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    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000223</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0002234</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">HL7<Superscript>&#174;</Superscript> FHIR<Superscript>&#174;</Superscript> &#8211; Fast Healthcare Interoperability Resources: Eine Einf&#252;hrung</Title>
      <TitleTranslated language="en">HL7<Superscript>&#174;</Superscript> FHIR<Superscript>&#174;</Superscript> &#8211; Fast Healthcare Interoperability Resources: an introduction</TitleTranslated>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions GmbH, Friedrich-Ebert-Allee 140, 53113 Bonn, Deutschland<Affiliation>Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions GmbH, Bonn, Deutschland</Affiliation><Affiliation>HL7 Deutschland, Berlin, Deutschland</Affiliation><Affiliation>bvitg, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>frank.oemig&#64;t-systems.com</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">HL7</Keyword>
      <Keyword language="de">FHIR</Keyword>
      <Keyword language="de">Interoperabilit&#228;t</Keyword>
      <Keyword language="de">Implementierungsleitfaden</Keyword>
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    <DatePublished>20210426</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>17</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>FHIR - Fast Healthcare Interoperability Resources</IssueTitle>
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    <ArticleNo>09</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>HL7 International (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.hl7.org&#47;">http:&#47;&#47;www.hl7.org&#47;</Hyperlink>) hatte nach 20 Jahren HL7 v2.x und 15 Jahren Version 3.0 &#252;berlegt, wie man die Erfahrungen aus den vergangenen Entwicklungen zu einem neuen Standard zusammenf&#252;hren k&#246;nnte, der einen Einsatz gleichzeitig einfacher macht. Herausgekommen ist ein umfangreiches Rahmenwerk, das sich FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources) nennt, seit mehr als 10 Jahren in der Entwicklung ist und im nachfolgenden Artikel ausf&#252;hrlicher vorgestellt wird. Weltweit und neuerdings auch in Deutschland findet FHIR immer st&#228;rkere Beachtung und wird deshalb zur Grundlage weiterer Ausarbeitungen und Vorgaben f&#252;r offene Schnittstellen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>After more than 20 years of experience with HL7 v2.x and 15 years with Version 3.0, HL7 International (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.hl7.org&#47;">http:&#47;&#47;www.hl7.org&#47;</Hyperlink>) raised the question how the experience and knowledge gained could be migrated to a new, but simpler standard that is also more modern. The result is a new framework called FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources) that is under development and testing for more than 10 years now and will be explained in the following. The interest in FHIR is rising not only worldwide, but also in Germany leading to more FHIR-based specifications as the foundation for open and standardized interfaces.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Einleitung">
      <MainHeadline>1 Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Die HL7 Version 3.0 hatte bis zum Jahre 2009 trotz massiver Investitionen in die Entwicklung der Grundlagen, Methodiken und Werkzeuge keinen signifikanten Durchbruch am Markt erzielt. &#220;ber diese fundamentalen und begleitenden Entwicklungsschritte ist ein konkretes Verst&#228;ndnis entwickelt worden, wie mit Standards umzugehen ist, wie diese vom Prozessmodell her entwickelt werden m&#252;ssen, wie wichtig eine Architekturgrundlage ist, und dass Datentypen, Informationsmodelle und Vokabularien zu trennen sind. Damit ist gleichzeitig klargeworden, dass eine korrekte Einhaltung aller dieser Mechanismen zusammen eine Komplexit&#228;t besitzt, die auf dieser Ebene nicht zu bew&#228;ltigen ist.</Pgraph><Pgraph>Parallel dazu gab es diverse Fortschritte im Bereich der Smartphones und der dazugeh&#246;rigen Apps, auch war ein Trend von SOAP zu REST, von XML zu JSON sowie diverse andere parallele Entwicklungsschritte im Bereich der Kommunikationstechnologie erkennbar.</Pgraph><Pgraph>Deshalb hatte HL7 International die Frage gestellt, wie ein Standard &#8222;heute&#8220;, also 2009, aussehen m&#252;sste, wenn man mit dem aktuellen Wissen noch einmal auf der gr&#252;nen Wiese anfangen k&#246;nnte. Dies f&#252;hrte zu der sogenannten &#8222;Fresh Look Initiative2, die dieser Frage nachgehen sollte, indem sie sich mit den relevanten Arbeitsgruppen bei HL7 International dar&#252;ber verst&#228;ndigte und die Ergebnisse anschlie&#223;end zusammenf&#252;hrte. Diese Taskforce kam dann 2011 mit den &#8222;Resources for Healthcare&#8220; zur&#252;ck, woraus dann 2012 die &#8222;Fast Healthcare Interoperability Resources&#8220; &#8211; abgek&#252;rzt als &#8222;FHIR&#8220; und ausgesprochen als &#8222;fire&#8220; &#8211; wurden und die das Beste aus den bereits existierenden Standards enthalten. Dieses neue Framework soll Schnittstellenspezifikationen f&#252;r den Einsatz mit unterschiedlichen Systemen vereinfachen und modernisieren.</Pgraph><Pgraph>Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> veranschaulicht den Ableitungsprozess sowohl in der zeitlichen Reihenfolge als auch die Einordnung der Komplexit&#228;t. Das FHIR Framework selbst ist durch die Zusammenf&#252;hrung verschiedener Aspekte wie Datentypen, Darstellung der technischen Details, der direkten Einbindung der technischen Realisierung in Form von XML und JSON und der Angabe von vielen Beispielen (s. Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>) von der Komplexit&#228;t einfacher als bspw. die anderen Standards HL7 v2.x sowie Version 3.0 mit CDA.</Pgraph><Pgraph>Nach der ersten Version (Draft) als DSTU 1 (2014) wurden weitere Revisionen als Weiterentwicklung herausgegeben. Seit 2019 gibt es eine Version (R4), die erstmals normative Elemente enth&#228;lt. Aktuell (1&#47;2021) wird an R4B sowie R5 gearbeitet, ein Balloting mit Kommentierung und Abstimmung ist f&#252;r Februar 2021 geplant. F&#252;r Nachfolgereleases wird erwartet, dass hier noch weitere Versionen hinzukommen.</Pgraph><Pgraph>FHIR stellt den Rahmen, innerhalb dessen man sich bewegen muss und der immer noch weiterentwickelt wird. F&#252;r eine FHIR-Konformit&#228;t darf an dem Framework selbst keine &#196;nderung vorgenommen werden. Alle zus&#228;tzlichen f&#252;r eine Implementierung&#47;Umsetzung notwendigen weiteren Details und Anforderungen werden in Implementierungsleitf&#228;den beschrieben, die separat ausgearbeitet werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Grundlagen">
      <MainHeadline>2 Grundlagen</MainHeadline><Pgraph>Wie in der FHIR-Spezifikation <TextLink reference="1"></TextLink> angegeben, werden die besten und bew&#228;hrten Aspekte aus den HL7-Standards v2.x, V3 und CDA genutzt. Da w&#228;re als wichtigster Aspekt die Komponenten-orientierung (&#8222;Bausteine&#8220;) zu nennen, die in Form von &#8222;Ressourcen&#8220; in FHIR enthalten sind. Dazu kommt das REST-Designprinzip f&#252;r http-basierte &#220;bermittlung der Daten.</Pgraph><Pgraph>Ein Grundproblem in der Standardentwicklung ist die Vollst&#228;ndigkeit der Spezifikation. In HL7 Version 2.9 sind derzeit knapp 2.500 Datenelemente enthalten, von denen aber nur ein ganz kleiner Teil h&#228;ufig verwendet wird. Die meisten Datenelemente dienen speziellen Sonderf&#228;llen, die relativ selten umgesetzt bzw. genutzt werden. Dem wollte FHIR vorab begegnen, indem nur diejenigen Datenelemente oder Attribute festgelegt werden, f&#252;r die es in 80&#37; der eingesetzten F&#228;lle auch einen Bedarf gibt. Damit wird der Diskussions- und Spezifikationsaufwand massiv reduziert und somit beschleunigt. Gleichzeitig sollte ein Mechanismus, der sp&#228;ter unter der &#220;berschrift &#8222;Extens<TextGroup><PlainText>ion</PlainText></TextGroup>&#8220; erl&#228;utert wird, verhindern, dass ein Wildwuchs entsteht, wie es bspw. mit den HL7 v2.x Z-Segmenten geschehen ist. Damit wurde einerseits eine logische &#214;ffnung erreicht, die aber technisch trotzdem geschlossen ist. Trotz dieser &#8222;Restriktion&#8220; enth&#228;lt FHIR derzeit (R4) ca. 150 Bausteine (Ressourcen) mit jeweils einer ansehnlichen Zahl an Attributen, die addiert auch schon weit im vierstelligen Bereich sind.</Pgraph><Pgraph>FHIR nutzt f&#252;r die Spezifikation Mini-Modelle, die neben einer hierarchischen Baumdarstellung auch in UML (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>) sowie in XML, JSON und weiteren Varianten (Turtle, &#8230;) in der Spezifikation direkt nebeneinander dargestellt werden und so f&#252;r ein leichteres Verst&#228;ndnis und damit h&#246;here Akzeptanz sorgen. </Pgraph><Pgraph>Dadurch, dass hinter FHIR kein Architekturframework steckt, das die Einhaltung bestimmter Konventionen erzwingt, lassen sich die Attributnamen selbsterkl&#228;rend benennen und die hierar-chischen Strukturen vereinfachen, was zu einer leichteren Anwendbarkeit f&#252;hrt und damit die Akzeptanz erheblich steigert. </Pgraph><Pgraph>Die prim&#228;ren Bausteine in FHIR sind Ressourcen, die in zwei verschiedenen Encodings parallel zur Verf&#252;gung gestellt werden k&#246;nnen. Ein Encoding basiert auf XML, das andere auf der <Mark2>Java Script Object Notation</Mark2> (JSON), zwischen beiden kann verlustfrei konvertiert werden. Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/> demonstriert, wie dieselbe Information f&#252;r eine bestimmte Patientenressource (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>) in beiden Encodings dargestellt wird. Die Entscheidung dar&#252;ber, was zu nutzen ist, wird &#252;ber das Attribut <Mark2>content-type</Mark2> im http-Header getroffen. Hierbei sollte ein FHIR-Server beide Varianten unterst&#252;tzen, um die Kommunikation mit dem Client zu vereinfachen und dabei maximale Flexibilit&#228;t zu gew&#228;hrleisten.</Pgraph><Pgraph>Die Daten werden auf eine inzwischen stattliche Anzahl an verschiedenen Ressourcen verteilt, die sich grob an den Klassen aus HL7 Version 3 orientieren und in Kategorien geordnet sind, um verschiedene Services zu spezifizieren.</Pgraph><Pgraph>Die Ressourcen decken ganz unterschiedliche Kategorien ab, die den integrativen Charakter von FHIR betonen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">administrativ: Patient, Encounter, Location, Organization, &#8230;</ListItem><ListItem level="1">klinisch: Observation, Concern, Allergy Intolerance, Procedure, &#8230;</ListItem><ListItem level="1">Ger&#228;te: Devices, Metric, &#8230;</ListItem><ListItem level="1">Terminplanung: Appointment, Slot, &#8230;</ListItem><ListItem level="1">Finanzen: Claim, Account, Coverage, &#8230;</ListItem><ListItem level="1">Forschung: Research Study, Research Definition, &#8230;</ListItem><ListItem level="1">Formulare: Questionnaire, Questionnaire Response, &#8230;</ListItem><ListItem level="1">Technisch: Structure Definition, Capability Statement, Endpoint, Test Script, &#8230;</ListItem><ListItem level="1">Vokabular: Codesystem, Value Set, &#8230;</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>2.1 Hierarchie an Elementen</SubHeadline><Pgraph>In FHIR k&#246;nnen alle Artefakte im Prinzip wie in <TextGroup><PlainText>Abbildung 4 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> dargestellt von einem gemeinsamen abstrakten Wurzelelement abgeleitet werden. (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> zeigt nur einen Ausschnitt mit wenigen Beispielen, um die Hierarchie verdeutlichen zu k&#246;nnen.) Daraus leiten sich dann zwei unterschiedliche Hierarchien ab, die den eigentlichen Charme von FHIR ausmachen und in jeweils der linken oder rechten H&#228;lfte in Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> angesiedelt sind. Das Basiselement selbst stellt die M&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung, die f&#252;r den Aufbau der Ressourcenhierarchie ben&#246;tigt werden wie bspw. Extensions und Metadaten, so dass alle abgeleiteten Artefakte dieselben grundlegenden Eigenschaften besitzen. Gleichzeitig sorgt diese Klassenhierarchie daf&#252;r, dass diese technisch geschlossen ist und alle Details bekannt sind. Selbst die Erweiterungen (&#8222;extensions&#8220;) sind auf diese Weise genaugenommen keine Erweiterungen, sondern ein vordefinierter Mechanismus f&#252;r ganz gezielte Einschr&#228;nkungen, die so zu Profilkomponenten werden <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Dazu geh&#246;ren auch Datentypen. In der linken H&#228;lfte der Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> werden die Datentypen mit einigen Beispielspezialisierungen dargestellt. Es werden komplexe und primitive Datentypen verwendet, die sich teilweise an den Datentypen von HL7 v2.x und V3 orientieren:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Einfach&#47;primitiv, nur aus einem einfachen Wert bestehend</ListItem><ListItem level="1">Komplex, aber generell einsetzbar wie bspw. Namen oder Adressen</ListItem><ListItem level="1">F&#252;r Metadaten</ListItem><ListItem level="1">Spezielle Zwecke</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die f&#252;r Leitf&#228;den verwendbaren Ressourcen wie Patient und Encounter sind Spezialisierungen einer abstrakten Domain-Ressource, die wiederum auf einer abstrakten Ressourcenspezifikation basiert. Letztere stellt sicher, dass jede Ressource neben einer Identifikation f&#252;r die Instanz auch Metadaten enthalten kann. Der Referenzierungsmechanismus f&#252;r Ressourcen (s.u.) sowie eine optionale textliche Beschreibung der Ressource wird &#252;ber die Domain-Ressourcen realisiert. Letztere ist gleichzeitig die Verankerung f&#252;r Extensions sowie der sog. Modifier-Extensions. &#220;ber letztere k&#246;nnen die Instanzen ausdr&#252;cken, dass ihre Semantik gegen&#252;ber der originalen Intention ver&#228;ndert wurde und deshalb einer speziellen Behandlung bed&#252;rfen.</Pgraph><Pgraph>Die Attribute einer Ressource werden entweder mit einer anderen Ressource &#252;ber eine Referenz in Verbindung gebracht, oder sie sind die Grundlage f&#252;r weitere Attribute (als Backbone-Element) oder sie werden direkt mit einem bestimmten Datentyp konkret definiert. Einige Attribute einer Ressource erlauben jedoch verschiedene Datent<TextGroup><PlainText>ype</PlainText></TextGroup>n. So kann zum Beispiel das Attribut <Mark2>deceased</Mark2> in der Patient Resource entweder vom Datentyp Boolean oder DateTime sein, um entweder das Faktum &#8222;gestorben&#8220; oder den genauen Todestag ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen (ein Zugriff auf die Information erfolgt dann in diesem Fall entweder &#252;ber das Attribut <Mark2>deceasedBoolean</Mark2> oder <Mark2>d</Mark2><TextGroup><Mark2>eceasedDateTime</Mark2></TextGroup>). Eine solche Optionalit&#228;t ist dann ein pr&#228;destinierter Kandidat f&#252;r weitere Einschr&#228;nkungen in abgeleiteten Profilen oder Implementierungsleitf&#228;den.</Pgraph><Pgraph>Es ist anzumerken, dass leere Attribute (&#8220;&#8221;) in einer Instanz nicht erlaubt sind, so dass sich die Kardinalit&#228;t direkt auf das Vorkommen mit bestimmten Werten bezieht. Au&#223;erdem sind im FHIR-Framework alle Attribute optional, d.h. es gibt keine Basis-Constraints, so dass die Minimal-Kardinalit&#228;t &#8211; bis auf spezielle Ressourcen &#8211; immer &#8222;0&#8220; ist.</Pgraph><SubHeadline>2.2 Grundlegende Paradigmen</SubHeadline><Pgraph>FHIR unterst&#252;tzt verschiedene Kommunikationsparadigmen <TextLink reference="3"></TextLink>:</Pgraph><Pgraph>Die <Mark2>Composition Resource</Mark2> stellt mit Hilfe von Abschnitten (&#8222;sections&#8220;) Dokumente bereit. Diese Sections sind zum einen geschachtelt als auch wiederholbar. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen sie neben Text auch auf andere Entries &#252;ber Referenzen verweisen. Wenn alle zu einem Dokument geh&#246;renden Details zusammengestellt und &#252;bermittelt werden sollen, dann werden diese in einem Bundle (s.o.) zusammengefasst. Anders als bei CDA wird auf diese Weise anstelle einer strukturierten Hierarchie eine gleichwertige Liste von Instanzen erzeugt, die gegenseitig verweisen.</Pgraph><Pgraph>In analoger Art und Weise wird auch das Nachrichtenparadigma als <Mark2>Messaging</Mark2> bereitgestellt. Die daf&#252;r verantwortliche Resource ist der <Mark2>MessageHeader</Mark2>, der Auskunft dar&#252;ber gibt, wer wem welche Nachricht warum schickt. &#220;ber eine <Mark2>MessageDefinition</Mark2>, auf die der <Mark2>MessageHeader</Mark2> verweisen kann, ist eine Pr&#228;zisierung des Nachrichteninhalts m&#246;glich. Alle zu einer Nachricht geh&#246;renden Details werden dann ebenfalls &#252;ber ein Bundle zusammengefasst und &#252;bermittelt.</Pgraph><Pgraph>Das RESTful API, das f&#252;r Representational State Transfer steht und mit Hilfe von zustandslosen Operationen die CRUD-Services (Create, Read, Update und Delete) realisiert, ist die Grundlage f&#252;r FHIR <TextLink reference="3"></TextLink>. Die Ressourcen von FHIR stellen die syntaktische Grundlage dar, mit der Daten verpackt und per http-Request &#252;bermittelt werden.</Pgraph><Pgraph>Das FHIR-Framework bietet zum einen standardisierte Basisdienste an, zum anderen stellt es &#252;ber die <Mark2>Operation Definition</Mark2> eine M&#246;glichkeit bereit, eigene Dienste zu definieren und anzubieten. Damit wird eine von Experten bei HL7 schon seit Jahren kritisierte Schwachstelle beseitigt, &#252;ber die sich konkrete Aktionen ausf&#252;hren und so bspw. das Expandieren eines Value Sets aus einer Definition oder einen Medikamentenwechselwirkungscheck realisieren lassen.</Pgraph><Pgraph>FHIR kann nicht nur als Fassade zu einer konventionellen Anwendung wie bspw. ein KIS- oder PVS-System genutzt werden, die FHIR Instanzen der Ressourcen k&#246;nnen auch &#8222;as is&#8220; auf sogenannten FHIR-Servern gespeichert werden. Bei letzterem bleiben dann alle Information erhalten, w&#228;hrend bei einer Fassade nur die Details genutzt werden, die vom Server konkret unterst&#252;tzt (&#8222;must Support&#8220;, s.u.) werden.</Pgraph><SubHeadline>2.3 Verkn&#252;pfung &#252;ber Referenzen</SubHeadline><Pgraph>Die FHIR Ressourcen sind die Bausteine, um komplexere Sachverhalte darzustellen. Der Standard gibt hier relativ wenig vor, wie dies genau zu geschehen hat. Hierzu nutzt FHIR eine fundamentale Eigenschaft der Web-Technologie, welche eine Instanz einer Ressource mit einer anderen Instanz durch eine Referenz in Beziehung setzen l&#228;sst.</Pgraph><Pgraph>Daher enthalten fast alle Ressourcen Attribute, die als Referenzen deklariert sind. Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/> illustriert als Beispiel die Auspr&#228;gung und Nutzung einiger Referenzen, die in der <Mark2>Procedure</Mark2> Ressource definiert sind.</Pgraph><Pgraph>Jede Referenz kann dabei aus einer URL und einer Textbeschreibung f&#252;r eine Anzeige bestehen. Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/> zeigt ein Beispiel, wie eine solche Referenz in XML dann konkret ausgedr&#252;ckt werden kann:</Pgraph><Pgraph>Die Verwendung von Referenzen erlaubt eine sehr flexible Nutzung: So k&#246;nnen Referenzen als absolute Referenz auf Ressourcen irgendwo im Web zeigen, oder relativ von der Ressource, von der sie referenziert wird (innerhalb eines Servers), oder intern (in einer speziellen Zusammenstellung). Auf diese Weise kann sehr einfach ein Netz von Ressourcen aufgebaut werden, welches &#252;ber mehrere Organisationen verteilt aufgespannt werden kann. So kann ein System als Provider der administrativen Daten auftreten, w&#228;hrend ein anderes nur Befunde bereitstellt.</Pgraph><Pgraph>Anstelle einer Referenz k&#246;nnen die Ressourcen aber auch direkt eingebettet <Mark2>(contained)</Mark2> vorkommen, wenn sie nicht als eigenst&#228;ndige Instanz ben&#246;tigt werden. Das reduziert den notwendigen Verwaltungsaufwand weiter.</Pgraph><SubHeadline>2.4 Bundling</SubHeadline><Pgraph>Der prim&#228;re Baustein in FHIR ist eine Ressource. Aber nur eine einzige Ressource zu &#252;bermitteln oder zu nutzen, reicht nur in einfachen Kontexten aus. Im einfachsten Fall kann jede Ressource alleine genutzt werden, was dann aber zu einer umfangreichen Kommunikation f&#252;hrt, da f&#252;r konkrete Anwendungsf&#228;lle immer mehrere Ressourcen &#8211; desselben oder eines anderen Typs &#8211; betroffen sind. Deshalb m&#252;ssen in der Regel mehrere Ressourcen zusammengefasst werden, um einen bestimmten Kontext herzustellen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Zusammenstellung mehrerer Aktionen f&#252;r Ressourcen (Transaktion)</ListItem><ListItem level="1">Zusammenstellung von mehreren Abfrageergebnissen in einer Liste</ListItem><ListItem level="1">Kombination von Details, bspw. alle Werte eines Laborbefundes</ListItem><ListItem level="1">Aufbau einer Historie</ListItem><ListItem level="1">Detailergebnisse zu einem Dokument in strukturierter Form</ListItem><ListItem level="1">etc.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Solche Ressourcen werden von einer speziellen Ressource namens <Mark2>Bundle</Mark2> zusammengefasst. Damit k&#246;nnen einfache Datenzusammenstellungen als simple Liste oder auch f&#252;r komplexere Transaktionen realisiert werden.</Pgraph><SubHeadline>2.5 http-Requests</SubHeadline><Pgraph>Der prim&#228;re Datenaustausch zwischen Kommunikationspartnern erfolgt &#252;ber Standard-HTTP-Requests (GET, POST, PUT und DELETE), wor&#252;ber die Ressourcen gesucht, abgefragt sowie ge&#228;ndert und (logisch) gel&#246;scht werden k&#246;nnen. Daf&#252;r werden alle Abfragen mittels RESTful Operationen in drei Teile &#8211; abgesehen von dem Befehl selbst &#8211; geteilt. Der erste legt die Basisadresse (&#8222;base&#8220;, URL) f&#252;r einen Zugriff fest. Der zweite identifiziert das prim&#228;re Ziel, wonach gefragt wird. Dies ist dann die konkrete Ressource (<Mark2>resourcetype</Mark2>). Schlie&#223;lich wird die Anfrage noch mit Parametern erg&#228;nzt, um die Anfrage zu pr&#228;zisieren:</Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>GET &#91;base&#93;&#47;&#91;resourcetype&#93;&#63;&#91;parameter&#93;</Mark2></Indentation></Pgraph><SubHeadline>2.6 Erweiterbarkeit (&#8222;Extensions&#8220;)</SubHeadline><Pgraph>Da das zentrale Gestaltungsprinzip von FHIR darin besteht, nur die Kernattribute f&#252;r Ressourcen in den Basisstandard mit aufzunehmen, welche durch die 80:20-Regel zugelassen werden, werden Erweiterungen zu einem wichtigen Bestandteil des Standards, um auch die Daten &#252;bertragen zu k&#246;nnen, die bei der Entwicklung des Basismodells nicht ber&#252;cksichtigt worden sind. Als Beispiel (Abbildung 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/>) ist die Erweiterung f&#252;r die &#220;bermittlung des konkreten Geburtszeitpunkts in der Patient Resource angef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>Dieses Beispiel erl&#228;utert aber auch gleichzeitig die Problematik, die mit Extensions verbunden sind: So k&#246;nnte die Erweiterung ein anderes Datum enthalten. Oder es kann zwei verschiedene Extensions f&#252;r denselben Zweck geben. Welche Extension bekommt in einem solchen Fall den Vorrang bzw. wie kann gegebenenfalls zwischen mehreren Extensions konvertiert werden&#63; Diese Fragen m&#252;ssen mit Hilfe eines Implementierungsleitfadens pr&#228;zise beantwortet oder durch die Festlegung von konkreten Constraints verhindert werden.</Pgraph><SubHeadline>2.7 Reifegrad (Maturity Model)</SubHeadline><Pgraph>Mit FHIR wurde ein neuer Mechanismus eingef&#252;hrt, um den Reifegrad bzw. die Stabilit&#228;t einer Ressource zu bewerten. Dies ist notwendig, weil das FHIR-Framework sich kontinuierlich weiter-entwickelt und nicht alle Artefakte eine gleichlange Entwicklungsgeschichte aufweisen. Um R&#252;ckw&#228;rtskompatibilit&#228;t sicherzustellen, muss die FHIR-Community gro&#223;e Sorgfalt in der Umsetzung von &#196;nderungen an Ressourcen, die einen hohen Reifegrad haben, walten lassen. Daher werden nur Ressourcen mit einem bestimmten Reifegrad als normativ deklariert. Auf der anderen Seite f&#252;hrt dieser Mechanismus dazu, dass nicht sofort jede Anfrage zu einem neuen Attribut f&#252;hrt, schlie&#223;lich k&#246;nnen die meisten Erg&#228;nzungen erstmal als Extension ausprobiert und deren Dringlich- bzw. Notwendigkeit eruiert werden.</Pgraph><SubHeadline>2.8 Checkliste</SubHeadline><Pgraph>Mit der Einf&#252;hrung von FHIR traten eine Reihe von Fragen (und Antworten) sowie spezielle Anforderungen auf, die es einzuhalten gilt. F&#252;r Implementierer sind diese Details in einer Checkliste festgehalten, damit die medizinische Sicherheit der Informationsverarbeitung gew&#228;hrleistet ist und durch Auslassungen bei der Umsetzung keine gravierenden Fehler passieren <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>2.9 Verwendungen von Vokabularien</SubHeadline><Pgraph>Wie alle anderen Standards f&#252;r den Datenaustausch muss auch FHIR die &#220;bermittlung von kodierten Informationen unterst&#252;tzen. Viele Attribute in den einzelnen Ressourcen ben&#246;tigen eine Festlegung, welche Codes erlaubt sind. Dies geschieht jeweils &#252;ber einen von vier Datentypen: <Mark2>Code, Coding, CodeableConcept, Quantity</Mark2>.</Pgraph><Pgraph>Diese unterscheiden sich im Prinzip in der Flexibilit&#228;t sowie in der Bindungsst&#228;rke an bestimmte Vokabularien, welche als Value Sets die Code-Systeme mit den Codes festlegen und zur Verf&#252;gung stellen.</Pgraph><Pgraph>Die Bindung an geeignete Vokabularien wird f&#252;r jedes Datenelement in der jeweiligen Ressourcendefinition &#8211; oder auch sp&#228;ter im Implementierungsleitfaden &#8211; vorgenommen.</Pgraph><Pgraph>Die Verwendung von menschenlesbaren URLs anstelle der kryptischen OIDs ist eine Verbesserung durch FHIR. Diese URLs sollten als Identifikation &#252;ber sogenannte canonical URLs verf&#252;gen, die auf einen konkreten Inhalt verweisen, so dass Entwickler diesen direkt herunterladen k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Konformit&#228;t durch Profiling">
      <MainHeadline>3 Konformit&#228;t durch Profiling</MainHeadline><Pgraph>FHIR stellt nur das Rahmenwerk zur Verf&#252;gung, an das sich alle halten m&#252;ssen, um zu FHIR konform zu sein. FHIR selbst enth&#228;lt so gut wie keine Basisanforderungen, so dass fast alle Attribute optional sind. Auf der einen Seite erm&#246;glicht das so einen absolut flexiblen Einsatz, auf der anderen Seite gibt es keine Werte, auf die man sich verlassen kann. In anderen Standards sind einige Attribute als required oder mandatory deklariert. Beides hat Vor- und Nachteile. Konkret anwendbar wird FHIR damit erst durch Profile und Implementierungsleitf&#228;den, in denen diese Zusatzanforderungen wie bestimmte zu unterst&#252;tzende Attribute genauer definiert werden. Ob also eine Anwendung dem Patienten einen Namen geben muss, h&#228;ngt dann von den dazugeh&#246;rigen Profilen ab.</Pgraph><SubHeadline>3.1 Konformit&#228;tsmethodik</SubHeadline><Pgraph>Durch diese Vorgehensweise entsteht ein relativ gro&#223;er Satz an unterschiedlichen Profilen, die auch noch zueinander in Beziehung stehen oder voneinander abgeleitet sein k&#246;nnen <TextLink reference="2"></TextLink>. Im schlimmsten Fall muss jeder FHIR-Server eine Vielzahl von verschiedenen Auspr&#228;gungen zusammen mit entsprechenden Erweiterungen unterst&#252;tzen, die als Profile oder Profil-komponenten verwaltet werden. Die HL7 Conformance Work Group konnte urspr&#252;nglich sicherstellen, dass FHIR einen Konformit&#228;tsmechanismus beinhaltet und die Bereitstellung von Profilen und Konformit&#228;tsressourcen f&#252;r die Anbieter verpflichtend wird. Damit unterscheidet sich FHIR gravierend von allen anderen HL7-Spezifikationen, die das nicht fordern. FHIR-konforme Server m&#252;ssen die vorab aufgef&#252;hrten Erkl&#228;rungen online zur Verf&#252;gung stellen, damit die Anwender Probleme im Umgang mit den Servern auf Basis der Profile leichter und unabh&#228;ngiger l&#246;sen k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Bei diesen Profilen handelt es sich technisch ebenfalls um FHIR-Ressourcen, was deren Verwendung damit stark vereinfacht.</Pgraph><Pgraph>Die Konformit&#228;tsressourcen k&#246;nnen kontrollieren, wie der Server das Suchen sowie bestimmte Ressourcen und Erweiterungen implementiert. Ein FHIR-Server kann umgekehrt auf dieser Basis die &#252;bermittelten Daten validieren, ob diese den Anforderungen gen&#252;gen.</Pgraph><Pgraph>Als zentrale Sammelstelle f&#252;r abgeleitete (z.B. l&#228;nderbe<TextGroup><PlainText>z</PlainText></TextGroup>ogene) Ressourcen und Profile scheint sich bislang Simplifier.net (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;simplifier.net&#47;">https:&#47;&#47;simplifier.net&#47;</Hyperlink>) neben der FHIR Registry (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;registry.fhir.org&#47;">https:&#47;&#47;registry.fhir.org&#47;</Hyperlink>, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;hl7.org&#47;implement&#47;standards&#47;fhir&#47;registry&#47;index.html">http:&#47;&#47;hl7.org&#47;implement&#47;standards&#47;fhir&#47;registry&#47;index.html</Hyperlink>) zu etablieren. Bei ersterem sind bspw. auch die deutschen FHIR-Basisprofile (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;simplifier.net&#47;organization&#47;hl7deutschlandev&#47;&#126;projects">https:&#47;&#47;simplifier.net&#47;organization&#47;hl7deutschlandev&#47;&#126;projects</Hyperlink>) hinterlegt, die sich derzeit in weitere Ausarbeitung befinden und in einem Leitfaden der KBV <TextLink reference="5"></TextLink> zur Umsetzung der Vorgaben nach SGB V &#167;291d Abst. 1, Satz 1a verwendet wurden.</Pgraph><SubHeadline>3.2 Implementierungsleitf&#228;den</SubHeadline><Pgraph>FHIR stellt das Rahmenwerk, in dem alle Ressourcen grundlegend definiert sind. &#220;ber Profile werden konkrete Instanzauspr&#228;gungen sowie Regeln dazu vorgeschrieben. Ein Implementierungsleitfaden, welcher selbst eine Ressource darstellt, stellt dazu die Klammer dar, die alles zusammenh&#228;lt und dar&#252;ber hinaus noch weitere umsetzungsrelevante Details bereitstellt.</Pgraph><SubHeadline>3.3 &#8222;mustSupport&#8220;</SubHeadline><Pgraph>Neben der ausdr&#252;cklichen Nutzung von Konformit&#228;tsressourcen k&#246;nnen sich konkrete Implementierungen in ihrer Unterst&#252;tzung bestimmter FHIR-Funktionalit&#228;t unterscheiden, wie zum Beispiel die Inklusion von Ressourcen im Vergleich zu Referenzen und ob und welche (Modifikator<TextGroup><PlainText>-)</PlainText></TextGroup>Erweiterungen (modifierExtension) verwendet werden.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r einen Patienten sind zum Beispiel der Name, das (administrative) Geschlecht und das Geburtsdatum definiert, aber nicht f&#252;r eine Umsetzung vorgeschrieben. Weniger relevante Attribute wie die Religion sind gar nicht erst spezifiziert. Ob eine Anwendung eine spezielle Ressource oder deren Attribute unterst&#252;tzen muss oder nicht, wird &#252;ber das must-Support-Flag vorgeschrieben, das erst auf Profilebene gesetzt wird.</Pgraph><Pgraph>Was dann im Falle einer Unterst&#252;tzung von einer Anwendung konkret erwartet wird, wird wiederum im Implementierungsleitfaden genauer beschrieben.</Pgraph><Pgraph>Um dies zu kontrollieren, muss ein Anbieter genau erkl&#228;ren, was seine Schnittstelle unterst&#252;tzt und erwartet. Diese Erkl&#228;rung erfolgt durch sogenannte Konformit&#228;tserkl&#228;rungen (conformance statements). FHIR hat hierf&#252;r eine Reihe von Ressourcen definiert:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">CapabilityStatement</ListItem><ListItem level="1">ElementDefinition</ListItem><ListItem level="1">StructureDefinition</ListItem><ListItem level="1">OperationDefinition</ListItem><ListItem level="1">Search Parameters</ListItem><ListItem level="1">GraphDefinition</ListItem><ListItem level="1">Value Set</ListItem><ListItem level="1">Naming System</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>3.4 Profiling durch &#8222;Slicing&#8220;</SubHeadline><Pgraph>Der Mechanismus, um weitere Pr&#228;zision (Constraints) in wiederholbare Elemente in FHIR zu bekommen, wird &#8222;Slicing&#8220; genannt. Slicing resultiert wie in Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/> dargestellt in spezialisierten Profilen und kann mit dem Auseinanderfalten von rekursiven Beziehungen in HL7 Version 3 verglichen werden.</Pgraph><Pgraph>In unserem Beispiel wird die generische Komponente, die mehrere Wiederholungen erlaubt, auf exakt zwei Wiederholungen mit einem spezifischen Typ und weiteren Einschr&#228;nkungen auf Attributebene festgelegt. Die Slicing-F&#228;higkeiten von FHIR in Verbindung mit der Spezifikation von Erweiterungen f&#252;hren dann zu weiteren Profilen, die notwendig sind, um eine spezielle Anforderung zu l&#246;sen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Technische Hintergr&#252;nde">
      <MainHeadline>4 Technische Hintergr&#252;nde</MainHeadline><Pgraph>Neben Ressourcen f&#252;r administrative und medizinische Inhalte, wie beispielsweise <Mark2>Patient</Mark2>, <Mark2>Encounter</Mark2>,<Mark2> Condition</Mark2> und <Mark2>Observation</Mark2>, enth&#228;lt FHIR aber auch Ressourcen f&#252;r technische Dinge wie beispielsweise <Mark2>Codesystems</Mark2>, <Mark2>ValueSets</Mark2>, <Mark2>Concept</Mark2> <Mark2>Maps</Mark2> und <Mark2>Capability</Mark2> <Mark2>Statements</Mark2>. </Pgraph><Pgraph>Die <Mark2>Structure Definition Resource</Mark2> wird verwendet, um den Inhalt der Spezifikation selbst festzuhalten, d.h. die Ressourcen, Datentypen, Infrastrukturelemente und Erweiterungen f&#252;r FHIR. Damit k&#246;nnen diese Elemente sozusagen direkt in FHIR ausgedr&#252;ckt werden. Dazu bedient diese Resource sich der <Mark2>Element Definition Resource</Mark2>.</Pgraph><Pgraph>Mit der <Mark2>Operation Definition Resource</Mark2> kann formal beschrieben werden, welche zus&#228;tzlichen Funktionen durch eine bestimmte Ressource zur Verf&#252;gung gestellt und dann auf dem FHIR-Server aufgerufen&#47;genutzt werden k&#246;nnen. Das umfasst die notwendigen Parameter sowie die R&#252;ckgabewerte.</Pgraph><Pgraph>Eine weitere Ressource, die <Mark2>Search Parameter Resource</Mark2>, spezifiziert die Metadaten, die die Suchfunktion und die verwendbaren Parameter beschreiben, wenn nach bestimmten Ressourceninstanzen gesucht oder gefiltert werden soll. Dar&#252;ber wird ein weiterer Erweiterungsmechanismus beschrieben.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="5 Community &#43; Tooling">
      <MainHeadline>5 Community &#43; Tooling</MainHeadline><Pgraph>Eine weitere &#8222;lesson learned&#8220; ist die Unterst&#252;tzung der Community durch geeignete Kollaborationstools und <TextGroup><PlainText>-pl</PlainText></TextGroup>attformen wie Zulip (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;chat.fhir.org">https:&#47;&#47;chat.fhir.org</Hyperlink>), auf der mehr als 1.000 Interessierte ihre Fragen vorstellen, Probleme l&#246;sen und die Weiterentwicklung von FHIR absprechen. Nicht zu vergessen sind dabei auch die vielen Telefonkonferenzen der Arbeitsgruppen, um sich aktiv direkt einzubringen und ein ausgiebiges Hin und Her zu vermeiden. Dazu geh&#246;ren auch &#246;ffentlich verf&#252;gbare Libraries f&#252;r diverse Entwicklungsumgebungen in Java <TextLink reference="6"></TextLink> oder .NET <TextLink reference="7"></TextLink> sowie Referenzimplementierungen und &#246;ffentliche Server <TextLink reference="8"></TextLink>, gegen die Anwendungen direkt getestet werden k&#246;nnen. Vor den Working Group Meetings werden Peer-to-Peer-Tests &#225; la Connect-a-thon durchgef&#252;hrt, w&#228;hrend die Developer Days &#8211; kurz DevDays &#8211; in den USA und den Niederlanden f&#252;r Schulungen und ausgiebige Tests genutzt werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="6 Referenzarchitektur">
      <MainHeadline>6 Referenzarchitektur</MainHeadline><Pgraph>FHIR macht sich die lange Historie der verschiedenen HL7-Produktlinien zunutze, um die besten Eigenschaften zu konsolidieren. So rangiert FHIR technisch zwischen HL7 v2.x, V3 und CDA (vgl. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). FHIR enth&#228;lt weder ein formales Informationsmodell noch eine Referenzarchitektur (Abbildung 9 <ImgLink imgNo="9" imgType="figure"/>) <TextLink reference="9"></TextLink>. Die Grundlagen davon flie&#223;en nur indirekt in die Definition der Ressourcen ein und erm&#246;glichen so einen umfassenden Datenaustausch. Wegen der fehlenden Referenzarchitektur ist eine vorherbestimmte Aggregation von Komponenten nicht m&#246;glich und vieles wird durch die vorhandenen Referenzen dem jeweiligen Erfordernis &#252;berlassen, auch wenn mit der <Mark2>GraphDefinition Resource</Mark2> gegenzusteuern versucht wird.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="7 Schlussfolgerung">
      <MainHeadline>7 Schlussfolgerung</MainHeadline><Pgraph>FHIR ist die konsequente Fortsetzung und Weiterentwicklung der Standardisierungsaktivit&#228;ten unter Einbeziehung und Einbindung vieler Akteure und deren Wissen. Die &#8222;lessons learned&#8220; der vergangenen 30 Jahre wurden aufgegriffen und in einem neuen Standard-Framework zusammengef&#252;hrt, so dass Interoperabilit&#228;t vieler Anwendungen einfacher wird, aber damit noch nicht automatisch gegeben ist. </Pgraph><Pgraph>FHIR entwickelt sich damit zu Recht zu &#8222;dem&#8220; Standard f&#252;r den Datenaustausch im Gesund-heitswesen und wird durch die umfassende (inter)nationale Unterst&#252;tzung durch Personen und Werkzeuge an Bedeutung weltweit weiter zunehmen und irgendwann HL7 v2.x den Rang abgelaufen haben. Auch in Deutschland besch&#228;ftigen sich immer mehr Institutionen und Organisationen damit und entwickeln &#8211; teilweise mit offiziellem Auftrag &#8211; Leitf&#228;den <TextLink reference="5"></TextLink> und Profile (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;simplifier.net&#47;organization&#47;hl7deutschlandev&#47;&#126;projects">https:&#47;&#47;simplifier.net&#47;organization&#47;hl7deutschlandev&#47;&#126;projects</Hyperlink>). Weltweit sind auf Simplifier.net schon heute mehr als 100.000 individuelle Ressourcen, 17.000 Profile, Erweiterungen und Leitf&#228;den hinterlegt, von denen sicherlich ein Gro&#223;teil das Ergebnis des Ausprobierens ist, was trotzdem &#8211; oder gerade deshalb &#8211; die Success-Story best&#228;tigt.</Pgraph><Pgraph>Allerdings darf hier&#252;ber nicht vergessen werden, dass diese Einzelspezifikationen letztendlich auch alle umzusetzen sind. Wie sagte Grahame Grieve, einer der V&#228;ter von FHIR, schon im September 2012 auf dem Working Group Meeting, &#8222;the complexity must reside somewhere&#8220;. Insofern kommt es eher nicht darauf an, m&#246;glichst schnell m&#246;glichst viele und insbesondere eigene Profile bzw. Profilkomponenten zu entwickeln, sondern m&#246;glichst wenige, damit die Komplexit&#228;t der Kombinatorik handhabbar bleibt. Das bedarf einer guten Dokumentation &#8211; und noch viel wichtiger &#8211; Abstimmung und Kooperation aller Akteure.</Pgraph><Pgraph>Eine umfassendere Darstellung und Erl&#228;uterung mit weiteren Details wird in K&#252;rze &#252;ber <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.oemig.de&#47;FHIR&#47;">http:&#47;&#47;www.oemig.de&#47;FHIR&#47;</Hyperlink> verf&#252;gbar sein.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Einordnung von FHIR in die Familie der HL7 Standards</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Beispielinstanz f&#252;r eine FHIR Patient Ressource in XML und JSON &#91;11&#93;, &#91;12&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: FHIR Patient Resource &#91;10&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: HL7 FHIR Elementhierarchie (abgeleitet aus der Spezifikation &#91;1&#93;)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Referenzen &#91;13&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Beispielreferenz &#91;11&#93;, &#91;12&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 7: Beispiel f&#252;r eine Extension in einem Attribut einer Instanz &#91;14&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 8: &#8222;Slicing&#8220; &#91;15&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 9: Fast Healthcare Interoperability Resources (FHIR)</Mark1></Pgraph></Caption>
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