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    <Identifier>mibe000077</Identifier>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Analyse und Spezifikation einer offenen Plattform f&#252;r die ambulante Pflege unter Ber&#252;cksichtigung aktueller Standardl&#246;sungen</Title>
      <TitleTranslated language="en">Analysis and specification of an open platform for outpatient care in consideration of actual standard solutions</TitleTranslated>
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      <Creator>
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          <Lastname>Rosales Saurer</Lastname>
          <LastnameHeading>Rosales Saurer</LastnameHeading>
          <Firstname>Bruno</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
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        <Address>FZI Forschungszentrum Informatik, Haid-und-Neu-Str. 10-14, 76131 Karlsruhe, Deutschland<Affiliation>FZI Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>rosales&#64;fzi.de</Email>
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          <Lastname>M&#252;ller-Gorchs</Lastname>
          <LastnameHeading>M&#252;ller-Gorchs</LastnameHeading>
          <Firstname>Merc&#232;</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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        <Address>FZI Forschungszentrum Informatik, Haid-und-Neu-Str. 10-14, 76131 Karlsruhe, Deutschland<Affiliation>FZI Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>gorchs&#64;fzi.de</Email>
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        <Email>thomas.lindner&#64;cas.de</Email>
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          <Initials>T</Initials>
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          <Affiliation>CAS Software AG, Karlsruhe, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>tim.becker&#64;cas.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">mobile computing</Keyword>
      <Keyword language="en">health care</Keyword>
      <Keyword language="en">social care</Keyword>
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      <Keyword language="de">Mobile Computing</Keyword>
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      <Keyword language="de">Business Network</Keyword>
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    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20081028</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>4</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Sonderheft "Mobile Informationstechnologie in der Medizin"</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>18</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Was wissenschaftliche Studien seit Jahren belegen, wird aktuell in den Medien hei&#223; diskutiert: Immer mehr Menschen in Deutschland sind auf ambulante Hilfe angewiesen. So leben heute rund zwei Millionen Pflegebed&#252;rftige in der Bundesrepublik. Experten prognostizieren, dass sich deren Zahl bis 2050 weit mehr als verdoppeln wird. Vor diesem Hintergrund startete im Juli 2007 das Projekt VitaBIT mit der zentralen Frage, wie ambulante Pflege bereits heute effizienter, qualitativ hochwertiger und damit kostensparender gestaltet werden kann. VitaBIT ist ein vom Bundesministerium f&#252;r Wirtschaft und Technologie (BMWi) gef&#246;rdertes Projekt. VitaBIT l&#228;uft bis Ende 2009 mit den Projektpartnern CAS Software AG, PTV Planung Transport Verkehr AG, FZI Forschungszentrum Informatik, Sozial- und Diakoniestation Weinstadt e.V. und Wibu-Systems AG. Die Partner mit technologischer, wissenschaftlicher und sozialer Ausrichtung haben es sich zum Ziel gesetzt, eine offene IT-Pflege-Plattform f&#252;r die ambulante Pflege zu erstellen. Die Plattform soll die Kommunikation und den sicheren Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten im Pflegeprozess erstmals rundum gew&#228;hrleisten. Der Beitrag erl&#228;utert die bisherige Vorgehensweise im Projekt mit dem Ziel eine anwenderorientierte L&#246;sung aus bereits bestehenden Komponenten zu entwickeln.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The field of ambulatory nursing is rapidly growing due to rising health care costs and the demographic development. Today there are approximately 2 million persons in Germany who need outpatient care. Experts predict that there will be more than twice as much by 2050. Ambulatory care nurses must quickly and efficiently assess their patients&#8217; condition and needs. Against this background, the VitaBIT project started in July 2007 with the objective of reorganizing ambulatory care in order to improve quality while at the same time increasing efficiency and saving costs. VitaBIT is promoted by the German federal ministry of economy and technology (BMWi). VitaBIT runs up to the end of 2009, partners of the project are CAS Software AG, PTV Planung Transport Verkehr AG, FZI Forschungszentrum Informatik, Sozial- und Diakoniestation Weinstadt e.V. und Wibu-Systems AG. VitaBIT aims to design an ICT platform for the safe application of mobile information services in ambulatory nursing. Communication and secure information exchange between all parties involved in the care process will also be guaranteed. The article explains the project&#8217;s current approach to develop a user-oriented solution by integrating already existing components and services.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Einleitung">
      <MainHeadline>1 Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>Der Gesundheits- und Pflegemarkt unterliegt einem Wandlungsprozess. Aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft werden sowohl Politik als auch Gesellschaft und Wirtschaft vor neue Herausforderungen gestellt <TextLink reference="1"></TextLink>. Dies hat zur Folge, dass zuk&#252;nftig immer mehr altersgerechte Produkte und Dienstleistungen gefragt werden.</Pgraph>
      <SubHeadline>1.1 Motivation</SubHeadline>
      <Pgraph>In den letzten Jahren wurde immer h&#228;ufiger in den Medien und auch in wissenschaftlichen Studien berichtet, dass in Deutschland und anderen hoch entwickelten Industrienationen die ambulante bzw. h&#228;usliche Pflege innerhalb der Gesundheitsversorgung immer st&#228;rker in den Mittelpunkt r&#252;ckt. So sind derzeit rund zwei Millionen Menschen in Deutschland pflegebed&#252;rftig, im Jahr 2050 werden 145&#37; mehr Pflegebed&#252;rftige hinzukommen <TextLink reference="2"></TextLink>. Hingegen gibt es in Deutschland mit ca. 200.000 Personen immer weniger qualifizierte Mitarbeiter, die in der ambulanten Pflege t&#228;tig sind. Deshalb nimmt die Suche nach neuen L&#246;sungen zur Arbeitsunterst&#252;tzung und <TextGroup><PlainText>-ent</PlainText></TextGroup>lastung immer mehr an Bedeutung zu.</Pgraph>
      <Pgraph>Aufgrund dieser aktuellen Ereignisse wurde mit der Pflegereform 2008 eine &#196;nderung der finanziellen Leistungen der Pflegeversicherung beschlossen. Diese st&#228;rkt den Grundsatz &#34;ambulant vor station&#228;r&#34; <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Gerade in der ambulanten Pflege m&#252;ssen verschiedene Anbieter zusammenarbeiten, so dass zur Versorgung und Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen Netzwerke zwischen ambulanten Pflegediensten, Seniorenzentren, Krankenh&#228;usern, Reha-Einrichtungen, Arztpraxen und sonstigen Einrichtungen entstehen. Um diese Zusammenarbeit zu erm&#246;glichen, ist der Austausch sensitiver Patientendaten einrichtungs&#252;bergreifend erforderlich und der Datenschutz muss jederzeit gew&#228;hrleistet sein. Aus den Unterlagen der Pflegedokumentation, die grunds&#228;tzlich beim Pflegebed&#252;rftigen aufbewahrt werden, muss jederzeit der aktuelle Verlauf und Stand des Pflegeprozesses ablesbar sein. Das Problem besteht darin, dass diese insbesondere vom Pflegedienstleiter (PDL) oder Hausarzt nicht jederzeit eingesehen werden kann.</Pgraph>
      <Pgraph>Heute besitzen die meisten mobilen Pflegedienstmitarbeiter ein Mobiltelefon, Smartphone o.&#228;. um jederzeit telefonisch erreichbar zu sein. Telefonate werden genutzt, um Adhoc-Informationen mit dem Pflegedienstleiter, dem behandelnden Hausarzt oder mit Kollegen auszutauschen. Mobile L&#246;sungen zur Daten- bzw. Zeiterfassung, die es bereits auf dem Pflegemarkt gibt, werden allerdings nur selten eingesetzt. </Pgraph>
      <SubHeadline>1.2 L&#246;sungsansatz zur Unterst&#252;tzung der Pflege</SubHeadline>
      <Pgraph>Hier setzt das Projekt VitaBIT <TextLink reference="4"></TextLink> an, welches das Ziel verfolgt, eine offene Plattform zur Unterst&#252;tzung der ambulanten Pflege zu erstellen. Aus technischer Sicht bedeutet dies, dass das VitaBIT-Framework die flexible Adaption innovativer Technologien ohne Modifikationen auf der Anwendungsebene erlaubt. Um eine optimale Erweiterbarkeit und Wartung des Systems auch nach individuellen Erweiterungen und Anpassungen gew&#228;hrleisten zu k&#246;nnen, basiert VitaBIT auf einer Plugin-Architektur. Die Plugins k&#246;nnen &#252;ber Standard Webservice-Schnittstellen integriert werden. Hierbei sollen die Pflegedienste, &#196;rzte und weitere an der Pflege Beteiligte bereits bei der Entwicklung eingebunden werden, um so die Bedienbarkeit und Wirtschaftlichkeit der VitaBIT-L&#246;sung sicherzustellen. VitaBIT m&#246;chte auf die vorhandenen mobilen Ger&#228;te aufbauen und diese mit passenden Diensten versehen. Beispielweise durch die digitale Bereitstellung des Tourenplans und die digitale Erhebung der Dokumentation vor Ort. Dar&#252;ber hinaus sollen die Abrechnung, die Planung und Koordination der Mitarbeiter, sowie die Kommunikation mit Krankenh&#228;usern, &#196;rzte und Angeh&#246;rige unterst&#252;tzt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Um eine Plattform zu entwickeln, die sowohl den tats&#228;chlichen Bed&#252;rfnissen der Akteure als auch den Gegebenheiten und Rahmenbedingungen in der ambulanten Pflege entspricht, werden die in Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> gezeigten Schritte durchgef&#252;hrt.</Pgraph>
      <Pgraph>Hauptziel ist es die gesamten Patienteninformationen zentral zu sammeln und allen an der Pflege Beteiligten ortsunabh&#228;ngig und unter Ber&#252;cksichtigung hoher Datensicherheit bereitzustellen, um so die Pflegequalit&#228;t zu erh&#246;hen.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Folgenden wird auf die Voranalyse, Prozessanalyse und Spezifikation der offenen Plattform n&#228;her eingegangen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Voranalyse">
      <MainHeadline>2 Voranalyse</MainHeadline>
      <Pgraph>Zur Voranalyse des Forschungs- und Anwendungsfeldes wurden mehrere Interviews mit Pflegedienstmitarbeitern gef&#252;hrt und die wesentliche Fachliteratur analysiert. Dieses erm&#246;glicht einen &#220;berblick &#252;ber die allgemeine Pflegesituation in Deutschland, die Qualit&#228;tsanforderungen, die Belastungen sowie die Verwendung IT-gest&#252;tzter Dienste in der Pflegelogistik.</Pgraph>
      <SubHeadline>2.1 Die ambulante Pflege &#8211; Analyse der Ist-Situation und Identifizierung der Belastungen</SubHeadline>
      <Pgraph>Entgegen der weitl&#228;ufigen Meinung sind nur knapp 32&#37; der &#252;ber zwei Millionen Pflegepatienten in station&#228;ren Pflegeheimen untergebracht. Von den 1,45 Millionen Pflegebed&#252;rftigen, die zu Hause gepflegt werden, wurden im Jahr 2005 ca. 472.000 durch etwa 11.000 zugelassene ambulante Pflegedienste versorgt <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Die ambulanten Pflegedienste stellen die Schnittstelle zwischen dem pflegenden Patienten, den Haus&#228;rzten und den weiteren Akteuren dar. Eine regelm&#228;&#223;ige Kommunikation zwischen Pflegekr&#228;ften und den behandelnden &#196;rzten ist unerl&#228;sslich. Ambulante Pflegedienste bieten in der Regel Leistungen im Bereich der Grundpflege (K&#246;rperpflege, Ern&#228;hrung, Ausscheidung, Lagerung und Mobilisation), der medizinischen Behandlungspflege und im hauswirtschaftlichen Bereich an.</Pgraph>
      <Pgraph>Behandlungspflegerische Leistungen k&#246;nnen ohne &#228;rztlichen Auftrag und deren anschlie&#223;ende Bewilligung vonseiten der Krankenkassen nicht erbracht und abgerechnet werden. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ber&#228;t die Kranken- und Pflegekassen bei medizinischen und pflegerischen Fragestellungen, so dass diese &#252;ber die Angemessenheit und Notwendigkeit der Verordnungen entscheiden k&#246;nnen. Das bedeutet, dass der Pflegedienst mit seiner Leistungserbringung zwischen drei Fronten steht: dem Patienten, den &#196;rzten und den Krankenkassen.</Pgraph>
      <Pgraph>Bei der Durchf&#252;hrung der Pflege arbeiten ambulante Pflegekr&#228;fte meist alleine beim Patienten. Um Fehler oder auch zeitraubende und l&#228;stige R&#252;ckfragen zu vermeiden, sind sie darauf angewiesen alle notwendigen Patienteninformationen zur Verf&#252;gung zu haben <TextLink reference="6"></TextLink>. Aufgrund der vielen an der Pflege beteiligten Personen treten jedoch Informationsdefizite auf. Beispielsweise tauschen die Pflegekr&#228;fte die Informationen w&#228;hrend den Teambesprechungen oder bei dezidierten &#220;bergaben untereinander m&#252;ndlich aus.</Pgraph>
      <Pgraph>In der ambulanten Pflege wird die Pflegedokumentation in der Regel beim Pflegebed&#252;rftigen aufbewahrt, damit die notwendigen Informationen allen am Prozess Beteiligten zug&#228;nglich gemacht werden k&#246;nnen. Dieses Pflegedokumentationssystem soll die &#252;bersichtliche und jederzeit nachvollziehbare Dokumentation des Pflegeprozess (zum Beispiel Pflegeanamnese, durchf&#252;hrende Person, Datum, durchgef&#252;hrte Leistungen, etc.) in all seinen Schritten erm&#246;glichen <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Pflegeeinrichtungen unterliegen dem Rahmenvertrag des jeweiligen Bundeslandes und sind zur Dokumentation der erbrachten Leistungen sowie zu umfassenden (einrichtungsinternen) Qualit&#228;tsma&#223;nahmen gem&#228;&#223; &#167;80 SGB XI verpflichtet, welche in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden durch den unabh&#228;ngigen MDK &#252;berpr&#252;ft werden. Diese &#220;berpr&#252;fung erfolgt anhand der Einsicht in die Pflegedokumentation.</Pgraph>
      <Pgraph>Belastungen in der ambulanten Pflege entstehen weniger aus den T&#228;tigkeiten selbst, sondern aus den Bedingungen, unter denen sie verrichtet werden m&#252;ssen <TextLink reference="6"></TextLink>. Zeitdruck und Informationsdefizite werden von Pflegekr&#228;ften als schwerwiegende Belastungsfaktoren eingestuft. Zusammenfassend lassen sich insgesamt folgende Belastungen in der Pflege identifizieren:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Kommunikation:<LineBreak></LineBreak>Zur Patientenpflege ist es notwendig, dass die Pflegekraft, der Hausarzt, der Pflegedienstleiter, der Patient und dessen Angeh&#246;rige Informationen austauschen. Dies erfolgt sowohl schriftlich als auch m&#252;ndlich und entspricht in der Regel keinem vorgegebenen Ablauf. Oft gehen dabei wichtige Informationen verloren.</ListItem>
          <ListItem level="1">B&#252;rokratischer Aufwand:<LineBreak></LineBreak>Pflegedienste m&#252;ssen unterschiedliche Informationspflichten aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder administrativer Regelungen erf&#252;llen. Beauftragt ein Patient einen ambulanten Pflegedienst mit der Pflege, so sind zahlreiche Formulare erforderlich. Beispielsweise m&#252;ssen &#228;rztliche Verordnung viertelj&#228;hrlich durch den Arzt und Pflegedienst erneuert werden.</ListItem>
          <ListItem level="1">Zeitdruck:<LineBreak></LineBreak>Um kostendeckend oder gar gewinnorientiert zu arbeiten, besitzen Pflegedienste strenge zeitliche Vorgaben zur Durchf&#252;hrung der einzelnen Leistungen und Fahrten, die von den Pflegekr&#228;ften eingehalten werden m&#252;ssen. Jede zus&#228;tzliche, ungeplante Ma&#223;nahme f&#252;hrt zu weiteren zeitlichen Restriktionen. B&#252;rokratische Pflichten wirken sich ebenfalls sehr zeit- bzw. kostenintensiv aus.</ListItem>
          <ListItem level="1">Pflegedokumentation:<LineBreak></LineBreak>Die Pflegedokumentation wird in einer Mappe beim Pflegebed&#252;rftigen aufbewahrt und beinhaltet die Stammdaten sowie den gesamten Pflegeprozess, damit bei einem Notfall oder Arztbesuch alle relevanten Daten zur Diagnose und Behandlung des Patienten bereitstehen.</ListItem>
          <ListItem level="1">Qualit&#228;tsmanagement:<LineBreak></LineBreak>Die Qualit&#228;t der Pflegedienste wird in unregelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden durch den MDK aufgrund der Begutachtung der Pflegedokumentation, sowie stichprobenartigen Pflegebesuchen &#252;berpr&#252;ft.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>2.2 Aktuelle IT-L&#246;sungen zur Unterst&#252;tzung der ambulanten Pflege</SubHeadline>
      <Pgraph>Der Einsatz von Software zur Unterst&#252;tzung der Patientenverwaltung, Einsatzplanung, mobiler Datenerfassung, etc. in der ambulanten Pflege gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die meisten ambulanten Pflegedienste verwenden bereits existierende Softwarel&#246;sungen, die &#252;ber eine Version vor Ort in der Zentrale verf&#252;gen. Diese L&#246;sungen verf&#252;gen &#252;ber Funktionen f&#252;r die Patientenverwaltung, Leistungsplanung und -erfassung, Abrechnung und f&#252;r die Dienst- und Tourenplanung.</Pgraph>
      <Pgraph>In den letzten Jahren haben dar&#252;ber hinaus mobile L&#246;sungen Einzug in den ambulanten Pflegemarkt erhalten <TextLink reference="8"></TextLink>. In der Regel bieten diese L&#246;sungen eine elektronische Darstellung des Tourenplans, eine Unterst&#252;tzung zur Navigation, die M&#246;glichkeit zur Zeit- und Leistungserfassung und Pflegedokumentation. Diese papierlose Dokumentation ersetzt bei den derzeitigen mobilen Softwarel&#246;sungen allerdings nicht die erforderliche Pflegedokumentation vor Ort, aber sie erm&#246;glicht die Informationssammlung, so dass die erfassten Daten auch in der Pflegedienstzentrale zur Verf&#252;gung stehen k&#246;nnen.</Pgraph>
      <Pgraph>Je nach Anbieter variiert die Auswahl der Hardware: Haupts&#228;chlich werden in den letzten Jahren unterschiedliche PDA oder Smartphone Versionen vertrieben, aber auch L&#246;sungen mit Mobiltelefonen und Ger&#228;te zur Sprachdokumentation finden in der ambulanten Pflege Einsatz. </Pgraph>
      <Pgraph>Seit kurzer Zeit gibt es ein Produkt zur Pflegedokumentation basierend auf einen digitalen Stift <TextLink reference="9"></TextLink>. Im Gegensatz zu den bisherigen mobilen L&#246;sungen, entsteht bei der Benutzung des digitalen Stiftes keine Doppeldokumentation. Als Nachteil erweist sich, dass den mobilen Pflegemitarbeitern keine aktuellen Informationen angezeigt werden k&#246;nnen.</Pgraph>
      <SubHeadline>2.3 Kenngr&#246;&#223;en der Nutzerakzeptanz</SubHeadline>
      <Pgraph>Zur Identifizierung anwenderorientierter Kenngr&#246;&#223;en f&#252;r die Messung der Nutzerakzeptanz wird eine randomisierte Telefonumfrage gestartet und Interviews mit Pflegediensten sowie &#196;rzten gef&#252;hrt. An der Telefonumfrage haben stichprobenartig 28 deutsche ambulante Pflegedienste teilgenommen und Fragen zu ihrer Organisationsstruktur, Kooperation mit &#196;rzten und Krankenh&#228;user, sowie zu Belastungen und genutzter Software beantwortet. Die Interviews erfolgten mit mehreren ambulanten Pflegediensten und &#196;rzten. Die Umfrage hat best&#228;tigt, dass mobilen L&#246;sungen nicht marktdurchdringend genutzt werden: Die meisten Pflegedienste nutzen die Softwarel&#246;sungen in der Zentrale, jedoch nicht die angebotenen mobilen L&#246;sungen.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein Grund f&#252;r die fehlende Akzeptanz der mobilen L&#246;sungen ist laut den befragten diensten haupts&#228;chlich die fehlende Existenz eines standardisierten Mediums, welches den Informationsaustausch mit mehreren Beteiligten gew&#228;hrleistet. Dadurch entstehen Informationsl&#252;cken, die schlussendlich die Qualit&#228;t der Behandlung der Pflegebed&#252;rftigen beeintr&#228;chtigt. Ein weiterer Grund ist, dass trotz Einsatz der mobilen L&#246;sungen weiterhin Anrufe oder Fahrten zum Hausarzt notwendig sind. Weitere Motive sind der Anschaffungspreis, der Aufwand, die Schulung der Mitarbeiter, die schlechte Erfahrung mit bereits getesteten mobilen L&#246;sungen, die Doppeldokumentation, sowie die Unzuverl&#228;ssigkeit der Ger&#228;te. Dar&#252;ber hinaus wurde von den befragten Pflegediensten bem&#228;ngelt, dass der Reifegrad der angebotenen L&#246;sungen nicht ausreichend sei und diese meist nicht die geforderte Flexibilit&#228;t bes&#228;&#223;en. Einige der Befragten wiesen au&#223;erdem daraufhin, dass eine enge Begleitung und Kooperation mit den Anwendern bereits w&#228;hrend der Entwicklungsphase erforderlich ist, um so die Akzeptanz der oft technophoben Anwender zu gew&#228;hrleisten.</Pgraph>
      <Pgraph>In Bezug auf die Kommunikation zwischen Pflegedienst und &#196;rzten wurden sowohl von den befragten Pflegediensten als auch von den &#196;rzten die jetzige Art der Verst&#228;ndigung und Zusammenarbeit bem&#228;ngelt. Aus Sicht der Befragten ist die Kommunikation lediglich sporadisch und folgt keinem gemeinsamen Standard. Wichtige Informationen, die ben&#246;tigt werden und ausgetauscht werden sollten, stehen jedoch nicht immer zur Verf&#252;gung. Hierunter fallen Informationen zu Wunddokumentation, Blutzucker, Blutdruck, Gewicht und St&#252;rze.</Pgraph>
      <Pgraph>Insgesamt zeigten sich die Befragten offen f&#252;r neue Technologien. Jedoch wurden wichtige Aspekte, wie Datensicherheit, Zugangsbeschr&#228;nkungen f&#252;r sensitive Pflege- und Patientendaten, sowie erforderliche Schnittstellen (zum Beispiel aufgrund unterschiedlicher eingesetzter Software) genannt.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Prozessanalyse">
      <MainHeadline>3 Prozessanalyse</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Prozessanalyse liefert eine &#220;bersicht &#252;ber die konkreten Aktivit&#228;ten im Rahmen der Pflegeversorgung bzw. der einzelnen Teilnehmer und erm&#246;glicht so die Identifikation von Szenarien mit Optimierungspotenzial. Im Gesundheitswesen haben bereits andere Projekte die Anwendungsweise und das Potenzial von Prozessanalysen gezeigt <TextLink reference="10"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Im ersten Schritt wird die Prozessstruktur anhand der Analyse bestehender Gesetze, Verordnungen und Rahmenvertr&#228;ge aufgenommen. Die erhobenen Prozesse werden toolgest&#252;tzt modelliert und in mehreren Schritten durch Gespr&#228;che mit den Betroffenen vor Ort bez&#252;glich technischer Gegebenheiten, wirtschaftlicher Grenzen und Aspekte der Nutzerakzeptanz methodisch und technisch validiert. Nach Aufnahme der Prozessstruktur findet im zweiten Schritt die Bestimmung der Messpunkte statt, die im dritten Schritt erhoben und zur Interpretation in die Prozesse einflie&#223;en. In einem Vorher-&#47;Nachher-Vergleich kann anschlie&#223;end untersucht werden, wie sich die Aktivit&#228;ten durch den Einsatz der gemeinsam erarbeiteten VitaBIT-L&#246;sung &#228;ndern, und in wie weit die Einf&#252;hrung zeitliche und finanzielle Effekte aufweist.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Pflegeprozess l&#228;sst sich als ein Regelkreis mit sechs Phasen (Informationssammlung, Erkennen von Problemen und Ressourcen des Patienten, Festlegung der Pflegeziele, Planung der Pflegema&#223;nahmen, Durchf&#252;hrung der Pflege und Beurteilung der Wirkung der Pflege auf den Patienten) darstellen <TextLink reference="11"></TextLink>. In Anlehnung an diesen Pflegeprozess lassen sich die folgenden drei Phasen als Prozesslandkarte darstellen und daraus die entsprechend detaillierten Prozesse modellieren (siehe Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>):</Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Die erste Phase der Informationssammlung schlie&#223;t die Datenerfassung im Erstgespr&#228;ch zur Erstellung des Kostenvoranschlags bzw. zur Erfassung der Dienste im Rahmen der &#228;rztlichen Verordnung ein.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Darauf aufbauend erfolgt die Planungsphase f&#252;r die Pflege und f&#252;r die Zusatzdienste wie beispielsweise Essen auf R&#228;dern und dem damit verbundenen Dienstplan.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Die dritte und letzte Phase beinhaltet die Durchf&#252;hrung der Pflege und die verpflichtende Dokumentation.</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die Prozessoptimierung muss zun&#228;chst die technische L&#246;sung identifiziert und umgesetzt werden. Insgesamt konnten folgende Prozesse mit Optimierungspotenzial identifiziert werden, die als Szenarien in dem nun nachfolgenden Abschnitt der Konzeption aufgenommen und erkl&#228;rt werden: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Pflegerischer Notfall und Krankheitsfall einer Pflegekraft</ListItem>
          <ListItem level="1">Kommunikation mit dem Hausarzt</ListItem>
          <ListItem level="1">Wunddokumentation</ListItem>
          <ListItem level="1">Qualit&#228;tssicherung der Pflegedokumentation</ListItem>
          <ListItem level="1">Mobiler Einsatz der Pflegekraft</ListItem>
          <ListItem level="1">Erfassung der Vitalwerte beim Patientenbesuch</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Spezifikation und Konzeption der Plattform">
      <MainHeadline>4 Spezifikation und Konzeption der Plattform</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Ergebnisse aus den vorherigen Schritten erm&#246;glichen es die Anforderungen an die Plattform festzulegen. Die durchgef&#252;hrten Umfragen und Gespr&#228;che flankieren die Spezifikation und unterst&#252;tzen so die Akzeptanz der VitaBIT-L&#246;sung.</Pgraph>
      <Pgraph>Die VitaBIT-Applikation besteht aus drei verschiedenen Clients (siehe Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>), die die identifizierten Prozesse mit Optimierungspotenzial unterst&#252;tzen:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Als erstes ist der Client am Verwaltungsarbeitsplatz in der Zentrale des Pflegedienstes zu nennen. Von hier aus erfolgt die Verwaltung der Patientendaten und die Touren-, sowie Dienstplanung f&#252;r die Pflegefachkr&#228;fte. Der Hauptbenutzer ist der Pflegedienstleiter dessen T&#228;tigkeiten evtl. durch weitere Angestellte bzw. B&#252;rofachkr&#228;fte erg&#228;nzt werden k&#246;nnen.</ListItem>
          <ListItem level="1">Der zweite Client ist die mobile Anwendung. Diese wird von den Mitarbeitern vor Ort, also den Pflegefachkr&#228;ften, w&#228;hrend ihrer Arbeit bei den Patienten eingesetzt.</ListItem>
          <ListItem level="1">Die dritte M&#246;glichkeit des Zugriffs auf die gemeinsame Datenbasis erfolgt durch verschiedene weitere Benutzergruppen, die an der Pflege der Patienten unmittelbar beteiligt sind. Hier sind insbesondere die &#196;rzte und Krankenh&#228;user, die die jeweiligen Patienten betreuen, aber auch die Angeh&#246;rigen der Patienten zu nennen.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Bereits w&#228;hrend der Softwarespezifikation werden Richtlinien aus der DIN EN ISO 9241-110 Norm ber&#252;cksichtigt. Sie umfasst die Kriterien der Aufgabenangemessenheit, Selbstbeschreibungsf&#228;higkeit, Steuerbarkeit, Erwartungskonformit&#228;t, Fehlerrobustheit, Individualisierbarkeit und Lernf&#246;rderlichkeit. In den meisten Pflegediensten gibt es keine eigene IT-Abteilung, weshalb eine Webanwendung angestrebt wird. Dadurch erreicht die Plattform einen hohen Grad an Plattformunabh&#228;ngigkeit. Webanwendungen setzen nur einen Webbrowser voraus und m&#252;ssen also nicht installiert werden. Au&#223;erdem wirkt sich diese Art der Implementierung auch g&#252;nstig auf die Wartungskosten aus, weil die &#196;nderungen der Software nur auf dem Webserver stattfinden.</Pgraph>
      <Pgraph>Eine Speicherkarte im mobilen Ger&#228;t dient als Sicherheitskomponente f&#252;r die Autorisierung des Zuganges zu sensitiven Pflege- und Patientendaten. Die Karte unterst&#252;tzt ferner den Schutz der Daten vor Ort und w&#228;hrend der &#220;bertragung im Netz.</Pgraph>
      <SubHeadline2>&#8222;Pflegerischer Notfall&#8220; und &#8222;Krankheitsfall einer Pflegekraft&#8220;</SubHeadline2>
      <Pgraph>Aufgrund der Voranalysen wurde das Auftreten eines pflegerischen Notfalls oder der Krankheitsfall einer Pflegekraft als Handlungsalternative mit Optimierungspotential identifiziert. Ein pflegerischer Notfall ist ein Notfall beim Patienten, der eine dringende Aktion des Pflegedienstes ausl&#246;st. Beispielsweise muss ein Transfer des Patienten vom Bett zum Rollstuhl stattfinden. Pflegerische Notf&#228;lle sind von medizinischen Notf&#228;llen zu unterscheiden. Hier muss ein Notarzt gerufen werden, der Pflegedienst ist dabei nicht involviert. Der pflegerische Notfall wird in der Regel in der Zentrale gemeldet und kann mehrmals w&#246;chentlich auftreten. Der Pflegedienstleiter muss in kurzer Zeit eine geeignete Pflegekraft zum Patienten schicken. </Pgraph>
      <Pgraph>Wird eine Pflegekraft krank, so muss der Pflegedienstleiter ebenfalls innerhalb eines kurzen Zeitraums eine geeignete Pflegekraft als Ersatz finden. </Pgraph>
      <Pgraph>Eine Lokalisierung der Pflegekr&#228;fte kann auf verschiedene Weisen geschehen:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Die mobilen Endger&#228;te der Pflegekr&#228;fte haben eine GPS-Unterst&#252;tzung und &#252;bermitteln regelm&#228;&#223;ig die Position, in diesem Fall wird auf der Karte die letzte g&#252;ltige Positions&#252;bermittlung angezeigt.</ListItem>
          <ListItem level="1">Die Positionen werden aufgrund der geplanten Tour angezeigt. Diese entsprechen dem Stand bei Einhaltung der Planung zum Zeitpunkt des Aufrufs.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline2>&#8222;Kommunikation mit dem Hausarzt&#8220;</SubHeadline2>
      <Pgraph>In bestimmten Situationen muss dem Hausarzt der Zustand des Patienten mitgeteilt werden. Hierbei wird zwischen dringender und informativer Kommunikation unterschieden:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Dringende Kommunikation ist gegeben, wenn der Pflegemitarbeiter sofort Kontakt mit dem Hausarzt aufnehmen muss (alarmierende Situation des Patienten).</ListItem>
          <ListItem level="1">Informative Kommunikation bedeutet die regelm&#228;&#223;ige Kommunikation mit dem Arzt. Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn der Zustand des Patienten sich ge&#228;ndert hat oder eine &#196;nderung der Therapie notwendig erscheint.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>In dringenden F&#228;llen versucht der ambulante Pflegedienstmitarbeiter den Hausarzt telefonisch zu kontaktieren oder besucht ihn direkt in seiner Praxis. Die Informative Kommunikation &#252;bernimmt der Pflegedienstleiter und erfolgt &#252;ber Faxformulare.</Pgraph>
      <Pgraph>Die informative Kommunikation wird in VitaBIT dadurch unterst&#252;tzt, dass Pflegeinformationen jederzeit zur Verf&#252;gung stehen. Der Arzt kann zus&#228;tzlich zu den Informationen aus dem Faxformular &#252;ber eine Webapplikation auf die Pflegedokumentation zugreifen.</Pgraph>
      <SubHeadline2>&#8222;Wunddokumentation&#8220;</SubHeadline2>
      <Pgraph>Als drittes Szenario mit Optimierungspotential wurde die Wunddokumentation identifiziert, da die Zuordnung von Wundfotografien in der Pflegeakte bei den befragten Pflegediensten gro&#223;en Aufwand erfordert. So m&#252;ssen heute die fotografierten Wunden am Ende der Tour auf den Rechner &#252;bertragen und im System dem jeweiligen Patienten einzeln zugeordnet werden. Hierzu wenden die Pflegedienste individuelle Techniken an, zum Beispiel durch das Beif&#252;gen von Schildern mit den Patientennamen auf der Fotografie. Im Bereich der Mobiltelefone ist bereits eine gro&#223;e Entwicklung im Gange. Autofokus-Linsen und Makromodus in Mobiltelefone sind keine Seltenheit mehr. Au&#223;erdem besteht auch bei Modellen, die keine Nahaufnahmen unterst&#252;tzen, die M&#246;glichkeit einen Makrolinsen-Aufsatz zu montieren <TextLink reference="12"></TextLink>. Durch die Verwendung eines solchen Smartphones kann eine automatische Zuordnung der Bilder implementiert werden.</Pgraph>
      <SubHeadline2>&#8222;Qualit&#228;tssicherung der Pflegedokumentation&#8220;</SubHeadline2>
      <Pgraph>Aufgrund der Voranalysen bietet der Einsatz mobiler IT ein gro&#223;es Verbesserungspotential f&#252;r die Qualit&#228;tssicherung der Pflegedokumentation. Die erforderliche Pflegedokumentation verbleibt bisher beim Patienten vor Ort und ist somit nicht jederzeit f&#252;r jeden an der Pflege beteiligten einsehbar. Zur Qualit&#228;tssicherung und f&#252;r Qualit&#228;tspr&#252;fungen des ambulanten Pflegedienstes ist es derzeit erforderlich, die Pflegedokumentation einzusammeln und dann zu begutachten. W&#228;hrend dieser Zeit steht keine Dokumentation beim Patienten zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <Pgraph>Eine L&#246;sung innerhalb dieses Projekts ist die Einbindung eines speziell f&#252;r die Pflegedokumentation ausgelegten Digitalen Stifts (DokuStift). Mit seiner Hilfe ist es m&#246;glich, die Dokumentation der erbrachten Pflegeleistung und die Pflegeberichte beim Patienten zu digitalisieren und somit mehreren Personen gleichzeitig zug&#228;nglich zu machen. F&#252;r die Pflegekraft &#228;ndert sich zu ihrem bisherigen Vorgehen kaum etwas, da sie weiterhin mit einem Stift die Dokumentation vornimmt. Der Stift kann per Bluetooth direkt nach jeder erfolgten Pflege oder nach Beendigung einer Pflegetour in der Zentrale des Pflegedienstes per USB die Pflegeakte aktualisieren.</Pgraph>
      <SubHeadline2>&#8222;Mobiler Einsatz der Pflegekraft&#8220;</SubHeadline2>
      <Pgraph>Der mobile Einsatz der Pflegekraft bei der t&#228;glichen Arbeit er&#246;ffnet ebenfalls Optimierungspotentiale. Die Pflegekr&#228;fte ben&#246;tigen Informationen zur geplanten Tagestour, den durchzuf&#252;hrenden Leistungen und bei Bedarf Zusatzinformationen wie beispielsweise verf&#252;gbare Zweitschl&#252;ssel, Ansprechpersonen, oder behandelnder Hausarzt. Diese Informationen werden in der Regel bei der morgendlichen Besprechung angepasst und k&#246;nnen nur &#252;ber telefonischen Kontakt ge&#228;ndert werden. Mit Hilfe eines mobilen Endger&#228;ts kann die Pflegekraft bei einer geplanten Pflegetour unterst&#252;tzt werden. Bei der Implementierung einer mobilen L&#246;sung f&#252;r die Pflegedienstmitarbeiter ist zu beachten, dass die Anwendergruppe kaum technikversiert ist und daher mit einem schnell zu erlernenden Client arbeiten muss. Komplexe Men&#252;strukturen m&#252;ssen vermieden werden. Die Pflegefachkraft muss auf einen Blick alle f&#252;r sie wichtigen Informationen erfassen k&#246;nnen. Bei der elektronischen Unterst&#252;tzung der Prozesse ist streng darauf zu achten, dass die Effizienzsteigerung im Vordergrund steht und der Pflegende eine tats&#228;chliche Entlastung erf&#228;hrt und dies auch so wahrnimmt. Mobile Endger&#228;te f&#252;r die h&#228;usliche Pflege sollten unreine Arbeitsumgebungen, St&#246;&#223;e und St&#252;rze problemlos verkraften.</Pgraph>
      <SubHeadline2>&#8222;Erfassung der Vitalwerte beim Patientenbesuch&#8220;</SubHeadline2>
      <Pgraph>Bei vielen Patienten werden w&#228;hrend der Pflege Vitalwerte ermittelt (Puls, Temperatur, Blutdruck, Blutzucker, etc.) und diese Werte in die papierbasierte Pflegeakte geschrieben. Der Einsatz drahtloser Messger&#228;te mit einer Schnittstelle zu der oben beschriebenen mobilen L&#246;sung erm&#246;glicht es, dass die Vitalwerte digital erfasst und damit auch ausgewertet werden k&#246;nnen. Mit einer entsprechenden Logik ist es dann m&#246;glich gro&#223;e Abweichungen in den erfassten Vitalwerten zu identifizieren und z.B. dem betreuenden Arzt automatisch eine Benachrichtigung zukommen zu lassen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="5 Zusammenfassung und Ausblick">
      <MainHeadline>5 Zusammenfassung und Ausblick</MainHeadline>
      <Pgraph>In Folge der demographischen Entwicklung stehen die Pflegedienste vor einer gro&#223;en Herausforderung. Eine zunehmende Anzahl pflegebed&#252;rftiger Menschen muss von einem begrenzten Angebot an Pflegefachkr&#228;ften betreut werden. Um diesen Engpass in der Pflege zu &#252;berwinden, werden bereits heute mobile Technologien eingesetzt. Doch diese Hard- und Softwarel&#246;sungen werden bisher nicht marktdurchdringend eingesetzt. Aus diesem Grund wurde das Projekt VitaBIT gestartet, mit dem Ziel vorhandene Dienste und Technologien auch aus anderen Bereichen, wie beispielsweise die Logistik, das Telemonitoring, das Kundenbeziehungsmanagement und die Kryptographie zu &#252;bernehmen und an die Anforderungen in der ambulanten Pflege anzupassen.</Pgraph>
      <Pgraph>Um die Usability und Akzeptanz dieser Plattform zu gew&#228;hrleisten, wurde die in diesem Beitrag gezeigte Vor-, Prozessanalyse und Spezifikation mittels der direkten Einbindung der Benutzer durchgef&#252;hrt. Vielversprechende Szenarien wurden gemeinsam ausgew&#228;hlt und das <TextGroup><PlainText>Fram</PlainText></TextGroup>ework f&#252;r die Plattform spezifiziert. Au&#223;erdem werden Schnittstellen f&#252;r bereits erfolgreich eingesetzte Systeme, wie zum Beispiel Pflegeplanungssoftware und Pflegedokumentationssysteme angeboten. Neue Dienste, wie beispielsweise eine webbasierte Pflegeakte mit Zugriffsm&#246;glichkeiten f&#252;r alle an der Pflege Beteiligten und intelligente Vitalsensorik, werden ebenfalls in die Plattform integriert. Die notwendigen Sicherheitsstandards werden durch die einfach nutzbare Sicherheitskomponente eingehalten, die auf mobilen Ger&#228;ten wie auf B&#252;rorechnern und Servern genutzt werden kann, und verschiedene Funktionen hat. Erw&#228;hnenswert sind hierbei die Authentifizierung und auch das Speichern digitaler Rechteprofile der Nutzer. Aufgrund dieser Vorgehensweise und Funktionalit&#228;t unterscheidet sich VitaBIT von anderen Forschungsprojekten (zum Beispiel Mobile Computing in der Medizin <TextLink reference="13"></TextLink>, TOPCARE <TextLink reference="14"></TextLink>) und den bereits bestehenden Softwarel&#246;sungen f&#252;r die ambulanten Pflegedienste.</Pgraph>
      <Pgraph>Der n&#228;chste Schritt nach der Spezifikation der VitaBit-Anwendung wird die Implementierung eines Demonstrators sein. Dieser wird hinsichtlich der urspr&#252;nglichen Anforderungen und der Nutzerakzeptanz evaluiert werden. Zur weiteren Verwertung werden parallel dazu &#246;konomisch sinnvolle Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r die breitenwirksame Vermarktung der entwickelten Plattform erarbeitet.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline>
      <SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline>
      <Pgraph>Keine angegeben.</Pgraph>
    </TextBlock>
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        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="296" width="797">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: Ablauf zur Konzeption der offenen Plattform</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="424" width="692">
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          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 3: Darstellung der drei Clients in der VitaBIT-Plattform</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="937" width="826">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2: Prozesslandkarte</Mark1>
            </Pgraph>
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