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    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Asking students what they need to know: Klausurfragen von Studenten und Dozenten</Title>
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          <Firstname>Robert</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, Klinik f&#252;r Anaesthesiologie, Ismaninger Stra&#223;e 22, D-81675 M&#252;nchen, Deutschland<Affiliation>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, Klinik f&#252;r Anaesthesiologie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>robert.zanner&#64;lrz.tum.de</Email>
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          <Lastname>Schneider</Lastname>
          <LastnameHeading>Schneider</LastnameHeading>
          <Firstname>Gerhard</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, Klinik f&#252;r Anaesthesiologie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>g.schneider&#64;lrz.tum.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">11. Grazer Konferenz 03.-05. Mai 2007, Salzburg</SectionHeading>
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    <DateReceived>20070531</DateReceived>
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      <DatePublished>20070815</DatePublished>
      <DateRepublished>20070817</DateRepublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>24</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>127</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20070817</DateLastCorrection>Satzzeichenkorrektur im Titel</Correction>
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      <MainHeadline>Poster</MainHeadline>
      <Pgraph>Der &#34;Wechsel vom Lehren zum Lernen&#34; markiert den Paradigmenwechsel von dozentenzentrierter Wissensvermittlung zur studentenzentrierten Erm&#246;glichung des Lernens. Die vorliegende Studie schildert einen Ansatz, diese studentenzentrierte Gestaltung auf Klausuren auszudehnen.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Rahmen der Umsetzung der neuen Studienordnung im medizinischen Curriculum an der TU M&#252;nchen (MediTUM) wurde das Fach An&#228;sthesie zum Pflichtfach. Der Unterricht findet schwerpunktm&#228;&#223;ig in Seminarform und im Rahmen von Praktika im OP statt. Begleitend existiert eine Pflichtvorlesung (2SWS). Von Beginn dieser Vorlesung an wurden die Studenten aufgefordert, die ihrer Meinung nach essentiellen Inhalte der Vorlesung in Klausurfragen umzuwandeln und an den Lehrbeauftragten der Klinik zu senden. Zus&#228;tzlich wurden die Studenten aufgefordert, klinische F&#228;lle mit fallbezogenen Klausurfragen zu erstellen (&#34;Paper Case&#34;). Stichtag f&#252;r die Einreichung der klinischen F&#228;lle wurde 1,5 Monate vor Klausurtermin gesetzt. F&#252;r die besten drei klinischen F&#228;lle wurde ein Buchpreis in Form eines An&#228;sthesie-Lehrbuches ausgeschrieben. Die Klausur im Fach bestand aus einem &#34;Paper Case&#34; von Studenten und einem &#34;Paper Case&#34; von Dozenten erstellt, sowie Einzelfragen (50&#37; von Studenten, 50&#37; von Dozenten entworfen). Zur Benotung der Klausuren wurden die gesamten Fragen herangezogen. In einer Subanalyse wurden die Ergebnisse der Studentenfragen und die Ergebnisse der Dozentenfragen separat analysiert.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Anzahl korrekter Antworten betrug 80&#37;, die Studentenfragen wurden zu 91&#37; korrekt beantwortet (61-99&#37;), die Dozentenfragen zu 69&#37; (18-99&#37;). </Pgraph>
      <Pgraph>Die R&#252;ckmeldung der Studenten zur Methode, ihre eigenen Klausurfragen zu generieren, war durchgehend positiv. Die Gesamtergebnisse der Klausur lag &#252;ber den Gesamtergebnissen der bisherigen (in &#252;blicher Weise durchgef&#252;hrten) Klausure. Das bessere Abschneiden d&#252;rfte zumindest zum Teil auf einen aktiven Lern- und Wiederholungseffekt bei Erstellung der Fragen zur&#252;ckzuf&#252;hren sein. Nach der Klausur wurde bekannt, dass die Studenten die selbst generierten Fragen &#252;ber einen Semester-Emailverteiler ausgetauscht hatten. Dies d&#252;rfte ebenso zum guten Anschneiden bei diesem Fragenteil beigetragen haben. Als Folge der Initiative existiert nun ein Pool bisher ungenutzter Klausurfragen. In folgenden Jahren soll untersucht werden, ob folgende Jahrg&#228;nge bei Klausurfragen ihrer Vorg&#228;nger &#228;hnlich gute Ergebnisse erzielen.</Pgraph>
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