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    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000197</IdentifierDoi>
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    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Vorschlag einer modernen Dateninfrastruktur f&#252;r die medizinische Forschung in Deutschland</Title>
      <TitleTranslated language="en">Proposal of a modern data infrastructure for medical research in Germany</TitleTranslated>
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        <Address>Netzwerk Datenschutzexpertise, Waisenhofstr. 41, 24103 Kiel, Deutschland, Tel.: 0431 9719742<Affiliation>Netzwerk Datenschutzexpertise, Kiel, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>weichert&#64;netzwerk-datenschutzexpertise.de</Email>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r Medizinische Informatik und Statistik, Christian-Albrechts-Universit&#228;t, Kiel, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <DatePublished>20190327</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>15</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>03</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Hoffnung, dass nach Inkrafttreten der europ&#228;ischen Datenschutz-Grundverordnung im Mai 2018 eine Bereinigung der Datenschutzklauseln in Deutschland stattfinden w&#252;rde, erwies sich gerade im medizinischen Forschungsbereich als falsch. Vielmehr bestehen dort die un&#252;bersichtlichen, teilweise widerspr&#252;chlichen und nicht praktikablen Regelungen der Datennutzung fort und verlangen im Interesse des Wissenschaftsstandorts dringend nach Abhilfe. Ziel muss die Schaffung einer modernen Dateninfrastruktur sein, die den Anforderungen des Datenschutzes ebenso gen&#252;gt wie den Erwartungen und Bed&#252;rfnissen der Wissenschaft. Ein entscheidender Beitrag hierzu k&#246;nnte die Schlie&#223;ung eines Bund-L&#228;nder-Staatsvertrags sein, der die Rahmenbedingungen f&#252;r die Verwendung personenbezogener Daten in der medizinischen Forschung vereinheitlicht. Im Zuge der Neuregelungen w&#252;rde sich zudem eine rechtliche Aufwertung der vielerorts bereits etablierten oder neu entstehenden &#8222;Use and Access Committees&#8220; von Forschungsverb&#252;nden zu Melde- und Genehmigungsstellen anbieten. Diese Einrichtungen k&#246;nnten den Kern einer Dateninfrastruktur bilden, die gleichzeitig f&#252;r mehr Rechtssicherheit bei den Forschenden und f&#252;r mehr Transparenz gegen&#252;ber Au&#223;enstehenden wie z.B. Patienten, Probanden und interessierter &#214;ffentlichkeit sorgt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>At the particular detriment of patient-based medical research, commencement of the EU General Data Protection Regulation in May 2018 has not yet led to a simplification of the federal regulatory framework in Germany. Instead, the many convoluted, impractical and sometimes contradictory rules persisted in the field. Not least in the interest of Germany as a science location, this unfortunate situation calls for immediate remedial action, preferably by the establishment of a data infrastructure that meets the demands of privacy protection and medical research in equal measure. One meaningful step in this direction would be the conclusion of a Federal State Treaty (&#8220;Bund-L&#228;nder Staatsvertrag&#8221;) to unify the legal conditions for the use of personal data in medical research. In the course of this reorganisation, it would also be most reasonable to upgrade any existing or newly established use and access committees managing personalized medical data so as to take on a function as official registration and authorization points. These institutions could form the core of a modern data infrastructure that not only provides more legal certainty to the researchers themselves but at the same time allows for more transparency towards patients, probands and the interested public.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Gesundheitsdaten fallen nicht nur im Krankenhaus und in der Arztpraxis an. Vielmehr werden medizinische Leistungen heute auch in gro&#223;em Umfang durch nicht&#228;rztliche Heilberufe erbracht, von Psychologen und Apothekern bis zu Heil- und Pflegediensten. Diese nehmen f&#252;r die finanzielle, organisatorische und informationstechnische Unterst&#252;tzung ihrer Aktivit&#228;ten selbst wieder Dienstleister in Anspruch, so dass Gesundheitsdaten in einer Vielzahl &#246;ffentlicher und geschlossener Netze, Rechenzentren und Serviceeinrichtungen auftauchen. Systembedingt m&#252;ssen auch kassen&#228;rztliche Vereinigungen, Krankenkassen und Medizinischer Dienst sowie private Abrechnungspr&#252;fer und Versicherungen personenbezogene medizinische Daten verarbeiten. Und nicht zuletzt erzeugen Menschen auch immer &#246;fter durch Eigenerhebung mittels sog. Wearables gesundheitsrelevante Daten, die dann in sozialen Netzwerken oder bei Internet-Dienstleistern gespeichert und getauscht werden. Gleiches gilt f&#252;r die Nutzung internetgest&#252;tzter Beratungsdienste, Selbsthilfeportale und Suchmaschinen.</Pgraph><Pgraph>Die rasante Verbreitung digitaler Gesundheitsdaten bedeutet zugleich Herausforderung und Chance f&#252;r die medizinische Forschung. Sie verspricht zweifellos einen immer reichhaltigeren Erkenntnisgewinn mit der Aussicht auf neue diagnostische und therapeutische M&#246;glichkeiten. Besonders im Bereich der Bio-, speziell der Gentechnik, tun sich g&#228;nzlich neue Zug&#228;nge zu Erkrankungs- und Therapiemechanismen auf <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Diesen Chancen stehen jedoch auch Risiken f&#252;r die Beteiligten gegen&#252;ber. Bei Verletzung der Vertraulichkeit besteht die Gefahr, dass sich Patienten gegen&#252;ber den sie behandelnden &#196;rzten nicht mehr hinreichend &#246;ffnen, was wiederum eine umfassende und wirkungsvolle medizinische Hilfe erschwert. Diese Erkenntnis fand schon vor &#252;ber 2.000 Jahren Eingang in den Eid des Hippokrates und behiel<TextGroup><PlainText>t &#8211;</PlainText></TextGroup> eingebettet in medizinisches Standesrecht und Sanktionsregelungen wie den &#167; 203 StGB &#8211; bis heute ihre G&#252;ltigkeit. Reichhaltige und weithin verf&#252;gbare Gesundheitsdaten bergen zudem die Gefahr einer medizinisch begr&#252;ndeten Diskriminierung, etwa beim Versicherungsschutz oder bei der konkreten Behandlung, auch wenn dies oftmals aus fachlichen Gr&#252;nden unsinnig ist. Und nicht zuletzt bieten Gesundheitsdaten ein weites Feld f&#252;r das Verfolgen kommerzieller Interessen &#8211; von der gezielten Produktwerbung bis zum expliziten Handel mit Daten.</Pgraph><Pgraph>Zentrale Grundlage medizinischer Forschung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Gesundheit, zu Krankheitsverl&#228;ufen, zum Lebensstil, zur Umwelt, zur genetischen Disposition. Medizinische Forscher sind bei der Durchf&#252;hrung ihrer Forschungsprojekte verpflichtet, den Anforderungen des Datenschutzrechts zu gen&#252;gen. Dies erweist sich angesichts der Un&#252;bersichtlichkeit der aktuell anzuwendenden rechtlichen Forschungsklauseln bei komplexeren Projekten als Zumutung, teilweise sogar als unm&#246;glich. Im Folgenden wird daher eine Initiative vorgestellt, die die politische Meinungsbildung zu der Frage voranbringen soll, mit welchen rechtlichen Regelungen unter Wahrung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung bzw. des Grundrechts auf Datenschutz der betroffenen Probanden bestm&#246;glich medizinische Forschung praktiziert werden kann.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Methoden">
      <MainHeadline>Methoden</MainHeadline><Pgraph>Die Autoren des vorliegenden Artikels verf&#252;gen &#252;ber umfangreiche praktische Erfahrungen auf dem Gebiet des Datenschutzes und in der medizinischen Forschung. Beide erleben seit vielen Jahren einen unbefriedigenden Rechtszustand, der die Durchf&#252;hrung sinnvoller Forschungsprojekte erschwert und teilweise sogar unm&#246;glich macht, weil un&#252;bersichtliche und teilweise praktisch schwer umsetzbare Anforderungen gestellt werden, ohne dass hiermit ein effektiver Schutz der personenbezogenen Daten realisiert wird.</Pgraph><Pgraph>Dieser Sachstand veranlasste die Autoren, hierzu zun&#228;chst in einem engen Kreis von mit den Autoren bekannten Kollegen aus den Bereichen Medizinforschung und Datenschutz eine Diskussion zu f&#252;hren. Die Ergebnisse wurden von den beiden Autoren sodann in ein Handlungskonzept &#252;berf&#252;hrt und bundesweit an 50 einschl&#228;gige Adressaten aus einer ausgew&#228;hlten Fach&#246;ffentlichkeit von Medizinforschern (u.a. Rat f&#252;r Informationsinfrastruktur, Wissenschaftsrat, Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung), Medizinfachverb&#228;nden (u.a. Bundes&#228;rztekammer), Datensch&#252;tzern (u.a. Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der L&#228;nder, Gesellschaft f&#252;r Datenschutz und Datensicherheit), Verbrauchersch&#252;tzern (u.a. Verbraucherzentrale Bundesverband), Verwaltung (zust&#228;ndige Bundesministerien) und Politikern (Bundestagsfraktionen) zur Stellungnahme &#252;bermittelt. Juli 2017 wurden die Vorschl&#228;ge erstmals &#246;ffentlich im Rahmen des Workshops &#8222;Datenschutz in der medizinischen Forschung&#8220; der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie er&#246;rtert. Auf Grundlage der im Zuge dessen erhaltenen Einsch&#228;tzungen wurde das Konzept von den Autoren modifiziert und anschlie&#223;end zur allgemeinen politischen Diskussion gestellt. Die &#196;nderungen gingen dahin, dass eine Fokussierung auf die Zweitnutzung von medizinischen Daten gelegt und statt einer zentralen eine flexiblere dezentrale Organisationsstruktur erarbeitet wurde <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Dieses &#252;berarbeitete Konzept war u.a. Gegenstand einer Diskussion beim &#8222;Round Table Nutzung von Gesundheitsdaten zu Forschungszwecken unter der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)&#8220;, der am 3. Juli 2018 vom Bundesministerium f&#252;r Wirtschaft und Energie mit &#252;ber hundert Teilnehmenden unter anderem aus den zust&#228;ndigen Bundesministerien, vieler Landesministerien, der Wirtschaft (Pharma, Medizinprodukte- und Medizininformationsdienstleister), der medizinischen Versorgung und Forschung, Datenschutzbeh&#246;rden und weiteren Institutionen aus der Fach&#246;ffentlichkeit durchgef&#252;hrt wurde. Das Konzept wurde weitgehend positiv kommentiert.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline><SubHeadline>Rechtlicher Rahmen</SubHeadline><Pgraph>Angesichts der Dynamik der medizinischen Forschung gilt es, in Deutschland rechtliche und infrastrukturelle Voraussetzungen f&#252;r eine wissenschaftliche Nutzung von Gesundheitsdaten zu schaffen, die Forscher die verf&#252;gbaren technischen M&#246;glichkeiten aussch&#246;pfen und zugleich die damit verbundenen Risiken beherrschen l&#228;sst. Richtschnur dieser Entwicklung muss zweifellos der bestehende verfassungsrechtliche Rahmen sein, der den Schutz der Gesundheit (Art. 2 Abs. 2 GG, Art. 3, 35 GRCh) und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 iVm Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 8 GRCh) verspricht, gleichzeitig aber die Berufsfreiheit medizinischer Leistungserbringer (Art. 12 GG, Art. 15 GRCh) und die Wissenschaftsfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG, Art. 13 GRCh) garantiert.</Pgraph><Pgraph>Bereits heute gibt es einen europaweit einheitlichen Rahmen f&#252;r die Datenschutzgesetzgebung. Umso mehr verbl&#252;fft, wie fragmentiert und antiquiert die einfachgesetzlichen Regeln zur Nutzung von Gesundheitsdaten f&#252;r Forschungszwecke auf nationaler Ebene immer noch sind. In Deutschland finden sich entsprechende Regelungen in den allgemeinen Datenschutzgesetzen des Bundes und der L&#228;nder (vgl. &#167;&#167; 40, 28 Abs. 6 Nr. 4, 14 Abs. 2 Nr. 9, 4a Abs. 3 BDSG-alt, &#167; 22 LDSG SH), die auf die Spezifik von Gesundheitsdaten als besonders sensitive Kategorie (vgl. &#167; 3 Abs. 9 BDSG-alt) jedoch nur bedingt eingehen. Die ohnehin verstreuten allgemeinen Forschungsklauseln werden durch spezifische Regelungen in Spezialgesetzen erg&#228;nzt, was die Rechtslage un&#252;berschaubar und ihre praktische Umsetzung schwierig macht (<TextLink reference="5"></TextLink>, S. 344). Teilweise wird</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">externe Forschung gar nicht oder nur anderen Fachabteilungen derselben juristischen Person erlaubt,</ListItem><ListItem level="1">der Einsatz externen Personals vor Ort vorausgesetzt,</ListItem><ListItem level="1">die Datennutzung auf das jeweilige konkrete Forschungsprojekt beschr&#228;nkt,</ListItem><ListItem level="1">die Formulierung von Aufkl&#228;rung und Einwilligung spezifischen Anforderungen unterworfen,</ListItem><ListItem level="1">die Nutzung f&#252;r andere Projekte an eine umfassende Anonymisierung gekn&#252;pft, oder</ListItem><ListItem level="1">die Einbeziehung von Datenschutzbeh&#246;rden oder anderen Stellen gefordert.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Das bestehende Regelungschaos k&#246;nnte nun Dank europ&#228;ischer Vorgaben beseitigt werden <TextLink reference="6"></TextLink>. Mit der im Mai 2016 in Kraft getretenen und zwei Jahre sp&#228;ter direkt anwendbaren Europ&#228;ischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurde ein supranationaler Rechtsrahmen geschaffen, in dem Gesundheitsdaten (Art. 4 Nr. 15 DSGVO) weiterhin einen hohen Schutz genie&#223;en (Art. 9 DSGVO), deren Weiterverarbeitung zu Forschungszwecken aber als von hohem &#246;ffentlichem Interesse und nicht l&#228;nger unvereinbar mit dem urspr&#252;nglichen Erhebungszweck eingestuft wird (Art. 5 Abs. 1 lit. b DSGVO). Eine wissenschaftliche Verarbeitung personenbezogener Gesundheitsdaten soll demnach zul&#228;ssig sein, wenn &#8222;angemessene und spezifische Ma&#223;nahmen zur Wahrung der Grundrechte und Interessen der betroffenen Person&#8220; vorgesehen sind (Art. 9 Abs. 2 lit. j, 89 DSGVO) <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>. Leider wird die so gehegte Hoffnung auf eine Vereinheitlichung und Modernisierung der Datenschutzregelungen zur medizinischen Forschung dadurch getr&#252;bt, dass &#214;ffnungsklauseln die Konkretisierung der &#8222;Ma&#223;nahmen&#8220; den nationalen Gesetzgebern &#252;berlassen und die (nationalen) Regelungen zum Berufsgeheimnisschutz unber&#252;hrt bleiben (<TextGroup><PlainText>Art. 9</PlainText></TextGroup> Abs. 3 u. 4, 90 DSGVO).</Pgraph><Pgraph>Im schlimmsten Fall kann also alles beim Alten bleiben. Das im April 2017 vom deutschen Bundestag beschlossene Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) enth&#228;lt zwar in &#167; 27 Abs. 1 die Erlaubnis zur Verarbeitung sensitiver Daten f&#252;r Forschungszwecke, wenn</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">&#8222;die Verarbeitung zu diesen Zwecken erforderlich ist und die Interessen des Verantwortlichen an der Verarbeitung die Interessen der betroffenen Person an einem Ausschluss der Verarbeitung erheblich &#252;berwiegen&#8220; (Satz 1) und</ListItem><ListItem level="1">&#8222;angemessene und spezifische Ma&#223;nahmen zur Wahrung der Interessen der betroffenen Person&#8220; (<TextGroup><PlainText>Satz 2)</PlainText></TextGroup> gem&#228;&#223; &#167; 22 Abs. 2 S. 2 BDSG-neu ergriffen werden.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Allerdings ist laut &#167; 27 Abs. 3 BDSG-neu auch weiterhin eine fr&#252;hestm&#246;gliche Anonymisierung gefordert, und Merkmale, &#8222;mit denen Einzelangaben &#252;ber pers&#246;nliche oder sachliche Verh&#228;ltnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person zugeordnet werden k&#246;nnen&#8220;, sind bis zur Anonymisierung gesondert zu speichern.</Pgraph><Pgraph>Das BDSG-neu schafft weder Rechtssicherheit noch Rechtsklarheit, da der gesamte Flickenteppich von Regelungen zur Forschungsdatenverarbeitung, die als bereichsspezifisches Recht vorrangig anzuwenden sind, fortbesteht (<TextLink reference="9"></TextLink>, S. 542, ausf&#252;hrlich <TextLink reference="10"></TextLink>). Gem&#228;&#223; Art. 9 Abs. 3 DSGVO bleibt zudem das nationale Recht zu Berufsgeheimnissen erhalten, was getreu dem in Deutschland bestehenden Zwei-Schranken-Prinzip bedeutet, dass die Weiterverarbeitung von Berufsgeheimnissen (wie etwa des Patientengeheimnisses) durch Dritte neben der datenschutzrechtlichen Erlaubnis eine zus&#228;tzliche Offenbarungsbefugnis verlangt <TextLink reference="11"></TextLink>. Die v&#246;llig offen formulierte Regelung in &#167; 27 BDSG-neu kann diesbez&#252;glich nicht zufriedenstellen.</Pgraph><Pgraph>Mit diesem leidigen Sachstand ist jedoch die gute Botschaft verbunden, dass der Gesetzgeber in Deutschland wegen DSGVO und &#167; 27 BDSG-neu erneut t&#228;tig werden muss, wenn Berufsgeheimnisse k&#252;nftig &#252;berhaupt noch f&#252;r Forschungszwecke genutzt werden sollen. Im Zuge dessen geh&#246;ren unseres Erachtens s&#228;mtliche datenschutzrechtliche Forschungsregelungen auf den Pr&#252;fstand. Eine solche Bestandsaufnahme w&#252;rde dem Gesetzgeber die Gelegenheit geben, nicht nur die datenschutzrechtlichen Forschungsregelungen mit dem Berufsgeheimnisschutz in Einklang zu bringen, sondern dar&#252;ber hinaus f&#252;r das seit langem angemahnte einheitliche Rechtsregime im Forschungsbereich zu sorgen <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>, <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="15"></TextLink>. Entsprechende Forderungen kommen inzwischen &#252;brigens nicht nur von den Forschenden, sondern auch von Datensch&#252;tzern <TextLink reference="16"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Regulatorische Unzul&#228;nglichkeiten</SubHeadline><Pgraph>Medizinische Forschung basiert zunehmend auf einrichtungs- und l&#228;nder&#252;bergreifenden Kooperationen, die den Austausch personenbezogener Daten erfordern. F&#252;r die betreffenden Datenquellen gibt es in der Regel bereichsspezifische Vorgaben, die die Datennutzung bzw. -weitergabe an eine Genehmigung oder zumindest Kenntnisnahme durch Ministerien, Ethik-Kommissionen oder Datenschutzbeh&#246;rden kn&#252;pfen. Die daraus resultierenden administrativen Anforderungen bedeuten einen hohen Aufwand f&#252;r die Forscher und f&#252;hren wegen rechtlicher Unw&#228;gbarkeiten leicht zu Verunsicherungen. Bisweilen k&#246;nnen sich einschl&#228;gige Regelungen auf unterschiedlichen Ebenen sogar widersprechen (z.B. bei Forschungsprojekten, f&#252;r die zugleich Bundes- und Landesgesetze anwendbar sind), was Forscher schlimmstenfalls der Gefahr aussetzt, unabsichtlich und unwissentlich gegen rechtliche Vorgaben zu versto&#223;en.</Pgraph><Pgraph>&#220;ber die Erf&#252;llung der datenschutzrechtlichen Vorgaben hinaus m&#252;ssen bei vielen medizinischen Forschungsvorhaben analog &#167; 15 MBO&#196; auch Ethik-Kommissionen einbezogen werden. Dauer und Ergebnis der damit verbundenen Beratungs- und Genehmigungsprozesse sind oftmals schwer einsch&#228;tzbar <TextLink reference="17"></TextLink>. Au&#223;erdem kommt es in vielen Belangen zur Doppelung von Aufgaben und Infrastrukturen, da ethische und datenschutzrechtliche Erw&#228;gungen teilweise identische Schutzziele verfolgen (W&#252;rdeschutz, Pers&#246;nlichkeitsschutz, sonstiger Grundrechtsschutz). Beide Verfahren fordern letztlich eine Abw&#228;gung zwischen Forschungsinteressen und Betroffeneninteressen; sie unterscheiden sich lediglich in der Zusammensetzung des &#8222;Spruchk&#246;rpers&#8220; und der dort pr&#228;senten Expertise.</Pgraph><Pgraph>S&#228;mtlichen Regelungen zur (medizinischen) Forschung ist gemein, dass eine Datennutzung ohne Einwilligung der Betroffenen nur im Ausnahmefall und auf der Grundlage einer G&#252;terabw&#228;gung erlaubt ist. Vorrang hat die Legitimation durch eine Einwilligung. Dieser Grundsatz folgt dem Wunsch, dass der Betroffene idealerweise selbst bestimmen soll, wer wor&#252;ber mit seinen Daten forschen darf. Dieses Kernprinzip der informationellen Selbstbestimmung (<TextLink reference="18"></TextLink>, S. 419) ist unbestritten. Allerdings kann es nicht in allen Lebensbereichen uneingeschr&#228;nkt realisiert werden, weil Zivilgesellschaften stets eine Balance zwischen individuellen und gemeinschaftlichen Belangen zu wahren haben. Im &#252;berwiegenden Allgemeininteresse m&#252;ssen Abweichungen zul&#228;ssig sein, wobei es allerdings (gesetzlicher) Regeln bedarf, die die Wahrung der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit garantieren. Insofern sind im Zuge einer Neuregulierung der Nutzung medizinischer Daten f&#252;r Forschungszwecke organisatorische und verfahrensrechtliche Vorkehrungen zu treffen, die einer Verletzung von Pers&#246;nlichkeitsrechten effektiv vorbeugen (<TextLink reference="18"></TextLink>, S. 422 ff.).</Pgraph><Pgraph>Eine wirksame Einwilligung bzw. Schweigepflichtentbindung setzt voraus, dass sie informiert erfolgte, d.h. auf hinreichend pr&#228;zisen Informationen dar&#252;ber basiert, welche Stelle f&#252;r welche Zwecke mit welchen Daten forschen k&#246;nnen soll. Aus den nachstehenden Gr&#252;nden fehlt eine solche klare Information aber oftmals.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Medizinische Daten bilden ebenso wie Biomaterialien eine dauerhafte Erkenntnisquelle f&#252;r die Forschung, die nur selten ihren wissenschaftlichen Wert vollends verliert. Viele wissenschaftliche Fragestellungen, die sich mit Daten und Biomaterial bearbeiten lassen, sind zum Erhebungs- bzw. Gewinnungszeitpunkt noch gar nicht genau bekannt. Zudem k&#246;nnen sich im Laufe der Forschungsarbeiten neue Fragestellungen ergeben, die urspr&#252;nglich ebenso wenig absehbar waren, wie die Identit&#228;t der Einrichtungen, die f&#252;r die Bearbeitung dieser Fragestellungen am besten qualifiziert und geeignet w&#228;ren.</ListItem><ListItem level="1">Wegen der Unbestimmtheit der angestrebten Datenverarbeitung werden im Kontext der medizinischen Forschung zunehmend Einwilligungen erbeten, die sehr umfassend und allgemein formuliert sind. Daher werden wiederholt Zweifel laut, ob derartige Einwilligungen (sog. broad consent) (<TextLink reference="19"></TextLink>, S. 10 ff.) noch als &#8222;informiert&#8220; gelten k&#246;nnen und die Funktion einer wirksamen Erlaubnis zur Verarbeitung pers&#246;nlicher Daten erf&#252;llen. Dies gilt insbesondere f&#252;r Einwilligungen, die sich in ihrer Unbestimmtheit auch auf ethische &#8222;Randzonen&#8220; (z.B. milit&#228;rische Forschung) erstrecken k&#246;nnten.</ListItem><ListItem level="1">Die Unbestimmtheit des Verarbeitungszwecks kann teilweise dadurch kompensiert werden, dass die Betroffenen w&#228;hrend der Nutzung ihrer Daten regelm&#228;&#223;ig oder auf Nachfrage &#252;ber aktuelle und geplante Forschungsprojekte informiert werden (dynamic consent) <TextLink reference="19"></TextLink>. Dieses Vorgehen ist jedoch oft nicht umsetzbar, z.B. wenn sich die Erreichbarkeit der Betroffenen &#228;ndert, die Mitteilung der Informationen das Recht auf Nichtwissen der Betroffenen verletzt, oder ein laufender Kontakt mit Forschenden entweder zu aufw&#228;ndig oder aus fachlicher Sicht abtr&#228;glich ist. Diese Unzul&#228;nglichkeiten lassen sich teilweise dadurch ausgleichen, dass statt des Einzelnen die &#214;ffentlichkeit als Ganzes informiert wird, oder die Spender ihr Widerrufsrecht f&#252;r spezielle Forschungsfragen geltend machen.</ListItem><ListItem level="1">Werden Forschungsdaten anonymisiert, so entfallen die Notwendigkeit und die M&#246;glichkeit einer informationellen Selbstbestimmung. Eine L&#246;schung des Personenbezugs steht aber in vielen F&#228;llen den Forschungsinteressen entgegen, da z. B. Langzeitstudien eine fortlaufende Zuordnung neuer Daten zu bereits vorhandenen Daten erfordern. Langzeitstudien sind f&#252;r die medizinische Forschung unerl&#228;sslich, da die Wirksamkeit von Therapien und Umweltfaktoren oft erst nach Jahren feststeht (<TextLink reference="19"></TextLink>, S. 10 ff., <TextLink reference="20"></TextLink>, S. 45 ff., <TextLink reference="21"></TextLink>).</ListItem><ListItem level="1">Bei Biomaterialien und genetischen Daten besteht wegen der darin enthaltenen Erbinformation ein inh&#228;renter Personenbezug. Ihre unumkehrbare Anonymisierung ist daher unm&#246;glich. Allerdings lassen sich die pers&#246;nlichkeitsrechtlichen Risiken beim Umgang mit genetischen Daten durch den geschickten Einsatz von Pseudonymen und die abgeschottete und kontrollierte Verarbeitung der Daten ma&#223;geblich reduzieren.</ListItem><ListItem level="1">H&#228;ufig l&#228;sst sich das wissenschaftliche Potenzial von Gesundheitsdaten nur durch eine einrichtungs&#252;bergreifende (m&#246;glicherweise weltweite) Zusammenf&#252;hrung der Daten angemessen aussch&#246;pfen, insbesondere bei der Erforschung seltener Erkrankungen. Eine solche Zusammenf&#252;hrung ist bereits heute leicht &#252;ber Forschungsnetzwerke oder Krankheitsregister realisierbar. Allerdings gibt es hierf&#252;r, abgesehen vom Spezialfall der Krebsregistergesetze, keine explizite gesetzliche Grundlage. Die Rechtm&#228;&#223;igkeit der Datennutzung gr&#252;ndet vielmehr allein auf der informierten Einwilligung der Betroffenen mit dem Vorbehalt, dass Art und Umfang der Datenzusammenf&#252;hrung zum Zeitpunkt der Einwilligung meist v&#246;llig unbekannt sind.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>In der weltweiten Diskussion &#252;ber die ethischen Anforderungen an medizinische Daten- und Biomaterialbanken hat sich ein weitgehender Konsens entwickelt, der in der Deklaration von Taipeh der World Medical Association (WMA) vom Oktober 2016 festgehalten wurde <TextLink reference="22"></TextLink>. Die darin enthaltenen Grunds&#228;tze werden vom Standing Committee of European Doctors (CPME) insbesondere mit Blick auf die neuen normativen Herausforderungen durch die DSGVO unterst&#252;tzt <TextLink reference="23"></TextLink>. In Deutschland ist die Rechtssituation der medizinischen Forschung jedoch nach wie vor praxisfern und fortschrittshemmend, und es hat bislang keine gesetzgeberischen Versuche gegeben, diese unbefriedigende Situation zu verbessern.</Pgraph><SubHeadline>Grunds&#228;tzliche &#220;berlegungen</SubHeadline><Pgraph>Im Folgenden sollen Regelungsvorschl&#228;ge gemacht werden mit dem Ziel, den Vertraulichkeits- und Pers&#246;nlichkeitsschutz von Patienten und Probanden in der medizinischen Forschung zu gew&#228;hrleisten und gleichzeitig sicherzustellen, dass das wissenschaftliche Potenzial existierender Datenbest&#228;nde so weit wie m&#246;glich ausgesch&#246;pft wird. Dabei sind folgende grunds&#228;tzliche Erw&#228;gungen anzustellen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Moderne Forschungsans&#228;tze zielen immer h&#228;ufiger darauf ab, r&#228;umlich und zeitlich auseinanderliegende Datenquellen unterschiedlicher Zweckbindung f&#252;r eine gemeinsame Analyse zusammenzuf&#252;hren. </ListItem><ListItem level="1">Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis m&#252;ssen Forschungsergebnisse unabh&#228;ngig nachvollziehbar sein, was wiederum die Aufbewahrung der diesen Ergebnissen zugrunde liegenden Daten in m&#246;glichst unver&#228;ndertem Zustand voraussetzt.</ListItem><ListItem level="1">Angesichts der dynamischen Entwicklung von Erzeugung, Erfassung und Auswertung medizinischer Forschungsdaten sind die faktischen M&#246;glichkeiten einer Anonymisierung zunehmend begrenzt.</ListItem><ListItem level="1">Es bestehen heute technische M&#246;glichkeiten (asymmetrische Kryptografie, homomorphe Verschl&#252;sselung), um die Verarbeitung von Forschungsdaten auf bestimmte Stellen und Zwecke zu begrenzen.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die oben thematisierte Rechtszersplitterung in Deutschland sollte zugunsten eines m&#246;glichst einheitlichen Regelungsregimes beendet werden, das eine gestaffelte Melde- und Genehmigungspflicht f&#252;r die Verarbeitung personenbezogener Forschungsdaten vorsieht und dadurch in &#8222;unkritischen&#8220; Bereichen die Einwilligung der Betroffenen als erforderliche Rechtsgrundlage ersetzt <TextLink reference="21"></TextLink>. Allerdings folgt die Gesetzgebungsbefugnis im Bereich der Forschung den jeweils zu regelnden Rechtsbereichen und den Zust&#228;ndigkeiten f&#252;r die t&#228;tigen Einrichtungen. Sie liegt daher sowohl beim Bund als auch bei den L&#228;ndern. Ohne &#196;nderung dieser im Grundgesetz festgeschriebenen geteilten Gesetzgebungskompetenzen kann eine einheitliche Regulierung nur durch einen Bund-L&#228;nder-Staatsvertrag erfolgen.</Pgraph><Pgraph>Bei der Schaffung einer einheitlichen materiellen Regelung der Datennutzung f&#252;r die medizinische Forschung sollte auf die Grunds&#228;tze bestehender Forschungsklauseln zur&#252;ckgegriffen werden, die sich in der Vergangenheit weitgehend bew&#228;hrt haben.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Soweit m&#246;glich sind Daten f&#252;r Forschungszwecke zu anonymisieren; ansonsten ist eine Pseudonymisierung vorzunehmen.</ListItem><ListItem level="1">Eine Verarbeitung personenbeziehbarer Forschungsdaten ist nur zul&#228;ssig, wenn alle einschl&#228;gigen Schutzziele (Verf&#252;gbarkeit, Integrit&#228;t, Vertraulichkeit, Transparenz, Intervenierbarkeit, Nichtverkettbarkeit) in angemessener Weise durch technisch-organisatorische Ma&#223;nahmen gew&#228;hrleistet werden.</ListItem><ListItem level="1">Eine Verarbeitung ist zul&#228;ssig, wenn sie auf einer ausdr&#252;cklichen, informierten, freiwilligen und widerrufbaren Einwilligung basiert (<TextLink reference="24"></TextLink>, S. 835). Die in der DSGVO (Art. 7, 8) enthaltene Regelung w&#252;rde diesbez&#252;glich auch allgemein g&#252;ltige Pr&#228;zisierungen f&#252;r die medizinische Forschung erlauben.</ListItem><ListItem level="1">Eine Verarbeitung kann auch ohne Einwilligung der Betroffenen zul&#228;ssig sein, wenn das &#246;ffentliche Interesse am jeweiligen Forschungsvorhaben die schutzw&#252;rdigen Belange der Betroffenen erheblich &#252;berwiegt und der Zweck der Forschung auf andere Weise nicht oder nur mit unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igem Aufwand erreicht werden kann.</ListItem><ListItem level="1">Personenbezogene Daten d&#252;rfen nur ver&#246;ffentlicht werden, wenn die betroffene Person eingewilligt hat oder dies f&#252;r die Darstellung der Forschungsergebnisse unerl&#228;sslich ist.</ListItem><ListItem level="1">Die datenschutzrechtlichen Betroffenenrechte m&#252;ssen stets so weit wie m&#246;glich gew&#228;hrleistet werden.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Forschung mit Berufsgeheimnissen, also insbesondere mit Patientengeheimnissen, erfordert wegen des Zwei-Schranken-Prinzips (<TextLink reference="25"></TextLink>, S. 13) in Deutschland neben der Beachtung allgemeiner Datenschutzregelungen auch die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen an die Verarbeitung von Berufsgeheimnissen. F&#252;r die arbeitsteilige medizinische Forschung hat dies zur Folge, dass s&#228;mtliche Personen, denen Patientengeheimnisse offenbart werden, arbeitsrechtlich der &#228;rztlichen Leitung der Forschungseinrichtung unterstellt werden m&#252;ssten (als Gehilfen i.S.v. &#167; 203 Abs. Abs. 3 S. 2 StGB.). Da dies faktisch oft nicht m&#246;glich ist, sehen Aufsichtsbeh&#246;rden in solchen F&#228;llen <Mark2>contra legem</Mark2> &#252;ber das Fehlen von Offenbarungsbefugnissen hinweg oder interpretieren eine Offenbarungsbefugnis in die allgemeinen Forschungsklauseln hinein (<TextLink reference="25"></TextLink>, S. 13, <TextLink reference="26"></TextLink>, S. 369 f., S. 446 f.). Diese unbefriedigende Rechtslage sollte dahingehend ge&#228;ndert werden, dass an der Forschung Beteiligte unter bestimmten Bedingungen dem Berufsgeheimnis nach <TextGroup><PlainText>&#167; 203 StGB</PlainText></TextGroup> unterworfen werden. Als formaler Ausdruck einer derartigen Auflage sind Genehmigungen oder Zertifikate denkbar (<TextLink reference="20"></TextLink>, S. 45 ff.).</Pgraph><SubHeadline>L&#246;sungsvorschlag</SubHeadline><Pgraph>Neben technisch-organisatorischen und rechtlichen Regelungen gibt es in den bestehenden Forschungsklauseln auch prozedurale Vorkehrungen wie z.B. Genehmigungsvorbehalte und Meldepflichten. Diese haben sich in der Praxis kaum bew&#228;hrt, weil der Pr&#252;faufwand der beteiligten Stellen (Ethik-Kommissionen, Ministerien, Datenschutzaufsichtsbeh&#246;rden) mit den vorhandenen Ressourcen nicht erbracht werden konnte. Zudem fehlen diesen Stellen manchmal das notwendige Problembewusstsein und die n&#246;tige Sachkompetenz, was nicht selten zu widerspr&#252;chlichen Voten und Entscheidungen gef&#252;hrt hat.</Pgraph><Pgraph>Im Interesse der Entb&#252;rokratisierung und Vereinfachung regen wir daher ein Verfahren an, in das technisch-organisatorische, datenschutzrechtliche, ethische und fachliche Erw&#228;gungen einflie&#223;en k&#246;nnen, indem die erforderliche Expertise in unabh&#228;ngigen, lokal agierenden Gremien (englisch: Use and Access Committees, UAC) geb&#252;ndelt wird <TextLink reference="21"></TextLink>. Diesen UACs werden in Abh&#228;ngigkeit von der Sensitivit&#228;t des jeweiligen Forschungsvorhabens Genehmigungs- bzw. Vetorechte f&#252;r die Nutzung personenbezogener Gesundheitsdaten per Gesetz &#252;bertragen, sie erhalten also eine hoheitliche Funktion. In den UACs m&#252;ssen fachlicher, ethischer und datenschutzrechtlicher Sachverstand vertreten sein. Das Verh&#228;ltnis der UACs zu den Ethik-Kommissionen und Datenschutzaufsichtsbeh&#246;rden sollte unter Einr&#228;umung eines gegenseitigen Konsultationsrechts so geregelt werden, dass eine Kollision ihrer datenschutz- und berufsrechtlichen Compli<TextGroup><PlainText>ance-,</PlainText></TextGroup> Kontroll- und Beratungspflichten weitestgehend vermieden und eine sp&#252;rbare Entlastung aller Beteiligten erreicht wird. Die Zust&#228;ndigkeit eines UAC f&#252;r ein bestimmtes Forschungsprojekt k&#246;nnte sich aus der geographischen oder organisatorischen Zugeh&#246;rigkeit des jeweils Projektverantwortlichen ergeben. Vorbild hierf&#252;r k&#246;nnte die in der DSGVO verankerte Regelung zur Zust&#228;ndigkeit der Aufsichtsbeh&#246;rden sein, die sich an der Hauptniederlassung eines Verantwortlichen orientiert (Art. 56 <TextGroup><PlainText>Abs. 1</PlainText></TextGroup>).</Pgraph><Pgraph>W&#228;hrend die organisatorischen und administrativen Verfahren der UACs gesetzlich zu regeln sind, sollten die Kriterien f&#252;r die Bewertung von Forschungsvorhaben im Rahmen einer &#8222;regulierten Selbstregulierung&#8220; durch Einrichtungen wie z.B. die Technologie- und Methodenplattform f&#252;r die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF) entwickelt werden. Die resultierenden Standards k&#246;nnten im Konsens der betroffenen Fach-Communities auch als verbindlicher und ggf. sogar rechtssicherer Rahmen f&#252;r die Konzipierung und Zulassung von Forschungsvorhaben dienen <TextLink reference="27"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Derzeit gibt es im Kontext der personenbezogenen Verarbeitung von Daten f&#252;r medizinische Forschungszwecke keine demokratische Kontrolle; den entsprechenden Verfahren fehlt systematische Transparenz (<TextLink reference="24"></TextLink>, S. 837). Bei einer (teilweisen) B&#252;ndelung der bisherigen Aufgaben von Ministerien, Aufsichtsbeh&#246;rden und Ethik-Kommissionen in eigens daf&#252;r eingerichteten und untereinander vernetzten UACs lie&#223;e sich dieser Missstand durch den Betrieb eines &#246;ffentlich einsehbaren Forschungsregisters beheben, an das die UAC wesentliche Informationen zu den von ihnen freigegebenen Forschungsprojekten weitergeben. Dieses Register w&#252;rde insbesondere den Datenspendern einen &#220;berblick &#252;ber die Forschung mit ihren Daten, die daf&#252;r jeweils Verantwortlichen, ihre Ziele und Fragestellungen sowie die in der Forschung ergriffenen grundrechtssch&#252;tzenden Ma&#223;nahmen erlauben. Nicht zuletzt k&#246;nnte damit auch der immer wieder erhobenen Forderung nach st&#228;rkerer Teilhabe der Patienten und Probanden Rechnung getragen werden.</Pgraph><Pgraph>Durch eine bundesweit einheitliche Regelung in einem Bund-L&#228;nder-Staatsvertrag k&#246;nnten die bisherigen, teilweise verstreuten und widerspr&#252;chlichen Bundes- und L&#228;nderregelungen zur medizinischen Forschung ersatzlos wegfallen. In besagtem Staatsvertrag w&#252;rden die materiell-rechtlichen und prozeduralen Voraussetzungen f&#252;r die Zul&#228;ssigkeit medizinischer Forschungsvorhaben normier<TextGroup><PlainText>t &#8211;</PlainText></TextGroup> einschlie&#223;lich eventueller Einwilligungserfordernisse, der Verfahren der UACs, der Einbindung von Ethik-Kommissionen und Datenschutzaufsicht sowie der Transparenzverpflichtungen gegen&#252;ber der &#214;ffentlichkeit (<TextLink reference="28"></TextLink>, S. 194 ff.).</Pgraph><Pgraph>Die Anregung zur Einrichtung unabh&#228;ngiger UACs f&#252;r medizinische Forschungsdaten basiert neben inhaltlichen Erw&#228;gungen auch auf der Notwendigkeit, Doppelentwicklungen und Parallelstrukturen in diesem wichtigen und sensiblen Bereich zu vermeiden. Seit Juli 2017 f&#246;rdert das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung (BMBF) umf&#228;nglich die Medizininformatik-Initiative, in der zun&#228;chst 17 deutsche Universit&#228;tskliniken gemeinsam mit externen Partnern so genannte &#8222;Datenintegrationszentren&#8220; (DIZ) zum standort&#252;bergreifenden Managen und Teilen medizinischer Daten aufbauen <TextLink reference="29"></TextLink>. Die gef&#246;rderten Standorte sind in vier Konsortien organisiert, die im Laufe der kommenden Monate noch weitere, bislang nicht gef&#246;rderte Universit&#228;tskliniken aufnehmen werden. Alle vier Konsortien sehen in ihren Konzepten in der einen oder anderen Weise auch Mechanismen vor, um den Zugang zu den zu teilenden Daten formal auszugestalten. Die Etablierung solcher Verfahren wird sogar eine <Mark2>conditio sine qua non</Mark2> der Funktionsf&#228;higkeit der DIZ sein. Da die &#252;berwiegende Mehrheit der deutschen Universit&#228;tskliniken absehbar in einem der Konsortien der Medizininformatik-Initiative Aufnahme finden wird, scheint die Einbindung der akademischen medizinischen Forschungslandschaft in angemessene Regelungsmechanismen gesichert. Angesichts dessen w&#228;re es nicht sinnvoll, zus&#228;tzliche und von der Medizininformatik-Initiative entkoppelte Verfahren zu etablieren. Vielmehr sollten die Verfahren der Medizininformatik-Initiative so entwickelt und rechtlich gesteuert werden, dass sie sich nach hinreichender praktischer Bew&#228;hrung auch auf andere forschungsrelevante Medizinbereiche &#252;bertragen lassen.</Pgraph><Pgraph>Welche Forschungsprojekte unabh&#228;ngig vom Datenzugang melde- bzw. genehmigungspflichtig sein sollen bzw. k&#246;nnen, bedarf der weiteren fachlichen Er&#246;rterung. Ma&#223;gebliches Kriterium wird dabei zweifellos die Sensitivit&#228;t des jeweiligen Projektes sein.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Auf eine Meldung und Registrierung kann verzichtet werden, wenn klassische Eigenforschung erfolgt oder die Forschungsdatenverarbeitung auf einer informierten Einwilligung der Betroffenen basiert.</ListItem><ListItem level="1">Melde- und registrierungspflichtig sollten Projekte sein, bei denen eine Interessenabw&#228;gung die Betroffeneneinwilligung ersetzen soll, was impliziert, dass die UACs bei solchen Projekten neben Aufkl&#228;rungs- auch Untersagungsrechte haben m&#252;ssen.</ListItem><ListItem level="1">Zus&#228;tzlich zur bestehenden Meldepflicht sollten Projekte genehmigungspflichtig sein, wenn in ihnen hochsensitive Daten verarbeitet werden, wie dies z.B. bei umfangreichen Gensequenzierungen der Fall ist, oder wenn weiterreichende Zweck&#228;nderungen beabsichtigt sind. Auch zeitlich unbegrenzte Studien bzw. Forschungsdatenbanken sollten unter Genehmigungsvorbehalt gestellt werden.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>F&#252;r ethisch oder technisch besonders anspruchsvolle Projekte wie z.B. internationale Studien, Forschungsnetzwerke, Krankheitsregister oder Biomaterialdatenbanken k&#246;nnten vom zust&#228;ndigen UAC bei Bedarf zus&#228;tzliche Anforderungen festgelegt und zur Genehmigungsgrundlage gemacht werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diskussion und Fazit">
      <MainHeadline>Diskussion und Fazit</MainHeadline><Pgraph>Das vorgeschlagene Regelungsverfahren tr&#228;gt zu einer Optimierung des Datenschutzes bei medizinischen Forschungsprojekten bei und erleichtert und verbessert zugleich die Forschungspraxis. Die Umsetzung des Konzepts ist nicht vom Schreibtisch aus m&#246;glich. Vielmehr ist hierf&#252;r eine umfassende Fortf&#252;hrung des begonnenen Diskussions- und Abstimmungsprozesses unter Einbindung aller Betroffenen erforderlich. Die genaue Ausgestaltung der UACs muss auf den in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen basieren und einem strukturierten Prozess folgen, an dessen Ende eine gesetzliche Festlegung stehen sollte. Wie vom Rat f&#252;r InformationsInfrastrukturen (RfII) gefordert, sollte dieser Entwicklungsprozess Hand in Hand mit dem Aufbau einer netzwerkf&#246;rmigen Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) erfolgen <TextLink reference="21"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Der Wissenschaftsstandort Deutschland leidet im internationalen Wettbewerb seit Jahren unter dem Fehlen einheitlicher gesetzlicher Rahmenbedingungen, die ein zukunftsgerichtetes Forschen an Gesundheitsdaten unter gleichzeitiger Wahrung der Grundrechte der betroffenen Menschen erm&#246;glichen. Dadurch ergeben sich Nachteile f&#252;r die wirtschaftliche Entwicklung, den gesellschaftlichen Fortschritt und den Grundrechtsschutz der Menschen. Durch das vorgeschlagene Regelungsverfahren k&#246;nnte diese Blockade aufgel&#246;st werden. Zugleich w&#252;rden Erfahrungen gesammelt, die auch in einem gr&#246;&#223;eren einheitlichen Rechtsraum, z.B. in der Europ&#228;ischen Union, nutzbar gemacht werden k&#246;nnten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Abk&#252;rzungen">
      <MainHeadline>Abk&#252;rzungen</MainHeadline><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Abs.&#61;Absatz</ListItem><ListItem level="1">Art.&#61;Artikel</ListItem><ListItem level="1">BDSG&#61;Bundesdatenschutzgesetz</ListItem><ListItem level="1">DSGVO&#61;Europ&#228;ische Datenschutz-Grundverordnung</ListItem><ListItem level="1">DuD&#61;Datenschutz und Datensicherheit (Zeitschrift)</ListItem><ListItem level="1">GG&#61;Grundgesetz</ListItem><ListItem level="1">GRCh&#61;Europ&#228;ische Grundrechtecharta</ListItem><ListItem level="1">LDSG SH&#61;Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein</ListItem><ListItem level="1">MBO&#196;&#61;Musterberufsordnung der &#196;rztekammern</ListItem><ListItem level="1">MedR&#61;Medizinrecht (Zeitschrift)</ListItem><ListItem level="1">NJW&#61;Neue Juristische Wochenschrift</ListItem><ListItem level="1">RfII&#61;Rat f&#252;r InformationsInfrastrukturen</ListItem><ListItem level="1">StGB&#61;Strafgesetzbuch</ListItem><ListItem level="1">TMF&#61;Technologie- und Methodenplattform f&#252;r die vernetzte medizinische Forschung e.V.</ListItem><ListItem level="1">UAC&#61;Use and Access Committee</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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