="5"></TextLink>. Daher unternimmt das Feld umfassende Bem&#252;hungen in der Forschung und Entwicklung, um die durch elektrische Stimulation hervorgerufenen Aktivit&#228;tsmuster zu charakterisieren und die Frequenzselektivit&#228;t zu verbessern <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Idee den H&#246;rnerv optogenetisch zu stimulieren entstand 2005, als erstmals gezeigt wurde, dass Nervenzellen, die sogenannte Kanalrhodopsine <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink> in ihrer Zellmembran einbauen, mit schwachen Lichtreizen zum Feuern von Aktionspotenzialen angeregt werden k&#246;nnen <TextLink reference="12"></TextLink>. Die deutschen Wissenschaftler Nagel, Hegemann und Bamberg hatten diese lichtempfindlichen Ionenkan&#228;le in Algen entdeckt und nach genetisch vermittelter Ausbildung (Expression) in menschlichen Zellen licht-induzierte Ionenstr&#246;me nachgewiesen <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>. Dann begannen andere Forschergruppen, die Gene, die f&#252;r solche lichtempfindlichen Ionenkan&#228;le kodieren, mit Hilfe eines nicht-pathogenen viralen Vektors in Neuronen einzuschleusen. Das Ergebnis war, dass die Beleuchtung dieser genetisch ver&#228;nderten Neuronen diese dazu veranlassen konnte, ihre spannungsgesteuerten Ionenkan&#228;le zu &#246;ffnen und somit zu &#8222;feuern&#8220;, was es den Forschern erm&#246;glichte, das Gehirn und das Verhalten lebender Tiere direkt zu beeinflussen. Seitdem hat sich die Optogenetik zu einem wichtigen Instrument in der neurowissenschaftlichen Forschung entwickelt und erste medizinische Anwendungen wie die optogenetische Wiederherstellung des Sehverm&#246;gens befinden sich in der klinischen Pr&#252;fung <TextLink reference="13"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Unser G&#246;ttinger Team erforscht seit einigen Jahren, wie Schall in der H&#246;rschnecke kodiert wird <TextLink reference="14"></TextLink> und wie diese Kodierung bei H&#246;rsch&#228;den gest&#246;rt ist <TextLink reference="15"></TextLink>. Im G&#246;ttinger InnenOhrLabor und Institut f&#252;r Auditorische Neurowissenschaften wird zudem mit Hochdruck an neuen Ans&#228;tzen zur verbesserten Wiederherstellung des H&#246;rens geforscht <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>. Parallel arbeiten wir an der Entwicklung der Genersatztherapie <TextLink reference="18"></TextLink>, <TextLink reference="19"></TextLink>, <TextLink reference="20"></TextLink> und des optogenetischen Cochlea-Implantats <TextLink reference="21"></TextLink>, <TextLink reference="22"></TextLink>, <TextLink reference="23"></TextLink>, <TextLink reference="24"></TextLink>, <TextLink reference="25"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Der Gedanke, dass die Stimulierung des H&#246;rnervs mit Licht statt mit Elektrizit&#228;t eine viel pr&#228;zisere Kontrolle erm&#246;glichen k&#246;nnte, war bereits durch Claus-Peter Richter eingef&#252;hrt worden, der die direkte optische Stimulation mit infrarotem Licht propagiert <TextLink reference="26"></TextLink>, <TextLink reference="27"></TextLink>, <TextLink reference="28"></TextLink>. Da Licht r&#228;umlich gut begrenzt werden kann (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> und <TextLink reference="24"></TextLink>), wird f&#252;r die optische Stimulation eine bessere Frequenzselektivit&#228;t erwartet. Dies verspricht eine gr&#246;&#223;ere Zahl von unabh&#228;ngigen Stimulationskan&#228;len, Schallreize k&#246;nnten in mehr Frequenzb&#228;nder aufgeteilt werden, was den Nutzern ein reichhaltigeres Klangerlebnis verschaffen w&#252;rde. Die direkte optische Stimulation mit infrarotem Licht erforderte sehr hohe Pulsenergien (Schwelle 16&#8211;160 &#181;J, <TextLink reference="26"></TextLink>). Zudem konnte die Methode von anderen Laboren bislang nicht reproduziert werden <TextLink reference="29"></TextLink>, <TextLink reference="30"></TextLink>,  <TextLink reference="31"></TextLink>. Wenn wir die Optogenetik nutzen w&#252;rden, um die Zellen des H&#246;rnervs lichtempfindlich zu machen, k&#246;nnten wir den molekular definierten Aktuator f&#252;r die Anwendung zur Wiederherstellung des H&#246;rens optimieren und Licht geringerer Intensit&#228;t verwenden (Schwelle abh&#228;ngig vom Kanalrhodopsin, Methode zur viralen Transduktion sowie Nachweismethode: 0.5&#8211;6 &#181;J <TextLink reference="21"></TextLink>, <TextLink reference="23"></TextLink>, <TextLink reference="32"></TextLink>).</Pgraph><Pgraph>Diese Idee war sehr attraktiv, aber wir sahen eine Reihe von Herausforderungen. Wir schlugen ein neuartiges Medizinprodukt vor, das mit einer neuartigen Gentherapie kombiniert werden sollte, die beide h&#246;chsten Sicherheitsstandards gen&#252;gen m&#252;ssen. Wir mussten die beste Lichtquelle f&#252;r das optogenetische System finden und herausfinden, wie wir das Licht an die richtigen Stellen in der Cochlea &#252;bertragen k&#246;nnen. Wir mussten das richtige Kanalrhodopsin f&#252;r die Nervenzellen der Cochlea finden, was sich als eine der gr&#246;&#223;ten Schwierigkeiten erwiesen hat. Und wir mussten herausfinden, wie wir die Gene, die f&#252;r diese Proteine kodieren, am besten an die richtigen Stellen in der Cochlea bringen k&#246;nnen. Im Laufe der Jahre konnten wir diesen Ansatz vorantreiben, wobei die F&#246;rderung durch den Europ&#228;ischen Forschungsrat, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Land Niedersachsen, das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung (BMBF) und die Max-Planck-Gesellschaft von gro&#223;er Bedeutung waren.</Pgraph><Pgraph>Unsere fr&#252;hen Proof-of-Concept-Experimente an M&#228;usen haben beide &#8222;Standbeine&#8220; der optogenetischen Stimulation untersucht. Die Suche nach dem f&#252;r unsere Zwecke richtigen lichtempfindlichen Protein, dem Kanalrhodopsin, erwies sich als langwieriger Prozess. Viele fr&#252;he Versuche in der Optogenetik verwendeten Kanalrhodopsin-2 (ChR2), das als Reaktion auf blaues Licht einen Ionenkanal &#246;ffnet. Wir setzten es in einem Proof-of-Concept-Experiment an M&#228;usen ein, das zeigte, dass die optogenetische Stimulation der H&#246;rbahn eine bessere Frequenzselektivit&#228;t bot als die elektrische Stimulation <TextLink reference="21"></TextLink>. Auf der Suche nach dem besten Kanalrhodopsin f&#252;r unsere Zwecke haben wir eine ChR2-Variante namens Calcium-translozierendes Channelrhodopsin (CatCh) aus dem Labor von Ernst Bamberg, einem der weltweiten Pioniere der Optogenetik, getestet. Wir brachten CatCh mit Hilfe eines nichtpathogenen Virus als Vektor in die Cochlea-Neuronen von mongolischen W&#252;stenrennm&#228;usen ein <TextLink reference="22"></TextLink>. Anschlie&#223;end trainierten wir die M&#228;use, auf einen H&#246;rreiz zu reagieren, indem wir ihnen beibrachten, einen bestimmten Bereich zu meiden, wenn sie einen Ton h&#246;rten. Dann wurde bei diesen Versuchstieren durch Verabreichung eines ototoxischen Medikaments eine Taubheit induziert und ein winziges optisches Cochlea-Implantat eingesetzt, um die lichtsensibilisierten Cochlea-Neuronen zu stimulieren. Die tauben Tiere reagierten auf diese Lichtstimulation genauso wie auf den akustischen Stimulus vor der Ertaubung <TextLink reference="22"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Mittels CatCh wurde auch die Frequenzselektivit&#228;t der optogenetischen Stimulation des H&#246;rnervs in der W&#252;stenrennmaus &#252;berpr&#252;ft, deren im Vergleich zur Maus gr&#246;&#223;ere Cochlea <TextLink reference="33"></TextLink> der Mehrkanal-optischen Stimulation besser zug&#228;nglich ist. Im Vergleich zur monopolaren und bipolaren Stimulation mit elektrischen CIs fanden wir eine bessere Frequenzselektivit&#228;t der optischen Stimulation mittels optischer Fasern <TextLink reference="24"></TextLink> und &#181;LEDs <TextLink reference="25"></TextLink>, <TextLink reference="34"></TextLink>. F&#252;r die Vorhersage der in der Primaten-Cochlea m&#246;glichen Frequenzselektivit&#228;t der optischen Stimulation haben wir bislang Modellrechnungen der Lichtausbreitung in der H&#246;rschnecke eingesetzt <TextLink reference="33"></TextLink>, <TextLink reference="35"></TextLink>, die zuvor an der W&#252;stenrennmaus-Cochlea validiert wurden <TextLink reference="24"></TextLink>. Die Modellierung der optischen Stimulation der humanen Cochlea legte eine h&#246;here Frequenzselektivit&#228;t der optischen Stimulation im Vergleich zur elektrischen Stimulation nahe <TextLink reference="35"></TextLink>. Diese Studie untersuchte auch die Effekte von Abstrahlcharakteristik, Emitterabstand von den Nervenzellk&#246;rpern und cochle&#228;rer Fibrose.</Pgraph><Pgraph>Die Verwendung des blauen Kanalrhodopsins CatCh hat jedoch zwei Probleme: Erstens erfordert sie blaues Licht, das mit Phototoxizit&#228;t verbunden ist. Wenn Licht, insbesondere energiereiches blaues Licht, direkt auf Zellen trifft, die sich normalerweise im Dunkeln des K&#246;rperinneren befinden, k&#246;nnen diese Zellen gesch&#228;digt werden und schlie&#223;lich absterben. Das andere Problem mit CatCh ist, dass es nach Licht-Aus nur langsam (&#62;10 ms) abschaltet. Wenn CatCh bei K&#246;rpertemperatur durch Licht aktiviert wird, dauert es etwa ein Dutzend Millisekunden, bis es den Kanal schlie&#223;t und f&#252;r die n&#228;chste Aktivierung bereit ist. Eine derart langsame Kinetik unterst&#252;tzt nicht das pr&#228;zise Timing der Neuronenaktivierung, das f&#252;r die Kodierung von T&#246;nen erforderlich ist, die mehr als hundert Spikes pro Sekunde erfordern kann. Eine Sorge war, dass die Kinetik der Opsine unseren Ansatz infragestellt &#8211; selbst wenn wir eine spektrale Aufl&#246;sung erreichen w&#252;rden, w&#252;rden wir an zeitlicher Aufl&#246;sung verlieren. F&#252;r uns war dies eine starke Motivation, nach schnelleren Opsinen zu suchen, und zwar solchen, die auf rotes Licht reagieren.</Pgraph><Pgraph>Wir waren begeistert, als ein f&#252;hrender Optogenetik-Experte, Edward Boyden vom MIT, ein schneller reagierendes Opsin entdeckte, das sein Team Chronos nannte <TextLink reference="36"></TextLink>. Chronos war das bisher schnellste Kanalrhodopsin, das bei Raumtemperatur etwa 3,6 Millisekunden zum Schlie&#223;en ben&#246;tigte. Wir konnten dann zeigen, dass es sich bei der w&#228;rmeren Temperatur des K&#246;rpers innerhalb von etwa 1 ms schloss <TextLink reference="37"></TextLink>. Es bedurfte jedoch einiger zus&#228;tzlicher molekularer &#8222;Tricks&#8220;, um Chronos in der Cochlea zum Laufen zu bringen: Wir mussten leistungsstarke virale Vektoren und bestimmte genetische Sequenzen verwenden, um den &#8222;Einbau&#8220;  des Chronos-Proteins in die Zellmembran der Spiralganglionneuronen zu verbessern. Mit diesem Ansatz reagierten sowohl einzelne Neuronen als auch die neuronale Population robust und mit guter zeitlicher Pr&#228;zision auf optische Stimulationen mit h&#246;heren Frequenzen von bis zu etwa 250 Hz. Chronos erm&#246;glichte es uns also, nahezu nat&#252;rliche neuronale Feuerraten hervorzurufen, was darauf hindeutet, dass wir sowohl eine hohe Frequenz- als auch eine Zeitaufl&#246;sung erreichen k&#246;nnen. Das Team von Daniel Lee, Harvard University, zeigte zeitgleich die Wirksamkeit von Chronos f&#252;r die Stimulation des H&#246;rnervs <TextLink reference="38"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Nun mussten wir noch ein ultraschnelles Opsin finden, das mit Licht l&#228;ngerer Wellenl&#228;ngen arbeitet. Wir haben uns mit Thomas Mager und Ernst Bamberg zusammengetan, um diese Herausforderung anzunehmen <TextLink reference="23"></TextLink>. Ziel der Zusammenarbeit war Chrimson, ein Kanalrhodopsin, das erstmals von Boyden beschrieben wurde und am besten durch orangefarbenes Licht stimuliert wird <TextLink reference="36"></TextLink>. Die ersten Ergebnisse unserer technischen Experimente mit Chrimson waren: schnelles Chrimson (f-Chrimson) und sehr schnelles Chrimson (vf-Chrimson). Erfreulicherweise konnten wir feststellen, dass f-Chrimson die Spiralganglionneuronen in die Lage versetzt, bis zu Stimulationsraten von etwa 200 Hz zuverl&#228;ssig auf rotes Licht zu reagieren. Die Schlie&#223;kinetik von vf-Chrimson ist sogar noch schneller, es wird aber in den Zellen weniger gut exprimiert als f-Chrimson. M&#246;glicherweise deswegen hat vf-Chrimson bisher keinen messbaren Vorteil gegen&#252;ber f-Chrimson gezeigt, wenn es um die Stimulation von Spiralganglionneuronen mit h&#246;heren Raten geht <TextLink reference="32"></TextLink>. Die kommt physiologisch beobachteten Feuerraten nahe, erreicht diese jedoch noch nicht.</Pgraph><Pgraph>Neben der Optimierung der Kanalrhodopsine muss auch der virale Gentransfer in die Spiralganglionneurone optimiert werden. Dabei wurden bislang verschiedene Varianten von nicht-pathogenen, rekombinant (in Zellkultur hergestellte) adeno-assoziierten Viren eingesetzt. Deren Oberfl&#228;chenproteine (vergleichbar mit dem Spike-Protein von SARS-CoV2) und der verwendete Promotor, eine regulatorische DNA-Sequenz die zelltyp-spezifisch verwendet wird, definieren die Effizienz des Gentransfers in eine Wirtszellpopulation (hier die Spiralganglionneurone) und bedingen eine gewisse Wirtszellspezifit&#228;t (vergleichbar mit einer Postleitzahl: also Spiralganglionneurone und nicht andere cochle&#228;re Zelltypen). Initial injizierten wir das Virus, wie viele weitere Proof-of-Concept Studien zur cochle&#228;ren Gentherapie, in die postnatale Cochlea <TextLink reference="23"></TextLink>, <TextLink reference="32"></TextLink>, <TextLink reference="37"></TextLink>, <TextLink reference="39"></TextLink> oder gar die fetale Ohranlage <TextLink reference="21"></TextLink>, <TextLink reference="40"></TextLink>. Insbesondere f&#252;r das Tiermodell der W&#252;stenrennmaus haben wir auch die Virusinjektion in die Cochlea reifer Tiere studiert <TextLink reference="22"></TextLink>, <TextLink reference="39"></TextLink>. Diese weist im Vergleich zur postnatalen Injektion eine geringere Effizienz auf <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="34"></TextLink>, <TextLink reference="41"></TextLink>. Daher sind hier weitere Anstrengungen erforderlich, um die Kanalrhodopsine in m&#246;glichst vielen Spiralganglionneuronen &#8222;einzuschleusen&#8220;. Im Vordergrund steht dabei die AAV-Administration &#252;ber Mikrokatheter und pr&#228;zise Pumpen direkt in die Scala tympani.</Pgraph><Pgraph>Bei der Entwicklung des optischen Cochlea-Implantats als Medizinprodukt steht der optische Stimulator (&#8222;optisches Modul&#8220;) im Vordergrund. Das Implantat muss klein genug sein, um in den begrenzten Raum der Cochlea zu passen, steif genug f&#252;r die chirurgische Einf&#252;hrung, aber flexibel genug, um der Kr&#252;mmung der Cochlea sanft zu folgen. Die Verkapselung muss biokompatibel, transparent und robust genug sein, um jahrzehntelang zu halten. Unsere Kooperationspartner Ulrich Schwarz und Patrick Ruther, damals Fraunhofer IAF, Freiburg, und Universit&#228;t Freiburg, machten den Anfang und entwickelten die ersten Mikro-Licht emittierenden Dioden (&#181;LEDs) f&#252;r optische Cochlea-Implantate <TextLink reference="42"></TextLink>. Wir fanden &#181;LEDs sehr attraktiv, weil sie eine sehr ausgereifte kommerzielle Technologie mit guter Leistungseffizienz darstellen. Wir haben mehrere Experimente mit mikrogefertigten D&#252;nnfilm-&#181;LEDs durchgef&#252;hrt und gezeigt, dass wir die Spiralganglionneurone entlang der tonotopen Achse optogenetisch stimulieren k&#246;nnen <TextLink reference="25"></TextLink>, <TextLink reference="34"></TextLink>. Aber &#181;LEDs haben auch Nachteile. Zum einen ist es schwierig, eine flexible, transparente und dauerhafte hermetische Abdichtung um die implantierten &#181;LEDs herum herzustellen. Au&#223;erdem strahlen die Galliumnitrid-&#181;LEDs mit der h&#246;chsten Effizienz blaues Licht ab, womit wir wieder beim Problem der Phototoxizit&#228;t w&#228;ren. Deshalb haben wir auch Alternativen in Betracht gezogen.</Pgraph><Pgraph>Anstatt den Halbleiteremitter wie bei den &#181;LEDs in die Cochlea einzubringen, wird bei dem alternativen Ansatz die Lichtquelle, z.B. eine Laserdiode, weiter entfernt in einem hermetisch abgeschlossenen Titangeh&#228;use untergebracht. Anschlie&#223;end wird das Licht &#252;ber optische Fasern in die Cochlea und zu den lichtempfindlichen Neuronen geleitet. Die optischen Fasern m&#252;ssen biokompatibel, haltbar und flexibel genug sein, um sich durch die Cochlea zu winden, was bei herk&#246;mmlichen Glasfasern schwierig sein kann. Es gibt interessante Forschungsarbeiten zu flexiblen Polymerfasern, die bessere mechanische Eigenschaften haben k&#246;nnten, aber bisher kommen sie in Bezug auf die Effizienz der Lichtausbreitung nicht an Glas heran. Der faseroptische Ansatz k&#246;nnte in Bezug auf die Effizienz Nachteile haben, da auf dem Weg von der Laserdiode zur Faser, auf dem Weg durch die Faser und auf dem Weg von der Faser zur Cochlea etwas Licht verloren geht. Der Ansatz scheint jedoch vielversprechend zu sein, da hier die optoelektronischen Komponenten sicher verkapselt werden k&#246;nnen und das flexible Wellenleiterarray wahrscheinlich einfach eingesetzt werden kann.</Pgraph><Pgraph>Die Audioprozessoren, die mit den heutigen Cochlea-Implantaten arbeiten, k&#246;nnen vermutlich f&#252;r die optische Stimulation angepasst werden: hier muss das Signal in mehr Kan&#228;le mit kleineren Frequenzbereichen aufgeteilt werden. Auch Telemetrie- und Implantat-Chip k&#246;nnten den bestehenden Technologien &#228;hneln. Aber die wirklich neuartigen Teile unseres Systems &#8211; der optische Stimulator und die Gentherapie, mit der die Kanalrhodopsine in die humane Cochlea eingebracht werden &#8211; m&#252;ssen noch umfassend weiterentwickelt werden.</Pgraph><Pgraph>Es bleibt also noch viel zu tun, aber wir hoffen die erste klinische Studie noch in dieser Dekade zu starten. Wir hoffen, dass das optische Cochlea-Implantat Menschen in die Lage versetzen wird, individuelle Gespr&#228;chspartner im Umgebungsger&#228;usch zu verstehen und ihnen erlaubt, ein breites Klangspektrum wahrnehmen zu k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Weiterf&#252;hrende Information zum Projekt finden Sie unter: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.auditory-neuroscience.uni-goettingen.de&#47;hearing&#95;the&#95;light&#95;DE.html">https:&#47;&#47;www.auditory-neuroscience.uni-goettingen.de&#47;hearing&#95;the&#95;light&#95;DE.html</Hyperlink> oder erhalten Sie direkt vom Autor.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenskonflikte</SubHeadline><Pgraph>Tobias Moser ist Mitgr&#252;nder der OptoGenTech GmbH die, gemeinsam mit ihren akademischen und privatwirtschaftlichen Partnern die wirtschaftliche Verwertung des optogenetischen Cochlea-Implantats anstrebt.</Pgraph><SubHeadline>F&#246;rderung</SubHeadline><Pgraph>Die Arbeit zum optogenetischen Cochlea-Implantat wurde vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des G&#246;ttinger Bernstein Fokus f&#252;r Neurotechnologie, das Projekts Optial CI (13N13729), und den Photonik Inkubator, vom Europ&#228;ischen Forschungsrat (ERC) im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020 der Europ&#228;ischen Union (Nr. 670759 &#8211; Advanced Grant &#8222;OptoHear&#8220;), von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) &#252;ber das Leibniz-Programm (MO896&#47;5) und vom Land Niedersachsen finanziert. Diese Arbeit wurde auch durch den Ernst-Jung-Preis f&#252;r Medizin und durch die Fondation Pour l&#8217;Audition (FPA RD-2020-10) unterst&#252;tzt.</Pgraph><SubHeadline>Danksagung</SubHeadline><Pgraph>Ich danke allen am Forschungsprojekt &#8222;optogenetisches Cochlea-Implantat&#8220; beteiligten Wissenschaftlern f&#252;r die exzellente Zusammenarbeit und Patricia R&#228;ke K&#252;gler f&#252;r die Durchsicht des Manuskripts. </Pgraph><Pgraph> </Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Optische </Mark1><Mark1><Mark2>Ray-tracing</Mark2></Mark1><Mark1>-Simulation eines 3D-Models einer menschlichen Cochlea mit einem 32-Emitter optischen Cochlea-Implantat.</Mark1> <LineBreak></LineBreak>Das Modell besteht aus den Strukturen einer menschlichen Cochlea: der fl&#252;ssigkeitsgef&#252;llten Scala tympani (oben links gro&#223; beginnend und spiralf&#246;rmig zulaufend) und eines darin inserierten Silikon-Implantats (silbergrauer, konisch zulaufender Zylinder), den Strahlquellen und einigen simulierten Strahlen (rot) und dem Rosenthal-Kanal (in lila). Diese Strukturen wurden aus &#181;CT-Scandaten aus dem SICAS Medical Image Repository (https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.22016&#47;smir.o.124193, 2017) rekonstruiert. Zweiunddrei&#223;ig &#228;quidistante Gau&#223;sche Lichtquellen mit einer Wellenl&#228;nge von 655 nm wurden hinzugef&#252;gt. Das Modell wurde mit TracePro (Lambda Research Corporation; Littleton, USA), einer Software f&#252;r optische Technik, simuliert, um die Lichtausbreitung von optischen Cochlea-Implantaten <Mark2>in silico</Mark2> zu untersuchen. Weiterf&#252;hrende Informationen in &#91;35&#93;.</Pgraph></Caption>
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