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    <Identifier>mibe000074</Identifier>
    <ArticleType>Kurzmitteilung</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Telemedizin in der Sekund&#228;rpr&#228;vention: ein Feldversuch mit asthmakranken Jugendlichen</Title>
    </TitleGroup>
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          <Lastname>Huber</Lastname>
          <LastnameHeading>Huber</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
          <AcademicTitle>Dipl.-Inf. (FH)</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>ubitexx GmbH, Balanstr. 57, 81541 M&#252;nchen, Tel.: &#43;49 (0) 89 550 64 89 66<Affiliation>ubitexx GmbH, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>thomas.huber&#64;ubitexx.com</Email>
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          <Lastname>Diemer</Lastname>
          <LastnameHeading>Diemer</LastnameHeading>
          <Firstname>Robert</Firstname>
          <Initials>R</Initials>
          <AcademicTitle>Dipl.-Ing.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, Institute for Real-Time Computer Systems (RCS), M&#252;nchen, Tel: &#43;49-89-289-23731<Affiliation>Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, Institute for Real-Time Computer Systems (RCS), M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>diemer&#64;tum.de</Email>
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          <Lastname>Kreuzer</Lastname>
          <LastnameHeading>Kreuzer</LastnameHeading>
          <Firstname>Johannes</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
          <AcademicTitle>Dipl.-Ing.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Buschmann Labor- und Medizintechnik, Birkenleiten 9, 81543 M&#252;nchen, Tel.: &#43;49-89-661147<Affiliation>Buschmann Labor- und Medizintechnik, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>j.kreuzer&#64;blm-research.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">Mobile Computing</Keyword>
      <Keyword language="de">Gesundheitspflege</Keyword>
      <Keyword language="de">Tagebuch</Keyword>
      <Keyword language="de">Asthma</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20081028</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>4</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Sonderheft "Mobile Informationstechnologie in der Medizin"</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>15</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die F&#252;hrung eines Asthma-Tagebuchs erfordert gerade von erkrankten Kindern und Jugendlichen sehr viel Disziplin. So sollen mehrmals t&#228;glich Peak-Flow-Werte mit Uhrzeit und Datum, eingenommene Medikamente und eventuell aufgetretene Beschwerden notiert werden, um den behandelnden &#196;rzten bessere Betreuungs- und Therapiem&#246;glichkeiten zu bieten. In diesem Beitrag wird die Problematik erl&#228;utert und aufgezeigt, wie mit Hilfe einer mobilen Anwendung von Inprimo<Superscript>TM</Superscript> versucht wird, die Compliance der jungen Patienten zu steigern und ihnen dabei zu helfen, gef&#228;hrliche Asthmaanf&#228;lle zu vermeiden. Durch spezielle Funktionen werden an die anstehende Messungen erinnert und deren Einhaltung durch ein Belohnungssystem gef&#246;rdert. Zudem wird die Systemstruktur dargestellt, wie etwa auf beunruhigende Verschlechterungen von Messwerten reagiert wird bzw. wie diese Trends definiert sind und erkannt werden k&#246;nnen.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>Von Kindern und Jugendlichen mit chronischem Asthma bronchiale wird meist das F&#252;hren eines Asthma-Tagebuchs als &#228;u&#223;erst l&#228;stig empfunden und erfordert zus&#228;tzlich eine hohe Pr&#228;ventions-Disziplin. Ebenso hat sich in vielen praktischen Versuchen gezeigt, dass die jungen Patienten w&#228;hrend station&#228;rer Betreuung sehr gute Compliance zeigen, zuhause im allt&#228;glichen Leben diese aber schnell wieder verlieren. Aber gerade die l&#252;ckenlose Aufzeichnung des exspiratorischen Peak-Flow-Wertes ist dringend notwendig, um eine kontinuierliche medizinische Betreuung nachhaltig durchf&#252;hren zu k&#246;nnen. Die richtige Einstellung der Medikation sowie das fr&#252;hzeitige Erkennen von negativen Trends kann das Risiko f&#252;r lebensgef&#228;hrliche Asthmaanf&#228;lle erheblich senken <TextLink reference="6"></TextLink>. Ebenso wurde bereits in einer fr&#252;heren Studie in Griechenland gezeigt, dass der Einsatz von Telemedizin zur Datenakquise, wie es zur Erstellung des Tagesbuchs notwendig ist, sehr gut angenommen wird <TextLink reference="4"></TextLink>. Die dort beschriebenen Akzeptanzprobleme, die auf unzureichender Verbindungsverf&#252;gbarkeit zur&#252;ckzuf&#252;hren waren, sind in diesem Versuch wesentlich reduziert, da gro&#223;en Wert auf robuste Datenerfassung und &#220;bertragung wie zum Beispiel Puffermechanismen bei Netzausfall etc. gelegt wurde.</Pgraph>
      <Pgraph>Inprimo<Superscript>TM</Superscript>, ein im Rahmen von <Mark2>next generation media</Mark2> durch das Bundesministerium f&#252;r Wirtschaft und Innovation gef&#246;rdertes Forschungsprojekt, hat das Ziel pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen und Feldversuche mit Hilfe von mobiler Sensorik, Mobilfunkger&#228;ten und einer Internetplattform durchzuf&#252;hren. Im Bereich der Sekund&#228;rpr&#228;vention wird das bis jetzt verwendete klassische Asthma-Tagebuch durch eine mobile Anwendung ersetzt und um verschiedene Funktionen wie die &#220;bertragung der Daten auf einen zentralen Server und das Belohnen der T&#228;tigkeiten durch Klingelt&#246;ne erweitert. In <TextLink reference="1"></TextLink> wird gezeigt, dass die Qualit&#228;t der selbst gemessenen Werte sich nicht signifikant von denen unterscheidet, die unter fachkundiger Aufsicht gemessen wurden. Selbst im Umgang mit Computern unerfahrene Testpersonen konnten die Selbstmessung durchf&#252;hren und waren mit dem System sehr zufrieden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Kinder und Jugendlichen erhalten von ihrem Mobilfunkger&#228;t die Aufforderung, ihre Atemwegfunktion zu messen. Das Peak-Flow-Meter &#252;bertr&#228;gt dann den ermittelten Wert per Bluetooth an das mobile Ger&#228;t, welches die Daten an die Internetplattform weiterleitet. Sollte die Messung ausbleiben, so wird mittels einer Erinnerungsfunktion zur Messung erneut aufgefordert. Nach erfolgreicher Messung erh&#228;lt der Patient auf seinem Mobilfunkger&#228;t eine R&#252;ckmeldung &#252;ber seinen Gesundheitszustand und zus&#228;tzliche Hinweise, beispielsweise &#252;ber seine Medikation. Durch ein zielgruppengerechtes Belohnungssystem soll die Mitarbeit gef&#246;rdert und somit die Compliance verbessert werden. Sollten negative Tendenzen erkannt werden, so wird automatisch ein Alarm in einem Callcenter generiert und je nach Schweregrad der Patient, die Angeh&#246;rigen oder ein Arzt kontaktiert oder anderweitig darauf reagiert.</Pgraph>
      <Pgraph>Durch dieses neue Versorgungssystem soll sich der Zustand der Kinder und Jugendlichen signifikant verbessern und vor allem das subjektive Sicherheitsgef&#252;hl gesteigert werden. Auch kann der behandelnde Arzt die Wirksamkeit der Therapie direkt durch Trendanalysen &#252;berpr&#252;fen, wodurch der Behandlungsverlauf besser und individueller gesteuert werden kann. Durch den Zugriff der Eltern auf die Peak-Flow-Werte der Asthmatiker soll die Compliance nachhaltig hochgehalten werden. Bei unvollst&#228;ndiger Messung oder besorgniserregenden Werten werden die Eltern ihrerseits per SMS benachrichtigt.</Pgraph>
      <Pgraph>Die kontinuierliche, im allt&#228;glichem Leben angewandte Betreuung soll aber nicht nur die Versorgungsqualit&#228;t der jungen Patienten erh&#246;hen: Durch dieses Sekund&#228;rpr&#228;ventionssystem soll auch die Effizienz der Therapie gesteigert werden und somit eine erhebliche Vermeidung von Kosten f&#252;r das Gesundheitssystem nach sich ziehen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Problemstellung">
      <MainHeadline>Problemstellung</MainHeadline>
      <Pgraph>Das Krankheitsbild Asthma wird in den n&#228;chsten Jahren noch weiter im Ranking der h&#228;ufigsten Krankheiten aufsteigen <TextLink reference="3"></TextLink> und folglich auch die damit verbundenen Behandlungskosten <TextLink reference="5"></TextLink>. Wird eine Verschlechterung der Lungenfunktion zu sp&#228;t erkannt, wird die Therapie schwierig und die Behandlung zusehends teurer <TextLink reference="7"></TextLink>. Im schlimmsten Fall kann nur noch durch einen Klinikaufenthalt entgegen gesteuert werden. Im Gegensatz dazu ist aber bei einer disziplinierten Lebensweise und mit regelm&#228;&#223;iger &#220;berpr&#252;fung der Lungenfunktion ein normales Leben, auch mit Sport, m&#246;glich.</Pgraph>
      <Pgraph>Gut geschulte und kontinuierlich betreute Patienten k&#246;nnen durch regelm&#228;&#223;ige Medikamenteneinnahme mit der Krankheit ohne Probleme umgehen. In weitgreifenden Schulungsprogrammen, wie sie das CJD in Berchtesgaden anbietet, werden junge Patienten auf den Umgang mit Asthma vorbereitet. Allerdings &#8211; und das hat die Erfahrung leider oft gezeigt &#8211; f&#228;llt die Compliance nach dem Abschluss der Schulung bereits nach wenigen Wochen und Monaten rapide ab.</Pgraph>
      <Pgraph>In Berchtesgaden werden deshalb akut betroffene Patienten &#252;ber ein oder mehrere Jahre im Asthma-Camp betreut und regelm&#228;&#223;ig untersucht. Weniger akute F&#228;lle hingegen werden nur &#252;ber zwei Wochen lang geschult, z.B. w&#228;hrend der Schulferien. Nach Ablauf des Aufenthalts werden die Patienten dazu angehalten sich um die regelm&#228;&#223;ige Messung und das F&#252;hren des Tagebuchs selbst&#228;ndig zu k&#252;mmern. Dabei laufen gerade weniger akut betroffene Kinder und Jugendliche Gefahr den Krankheitsverlauf zu untersch&#228;tzen und den Arztbesuch zu lange hinauszuz&#246;gern.</Pgraph>
      <Pgraph>Schon durch die zweimalige Messung des Peak-Flow-Wertes t&#228;glich kann &#8211; &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum hinweg gesehen &#8211; fr&#252;hzeitig erkannt werden, wann sich ein Patient aus seinem physiologischen Bereich herausbewegt. Aber das selbst&#228;ndige F&#252;hren eines derartigen Asthma-Tagebuchs wird gerade von jungen Patienten als &#228;u&#223;erst l&#228;stig empfunden. Aus Eigeninitiative muss das Messger&#228;t morgens und abends genutzt werden und die ermittelten Werte per Hand in das Tagebuch eingetragen werden. Der Nutzen dieser Messung zeigt sich bei nur schwachem Krankheitsbild dem Patienten dagegen nicht. Schon nach wenigen Wochen f&#228;llt die Compliance enorm ab bis hin zur Aufgabe der Therapie. Dabei kann es aber bereits nach wenigen Monaten zu einem &#8211; meist zu sp&#228;t erkannten &#8211; akuten Asthmaanfall kommen. Aufgaben wie das Erinnern und das Erstellen der Graphik kann ein Mobilfunkger&#228;t leicht &#252;bernehmen, wodurch der gesamte Ablauf, der t&#228;glich zweimal durchgef&#252;hrt werden muss, auf drei Schritte verk&#252;rzt werden kann:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Einsch&#228;tzung und Eintragung des eigenen Wohlbefindens</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Messen des Peak-Flow-Wertes mit dem Messger&#228;t</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Aktivieren der Bluetooth-Funktion des Peak-Flow-Messger&#228;ts</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Alle weiteren Aktionen, wie z.B. das Versenden der Daten an den Server und die Darstellung des Trends sowie zugeh&#246;rige Analysen k&#246;nnen automatisiert durchgef&#252;hrt werden.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="L&#246;sungsans&#228;tze">
      <MainHeadline>L&#246;sungsans&#228;tze</MainHeadline>
      <Pgraph>Nur die Abbildung einer kompletten Versorgungskette kann die vielen Aspekte im Bereich der Asthma-&#220;berwachung darstellen (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Zum Einsatz kommt ein Peak-Flow-Meter mit eingebautem Bluetooth-Modul, ein Smartphone mit Bluetooth- und GPRS(General Packet Radio Service)-Schnittstelle sowie eine Server-Applikation mit unterschiedlichen Ansichten f&#252;r verschiedene Benutzertypen. Zus&#228;tzlich f&#252;r die Erfassung von Kontextinformationen ist noch Bewegungssensorik vorgesehen, ebenso wie Atmungsb&#228;nder, mit deren Hilfe die Atemfrequenz und das Atemvolumen aufgenommen werden kann.</Pgraph>
      <Pgraph>In der Applikation <Mark2>inprimoAsthma</Mark2>, welche auf dem Mobilfunkger&#228;t l&#228;uft, wurde eine Erinnerungs-Funktion implementiert, welche das Ger&#228;t aus dem Ruhezustand heraus aktivert und einen Klingelton abspielt. Die Erinnerungszeiten werden hierbei individuell vom Arzt und Benutzer eingestellt. Dabei kann sowohl zwischen Vormittags- und Nachmittagsmessung als auch zwischen Werktag oder Wochenende unterschieden werden, so dass die Messzeitpunkte optimal an den Tagesablauf und die Schlafgewohnheiten des Patienten angepasst sind. </Pgraph>
      <Pgraph>Vor jeder Messung wird das eigene Wohlbefinden auf einer Skala von 1&#8211;4 abgefragt, so dass eine Einsch&#228;tzung des eigenen Gesundheitszustands statt findet (vgl. Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). Auf dem Smartphone ist dabei symbolisch anhand eines Querschnitts durch die Bronchien veranschaulicht, wie stark verengt sie im Moment sind. Sowohl die zu negative Selbsteinsch&#228;tzung (Hypochondrie), als auch das sich selbst zu positiv Einsch&#228;tzen (zu unbedarfter Umgang mit der Krankheit) ist gef&#228;hrlich.</Pgraph>
      <Pgraph>Daran anschlie&#223;end erfolgt die Messung mittels des Peak-Flow-Messger&#228;tes. Um die Motivation der Patienten lange Zeit aufrecht zu halten werden Bonus-Punkte vergeben, wobei folgende Kriterien als Punkte-Schema herangezogen werden:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Die Messung erfolgt regelm&#228;&#223;ig.</ListItem>
          <ListItem level="1">Der exspiratorische Wert ist stabil hoch, d.h. der Patient nimmt regelm&#228;&#223;ig sein langzeitwirksames Medikament ein.</ListItem>
          <ListItem level="1">Die richtige Selbsteinsch&#228;tzung des Patienten.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Bei einer Untersch&#228;tzung des eigenen Wohlbefindens werden weniger Punkte abgezogen als bei &#220;bersch&#228;tzung, da es in diesem Fall dem Asthmatiker schlechter geht als er selber meint. F&#252;r eine p&#252;nktliche Messung erh&#228;lt der junge Patient zus&#228;tzlich f&#252;nf Punkte, bei mehrmaliger unregelm&#228;&#223;iger Messung werden f&#252;nf Punkte abgezogen. Abh&#228;ngig davon k&#246;nnen 15 bis 55 Punkte pro Messung vergeben werden, siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>. </Pgraph>
      <Pgraph>Das Peak-Flow-Meter ist ebenso wie das Smartphone in der Lage Daten zu speichern. Damit k&#246;nnen Werte mit dem Messger&#228;t ermittelt werden, ohne dass eine Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und Peak-Flow-Meter besteht. Auch das Smartphone kann die Daten tempor&#228;r zwischenspeichern und erst beim Einbuchen in ein Mobilfunknetz diese an die Server-Plattform weiterleiten.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Asthmatagebuch (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>) informiert bereits auf der ersten Seite &#252;ber die wichtigsten Sachverhalte.</Pgraph>
      <Pgraph>&#8221;Letzte empfangene Messung&#8220;: Gibt Auskunft dar&#252;ber, wann zum letzten Mal eine Verbindung zum Peak-Flow-Meter bestand.<LineBreak></LineBreak>&#8221;Letzte &#220;bertragung&#8220;: Gibt Auskunft dar&#252;ber, wann zum letzten Mal Werte auf die Plattform &#252;bertragen wurden.<LineBreak></LineBreak>&#8221;N&#228;chste Messung&#8220;: Gibt den Zeitpunkt f&#252;r die n&#228;chste Erinnerung an.<LineBreak></LineBreak>&#8221;Cell-ID&#8220;: Gibt die eindeutige Identifikationsnummer der Funkzelle an, in der das Mobiltelefon momentan eingebucht ist.</Pgraph>
      <Pgraph>Darunter findet sich ein Diagramm welches die Peak-Flow-Werte darstellt (siehe Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Die schwarze Linie zeigt den Peak-Flow-Normalwert.</Pgraph>
      <Pgraph>Folgende Bereiche werden unterschieden und f&#252;r die Beurteilung des Zustands herangezogen:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">gr&#252;ner Bereich: Werte gr&#246;&#223;er 90&#37;</ListItem>
          <ListItem level="1">hellgr&#252;ner Bereich: Werte im Bereich von 80&#37;&#8211;90&#37;</ListItem>
          <ListItem level="1">gelber Bereich: Werte im Bereich von 50&#37;&#8211;80&#37;</ListItem>
          <ListItem level="1">roter Bereich: alle Werte unter 50&#37; </ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Im Diagramm der Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/> werden zwei Asthmaanf&#228;lle dargestellt. Wird bei einer Messung ein Wert von 100 (roter Bereich) ermittelt, so fordert die Applikation zum Notfallplan auf. Es sollen die kurzwirksamen Medikamente eingenommen werden. Nach 10 Minuten fordert die Applikation erneut zur Messung auf. Wird danach, ebenfalls wie im Diagramm dargestellt, ein normaler Wert ermittelt, folgen keine weiteren Schritte. Die roten Punkte im Diagramm stellen eine Messung nach Medikamenteneinnahme dar. W&#252;rde der rote Punkt nicht im gr&#252;nen oder hellgr&#252;nen Bereich liegen, so fordert die Applikation zu einem Arztbesuch auf.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Smartphone bietet auch ohne Netz eine Untermenge der Funktionalit&#228;t der gesamten &#220;bertragungskette ab, damit bestimmte Handlungsanweisungen wie beispielsweise das Durchf&#252;hren des Notfallsplans auch ohne Netz erteilt werden k&#246;nnen. Somit ist man in Notsituationen nicht auf eine Netzabdeckung angewiesen. </Pgraph>
      <Pgraph>Ein weiterer wichtiger Punkt f&#252;r das Durchf&#252;hren eines Feldversuchs mit asthmakranken Kindern und Jugendlichen ist die zentrale Verwaltung der Patienten, &#196;rzte und anderer Benutzer. Je nach Benutzertype werden verschiedene Auswertungen und &#220;bersichten freigegeben oder gesperrt, um die privaten Daten nicht in falsche H&#228;nde zu geben. Auch das Filtern wichtiger Ereignisse aus der enormen Flut an anfallenden Daten muss automatisch durchgef&#252;hrt werden, damit die Betreuung mehrerer Asthmatiker ohne gro&#223;en Aufwand m&#246;glich ist und den betreuenden Arzt dabei unterst&#252;tzt. </Pgraph>
      <Pgraph>Weitere sehr unterschiedliche Aspekte m&#252;ssen ebenfalls realisiert werden:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Administrativ</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Mobile Portierung der Software auf die Mobilfunkger&#228;te</ListItem>
          <ListItem level="1">Wiederaufsetzen eines Benutzers mit seinem gewohnten Profil auf ein neues Ger&#228;t</ListItem>
          <ListItem level="1">Sperrung des Ger&#228;ts sowie L&#246;schen der Daten bei Verlust des Smartphones</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Medizinische Betreuung</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Generierung von Alarmen bei unregelm&#228;&#223;ig &#252;bermittelten Werten</ListItem>
          <ListItem level="1">Generierung von Alarmen bei medizinisch bedenklichen Werte</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Wegen des gro&#223;en Datenaufkommens werden nur negativ auffallende Patienten &#8211; sei es wegen schlechter Messwerte oder mangelnder Motivation &#8211; zu einer weiteren Bearbeitungsinstanz weitergeleitet. F&#252;r alle anderen, bei denen die Compliance sowie die Messwerte im guten Bereich liegen, werden keine weiteren (menschlichen) Ressourcen ben&#246;tigt.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline>
      <Pgraph>Das gesamte System l&#228;uft seit Anfang Mai 2008, wobei sich bei den ersten Probanden bereits jetzt, nach 3&#189; Monaten Laufzeit, ein erstes positives Fazit ziehen l&#228;sst. Die Handgriffe zur Bedienung des Systems konnten so weit vereinfacht werden, dass ein &#220;bermitteln der Werte intuitiv und selbsterkl&#228;rend abl&#228;uft.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Lauf des Trials wurden mehrere technische Schwachpunkte identifiziert, die inzwischen gr&#246;&#223;tenteils behoben oder durch gezieltes Aufkl&#228;ren der Teilnehmer beseitigt werden konnten.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Batterien des Peak-Flow-Meters halten bei der im Testversuch festgelegten Messh&#228;ufigkeit in etwa 1&#189; Monate. Danach k&#246;nnen zwar noch Werte aufgenommen werden, allerdings wird das Bluetooth-Modul nicht mit gen&#252;gend Energie versorgt, so dass keine Daten&#252;bertragung stattfinden kann. Die Teilnehmer werden dazu angehalten weiterhin zu messen und m&#246;glichst bald die Batterien zu wechseln. Da das Peak-Flow-Meter als Datenspeicher fungiert, gehen dadurch keine Messwerte verloren.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein kompletter Messzyklus mit Selbsteinsch&#228;tzung, Messung, Abholen der Daten vom Peak-Flow-Meter und Versenden der Daten auf die Plattform dauert ca. 70 Sekunden. Da dies f&#252;r Sch&#252;ler fr&#252;h am morgen wenig reizvoll ist, wird eine stark verk&#252;rzte Variante bevorzugt. Hierbei wird nur mit dem Peak-Flow-Meter gemessen, ohne Selbsteinsch&#228;tzung und &#220;bertragung. Nur bei wirklich bedenklichen Werten wird eine Daten&#252;bertragung angestossen. Eine Messung ohne Versand dauert dann nur noch ca. 10 Sekunden. Bei der Abendmessung werden die morgens gemessenen Werte ebenfalls &#252;bermittelt, falls dies noch nicht geschehen sein sollte.</Pgraph>
      <Pgraph>Auf dem Smartphone wurde die Konfigurations-Datei und die Datei, die als persistenter Zwischenpuffer f&#252;r den Funklochpuffer-Algorithmus fungiert als Schwachstelle identifiziert. Wird das Programm <Mark2>inprimoAsthma</Mark2> w&#228;hrend es in eine dieser beiden Dateien schreibt durch das Betriebssystem beendet, z.B. weil eine Limitierung der Systemressource Speicher vorliegt, so hinterl&#228;sst es eine nicht funktionsf&#228;hige Konfiguration. Dieses seltene Ph&#228;nomen ist in den letzten 3&#189; Monaten bereits vier mal aufgetreten. Um diesem Verhalten entgegenwirken zu k&#246;nnen wird von beiden Dateien nach jeder &#196;nderung eine Kopie erstellt. Wird das Programm neugestartet und erkannt, dass die zuletzt ge&#228;nderten Daten unvollst&#228;ndig abgelegt wurden, so kann mit der Backup-Datei fortgefahren werden. Daten gehen bei dieser Vorgehensweise nicht verloren, da die Werte auf dem Messger&#228;t erst dann gel&#246;scht werden, wenn sie sowohl in der Original-Pufferdatei als auch in der Backup-Pufferdatei abgelegt sind. Geschieht ein Abbruch w&#228;hrend des Eintragens in die Pufferdatei wird beim n&#228;chsten Start der Applikation der Stand vor der &#220;bertragung verwendet und die Daten erneut vom Peak-Flow-Meter abgeholt.</Pgraph>
      <Pgraph>Als weitere Schwachstelle des Gesamtsystems hat sich der GPRS-Stack herausgestellt. Beim aktuellen iPhone-3G wird &#252;ber die mangelnde Robustheit des UMTS-Stacks geklagt <TextLink reference="2"></TextLink>. Mit &#228;hnlichen Problemen haben auch andere Smartphones zu k&#228;mpfen. Um auf einer Mobilfunkverbindung Datenpakete versenden zu k&#246;nnen, wird ein Mindestsignalpegel vorausgesetzt. In Folge dessen sind die Funkl&#246;cher f&#252;r Datendienste durch die h&#246;heren Anforderungen an die Signalst&#228;rke gr&#246;&#223;er als f&#252;r Telefongespr&#228;che.</Pgraph>
      <Pgraph>Es konnte auch w&#228;hrend des Trials beobachtet werden wie sich Smartphones, die sich f&#252;r l&#228;ngere Zeit in einem Funkloch befanden, nach dem Wiedereintritt in die Netzabdeckung zwar eine GSM-Verbindung aufbauen konnten, eine Datenverbindung jedoch nicht, selbst bei sehr guten Signalpegeln. Sogar ein Soft-Reset konnte dieses Problem nicht beheben. Abhilfe in diesen F&#228;llen schaffte nur das Entfernen des Akkus f&#252;r mehr als 30 Sekunden oder das Entfernen und wieder neu Einstellen der APN(Access Point Name)-Settings in den Netzwerk-Management-Einstellungen. Ob die genannten Probleme im Treiber&#47;RadioInterface-Layer zu lokalisieren sind oder im Betriebssystem Windows Mobile konnte nicht abschlie&#223;end gekl&#228;rt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Zwei Ma&#223;nahmen wurden durchgef&#252;hrt um diesem Verhalten entgegen zu wirken.</Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Es hat sich gezeigt, dass viele Sendeversuche in einem Funkloch den Treiber zum Absturz bringen k&#246;nnen. Also wurde eine Funktion implementiert in der zuerst festgestellt wird ob eine GPRS-Verbindung m&#246;glich ist, danach wird eine st&#228;ndig erreichbare Seite per HTTPWebRequest abgefragt. Erst wenn diese Abfrage erfolgreich war werden REST(REpresentational State Transfer)-Aufrufe zur &#220;bermittlung der gepufferten Messwerte durchgef&#252;hrt.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Es wurden die Firmware-Versionen der verwendeten Smartphones &#252;berpr&#252;ft und gegebenenfalls aktualisiert. F&#252;r die verwendeten Smartphones existiert sowohl ein Windows Mobile 5- als auch ein Windows Mobile 6-Image. F&#252;r beide Images gab es aktualisierte Versionen im August 2008. In den Release Notes beider Images wurden die gleichen Radio-Interface-Layer-Bugs beseitigt. Beide Images verwenden die selben, sehr aktuellen Treiber-Versionen.</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Durch beide Ma&#223;nahmen konnten die bisher auftretenden Fehler einged&#228;mmt werden, ob sie komplett auszuschlie&#223;en sind kann abschlie&#223;end noch nicht festgestellt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Durch fehlertolerante &#220;bertragungsmechanismen und die sofortige Aufbereitung der Ergebnisse zu einem Diagramm werden die jungen Patienten schnell und unkompliziert &#252;ber deren derzeitigen Gesundheitszustand informiert. Zus&#228;tzlich dient das Belohnugssystem mit Sammeln von Punkten und bei gen&#252;gend gro&#223;er Punktezahl das Freischalten von kleinen Filmchen als Anreiz um die Messungen regelm&#228;&#223;ig durchzuf&#252;hren. Besonders bei der jugendlichen Zielgruppe wurde diese Form der Belohnung gut angenommen und half den Kindern, sich durch das t&#228;gliche Messen ihrer Werte nicht als Au&#223;enseiter zu f&#252;hlen.</Pgraph>
      <Pgraph>Eine Erh&#246;hung der Compliance oder sogar eine Kostenreduzierung der Gesundheitsausgaben kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgesch&#228;tzt werden.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline>
      <Pgraph>In diesem Feldversuch wird gezeigt, dass das klassische Asthma-Tagebuch durch eine Versorgungskette im Bereich der Sekund&#228;rpr&#228;vention durch Peak-Flow&#8211;Meter, Mobilfunk- ger&#228;t und Server ersetzt werden kann. Neben dem Inhalt des Tagebuchs kommen hierbei zus&#228;tzliche Funktionalit&#228;t hinzu:</Pgraph>
      <Pgraph>Die Aufnahme der Messwerte wird durch eine Erinnerungsfunktion des Mobilfunkger&#228;ts angesto&#223;en. Nach durchgef&#252;hrter Messung werden die Werte vom Peak-Flow-Meter mittels Bluetooth an das mobile Endger&#228;t &#252;bertragen und an einen Server weitergeleitet. Die &#252;bermittelten Daten werden dort automatisch &#252;berpr&#252;ft, analysiert und etwaige Alarme ausgel&#246;st, welche von einem Callcenter abgearbeitet werden. Der Patient bekommt sofort eine R&#252;ckmeldung &#252;ber seinen Gesundheitszustand und Hinweise &#252;ber seine Medikation oder andere n&#252;tzliche Empfehlungen. Ebenfalls wird der Asthmatiker bei guter Compliance mit zielgruppengerechter Belohnungen, beispielsweise Klingelt&#246;ne, f&#252;r weitere gute Mitarbeit motiviert.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Arzt kann nun online die selektierten Messwerte seiner jungen Patienten zu jedem Zeitpunkt &#252;berpr&#252;fen und gegebenenfalls unterst&#252;tzend eingreifen bzw. die Therapie anpassen. Ebenfalls erhalten die Patienten und deren Eltern selbst Zugang zu den individuellen Werten, um den Umgang mit Asthma zu verbessern und ihre Krankheit wie selbstverst&#228;ndlich ins allt&#228;gliche Leben und in die Familie integrieren.</Pgraph>
      <Pgraph>In wieweit sich durch dieses System die Compliance der Kinder und Jugendlichen erh&#246;ht, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bewiesen werden, da der Feldversuch daf&#252;r erst zu kurz l&#228;uft. Auch die Effektivit&#228;t des Belohnungssystems, mit welchem die jungen Patienten f&#252;r die t&#228;glichen Messungen motiviert werden sollen, muss erst noch evaluiert werden, wobei aber vieles darauf hindeutet.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Kosten, die durch solche sekund&#228;r pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen im Bereich Asthma eingespart werden k&#246;nnen, sind erst bei gro&#223;en Patientenkollektiven abzusch&#228;tzen. Mehrere verschiedener Studien haben aber dies bereits theoretisch bewiesen <TextLink reference="6"></TextLink>. Der praktische Nachweis wird durch das Pr&#228;ventionssystems von Inprimo<Superscript>TM</Superscript> erbracht werden. Dann werden die Studien mit echten Zahlen versorgt und die jetzigen Prognosen hoffentlich belegt.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline>
      <SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline>
      <Pgraph>Keine angegeben.</Pgraph>
    </TextBlock>
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        <RefLink>http:&#47;&#47;www.heise.de&#47;mobil&#47;newsticker&#47;meldung&#47;114264</RefLink>
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        <Table format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Tabelle 1: Schl&#252;ssel der Punkteverteilung</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Table>
        <NoOfTables>1</NoOfTables>
      </Tables>
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          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: System&#252;berblick</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="389" width="299">
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          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2: Erfassung der Selbsteinsch&#228;tzung vor der Peak-Flow-Messung</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 3: Asthma-Tagebuch mit den wichtigsten Informationen auf einen Blick</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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