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<GmsArticle>
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    <Identifier>mibe000061</Identifier>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Auswahl und Einbindung einer Statistiksoftware im &#34;Lehrprojekt Biometrie&#34; an der Universit&#228;t Ulm</Title>
      <TitleTranslated language="en">Selection of a statistical software in the &#34;teaching project Biometry&#34; at the University of Ulm</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Muche</Lastname>
          <LastnameHeading>Muche</LastnameHeading>
          <Firstname>Rainer</Firstname>
          <Initials>R</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Institut f&#252;r Biometrie, Universit&#228;t Ulm, Schwabstra&#223;e 13, 89070 Ulm, Deutschland<Affiliation>Institut f&#252;r Biometrie, Universit&#228;t Ulm, Ulm, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>rainer.muche&#64;uni-ulm.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Babik</Lastname>
          <LastnameHeading>Babik</LastnameHeading>
          <Firstname>Tillmann</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Institut f&#252;r Biometrie, Universit&#228;t Ulm, Ulm, Deutschland<Affiliation>Institut f&#252;r Biometrie, Universit&#228;t Ulm, Ulm, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Biometry</Keyword>
      <Keyword language="en">Teaching</Keyword>
      <Keyword language="en">Statistical Software</Keyword>
      <Keyword language="en">SAS</Keyword>
      <Keyword language="en">R</Keyword>
      <Keyword language="de">Biometrie</Keyword>
      <Keyword language="de">Lehre</Keyword>
      <Keyword language="de">Statistiksoftware</Keyword>
      <Keyword language="de">SAS</Keyword>
      <Keyword language="de">R</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20080228</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>4</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>02</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Ausgehend von der Notwendigkeit einer Ver&#228;nderung der Lehre nach neuer &#196;AppO wird in dem Lehrprojekt Biometrie die Lehre in dem Fach n&#228;her herangebracht an die &#8222;neuen Medien&#8220; und gleichzeitig versucht, die Motivation bei den Studierenden zu erh&#246;hen. Dabei wird durch den Einsatz eines computergest&#252;tzten Lehrsystems dem heutigen Lernverhalten n&#228;her gekommen. Eine nachvollziehbare Nachhaltigkeit des Erlernten und demnach eine Motivationssteigerung soll das Erlernen eines Statistiksoftwareprogramms erbringen. Eine Einbindung in ein komplexeres medizinisches Beispiel soll ebenfalls diese Motivationssteigerung bewirken. Das Projekt wurde im Sommersemester 2005 zum ersten Mal umgesetzt. In diesem Beitrag sollen schwerpunktm&#228;&#223;ig die Auswahl und Einsatzm&#246;glichkeiten einer Statistiksoftware in diesem Lehrprojekt anhand der Gegebenheiten an der Universit&#228;t Ulm im Vordergrund stehen. </Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>Based on the major revision of the regulation for the licence to practice medicine (&#196;AppO) we adapted teaching in medical biometry. The so-called &#8220;teaching project Biometry&#8221; is intended to give basics of biometry to the students by using computer methods. For this purpose an E-Learning system is established and a statistical software is introduced. Methods of statistics are inducted using a real medical patient data set. First of all the new project is intended to increase the students&#8217; motivation for the subsidiary subject of medical biometry, secondly to improve the sustainability for future medical research and for dissertation writing.</Pgraph>
      <Pgraph>This field report mainly describes the selection process and the applicability of a statistical software. Additionally the implementation of the course will be presented.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausgangssituation und Ziele des Projekts">
      <MainHeadline>Ausgangssituation und Ziele des Projekts</MainHeadline>
      <Pgraph>Die neue Approbationsordnung f&#252;r &#196;rzte f&#252;hrte zu einer Umstrukturierung des Studiengangs der Humanmedizin. Mit dem Aspekt, f&#228;cher&#252;bergreifendes Denken zu f&#246;rdern wurden so genannte Querschnittsbereiche eingef&#252;hrt. Zusammen mit der <Mark2>Epidemiologie</Mark2> und der <Mark2>Medizin-Informatik</Mark2> geh&#246;rt die <Mark2>Medizinische Biometrie</Mark2> jetzt zum Querschnittsbereich 1. Um den bis dahin abgehaltenen Kurs Biometrie diesen neuen Gegebenheiten anzupassen, ist eine &#220;berarbeitung und eine Umstrukturierung sinnvoll.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein wichtiger Faktor bei &#220;berlegungen zur &#220;berarbeitung und Ver&#228;nderung der Lehre im Fach Biometrie ist die fehlende Motivation der Studierenden, sich den Lehrinhalten zu n&#228;hern. Im 5. Semester (1. Klinisches Semester) ist den Studierenden die Notwendigkeit des Lehrinhaltes des Faches Biometrie f&#252;r ihr weiteres Studium, Dissertation und Beruf noch nicht bewusst. Im Mittelpunkt des Interesses direkt nach dem Physikum steht die klinische T&#228;tigkeit. Dazu kommt, dass durch die Anzahl der Studierenden (etwa 250 Studenten) und die fehlende technische Ausstattung bisher &#8222;nur&#8220; &#220;bungen f&#252;r statistische Auswertungen mit dem Taschenrechner anhand sehr kleiner Fallbeispiele m&#246;glich sind. Die Studenten wissen aber, dass Sie sp&#228;ter im Studium oder Beruf, wenn von Ihnen Auswertungen verlangt werden, diese mit entsprechenden Computerprogrammen durchf&#252;hren m&#252;ssen und durch diese &#220;bungen so darauf nicht vorbereitet werden. Die kleinen Beispiele sind meist durch die zu geringe Fallzahl kaum medizin- und&#47;oder forschungsrelevant, so dass ein Mehrwert im Sinne neuer Kenntnisse in der Medizin nicht m&#246;glich ist.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein wesentlicher Faktor f&#252;r die M&#246;glichkeit von Ver&#228;nderungen in der Lehre des Faches sind die steigenden Anspr&#252;che und Kenntnisse der Studierenden. Dazu geh&#246;ren ganz wesentlich Lehrmethoden und -materialien, die zu den &#8222;neuen Medien&#8220; gez&#228;hlt werden. Dieser Ansatz soll hier auch in der Biometrielehre durch die Bereitstellung und Nutzung eines E-Learningsystems unterst&#252;tzt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Um den Praxisbezug im Kurs Biometrie in diesem Querschnittsfach zu st&#228;rken und eine Nachhaltigkeit f&#252;r das weitere Studium zu erwirken soll im Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220; der Unterricht anhand einer Statistiksoftware gelehrt werden. Dadurch werden die Studenten in die Lage versetzt, eigene Forschungsarbeiten wie eine Dissertation mit den erworbenen Kenntnissen durchf&#252;hren zu k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich soll eine Motivationssteigerung durch die Semesterbegleitende durchgehende Nutzung eines forschungsrelevanten aktuellen Datensatzes erreicht werden. Nicht zuletzt soll die Verschiebung des Kurses in das 7. Semester eine Verbesserung bzgl. der Einsch&#228;tzung der Notwendigkeit des Kurses bringen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Umsetzungs- konzeption und Stand des Projekts">
      <MainHeadline>Umsetzungskonzeption und Stand des Projekts</MainHeadline>
      <Pgraph>Viele Aspekte der gerade beschriebenen Umsetzungsziele sind in den letzten Jahren unabh&#228;ngig von der Ver&#228;nderung der Lehre im Fach Biometrie von uns bearbeitet worden (z.B. Erstellung eines internetbasierten Thematischen Verzeichnisses f&#252;r das Fach <TextLink reference="2"></TextLink> und Publikation eines Lehrbuches f&#252;r die Handhabung einer Statistiksoftware <TextLink reference="5"></TextLink>). Dazu kam dann zu Beginn des Projektes eine umfangreiche Recherche bzgl. der einzusetzenden Systeme und Lehrmaterialien <TextLink reference="13"></TextLink>. Inzwischen ist der Stand des Projektes dokumentiert und ver&#246;ffentlicht worden <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink>. Folgenderma&#223;en kann man den Stand der Rahmenbedingungen ohne die Auswahl der Statistiksoftware zusammenfassen: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>E-Learning System (JUMBO)</Mark1><LineBreak></LineBreak>Von Kollegen der Universit&#228;t M&#252;nster steht das Lehr- und Lernsystem JUMBO frei im Netz. Es sind dort neben erl&#228;uternden Texten mehr als 60 animierte Applikationen und Aufgaben f&#252;r viele Inhalte der Medizinstatistik zu finden <TextLink reference="3"></TextLink>. Das System deckt fast den gesamten Vorlesungsplan des Kurses Biometrie ab, besitzt eine &#252;bersichtliche Benutzeroberfl&#228;che und ein zus&#228;tzliches Glossar. </ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Relevanter Datensatz (Diabetes bei adip&#246;sen Kindern und Jugendlichen)</Mark1><LineBreak></LineBreak>Bei dem medizinisch relevanten Datensatz handelt es sich um Daten aus einem Forschungsprojekt der Universit&#228;tskinderklinik Ulm <TextLink reference="12"></TextLink> aus einer Beobachtungsstudie in der Kinderklinik Hochried in Murnau. Adipositas und Diabetes mellitus sind Volkskrankheiten, mit denen sich alle Medizinstudenten befassen sollten, im Zusammenhang mit Kindern wird eventuell auch ein zus&#228;tzlicher emotionaler Bezug zum Thema hergestellt. Der Originaldatensatz wurde f&#252;r den Einsatz im Lehrprojekt reduziert (219 von 520 Beobachtungen, 82 von 211 Variablen), ist in der Gr&#246;&#223;e aber ausreichend, um die Vorz&#252;ge einer computergest&#252;tzten Analyse aufzuzeigen. </ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Lehrmaterialien</Mark1><LineBreak></LineBreak>F&#252;r den Kurs mussten umfangreiche neue Lehrmaterialien erstellt werden. F&#252;r jede &#220;bungsstunde sind jeweils ein Dozentenhandbuch, ein Powerpoint-Vortrag (Input) des Stoffes, &#220;bungsaufgaben und Musterl&#246;sungen entstanden. Dar&#252;ber hinaus bekommen die Studierenden eine CD mit den Daten, relevanten Ver&#246;ffentlichungen, und zus&#228;tzlichen Informationen zur Begleitung im Kurs sowie ein Skript &#252;ber den Einsatz der Statistiksoftware. </ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Internetauftritt</Mark1><LineBreak></LineBreak>Zur Informationsweitergabe und zur &#252;bersichtlichen Darstellung des Kurses und der Spezifika sowie des Downloads relevanter Kursmaterialien wie z.B. der Musterl&#246;sungen (mit Passwort) wurde ein zweigeteilter Internet-Auftritt ins Internet gestellt. Die allgemeinen Angaben zum Kurs, Hintergrundinformationen und die Anmeldung sind auf den Fakult&#228;tsseiten der Medizin in Ulm realisiert, semesterspezifische Seiten sind unter der Homepage des Instituts f&#252;r Biometrie abgelegt und verlinkt worden.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Evaluation</Mark1><LineBreak></LineBreak>Selbstverst&#228;ndlich muss ein neues Lehrkonzept evaluiert werden. Vorbereitet ist eine begleitende ergebnisorientierte Evaluation anhand zweier Frageb&#246;gen (Anfang&#47;Ende des Semesters) und der Punktergebnisse aus den zwei begleitenden Pr&#252;fungen. </ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Auswahl der Statistiksoftware">
      <MainHeadline>Auswahl der Statistiksoftware</MainHeadline>
      <Pgraph>Nachdem mit JUMBO ein E-Learning-System f&#252;r den theoretischen Teil des Unterrichts gefunden wurde <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>, ging es im n&#228;chsten Schritt darum, eine geeignete Statistiksoftware auszuw&#228;hlen, die den praktischen Teil, also die &#220;bungen am PC, abdeckt. In diesem Artikel werden unsere Erfahrungen bei dieser Auswahl vorgestellt. Sie k&#246;nnen also nicht direkt &#252;bertragen werden, ein Nachvollziehen anhand unseres Vorgehens in der eigenen Lehrsituation sollte eine entsprechende Empfehlung f&#252;r die einzusetzende Statistiksoftware am eigenen Standort erm&#246;glichen. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Auswahl einer Software wurde f&#252;r die erste Umsetzung des Lehrprojektes im Jahr 2005 durchgef&#252;hrt und dieses Jahr wiederholt <TextLink reference="1"></TextLink>, um neuere Entwicklungen in den Statistikpaketen (u.a. bzgl. SAS Enterprise Guide und mausgesteuerten Oberfl&#228;chen der Software R) ber&#252;cksichtigen zu k&#246;nnen. </Pgraph>
      <Pgraph>Im Internet finden sich unz&#228;hlige Informationen &#252;ber Statistikprogramme (z.B. die &#220;bersicht von L&#252;psen von der Universit&#228;t K&#246;ln <TextLink reference="4"></TextLink>). Diese F&#252;lle an Informationen erschwert die Auswahl eines geeigneten Programms. Daher ist es sinnvoll, die Statistiksoftware zu gruppieren und zu unterscheiden. Im Wesentlichen gibt es drei Bereiche (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>):</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>Kommerzielle, allgemeine Software:</Mark1> Sie besitzt eine gro&#223;e Bandbreite an angebotener Methodik.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Spezialsoftware:</Mark1> Neben der herk&#246;mmlichen Statistik gibt es zus&#228;tzlich spezielle Statistikmodule.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Shareware&#47;Public Domain Pakete:</Mark1> Dies sind meist kleine Softwarepakete, die entweder kostenfrei oder sehr kosteng&#252;nstig erh&#228;ltlich sind.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>Auswahlkriterien</SubHeadline>
      <Pgraph>Wir haben f&#252;r die Auswahl der Statistiksoftware Kriterien festgelegt, die die Auswahl eines geeigneten Programms erleichtern sollen (s. Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>). Eine spezielle Gewichtung der Faktoren bzw. eine Objektivierung ist dabei nicht vorgesehen, die Kriterien helfen aber sehr bei der eigenen Auswahl. Die Kriterien werden nachfolgend aufgelistet und genauer beschrieben.</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1"><Mark1>Benutzeroberfl&#228;che:</Mark1> Die Benutzeroberfl&#228;che sollte eine einfache und &#252;bersichtliche Struktur aufweisen, um wenig Einarbeitungszeit f&#252;r die Software aufwenden zu m&#252;ssen.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Kosten:</Mark1> Die zur Verf&#252;gung stehenden Mittel sind begrenzt. Daher sollten sich die Ausgaben bei der Anschaffung der Statistiksoftware gering halten. Das Produkt sollte m&#246;glichst kostenfrei sein in Bezug auf die Nutzbarkeit in der Lehre und f&#252;r die Nutzung der Studierenden im Anschluss an die Lehreinheit (z.B. Verf&#252;gbarkeit auf zug&#228;nglichen PC-Pools an der Universit&#228;t).</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Vorhandene Software:</Mark1> Aufgrund der Finanzlage, einerseits der Studierenden, andererseits der Universit&#228;t selbst, w&#228;re es sinnvoll eine Statistiksoftware auszuw&#228;hlen, die sich bereits auf dem Computerpool der Universit&#228;t befindet.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Leistungsumfang:</Mark1> Die Statistiksoftware sollte eine Vielzahl statistischer Methoden anbieten, um eine realit&#228;tsnahe Auswertung m&#246;glich zu machen.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Sp&#228;tere Nutzung:</Mark1> Die Statistiksoftware muss so gew&#228;hlt werden, dass eine sp&#228;tere Nutzung nicht auszuschlie&#223;en ist. So m&#252;ssen sich die Nutzer nicht nochmals in eine f&#252;r sie neue, allgemein gebr&#228;uchliche Statistiksoftware einarbeiten. So k&#246;nnte die Motivation der Studierenden im <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie</Mark2>&#34; gef&#246;rdert werden, da der Umgang mit einer Statistiksoftware Vorteile verspricht.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Validierung:</Mark1> Validierung bedeutet, dass die von der Software zur Verf&#252;gung gestellten Funktionen richtige und schl&#252;ssige Ergebnisse liefern, ohne dies nochmals &#252;berpr&#252;fen zu m&#252;ssen.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Vorarbeiten&#47;Vorkenntnisse Lehrende:</Mark1> Die Vorarbeiten sind die Kenntnisse und Publikationen, die bei uns im Institut f&#252;r Biometrie vorhanden sind und als zus&#228;tzliches Hilfsmittel f&#252;r das <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2> herangezogen werden k&#246;nnen. Ganz allgemein ist es wichtig, die Vorkenntnisse der Lehrenden einzubeziehen, um die Erfahrungen positiv den Studierenden vermitteln zu k&#246;nnen.</ListItem>
          <ListItem level="1"><Mark1>Vorkenntnisse Studierende:</Mark1> Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Vorkenntnisse, die die Studierenden mit in das Lehrprojekt bringen. Es ist davon auszugehen, dass MS Office Produkte wie Word oder Excel bekannt sind und deren Handhabung klar ist. Bei der Oberfl&#228;che der statistischen Software w&#228;re es deshalb von gro&#223;em Vorteil, wenn eine Orientierung an den vertrauten Programmen erfolgte, damit diese f&#252;r die Studierenden keine zus&#228;tzliche H&#252;rde und erh&#246;hte Einarbeitungszeit bedeutet.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>Vor- und Nachteile</SubHeadline>
      <Pgraph>In diesem Teilabschnitt werden die oben aufgef&#252;hrten Kriterien auf ihre Vor- und Nachteile hin untersucht, um eine Liste der Statistiksoftwareprodukte aufstellen zu k&#246;nnen, die f&#252;r die engere Auswahl in Frage kommen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die <Mark1>Benutzeroberfl&#228;che</Mark1> sollte maus- und men&#252;gesteuert sein, um den Lernaufwand f&#252;r die Studierenden m&#246;glichst gering zu halten und keine zus&#228;tzliche Barriere einzubauen. Dementsprechend wird Statistiksoftware eher ausgeschlossen, die eine komplett neue Oberfl&#228;che bietet.</Pgraph>
      <Pgraph>Um die <Mark1>Kosten</Mark1> m&#246;glichst gering zu halten fallen Originalversionen kommerzieller Anbieter in der Regel heraus. Ausnahmen k&#246;nnen Studentenversionen oder Universit&#228;tslizenzen sein. Shareware und Public Domain Produkte haben hingegen den Vorteil, dass sie preisg&#252;nstig oder auch kostenlos sind.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r das <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2> wird Spezialsoftware ausgeschlossen, da hier eine Software ben&#246;tigt wird, die allgemeine statistische Methoden anbietet, um den Studierenden einen gesamten <Mark1>Leistungsumfang</Mark1> bieten zu k&#246;nnen.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r eine m&#246;gliche <Mark1>sp&#228;tere Nutzung</Mark1> der Software ist es wichtig, dass das Programm Langlebigkeit gew&#228;hrleistet und nicht in relativ kurzer Zeit vom Markt genommen wird. </Pgraph>
      <Pgraph>Ein gro&#223;er Nachteil von Shareware und PD-Produkten ist, dass deren Analysen und Dokumentationen oft unklar scheinen und es fraglich ist, ob diese <Mark1>validiert</Mark1> sind. </Pgraph>
      <Pgraph>Im Institut gibt es viele <Mark1>Vorarbeiten&#47;Vorkenntnisse</Mark1> im Bezug auf Statistiksoftware. So werden Schulungen im Bereich SAS und SAS-Analyst angeboten und es wurde bereits ein Lehrbuch publiziert <TextLink reference="5"></TextLink>. Des Weiteren sind Erfahrungen mit der Statistiksoftware EpiInfo und WinStat vorhanden. Die wissenschaftliche T&#228;tigkeit der Mitarbeiter im Institut erfordert in den letzten Jahren immer wieder auch die Nutzung des Softwarepaketes R, so dass L&#246;sungen auf Basis von R deshalb ebenfalls in die Auswahl der zu untersuchenden Softwarepakete aufgenommen wird. </Pgraph>
      <Pgraph>An der Universit&#228;t Ulm ist au&#223;er SAS keine Statistiksoftware auf dem PC Pool f&#252;r die Medizinstudierenden installiert. Eine SAS-Lizenz f&#252;r Studierende ist aktuell f&#252;r <TextGroup><PlainText>50 &#8364;&#47;Jahr</PlainText></TextGroup> (inklusive Enterprise Guide) erh&#228;ltlich. </Pgraph>
      <Pgraph>Bei den Studierenden der Humanmedizin muss davon ausgegangen werden, dass diese keine <Mark1>Vorkenntnisse</Mark1> im Umgang mit einer Statistiksoftware besitzen, die Meisten allerdings die Handhabung von MS Office Produkten wie MS Excel mit einem maus- und men&#252;gesteuerten System beherrschen. Somit w&#228;re eine Statistiksoftware mit einer Windowsoberfl&#228;che, vorhandener Men&#252;leiste und mit dementsprechender Funktionalit&#228;t von Vorteil. In diesem Fall bietet sich WinStat an, ein deutschsprachiges Add-In f&#252;r MS Excel, welches &#252;ber die Excel-Oberfl&#228;che genutzt wird und somit den Vorkenntnissen der Studierenden entgegenkommt. Auch die Public Domain Software R mit den Oberfl&#228;chen Rcmdr und Statistiklabor sowie Epi-Info k&#246;nnten sich f&#252;r den Einsatz im <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2> eignen und werden deshalb im Folgenden genauer untersucht.</Pgraph>
      <Pgraph>Dar&#252;ber hinaus gibt es noch viele &#228;hnliche Statistikpakete wie MedCalc, Systat, Stata, SPSS, deren Handhabung aber nur zum Teil bekannt ist und nicht in &#246;ffentlich zug&#228;nglichen PC-Pools den Studierenden an der Universit&#228;t zur Verf&#252;gung steht. Deshalb wurde die Auswahl f&#252;r den Einsatz an unserer Universit&#228;t auf die eben beschriebenen Produkte eingeschr&#228;nkt.</Pgraph>
      <SubHeadline>Vorstellung</SubHeadline>
      <Pgraph>Insgesamt sechs Programme kamen so in die engere Wahl. Sie sollen nun im Folgenden auf ihre Eignung f&#252;r den Einsatz in der Lehre im Fach Biometrie, speziell im<Mark2> Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2>, untersucht werden. Tabelle 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="table"/> gibt die genaueren Angaben (Versionsnummer, Bezugsquelle) an.</Pgraph>
      <SubHeadline2>1. SAS-Analyst</SubHeadline2>
      <Pgraph>SAS-Analyst (Nutzung unter der SAS-Version 9.1.3) besitzt eine einfache, benutzerfreundliche, maus- und men&#252;gesteuerte Oberfl&#228;che, die, ohne selbst zu programmieren, einen guten Einstieg in die Software SAS darstellt (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Die Oberfl&#228;che ist angelehnt an den MS-Windows- und -Office-Standard bis Windows XP. Bei SAS handelt es sich um eine validierte Statistiksoftware, die weltweit Marktf&#252;hrer im Bereich Medizinstatistik ist. SAS-Analyst wird ohne zus&#228;tzliche Kosten mit SAS mitgeliefert. Die Jahresmiete von SAS selbst ist teuer, Studierende der Universit&#228;t Ulm k&#246;nnen jedoch &#252;ber die Landeslizenz Baden-W&#252;rttemberg und eine Subvention &#252;ber Studiengeb&#252;hren eine Jahreslizenz f&#252;r 50 &#8364; erwerben, au&#223;erdem steht es den Studierenden auf einem f&#252;r sie zug&#228;nglichen PC-Pool kostenlos zur Nutzung zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Umfang der statistischen Methoden deckt den Vorlesungsinhalt des <Mark2>Lehrprojektes &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2> bei weitem ab. Das Institut bietet regelm&#228;&#223;ig SAS-Analyst Kurse an der Universit&#228;t Ulm an und besitzt deshalb ein breites Spektrum an Erfahrung im Umgang mit dieser Software. Au&#223;erdem wurde ein Lehrbuch zur Nutzung der Software in der Medizinstatistik publiziert <TextLink reference="5"></TextLink>. </Pgraph>
      <Pgraph>Allerdings wird SAS-Analyst nicht mehr weiter gepflegt, ist aber in den aktuellen SAS-Versionen noch enthalten. Ab Version SAS 9.1 wird das Alternativprodukt SAS Enterprise Guide bei der Landeslizenz ebenfalls mitgeliefert. Falls ab einer sp&#228;teren SAS-Version SAS-Analyst nicht mehr zur Verf&#252;gung stehen sollte, w&#228;re eine Wahl von SAS-Analyst nicht optimal. Da aber die Installation von neuen Versionen herausgez&#246;gert werden kann, k&#246;nnte &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum noch mit der vorhandenen SAS-Analyst-Version gearbeitet werden, bevor die Lehrmaterialien in Bezug auf die eingesetzte Statistiksoftware &#252;berarbeitet werden m&#252;ssen.</Pgraph>
      <SubHeadline2>2. SAS Enterprise Guide (Version 4.1)</SubHeadline2>
      <Pgraph>Beim SAS Enterprise Guide handelt es sich um eine Parallelentwicklung zum SAS-Analyst als mouse- und men&#252;gesteuerte Oberfl&#228;che f&#252;r SAS (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). Diese Oberfl&#228;che ist eine Neuentwicklung und hat eine andere Struktur der Oberfl&#228;che. Die aktuelle Version 4.1 merzt einige Kritikpunkte der Vorg&#228;ngerversion aus <TextLink reference="1"></TextLink>, schafft es unserer Meinung aber nicht unbedingt, SAS-Analyst in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit zu &#252;bertreffen (subjektive Meinung der Autoren, abh&#228;ngig von der Gew&#246;hnung an verschiedene Oberfl&#228;chenstrukturen). Die Lizenz f&#252;r den Enterprise Guide ist im Lizenzpreis f&#252;r SAS f&#252;r Studierende an der Universit&#228;t Ulm <TextGroup><PlainText>(50 &#8364;&#47;Jahr)</PlainText></TextGroup> enthalten, allerdings wird die aktuellste Version 4.1 noch nicht mitgeliefert und ist auch noch nicht im PC-Pool installiert. </Pgraph>
      <Pgraph>Inzwischen ist aber die Nutzung der Version 4.1 &#252;ber die Lizensierung der SAS Learning Edition (s. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.sas.com&#47;le">http:&#47;&#47;www.sas.com&#47;le</Hyperlink>) m&#246;glich, so dass eine Nutzung von SAS Enterprise Guide 4.1 im <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2> ab sofort m&#246;glich w&#228;re. Deutschsprachige Handb&#252;cher bzw. Sekund&#228;rliteratur (u.a. <TextLink reference="10"></TextLink> f&#252;r eine &#228;ltere Version und <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>) als Hilfe f&#252;r die Studierenden sind allerdings rar. Wir haben deshalb damit angefangen, ein entsprechendes Skript zu erstellen, was als Grundlage f&#252;r die Studierenden dann im Lehrprojekt einsetzbar ist.</Pgraph>
      <Pgraph>Fazit zur Handhabung des Programms: &#8222;Einarbeitung erschwert durch noch nicht ausreichende Literatur; dann aber einfache Bedienung des Programms; Standard-Auswertungen schnell erlernbar.&#8220;</Pgraph>
      <SubHeadline2>3. EpiInfo</SubHeadline2>
      <Pgraph>Die Oberfl&#228;che von EpiInfo (Version 3.3.2) ist anders gestaltet als die &#252;blichen MS Officeangepassten Nutzeroberfl&#228;chen, deshalb zuerst gew&#246;hnungsbed&#252;rftig (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Ein wesentlicher Vorteil von EpiInfo ist das kostenlose Herunterladen dieser Software im Internet. Allerdings erh&#228;lt man eine lange unhandliche Installationsanleitung, deren Umsetzung kompliziert scheint. Auch sind die statistischen Funktionen nicht komplett, so ist z.B. keine Berechnung des Spearman Korrelationskoeffizient m&#246;glich. </Pgraph>
      <Pgraph>Da es sich bei den Anbietern dieser Statistiksoftware, der WHO und dem CDC, um zwei renommierte Organisationen handelt, ist davon auszugehen, dass sich EpiInfo in der Zukunft l&#228;nger auf dem &#8222;Markt&#8220; befindet und das Erlernen der Software sich nicht kurzfristig als &#8222;Fehlinvestition&#8220; erweist. Ob EpiInfo validiert ist bleibt unklar. Zu erw&#228;hnen ist, dass EpiInfo die M&#246;glichkeit bietet, ein maskengenerierendes Eingabeprogramm EpiData f&#252;r die Dateneingabe zu nutzen, welches ebenfalls kostenlos von der Homepage zu beziehen ist.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Institut hat sich im Rahmen mehrerer Praktika bereits ausf&#252;hrlich mit EpiInfo auseinandergesetzt, um dessen Einsatzm&#246;glichkeiten f&#252;r studentische Beratungsf&#228;lle zu untersuchen und hat somit Vorkenntnisse in dessen Handhabung. Das Programm lief w&#228;hrend der Testphase zuverl&#228;ssig und stabil. Fazit: &#8222;Zu Empfehlen f&#252;r Projekte mit deskriptiver Auswertung. F&#252;r komplexe Forschungsans&#228;tze zu geringer Leistungsumfang. Aber automatisierbar und kostenlos.&#8220; </Pgraph>
      <SubHeadline2>4. WinStat</SubHeadline2>
      <Pgraph>Bei WinStat handelt es sich um ein Statistikpaket, welches als deutschsprachiges MS Excel Add-In eine gewohnte Benutzeroberfl&#228;che f&#252;r Excel-Anwender bietet (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). Dies bedeutet, dass es bei Vorkenntnissen in MS Excel beim Erlernen von WinStat keiner umfangreichen Unterweisung bedarf. Die Dateneingabe erfolgt direkt in MS Excel und es ist kein Import aus einer externen Datei n&#246;tig. Die Auswertungsroutinen in WinStat sind allerdings alle neu programmiert worden und greifen nicht auf die bekannterma&#223;en nicht zuverl&#228;ssigen Statistikfunktionen von Excel zu. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 89 &#8364; pro Lizenz inklusive deutschem Handbuch. Die Bestellung erfolgt online. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Benutzerfreundlichkeit ist eingeschr&#228;nkt, da WinStat ohne ausreichende Erkl&#228;rungen im Hilfemodus angeboten wird. Der Leistungsumfang der statistischen Methoden ist im Bereich multivariater Verfahren (&#252;ber den Kurs und das Lehrprojekt Biometrie hinaus) nicht ausreichend, es fehlen u.a. logistische Regression und Cox-Regression. </Pgraph>
      <Pgraph>Einigen Beratungsf&#228;llen wurde WinStat empfohlen. Die Nutzung des Programms wurde von uns begleitet und es hat sich als schnell erlernbar und stabil erwiesen. </Pgraph>
      <Pgraph>WinStat ist demnach gut geeignet f&#252;r Personen mit Excel-Kenntnissen, um schnell Basisauswertungen und Grafiken sowie teilweise multivariate Analysen auszuf&#252;hren. Die vorhandenen Regressionsanalysen sind aber nicht umfangreich genug.</Pgraph>
      <SubHeadline2>5. Rcmdr</SubHeadline2>
      <Pgraph>Die Public Domain Software R-Commander (Rcmdr) ist ein Add-In f&#252;r die freie Statistiksoftware R. Rcmdr wird kostenfrei im Internet angeboten (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>). Die Installation ist anfangs etwas schwierig. Das Programm selbst wird aus der R-Konsole heraus gestartet. Es bietet eine klare und leicht verst&#228;ndliche Benutzeroberfl&#228;che, die intuitiv benutzbar ist. Es gibt keine Beschr&#228;nkung der Anzahl eingegebener Datens&#228;tze. Man kann Daten entweder per Hand direkt in eine Tabelle eingeben oder aus einer Datei importieren. In neueren Versionen von R-Commander ist es nun auch m&#246;glich, MS Excel-Dateien direkt zu importieren, ohne den Umweg, diese zuerst in &#42;.csv-Dateien umzuwandeln. Das Ergebnis grafischer Auswertungen, wie Histogramme etc. kann in verschiedenen Grafikformaten aber auch als PDF gespeichert werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Rcmdr bietet zahlreiche statistische Methoden an, hat jedoch nicht den gleichen Umfang wie R. So k&#246;nnen Grafiken z.B. in ihrer Farbe nicht ver&#228;ndert werden, was &#252;ber die R-Konsole durchaus m&#246;glich ist. Das Programm h&#228;ngt manchmal. Zudem wechselt R oft unvorhergesehen zwischen den Fenstern. Alles in allem traten im Verlauf der Tests jedoch keine schwerwiegenden Abst&#252;rze oder ein Datenverlust auf.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Gesamturteil ist positiv, dennoch kommt Rcmdr f&#252;r den Einsatz im <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2> zur Zeit nicht in Frage. Die Erfahrungen im Institut mit dieser Software sind noch zu gering. Parallel zum Lehrprojekt Biometrie wird ein Statistiksoftwarekurs f&#252;r Informatikstudierende (Nebenfach Medizin) entwickelt, der auf R basiert, so dass sich diese Einsch&#228;tzung bald anders darstellen kann. Zudem ist unklar, ob die Software validiert ist, auch wenn bisherige Auswertungen fehlerfrei schienen.</Pgraph>
      <SubHeadline2>6. Statistiklabor</SubHeadline2>
      <Pgraph>Das Statistiklabor ist eine Verbindung der Statistiksoftware R mit einer grafischen Benutzeroberfl&#228;che, die parallel zur Entwicklung des e-Learning-Systems &#8222;Neue Statistik&#8220; in Berlin von Schlittgen et al. entwickelt wird <TextLink reference="8"></TextLink> (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>). Die Software hat den Medida-Prix 2003 (mediendidaktischer Hochschulpreis) erhalten und bezeichnet sich selbst als &#8222;didaktische Statistik-Software&#8220;, so dass dies schon ein Grund ist, dieses Softwarepaket mit in diese Untersuchung einzubeziehen. </Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r Privatanwender (u.a. Studierende) ist das Statistiklabor kostenfrei im Internet beziehbar. </Pgraph>
      <Pgraph>Zu Beginn wirkt die Benutzeroberfl&#228;che befremdlich, das Online Video Tutorial welches &#252;ber das integrierte Hilfemen&#252; zu erreichen ist, ist bei der Erlernung der Oberfl&#228;che aber sehr hilfreich. Es k&#246;nnen verschiedene Formate wie &#42;.csv oder &#42;.txt Dateien importiert werden, aber auch ein direkter Import von MS Excel-Dateien &#42;.xls ist m&#246;glich.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Statistiklabor bietet verschiedene Methoden zur deskriptiven Auswertung von Daten. So lassen sich relativ einfach H&#228;ufigkeitstabellen und Diagramme erstellen. Die Gestaltungsm&#246;glichkeiten von Diagrammen sind allerdings sehr eingeschr&#228;nkt. So ist es nicht m&#246;glich, Farben oder Abst&#228;nde einzustellen. F&#252;r die Verwendung weiterer statistischer Verfahren wie z.B. statistischer Tests ist es zudem notwendig, die R Syntaxsprache zu kennen, da die Oberfl&#228;che direkt keine Berechnungsm&#246;glichkeit, sondern nur eine Verbindung zur R-Konsole bietet. Das Programm lief w&#228;hrend der Testphase stabil und ohne Datenverluste. Insgesamt macht das Statistiklabor einen guten Eindruck. Durch die fehlende M&#246;glichkeit der Berechnung von statistischen Tests und der eingeschr&#228;nkten M&#246;glichkeiten der Diagrammgestaltung ist das Statistiklabor f&#252;r das <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2> aber eher nicht geeignet.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline>
      <Pgraph>Insgesamt sechs Statistik-Softwareprogramme kamen nach den (eher subjektiven und auf die lokale Situation angepassten) Auswahlkriterien in die engere Wahl, etwas genauer in Bezug auf den Einsatz im Studentenunterricht im Fach Biometrie beleuchtet zu werden. Sie sollen nun zusammenfassend auf ihre Eignung f&#252;r den Einsatz im <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2> hin untersucht werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Gegen&#252;berstellung der Auswahlkriterien f&#252;r die Statistiksoftware und die in Frage kommenden Systeme in Tabelle 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="table"/> gibt eine erste &#220;bersicht.</Pgraph>
      <Pgraph>EpiInfo ist wegen fehlender statistischer Methoden und der Instabilit&#228;t zu vernachl&#228;ssigen, WinStat wegen des fehlenden Leistungsumfangs und der anfallenden Kosten und Rcmdr wegen fehlender Erfahrungen und das Statistiklabor wegen der in der Oberfl&#228;che fehlenden statistischen Tests. So bleibt SAS-Analyst mit seinem Nachfolger SAS Enterprise Guide als die hier f&#252;r den Einsatz an der Universit&#228;t Ulm am besten geeignete Statistiksoftware f&#252;r das <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2>. Es wird, bis auf die geforderten Vorkenntnisse der Studierenden und die anfallenden Kosten, allen Anforderungen gerecht. Das Kriterium der geforderten Vorkenntnisse kann durch eine einmalige Einf&#252;hrungsveranstaltung, die bereits mit der Handhabung des Programms erfahrene Dozenten abhalten, erf&#252;llt werden. Auch das eventuelle Auslaufen des SAS-Analyst nach einigen Jahren stellt kein Problem dar, da die M&#246;glichkeit besteht, das Lehrprojekt mit dem Nachfolger SAS Enterprise Guide zu f&#252;llen. Da die Software auf den f&#252;r die Studierenden zug&#228;nglichen PC-Pools installiert ist, relativieren sich die Kosten. Nur diejenigen, die die Software als Einzelplatzlizenz auf ihrem eigenen Rechner ben&#246;tigen, m&#252;ssen die Jahreslizenz entrichten.</Pgraph>
      <Pgraph>In der Zwischenzeit (w&#228;hrend der Entwicklung und neuerlichen Untersuchung der Software) gibt es f&#252;r Baden-W&#252;rttemberg eine weitere interessante Statistiksoftware f&#252;r Studierende zu beziehen: Landeslizenz f&#252;r SPSS (zur Zeit SPSS 15, 34 &#8364;&#47;Jahr). Da diese Statistiksoftware h&#228;ufig im Studentenunterricht an vielen Medizinischen Fakult&#228;ten eingesetzt wird, ist die Nutzung und der Einsatz im <Mark2>Lehrprojekt</Mark2> baldm&#246;glichst zu pr&#252;fen. Zumindest das Problem der mangelnden eigenen Kenntnisse der Statistiksoftware bleibt hier allerdings bestehen, so dass ein direkter Einsatz noch nicht in Frage kommt.</Pgraph>
      <Pgraph>Somit kommen wir zu dem Schluss, dass die jahrelange Erfahrung mit Einf&#252;hrungskursen in das Statistiksystem SAS-Analyst dem Lehrprojekt besonders zugute kommt. Neben didaktisch aufbereiteten Lehreinheiten existiert ein umfangreiches Lehrbuch <TextLink reference="5"></TextLink>, was hier eingesetzt werden kann. SAS-Analyst besitzt eine vereinfachte benutzerfreundliche, maus- und men&#252;gesteuerte Oberfl&#228;che, so dass ein Einstieg auch f&#252;r unerfahrene Nutzer m&#246;glich ist. SAS-Analyst ist auf den PC-Pools der Universit&#228;t Ulm installiert und kann zu g&#252;nstigen Konditionen &#252;ber eine Landeslizenz bezogen werden. Somit wird bis zur n&#228;chsten &#220;berpr&#252;fung (u.a. SPSS und neuen Versionen von Rcmdr und Statistiklabor) mit SAS-Analyst im <Mark2>Lehrprojekt &#8222;Biometrie&#8220;</Mark2> eine professionelle (kommerzielle) Statistiksoftware eingesetzt, um realit&#228;tsnahe &#220;bungen durchf&#252;hren zu k&#246;nnen und den Studierenden den Umgang mit einer Software, die eine gro&#223;e Bandbreite an statistischen Methoden bietet, n&#228;her zu bringen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline>
      <SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline>
      <Pgraph>Keine angegeben.</Pgraph>
    </TextBlock>
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        <RefTotal>Weirather-Heerlein S. Konzeption des Lehrprojektes &#34;Biometrie&#34; f&#252;r StudentInnen der Humanmedizin an der Universit&#228;t Ulm &#91;Diplomarbeit im Fach Medizinische Dokumentation und Informatik&#93;. Fachhochschule Ulm; 2004.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
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              <Mark1>Tabelle 1: Beispielhafte Auflistung von Statistiksoftware</Mark1>
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              <Mark1>Tabelle 2: Auswahlkriterien f&#252;r die Statistiksoftware</Mark1>
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              <Mark1>Tabelle 3: Ausgew&#228;hlte und vorgestellte Statistiksoftwareprogramme</Mark1>
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              <Mark1>Tabelle 4: Erf&#252;llung der Anforderungskriterien der Statistiksoftware an das Lehrprojekt</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 1: Benutzeroberfl&#228;che von SAS-Analyst</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung  2: Benutzeroberfl&#228;che von SAS Enterprise Guide</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 3: Benutzeroberfl&#228;che von EpiInfo</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 4: Benutzeroberfl&#228;che von WinStat</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 5: Benutzeroberfl&#228;che von Rcmdr</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 6: Benutzeroberfl&#228;che vom Statistiklabor</Mark1>
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