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    <Identifier>zma000765</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/zma000765</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0007652</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Projekt</ArticleType>
    <ArticleType language="en">project</ArticleType>
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      <Title language="de">F&#252;hrung und Zusammenarbeit am Lehrbereich Allgemeinmedizin der LMU M&#252;nchen: Trotz erschwerter Bedingungen gute Noten</Title>
      <TitleTranslated language="en">Leadership and cooperation at the general medicine department of LMU Munich: Good grades despite difficult conditions</TitleTranslated>
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          <Lastname>Schelling</Lastname>
          <LastnameHeading>Schelling</LastnameHeading>
          <Firstname>J&#246;rg</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address language="de">Ludwig-Maximilians-Unversit&#228;t M&#252;nchen, Lehrbereich Allgemeinmedizin, Pettenkoferstra&#223;e 8a, 80336 M&#252;nchen, Deutschland<Affiliation>Ludwig-Maximilians-Unversit&#228;t M&#252;nchen, Lehrbereich Allgemeinmedizin, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Address language="en">Ludwig Maximilian University Munich, General Medicine Department, Pettenkoferstra&#223;e 8a, 80336 Munich, Germany<Affiliation>Ludwig Maximilian University Munich, General Medicine Department, Munich, Germany</Affiliation></Address>
        <Email>joerg.schelling&#64;med.uni-muenchen.de</Email>
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          <Lastname>Braun</Lastname>
          <LastnameHeading>Braun</LastnameHeading>
          <Firstname>Susanne</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
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          <Affiliation>Ludwig-Maximilians-Unversit&#228;t M&#252;nchen, LMU Center for Leadership and People Management, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Ludwig Maximilian University Munich, LMU Center for Leadership and People Management, Munich, Germany</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Teaching</Keyword>
      <Keyword language="en">leadership</Keyword>
      <Keyword language="en">cooperation</Keyword>
      <Keyword language="de">Lehre</Keyword>
      <Keyword language="de">F&#252;hrung</Keyword>
      <Keyword language="de">Zusammenarbeit</Keyword>
      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20110407</DateReceived>
    <DateRevised>20110525</DateRevised>
    <DateAccepted>20110603</DateAccepted>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20111115</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <LanguageTranslation>engl</LanguageTranslation>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>28</Volume>
        <Issue>4</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>53</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Bedeutung der Allgemeinmedizin an deutschen Universit&#228;ten wird in den n&#228;chsten Jahren weiter zunehmen. Umso wichtiger ist die Auseinandersetzung mit Lehrinhalten, aber auch die Verbesserung der Strukturen an den noch nicht ausgebauten Lehrbereichen f&#252;r Allgemeinmedizin. Am Beispiel des Lehrbereichs Allgemeinmedizin der LMU M&#252;nchen wird aufgezeigt, welche Herausforderungen der F&#252;hrung und Zusammenarbeit aus Mangel an finanziellen und personellen Strukturen resultieren. Das Projekt &#8222;Zusammenarbeitskultur&#8220;, das der Lehrbereich in Kooperation mit dem LMU Center for Leadership and People Management durchgef&#252;hrt hat, wird als Ma&#223;nahme zur F&#246;rderung von F&#252;hrung und Zusammenarbeit vorgestellt. Dieses Projekt kann als Anregung f&#252;r die Lehrkoordinatoren der kleineren Bereiche f&#252;r Allgemeinmedizin anderer deutscher Universit&#228;ten dienen, die ebenfalls bestrebt sind, ihre Struktur sowie die Stellung innerhalb der Universit&#228;t zu verbessern.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The relevance of general medicine at German universities will increase over the next few years. Consequently, the discussion of teaching content and even more the improvement of the structures within the still small and dependent departments of general medicine are of major importance. The example of our department at LMU Munich shows which challenges for leadership and cooperation result from lack of financial and personnel structure. The project &#8220;cooperation culture&#8221; that the department has conducted in collaboration with the LMU Center for Leadership and People Management is presented as a means to promote leadership and cooperation. This project can serve as an inspiration for the coordinators of smaller departments of general medicine at other German universities that are also striving to improve their structure and their position within the university.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Allgemeinmedizin an deutschen Hochschulen">
      <MainHeadline>Allgemeinmedizin an deutschen Hochschulen</MainHeadline><Pgraph>Die universit&#228;re Allgemeinmedizin wird in den n&#228;chsten Jahren innerhalb der medizinischen Lehre und Forschung weiterhin an Bedeutung gewinnen. Innerhalb des Faches finden sich jedoch in der deutschen Hochschullandschaft sehr unterschiedliche Strukturen. An etwas mehr als der H&#228;lfte der Standorte gibt es eine C4&#47;W3 und&#47;oder eine C3&#47;W2-Professur mit einem festen Mitarbeiterstab <TextLink reference="1"></TextLink>. Die jeweiligen Institute oder Abteilungen verf&#252;gen in der Regel &#252;ber ein eigenes Budget und sind im Fakult&#228;tsrat und anderen universit&#228;ren Strukturen als selbstst&#228;ndige Einheit pr&#228;sent. Die andere H&#228;lfte der Lehrbereiche wird von Lehrbeauftragten (in der Regel aus der Praxis heraus) gestaltet und verf&#252;gt &#252;ber keine oder nur geringe Ressourcen und Strukturen. Die Lehrauftr&#228;ge werden dabei unterschiedlich oder nicht verg&#252;tet und es besteht keine Teilhabe an den universit&#228;ren Entscheidungsgremien.</Pgraph><SubHeadline>Allgemeinmedizin an der LMU im &#220;berblick</SubHeadline><Pgraph>Auch an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t (LMU) M&#252;nchen ist die Allgemeinmedizin als nicht unabh&#228;ngiger Lehrbereich innerhalb einer internistischen Klinik angesiedelt. Zur Vermittlung der Lehrinhalte des Hauptfaches Allgemeinmedizin geh&#246;ren klassische Lehrformen wie Vorlesungen, Seminare und Unterricht direkt in den Lehrpraxen ebenso wie Online-Kurse (z.B. DEGAM-Leitlinien), das Unterrichtsprogramm im praktischen Jahr (PJ) und verschiedene Pflichtwahlseminare. </Pgraph><Pgraph>Aus dem Kreis der Lehrpraxen hat sich eine Kerngruppe gebildet, welche die organisatorischen Aufgaben und die Koordination der Lehre &#252;bernehmen. Alle Kerngruppenmitglieder sind hauptberuflich in ihren Praxen niedergelassen. </Pgraph><Pgraph>Der Lehrbereich verf&#252;gt &#252;ber keine eigenen Stellen und &#252;ber kein eigenes Budget. F&#252;r die Sekretariatsaufgaben wurde eine 50&#37;-Stelle aus Klinikmitteln zur Verf&#252;gung gestellt. Aus dem Stellenpool der internistischen Kliniken und den Mitteln f&#252;r Forschung und Lehre wird eine 40&#37; Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters aus Haushaltsmitteln finanziert. Die Lehrbeauftragten f&#252;r Allgemeinmedizin in den Lehrpraxen leisten mit Ausnahme weniger Angebote ehrenamtliche und unbezahlte Lehre. </Pgraph><SubHeadline>Leitung des Lehrbereichs</SubHeadline><Pgraph>Die Leitung und Koordination des Lehrbereichs durch zwei Personen (Leiter und Koordinator), die ebenfalls als Haus&#228;rzte niedergelassen sind, unterliegt aufgrund der geschilderten strukturellen Gegebenheiten besonderen Rahmenbedingungen, die sich in drei Bereiche gliedern lassen:</Pgraph><Pgraph><Mark1>1. Kommunikation</Mark1></Pgraph><Pgraph>Die Kommunikation des Lehrbereichs - oft telefonisch und wesentlich &#246;fter schriftlich mittels Email - gestaltet sich durch die r&#228;umliche Entfernung der Praxisstandorte und die Arbeitsbelastung in der Patientenversorgung schwierig. Regelm&#228;&#223;ige w&#246;chentliche oder monatliche Treffen sind ausgeschlossen. Bei beiden genannten Formen der Kommunikation sind F&#252;hrungsf&#228;higkeiten in besonderem Ma&#223;e gefordert, z.B. bei den Fragen: &#8222;Wie kommuniziere ich Kritik, ohne verletzend zu wirken&#63; Wie diskutiere ich kontroverse Themen mit allen Beteiligten&#63;&#8220;</Pgraph><Pgraph><Mark1>2. Heterogenit&#228;t</Mark1></Pgraph><Pgraph>Die Kerngruppenmitarbeiter sind alle im Hauptberuf Haus&#228;rzte und am Lehrbereich ehrenamtlich t&#228;tig. Weder der Leiter noch der Koordinator sind ihnen gegen&#252;ber weisungsbefugt wie es innerhalb einer Abteilung oder eines Institutes der Fall w&#228;re. Der Zusammenhalt dieser freiwillig zusammen gekommenen Kerngruppe von sehr unterschiedlichen Haus&#228;rztinnen und Haus&#228;rzten mit unterschiedlichen Praxissituationen ohne finanzielle oder arbeitsrechtliche Bindung an die Universit&#228;t wird vor allem durch Motivation, offene Kommunikation und eine konstruktive Konfliktkultur erhalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>3. F&#252;hrung</Mark1></Pgraph><Pgraph>Der Leiter des Lehrbereichs agiert h&#228;ufig in der Rolle eines &#8222;Primus inter Pares&#8220; und muss viele Projekte und Ziele mittels seiner kommunikativen F&#228;higkeiten und F&#252;hrungskompetenzen vermitteln. F&#252;r den Koordinator stellt sich das zus&#228;tzliche Problem, dass er das altersm&#228;&#223;ig j&#252;ngste Mitglied der Kerngruppe ist und dadurch ein theoretisches Autorit&#228;tsproblem bei der Vermittlung von notwendigen Aufgaben besteht. </Pgraph><SubHeadline>&#8222;Zusammenarbeitskultur&#8220; &#8211; Das Projekt</SubHeadline><Pgraph>Deutsche Universit&#228;ten haben die F&#246;rderung von Mitarbeiterf&#252;hrung und Zusammenarbeit bislang eher vernachl&#228;ssigt <TextLink reference="2"></TextLink>. Das LMU Center for Leadership and People Management verfolgt die Aufgabe, Mitarbeiterf&#252;hrung und Zusammenarbeit an der LMU M&#252;nchen zu professionalisieren <TextLink reference="3"></TextLink>. Das Projekt &#8222;Zusammenarbeitskultur&#8220; ist ein zentraler Bestandteil des Angebotsportfolios und dient dazu, St&#228;rken und Entwicklungspotenziale in universit&#228;ren Arbeitsgruppen zu analysieren und den Entwicklungsprozess zu begleiten. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="General Medicine at German Universities">
      <MainHeadline>General Medicine at German Universities</MainHeadline><Pgraph>It is a viable assumption that general medicine departments at German universities are going to increase their relative importance in medical research and education over the next years. Within the field of general medicine, however, considerable variations in structure are prevalent. About half of the general medicine departments at German universities are led by a full professor (C4&#47;W3 or C3&#47;W2 position) who is surrounded by a group of scientific and non-scientific employees <TextLink reference="1"></TextLink>. These departments are usually equipped with a sound budget, and find themselves represented as an autonomous working unit in relevant organizational committees. In contrast, the other half of general medicine departments at German universities rely upon the services of external lecturers, usually with an applied professional background, and have only rare access to organizational budgets or structures at all. Allowance for respective lectureship varies considerably, ranging up to no payment at all for some lecturers. Furthermore, involvement of these general medicine departments in organizational committees is relatively low. </Pgraph><SubHeadline>A Glance at the General Medicine Department at LMU Munich</SubHeadline><Pgraph>The General Medicine Department at LMU Munich does not exhibit the structures of an autonomous working unit. The department&#8217;s arrays of teaching include lectures, seminars, teaching in practice settings, as well as e-learning (e.g., guidelines of the German Society of General Practice and Family Medicine), seminars during the practical year, and several compulsory courses with a focus on general medicine. However, a core group of external lecturers at the LMU General Medicine Department has organized itself in order to systematically handle administrative and coordination duties. Members of this core group are full-time general practitioners and therefore run their individual practices. The department itself is not equipped with full academic positions or an autonomous budget. A part-time secretary has been employed based on overall clinic resources. Moreover, the internist clinic and general research and teaching budgets serve to finance 40&#37; of a position for a scientific employee at the LMU General Medicine Department. With very few exceptions, lecturers at the department are engaged on a voluntary and unpaid basis. </Pgraph><SubHeadline>Department Leaders</SubHeadline><Pgraph>The General Medicine Department at LMU Munich is led and coordinated by two heads (director and coordinator) both of whom are general practitioners. Due to the department&#8217;s specific working structure as described above, tasks of department director and coordinator are shaped by several distinct features and challenges which can be grouped into three categories: </Pgraph><Pgraph><Mark1>1. Communication</Mark1></Pgraph><Pgraph>Communication among department leaders and members usually takes place via telephone, or even more often, in written form via e-mail. Everyday work in their own practices, including stressful patient care, results in a spatial distance between department members and exacerbates attempts to arrange regular face-to-face communication. Holding meetings on a weekly or monthly basis is rendered impossible. Both forms of communication, as described above, require high-level leadership skills. For instance, leadership challenges arise such as how to transfer negative feedback in a sensitive way or how to lead controversial discussions with all team members.</Pgraph><Pgraph><Mark1>2. Heterogeneity</Mark1></Pgraph><Pgraph>All core team members at the LMU General Medicine Department are full-time general practitioners running their individual practices. Their commitment to the department is voluntary and unpaid. Neither of the two department heads is officially authorized to instruct team members as is the case in regular academic institutes. Therefore, the level of cohesion in this group of general practitioners without financial incentive or labor-law provisions connecting them to the department depends mostly upon intrinsic motivation, open communication, and a constructive culture of conflict solution.</Pgraph><Pgraph><Mark1>3. Leadership</Mark1></Pgraph><Pgraph>The department director frequently acts in the role of a &#8220;Primus inter Pares&#8221; who conveys numerous projects and aims by means of his communication and leadership skills. Moreover, the department coordinator is faced with the problem of being the youngest group member. Therefore, his authority may be in question when assigning necessary tasks to other team members. </Pgraph><SubHeadline>&#8220;Cooperation Culture&#8221; &#8211; Project Description</SubHeadline><Pgraph>Systematic development of leadership and teamwork is a topic of high relevance for academic contexts. However, to date, most German universities have neglected this area of organizational strategy <TextLink reference="2"></TextLink>. The LMU Center for Leadership and People Management was established with its main task being the professionalization of leadership and teamwork at LMU Munich <TextLink reference="3"></TextLink>. The project &#8220;cooperation culture&#8221; is an integral part of the Center&#8217;s portfolio. Specifically, this project serves to: (a) analyze strengths and potential for development in university teams; and (b) to derive specific, evidence-based recommendations for subsequent development.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Methoden">
      <MainHeadline>Methoden</MainHeadline><SubHeadline>Stichprobe</SubHeadline><Pgraph>Die Analysen basieren auf einer zweiteiligen schriftlichen Befragung der zwei Lehrbereichsleiter, 13 Lehrbeauftragen und der Assistenz des Lehrbereichs Allgemeinmedizin an der LMU M&#252;nchen (davon 14 m&#228;nnlich, 2 weiblich). Die Beteiligung war zu beiden Zeitpunkten gut mit R&#252;cklaufquoten von 87,5&#37; (Teil 1) und 75,0&#37; (Teil 2).</Pgraph><SubHeadline>Ablauf</SubHeadline><Pgraph>Die Befragung am Lehrbereich Allgemeinmedizin verlief in f&#252;nf Schritten (vgl. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>): </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Information und Konzeption (Auftaktgespr&#228;ch mit einem der Lehrbereichsleiter, Zusammenstellung des Fragebogens) </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Befragung unter Verwendung eines Online-Fragebogens </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Datenanalyse und Aufbereitung der Ergebnisse des Lehrbereichs </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Pr&#228;sentation und Diskussion der Ergebnisse mit allen Mitgliedern des Lehrbereichs</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Spezifische Empfehlungen zur weiteren F&#246;rderung der F&#252;hrung und Zusammenarbeit am Lehrbereich Allgemeinmedizin.</ListItem></OrderedList></Pgraph><SubHeadline>Skalen im Fragebogen</SubHeadline><Pgraph><Mark1>1. Transformationale und transaktionale F&#252;hrung: </Mark1></Pgraph><Pgraph>Der F&#252;hrungsstil der Lehrbereichsleiter wurde gemessen mit der deutschsprachigen Version <TextLink reference="4"></TextLink> des Multifactor Leadership Questionnaire <TextLink reference="5"></TextLink>. Die Items beziehen sich auf sechs Dimensionen: F&#252;hrung durch aktive Kontrolle (4 Items, &#945;&#61;.78), leistungsorientierte Belohnung (3 Items, &#945;&#61;.96), intellektuelle Stimulierung (4 Items, &#945;&#61;.95), individuelle Wertsch&#228;tzung (4 Items, &#945;&#61;.97), inspirierende Motivation (4 Items, &#945;&#61;.94) und charismatisches Verhalten (3 Items, &#945;&#61;.92). </Pgraph><Pgraph><Mark1>2. Zusammenarbeitsklima</Mark1></Pgraph><Pgraph>Zur Entscheidungsfindung und Kommunikation <TextLink reference="6"></TextLink> am Lehrbereich wurden die Teilnehmenden um eine Einsch&#228;tzung gebeten zu (5 Items, &#945;&#61;.97): Vertrauen, Fairness, gegenseitiger Wertsch&#228;tzung, offener Kommunikation, konstruktiver Kritik. </Pgraph><Pgraph><Mark1>3. Arbeitsmotivation</Mark1></Pgraph><Pgraph>Die Arbeitsmotivation <TextLink reference="7"></TextLink> der Lehrbeauftragten wurde gemessen hinsichtlich vier unterschiedlicher Formen (4 Items, &#945;&#61;.80): Externale, introjizierte, identifizierte und intrinsische Motivation. </Pgraph><Pgraph><Mark1>4. Arbeitszufriedenheit</Mark1></Pgraph><Pgraph>Erfragt wurde die Zufriedenheit <TextLink reference="8"></TextLink> mit Lehrbereichsleitern, T&#228;tigkeiten, Kollegen, Arbeitsbedingungen, individueller beruflicher F&#246;rderung sowie die Arbeitszufriedenheit im Allgemeinen (6 Items, &#945;&#61;.83). </Pgraph><Pgraph>Alle Einsch&#228;tzungen erfolgten auf einer Likert-Skala von 1 (sehr geringe Auspr&#228;gung) bis 5 bzw. 7 (sehr hohe Auspr&#228;gung). </Pgraph><SubHeadline>Statistische Auswertung</SubHeadline><Pgraph>Die Datenauswertung erfolgte mittels der statistischen Software SPSS&#174; 17 und bestand aus deskriptiven Analysen der oben beschriebenen Skalen. Die Ergebnisdarstellung bezieht sich auf die mittleren Einsch&#228;tzungen der Befragten (Median: Mdn, Mittelwert: M) und die Standardabweichung (SD) als Ma&#223; f&#252;r die Variabilit&#228;t. </Pgraph><Pgraph>Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> gibt einen &#220;berblick &#252;ber die Ergebnisse.</Pgraph><Pgraph> </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Methods">
      <MainHeadline>Methods</MainHeadline><SubHeadline>Sample</SubHeadline><Pgraph>The analyses that follow are based on a written survey conducted at two points of measurement. At the LMU General Medicine Department, two department leaders, 13 lecturers, and the department&#8217;s secretary were surveyed (14 male, 2 female). Response rates were at a good level for both points of measurement with 87.5&#37; (survey part 1) and 75.0&#37; (survey part 2).</Pgraph><Pgraph>Procedure: The survey was conducted in five steps (cf. Figure 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>): </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Information and adjustment (i.e., initial meeting with department coordinator, questionnaire adaptation)</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Online survey</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Data analysis </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Presentation and discussion of results with department leaders and members</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Recommendations for development </ListItem></OrderedList></Pgraph><SubHeadline>Scales</SubHeadline><Pgraph><Mark1>1. Transformational and transactional leadership</Mark1></Pgraph><Pgraph>The leadership styles of department director and coordinator were assessed via the German version <TextLink reference="4"></TextLink> of the Multifactor Leadership Questionnaire <TextLink reference="5"></TextLink>. Items were grouped into six dimensions: Management by exception active (4 items, &#945;&#61;.78); contingent reward (3 items, &#945;&#61;.96); intellectual stimulation (4 items, &#945;&#61;.95); individualized consideration (4 items, &#945;&#61;.97); inspirational motivation (4 items, &#945;&#61;.94); and idealized influence (3 items, &#945;&#61;.92). </Pgraph><Pgraph><Mark1>2. Cooperation climate</Mark1></Pgraph><Pgraph>With respect to decision-making and communication <TextLink reference="6"></TextLink> at the department, participants evaluated trust, fairness, mutual appreciation, open communication, and constructive criticism (5 items, &#945;&#61;.97). </Pgraph><Pgraph><Mark1>3. Motivation</Mark1></Pgraph><Pgraph>Team members&#8217; work motivation <TextLink reference="7"></TextLink> was assessed with regard to four different forms: external, introjected, identified, and intrinsic motivation (4 items, &#945;&#61;.80). </Pgraph><Pgraph><Mark1>4. Job satisfaction</Mark1></Pgraph><Pgraph>Satisfaction items <TextLink reference="8"></TextLink> referred to department leaders, tasks, colleagues, working conditions, professional development, and general job satisfaction (6 items, &#945;&#61;.83). </Pgraph><Pgraph>All ratings were conducted on a Likert-scale ranging from 1 (very low) to 5 or 7 (very high), respectively.</Pgraph><SubHeadline>Data analysis</SubHeadline><Pgraph>Data were analyzed with the statistical software package SPSS&#174; 17. Data analysis included descriptive statistics calculated for the above described scales. Average evaluations (Median: Mdn, Mean: M) and standard deviation (SD) as an indicator of variability are displayed subsequently. </Pgraph><Pgraph>An overview of results is displayed in Table 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline><Pgraph><Mark1>1. Transformationale und transaktionale F&#252;hrung</Mark1></Pgraph><Pgraph>Transaktionale F&#252;hrung bildet die Basis erfolgreicher Mitarbeiterf&#252;hrung durch belohnendes und &#252;berpr&#252;fendes Verhalten der F&#252;hrungskraft. Herausfordernde Arbeitsumgebungen erfordern dar&#252;ber hinaus transformationales F&#252;hrungsverhalten, das fokussiert auf kritisches Hinterfragen eingefahrener Denk- und Arbeitsmuster, individuelle Bed&#252;rfnisse von Mitarbeitern und eine starke Werteorientierung <TextLink reference="9"></TextLink>. In der Gegen&#252;berstellung mit einer Vergleichsstichprobe aus Wirtschaft und Verwaltung (vgl. Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>, <TextLink reference="4"></TextLink>) zeigt sich, dass die Lehrbereichsleiter hervorragende Einsch&#228;tzungen erhalten hinsichtlich des transformationalen F&#252;hrungsverhaltens. Die Variabilit&#228;t in den Einsch&#228;tzungen ist eher gering. Die Leiter des Lehrbereichs Allgemeinmedizin zeigen demzufolge ein ausgesprochen effektives F&#252;hrungsverhalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>2. Zusammenarbeitsklima</Mark1></Pgraph><Pgraph>Ausgesprochen gute Ergebnisse erreicht der Lehrbereich f&#252;r Vertrauen, Fairness, gegenseitige Wertsch&#228;tzung und offene Kommunikation. Konstruktive Kritik am Lehrbereich wird im Vergleich etwas weniger positiv eingesch&#228;tzt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>3. Arbeitsmotivation</Mark1></Pgraph><Pgraph>F&#252;r externale (z.B. durch Bezahlung, Regeln, Autorit&#228;t) und introjizierte Motivation (z.B. durch negative Gef&#252;hle bei Nicht-Erf&#252;llung von Aufgaben) werden allgemein eher niedrige Mittelwerte angestrebt. Das Gegenteil gilt f&#252;r identifizierte (z.B. durch Verkn&#252;pfung von Aufgaben mit eigenen Werten) und intrinsische Motivation (z.B. durch empfundene Bedeutsamkeit der eigenen Aufgaben). F&#252;r die Lehrbereichsmitglieder der Allgemeinmedizin zeigen sich sehr erfreuliche Ergebnisse: Externale Motivation und introjizierte Motivation werden sehr gering eingesch&#228;tzt. Identifizierte Motivation und intrinsische Motivation erweisen sich als deutlich &#252;berdurchschnittlich. Entsprechend schreiben die Mitglieder des Lehrbereichs ihren T&#228;tigkeiten eine hohe Bedeutsamkeit zu, gehen ihnen mit Freude nach und sehen eine enge Verbindung zu ihren individuellen Werte und Zielen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>4. Arbeitszufriedenheit</Mark1></Pgraph><Pgraph>Lehrbeauftragte und die Lehrbereichsassistenz geben sehr positive Einsch&#228;tzungen ab f&#252;r ihre Zufriedenheit mit Lehrbereichsleitern, T&#228;tigkeiten am Lehrbereich und Kollegen im Lehrbereich. Die allgemeine Arbeitszufriedenheit wird in einem guten mittleren Bereich eingesch&#228;tzt. Im Vergleich geringere Einsch&#228;tzungen resultieren f&#252;r Arbeitsbedingungen sowie individuelle berufliche F&#246;rderung. Die hohe Variabilit&#228;t in letztgenannten Einsch&#228;tzungen zeigt, dass nicht alle Mitglieder des Lehrbereichs durchweg zufrieden bzw. unzufrieden mit diesen Aspekten sind. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Results">
      <MainHeadline>Results</MainHeadline><Pgraph><Mark1>1. Transformational and transactional leadership</Mark1></Pgraph><Pgraph>Transactional leadership constitutes the necessary basis of professional leadership through goal setting and rewarding behavior. However, challenging working environments require transformational leadership which focuses on critical questioning of common assumptions and procedures, consideration of followers&#8217; individual needs, and a strong value-orientation <TextLink reference="9"></TextLink>. As compared to a sample of leaders from business and administrative contexts (cf. Figure 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>, <TextLink reference="4"></TextLink>), department heads received excellent evaluations with regard to transformational leadership. Variability in these evaluations is relatively low. Therefore, department heads appear to display highly effective leadership behavior.</Pgraph><Pgraph><Mark1>2. Cooperation climate</Mark1></Pgraph><Pgraph>Outstanding results were obtained for trust, fairness, mutual appreciation, are open communication at the department. However, constructive criticism was evaluated marginally less positive.</Pgraph><Pgraph><Mark1>3. Motivation</Mark1></Pgraph><Pgraph>In general, for external (e.g., payment, rules, authority) and introjected motivation (e.g., negative feeling in case of insufficient task fulfillment) rather low levels are expected. The opposite is true for identified (e.g., strong connections among tasks and values) and intrinsic motivation (e.g., perceived meaning of tasks). Results for the department are very satisfying: external motivation and introjected motivation are relatively low. Identified motivation and intrinsic motivation are clearly at above-average levels. That is, department members ascribe high meaning to their tasks, enjoy their job at the department, and perceive strong connections among their tasks and individual values. </Pgraph><Pgraph><Mark1>4. Job satisfaction</Mark1></Pgraph><Pgraph>Department members express very high evaluations of their satisfaction with department leaders, tasks, and colleagues. General job satisfaction is at a good to average level. Lower evaluations are found for working conditions and professional development. High levels of variability in all satisfaction ratings suggest a prevalent disagreement among team members with regard to their satisfaction.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Diskussion">
      <MainHeadline>Diskussion</MainHeadline><SubHeadline>Zusammenfassung der Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Die Ergebnisse der durchgef&#252;hrten Analysen vermitteln insgesamt ein ausgesprochen positives Bild der F&#252;hrung und Zusammenarbeit innerhalb des Lehrbereichs Allgemeinmedizin. Besonders die Einsch&#228;tzungen hinsichtlich der Lehrbereichsleiter sowie die Angaben der individuellen Motivation zur Arbeit am Lehrbereich pr&#228;gen das positive Bild. Zwei Ansatzpunkte f&#252;r eine weitergehende F&#246;rderung sind die St&#228;rkung konstruktiver Kritik untereinander und der Austausch zur individuellen Zufriedenheit mit Arbeitsbedingungen und beruflicher F&#246;rderung. </Pgraph><SubHeadline>Ausblick</SubHeadline><Pgraph>Trotz der positiven Ergebnisse innerhalb der Kerngruppe der Lehrbeauftragten am Lehrbereich Allgemeinmedizin der LMU M&#252;nchen bleibt die Zusammenarbeit mit den bestehenden Hochschulinstitutionen an den kleineren Lehrbereichen eine Herausforderung f&#252;r die Allgemeinmedizin.</Pgraph><Pgraph>Basierend auf dem hier dargestellten Projekt k&#246;nnen andere Standorte f&#252;r Allgemeinmedizin oder Fachbereiche,  die sich in der Entwicklung befinden und an Einfluss innerhalb der Hochschule gewinnen wollen, folgende Aspekte als modellhaft betrachten:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Gezielte Nutzung der hochschulinternen Angebote zur Professionalisierung </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Erkenntnisgewinn bez&#252;glich der eigenen St&#228;rken und Entwicklungspotentiale </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Optimierung der internen Kommunikations- und Zusammenarbeitsstrukturen</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Einbindung aller Mitglieder des Bereichs in den Entwicklungsprozess</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Nutzung der Ergebnisse zur F&#246;rderung der Sichtbarkeit an der Hochschule</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Neben den genannten Ma&#223;nahmen geh&#246;rt auch eine Auseinandersetzung mit den einmaligen Eigenschaften der haus&#228;rztlichen Lehrstrukturen und Organisationsformen zu den notwendigen Professionalisierungsschritten. Der Lehrbereich Allgemeinmedizin der LMU M&#252;nchen hat sich diesen Herausforderungen durch die Teilnahme am Projekt &#8222;Zusammenarbeitskultur&#8220; gestellt. Bei fehlender Unterst&#252;tzung oder sogar Ablehnung durch die medizinische Fakult&#228;t entsteht sicher nicht nur an der LMU M&#252;nchen berechtigter Unmut seitens der Lehrpraxen und Koordinatoren. Durch gezielte Verbesserungen kann man einen Akzent gegen die Ignoranz der etablierten F&#228;cher setzen.</Pgraph><Pgraph>Die gute Leistung f&#252;r die Studierenden und in der Lehre sollte zudem regelm&#228;&#223;ig nach Au&#223;en vermittelt werden - kein Fach an unserer Fakult&#228;t wird &#228;hnlich gut evaluiert wie die Allgemeinmedizin. Allerdings garantieren allein die Lehrbeauftragten den Fortbestand und die Qualit&#228;t dieser Ausbildung im Hauptfach Allgemeinmedizin. </Pgraph><Pgraph>Um die Stellung unseres Faches an den Hochschulen zu verbessern und es seiner berechtigten und zentralen Bedeutung in der Ausbildung von jungen Medizinern zuzuf&#252;hren, m&#252;ssen sich auch die Bereiche ohne Lehrstuhl besser organisieren und sich mit Hilfe von &#228;hnlichen gezielten Projekte an der Fakult&#228;t durchsetzen. Eine zunehmende Professionalisierung ist auch bei knapper Ressourcenlage m&#246;glich&#33;</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Discussion">
      <MainHeadline>Discussion</MainHeadline><SubHeadline>Summary</SubHeadline><Pgraph>Overall, the displayed results convey a markedly positive picture of leadership and teamwork at the LMU General Medicine Department. Particularly, evaluations of leadership behavior and of team members&#8217; motivation create an outstandingly positive impression. Improvement was suggested in the facilitation of constructive criticism within the team and to team members&#8217; satisfaction with working conditions and professional development. </Pgraph><SubHeadline>Future prospects</SubHeadline><Pgraph>Despite the positive results for the LMU General Medicine Department, collaboration of smaller general medicine departments with established academic units at their respective university remains a challenge. </Pgraph><Pgraph>Based on the project as introduced in this article, other general medicine departments or smaller institutes striving for higher impact within their university, the following management aspects can be regarded as exemplary: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Systematically using internal offers to develop professional structures</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Gaining insights into individual strengths and potential for development</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Optimizing internal communication and cooperation structures</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Involving all team members in the development process</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Improving visibility at the university through project results</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Additionally, it is necessary to reflect on the unique characteristics of teaching conducted by full-time practitioners. No doubt, further professionalization is required. Via participating in the project &#8220;cooperation culture&#8221;, the LMU General Medicine Department has faced up to such challenges. When confronted with lacking support or even exclusion from medical departments, certain levels of discontent arise as would be expected. Specific improvement holds the potential of counteracting such shortcomings. Moreover, regular communication to the teaching faculty of student achievements and of positive course evaluations should take place. For instance, evaluations of general medicine courses are among the highest at the entire medical department at LMU Munich. However, current and future high-quality education in general medicine clearly depends upon external lecturers. With the aim of improving the discipline&#8217;s internal and external reputation and impact on the education of young physicians, less-established departments are required to improve their structure though similar projects as the one described here. An improvement in professional structure is clearly obtainable &#8211; even if based on short resources&#33; </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenskonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel haben. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The authors declare that they have no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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          <MediaID language="de">1de</MediaID>
          <MediaID language="en">1en</MediaID>
          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Ergebnisse des Projekts &#8222;Zusammenarbeitskultur&#8220; am Lehrbereich Allgemeinmedizin im &#220;berblick</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Table 1: Results of the project &#8220;cooperation culture&#8221; at the LMU General Medicine Department</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <NoOfTables>1</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="355" width="417">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID language="de">1de</MediaID>
          <MediaID language="en">1en</MediaID>
          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Ablauf des Projekts &#8222;Zusammenarbeitskultur&#8220; am Lehrbereich Allgemeinmedizin</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 1: Process of the project &#8220;cooperation culture&#8221; at the LMU General Medicine Department</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="309" width="604">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID language="de">2de</MediaID>
          <MediaID language="en">2en</MediaID>
          <Caption language="de"><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Einsch&#228;tzung des F&#252;hrungsverhaltens der Lehrbereichsleiter durch die Lehrbeauftragten hinsichtlich der Dimensionen transaktionaler und transformationaler F&#252;hrung</Mark1></Pgraph></Caption>
          <Caption language="en"><Pgraph><Mark1>Figure 2: Leader evaluation by team members at the LMU Munich General Medicine Department based on dimensions of transformational and transactional leadership</Mark1> </Pgraph></Caption>
        </Figure>
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