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    <IdentifierDoi>10.3205/ors000047</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-ors0000474</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Junge Onkologische Rehabilitation (JOR) &#8211; eine Rehabilitation f&#252;r junge Menschen mit und nach Krebs</Title>
      <TitleTranslated language="en">Young oncological rehabilitation &#8211; a rehab measure for young cancer patients</TitleTranslated>
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          <Firstname>Georgia</Firstname>
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          <AcademicTitle>Priv.-Doz. Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>Asklepios Nordseeklinik Westerland GmbH, Norderstr. 81, 25980 Sylt&#47;OT Westerland, Deutschland<Affiliation>Asklepios Nordseeklinik Westerland&#47;Sylt, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>g.schilling&#64;asklepios.com</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">adolescents and young adults</Keyword>
      <Keyword language="en">oncological rehabilitation for young cancer patients</Keyword>
      <Keyword language="en">special supportive needs</Keyword>
      <Keyword language="de">Adoleszente und junge Erwachsene</Keyword>
      <Keyword language="de">junge onkologische Rehabilitation</Keyword>
      <Keyword language="de">spezielle Bed&#252;rfnisse und Unterst&#252;tzungsbedarfe</Keyword>
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      <DatePublished>20251218</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>2194-2919</ISSN>
        <Volume>14</Volume>
        <JournalTitle>GMS Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Onkol Rehabil Sozialmed</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>01</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Jedes Jahr erkranken etwa 16.000 junge Erwachsene in Deutschland an Krebs. Dies entspricht knapp 4 &#37; der ca. 500.000 Krebs-Neuerkrankungen. Da sich die jungen Menschen in einer v&#246;llig anderen Lebenss<TextGroup><PlainText>it</PlainText></TextGroup>uation als &#228;ltere Krebspatient:innen befinden, haben sie auch grunds&#228;tzlich andere Bed&#252;rfnisse und Unterst&#252;tzungsbedarfe als letztere &#8211; auch in der Rehabilitation. Dennoch gibt es kaum alterszugeschnittene Beratungs- und Interventionsangebote - weder im ambulanten noch im station&#228;ren Bereich.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Every year, about 16,000 young adults in Germany are diagnosed with cancer. This corresponds to nearly 4&#37; of the approximately 500,000 new cancer cases. Since young people are in a completely different life situation than older cancer patients, they also have fundamentally different needs and support requirements &#8211; even in rehabilitation. Nevertheless, there are hardly any age-appropriate counselling and intervention services &#8211; neither in outpatient nor inpatient care.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Einleitung" linked="yes">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Jedes Jahr erkranken ca. 500.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs, ungef&#228;hr 16.600 davon sind sogenannte Adoleszente und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 39 Jahren &#8211; sogenannte AYAs (&#61; adolescents and young adults). Etwa 80&#37; der Erkrankten in dieser Altersgruppe k&#246;nnen geheilt werden <TextLink reference="1"></TextLink>. Junge Krebspa<TextGroup><PlainText>ti</PlainText></TextGroup>ent:innen haben jedoch ganz andere Bed&#252;rfnisse als &#228;ltere Menschen, die an Krebs erkranken. W&#228;hrend letztere an Komorbidit&#228;ten, sozialer Isolation, zunehmender Immobilit&#228;t und Polypharmazie neben der Tumorer<TextGroup><PlainText>k</PlainText></TextGroup>rankung leiden, sind die jungen Patient:innen mitten in Studium oder Ausbildung, am Anfang ihrer Karriere. Sie nabeln sich gerade ab, sind frisch von zu Hause ausgezogen, dabei eine Familie zu gr&#252;nden oder haben kleine Kinder. </Pgraph><Pgraph>Im Adoleszenten- bzw. jungen Erwachsenenalter steht die (Autonomie-)Entwicklung vom Kind&#47;Jugendlichen zum Erwachsenen entwicklungspsychologisch im Vordergrund. Junge Erwachsene haben bereits ohne an Krebs erkrankt zu sein aus entwicklungspers&#246;nlicher Sicht eine gro&#223;e Spannweite der pers&#246;nlichen Identit&#228;tsentwicklung. Die Gruppe der AYAs ist &#252;ber die gesamte Altersspanne dazu in sich sehr heterogen, was in der Begleitung und dem Gerechtwerden ihrer speziellen Bed&#252;rfnisse eine gro&#223;e Herausforderung darstellt: W&#228;hrend bei den 15- bis 25-J&#228;hrigen die Losl&#246;sung vom Elternhaus, Ausbildung und Studium, Rebellion und Risikoverhalten im Vordergrund stehen, geht es bei den Mitte 20- bis Mitte 30-J&#228;hrigen um Partnersuche, Familiengr&#252;ndung und berufliche Weiterentwicklung. Diese steht neben finanzieller Verantwortung und Verantwortungs&#252;bernahme dann bei den knapp 40-J&#228;hrigen im Berufs-und Privatleben im Vordergrund <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Die Selbsthilfe und v.a. die Stiftung &#8222;Junge Menschen mit Krebs&#8220; e.V. haben sich in den letzten Jahren diesen Problemen gestellt hat und eine Reihe von (online) Gruppen und sogenannte &#8222;Treffpunkte&#8220; f&#252;r j&#252;ngere Patient:innen gegr&#252;ndet. Im Gegensatz dazu gibt es kaum weitere alterszugeschnittene Beratungsangebote, multimodale Interventions- und Unterst&#252;tzungsprogramme Programme im ambulanten Bereich und auch entsprechende station&#228;re Rehabilitationsma&#223;nahmen fehlen.  </Pgraph><Pgraph>Ziel muss es daher sein, diese Versorgungsl&#252;cke zu schlie&#223;en, die j&#252;ngeren Erwachsenen abzuholen und ihnen spezielle ambulante ganzheitliche Programme oder eine zielgruppenorientierte Rehabilitation unter besonderer Ber&#252;cksichtigung der speziellen Aspekte und Herausforderungen anzubieten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Inzidenz und Verteilung auf verschiedene Entit&#228;ten" linked="yes">
      <MainHeadline>Inzidenz und Verteilung auf verschiedene Entit&#228;ten</MainHeadline><Pgraph>In den Altersbereich der AYAs fallen 3,4&#37; aller Krebsneuerkrankungen pro Jahr, wobei junge Frauen sind etwas h&#228;ufiger von malignen Erkrankungen betroffen sind als junge M&#228;nner im gleichen Alter (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" />) <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die h&#228;ufigsten Entit&#228;ten sind bei den Frauen maligne Melanome, Mammakarzinome und Tumoren der weiblichen Geschlechtsorgane, Karzinome der endokrinen Dr&#252;sen (Schilddr&#252;senkarzinome) und Lymphome. Bei den M&#228;nnern verh&#228;lt es sich &#228;hnlich: Melanome, Lymphome und Tumore der m&#228;nnlichen Geschlechtsorgane treten am h&#228;ufigsten auf (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table" />) <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Nicht unerw&#228;hnt soll die Zunahme von bestimmten Tumorerkrankungen wie z.B. dem kolorektalen Karzinom im j&#252;ngeren Lebensalter &#61; <Mark2>early onset cancer</Mark2> bleiben &#8211; eine Folge des zunehmend schlechten Lebensstils vieler junger Menschen mit Bewegungsmangel, ungesunder Ern&#228;hrung oder Nikotin-, Alkohol- oder Substanzabusus. Es ist demnach in den n&#228;chsten Jahren mit einem weiteren Anstieg der Inzidenz von Tumorerkrankungen bei jungen Erwachsenen zu rechnen, was sich wiederum auch auf den Bedarf an spezialisierten Rehabilitationsprogrammen auswirken wird.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Physische Beeintr&#228;chtigungen" linked="yes">
      <MainHeadline>Physische Beeintr&#228;chtigungen</MainHeadline><Pgraph>Prinzipiell unterscheiden sich k&#246;rperliche Langzeitfolgen und Sp&#228;tkomplikationen bis auf eine m&#246;gliche Infertilit&#228;t nicht von denen &#228;lterer Krebspatient:innen. Das Risiko f&#252;r die Entwicklung mancher Toxizit&#228;ten ist bei j&#252;ngeren Patient:innen jedoch h&#246;her und nimmt z.B. im Falle kardiovaskul&#228;rer Ereignisse &#252;ber die Jahre nicht ab, sondern steigt sogar kumulativ an (z.B. Kardiomyopathie nach Anthrazyklingabe). Die Lebenszeit, die die jungen <Mark2>cancer survivors</Mark2> mit m&#246;glichen Einschr&#228;nkungen und therapiebedingten Komorbidit&#228;ten leben (m&#252;ssen), ist im Vergleich zu den &#196;lteren deutlich l&#228;nger, was erheblichen Einfluss auf Erwerbsf&#228;higkeit und finanzielle Toxizit&#228;t hat. K&#246;rperbildver&#228;nderungen, Infertilit&#228;t und sexuelle Funktionsst&#246;rungen haben in der Altersgruppe der AYAs ein anderes Gewicht und f&#252;hren nicht selten zu psychischen Folgest&#246;rungen.</Pgraph><Pgraph>Hinzu kommt, dass die Kombination aus erfolgter (System-)Therapie und ung&#252;nstigen Lebensstil-Faktoren (Adipositas, Bewegungsarmut, Nikotin, Alkohol- oder Substanzabusus, schlechte Ern&#228;hrungsangewohnheiten, etc.) f&#252;hrt zu einem 5- bis 15-fach erh&#246;hten Risiko f&#252;r eine kardiovaskul&#228;re Morbidit&#228;t, verglichen mit der Gesamtbev&#246;lkerung. Lebensstilver&#228;nderungen und &#196;nderungen im Ern&#228;hrungsverhalten sind ein Schl&#252;sselfaktor, um das Gesamt&#252;berleben nachhaltig zu verbessern <TextLink reference="4"></TextLink>. Hier kann die Rehabilitation mit ihren edukativen Aufgaben das Bewusstsein entsprechend sch&#228;rfen. Sie stellt einen sogenannten <Mark2>teachable</Mark2> <Mark2>moment</Mark2> dar, der die Initialz&#252;ndung f&#252;r derartige Lebensstilver&#228;nderungen sein kann.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Psychosoziale Beeintr&#228;chtigungen und Belange" linked="yes">
      <MainHeadline>Psychosoziale Beeintr&#228;chtigungen und Belange</MainHeadline><Pgraph>AYA-Patient:innen mit und nach einer Krebserkrankung haben grunds&#228;tzlich andere psychosoziale Bedarfe und Verhaltensprobleme als p&#228;diatrische oder &#228;ltere erwachsene Krebspatient:innen. Es geht um Autonomie, Unabh&#228;ngigkeit, zugleich entsteht intime N&#228;he und soziales Rollenverhalten. Die Zeitspanne wird durch biologische, kognitive und seelische Reifungsprozesse gepr&#228;gt. Tritt in dieser Phase eine onkologische Erkrankung auf, kann diese Entwicklungsphase entscheidend verkompliziert werden <TextLink reference="5"></TextLink>. Junge Erwachsene mit Krebs m&#252;ssen sich zwei Anforderungen gleichzeitig stellen: dem entwicklungspsychologischen Prozess zwischen (Fr&#252;h)Adoleszenz und jungem Erwachsenenalter mit zahlreichen Entwicklungsaufgaben und dem Krankheitsbew&#228;ltigungsprozess mit k&#246;rperlichen und psychosozialen Langzeiteffekten und Sp&#228;tkomplikationen.</Pgraph><Pgraph>Die Pers&#246;nlichkeitsentwicklung, die bei &#228;lteren Patient:innen abgeschlossen ist, wird durch die lebensbedrohliche Erkrankung Krebs schwer ersch&#252;ttert und beeintr&#228;chtigt. Es entstehen pl&#246;tzlich wieder Abh&#228;ngigkeiten von den Eltern, man ben&#246;tigt wieder Hilfe &#8211; finanziell, wie auch im Alltag. Die Familienplanung ist gef&#228;hrdet, da eine Reihe von Therapien die Fertilit&#228;t einschr&#228;nken k&#246;nnen, bzw.m&#252;ssen zeitnah Verfahren eingeleitet werden, um Spermien, Eizellen oder Ovargewebe zu kryokonservieren und zu lagern. Die junge Familie muss f&#252;r die Zukunft abgesichert werden &#8211; und das vor dem Hintergrund einer potentiell lebensbedrohlichen Erkrankung. Von heute auf morgen m&#252;ssen ganz schnell Entscheidungen getroffen werden, von denen man glaubte, daf&#252;r noch ganz viel Zeit zu haben.</Pgraph><Pgraph>Freunde ziehen sich h&#228;ufig aus Gr&#252;nden der &#220;berforderung und dem Nichtwissen wie man mit Krebskranken umgeht zur&#252;ck. Zudem sind Gedanken an Krankheit und Tod f&#252;r junge gesunde Menschen meist sehr weit weg, bzw. wollen sie damit m&#246;glichst nicht konfrontiert werden. Neben einer guten medizinischen Betreuung sind deshalb Kontakte zu gleichaltrigen Betroffenen extrem wichtig. Als einziger j&#252;ngere&#47;-r Krebspatient:in z.B. in einer Rehabilitation mit &#220;ber-70-J&#228;hrigen zu sein kann sehr einsam machen und dazu f&#252;hren, dass Reha-Angebote abgebrochen, abgelehnt bzw. nicht genutzt werden. </Pgraph><Pgraph>Junge Erwachsene sind dar&#252;ber hinaus &#252;ber Jahrzehnte mit den weitreichenden Folgen der Krebsdiagnose und ihrer -behandlung konfrontiert. Der Einfluss von Krebsdiagose und -behandlung auf das K&#246;rperbild, die sexuelle Entwicklung und sexuelle Funktionalit&#228;t kann zu Scham, sozialer Isolation und regressivem Verhalten f&#252;hren, wenn die Thematik nicht ad&#228;quat adressiert wird. Bislang existieren leider nur wenige Messinstrumente, die die gesundheitsbezogene Lebensqualit&#228;t von AYAs erfassen und uns helfen, sie besser zu verstehen <TextLink reference="6"></TextLink>. In einer Phase IV-Studie wird demn&#228;chst der QLQ-AYA30 Fragebo<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>en der EORTC abschlie&#223;end evaluiert und kann dann zeitnah zum Einsatz kommen.</Pgraph><Pgraph>Die Konfrontation mit Sterblichkeit und Infertilit&#228;t kann in der AYA-Gruppe zu signifikantem emotionalen Distress und psychiatrischen Symptomen wie &#196;ngsten und Depressionen f&#252;hren <TextLink reference="7"></TextLink>. Zur Pr&#228;vention von Depressionen und &#196;ngste bei Krebs-&#220;berlebenden ist die individuelle Therapie physischer und psychologischer Symptome genauso wichtig wie soziale Unterst&#252;tzung und professionelle Beratung. Die Verschreibungsrate von anxiolytischen Medikamenten ist h&#246;her bei AYA-Patient:innen&#47;-Langzeit&#252;berlebenden als bei ihren Peers, was eine h&#246;here emotionale Belastung vermuten l&#228;sst <TextLink reference="8"></TextLink>. Kognitive Einschr&#228;nkungen m&#252;ssen vorsichtig erfasst und von Symptomen einer psychischen St&#246;rung unterschieden werden, gerade weil j&#252;ngere Krebspatient:innen im erwerbsf&#228;higen Alter h&#228;ufiger von Depressionen und &#196;ngsten betroffen sind <TextLink reference="9"></TextLink>. Eine longitudinale Studie, die den psychosozialen Distress bei 251 AYA-Pa<TextGroup><PlainText>ti</PlainText></TextGroup>ent:innen im ersten Jahr nach der Diagnose untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass die Distress-Symptomatik die der normalen Bev&#246;lkerung weit &#252;berschreitet &#8211; 12&#37; der Befragten gaben einen klinisch signifikanten chronischen Distress seit der Diagnose an, 15&#37; eine verz&#246;gert aufgetretene psychosoziale Belastung <TextLink reference="10"></TextLink>. Die meisten Betroffenen haben jedoch nie professionelle psychosoziale Unterst&#252;tzung erhalten <TextLink reference="11"></TextLink>. Der Bedarf an Information, Beratung und praktischer Unterst&#252;tzung wurde in 57&#37;, 41&#37; und 39&#37; der AYA-Pa<TextGroup><PlainText>ti</PlainText></TextGroup>ent:innen ge&#228;u&#223;ert <TextLink reference="7"></TextLink>. Mehr als die H&#228;lfte der Patient:innen berichten im Krankheitsverlauf &#252;ber eine hohe psychische Belastung mit einem professionellen psychosozialen Versorgungsbedarf <TextLink reference="12"></TextLink>. Psychische Belastungen sind wiederum assoziiert mit einem erh&#246;hten Risiko f&#252;r Fettleibigkeit und einem schlechterem Gesundheitsverhalten <TextLink reference="13"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Ein Drittel der Krebspatient:innen leidet an einer psychischen St&#246;rung <TextLink reference="14"></TextLink>. Der Anteil bei jungen Erwachsenen unter 40 Jahren ist mit 46,7&#37; noch einmal deutlich h&#246;her als in der Allgemeinbev&#246;lkerung <TextLink reference="15"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>In den USA steigt die Rate der Suizide bei (ehemals) Krebskranken seit Jahren steil an, betroffen sind vor allem junge m&#228;nnliche Patienten mit Hoden- oder Schilddr&#252;sentumoren sowie malignen Melanomen. Zwischen Diagnose und Suizid vergehen oft Jahre, wie eine Kohortenstudie zeigt <TextLink reference="16"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Junge Menschen nach einer Krebserkrankung sind &#252;ber die sogenannte Heilungsbew&#228;hrungsfrist hinaus h&#228;ufig benachteiligt. Dies wirkt sich z.B. auf Verbeamtungen, Abschlie&#223;en einer Lebensversicherung, Adoptionen oder das Erhalten eines Kredits aus. In einigen europ&#228;ischen L&#228;ndern gilt bereits das sogenannte &#8222;Recht auf Vergessenwerden&#8220; &#61; <Mark2>&#8222;right to be forgotten&#8220;</Mark2>. Dieses besagt, dass digitale Informationen einer Person &#252;ber eine fr&#252;here Krebserkrankung nicht dauerhaft gespeichert werden d&#252;rfen, sondern nach einer bestimmten Zeit gel&#246;scht werden m&#252;ssen. In Deutschland wird die gesetzliche Bestimmung der EU noch nicht umgesetzt. Daher setzen sich die Deutsche Gesellschaft f&#252;r H&#228;matologie und Medizinische Onkologie e.V. (DGHO) und die Deutsche Stiftung f&#252;r Junge Erwachsene mit Krebs verst&#228;rkt f&#252;r eine Einf&#252;hrung ein. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="M&#246;gliches Konzept einer JOR" linked="yes">
      <MainHeadline>M&#246;gliches Konzept einer JOR</MainHeadline><Pgraph>Bei der Altersgruppe der AYAs handelt es sich aus den o.g. Gr&#252;nden im physischen wie auch im psychosozialen Bereich also um eine besonders vulnerable Rehabilitand:innengruppe, die in einer &#8222;normalen&#8220; onkologischen Rehabilitationsma&#223;nahme weitestgehend unterrepr&#228;sentiert ist und nicht richtig wahrgenommen wird. J&#252;ngere Erwachsene machen im Bereich der onkologischen Erkrankungen zwar nicht die Hauptzahl der Patienten aus, jedoch ist die Rehabilitation dieser Patientengruppe von herausragender Wichtigkeit, da das Alter der Rehabilitand:innen invers mit der Lebenserwartung korreliert und damit auch mit ihrem Beitrag zur Gesellschaft und den etablierten Sozialversicherungssystemen. Aufgrund der differenten Lebensperspektive dieser Rehabilitand:innengruppe besteht hier ein besonderer Wunsch zu einem intensiven Austausch mit Gleichbetroffenen im gleichen Alter und sozialen Entwicklungsabschnitt (Gruppe als Ko-Therapeut). Dies geht aus Anfragen an die Klinik durch Rehabilitand:innen (&#8222;sind auch andere junge Rehabilitand:innen in der Klinik oder nur &#228;ltere Menschen&#63;&#8220;) oder aus pers&#246;nlichen Gespr&#228;chen bisheriger j&#252;ngerer Rehabilitand:innen hervor. Bereits die tagesgleiche gemeinsame An- und Abreise von max. 12 jungen Rehabilitand:innen (Gruppengr&#246;&#223;e von der Deutschen Rentenversicherung vorgegeben) kann den besonderen Gruppencharakter zus&#228;tzlich st&#228;rken.</Pgraph><Pgraph>Um einen ausreichenden zeitlichen Rahmen zu gew&#228;hrleisten, sollte die Rehabilitationszeit im Gegensatz zu einer 21-t&#228;gigen &#8222;normalen&#8220; Rehabilitationsma&#223;nahme <TextGroup><PlainText>4 W</PlainText></TextGroup>ochen betragen (&#252;ber eine initial beantragte Verl&#228;ngerung beim Kostentr&#228;ger). </Pgraph><Pgraph>Um den Gruppencharakter zu st&#228;rken und den Austausch untereinander niederschwellig zu f&#246;rdern, dient ein eigener Aufenthaltsraum als informeller Treffpunkt f&#252;r lockere Zusammentreffen. Neben hellen Farben und gem&#252;tlicher Einrichtung, Spieleangeboten oder besonderer Ausstattung (Kicker, Darts, Tischtennis, Billard, etc.) dient z.B. ein White-Board oder eine Tafel der Bereitstellung besonderer Informationen speziell f&#252;r die Gruppe (z.B. morgen fr&#252;h Atemgymnastik im Freien). Die Zimmer f&#252;r die jungen Rehabilitand:innen k&#246;nnen sich ebenfalls durch eine spezielle farbenfrohe M&#246;blierung (Kissen, Decken, Tischlampen) von den &#252;blichen Zimmerangeboten der Klinik abheben. Hier dienen installierte White-Boards dem Aufschreiben und Abfotografieren von eigenen Gedanken. Diese k&#246;nnen dann in die psychoedukative Gruppe getragen, oder im Nachgang zu Hause thematisiert werden. </Pgraph><Pgraph>Prinzipiell haben die Rehabilitand:innen den kompletten Zugang zu allen in der Klinik angebotenen Therapien und bereits etablierten Konzepten sowie Therapiegruppen mit Rehabilitand:innen aus anderen Altersgruppen und sollen auch in diese integriert werden. Eine Isolierung oder Abschottung der j&#252;ngeren Erwachsenen ist nicht vorgesehen. Der sich in der Klinik befindenden jungen Gruppe wird aber zus&#228;tzlich ein fester Bezugstherapeut (aus dem Mitarbeiterpool der Physiotherapeut:innen bzw. Sportwissenschaftlern, angelehnt an das Konzept der verhaltensorientierten Rehabilitation) zugeordnet, der f&#252;r die gesamte Rehabilitation ansprechbar ist und mit dem es einen t&#228;glichen Fixtermin gibt. Dieses t&#228;gliche Treffen dient dem gemeinsamen Austausch und der Erarbeitung eines individuell abgestimmten Programms mit bzw. f&#252;r die Gruppe unter Einbeziehung von deren W&#252;nschen. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r die nachfolgenden therapeutischen Bereiche sollten spezifische Inhalte f&#252;r die junge Gruppe fokussiert werden:</Pgraph><Pgraph>Die spezielle <Mark1>Sozialberatung</Mark1> umfasst Informationsveranstaltung mit besonderem Fokus und Angebot der Unterst&#252;tzung bei den Themen Ausbildung oder Studium. Es ist hier durch eine entscheidende Weichenstellung bei einer Unterbrechung von Aus-&#47;Weiterbildung oder Studium mit einem mitunter deutlich erh&#246;hten Beratungsaufwand gegen&#252;ber &#228;lteren Rehabilitand:innen zu rechnen. Neben der m&#246;glicherweise noch unvollst&#228;ndigen beruflichen Aus- und Weiterbildung stehen noch familienbezogene Fragen zur Debatte aber auch versorgungsbezogene Fragen wie finanzielle Absicherung und Sicherung bzw. Verbesserung der Einkommenssituation als wichtige Punkte auf der Agenda:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Sozialrechtliche Fragen, soziale Sicherung</ListItem><ListItem level="1">berufliche Orientierung und berufliche Integration, Leistungen zur Teilhabe</ListItem><ListItem level="1">Rehanachsorge und weitergehende Ma&#223;nahmen</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>&#196;rztlich geleitete&#47;unterst&#252;tze Seminare</Mark1> fokussieren auf die folgenden Thematiken um die speziellen Fragen dieser Altersgruppe zu beantworten, bzw. auf weiterf&#252;hrende Unterst&#252;tzungsangebote hinzuweisen: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Zweitmalignome</ListItem><ListItem level="1">Infertilit&#228;t&#47;Kinderwunsch</ListItem><ListItem level="1">genetische Vererbung&#47;famili&#228;re Tumorerkrankungen</ListItem><ListItem level="1">Terti&#228;rpr&#228;vention&#47;Lifestyle-Ver&#228;nderungen</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>In der <Mark1>psychoedukativen</Mark1> <Mark1>Gruppe</Mark1> k&#246;nnen, je nach Gruppe folgende Bedarfe schwerpunktm&#228;&#223;ig bearbeitet werden:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Krankheitsverarbeitung und Umgang mit &#196;ngsten</ListItem><ListItem level="1">Ressourcenentwicklung: Warum ist Unterst&#252;tzung aus dem sozialen Umfeld so wichtig&#63; Wie ver&#228;ndere ich mich, aber auch meine Familie&#47;Freunde&#63; Wer nimmt auf wen R&#252;cksicht&#63; Kommunikation, Regeln aufstellen, Zeit f&#252;r sich, etc.</ListItem><ListItem level="1">Resilienz-F&#246;rderung, Ressourcenarbeit, Lebensfreude wiederentdecken </ListItem><ListItem level="1">Umgang mit Kindern und deren Aufkl&#228;rung &#252;ber die Krebserkrankung und deren Folgen: Kinderb&#252;cher zum Thema, Gespr&#228;chsregeln und Kommunikation in der Familie, therapeutische Unterst&#252;tzungsangebote f&#252;r Kinder, etc.</ListItem><ListItem level="1">FLIPS (Familie, Liebe, Intimit&#228;t, Partnerschaft, Sexualit&#228;t): Familienplanung, Kinderwunsch, miteinander Reden und Bed&#252;rfnisse &#228;u&#223;ern, ver&#228;nderte &#228;u&#223;ere Erscheinung, Intimit&#228;t </ListItem><ListItem level="1">Let&#8217;s talk about Sex &#8211; Sexualtherapieseminar, ver&#228;ndertes K&#246;rperbild, Scham, Libidoverlust, Anspruchshal<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>ung der Partner, queere Sexualit&#228;t, sexuelle Funktionsst&#246;rung</ListItem><ListItem level="1">Junge Selbsthilfe: Umgang mit der Erkrankung &#252;ber Social Media (Gruppen bei Instagram, Facebook, etc.), Apps und DiGAs zum Umgang mit Fatigue, Stress, &#196;ngsten, kognitiver Dysfunktion, kognitiver Verhaltenstherapie, Schlafst&#246;rungen, Bewegung, psychischer Belastung etc., spezielle Selbsthilfegruppen und Kontakt zu anderen Betroffenen, gemeinsame Aktivit&#228;ten&#47;Projekte, Information &#252;ber besondere Angebote f&#252;r junge Menschen mit&#47;nach Krebs z.B. der Deutschen Stiftung f&#252;r junge Erwachsene mit Krebs der DGHO oder wohnortnahe (C)AYA-Gruppen</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Im Bereich <Mark1>Ern&#228;hrung</Mark1> stehen j&#252;ngere Erwachsene nach einer Krebserkrankung durch einen Interrollenkonflikt (ehemalige Krebspatientin, Familie und Partnerschaft, Arbeitswelt mit oft vorhandener Arbeitsverdichtung sowie Freizeit) h&#228;ufig vor besonderen Herausforderungen. &#8222;Es muss schnell gehen, gut schmecken und trotzdem gesund und nachhaltig sein&#33;&#8220; lautet hier eine h&#228;ufige Aussage von Rehabilitand:innen. Treffende Schlagworte sind<Mark2> clean eating, meal prepping</Mark2> oder <Mark2>no food waste</Mark2>.</Pgraph><Pgraph>Auch hier sollten die Inhalte in speziellen Lehrk&#252;chen und Vortr&#228;gen in die Therapiepl&#228;ne integriert werden.</Pgraph><Pgraph>Nicht zuletzt kann auch das <Mark1>Sport-, Bewegungs- und Freizeitprogramm</Mark1> durch spezielle &#8211; geographisch gepr&#228;gte und regional vorhandene Gruppenangebote und innovative Angebote (Boxen, SUPen, Surfen, Wellenreiten, Ski-&#47;Langlaufen, Caipoiera, etc.) altersentsprechend erg&#228;nzt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Herausforderungen" linked="yes">
      <MainHeadline>Herausforderungen</MainHeadline><Pgraph>Die Gruppe der AYAs ist mit einer Alterspanne von 15 bis 39 Jahren entwicklungspsychologisch sehr heterogen. So ist es schwierig, allen Bedarfen von noch kindlich&#47;jugendlichen und bereits einige Jahre im Leben stehenden jungen Erwachsenen gerecht zu werden, wenn sie in einer JOR-Gruppe zusammen sind. Besser w&#228;ren noch altersspezifischer ausgerichtete Gruppen bis und ab Mitte 20, die dann getrennt aus den eher noch j&#252;ngeren und den &#8222;&#228;lteren&#8220; Rehabilitand:innen zusammengesetzt sind. Die Zusammenstellung solcher noch definierterer JOR-Gruppen bedeutet einen deutlich h&#246;heren administrativen Aufwand f&#252;r die Patientenverwaltung bzw. das Patientenmanagement. Insgesamt sind regelm&#228;&#223;ige gemeinsame Treffen von Administration und Behandler-&#47;Therapeutenteams ratsam, um den logistischen Anforderungen der Gruppenplanung, gemeinsamer An- und Abreise sowie Gestaltung eines gemeinsamen Freizeitprogramms zu begegnen.</Pgraph><Pgraph>Die Betreuung der JOR-Gruppen stellt einen erheblichen Mehraufwand f&#252;r das &#228;rztliche und therapeutische Personal der Rehakliniken dar: nicht nur die t&#228;glich stattfindende Bezugsgruppe sondern v.a. der erh&#246;hte Informationsbedarf und die h&#246;here psychosoziale Belastung der jungen Rehabilitand:innen erfordern zus&#228;tzlich zu den o.g. speziellen Gruppenangebote mehr &#228;rztliche und psychologische Einzelgespr&#228;che.</Pgraph><Pgraph>Die Behandlerteams sind h&#228;ufig durch die besonderen Schicksale, die jeweils unterschiedliche Gruppendynamik und Anspruchshaltung besonders gefordert und belastet. Regelm&#228;&#223;ige Teamsupervisionen sind ein unbedingtes Muss i.S. einer Burnout-Prophylaxe.</Pgraph><Pgraph>Leider schl&#228;gt sich dieser personelle und finanzielle Mehraufwand f&#252;r die Kliniken bislang nicht in einer besseren Verg&#252;tung, wie f&#252;r VOR oder MBOR bereits etabliert, nieder, was eine Grundvoraussetzung f&#252;r die fl&#228;chendeckende Erweiterung derartiger Angebote darstellt. Auch angesichts der hohen Heilungsrate in dieser Altersgruppe, der langen Rest-Lebenserwartung und Erwerbst&#228;tigkeit und dem somit gro&#223;en Beitrag zur Sozialgesellschaft ist eine Mehrverg&#252;tung weiter dringend zu fordern und gerechtfertigt.</Pgraph><Pgraph>Dieses besondere Angebot kann sicher auf mehrere entsprechend spezialisierte Kliniken beschr&#228;nkt bleiben, die &#252;ber die entsprechende Kompetenz, Finanzierung und die personellen Ressourcen verf&#252;gen und dann alle Rehabilitand:innen in dieser Altersgruppe, die den &#228;lteren ja zahlenm&#228;&#223;ig deutlich unterlegen sind, zugewiesen bekommen. Derzeit ist das Angebot allerdings noch zu gering, um allen jungen Krebspatient:innen einen Zugang zu erm&#246;glichen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Schlussfolgerung" linked="yes">
      <MainHeadline>Schlussfolgerung</MainHeadline><Pgraph>Die Unterst&#252;tzungsbed&#252;rfnisse und Bedarfe von j&#252;ngeren Erwachsenen mit&#47;nach einer Krebserkrankung im physischen wie auch im psychosozialen Bereich unterscheiden sich deutlich von denen &#8222;typischer&#8220; onkologischer Patient:innen im h&#246;heren Lebensalter. In Deutschland gibt es derzeit allerdings nur wenige Konzepte und Angebote im station&#228;ren und ambulanten rehabilitativen Bereich, die diese adressieren und Anspr&#252;chen und Bedarfen der AYAs gerecht werden. Da eine onkologische Rehabilitati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nsma&#223;nahme oft der erste Schritt zur&#252;ck ins normale Alltags- und Berufsleben und ein <Mark2>teachable moment</Mark2> f&#252;r die Umstellung ungesunder Lebensumst&#228;nde ist und damit eine Schl&#252;sselrolle in der Versorgung von jungen <Mark2>cancer</Mark2> <Mark2>survivors</Mark2> spielt, ist es umso wichtiger, spezielle multimodale Interventionsprogramme f&#252;r diese Altersgruppe in Rehakliniken zu schaffen und das derzeit bestehende Angebot auszubauen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock name="Anmerkung" linked="yes">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Krebsinzidenz im Jahr 2023 bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15&#8211;39 Jahre). Datenbankabfrage beim Zentrum f&#252;r Krebsregisterdaten (ZfKD) &#91;3&#93;. </Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Verteilung der Tumorarten auf die verschiedenen Entit&#228;ten und Geschlechter. Datenbankabfrage beim Zentrum f&#252;r Krebsregisterdaten (ZfKD) &#91;3&#93;. </Mark1></Pgraph></Caption>
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