<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>mibe000149</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000149</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0001492</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Editorial</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">E-Learning-Technologien in der Medizin: Trends, Erkenntnisse, Erfahrungen</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Igel</Lastname>
          <LastnameHeading>Igel</LastnameHeading>
          <Firstname>Christoph</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Centre for e-Learning Technology (CeLTech) im Deutschen Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz (DFKI), Saarbr&#252;cken, Deutschland, Tel. &#43;49 681 85775 1051&#47;1052<Affiliation>Centre for e-Learning Technology (CeLTech) im Deutschen Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz (DFKI), Saarbr&#252;cken, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>christoph.igel&#64;dfki.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20131111</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>4</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>E-Learning-Technologien in der Medizin: Trends, Erkenntnisse, Erfahrungen</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>21</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock linked="yes" name="Editorial">
      <MainHeadline>Editorial</MainHeadline><Pgraph>Innovative Technologien haben sich in den zur&#252;ckliegenden zwei Dekaden als Beschleunigungsfaktor f&#252;r die Modernisierung und Ver&#228;nderung von Aufbau- und Ablaufstrukturen, Prozessen, Inhalten und Gesch&#228;ftsmodellen in Studium, Lehre und Weiterbildung an den Hochschulen weltweit erwiesen. Nach einer ersten Phase des Durchbruchs und &#246;ffentlichen Interesses Ende der 1990er Jahre durch die Erprobung und Implementierung von Ans&#228;tzen des Content- und Learning-Managements stimulieren heute die breite Nutzung sozialer Netzwerke, die rasante Verbreitung mobiler Endger&#228;te und die M&#246;glichkeiten multimodaler Inhaltsentwicklung und deren Verf&#252;gbarkeit in global zug&#228;nglichen Repositories erneut die Bildungsentwicklung. Hochschulen sind hiervon als Ganzes betroffen: technologiegest&#252;tztes personales Lernen, soziales Lernen, ubiquit&#228;res Lernen oder auch das Lernen mit intelligent-adaptiven Systemen haben Bildungsanbieter hervorgebracht, die den Einsatz von E-Learning als Profilelement ihrer institutionellen Entwicklung ausweisen. </Pgraph><Pgraph>Treiber dieser Ver&#228;nderungen sind die durch Technologien induzierten Mehrwerte in Bildungsszenarien im H&#246;rsaal und jenseits des Campus: waren diese ganz im Sinne eines traditionellen Verst&#228;ndnisses der Universit&#228;ten vormals Lehrer-zentriert und folgten bestenfalls instruktionalen Ans&#228;tzen, existieren heute Lernenden-zentrierte, konstruktivistische Ans&#228;tze, die das Verst&#228;ndnis der Bildung von einer isolierten Qualifizierungsma&#223;nahme mit Fokus auf individuellem Wissensfortschritt, orientiert an feststehenden Curricula hin zum lebenslangen, situierten Lernen mit dem Ziel der Generierung emergenten Wissens in vernetzen Lebenswelten ver&#228;ndert haben. Wie schon zu Ende der 1990er Jahre engagieren sich heute wieder erste Hochschulen in Deutschland und realisieren nicht selten in Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft etwa offene Online-Kurse mit sehr vielen Teilnehmern (sogenannte MOOCs &#8211; Massive Open Online Courses), unterst&#252;tzen den Einsatz von Smartphones und TabletPCs und bieten Qualifizierung, Beratung und Support f&#252;r Studierende und Dozierende an. </Pgraph><Pgraph>Bereits heute ist zu erkennen, dass durch das semantische Web die n&#228;chste Generation innovativer Technologien und Dienste hin zum Internet der Dinge, Dienste und Daten eine neuerliche Bildungsbeschleunigung induziert werden k&#246;nnte. Aufgrund des rasanten technologischen Fortschritts, der zunehmenden Bereitschaft der Generation Y und damit jener Bev&#246;lkerungskohorte, deren Mitglieder um das Jahr 2000 zu den Teenagern z&#228;hlte, technologische Services und Angebote f&#252;r eigene Bildungsinteressen zu nutzen, stehen die Hochschulen in Deutschland heute erneut vor &#228;hnlichen Fragen wie zu Beginn der letzten Dekade: Welche Haupttrends gibt es und sind f&#252;r die institutionelle Entwicklung von strategischer Relevanz&#63; Wie werden sich die Hochschulen durch Innovationstechnologien und das Verhalten der Nutzer ver&#228;ndern und was bedeutet dies f&#252;r das Profil meiner Hochschule&#63; Welche neuen Bildungsszenarien sind praktikabel und finanzierbar&#63; Wie k&#246;nnen neue Impulse f&#252;r die Bildung durch Innovationstechnologien exemplarisch erprobt und optimalerweise nachhaltig implementiert werden&#63;</Pgraph><Pgraph>Auch die akademische Aus- und Weiterbildung in der Medizin ist hiervon auf allen Ebenen betroffen. Der Einsatz von Verwaltungs- und Lernsystemen zur Unterst&#252;tzung der Studienorganisation, die Nutzung digitaler Lehr-Lern-Inhalte in der Theoretischen und Klinischen Medizin sowie in der Weiterbildung von Fach&#228;rzten, die Anwendung von Analysemethoden zur Bewertung des Qualifizierungsfortschritts und des Lernerfolgs auf Basis internetbasierter Lernumgebungen bis hin zur Verbindung von Krankenhaus-Informations-Systemen mit Wissensdiensten und Lernumgebungen werden zur Selbstverst&#228;ndlichkeit. Innovative Technologien sind dabei Treiber und Enabler der Entwicklung an Medizinischen Fakult&#228;ten und in Kliniken, neue didaktisch-methodische Potenziale und Ans&#228;tze werden erprobt und evaluiert, organisationale Rahmenbedingungen in medizinischen Einrichtungen werden angepasst. </Pgraph><Pgraph>Vor diesem Hintergrund werden mit dem vorliegenden Sonderheft drei Beitr&#228;ge ver&#246;ffentlicht, die unterschiedliche Aspekte des technologiebasierten Lehrens, Lernens und Pr&#252;fens in der Medizin fokussieren. Im ersten Beitrag berichtet Patrick Walther vom Centre for e-Learning Technology (CeLTech) im Deutschen Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz (DFKI) &#252;ber verschiedene M&#246;glichkeiten zur Entwicklung mobiler Applikationen f&#252;r medizinische Lerninhalte <TextLink reference="1"></TextLink>. Martin Riemer und Martin Abendroth vom Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf stellen im zweiten Beitrag f&#252;nf Ans&#228;tze zur Nutzung Virtueller Patienten in der medizinischen Ausbildung vor und berichten von Evaluationsergebnissen zum effektiven Einsatz mit Studierenden <TextLink reference="2"></TextLink>. Im dritten Beitrag schlie&#223;lich stellen Lutz von M&#252;ller et al. empirische Ergebnisse eines Vergleichs zweier Darstellungsformen elektronischer Fallbeispiele durch Studierende des Universit&#228;tsklinikums des Saarlandes vor <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Die drei Beitr&#228;ge gehen zur&#252;ck auf diese und weitere Vortr&#228;ge des Workshops &#8222;Future e-Learning Technologies in Medicine and Healthcare&#8220; der Arbeitsgruppe &#8222;Technologiegest&#252;tztes Lehren und Lernen in der Medizin&#8220; (TELL) der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), zugleich Arbeitsgruppe der Gesellschaft f&#252;r Informatik (GI). Der Workshop wurde im Jahr 2012 am Deutschen Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz in Saarbr&#252;cken durchgef&#252;hrt.  Kooperationspartner war die Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Walther P</RefAuthor>
        <RefTitle>Planung einer Mobile Learning Application f&#252;r medizinische Lerninhalte</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Inform Biom Epidemiol</RefJournal>
        <RefPage>Doc20</RefPage>
        <RefTotal>Walther P. Planung einer Mobile Learning Application f&#252;r medizinische Lerninhalte. GMS Med Inform Biom Epidemiol. 2013;9(4):Doc20. DOI: 10.3205&#47;mibe000148</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;mibe000148</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Riemer M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Abendroth M</RefAuthor>
        <RefTitle>Virtuelle Patienten: Wie werden sie aus Sicht von Medizinstudierenden am besten eingesetzt&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Inform Biom Epidemiol</RefJournal>
        <RefPage>Doc19</RefPage>
        <RefTotal>Riemer M, Abendroth M. Virtuelle Patienten: Wie werden sie aus Sicht von Medizinstudierenden am besten eingesetzt&#63; GMS Med Inform Biom Epidemiol. 2013;9(4):Doc19. DOI: 10.3205&#47;mibe000147</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;mibe000147</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>von M&#252;ller L</RefAuthor>
        <RefAuthor>L&#246;hfelm B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Daneshvar-Talebi J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hoffmann P</RefAuthor>
        <RefAuthor>Millenaar D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wick O</RefAuthor>
        <RefAuthor>Walter P</RefAuthor>
        <RefAuthor>Haag M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Igel C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Herrmann M</RefAuthor>
        <RefTitle>Anforderungen von Studierenden an e-Learning-Systeme und an die Gestaltung elektronischer Fallbeispiele</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Inform Biom Epidemiol</RefJournal>
        <RefPage>Doc18</RefPage>
        <RefTotal>von M&#252;ller L, L&#246;hfelm B, Daneshvar-Talebi J, Hoffmann P, Millenaar D, Wick O, Walter P, Haag M, Igel C, Herrmann M. Anforderungen von Studierenden an e-Learning-Systeme und an die Gestaltung elektronischer Fallbeispiele. GMS Med Inform Biom Epidemiol. 2013;9(4):Doc18. DOI: 10.3205&#47;mibe000146</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;mibe000146</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>