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    <IdentifierDoi>10.3205/zma000735</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0007353</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Buchbesprechung</ArticleType>
    <ArticleType language="en">book review</ArticleType>
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      <Title language="de">Thorsten Haas, Elgar Oswald: Kinderan&#228;sthesie - nachschlagen, verstehen, entscheiden</Title>
      <TitleTranslated language="en">Thorsten Haas, Elgar Oswald: Kinderan&#228;sthesie - nachschlagen, verstehen, entscheiden</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Kr&#252;ger</LastnameHeading>
          <Firstname>Marcus</Firstname>
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          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, P&#228;diatrische Intensivmedizin, Mathiledenstra&#223;e 1, 79106 Freiburg, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0)761&#47;270-4384, Fax: &#43;49 (0)761&#47;270-4399<Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, P&#228;diatrische Intensivmedizin, Freiburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>marcus.krueger&#64;uniklinik-freiburg.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20110211</DateReceived>
    <DateRevised>20110401</DateRevised>
    <DateAccepted>20110401</DateAccepted>
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    <DatePublished>20110516</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>28</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>23</ArticleNo>
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    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Bibliographische Angaben">
      <MainHeadline>Bibliographische Angaben</MainHeadline><Pgraph>Thorsten Haas, Elgar Oswald</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kinderan&#228;sthesie - nachschlagen, verstehen, entscheiden</Mark1></Pgraph><Pgraph>Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart</Pgraph><Pgraph>Seiten: 128, &#8364; 19,80</Pgraph><Pgraph>ISBN: 978-3-8047-2840-0</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Rezension">
      <MainHeadline>Rezension</MainHeadline><Pgraph>Altersabh&#228;ngige Besonderheiten von Anatomie, Physiologie und Pharmakologie machen die An&#228;sthesie von Kindern anspruchsvoll. Hinzukommen Krankheitsbilder, die es so in keinem anderen Lebensalter gibt. Das kleine, handlich Buch Kinderan&#228;sthesie &#8211;nachschlagen, verstehen, entscheiden (Haas, Oswald, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2011) bietet hier vor allem An&#228;sthesisten, die nicht t&#228;glich mit der Narkose von Kindern besch&#228;ftigt sind Unterst&#252;tzung. Das Vorwort betont, dass das &#8222;praxisnahe Nachschlagewerk&#8220; aus einem klinikinternen Manual entstanden ist.</Pgraph><Pgraph>Das Kitteltaschenbuch ist gut gegliedert, sehr &#252;bersichtlich aufgebaut und bietet auch durch das Sachregister die M&#246;glichkeit schnell die entscheidenden Seiten im Buch zu finden. Die Medikamentenliste im Anhang ist umfassend und &#252;bersichtlich. Das Buch ist auf dem aktuellen Stand der Therapieempfehlungen und technischen Verfahren. Das Kapitel &#252;ber Allgemeine Aspekte der Kinderan&#228;sthesie bietet einen hervorragenden kurzen &#220;berblick &#252;ber das allgemeine Vorgehen und enth&#228;lt in grau unterlegt wichtige Tipps und besondere p&#228;diatrische Aspekte, die elementar f&#252;r die Betreuung von Kindern unter Narkose sind. Teilweise ist das Vorgehen Punkt f&#252;r Punkt aufgelistet, die Gr&#246;&#223;e der ben&#246;tigten Materialien ist gewichtsspezifisch genannt, so k&#246;nnen die Ma&#223;nahmen Schritt f&#252;r Schritt direkt umgesetzt werden. Diese praxisnahe Herangehensweise ist eine gro&#223;e St&#228;rke des Buches und wird sicher dazu f&#252;hren, dass er gerne gelesen wird und nicht nur in der Kitteltasche stecken bleibt.</Pgraph><Pgraph>Betont wird positiver weise mehrfach, dass es sich bei den vorgeschlagenen Vorgehensweisen um den Standard handelt, der in Innsbruck &#252;blich ist. Damit wird einerseits klar &#8222;so kann man es machen&#8220; andererseits nicht postuliert, dass es das einzig m&#246;gliche Vorgehen ist.</Pgraph><Pgraph>Auch das wichtige Kapitel &#252;ber postoperative Schmerztherapie ist hervorragend f&#252;r die direkte Umsetzung geeignet. Hier ist deutlich zu sp&#252;ren, dass erprobte Therapieprinzipien vermittelt werden. Hier liegt aber auch ein Problem des Kitteltaschenbuches in der Umsetzung eines klinikeigenen Manuals in eine publizierte Empfehlung, Zulassungsbeschr&#228;nkungen von Medikamenten sollten benannt werden. So steht z. B.: unter Diclofenac zwar &#8222;kann ab 1 Jahr gegeben werden (Herstellerangaben beachten)&#8220;. Der Hinweis, dass dieses Medikament erst ab 6 bzw. 15 Jahren in Deutschland zugelassen ist, sollte in einem solchen Text nicht fehlen. </Pgraph><Pgraph>Im Kapitel &#8222;spezielle Aspekte der Kinderan&#228;sthesie&#8220; werden die an&#228;sthesiologischen Vorgehensweisen der &#8222;h&#228;ufigsten&#8220; operativen Eingriffe dargestellt. Dieses Kapitel zeigt Schw&#228;chen. Zum einen erscheint die Auswahl der Operationen un&#252;bersichtlich und bei den meisten (einfachen) Eingriffen wiederholt sich die Angabe der An&#228;sthesietechnik, der Medikamente und Infusionen. Diese Auflistung ist f&#252;r eine Check-Liste in der Klinik geeignet, bietet aber in diesem Buch auf mehreren Seiten redundante Information, die sich in einer Tabelle, wie sie dem Kapitel vorangestellt ist, besser h&#228;tte darstellen lassen. Einige neonatologische Krankheitsbilder sind kurz und gut beschrieben, teilweise mit Bildern und Abbildungen pr&#228;sentiert, w&#228;hrend bei anderen wichtige neonatologische Details nicht erw&#228;hnt sind (wie zum Beispiel die Besonderheiten des pr&#228;operativen Managements  bei Zwerchfellhernie).</Pgraph><Pgraph>Stiefm&#252;tterlich wurde das Kapitel des &#8222;Equipment im Kinder-OP&#8220; behandelt. Zwei der  Abbildungen sind weder &#252;bersichtlich noch notwendig. Die dargestellten Vorgehensweisen h&#228;tten k&#252;rzer abgehandelt werden k&#246;nnen. Die dargestellte transkutane CO<Subscript>2</Subscript>- Messung ist zwar Standard auf der neonatologischen Intensivstation, im OP gibt es aber besser geeignete Verfahren zur CO<Subscript>2</Subscript>-Messung. Daf&#252;r fehlen Details zu Beatmungsger&#228;ten, besonders f&#252;r Fr&#252;h- und Neugeborene. F&#252;r den &#8222;schwierigen Atemweg&#8220; fehlen wichtige Angaben. Neben dem Equipment zur Kapnometrie bei unsicherer Tubuslage, sollte die Option einer Videolaryngoskopie oder bronchoskopischen Intubation (verf&#252;gbare Systeme und Problematik im Kindesalter) erw&#228;hnt werden.</Pgraph><Pgraph>Insgesamt ist das Kitteltaschenbuch gut geschrieben, angemessen im Preis, &#252;bersichtlich und enth&#228;lt viele wichtige, praktische Tipps, sodass es eine gute Unterst&#252;tzung in der an&#228;sthesiologischen Versorgung von Kindern erm&#246;glicht.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Recension">
      <MainHeadline>Recension</MainHeadline><Pgraph>Age-dependent characteristics of anatomy, physiology and pharmacology are challenging in the anaesthesia of children. Furthermore some special diseases are even not existing in adults. The small, handily book  Kinderan&#228;sthesie &#8211; nachschlagen, verstehen, entscheiden  (Haas, Oswald, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2011) offers mainly support to anesthesiologists, who are not daily involved in the anaesthesia of children. The preface accentuate that the book was developed from guidelines and a manual of a certain hospital.</Pgraph><Pgraph>The paperback is well arranged, very clearly developed and offers by the index of content the feasibility to find easily the relevant pages. The list of drugs in the appendix is comprehensive and clear. The book is up to date in the presented therapy recommendations and technical procedures.</Pgraph><Pgraph>The chapter concerning general aspects of child anaesthesia offers a well written overview of the general procedures and contains in text boxes important hints and special pediatric aspects, which are elementary for the support of children under anaesthesia. The procedures are described partly point by point, the size of the required devices is body weight-adapted listed, so the recommendations can be converted directly step by step. This approach is a great advantage of the book and will assure that it is gladly read.</Pgraph><Pgraph>It is mentioned several times that the suggested procedures are standard approaches in Innsbruck. This means &#8220;you can do it this way&#8221; but it is not postulated that there might be no other approach. Also the important chapter concerning post interventional analgesia is outstanding suitable for the direct use. Clearly tested practical therapy principles are obtained. </Pgraph><Pgraph>A problem of this book lies in the conversion from a local manual to a published paperback, restrictions of permission of drugs are not clearly designated. For example: &#8220;Diclofenac: can be given starting from 1 year&#8221; (consider recommendations)&#8221;. In fact this drug is certified only above 6 resp. 15 years of age in Germany, this information should not be missing in such a text. </Pgraph><Pgraph>In the chapter &#8220;special aspects of the child anaesthesia&#8221; course of action of the most frequent surgical procedures are mentioned. This chapter shows weaknesses. On the one hand the selection of the surgical procedures appears unclear and on the other hand the anaesthesia techniques, the listed drugs and the infusion regimes are almost the same in the different surgical procedures. This is suitable for a check-list in the local hospital, offers however in this book on several pages redundant information, which could better be presented in one table, as  it is placed at the beginning of this chapter. Some neonatal diseases are well described, partly with illustrations, while other important neonatal diseases and principles of therapy are not sufficient mentioned (i.e. the characteristics of the postnatal management of congenital diaphragmatic hernias).</Pgraph><Pgraph>The chapter regarding the equipment for children in the operating theatre is treated negligently. Two of the illustrations are neither clear nor necessary. The presented approaches could have been discussed more briefly. The described transcutaneous CO<Subscript>2</Subscript> measurement is well established on neonatal intensive care units, but additionally other techniques are available even in small infants, who undergo surgery. Details regarding respirators for small infants are missing as well as a chapter &#8220;difficult airway&#8221;. Beside the equipment for a capnometry in case of difficult intubation, also the option of a videolaryngoscopy or fiberoptic bronchoscopy intubation (available techniques and problems in children) should be mentioned.</Pgraph><Pgraph>In conclusion the paperback is well written, with an appropriate price and contains many important, practical hints, so that it will make an eminent support in the anesthesiological care of children.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenskonflikt">
      <MainHeadline>Intersessenskonflikt</MainHeadline><Pgraph>Der Author erkl&#228;rt, dass er keine Interessenskonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The author declare that he have no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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