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    <Identifier>zma000450</Identifier>
    <ArticleType>Buchbesprechung&#47;book report</ArticleType>
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      <Title language="de">Karl-Horst Bichler &#47; Walter Mattauch &#47; Ruijun Shen: Problemorientiertes Lernen in der klinischen Medizin.  </Title>
      <TitleAlternative>Methode - Hintergr&#252;nde - Praxisbeispiele</TitleAlternative>
    </TitleGroup>
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        <PersonNames>
          <Lastname>Naber</Lastname>
          <LastnameHeading>Naber</LastnameHeading>
          <Firstname>Kurt</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, Privat: Karl-Bickleder-Stra&#223;e 44c, 94315 Straubing, Deutschland, Tel.: 09421&#47;33369<Affiliation>ehem. Chefarzt der Urologische Klinik, Klinikum St. Elisabeth, Straubing, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>kurt.naber&#64;nabers.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20070930</DateReceived>
    <DateRevised>20070930</DateRevised>
    <DateAccepted>20071001</DateAccepted>
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      <DatePublished>20071114</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>24</Volume>
        <Issue>4</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>156</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Bibliographische Angaben</MainHeadline>
      <Pgraph>Karl-Horst Bichler, Walter Mattauch, Ruijun Shen</Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark1>Problemorientiertes Lernen in der klinischen Medizin: Methode - Hintergr&#252;nde - Praxisbeispiele</Mark1>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Berlin, Lehmanns Media</Pgraph>
      <Pgraph>ISBN-10: 3-86541-138-X; ISBN-13: 978-3865411389</Pgraph>
      <Pgraph>192 Seiten, 1 CD, &#8364; 29,95</Pgraph>
      <Pgraph>Erscheinungstermin: 2006</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Rezension">
      <MainHeadline>Rezension</MainHeadline>
      <Pgraph>Das Anliegen der Publikation ist es das Problemorientierte Lernen (POL) im klinischen Unterricht zu unterst&#252;tzen bzw. einzuf&#252;hren. In diesem Sinne richtet sich die Darstellung in erster Linie an Hochschullehrer, Assistenten der Universit&#228;tskliniken und fortgeschrittene Studierende, die sich in die Methodik einarbeiten wollen. Immerhin muss festgestellt werden, dass bei einer nicht geringen Anzahl von Hochschullehrern in der Medizin nur geringe oder gar keine Erfahrungen mit diesem Unterrichtsmittel vorliegen. </Pgraph>
      <Pgraph>Im ersten Teil des Buches wird einleitend zun&#228;chst Theorie dieser Lernmethode vorgestellt. Die Vorteile des Verfahrens f&#252;r den Erfolg des Studiums wie Ansto&#223; zur Selbstorganisation des Wissenserwerbs (Autopoiese), Motivation zu lebenslangem Lernen und nicht zuletzt das durch die geforderte Eigeninitiative erh&#246;hte Interesse und Freude am Studium werden aufgezeigt. Dabei lassen die Autoren auch Kritikpunkte des Verfahrens: Personal- und Zeitintensit&#228;t nicht aus dem Auge. Im Weiteren wird die notwendige Methodologie angeboten und M&#246;glichkeiten aufgezeigt das Problemorientierte Lernen in den Unterricht einzubauen. Wenn das POL auch nicht f&#252;r den Gesamtstudienplan jeder Fakult&#228;t geeignet ist, nicht zuletzt wegen seiner Personalintensit&#228;t, so ist es aber f&#252;r einzelne F&#228;cher in dem Regelstudiengang von Nutzen. Das Verfahren kann auch in Form eines Pionierprojektes einer Fakult&#228;t von Interesse sein.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Buch bietet im zweiten Teil praktische Handreichungen f&#252;r den POL-Tutor zur Konstruktion von Fallstudien. Entscheidende Kriterien bzw. Forderungen f&#252;r eine entsprechende Kasuistik werden aufgef&#252;hrt. Hierzu geh&#246;rt in erster Linie die Auswahl geeigneter Krankheitsf&#228;lle. Sie sollten so aufbreitet werden, dass die inhaltliche Thematik des jeweiligen Fachgebietes erkennbar wird und die notwendige Fachliche Fundierung des Lernens bei der Arbeit mit den F&#228;llen gew&#228;hrleistet ist. Dabei ist R&#252;cksicht zu nehmen auf die bei den Studenten noch fehlenden Kenntnisse des entsprechenden Faches. Konzentration auf wichtige Lerninhalte und Ber&#252;cksichtigung m&#246;glichst f&#228;cher&#252;bergreifende Aspekte sind notwendig. </Pgraph>
      <Pgraph>Im dritten Teil des Buches wird ein dreiteiliges Verfahren zur Aufbereitung von Fallstudien aufgezeigt, das sich an die 7 Schritte des Maastrichter Vorgehens orientiert. Diese Methode wird anhand von 5 Fallstudien aus dem Fach Urologie demonstriert. Jeweils folgen der Basisinformation, der Case-Story, Hinweise zur Unterst&#252;tzung des Tutors beim Einsatz der Kasuistik und drittens sind beispielhaft weiterf&#252;hrende Untersichtsmittel wie Literatur, Abbildungen sowie Videosequenzen enthalten. </Pgraph>
      <Pgraph>Das Buch stellte eine in Theorie und vor allem Praxis sehr geeignete Hilfe f&#252;r den Hochschullehrer bzw. akademischen Tutor dar. Es f&#252;hrt schrittweise in die Didaktik und Praxis des Problemorientierten Lernens in der klinischen Medizin ein. Von den Autoren wird nachdr&#252;cklich auf die Bedeutung des POL f&#252;r die so wichtige Selbstorganisation des Wissenserwerbs der Studenten hingewiesen. </Pgraph>
      <Pgraph>Die ausgew&#228;hlten urologischen Fallstudien zeigen in ihre Fokussierung auf Kerngebiete des Faches beispielhaft wie anhand dieser Methode der Unterrichtstoff eines klinischen Praktikums insbesondere in den operativen Disziplinen erarbeitet werden kann. Das hier beispielhaft f&#252;r die Urologie gezeigte Vorgehen l&#228;sst sich auch f&#252;r andere F&#228;cher z.B. Chirurgie, Gyn&#228;kologie oder Orthop&#228;die verwenden. </Pgraph>
      <Pgraph>Zu der sehr guten Ausstattung des Buches geh&#246;ren reichliches Bildmaterial, &#252;bersichtliche Schemata sowie Videosequenzen. Es gibt den Hochschullehrern und Tutoren reichlich Anleitung bei der Durchf&#252;hrung ihrer eignen POL-Kurse. </Pgraph>
      <Pgraph>Der Publikation ist daher im Interesse der Verbesserung des akademischen Unterrichtes in den klinischen F&#228;chern eine weite Verbreitung und offene Aufnahme durch die Hochschullehrer zu w&#252;nschen.</Pgraph>
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