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<GmsArticle>
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    <Identifier>mibe000100</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000100</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0001009</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Editorial</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Medizinische Bild- und Signalverarbeitung</Title>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Wittenberg</Lastname>
          <LastnameHeading>Wittenberg</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.-Ing.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Department for Image Processing &#38; Biomedical Engineering, Fraunhofer-Institute for Integrated Circuits IIS, Am Wolfsmantel 33, 91058 Erlangen, Germany, Phone: &#43;49 (0) 9131-776-7330, Fax : &#43;49 (0) 9131-776-7309<Affiliation>Department for Image Processing &#38; Biomedical Engineering, Fraunhofer-Institute for Integrated Circuits IIS, Erlangen, Germany</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.iis.fraunhofer.de&#47;</WebPage></Address>
        <Email>thomas.wittenberg&#64;iis.fraunhofer.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Deserno</Lastname>
          <LastnameHeading>Deserno</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas M.</Firstname>
          <Initials>TM</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Department of Medical Informatics, RWTH Aachen University, Aachen, Germany</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
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    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20090804</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>5</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinische Bild- und Signalverarbeitung</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>21</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <TextBlock linked="yes" name="Vorwort der Herausgeber">
      <MainHeadline>Vorwort der Herausgeber</MainHeadline>
      <SubHeadline>Einleitung</SubHeadline>
      <Pgraph>Die computergest&#252;tzte Auswertung digitaler medizinischer Bilder und Signale ist seit drei Jahrzehnten ein gro&#223;es, interdisziplin&#228;res Forschungsfeld <TextLink reference="1"></TextLink>. Auch in der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS e.V.) wird dies durch aktive und &#252;ber Jahrzehnte hinweg kontinuierliche Mitgliederarbeit in den Arbeitsgruppen des Fachbereiches Medizinische Informatik deutlich. Seit 2006 sind die bis dahin eigenst&#228;ndigen Arbeitsgruppen &#8222;Medizinische Bildverarbeitung&#8220; und &#8222;Medizinische Signalverarbeitung&#8220; zur Arbeitsgruppe &#8222;Medizinische Bild- und Signalverarbeitung&#8220; (GMDS-AG-MBSV, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;irma-project.org&#47;gmds">http:&#47;&#47;irma-project.org&#47;gmds</Hyperlink>) miteinander verschmolzen. Diese Arbeitsgruppe ist seit 2008 nunmehr auch Arbeitskreis (GI-AK-MBSV) im Fachbereich Informatik in den Lebenswissenschaften (FB ILW) der Gesellschaft f&#252;r Informatik (GI e.V.). Diese vereinigte Arbeitsgruppe versteht sich als Forum zur F&#246;rderung des Austauschs von Ergebnissen und Erfahrungen aus Forschung und Anwendung der medizinischen Bild- und Signalverarbeitung im deutschsprachigen Raum. Ziele sind die st&#228;rkere Vernetzung der medizinischen Bild- und Signalverarbeiter in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie auf der Grundlage eines offenen interdisziplin&#228;ren Dialogs mit den Anwendern aus der Medizin. Hierzu werden regelm&#228;&#223;ig Workshops veranstaltet, die sich mittlerweile im deutschsprachigen Raum als beliebte Treffpunkte und Kommunikationsplattformen etabliert haben.</Pgraph>
      <SubHeadline>BVM 2008</SubHeadline>
      <Pgraph>An den Workshops &#8222;Bildverarbeitung f&#252;r die Medizin&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.bvm-workshop.org">http:&#47;&#47;www.bvm-workshop.org</Hyperlink>), die seit 1993 j&#228;hrlich an wechselnden Orten veranstaltet werden, nehmen seit mehreren Jahren 200&#8211;300 Kolleginnen und Kollegen teil, davon rund 100 aktiv mit wissenschaftlichen Beitr&#228;gen oder als Organisatoren und Moderatoren. So auch letztes Jahr auf dem Workshop in Berlin, der vom 6. bis 8. April stattfand. Der Tagungsband wurde als zw&#246;lfter Band einer seit 1996 begonnen Serie in der Springer-Reihe &#8222;Informatik Aktuell&#8220; publiziert <TextLink reference="2"></TextLink>. Erstmalig wurde bei diesem Workshop neben den bereits etablierten BVM Preisen auch ein mit 1000 Euro dotierter BVM-Award vergeben, eine von der Firma Chili in Heidelberg gestiftete Auszeichnung, die unabh&#228;ngig von Pr&#228;sentationen auf der BVM f&#252;r eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der medizinischen Bildverarbeitung vergeben wird. </Pgraph>
      <SubHeadline>Biosignalverarbeitung 2008</SubHeadline>
      <Pgraph>Unter der Schirmherrschaft der Fachaussch&#252;sse &#8222;Biosignale - Informationsverarbeitung in Medizin und Biowissenschaften&#8220; und &#8222;Magnetische Methoden in der Medizin&#8220; der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Biomedizinische Technik (DGBMT) im Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE e.V.) fand am 16.&#8211;18. Juli an der Universit&#228;t Potsdam erstmalig auch mit Beteiligung der GMDS-AG-MBSV der Workshop &#8222;Biosignalverarbeitung 2008&#8220; statt, der seit 2006 alle zwei Jahre veranstaltet wird. Das Motto des Workshops lautete: &#8222;Innovationen bei der Erfassung und Analyse bioelektrischer und biomagnetischer Signale&#8220;. Schwerpunkte der Veranstaltung mit eingeladenen und freien Vortr&#228;gen waren speziell neue Methoden zur Isch&#228;miediagnostik, mehrdimensionale Datenzerlegung und Quellenrekonstruktion in der klinischen Anwendung. </Pgraph>
      <SubHeadline>Sonderhefte</SubHeadline>
      <Pgraph>Beide Workshops richten sich insbesondere an junge Nachwuchswissenschaftler, Absolventen und Doktoranden zum Austausch neuer Ideen, Verfahren und Erkenntnisse. Das gemeinsame Ziel der unterschiedlichen Disziplinen aus Medizin, Informatik, Physik, Elektrotechnik und Medizintechnik ist es, Algorithmen, Methoden, Verfahren und Systeme zu erforschen, zu entwickeln und anzuwenden, um klinische Experten, Medizinisch-Technische Assistenten und vor allem auch die Patienten selbst bei der Aufnahme, Auswertung, Visualisierung und Interpretation klinischer Messdaten und Vitalparameter zu unterst&#252;tzen. Durch die Interaktion und Synergie zwischen Mensch und Maschine bei der Auswertung von medizinischen Bildern und Biosignalen ergeben sich neue M&#246;glichkeiten f&#252;r </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">die Pr&#228;vention und das post-operative Monitoring, </ListItem>
          <ListItem level="1">bei der Befundungs- und Diagnoseunterst&#252;tzung sowie </ListItem>
          <ListItem level="1">bei der Planung, Durchf&#252;hrung und Verlaufskontrolle von geeigneten Interventionen. </ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Auf beiden Workshops werden immer wieder Arbeiten auf h&#246;chstem Niveau vorgestellt, die dann zu Sonderheften, Special Issues oder Special Topics in namhaften internationalen Zeitschriften f&#252;hren <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>. So wurde auch dieses Sonderheft &#8222;Medizinische Bild- und Signalverarbeitung&#8220; in &#8222;German Medical Science (GMS) Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie&#8220; konzipiert und zusammengestellt. </Pgraph>
      <SubHeadline>Themen dieses Sonderheftes</SubHeadline>
      <Pgraph>Die ausgew&#228;hlten Beitr&#228;ge basieren auf Kurzfassungen, die von den Autoren auf den genannten Workshops &#8222;Bildverarbeitung f&#252;r die Medizin 2008&#8220; in Berlin und &#8222;Biosignalverarbeitung 2008&#8220; in Potsdam pr&#228;sentiert wurden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Arbeit von Sanz &#38; Sch&#252;pbach: &#8222;Kardiogoniometrie: eine elektrokardiografische, nicht-invasive und belastungsfreie Methode zur Erkennung der kardialen Isch&#228;mie&#8220; greift das Thema der Vitalparameterauswertung im Kontext der Pr&#228;vention und des Monitoring am Beispiel von Elektrokardiographie (EKG)-Sequenzen auf <TextLink reference="6"></TextLink>. Die kardialen Potentiale werden in einem orthogonalen dreidimensionalen (3D) System gemessen, vektoriell summiert und erlauben eine Erkennung der Myokardischaemie. Interessanter Weise sind die Prinzipien, auf der diese neue Methode beruht, schon seit langer Zeit bekannt, haben sich aber bislang im medizinischen Alltag noch nicht durchsetzen k&#246;nnen.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Bereich einer bildbasierten Befundungsunterst&#252;tzung wird von der Arbeit von Forkert et al.: &#8222;H&#228;modynamische Analyse und Klassifikation der Gef&#228;&#223;strukturen bei Patienten mit zerebralen arterioven&#246;sen Malformationen&#8220; aufgegriffen <TextLink reference="7"></TextLink>. F&#252;r die diagnostische Beurteilung der zerebralen arterioven&#246;sen Malformation (AVM), die zu neurologischen Ausf&#228;llen sowie zu dysplastischen Ver&#228;nderungen der Gef&#228;&#223;e f&#252;hren kann, wird ein Verfahren vorgestellt, bei dem auf 3D und vierdimensionalen (4D) Magnetresonanztomographie (MRT)-Bilddaten das Gef&#228;&#223;system des Gehirns segmentiert und durch eine kombinierte Analyse von Intensit&#228;t, Geschwindigkeit und des relativen Einflusszeitpunktes des Blutes charakterisiert und visualisiert wird. Die rasante Entwicklung in der Computertechnik macht es m&#246;glich, dass Volumendatens&#228;tze als Film &#252;ber die Zeit hinweg aufgenommen werden k&#246;nnen, und diese immensen Datenmengen mit neuen Methoden der medizinischen Bildverarbeitung automatisch analysiert werden k&#246;nnen. </Pgraph>
      <Pgraph>Beitr&#228;ge zur interaktiven, bildbasierten Planung von Interventionen bilden die beiden Arbeiten von Tingelhoff et al.: &#8222;Semi-Automatische Orbita-Segmentierung in CT-Bilddaten&#8220; <TextLink reference="8"></TextLink> sowie von Deserno et al.: &#8222;Ein routine-integrierbares Planungswerkzeug zur operativen Rekonstruktion der Orbita&#8220; <TextLink reference="9"></TextLink>, die sich beide mit der Segmentierung der Orbita in 3D Computertomographie (CT)-Daten besch&#228;ftigen. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Arbeit von Tingelhoff et al. stellt ein interaktives, mehrstufiges Verfahren im Kontext der Interventionsplanung minimalinvasiver endoskopischer Eingriffe an den Nasennebenh&#246;hlen vor. Auf der Basis der extrahierten Information &#252;ber die Lage, Form, Ausdehnung und Schwerpunkte der beiden Orbitae soll letztendlich ein Roboter ein Endoskop bez&#252;glich dieser Landmarken automatisch ausrichten k&#246;nnen. </Pgraph>
      <Pgraph>Alternativ dazu beschreiben Deserno et al. ein Planungswerkzeug f&#252;r die operative Rekonstruktion des Orbitabodens, bei denen vor allem das Orbitavolumen korrekt wiederhergestellt werden muss, damit die Sehf&#228;higkeit des Patienten nicht beeintr&#228;chtigt wird. Das semiautomatische Segmentierungsverfahren basiert auf aktiven Konturmodellen. Dar&#252;ber hinaus adressiert diese Arbeit aber auch die Integration der Methodik in den klinischen Alltag, um den Operateur bei der Planung und Kontrolle der Intervention direkt zu unterst&#252;tzen. </Pgraph>
      <SubHeadline>Ausblick</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Integration von Methodiken der digitalen Bild- und Signalverarbeitung in die Routinemedizin ist eine Herausforderung, der sich die medizinischen Bild- und Signalverarbeiter in zunehmendem Ma&#223;e stellen werden <TextLink reference="3"></TextLink>. Nur wenn es gelingt, die Analyseverfahren hinreichend robust zu gestalten, so dass sie auch bei den unterschiedlichen Routinequalit&#228;ten in der Bild- und Signalerzeugung verl&#228;sslich anwendbar werden, kann diese Integration nachhaltig erfolgen. Standardisierung, Interoperabilit&#228;t und Technologietransfer stehen damit im Fokus k&#252;nftiger Forschung <TextLink reference="10"></TextLink>. Nur so kann die medizinische Bild- und Signalverarbeitung fester Bestandteil k&#252;nftiger medizinischer Informationssysteme werden, die sich in zunehmendem Ma&#223;e von textbasierten zu bildbasierten Inhalten wandeln werden <TextLink reference="11"></TextLink>. Wie dieses Sonderheft eindrucksvoll zeigt, stellen sich die Mitglieder unserer Arbeitsgruppe auch weiterhin aktiv dieser Herausforderung.</Pgraph>
    </TextBlock>
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        <RefBookTitle>Bildverarbeitung f&#252;r die Medizin 2008 - Algorithmen, Systeme, Anwendungen. Proceedings des Workshops vom 06. bis 08. April 2008 in Berlin</RefBookTitle>
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        <RefISBN>978-3-540-78639-9</RefISBN>
        <RefTotal>Tolxdorff T, Braun J, Deserno TM, Handels H, Horsch A, Meinzer HP, Hrsg. Bildverarbeitung f&#252;r die Medizin 2008 - Algorithmen, Systeme, Anwendungen. Proceedings des Workshops vom 06. bis 08. April 2008 in Berlin. Berlin: Springer-Verlag; 2008. ISBN 978-3-540-78639-9.</RefTotal>
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        <RefJournal>Int J Med Inform</RefJournal>
        <RefPage>268-81</RefPage>
        <RefTotal>Haux R. Health information systems. Past, present, future. Int J Med Inform. 2006;75(3-4):268-81. DOI: 10.1016&#47;j.ijmedinf.2005.08.002</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1016&#47;j.ijmedinf.2005.08.002</RefLink>
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