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    <Identifier>mibe000130</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000130</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0001302</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Ein Online-Studiengang f&#252;r Hebammen an einer Pr&#228;senzuniversit&#228;t</Title>
      <TitleTranslated language="en">An online course of studies for midwives at a presence university</TitleTranslated>
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        <Address>Peter L. Reichertz Institut f&#252;r Medizinische Informatik, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Deutschland<Affiliation>Peter L. Reichertz Institut f&#252;r Medizinische Informatik, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>behrends.marianne&#64;mh-hannover.de</Email>
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        <Address>AG Hebammenwissenschaft, Klinik f&#252;r Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland<Affiliation>AG Hebammenwissenschaft, Klinik f&#252;r Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Bernloehr.Annette&#64;mh-hannover.de</Email>
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          <Firstname>Mechthild M.</Firstname>
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        <Address>AG Hebammenwissenschaft, Klinik f&#252;r Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland<Affiliation>AG Hebammenwissenschaft, Klinik f&#252;r Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
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        <Address>Peter L. Reichertz Institut f&#252;r Medizinische Informatik, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland<Affiliation>Peter L. Reichertz Institut f&#252;r Medizinische Informatik, Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Matthies.Herbert&#64;mh-hannover.de</Email>
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      <Keyword language="de">Hebammen</Keyword>
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    <DatePublished>20130131</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Technologiegest&#252;tztes Lehren und Lernen in der Medizin</IssueTitle>
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    <ArticleNo>02</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>An der Medizinischen Hochschule Hannover startete im September 2009 der erste Jahrgang des Europ&#228;ischen Masterstudiengangs f&#252;r Hebammenwissenschaft. Um insbesondere berufst&#228;tigen Hebammen den Zugang zum Masterstudiengang zu erm&#246;glichen, wurde dieser &#252;berwiegend als Online-Angebot konzipiert. Als zentrale Lernplattform f&#252;r den Online-Studiengang wurde das an der Medizinischen Hochschule Hannover etablierte Lernmanagementsystem ILIAS genutzt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>In September 2009, the first cohort of the European Master of Science in midwifery programme started at the Hannover Medical School. To enable practising midwives to participate, the lectures, seminars and tutorials were primarily offered online. As platform the online learning management system ILIAS was used, which is well established for other study programmes at the Hannover Medical School.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Der Europ&#228;ische Masterstudiengang f&#252;r Hebammenwissenschaft">
      <MainHeadline>Der Europ&#228;ische Masterstudiengang f&#252;r Hebammenwissenschaft</MainHeadline><Pgraph>Mit dem Ziel, die wissenschaftliche Fundierung der Hebamment&#228;tigkeit in Europa zu forcieren, haben sich f&#252;nf Universit&#228;ten zusammengeschlossen, um einen Europ&#228;ischen Masterstudiengang f&#252;r Hebammenwissenschaft aufzubauen <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Unter der Leitung der Glasgow Caledonian University (GCU) wurde von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Zuyd University Maastricht (ZU), der Haute &#201;cole Specialis&#233;e de Suisse Occidentale Lausanne (HES-SO) und dem University College of Health Studies Ljubljana (UL) ein gemeinsames, modular aufgebautes Curriculum entwickelt, das den Studierenden erm&#246;glicht, Module an allen beteiligten Universit&#228;ten zu belegen. Um insbesondere berufst&#228;tigen Hebammen den Zugang zum Masterstudiengang zu erm&#246;glichen, wurde dieser als &#252;berwiegendes Online-Angebot konzipiert <TextLink reference="5"></TextLink>. Die europ&#228;ische Ausrichtung des Studiengangs bietet den Hebammen au&#223;erdem die M&#246;glichkeit, die Bedingungen der Schwangerenversorgung und der Geburtshilfe in anderen L&#228;ndern kennen zu lernen. Im September 2009 startete an der Medizinischen Hochschule Hannover der erste Jahrgang des Europ&#228;ischen Masterstudiengangs f&#252;r Hebammenwissenschaft <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die didaktische Leitmethode des Europ&#228;ischen Masterstudiengangs f&#252;r Hebammenwissenschaft ist das <Mark2>inquiry based learning</Mark2>, eine Form des problembasierten Lernens. Je nach Thematik dient dabei die Beschreibung einer geburtshilflichen Situation, ein Statement zur Qualit&#228;t von Leitlinien oder ein gesundheitspolitisches Versorgungsproblem als Ausgangstext f&#252;r die studentische Gruppenarbeit. In Gruppen von drei bis maximal acht Personen diskutieren die Studierenden die verschiedenen Aspekte der im Ausgangstext beschriebenen Szenarien. Sie legen daraufhin die f&#252;r sie zentralen Fragestellungen fest und bearbeiten diese eigenst&#228;ndig. Die Studierenden entwickeln einen gemeinsamen Arbeitsplan, recherchieren die notwendige Literatur und erstellen ein gemeinsames Arbeitsergebnis. Ziel des Unterrichtskonzeptes ist es, dass die Studierenden lernen, relevante Fragestellungen in ihrem beruflichen Kontext zu erkennen, und diese alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Bearbeitung der Szenarien erfolgt im Wochenrhythmus. Innerhalb eines mit 15 Bologna-konformen Leistungspunkten (European Credit Transfer System) zertifizierten Moduls bearbeiten die Studierenden so etwa 12 Themengebiete. Dar&#252;ber hinaus wird ein Thema in einer mehrw&#246;chigen Hausarbeit vertieft.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Struktur des Studiengangs in ILIAS">
      <MainHeadline>Struktur des Studiengangs in ILIAS</MainHeadline><Pgraph>Als zentrale Lernplattform f&#252;r den Hebammenstudiengang wird das an der MHH etablierte Lernmanagementsystem ILIAS genutzt. Innerhalb von ILIAS k&#246;nnen unterschiedliche Ressourcen zur Gestaltung einer Lernumgebung genutzt werden. Zur Strukturierung k&#246;nnen sogenannte Kategorien, Gruppen oder Kurse angelegt werden, wobei die Zugriffrechte f&#252;r Kategorien &#252;ber das zentrale Rechtemanagement geregelt werden, Kurse und Gruppen aber auch eine lokale Verwaltung der Zugriffsrechte erm&#246;glichen. Innerhalb der Strukturierungselemente k&#246;nnen dann verschiedene Lernressourcen wie Lernmodule, Weblinks, Dateien oder Wikis eingef&#252;gt werden.</Pgraph><Pgraph>Der Bereich des Hebammenstudiengangs wurde innerhalb des bestehenden ILIAS als eigene Kategorie angelegt. Im zentralen Rechtemanagement ist festgelegt, welche Studierenden und Dozierenden der MHH Zugriff auf den Studienbereich der Hebammenwissenschaft haben. Innerhalb der Hauptkategorie des Studienganges finden sich weitere Unterkategorien. Neben Kategorien f&#252;r allgemeine Informationen zum Studiengang und einem zentralen Forum f&#252;r organisatorische Fragen, gibt es Kategorien f&#252;r die angebotenen Unterrichtsmodule sowie einen Gruppenbereich, in dem Studierende untereinander Informationen austauschen k&#246;nnen. Die Modulkategorien sind einheitlich gestaltet und k&#246;nnen von allen Studierenden und Dozierenden des Hebammenstudiengangs eingesehen werden. Dozierende haben zus&#228;tzlich die M&#246;glichkeit, Strukturierungselemente und Lernressourcen anzulegen. Jede Modulkategorie enth&#228;lt eine Modulbeschreibung, das Modulhandbuch und einen Kurs, in dem die Studentinnen, die an dem Modul teilnehmen wollen, eingetragen werden. Das lokale Kursmanagement in ILIAS bietet den Dozierenden die M&#246;glichkeit, bestimmte Gruppenbereiche f&#252;r die Studierenden einzurichten, in denen sie eigene Lernressourcen erstellen k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Studierende, die sich f&#252;r ein Modul anmelden, werden von den jeweiligen Dozierenden in den Kurs aufgenommen. Jeder Kurs enth&#228;lt ein Forum, einen Ordner mit den Szenarien f&#252;r die w&#246;chentliche Gruppenarbeit sowie einen Ordner mit weiterf&#252;hrenden Lernmaterialien zum Thema des Moduls. Diese Kursbereiche sind nur f&#252;r die Teilnehmerinnen des Moduls einsehbar. Jeder Kurs enth&#228;lt Untergruppen, in welche die Studierenden ebenfalls von den Dozierenden eingeteilt werden. Eine Studierendengruppe umfasst dabei maximal 8 Personen. Innerhalb des Gruppenbereichs k&#246;nnen die Studierenden verschiedene Funktionalit&#228;ten von ILIAS f&#252;r ihre Zusammenarbeit nutzen. So k&#246;nnen sie ein eigenes Forum einrichten, Dateien hochladen, Umfragen erstellen oder Wikis anlegen. Die Ergebnisse der w&#246;chentlichen Gruppenarbeit stellen die Studierenden ebenfalls im Gruppenbereich bereit. Innerhalb einer Gruppe und eines Kurses k&#246;nnen die Studierenden und die Dozierenden das interne Mailsystem von ILIAS nutzen, um alle Gruppen- oder Kursmitglieder anzuschreiben.</Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich zu den Funktionalit&#228;ten von ILIAS werden im Hebammenstudiengang f&#252;r die webbasierte Kommunikation und zur Pr&#228;sentation von studentischen Arbeiten ein virtueller Klassenraum (Adobe Connect Pro<Superscript>&#174;</Superscript>) und ein Programm f&#252;r Gruppen-Telefon- und Videokonferenzen (Skype<Superscript>&#174;</Superscript>) genutzt. W&#246;chentlich findet pro Gruppe ein zweist&#252;ndiges Online-Treffen statt. In der ersten Stunde pr&#228;sentieren die Studierenden ihre Arbeitsergebnisse, die dann gemeinsam diskutiert und von der Dozentin des Moduls kommentiert werden. Bei Einzelvortr&#228;gen im virtuellen Klassenraum erhalten die Studierenden Kommentare von ihren Kommilitonen und eine m&#252;ndliche R&#252;ckmeldung und Einsch&#228;tzung von der Dozentin. In einem Protokoll werden diese festgehalten und in ILIAS f&#252;r die Gruppe bereitgestellt. In der zweiten Stunde wird das Thema des neuen Szenarios besprochen und der Arbeitsplan f&#252;r die kommende Woche erarbeitet. </Pgraph><Pgraph>Erg&#228;nzend zur w&#246;chentlichen Gruppenarbeit an den Szenarien m&#252;ssen die Studierenden innerhalb eines Moduls eigenst&#228;ndige Hausarbeiten erstellen, die als Grundlage f&#252;r die Benotung dienen. Die Arbeiten m&#252;ssen bis zu einem festgelegten Termin in ILIAS als sogenannte &#220;bung hochgeladen werden.</Pgraph><Pgraph>Um die Studierenden mit den Funktionalit&#228;ten von ILIAS vertraut zu machen, wurden verschiedene Anleitungen erstellt, die es ihnen erm&#246;glichen, zu Hause bestimmte Arbeitsschritte in ILIAS nachzuvollziehen. Ebenso wurden Linksammlungen und kurze Lernmodule zu Nutzungsm&#246;glichkeiten von freien Angeboten im Web 2.0 f&#252;r die Studierenden zusammengestellt. Die Studierenden sollen so angeregt werden, verschiedene webbasierte Formen des Lernens, der Zusammenarbeit und der Kommunikation aktiv anzuwenden, um so zus&#228;tzliche Fertigkeiten im Umgang mit Internettechnologien zu erwerben. Aufgrund der internationalen Besetzung des Studienganges wurden die Materialien auf Englisch erstellt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Die didaktische Ausrichtung und der internationale Kontext des Hebammenstudiengangs mussten bei der strukturellen Konzeption der webbasierten Lernplattform f&#252;r den Studiengang ber&#252;cksichtigt werden. Das bedeutete, dass alle Informationsmaterialien zur Nutzung der webbasierten Lernangebote in englischer Sprache neu erstellt werden mussten. Bei der Strukturierung der webbasierten Lehr- und Lernangebote musste au&#223;erdem zwischen Bereichen, in denen Studierenden Materialien abrufen k&#246;nnen und Bereichen, in denen sie selbst Materialien erstellen k&#246;nnen, unterschieden werden. Zudem sollten die Dozierenden m&#246;glichst eigenst&#228;ndig den Unterrichtsablauf in der Lernumgebung gestalten k&#246;nnen. Durch die Kombination der verschiedenen Strukturierungselemente wie Kategorien, Kurse und Gruppen, k&#246;nnen in ILIAS Lernumgebungen entsprechend der jeweiligen Nutzungsanforderung gestaltet werden. Da ILIAS verschiedene Sprachen unterst&#252;tzt, besteht auch kein Problem systemseitig ein englischsprachiges Angebot zu realisieren. </Pgraph><Pgraph>Damit die Lehrenden ihren Unterricht und die Betreuung der Studierenden in einem Onlinestudiengang reibungslos durchf&#252;hren k&#246;nnen, ist es neben einer lokalen Rechteverwaltung, die ihnen erm&#246;glicht Studierende in Kurse oder Gruppen aufzunehmen, auch notwendig, dass sie die zur Verf&#252;gung stehenden Lernressourcen selbstst&#228;ndig einsetzen und bedienen k&#246;nnen. Die insgesamt sehr benutzerfreundliche Gestaltung von ILIAS hat dabei eine problemlose Nutzung des Systems durch die Dozierenden erm&#246;glicht. Das gilt im gleichen Ma&#223;e auch f&#252;r die Studierenden. Die meisten der Studierenden der Hebammenwissenschaft haben w&#228;hrend ihres Bachelorstudiums bereits Erfahrung mit webbasierten Lernangeboten an anderen Universit&#228;ten gesammelt. Positive wie auch negative Beispiele haben so zu einer selbstbewussten Erwartungshaltung der Studierenden gef&#252;hrt, die sie von den Studierenden in den Pr&#228;senzstudieng&#228;ngen unterscheidet. Dar&#252;ber hinaus fordert das Online-Studium eine st&#228;rkere Selbstorganisation der Studierenden, wobei das Gef&#252;hl, auf sich allein gestellt zu sein, auch zu einer erh&#246;hten Inanspruchnahme des Supports f&#252;hren kann. Durch die Gruppenarbeit innerhalb der Module wird aber erm&#246;glicht, dass sich ein sehr starker Austausch zwischen den Studierenden ergibt. Das Gruppenlernen des <Mark2>inquiry based learning</Mark2> wirkt somit insgesamt positiv auf die Lernsituation in dem Online-Studiengang.</Pgraph><Pgraph>Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es auf der Grundlage von etablierten Lernsystemen m&#246;glich ist, an einer Pr&#228;senzuniversit&#228;t einen Online-Studiengang zu realisieren. Lernmanagementsysteme wie ILIAS bieten f&#252;r Studierende und Lehrende verschiedene M&#246;glichkeiten webbasiert zusammenzuarbeiten oder Lernmaterialien zur Verf&#252;gung zu stellen. Zur Realisierung einer synchronen Kommunikation ist es aber notwendig, den Lernraum, den ein Lernmanagementsystem bietet, durch virtuelle Klassenr&#228;ume zu erweitern. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph><Pgraph></Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Zoege M</RefAuthor>
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