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<GmsArticle>
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    <Identifier>mibe000060</Identifier>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Neue Wege in der biometrischen Ausbildung im Rahmen des Medizinstudiums &#8211; individuelle Qualifikationsprofile</Title>
      <TitleTranslated language="en">New ways in the biometrical education within the scope of the medicine study &#8211; individual qualification profiles</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Heussen</Lastname>
          <LastnameHeading>Heussen</LastnameHeading>
          <Firstname>Nicole</Firstname>
          <Initials>N</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Institut f&#252;r Medizinische Statistik, Universit&#228;tsklinikum der RWTH Aachen, Pauwelsstr. 30, D-52074 Aachen<Affiliation>Institut f&#252;r Medizinische Statistik, Rheinisch-Westf&#228;lische Technische Hochschule Aachen, Aachen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>nheussen&#64;ukaachen.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hilgers</Lastname>
          <LastnameHeading>Hilgers</LastnameHeading>
          <Firstname>Ralf-Dieter</Firstname>
          <Initials>RD</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Institut f&#252;r Medizinische Statistik, Rheinisch-Westf&#228;lische Technische Hochschule Aachen, Aachen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>rhilgers&#64;ukaachen.de</Email>
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      </Creator>
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    <PublisherList>
      <Publisher>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">epidemiology</Keyword>
      <Keyword language="en">biometry</Keyword>
      <Keyword language="en">informatics</Keyword>
      <Keyword language="en">compulsory elective course</Keyword>
      <Keyword language="en">Q1 course</Keyword>
      <Keyword language="de">Epidemiologie</Keyword>
      <Keyword language="de">Biometrie</Keyword>
      <Keyword language="de">Informatik</Keyword>
      <Keyword language="de">Wahlpflichtveranstaltungen</Keyword>
      <Keyword language="de">Querschnittsbereich 1</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20080228</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>4</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>01</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die neue Approbationsordnung f&#252;r &#196;rzte vom 27. Juni 2002 schreibt vor, dass die Medizinischen Fakult&#228;ten Wahlpflichtveranstaltungen studienbegleitend anbieten m&#252;ssen. Dar&#252;ber hinaus hat der Wissenschaftsrat die F&#246;rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gerade in der Hochschulmedizin gefordert. Wir pr&#228;sentieren in diesem Beitrag einen Ansatz diese beiden Aspekte zusammenzuf&#252;hren und dabei die Lehrinhalte des Querschnittbereichs 1 (Q1) &#8222;Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik&#8220; zu intensivieren und zu erweitern.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>By the revision of the <Mark2>&#39;Approbationsordnung f&#252;r &#196;rzte</Mark2>&#39; from June 27, 2002 the Medical faculties must offer compulsory elective courses. In addition, the science council has demanded the support of the scientific education of students and young researcher in medicine. Here we present our approach to consolidate both aspects and provide some ideas how to intensify and extend teaching within epidemiology, medical biometry and medical informatics (called Q1 course).</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Rahmenbedingungen">
      <MainHeadline>Rahmenbedingungen</MainHeadline>
      <Pgraph>Die neue Approbationsordnung f&#252;r &#196;rzte (&#196;AppO) <TextLink reference="1"></TextLink> vom 27. Juni 2002 regelt Ausbildung und Pr&#252;fungen im Medizinstudium bundeseinheitlich. Als wesentliche Merkmale der Novellierungen sind die Einf&#252;hrung fach&#252;bergreifender Querschnittsbereiche sowie die Verankerung von Wahlpflichtveranstaltungen im ersten und zweiten Studienabschnitt zu nennen. Die F&#228;cher Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik sind in einem der 12 neu eingef&#252;hrten Querschnittsbereiche &#8211; im so genannten Q1 &#8211; zusammengefasst. Nach den Empfehlungen zur Umsetzung der neuen Approbationsordnung der Arbeitsgemeinschaft der Fachvertreter f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie ist das Ziel der Lehre im Q1 &#8222;den Studierenden zur Beurteilung des eigenen Handelns, zur kritischen Anwendung fremder Empfehlungen, zur systematischen Dokumentation und zum Umgang mit modernen Werkzeugen der Informationstechnologie im Rahmen seiner Berufsaus&#252;bung zu bef&#228;higen&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink>. Viele Fakult&#228;ten haben die Gestaltungsfreiheit der neuen &#196;AppO genutzt, um neue Lehr- und Lernkonzepte einzuf&#252;hren, die diesen Empfehlungen Rechnung tragen <TextLink reference="3"></TextLink>. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass das vermittelte Wissen im Bereich des Q1 Grundlagen Charakter hat und somit das notwendige Wissen f&#252;r spezifische Anwendungen in einigen Bereichen der Medizinischen Forschung nicht abdeckt <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph>
      <Pgraph>Einen m&#246;glichen Ansatzpunkt Lehrinhalte aus dem F&#228;cherkanon &#8222;Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik&#8220; zu intensivieren und zu erweitern, bieten die Wahlpflichtf&#228;cher der neuen &#196;AppO. Die neue &#196;AppO sieht die Medizinische Informatik als Thema eines Wahlpflichtfaches bereits explizit vor, l&#228;sst jedoch Erweiterungen der gesamten Themenliste zu. Hier lassen sich zielgerichtet vor allem Inhalte vermitteln, die Studierende der Medizin f&#252;r eine sp&#228;tere forschende T&#228;tigkeit qualifizieren. </Pgraph>
      <Pgraph>Um dem Wahlpflichtbereich Attraktivit&#228;t zu verleihen, haben sich die Initiatoren bei der Gestaltung des Aachener Modellstudiengangs Medizin zum Ziel gesetzt, den Studierenden nicht nur ein breit gef&#228;chertes Angebot an Wahlpflichtveranstaltungen anzubieten, sondern auch eine umfassende wie zielgerichtete Ausbildung durch thematisch zusammenh&#228;ngende Wahlpflichtveranstaltungen &#8211; den so genannten <Mark2>Individuellen Qualifikationsprofilen (IQPs)</Mark2> &#8211; zu erm&#246;glichen. Damit wird gleichzeitig der Kernforderung von BMBF, DFG und Wissenschaftsrat <TextLink reference="5"></TextLink> f&#252;r die Hochschulmedizin der Zukunft Rechnung getragen, die bereits im Mai 2004 gefordert haben, dass das Medizinstudium mehr Ans&#228;tze und Anreize zum wissenschaftlichen Arbeiten bieten muss, und die Ausbildung und F&#246;rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Hochschulmedizin zu intensivieren ist.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Individuelle Qualifikationsprofile im Aachener Modellstudiengang Medizin">
      <MainHeadline>Individuelle Qualifikationsprofile im Aachener Modellstudiengang Medizin</MainHeadline>
      <Pgraph>Die M&#246;glichkeit zur Einrichtung von Modellstudieng&#228;ngen bestand bereits vor der Novellierung der &#196;AppO, wurde jedoch nach der Novelle verst&#228;rkt genutzt. Neben Berlin, Bochum, K&#246;ln, Witten&#47;Herdecke, Heidelberg und Hannover bietet Aachen seit dem Wintersemester 2003&#47;04 ebenfalls einen Modellstudiengang an. In Aachen wird die Modellstudiengangsklausel der neuen Approbationsordnung jedoch auf den gesamten Jahrgang angewendet, was in dieser Form f&#252;r lediglich drei weitere Standorte &#8211; Hannover, Heidelberg und K&#246;ln &#8211; so gilt. </Pgraph>
      <Pgraph>Hauptausbildungsziel im Aachener Modellstudiengang Medizin ist der akademisch ausgebildete, zur Weiterbildung bef&#228;higte Arzt. Die Ausbildung ist so gestaltet, dass die Studierenden Organe und Organsysteme in ihrem Bau, ihrer Funktion und ihren pathogenetischen Prinzipien verstehen lernen. Dar&#252;ber hinaus werden die Studierenden des Aachener Modellstudiengangs Medizin mit dem Prozess des biologischen und medizinischen Probleml&#246;sens vertraut gemacht. In allen Studienabschnitten steht die Vermittlung von biologisch&#47;medizinisch relevanten Prinzipien im Vordergrund. Ein weiteres Ausbildungsziel ist der Erwerb der F&#228;higkeit, fach&#252;bergreifend integrativ zu lernen und zu denken sowie den eigenen Wissens- und Erfahrungsstand selbstkritisch zu reflektieren. Der Aachener Ansatz soll so eine intensivere wissenschaftliche Schulung der Studierenden erm&#246;glichen, als dies in der traditionellen Medizinerausbildung realisiert werden kann. Neben der Erarbeitung des f&#252;r die &#228;rztliche T&#228;tigkeit wichtigen Basiswissens besteht im Rahmen des Aachener Modellstudiengangs f&#252;r die Studierenden die Freiheit, eigene Ausbildungsschwerpunkte zu setzen. Deshalb ist der Studienplan so gestaltet, dass neben den Pflichtveranstaltungen ein gegen&#252;ber den Vorgaben der &#196;AppO deutlich erweiterter zeitlicher Rahmen f&#252;r die Durchf&#252;hrung von Wahlpflichtveranstaltungen besteht. Insgesamt betr&#228;gt der zeitliche Rahmen, der f&#252;r die wissenschaftliche Ausbildung reserviert ist, 10&#37; des Gesamtstudienumfangs im Aachener Modellstudiengang.</Pgraph>
      <Pgraph>Den Studierenden sollte in diesem Rahmen nicht nur ein m&#246;glichst breites Angebot an Wahlpflichtveranstaltungen angeboten, sondern vielmehr auch eine umfassende wie zielgerichtete Ausbildung erm&#246;glicht werden. Der Aspekt der fr&#252;hzeitigen F&#246;rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird dadurch reflektiert, dass interdisziplin&#228;re, thematisch verwandte Wahlpflichtveranstaltungen bereits ab dem vierten Semester angeboten werden. Viele der <Mark2>IQPs</Mark2> sind dabei inhaltlich auf die Forschungsschwerpunkte &#8222;Klinische Neurowissenschaften&#8220;, &#8222;Molekulare Krankheitsentstehung&#8220; sowie &#8222;Medizin und Technik&#8220; der Medizinischen Fakult&#228;t in Aachen abgestimmt. Die erfolgreiche Teilnahme an Wahlpflichtveranstaltungen eines thematischen Schwerpunktes kann zum Erwerb eines Zertifikats in einem <Mark2>IQP</Mark2> f&#252;hren.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Rahmen verschiedener <Mark2>IQPs</Mark2> zu den Themen Pr&#252;farzt, Bioinformatik und Public Health werden auch Lehrinhalte aus dem F&#228;cherkanon &#8222;Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik&#8220; intensiviert und erweitert. </Pgraph>
      <Pgraph>Exemplarisch soll im Folgenden anhand des <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; die M&#246;glichkeiten aufgezeigt werden, wie der Erwerb von wissenschaftlichen Qualifikationen in das Humanmedizinstudium integriert werden kann.</Pgraph>
      <Pgraph>Zur Verbesserung der patientenorientierten klinischen Forschung und zur Sicherung der Qualit&#228;t klinischer Studien ist es in den letzten Jahren zu einer st&#228;ndigen Weiterentwicklung der nationalen und internationalen Regelungen im Rahmen der medizinischen Forschung gekommen. Dementsprechend werden hohe Anforderungen &#228;rztlich-fachlicher, biometrischer und organisatorischer, zunehmend aber auch rechtlicher und ethischer Art an den Arzt in der Rolle des klinischen Pr&#252;fers gestellt. Eine derartige Qualifikation konnten bisher nur &#252;ber entsprechende postgraduale Ausbildungsprogramme erworben werden. Mit den immanenten Nachteilen einer berufsbegleitenden Ausbildung wie Zeitverlust, Doppelbelastung und Zusatzkosten. Eine Besonderheit des Aachener Modellstudiengangs stellt die M&#246;glichkeit dar, bereits w&#228;hrend des Studiums diese wissenschaftliche Zusatzqualifikation zu erwerben. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Struktur der Individuellen Qualifikationsprofile">
      <MainHeadline>Struktur der Individuellen Qualifikationsprofile</MainHeadline>
      <Pgraph>Ein <Mark2>IQP</Mark2> basiert auf thematisch zusammengeh&#246;rigen Wahlpflichtveranstaltungen, wobei eine Lehrveranstaltung mehreren <Mark2>IQPs</Mark2> zugeordnet werden kann. Zur Erfassung der Leistungen in den Wahlpflichtveranstaltungen wurde in Aachen Bewertungspunkte (Credits) eingef&#252;hrt, die dem erwarteten Zeitaufwand f&#252;r eine Unterrichtsveranstaltung entsprechen. So wird eine Unterrichtsstunde von 45-min&#252;tiger Dauer mit 0,1 Credits bewertet, zus&#228;tzlich ist eine Honorierung des &#252;ber die Pr&#228;senzpflicht der Unterrichtsveranstaltung hinausgehenden Arbeitsaufwandes bis zu einem Umfang von 25&#37; m&#246;glich. Insgesamt m&#252;ssen Studierende im Aachener Modellstudiengang Wahlpflichtveranstaltungen im Umfang von 30 Credits belegen, von denen mindestens f&#252;nf einem speziellen <Mark2>IQP</Mark2> zugeordnet sein m&#252;ssen. Innerhalb des zweiten Studienabschnitts (3.-6. Semester) m&#252;ssen von den insgesamt 30 Credits mindestens 14 Credits nachgewiesen werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Profil&#252;bergreifend findet im Wahlpflichtbereich des <TextGroup><PlainText>3. Semesters</PlainText></TextGroup> f&#252;r alle Studierende die Veranstaltung &#8222;How to Read a Paper&#8220; statt, in der Studierende an die kritische Bewertung medizinischer Fachliteratur herangef&#252;hrt werden. Die Veranstaltung besteht aus einem Vorlesungsteil im Umfang von 10 Stunden, an den sich die praktische Auseinandersetzung mit einem konkreten Artikel &#252;ber 6 Semesterwochen anschlie&#223;t. Die Studierenden erarbeiten in Sechsergruppen unter Anleitung eines Tutors die inhaltlichen Aspekte eines medizinischen Fachartikels, meist eine klinische Studie und bewerten die Qualit&#228;t der Publikation. Die entwickelten Ansatzpunkte f&#252;r ein &#8222;critical appraisal&#8220; werden in einem Poster zusammengefasst und im Rahmen einer Posterbegehung dem gesamten Jahrgang pr&#228;sentiert. Die Veranstaltung &#8222;How to Read a Paper&#8220; wird mit 4 Credits bewertet, die in einem beliebigen <Mark2>IQP</Mark2> zur Anrechnung kommen k&#246;nnen. </Pgraph>
      <Pgraph>Das Curriculum zu einem <Mark2>IQP</Mark2> sollte einen Umfang von mindestens 25 Credits aufweisen und Lehrveranstaltungen aus mindestens drei, ggfs. verwandten Fachdisziplinen beinhalten. Dar&#252;ber hinaus sollte das Curriculum eines <Mark2>IQP</Mark2> einem modularen Aufbau folgen, um ein semester&#252;bergreifendes Studium zu erm&#246;glichen. Dies erm&#246;glicht den Studierenden einen hohen Grad an Flexibilit&#228;t und gew&#228;hrleistet den anbietenden Instituten und Kliniken eine Auslastung ihrer Veranstaltungen. Werden aus dem Curriculum eines <Mark2>IQP</Mark2> Veranstaltungen im Umfang von mindestens 15 Credits belegt, so wird der Studierende zu einer veranstaltungs&#252;bergreifenden Pr&#252;fung zugelassen und hat die M&#246;glichkeit ein entsprechendes Zertifikat &#252;ber seine Zusatzqualifikation zu erwerben. Zus&#228;tzlich er&#246;ffnet diese Qualifikation die M&#246;glichkeit einer Promotion in dem entsprechenden Bereich.  </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Das Individuelle Qualifikationsprofil &#8222;Pr&#252;farzt&#8220;">
      <MainHeadline>Das Individuelle Qualifikationsprofil &#8222;Pr&#252;farzt&#8220;</MainHeadline>
      <Pgraph>Um den modularen Aufbau sowie die Verzahnung eines Curriculums zu anderen <Mark2>IQPs</Mark2> zu verdeutlichen, ist in Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> das Curriculum zum <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; dargestellt. Das ca. 200 Stunden umfassende Curriculum, das Dozenten mehrerer Institute und Kliniken der Medizinischen Fakult&#228;t mit einbezieht, beschreibt die Wahlpflichtveranstaltungen, aus denen Kurse zum <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; kombiniert werden k&#246;nnen. Die Thematik dieser Wahlpflichtveranstaltungen deckt medizinstatistische sowie ethische, organisatorische und administrative Inhalte ab. In Form von Vorlesungen, Hospitationen und Tutorien werden die Studierenden mit Aspekten der Planung, Durchf&#252;hrung, Auswertung und Publikation klinischer Studien gem&#228;&#223; geltender nationaler und internationaler Richtlinien vertraut gemacht. Das <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; im Aachener Modellstudiengang Medizin vermittelt den Studierenden somit die erforderlichen wissenschaftlichen und methodischen Kompetenzen im Bereich der Studienplanung, der praktischen Studienorganisation sowie der Ergebnisbewertung, Berichterstellung und Publikation, die sie f&#252;r eine sp&#228;tere forschende T&#228;tigkeit qualifizieren. </Pgraph>
      <Pgraph>Bis auf die Vorlesung &#8222;Klinische Studien&#8220;, in der Methoden und Verfahren, die bei der Planung, Organisation und Durchf&#252;hrung klinischer Studien Anwendung finden, &#252;bergreifend dargestellt werden, weisen nahezu alle anderen Veranstaltungen tutoriellen Charakter auf und sind somit als eine Verflechtung von Vorlesung und eigenst&#228;ndigem Erarbeiten des Stoffes durch die Studierenden zu verstehen. </Pgraph>
      <Pgraph>Innerhalb des Curriculums zum <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; lassen sich zwei Schwerpunkte identifizieren, die inhaltlich mit den Begriffen &#8222;Planung und Organisation klinischer Studien&#8220; und &#8222;Statistische Methoden klinischer Studien&#8220; beschrieben werden k&#246;nnen. Aus diesem Veranstaltungsangebot k&#246;nnen sich die Studierenden entsprechend ihrer Neigungen eine inhaltlich individualisierte Qualifikation zusammenstellen. Zus&#228;tzlich wird f&#252;r besonders interessierte Studierende ein Forschungspraktikum angeboten, in dem sie den Prozess der Arzneimittelzulassung partiell in einem pharmazeutischen Unternehmen, einem CRO oder einer Klinik aktiv verfolgen und unterst&#252;tzen k&#246;nnen. </Pgraph>
      <Pgraph>Bei der Entwicklung des Curriculums &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; waren neben den oben beschriebene formalen Kriterien, die durch die allgemeine Struktur der <Mark2>IQPs</Mark2> vorgegeben sind, vor allem inhaltliche &#220;berlegungen ma&#223;geblich. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Stellenwert des Individuellen Qualifikationsprofils &#8222;Pr&#252;farzt&#8220;">
      <MainHeadline>Stellenwert des Individuellen Qualifikationsprofils &#8222;Pr&#252;farzt&#8220;</MainHeadline>
      <Pgraph>Einer Empfehlung der Task Force &#8222;Pharma&#8220; zufolge <TextLink reference="6"></TextLink> sollte zur F&#246;rderung der klinischen Forschung in Deutschland nach Modellen gesucht werden, die eine Qualifikation in patientennaher klinischer Forschung zulassen. Diese Handlungsempfehlung wird vom Wissenschaftsrat begr&#252;&#223;t und nachdr&#252;cklich unterst&#252;tzt <TextLink reference="7"></TextLink>. Der Wissenschaftsrat weist darauf hin, dass f&#252;r die St&#228;rkung der klinischen Forschung die Kenntnisse in diesem Bereich entscheidend sind und fordert dieses Wissen konsequenterweise bereits im Medizinstudium durch die Einf&#252;hrung eines Moduls &#8222;Klinische Forschung&#8220; zu vermitteln. </Pgraph>
      <Pgraph>Im Aachener Modellstudiengang Medizin k&#246;nnen interessierte Studierende im Rahmen des <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; wissenschaftliche und methodische Kompetenzen im Bereich klinischer Studien erwerben, die sie f&#252;r eine forschende T&#228;tigkeit im Arztberuf qualifizieren. Mit dieser studienbegleitenden Zusatzqualifikation erwerben sie gleichzeitig einen Vorteil gegen&#252;ber Medizinern, die diese Qualifikation erst berufsbegleitend erwerben k&#246;nnen. Dar&#252;ber hinaus bietet das <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; mehr M&#246;glichkeiten zur Vertiefungen der Inhalte als in vergleichbaren berufsbegleitenden Qualifizierungsm&#246;glichkeiten. </Pgraph>
      <Pgraph>Die KKS-Fachgruppe zum Schwerpunkt &#8222;Aus-, Fort- und Weiterbildung&#8220; beschreibt in einem Vorschlag f&#252;r die inhaltlichen Mindestanforderungen zur Fortbildung &#8222;Pr&#252;farzt in Klinischen Studien&#8220; ein Curriculum mit einem Umfang von 16 Unterrichtstunden <TextLink reference="8"></TextLink>. Die Inhalte des Curriculums zum <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; greifen den Vorschlag der KKS-Fachgruppe auf, vertiefen und erweitern ihn. Lediglich die Thematik &#8222;Besonderheiten bei Studien &#252;ber Medizinprodukte&#8220;, die bei den KKS mit mindestens 2 Stunden behandelt wird, wird im Curriculum des <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; nicht durch eine eigenst&#228;ndige Lehrveranstaltung abgedeckt, sondern integrativ in verschiedenen Lehrveranstaltungen vermittelt. </Pgraph>
      <Pgraph>Das CLEAR-Projekt, das ein m&#246;glichst europaweit vereinheitlichtes Curriculum f&#252;r die Ausbildung zum &#8222;Klinischen Pr&#252;farzt&#47;Pr&#252;fer&#8220; zum Ziel hat <TextLink reference="9"></TextLink>, hat bisher in drei Pilotprojekten ein 60 Stunden umfassendes Curriculum mit den Modulen &#8222;Planung und Organisation klinischer Pr&#252;fungen&#8220;, &#8222;Statistik und Biometrie&#8220;, &#8222;Recht und Ethik&#8220; sowie &#8222;Pr&#228;klinische und klinische Grundlagen&#8220; getestet. Inhaltlich bietet das Curriculum des CLEAR-Projekts gegen&#252;ber dem Curriculum zum <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; zus&#228;tzlich das Modul &#8222;Pr&#228;klinische und klinische Grundlagen&#8220; an. Wobei die Inhalte dieses Moduls bereits durch das Basiscurriculum des Aachener Modelstudiengangs Medizin abgedeckt werden. Die Stundenzahl des Gesamtcurriculums des CLEAR-Projekts entspricht nur etwa der H&#228;lfte des Umfangs, der f&#252;r das Zertifikat im <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; erforderlich ist.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Resonanz auf das <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; war im ersten Jahrgang verhalten. Von 240 Studierenden im Aachener Modellstudiengang Medizin belegten lediglich 3 Studierende Tutorien im Anschluss an die Vorlesung &#8222;Klinische Studien&#8220;. Im Folgejahrgang hat sich diese Zahl auf 10 Studierende erh&#246;ht, das kommende Wintersemester wird zeigen, ob sich diese wachsende Tendenz auch im dritten Jahrgang des Aachener Modellstudiengangs Medizin fortsetzen wird. </Pgraph>
      <Pgraph>Dabei ist zu bedenken, dass Wahlpflichtveranstaltungen aus dem Bereich Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik traditionell nur von naturwissenschaftlich interessierten und damit wenigen Studierenden der Medizin wahrgenommen werden. Dadurch, dass kein Zwang besteht diese Qualifikation zu erwerben, sind die Teilnehmer jedoch hoch motiviert. Die Wertsch&#228;tzung des Qualifikationsangebotes ist entsprechend positiv und steht kontr&#228;r zu dem Stellenwert, der den F&#228;chern Epidemiologie, Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik &#252;blicherweise <TextLink reference="10"></TextLink> beigemessen wird.  </Pgraph>
      <Pgraph>Ein m&#246;glicher Grund f&#252;r die verhaltene Resonanz mag auch in der Namensgebung des Profils liegen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Studierende im dritten Semester zun&#228;chst keine Vorstellung mit dem Begriff des Pr&#252;farztes verbinden. Der Begriff &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; leitet sich ab aus der &#8222;klinischen Pr&#252;fung&#8220;, die als Synonym f&#252;r die &#8222;klinischen Studie&#8220; steht. M&#246;glicherweise k&#246;nnte ein aussagekr&#228;ftiger Name die Attraktivit&#228;t des <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; steigern.</Pgraph>
      <Pgraph>Eine zus&#228;tzliche Ausweitung des H&#246;rerkreises ist durch die Einf&#252;hrung von <Mark2>IQPs</Mark2> mit klinischem Hintergrund, die sich zurzeit noch in einem Entwicklungsprozess befinden, zu erwarten. Durch einen konkreten klinischen Bezug wird die Wichtigkeit klinischer Studien aufgezeigt und somit m&#246;glicherweise auch das Interesse der Studierenden an Lehrveranstaltungen aus dem <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; geweckt.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline>
      <Pgraph>Die neue Approbationsordnung f&#252;r &#196;rzte verpflichtet die Medizinischen Fakult&#228;ten Wahlpflichtveranstaltungen studienbegleitend anzubieten. Durch ein zielgerichtetes Angebot von Wahlpflichtveranstaltungen k&#246;nnen Studierende fr&#252;hzeitig berufliche Zusatzqualifikationen erwerben, die vor allem f&#252;r zuk&#252;nftige Mediziner mit Forschungsinteresse einen Wettbewerbsvorteil darstellen. Hierbei ist insbesondere zu beachten, dass zunehmend auch niedergelassene &#196;rzte an klinischen Studien beteiligt werden, so dass in den n&#228;chsten Jahren von einem gesteigerten Interesse an Kursen zu klinischen Studien auszugehen ist. Gerade f&#252;r die F&#228;cher des Q1 bietet es sich an Lehrinhalte im Rahmen der Wahlpflichtveranstaltungen in Hinblick auf eine patientenorientierte Forschung zu erweitert. Das Curriculum zum <Mark2>IQP</Mark2> &#8222;Pr&#252;farzt&#8220; im Aachener Modellstudiengang Medizin stellt exemplarisch ein Konzept vor, das Studierende auf eine m&#246;gliche T&#228;tigkeit als Arzt in der patientenorientierten Forschung vorbereitet. Die &#196;AppO sieht f&#252;r den Regelstudiengang nicht den Umfang an Wahlpflichtstunden vor, wie sie der Aachener Modellstudiengang mit 10&#37; des Gesamtstudienumfangs vorgibt. Dennoch k&#246;nnte &#252;ber ein ausgeweitetes Angebot auf freiwilliger Basis die M&#246;glichkeit einer Zusatzqualifikation angeboten werden. Dabei k&#246;nnen Forschungsschwerpunkte der jeweiligen Institute wie z.B. genetische Epidemiologie, Gesundheits&#246;konomie oder evidenzbasierte Medizin in die Qualifikationsbildung einflie&#223;en.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline>
      <SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline>
      <Pgraph>Keine angegeben.</Pgraph>
    </TextBlock>
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