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    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000109</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0001098</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Gruppenarbeit mit Wikis &#8211; Hausaufgabenbearbeitung im Prop&#228;deutikum des Modellstudiengangs Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover</Title>
      <TitleTranslated language="en">Group work with wikis &#8211; homework in the first academic year in medicine at the Hannover Medical School</TitleTranslated>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Peter L. Reichertz Institut f&#252;r Medizinische Informatik der Technischen Universit&#228;t Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Deutschland<Affiliation>Peter L. Reichertz Institut f&#252;r Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Marianne.Behrends&#64;plri.de</Email>
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          <LastnameHeading>Kr&#252;ckeberg</LastnameHeading>
          <Firstname>J&#246;rn</Firstname>
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        <Email>Joern.Krueckeberg&#64;plri.de</Email>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Nieren- und Hochdruckerkrankungen, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>Haller.Hermann&#64;mh-hannover.de</Email>
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          <Affiliation>Peter L. Reichertz Institut f&#252;r Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>Herbert.Matthies&#64;plri.de</Email>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <Keyword language="de">medizinische Ausbildung</Keyword>
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    <DatePublished>20101220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>6</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Sonderheft "Computergest&#252;tzte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin"</IssueTitle>
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    <ArticleNo>09</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Wikis bieten f&#252;r das kollaborative Verfassen von Texten eine einfach zu bedienende Arbeitsumgebung. Die Verwendung von Wikis f&#252;r die Gruppenarbeit im Rahmen einer Hausaufgabe zu Beginn des Medizinstudiums wird im Beitrag geschildert. Die Evaluationsdaten zeigen dabei, dass Wikis zwar einfach zu bedienen sind, dass die interpersonelle Zusammenarbeit aber der Unterst&#252;tzung bedarf, um zu Ergebnissen bei der Gruppenarbeit zu gelangen, die f&#252;r alle Beteiligten befriedigend sind. Das Interesse der Studierenden ebenso wie auch die Fachdiskussionen lassen es dabei notwendig erscheinen, &#252;ber einen vermehrten Einsatz sogenannter Web 2.0-Software in der Lehre nachzudenken, um den Studierenden zu erm&#246;glichen, die f&#252;r sie langfristig erforderlichen Erfahrungen und sozialen Kompetenzen damit zu erwerben.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>With wikis, an easy to use working environment for collaborative writing can be designed. This paper describes the experience of using wikis for collaborative home work during the first academic year of medicine. The evaluation shows that a wiki in fact is simple to use, but additional support for interpersonal cooperation is necessary in order to organise the collaborative group work in a satisfactory way for all participants. The concerns expressed by the students as well as the discussions among experts seem to necessitate an increased use of so called social software technologies in teaching. This way, the students can gain experiences and social skills that are essential in the long run. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Medizinische Problemstellungen stehen in komplexen Zusammenh&#228;ngen. Ethische und normative Fragen, wie auch soziale und wirtschaftliche Aspekte sind ebenso Teil des &#228;rztlichen Handelns wie naturwissenschaftliche Erkenntnisse <TextLink reference="1"></TextLink>. Dabei geht es in der Medizin jedoch in erster Linie um menschenbezogenes Handeln. Im Curriculum des Modellstudiengangs HannibaL <TextLink reference="2"></TextLink>, der 2006 an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) etabliert wurde, steht daher der Patient und seine Erkrankungen im Mittelpunkt der Ausbildung. Dar&#252;ber hinaus wurde der Prozess der Selbstreflexion des eigenen &#228;rztlichen Handelns von Anfang an in das Unterrichtskonzept integriert.</Pgraph><Pgraph>Das Studium der Humanmedizin beginnt in Hannover mit einem mehrw&#246;chigen interdisziplin&#228;ren Prop&#228;deutikum, in dem die Studierenden erste Patientenkontakte erleben und sich mit den verschiedenen Aufgaben- und Verantwortungsgebieten einer &#228;rztlich handelnden Person auseinandersetzen. Durch Vorlesungen, &#220;bungen und in Kursen lernen die Studierenden w&#246;chentlich unterschiedliche Krankheitsbilder kennen und werden so in die klinischen und ambulanten Aspekte der Humanmedizin eingef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>Im Wintersemester 2009&#47;2010 sollten die Studierenden des 1. Studienjahres anhand von vier Fallbeschreibungen die &#228;rztliche Rolle in unterschiedlichen historischen und soziokulturellen Zusammenh&#228;ngen analysieren. Die Fallbeispiele stellten dabei &#228;rztliches Handeln in zum Teil sehr fremdartigen gesellschaftlichen und medizinischen Zusammenh&#228;ngen dar. Der erste Fall beschrieb den langwierigen Anamnese- und Therapieprozess eines Schamanen in Afrika bei der Behandlung einer Epilepsie, ein anderer Fall war zu Beginn des 11. Jahrhunderts angesiedelt und beschrieb das &#228;rztliche Handeln einer kr&#228;uterkundigen Nonne. Die anderen beiden Fallbeispiele stellten dagegen die gegenw&#228;rtigen Bedingungen des &#228;rztlichen Alltags in einer Notfallaufnahme und in einer Arztpraxis dar. In allen Fallbeispielen wurde den Studierenden eine teilnehmende Rolle im Geschehen zugewiesen. So wurde z.B. das Zusammentreffen mit dem Medizinmann im Rahmen eines studentischen Austauschsprogramms beschrieben. Der Bezug zum eigenen Selbstverst&#228;ndnis &#252;ber das &#228;rztliche Handeln sollte durch die pers&#246;nliche Einbindung erh&#246;ht werden.</Pgraph><Pgraph>Die Studierenden erhielten die Aufgabe, in Form einer einw&#246;chigen Hausarbeit schriftlich zu den Fallbeispielen Stellung zu nehmen. Dabei sollten sie sich mit der Rolle des Arztes innerhalb der Arzt-Patienten-Beziehung auseinandersetzen und der Frage nachgehen, welche Vorstellung des Arztes und der Krankheit jeweils in den Fallbeispielen sichtbar werden. Die Fallbeispiele bildeten so die Grundlage f&#252;r eine auf das &#228;rztliche Handeln ausgerichtete Selbst- und Weltreflexion der Studierenden. </Pgraph><Pgraph>Die Bearbeitung der Fallbeispiele erfolgte als einw&#246;chige Hausaufgabe, die nicht benotet wurde. Sie konnte in Einzel- oder Gruppenarbeit durchgef&#252;hrt werden. F&#252;r die Gruppenarbeiten sollten die Studierenden je Arbeitsgruppe ein Wiki im Lernmanagementsystem (LMS) ILIAS der MHH nutzen. </Pgraph><Pgraph>Die Wiki-Technologie kann als Werkzeug gesehen werden, mit dem Hypertexte erstellt werden k&#246;nnen, die frei und direkt &#252;ber das Internet editierbar sind <TextLink reference="3"></TextLink>. Wikis eignen sich besonders f&#252;r kollaboratives und reflexives Schreiben, da der Prozess der Textbearbeitung stets protokolliert wird <TextLink reference="4"></TextLink>. Als internetbasierte Software f&#252;r das kollaborative Erstellen von Texten bietet ein Wiki die M&#246;glichkeit, dass verschiedene Personen zeit- und ortsunabh&#228;ngig zusammenarbeiten. Neben der Grundfunktion der freien Editierbarkeit zeichnen sich Wikis durch eine einfache Bedienung und eine generelle Transparenz &#252;ber die jeweiligen Versionen und Bearbeitungszust&#228;nde der Texte durch die verschiedenen Autoren aus. Erst diese Transparenz erm&#246;glicht die unkomplizierte Zusammenarbeit verschiedener gleichberechtigter Personen bei der Erstellung von Texten und dokumentiert gleichsam den Prozess der Texterstellung auch f&#252;r andere Personen, wie z.B. einer Lehrperson. </Pgraph><Pgraph>Die relativ kurze Bearbeitungszeit der Wikis w&#228;hrend der Hausaufgabe im Prop&#228;deutikum, die weniger als ein Woche umfasste, legte den Fokus aber weder auf den Erstellungsprozess noch auf die Qualit&#228;t der Texte. Ziel war es vielmehr, die Studierenden zu einer gemeinsamen Bearbeitung der Hausaufgabe zu motivieren und ihnen dabei die Funktionsweise eines Wikis n&#228;herzubringen. Aus mediendidaktischer Sicht stellte sich dabei die Frage, wie die Arbeit mit den Wikis von den Studierenden erlebt wurde und ob die Gruppenbildung in ILIAS gerade f&#252;r Erstsemester die M&#246;glichkeit bietet, neue Kontakte zu kn&#252;pfen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Material und Methoden">
      <MainHeadline>Material und Methoden</MainHeadline><Pgraph>Wikis geh&#246;ren seit der Version 3.10 zum Funktionsumfang von ILIAS. So k&#246;nnen innerhalb des Lernmanagementsystems Wikis als Lernobjekte in ILIAS eingef&#252;gt werden. Der Funktionsumfang entspricht dem anderer Wiki-Softwarepakete und umfasst damit auch das Vergleichen von Versionen, das R&#252;ckg&#228;ngigmachen von &#196;nderungen oder die Auflistung der Mitwirkenden.</Pgraph><Pgraph>Seit 2007 erhalten alle Studierenden der MHH zu Beginn ihres Studiums einen Zugang zu dem Lernmanagementsystem ILIAS. ILIAS dient als zentrales Lernportal der MHH, &#252;ber das sowohl fachliche als auch administrative Inhalte f&#252;r die Studierenden ver&#246;ffentlicht werden. In erster Linie nutzen die Studierenden ILIAS in der MHH daher rezipierend. Nur vereinzelt wird ILIAS in Seminaren auch als aktive Arbeitsplattform eingesetzt.</Pgraph><Pgraph>Um die Bearbeitung der Hausaufgaben f&#252;r die insgesamt 317 Studierenden zu organisieren, wurden 22 Gruppen in ILIAS erstellt. Durch sogenannte Gruppen ist es in ILIAS m&#246;glich, Personen, die keine Editierrechte f&#252;r das Lernmanagementsystem besitzen, f&#252;r gesonderte Bereiche Schreibrechte einzurichten. So k&#246;nnen auch Studierende, die sonst keine Berechtigung haben innerhalb von ILIAS Inhalte zu bearbeiten, an Wikis arbeiten. Die Gruppen zur Hausaufgabenbearbeitung wurden nach ber&#252;hmten Personen benannt. Anstatt einer ausschlie&#223;lich numerischen Benennung sollten die Namen zu einer st&#228;rkeren Identifizierung der Studierenden mit ihrer Gruppe f&#252;hren. Innerhalb der Gruppen wurde jeweils ein Wiki mit den Fallbeispielen angelegt. Au&#223;erdem wurden einige Unterseiten in jedem Wiki angelegt, auf denen die Studierenden ihre Texte einf&#252;gen konnten. Die Wikis f&#252;r die Hausaufgabe im Prop&#228;deutikum waren somit bereits vorstrukturiert und konnten nach dem vorgegebenen Schema von den Studierenden bearbeitet werden. Die Einarbeitung in die Benutzung der Wikis wurde damit sehr niedrigschwellig gehalten, sodass die Studierenden umgehend mit dem Erstellen der Texte beginnen konnten.</Pgraph><Pgraph>Die Studierenden konnten einer der 23 Gruppen beitreten und dann gemeinsam an den Fallbeschreibungen arbeiten. Studierende, die Einzelarbeiten abgeben wollten, konnten diese in ILIAS hochladen. W&#228;hrend der Vorlesung, in der die Hausaufgabe bekannt gegeben wurde, erhielten die Studierenden eine kurze Einf&#252;hrung in die Bearbeitung eines Wikis in ILIAS. Eine Einf&#252;hrung in ILIAS hatten die Studierenden bereits einige Tage vorher erhalten. Die Bearbeitung der Hausaufgabe sollte innerhalb von sechs Tagen erfolgen. F&#252;r R&#252;ckfragen stand den Studierenden ein Forum in ILIAS zur Verf&#252;gung und sie hatten die M&#246;glichkeit, die betreuenden Dozenten per <TextGroup><PlainText>E-Mail</PlainText></TextGroup> zu kontaktieren. Zur Organisation ihrer Zusammenarbeit konnten die Studierenden auch innerhalb ihrer Gruppe ein Forum anlegen oder &#252;ber ILIAS eine E-Mail an alle Gruppenmitglieder versenden.</Pgraph><Pgraph>Von den 317 Studierenden entschieden sich 272 Studierende daf&#252;r, die Bearbeitung der Hausaufgabe in der Gruppe mit einem Wiki durchzuf&#252;hren. Aufgrund der kurzen Einweisung in die Bedienung der Software, verbunden mit der Erfahrung, dass einige Studierende gerade in den ersten Wochen des Studiums technisch oft noch nicht gut ausger&#252;stet sind, &#252;berraschte das rege Interesse an den Wikis. In einer abschlie&#223;enden Evaluation wurden die Studierenden darum nach ihren Erfahrungen bei der Hausaufgabenbearbeitung mit den Wikis befragt. Dabei standen Aspekte hinsichtlich der Gruppenbildung, der Organisation der Gruppenarbeit und der inhaltlichen Zusammenarbeit im Vordergrund. Fragen nach der Nutzerfreundlichkeit der Software wurden bewusst ausgeklammert, denn es war nicht das Ziel des Einsatzes, die grunds&#228;tzliche Bedienbarkeit von Wikis zu untersuchen. Da in der MHH die Lehrevaluation eine wichtige Rolle spielt und die Befragung der Studierenden bereits einen gro&#223;en Umfang hat, wurde zudem versucht, die Evaluation des Wiki-Einsatzes auf wenige Fragestellungen zu fokussieren. Bereits die erste Frage differenzierte zwischen Wiki-Nutzern und denjenigen, die ihre Hausaufgabe alleine ohne Wikis bearbeitet hatten. Beide Gruppen wurden dann nach den Gr&#252;nden f&#252;r ihre Wahl gefragt. Die Wiki-Nutzer wurden au&#223;erdem in weiteren Fragebl&#246;cken nach ihren Erfahrungen bei der Gruppenbildung, der Organisation der Gruppendiskussionen und der Zusammenarbeit am Wiki befragt. Die unterschiedlichen Items wurden mit einer f&#252;nfstufigen Likert-Skala bewertet werden. Zu jedem Fragenblock gab es au&#223;erdem die M&#246;glichkeit der Eingabe von Freitexten. F&#252;r die Auswertung der Ergebnisse werden im Folgenden die Votierungen der Zustimmung und der Ablehnung zusammengefasst. Die Befragung wurde online mit dem Umfragetool von ILIAS durchgef&#252;hrt. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline><Pgraph>Nach etwa einer Woche lagen als Ergebnisse der Hausaufgaben 38 Einzelarbeiten und 23 Wikis mit &#252;ber 130 DIN A4 Seiten Text vor. Dieser Umfang machte es nicht m&#246;glich, allen Studierenden ein detailliertes Feedback in angemessener Zeit zu geben. Nach einer ersten Sichtung der Hausaufgaben wurden darum in der Vorlesung verschiedene Aspekte diskutiert, die das Bild des Arztes und die gesellschaftlichen Vorstellungsbilder von Krankheiten bestimmen. Erfreulich war, dass die Studierenden in ihren Texten sehr differenzierte und vorurteilsfreie Einsch&#228;tzungen der F&#228;lle vornahmen. Ethische Gesichtspunkte und wirtschaftliche Abh&#228;ngigkeiten wurden ebenso diskutiert wie die notwendigen &#228;rztlichen Kompetenzen. Unabh&#228;ngig von den gesellschaftlichen Zusammenh&#228;ngen, in denen die F&#228;lle verankert waren, erkannten sie die jeweiligen Auspr&#228;gungen &#228;rztlicher Tugenden wie Helfen, Sorgen, Forschen, Vertrauen aufbauen sowie die Achtung des Patienten und waren in der Lage, auch in verschiedenen Kontexten &#228;rztliche Kompetenzen, wie Zuh&#246;ren, Untersuchen, Wissen anwenden und Zusammenh&#228;nge erkennen, zu bestimmen. Die teilweise sehr umfangreichen Ausarbeitungen zeugen auch vom Interesse und der F&#228;higkeit, die Bedingungen des &#228;rztlichen Handelns in unterschiedlichen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Kontexten komplex und diskursiv zu behandeln.</Pgraph><Pgraph>Die Evaluation fand einige Tage nach dem Abgabetermin f&#252;r die Hausaufgaben statt. Von den 317 Studierenden, die per E-Mail angeschrieben wurden, haben 155 an der Befragung teilgenommen, von denen wiederum 133 angaben, ein Wiki zur Bearbeitung der Hausaufgabe genutzt zu haben. Studierende, die kein Wiki genutzt haben, gaben als Gr&#252;nde f&#252;r ihre Entscheidung vorrangig an, dass sie ihre Hausaufgaben alleine erstellen wollten oder dass ihnen die Arbeit mit dem Wiki zu kompliziert erschien. Den Aussagen, die das Bed&#252;rfnis die eigenen Arbeitsergebnisse zu sch&#252;tzen thematisierten, wurde von der Mehrzahl jedoch nicht zugestimmt. Nur vereinzelt (unter 5 von 22) stimmten die Studierenden Aussagen zu, die als Grund f&#252;r die Arbeit ohne Wikis den Wunsch angaben, eigene Arbeitsergebnisse nicht mit anderen zu teilen oder von anderen bewerten zu lassen.</Pgraph><Pgraph>Als Gr&#252;nde f&#252;r die Gruppenarbeit gaben 96 Studierende an, interessiert an der Arbeit mit der Software eines Wikis zu sein. 119 gaben an, sich mit anderen austauschen zu wollen. Noch 82 wollten andere Kommilitonen kennenlernen (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Gruppengr&#246;&#223;e f&#252;r die Bearbeitung der Hausaufgabe war auf max. 15 Teilnehmer beschr&#228;nkt, einige Studierende bildeten aber auch kleinere geschlossene Gruppen, in denen sie mit Kommilitonen, die sie bereits kannten, zusammenarbeiteten. Auf Wunsch der Studierenden wurden diese Gruppen dann f&#252;r andere geschlossen. Nach etwa drei Tagen war die Gruppenzuordnung abgeschlossen und die Studierenden, die ein Wiki bearbeiten wollten, hatten sich auf 23 Gruppen aufgeteilt, wovon 7 Gruppen nur sechs oder weniger Mitglieder enthielten.</Pgraph><Pgraph>Laut den Angaben in der Evaluation erfolgte die Gruppenfindung &#252;berwiegend durch pers&#246;nliche Kontakte. Von den 133 Studierenden, die an der Befragung teilnahmen und Wikis bearbeitet hatten, gaben 92 an, sich gemeinsam mit Kommilitonen in eine Gruppe eingetragen zu haben. </Pgraph><Pgraph>Auch die Gruppendiskussionen zum Thema der Hausarbeit fanden gr&#246;&#223;tenteils bei pers&#246;nlichen Treffen statt (insgesamt 78 Nennungen). 62 Personen gaben aber auch an, dass sie die Diskussions- und Kommentarfunktion in ILIAS nutzten (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). Diese Ergebnisse korrelieren stark mit den protokollierten Aktivit&#228;ten in ILIAS. Auf das Forum zur Bearbeitung der Hausaufgabe gab es 427 Lesezugriffe innerhalb der ersten drei Tage. Etwa 30 E-Mails zur Abstimmung von Terminen oder zur Kl&#228;rung von Verst&#228;ndnisfragen wurden w&#228;hrend der ersten Tage der Bearbeitungszeit innerhalb der ILIAS-Gruppen versendet. </Pgraph><Pgraph>Nur 9 der Befragten stimmten der Aussage zu, durch die Gruppenarbeit neue Kommilitonen kennengelernt zu haben, 90 stimmten dieser Aussage dagegen nicht oder eher nicht zu. Positiv wurde von den Studierenden bewertet, dass die Hausarbeit durch die Wikis flexibel gestaltet werden konnte und dass die Zusammenarbeit unproblematisch war (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>12 Studierende haben sich auch in den Freitextangaben zu ihren Erfahrungen mit den Wikis ge&#228;u&#223;ert und dabei unterschiedliche Kritikpunkte bei der Arbeit mit Wikis benannt. Aufgrund fehlender Kooperation der anderen Studierenden sahen einige Studierende die Arbeit mit den Wikis als schwierig an, was einige auch auf die mit 15 Teilnehmern zu gro&#223;en Gruppen zur&#252;ckf&#252;hrten. Interessant ist, dass einige Studierende auch grunds&#228;tzlich mit der Arbeitsweise eines Wikis Probleme hatten und es als wenig erfreulich empfanden, dass ihre Texte von anderen ohne vorherige Absprache ge&#228;ndert wurden. Zwei Studierende halten ein Wiki f&#252;r diskursive Aufgaben grunds&#228;tzlich f&#252;r ungeeignet, da die f&#252;r sie notwendige Autorenschaft eines Beitrags im Wiki verloren geht. Sie w&#252;nschen sich klarere Regeln bez&#252;glich der Zusammenarbeit und eine eindeutige Zuordnung der Textabschnitte zu einzelnen Personen. Einige Gruppen hatten das Problem der Zuordnung der Texte dadurch versucht zu l&#246;sen, dass die Autoren ihren Beitrag zu einem Text kennzeichneten und die anderen Gruppenmitglieder diese Abschnitte nur kommentierten und nicht ohne R&#252;ckmeldung editierten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diskussion">
      <MainHeadline>Diskussion</MainHeadline><Pgraph>Die Ergebnisse zeigen, dass auch in Zeiten des Social Webs die pers&#246;nlichen Kontakte f&#252;r die Studierenden wichtig sind. Die Gruppenfindung und die Organisation der Zusammenarbeit fanden vorrangig au&#223;erhalb der Lernplattform ILIAS und der Wikis statt. Die M&#246;glichkeit sich &#252;ber ILIAS in Gruppen einzutragen, f&#252;hrte auch nur vereinzelt dazu, dass Studierende neue pers&#246;nliche Kontakte aufbauten und andere Kommilitonen kennenlernten. Dass der Einsatz von Wikis daher eher eine erg&#228;nzende Arbeitsform ist und gemeinsame Treffen nicht ersetzt, konnten auch Richter und Ruhl bei der Befragung von Studierenden zur Nutzung von Wikis im sozial- und kulturwissenschaftlichen Studium feststellen <TextLink reference="5"></TextLink>. In der Medizinischen Hochschule Hannover wurden, wie die Ergebnisse zeigen, von den Studierenden dennoch auch digitale Kommunikationsformen wie die Kommentarfunktion der Wikis oder E-Mails f&#252;r Gruppendiskussionen genutzt. </Pgraph><Pgraph>Doch ob nun durch ein Online-Medium vermittelt oder im direkten Austausch, die Kollaboration an gemeinsamen Texten wird nicht von allen Studierenden als Bereicherung erlebt und birgt f&#252;r sie gewisse Risiken. Die unklare Urheberschaft und den mangelnden Schutz der eigenen Gedanken beschreiben auch Wheeler et al. in der Einsch&#228;tzung der Studierenden als irritierende Defizite bei der Arbeit mit den Wikis <TextLink reference="6"></TextLink>. Die Transformation der klassischen Autorenschaft von der individuellen Urheberschaft hin zu einem Autorenkollektiv ist aber gerade eines der zentralen Merkmale eines Wikis und damit Ausdruck eines sich ver&#228;ndernden Umgangs der Menschen mit Informations- und Kommunikationstechnologien <TextLink reference="7"></TextLink>. Der darin angelegte Wandel in der Wertsch&#228;tzung intellektueller Leistungen, bei dem nicht mehr der individuelle Beitrag, sondern das Ergebnis der Gruppenarbeit im Vordergrund steht, entspricht aber nicht der Praxis und dem Prinzip von Leistungsbewertungen in formalen Lehrkontexten. Diese Ambivalenz muss letztlich auch die Studierenden irritieren. Dennoch lassen die regen Diskussionen zwischen den Studierenden und auch einige R&#252;ckmeldungen erkennen, dass ein Austausch von den meisten Studierenden gew&#252;nscht ist und als anregend erlebt wird. Dieser Austausch kann auch webbasiert stattfinden, denn weder gab es technische Probleme, noch hatten die Studierenden Ber&#252;hrungs&#228;ngste mit der Software. Bez&#252;glich der inhaltlichen Zusammenarbeit scheint es aber sinnvoll, genaue Regeln aufzustellen, die als Hilfestellung f&#252;r die Organisation und zur Strukturierung der Gruppenprozesse dienen k&#246;nnen. De Wever et al. <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink> beschreiben eine Reihe von Ans&#228;tzen und Ideen zur Strukturierung der Zusammenarbeit von Studierenden. Dabei werden den Gruppenmitgliedern durch Rollen bestimmte Funktionen in der Zusammenarbeit zugewiesen. De Wever et al. unterscheiden bei der Gruppenarbeit zwischen: starter, summariser, moderator, theoretician, and source searcher. Die einzelnen Studierenden nehmen dabei abwechselnd aktiv eine Rolle in der Gruppe ein, die sie sonst nur unbewusst ausf&#252;llen w&#252;rden. Dieses Rollenmodell eignet sich besonders f&#252;r langfristig angelegte Gruppenarbeiten. Bei einer kurzen Phase der Gruppenarbeit ist es eher notwendig, explizite Regeln f&#252;r das Verfassen der Texte zu erstellen. Da die Wikis in ILIAS nur eingeschr&#228;nkte M&#246;glichkeiten eines Rechtemanagements bieten, m&#252;ssen diese Regeln ein solches ersetzen. So muss in der Gruppe festgelegt werden, wie die Autoren von Texten gekennzeichnet werden und wer das Recht hat, diese zu &#228;ndern oder zu kommentieren. Im ersten Schritt w&#252;rden so alle Gruppenmitglieder ihre Inhalte beitragen. Nach einer Phase der Diskussion und Kommentierung kann die Gruppe dann eine Person w&#228;hlen, die die sprachliche &#220;berarbeitung der Texte &#252;bernimmt. Bei zuk&#252;nftigen Eins&#228;tzen der Wikis sollten die Studierenden darum Hilfestellungen f&#252;r die Zusammenarbeit in der Gruppe erhalten. Auch die Bereitstellung von ausf&#252;hrlichen Anleitungen zur Nutzung der Wikis in ILIAS erscheint sinnvoll, denn bei dem ersten Einsatz im Prop&#228;deutikum nutzten nur wenige Studierenden die hypertextuellen oder multimedialen Gestaltungsm&#246;glichkeiten eines Wikis. </Pgraph><Pgraph>Langfristig interessant ist aber, dass die intensive Arbeit mit ILIAS durch die Bearbeitung der Wikis w&#228;hrend der Hausaufgaben bei den Studierenden das Interesse weckte, auch andere Lernaktivit&#228;ten mit dem Lernmanagementsystem ILIAS zu gestalten. Als die Studierenden einige Zeit sp&#228;ter im Rahmen einer Vorlesung aufgefordert wurden, eine Abstimmung durchzuf&#252;hren, wandte sich der Jahrgangssprecher an die E-Learning-Beauftragte der Hochschule und bat um Informationen, ob eine solche Umfrage von den Studierenden &#252;ber ILIAS durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnte. Den Studierenden wurde daraufhin ein eigener Lernbereich in ILIAS eingerichtet. Dort erstellten die Studierenden in der Folgezeit eigene Umfragen, organisierten Lerngruppen und luden Dateien hoch. Diese sehr schnelle Adaption des Lernmanagementsystems der MHH f&#252;r eigene Lernzwecke ist besonders erw&#228;hnenswert in Hinblick auf eine Langzeituntersuchung von <TextGroup><PlainText>Littl</PlainText></TextGroup>ejohn et al. <TextLink reference="10"></TextLink>. In einer &#252;ber vier Jahre angelegten Studie zwischen 2001 und 2004 in Gro&#223;britannien &#252;ber die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien stellten die Autoren fest, dass Studierende zwar privat diese Technologien nutzen, doch dieser Umstand nicht bedeutet, dass sie diese auch effektiv zur Unterst&#252;tzung ihres eigenen Lernen einsetzen k&#246;nnen. Die Autoren vermuten, dass die Studierenden durch eine private Nutzung keine Vorstellung davon entwickeln, wie internetbasierte Anwendungen formale Lernanforderungen f&#246;rdern k&#246;nnen. Das in der Studie beobachtete Verhalten der Studierenden mag sich in der letzten Jahren zunehmend gewandelt haben, je mehr in den Hochschulen webbasierte Lernangebote zur Verf&#252;gung gestellt werden. Nach der Studie von Kleimann et al. gaben 2004 nur 68&#37; der Studierenden an, lehrveranstaltungsbegleitende digitale Medien zu nutzen, 2008 waren es schon 93&#37; <TextLink reference="11"></TextLink>. Und immerhin nutzen 59&#37; der Studierenden 2008 internetbasierte Kommunikationsangebote zur Kl&#228;rung von Fragen f&#252;r das Selbststudium, 55&#37; zur Pr&#252;fungsvorbereitung und noch 49&#37; zum Austausch von Literatur, auch wenn mit 72&#37; die Kommunikation mit Freunden f&#252;r viele Studierende im Vordergrund steht. Aufgrund verschiedener Studien kommt Schulmeister zum Schluss, dass die Nutzung von sogenannten Web 2.0-Anwendungen, also von internetbasierten Angeboten, die insbesondere der Zusammenarbeit und dem Informationsaustausch in einem Kollektiv dienen, bei den Studierenden eher im privaten Bereich liegt <TextLink reference="12"></TextLink>. Damit ein Transfer von der Freizeit auf das Lernen funktionieren kann, fordert Schulmeister, dass Lehrer, Dozenten und Hochschullehrer &#8222;ihre Studierenden in die sinnvolle Nutzung von neuen Lern- und Arbeitsmethoden einf&#252;hren und sie f&#252;r einen bedeutungsvollen Gebrauch im Lernen motivieren&#8220; <TextLink reference="13"></TextLink>. Denn dass die alleinige Kenntnis von Web 2.0-Anwendungen nicht gleichsam bedeutet, dass Studierende diese auch aktiv und nicht nur passiv konsumierend nutzen, darauf verweisen auch die Untersuchungen von Ebner und Schiefner. Aufgrund der Befragung von Studierenden an der TU Graz kommen sie zu dem Schluss, dass es nicht ausreicht, den Studierenden &#8222;diese oder jene Web 2.0-Applikation zu empfehlen und darauf zu hoffen, dass diese die Applikation nun partizipativ und hoch elaboriert nutzen&#8220; <TextLink reference="14"></TextLink>. Die aktive Nutzung des Lernmanagementsystems ILIAS im eigenen Lernbereich nach Abschluss der Hausaufgabe l&#228;sst aber vermuten, dass die Studierenden sehr schnell weitere Lernm&#246;glichkeiten mit internetbasierten Angeboten adaptieren, wenn durch eine betreute Arbeit die ersten Ber&#252;hrungs&#228;ngste &#252;berwunden werden. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Konklusion">
      <MainHeadline>Konklusion</MainHeadline><Pgraph>Die Kombination von Gruppen in ILIAS mit je einem eigenen Wiki bot technisch eine gute M&#246;glichkeit, in einer gro&#223;en Kohorte die kollaborative Bearbeitung von Hausaufgaben zu realisieren. Bei der Bedienung des Wikis ben&#246;tigten die Studierenden nach einer kurzen Einarbeitung kaum Hilfestellungen. Mehr Unterst&#252;tzungsbedarf scheint es dagegen bei den sozialen Aspekten einer Gruppenarbeit zu geben. F&#252;r zuk&#252;nftige Einsatzbereiche von Wikis f&#252;r kollaboratives Schreiben sollten daher die gruppendynamischen Prozesse st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden und sowohl die Vorteile als auch die Probleme bei der Zusammenarbeit in den Gruppen Teil des Unterrichtskonzepts sein. Werden Regeln f&#252;r kollaboratives Lernen und Arbeiten explizit ge&#252;bt, wird der Einsatz von Wikis und das gemeinsame Schreiben von den Studierenden sicherlich noch positiver bewertet, und kann so zur Basis f&#252;r den Erwerb von Kompetenzen werden, die notwendig sind f&#252;r vielf&#228;ltige Situationen der Zusammenarbeit in Studium und Beruf. </Pgraph><Pgraph>Der Einsatz von Web 2.0-Technologien, die einen partizipierenden Umgang mit Informationen und mit verschiedenen Kommunikationsformen einfordern, sollte in der Hochschullehre weiter ausgebaut werden, um den Studierenden zu erm&#246;glichen, im Konzept ihrer Ausbildung Erfahrungen mit diesen Technologien f&#252;r zuk&#252;nftige berufliche und wissenschaftliche Anwendungsbereiche zu sammeln.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Anzahl der Nennungen zu den Gr&#252;nden f&#252;r die Bearbeitung der Hausaufgabe in Gruppenarbeit mit Hilfe eines Wikis (Mehrfachnennungen m&#246;glich, n&#61;133)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Anzahl der Nennungen zur Nutzung verschiedener Kommunikationsmittel bei der Diskussion der Hausaufgabe (Mehrfachnennungen m&#246;glich, n&#61;133)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Anzahl der Nennungen zu den Erfahrungen bei der Arbeit mit dem Wiki (Mehrfachnennungen m&#246;glich, n&#61;133)</Mark1></Pgraph></Caption>
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