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    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000232</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0002328</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Mit welchen Verweildauer&#228;nderungen gehen Whiteboards als Lean-Management-Werkzeuge einher&#63; Eine retrospektive Zeitreihenstudie in zwei Krankenh&#228;usern</Title>
      <TitleTranslated language="en">What changes of the length of stay are associated with whiteboards as lean management instruments&#63; A retrospective timeseries analysis in two hospitals</TitleTranslated>
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          <Firstname>Ursula</Firstname>
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          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Hochschule Osnabr&#252;ck, Fakult&#228;t f&#252;r Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen, Albrechtstra&#223;e 30, 49076 Osnabr&#252;ck, Deutschland<Affiliation>Hochschule Osnabr&#252;ck, Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen, Osnabr&#252;ck, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>u.huebner&#64;hs-osnabrueck.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">lean management</Keyword>
      <Keyword language="en">length of stay</Keyword>
      <Keyword language="en">discharge management</Keyword>
      <Keyword language="en">whiteboard</Keyword>
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      <Keyword language="de">Lean Management</Keyword>
      <Keyword language="de">Verweildauersteuerung</Keyword>
      <Keyword language="de">Entlassungsmanagement</Keyword>
      <Keyword language="de">Whiteboard</Keyword>
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    <DatePublished>20210920</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>17</Volume>
        <Issue>4</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Digitale Medizin - Erkennen, Verstehen, Heilen. 66. GMDS-Jahrestagung / 12. TMF-Jahreskongress</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>18</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Whiteboards k&#246;nnen als ein Instrument des Lean Managements zur Steuerung der Verweildauer auf Stationen eingesetzt werden, um aktuelle Patienteninformationen zu b&#252;ndeln und in regelm&#228;&#223;igen strukturierten sowie interdisziplin&#228;ren Besprechungen die Patientenversorgung zu steuern, die interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit zu optimieren und das Entlassungsmanagement zu verbessern. Das Ziel dieser Studie bestand darin, zu untersuchen, inwiefern die Einf&#252;hrung von Whiteboards in zwei Kliniken mit einer Ver&#228;nderung der Verweildauer einherging<Mark1>.</Mark1></Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden retrospektive Zeitreihen aus den DRG-Routinedaten vor und nach Installation der Whiteboards aus den beiden Kliniken in einem Interrupted Time Series Design genutzt. In der einen Klinik (Chirurgie) lagen 3.734 F&#228;lle f&#252;r den Zeitraum von Januar 2018 bis Dezember 2019  und in der anderen Klinik (Innere Medizin) 54.049 F&#228;lle f&#252;r den Zeitraum Juli 2013 bis Dezember 2019 vor.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In dem gemittelten Vergleich der Verweildauer (relative Verweildauerabweichung pro DRG von dem jeweiligen Verweildauermittel) konnte in der ersten Klinik kein signifikanter Unterschied zwischen den Werten vor und nach Einf&#252;hrung des Boards festgestellt werden. Am zweiten Klinikum zeigte sich sogar im Vorher-Nachher-Vergleich eine signifikante Verschlechterung der Verweildauer. Eine deskriptive Zeitreihenanalyse vor und nach Einf&#252;hrung zeigte in beiden Kliniken, dass kurz nach der Einf&#252;hrung der Boards sich die Verweildauer verschlechterte, anschlie&#223;end jedoch verbesserte, d.h. dass die Patienten durchschnittlich fr&#252;her entlassen wurden. Dieser Unterschied ging jedoch im Zeitverlauf wieder zur&#252;ck.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Zusammenfassend l&#228;sst sich festhalten, dass keine Verbesserung in der Verweildauer im Zuge der Nutzung der Whiteboards durch einen reinen Vorher-Nachher-Vergleich nachweisbar war. In der anschlie&#223;enden Zeitreihenbetrachtung zeigten sich starke Schwankungen, die zun&#228;chst mit einer kurzzeitigen Verschlechterung der Verweildauer nach der Implementierung einhergingen und dann zu einer Verbesserung f&#252;hrten. Im Zeitverlauf verblasste der Unterschied jedoch, sodass die Patienten wieder sp&#228;ter entlassen wurden. Methodisch zeigt sich, dass im Gegensatz zu der reinen Vorher-Nachher-Analyse erst eine Zeitreihenbetrachtung einen Einblick in das Geschehen und seine Variabilit&#228;t lieferte. F&#252;r die Praxis ergeben sich folgende Implikationen: Whiteboards k&#246;nnen als ein hilfreiches Instrument von Lean Management zur Verweildauersteuerung angesehen werden, wie die zwischenzeitlichen Verbesserungen nahelegen. Dies erfordert jedoch eine kontinuierliche, unter Einbezug der Mitarbeiter durchgef&#252;hrte Pflege der Informationen und einen erkennbaren Mehrwert. Perspektivisch empfiehlt sich zudem eine Digitalisierung der Boards, um den Nachteilen wie der manuellen Pflege entgegenzuwirken.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Introduction:</Mark1> Whiteboards are lean management instruments that serve to govern the length of stay on hospital wards. They are implemented to bundle up-to-date patient information, to enable regular and structured interdisciplinary team meetings, to stimulate the collaboration within the team and hereby to govern the care process and improve the discharge management. The aim of this study was to investigate, whether the implementation of whiteboards was associated with a change of the length of stay. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methods:</Mark1> In order to answer the research question, a retrospective interrupted timeseries analysis of DRG routine data before and after implementation of whiteboards in two hospitals was performed. A total of 3,734 clinical cases covering the period January 2018 to December 2019 from one hospital (medical specialty surgery) and 54,049 clinical cases from the period July 2013 to December 2019 from the second hospital (medical specialty internal medicine) were included.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Results:</Mark1> Comparing the average length of stay before and after (expressed as the relative difference from the statewide mean per DRG) showed no significant difference for the first hospital and a significant deterioration for the second hospital. The descriptive timeseries analysis revealed in both hospitals, that the length of stay worsened shortly after the introduction of the whiteboards, however, improved later, which meant that patients were discharged earlier. During the further course, this difference faded reaching the baseline level values. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Discussion:</Mark1> In summary, no improvement of the length of stay could be found in a before-after comparison of the means. The descriptive timeseries analysis could partly explain these findings revealing a strong variability that reflected a short-term worsening followed by improvements, which, however, in the end did not last. This meant that patients were discharged again later. From a methodological point of view, only the timeseries perspective could yield an insight into the course of the events whereas the comparison of the averages aggregating the values could not capture the variability. From a practical point of view, it can be concluded that whiteboards can be a useful lean management instrument to govern the length of stay as the short-term improvements suggest. However, this requires the staff to continuously update the information on the board and for the entire handling to yield a tangible added value for the staff. Therefore, it seems rewarding to implement digital whiteboards to mitigate the manual effort of updating the information on the board.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Die Umstellung auf das DRG-System (Diagnosis Related Groups)  f&#252;hrte f&#252;r deutsche Krankenh&#228;user zu einem steigenden Wirtschaftlichkeitsdruck und der Notwendigkeit, Prozesse effizient und patientenorientiert zu gestalten, um auch in Zukunft eine qualitative und wirtschaftliche Patientenversorgung sicherzustellen <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="2"></TextLink>. Krankenh&#228;user erhalten f&#252;r eine Verweildauer zwischen der unteren und der oberen Grenzverweildauer denselben Erl&#246;s, aus welchem die Aufwendungen finanziert werden m&#252;ssen <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Ab Erreichen der mittleren Verweildauer &#252;bersteigen die Behandlungskosten die Erl&#246;se <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>. Die pauschalierte Entgeltsystematik nach dem DRG-System setzt somit den Anreiz, die Verweildauer zu reduzieren <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Als ein Ansatzpunkt hierf&#252;r eignet sich das Lean Management, welches das Ziel verfolgt, durch eine Vermeidung von nicht wertsch&#246;pfenden T&#228;tigkeiten die Kosten der Leistungsprozesse zu reduzieren und die Patientenorientierung, Prozessqualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu verbessern <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink>. Durch diesen Ansatz soll der Fokus auf den zentralen Werttreibern liegen, die einen ma&#223;geblichen Einfluss auf die Qualit&#228;t, Zeit und Kosten des Unternehmens haben <TextLink reference="7"></TextLink>. Bezogen auf ein Krankenhaus schlie&#223;t dies z.B. die Verweildauer, das Qualit&#228;tsmanagement und die Kosten-Leistungs-Struktur mit ein <TextLink reference="1"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Analoge Whiteboards und digitale Electronic Patient Journey Boards k&#246;nnen als ein Instrument des Lean <TextGroup><PlainText>Managements</PlainText></TextGroup> zur Steuerung der Verweildauer auf Stationen eingesetzt werden. Analoge Whiteboards sind am Stationsst&#252;tzpunkt angebrachte Boards, auf welchen wesentliche Patientendaten (z.B. Name, Diagnose, geplante Therapien, Entlassungsdatum) dokumentiert und t&#228;glich im Behandlungsteam besprochen werden. Bei Electronic Patient Journey Boards handelt es sich um softwa<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>egesteuerte Whiteboards. Sowohl analoge Whiteboards als auch Electronic Patient Journey Boards verfolgen das Ziel, durch eine t&#228;gliche Besprechung der Abl&#228;ufe die interdisziplin&#228;re Kommunikation und die Koordination von Diagnostik und Behandlungen zu verbessern. Hierdurch ergibt sich das Potenzial, die interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit zu optimieren, Entlassungen besser zu organisieren und die Verweildauer zielgerichtet zu steuern <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Verschiedene Studien haben bereits die Auswirkungen von Whiteboards und Electronic Patient Journey Boards auf die Patientenversorgung untersucht. Es zeigt sich, dass durch den Einsatz von Whiteboards die Kommunikation im Team und der Ablauf der Prozesse verbessert werden konnte <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="10"></TextLink>. Auch die Entlassungsplanung konnte in den Studien durch das zeitnahe Schreiben von Entlassungsbriefen und Medikamentenpl&#228;nen verbessert werden <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>. Damit die Whiteboards effektiv im Stati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nsalltag genutzt werden k&#246;nnen, ist es nach Chaboyer et al. wichtig, dass alle an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen in die Planungsphase einbezogen und geschult werden <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Auch Studien, in denen Electronic Patient Journey Boards untersucht wurden, konnten &#228;hnliche Auswirkungen auf die Patientenversorgung feststellen. So wurde auch durch den Einsatz der elektronischen Boards die Kommunikation im Team <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink> und die Entlassungsplanung durch die Nutzung eines Ampelsystems zur Darstellung des gesch&#228;tzten Entlassungszeitpunkts <TextLink reference="12"></TextLink> verbessert. Dar&#252;ber hinaus erm&#246;glichen Electronic Patient Journey Boards eine bessere &#220;bersicht &#252;ber bereits abgeschlossene und noch ausstehende Einweisungen dadurch, dass alle Informationen auf einen Blick ersichtlich sind <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>. Clark et al. konnten zudem durch ein verbessertes Kommunikations- und Informationsmanagement Zeiteinsparungen von 20 Minuten pro Mitarbeiter und Schicht bis hin zu 2,5 Stunden pro Station und Tag feststellen <TextLink reference="12"></TextLink>. Auch in der Studie von Wong et. al. stimmten 62&#37; der Teilnehmer zu, dass durch das Board Zeit bei der Suche nach Informationen eingespart werden kann <TextLink reference="11"></TextLink>. Im Vergleich zu Whiteboards konnten Clark et al. und Rolls et al. eine deutliche Reduktion der Verweildauer bzw. der Case-Mix-adjustierten Verweildauer seit Einf&#252;hrung der elektronischen Boards feststellen <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Im Gegensatz zu den anderen Studien kamen Tariq et al. zu dem Ergebnis, dass Electronic Patient Journey Boards die Teamkommunikation auf den Stationen nicht verbessern. Dies erkl&#228;rten sie durch Barrieren f&#252;r die Akzeptanz und optimale Nutzung wie z.B. einen unpassenden Standort des Boards, eine inkonsistente Aktualit&#228;t der Informationen, eine mangelnde Anpassung an die verschiedenen Benutzergruppen sowie ein fehlendes gemeinsames Verst&#228;ndnis f&#252;r den Zweck der Electronic Patient Journey Boards zwischen den Berufsgruppen <TextLink reference="14"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Da im deutschsprachigen Raum bisher kaum Arbeiten &#8211; haupts&#228;chlich in Form von Praxisberichten z.B. <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink> &#8211; ver&#246;ffentlicht wurden, soll mit der vorliegenden Studie eine wissenschaftliche Evaluation zun&#228;chst der nicht-elektronischen Form, der Whiteboards, in Deutschland erfolgen. Das Ziel dieser Studie bestand darin, zu untersuchen, inwiefern die Einf&#252;hrung von Whiteboards mit einer Ver&#228;nderung der Verweildauer einherging. Konkret lautete die erste Forschungsfrage, ob sich die mittlere Verweildauer vor Einf&#252;hrung von der mittleren Verweildauer nach Einf&#252;hrung unterschied. Die zweite Forschungsfrage betraf die Zeitreihenbetrachtung. Hier wurde gefragt, ob sich der Verlauf der Verweildauer vor Einf&#252;hrung von dem nach der Einf&#252;hrung differenzierte.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Methodik">
      <MainHeadline>Methodik</MainHeadline><Pgraph>Die Datenerhebung wurde in zwei Kliniken in Bayern, dem Klinikum Altm&#252;hlfranken und dem Klinikum Traunstein durchgef&#252;hrt. Das Klinikum Altm&#252;hlfranken ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung in &#246;ffentlicher Tr&#228;gerschaft mit zwei Standorten in Oberbayern: Gunzenhausen und Wei&#223;enburg. In die Evaluation wurde nur der Standort Gunzenhausen einbezogen, welcher &#252;ber 190 Betten verf&#252;gt. 2019 lag die station&#228;re Fallzahl am Standort Gunzenhausen bei 8.439, die ambulante Fallzahl bei 12.982.</Pgraph><Pgraph>Das Klinikum Traunstein geh&#246;rt zu der Kliniken S&#252;dostbayern AG, die mit Krankenh&#228;usern an sechs Standorten (Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, Ruhpolding, Traunstein und Trostberg) die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land im S&#252;dosten Bayerns versorgt. Das Klinikum Traunstein ist ein Krankenhaus der gehobenen Schwerpunktversorgung in kommunaler Tr&#228;gerschaft mit 548 Betten. Im Jahr 2019 wurden im Klinikum Traunstein 29.634 vollstation&#228;re und 34.901 ambulante F&#228;lle behandelt.</Pgraph><Pgraph>Bei den Whiteboards am Klinikum Altm&#252;hlfranken und am Klinikum Traunstein handelt es sich um Whiteboards, an welchen f&#252;r die Patientenbehandlung (Untersuchungen, Operationen, mittlere Verweildauer, geplantes Entlassungsdatum etc.) relevante Informationen t&#228;glich strukturiert besprochen werden (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden retrospektive Zeitreihen aus den DRG-Routinedaten vor und nach Installation der Whiteboards aus den beiden Kliniken in einem Interrupted Time Series Design genutzt. Die DRG-Daten wurden im Klinikum Altm&#252;hlfranken aus dem Data Warehouse, im Klinikum Traunstein aus den &#167;21-KHG-Datens&#228;tzen bezogen. Es handelte sich in beiden F&#228;llen um qualit&#228;tsgesicherte Daten.</Pgraph><Pgraph>Durch die Analyse der DRG-Daten sollte die Auswirkung der Boards auf die Verweildauer analysiert werden. Um unterschiedliche Verweildauern zu ber&#252;cksichtigen und Verzerrungen der Ergebnisse zu vermeiden, wurden die Analysen auf Basis der Variable &#8222;relative Abweichung <TextGroup><PlainText>der I</PlainText></TextGroup>st-Verweildauer von der mittleren Verweildauer&#8220; <ImgLink imgNo="1" imgType="inlineFigure"/>, abgek&#252;rzt &#8222;relative Verweildauerab<TextGroup><PlainText>wei</PlainText></TextGroup>chung&#8220;, durchgef&#252;hrt. Dabei wurden die mittleren Verweildauern (Landeswerte der Verweildauern) pro DRG verwendet, um der unterschiedlichen Patientenklientel &#8211; ausgedr&#252;ckt durch die unterschiedlichen DRGs mit den dazugeh&#246;rigen mittleren Verweildauern &#8211; zu den unterschiedlichen Zeitpunkten Rechnung zu tragen. Ein negativer Wert der Variable zeigt eine Verschlechterung, ein positiver eine Verbesserung an.</Pgraph><Pgraph>An beiden Krankenh&#228;usern erfolgte ein Vorher-Nachher-Vergleich auf Basis der w&#246;chentlichen Werte der &#8222;relativen Verweildauerabweichung&#8220;. Am Klinikum Altm&#252;hlfranken wurde die Auswertung auf Stationsebene f&#252;r die Zeitspanne Januar 2018 bis Dezember 2019 durchgef&#252;hrt, da noch nicht auf allen Stationen Whiteboards eingef&#252;hrt waren. F&#252;r die Analyse der Daten stand eine chirurgische Station mit 3.734 F&#228;llen und einem Case-Mix-Index von 1,23 zur Verf&#252;gung, auf welcher das Board im September 2018 (Einf&#252;hrungsperiode siehe Balken in Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>) eingef&#252;hrt wurde. F&#252;r das Klinikum Traunstein lagen die Verweildauerdaten in geeigneter Form nur auf Fachabteilungsebene vor. Betrachtet wurde hierbei der Fachbereich Innere Medizin mit 54.049 F&#228;llen und einem Case-Mix-Index von 0,97 f&#252;r den Zeitraum Juli 2013 bis Dezember 2019, in welchem die Whiteboards im dritten Quartal 2016 eingef&#252;hrt wurden. Bei der Analyse der relativen Verweildauerabweichung vor und nach Implementierung des Whiteboards wurde eine Einf&#252;hrungsperiode von drei Monaten nach Einf&#252;hrungszeitpunkt veranschlagt, um die &#220;bergangsphase, in der Mitarbeiter geschult wurden bzw. sich mit dem Whiteboard vertraut machten, zu ber&#252;cksichtigen. </Pgraph><Pgraph>Die Auswertung erfolgte in IBM SPSS Statistics. Um Trends zu identifizieren, wurde der zeitliche Verlauf zun&#228;chst mit dem zentriert gleitenden Durchschnitt &#252;ber jeweils 12 Wochen gegl&#228;ttet. Da die Werte sehr stark schwankten, wurden die Verl&#228;ufe nur visuell interpretiert und kein Trendmodell zugrunde gelegt. Um auf Unterschiedlichkeit zu testen, wurden zudem t-Tests f&#252;r abh&#228;ngige Stichproben durchgef&#252;hrt. Die Stichprobe umfasste zwar nicht dieselben Personen, jedoch dieselbe Station bzw. denselben Fachbereich sowie nach DRG-Gruppen gematchte F&#228;lle. Das Matching wurde jeweils f&#252;r die Station bzw. den Fachbereich &#252;ber einen Fallkontrollab<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>leich nach der DRG durchgef&#252;hrt, sodass in die Analyse nur DRG-Paare eingeschlossen wurden, die vor und nach Einf&#252;hrung auf der Station bzw. dem Fachbereich abgerechnet wurden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ergebnisse">
      <MainHeadline>Ergebnisse</MainHeadline><Pgraph>Auf der chirurgischen Station des Klinikums Altm&#252;hlfranken wurden 120 gematchte DRG-Paare in den t-Test f&#252;r abh&#228;ngige Stichproben eingeschlossen, sodass jeweils f&#252;r den Zeitraum vor und nach der Einf&#252;hrung 120 verschiedene DRGs auf Basis der 3.734 F&#228;lle im Hinblick auf die relative Verweildauerabweichung betrachtet wurden (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>). Vor der Einf&#252;hrung der Boards besa&#223;en die Patienten durchschnittlich eine um 7,4&#37; l&#228;ngere Verweildauer im Vergleich zum Landesmittel (relative Verweildauerabweichung &#61; &#8211;0,0740). Nach der Einf&#252;hrung verbesserte sich die Abweichung zur mittleren Verweildauer auf 0,6&#37; (relative Verweildauerabweichung &#61; &#8211;0,0058). Im Vorher-Nachher-Vergleich wurden die Patienten auf der chirurgischen Station am Klinikum Altm&#252;hlfranken demnach nach der Einf&#252;hrung der Boards im Durchschnitt fr&#252;her, jedoch weiterhin nicht vor Erreichen der mittleren Verweildauer entlassen (negatives Vorzeichen). Mit einem p-Wert von 0,437 war dieses Ergebnis nicht signifikant.</Pgraph><Pgraph>In die Datenanalyse f&#252;r den Fachbereich Innere Medizin am Klinikum Traunstein wurden 547 DRG-Paare auf Basis der 54.049 F&#228;lle eingeschlossen (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>). Ein deskriptiver Vergleich der Mittelwerte vor und nach Einf&#252;hrung der Boards zeigt, dass die Patienten vor Einf&#252;hrung um durchschnittlich 14,8&#37; fr&#252;her als die mittlere Verweilda<TextGroup><PlainText>u</PlainText></TextGroup>er (relative Verweildauerabweichung &#61; 0,1484) und nach Einf&#252;hrung der Boards um durchschnittlich 5,7&#37; sp&#228;ter als die mittlere Verweildauer (relative Verweildauerabweichung &#61; &#8211;0,0579) entlassen wurden. In diesem untersuchten Fachbereich hatten die Patienten damit im Durchschnitt nach der Einf&#252;hrung der Boards eine l&#228;ngere Verweildauer als vor Einf&#252;hrung. Mit einem p-Wert von 0,000 war dieses Ergebnis in einem t-Test f&#252;r abh&#228;ngige Stichproben signifikant.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r den zeitlichen Verlauf der relativen Verweildauerab<TextGroup><PlainText>w</PlainText></TextGroup>eichung zeigte sich auf der chirurgischen Station des Klinikums Altm&#252;hlfranken bereits vor Einf&#252;hrung des Whiteboards ein Anstieg der Werte in den positiven Bereich ab (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). Das bedeutete, dass hier die Patienten bereits zunehmend eher als die mittlere Verweildauer entlassen wurden. Zum Einf&#252;hrungszeitpunkt verschlechterte sich die relative Verweildauerabweichung zun&#228;chst bis zu einem Niveau von &#8211;0,1 (Entlassung um 10&#37; schlechter als die mittlere Verweildauer). Nach der Einf&#252;hrung verbesserte sich die relative Verweildauerab<TextGroup><PlainText>w</PlainText></TextGroup>eichung auf ca. 0,12 (Verweildauer 12&#37; besser als mittlere Verweildauer), bevor sie sich anschlie&#223;end wieder verschlechterte und Werte unterhalb der mittleren Verweildauer einnahm.</Pgraph><Pgraph>Auch im Fachbereich Innere Medizin am Klinikum Traunstein zeigte sich im zeitlichen Verlauf eine &#228;hnliche Entwicklung (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Zu Beginn des Betrachtungszeitpunkts war die Verweildauer durchschnittlich 28&#37; besser als die mittlere Verweildauer (relative Verweildauerabweichung &#61; 0,28). Bis zu der Einf&#252;hrung der Boards schwankten die Werte zwischen ca. 0,26 und 0,32 (Trend steigend), bevor sie sich zum Einf&#252;hrungszeitpunkt auf 0,23 verschlechterten (Verweildauer um 26&#37;, 32&#37; bzw. 23&#37; besser als die mittlere Verweildauer). Nach der Einf&#252;hrung verbesserte sich die relative Verweildauerabweichung auf bis zu 0,36 (Verweildauer um 36&#37; besser als mittlere Verweildauer), bevor sie sich auch in diesem Fachbereich wieder verschlechterte und niedrigere Werte als vor der Einf&#252;hrung annahm. Im Gegensatz zu der Chirurgischen Station im Klinikum Altm&#252;hlfranken lagen die Werte jedoch alle im positiven Bereich, d.h. die Verweildauern waren k&#252;rzer als die mittlere Verweildauer. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diskussion">
      <MainHeadline>Diskussion</MainHeadline><Pgraph>In dem gemittelten Vergleich der relativen Verweildauerabweichung konnte am Klinikum Altm&#252;hlfranken kein signifikanter Unterschied zwischen den Werten vor und nach Einf&#252;hrung des Boards festgestellt werden. Am Klinikum Traunstein zeigte sich dagegen im Vorher-Nachher-Vergleich eine signifikante Verschlechterung der Verweildauer. Da man davon ausgehen konnte, dass die &#252;ber die Zeit vor und nach der Einf&#252;hrung gemittelten Verweildauern keinen guten Einblick in das Geschehen ergeben w&#252;rden, wurde eine deskriptive Zeitreihenanalyse angeschlossen. Diese zeigte, warum keine eindeutigen Unterschiede festgestellt werden konnten. An beiden evaluierten Standorten ergab sich dabei f&#252;r die unterschiedlichen Fachdisziplinen ein &#228;hnlicher Verlauf: Kurz nach der Einf&#252;hrung der Boards verschlechterte sich die Verweildauer, sodass die Patienten im Durchschnitt zun&#228;chst im Hinblick auf die Verweildauertage sp&#228;ter entlassen wurden. Anschlie&#223;end verbesserte sich zwar die Verweildauer zum Teil auch deutlich &#8211; die Patienten wurden durchschnittlich fr&#252;her entlassen &#8211;, bevor der Unterschied im Zeitverlauf wieder verblasste, sodass in einer gepoolten Vorher-Nachher-Betrachtung kein Unterschied ersichtlich war. </Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse der Zeitreihendarstellung k&#246;nnten dadurch erkl&#228;rt werden, dass den Boards nach einigen Monaten m&#246;glicherweise weniger Aufmerksamkeit gewidmet wurde und die mit dem Whiteboard verbundenen Besprechungen, Abmachungen im interprofessionellen Team und Prozesse nicht mehr in der Weise stattfanden wie geplant. In der Literatur wird beschrieben, dass die Ebenen Prozesse, Kultur und F&#252;hrung gleicherma&#223;en ber&#252;cksichtigt werden m&#252;ssen, um Lean Management nachhaltig erfolgreich umzusetzen. Keine der drei Ebenen kann f&#252;r eine erfolgreiche Umsetzung ausgeschlossen werden <TextLink reference="17"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>. H&#228;ufig liegen die Gr&#252;nde f&#252;r Umsetzungsschwierigkeiten zudem nicht in schlechten Prozessen, sondern in den Ebenen Kultur und Management <TextLink reference="18"></TextLink>. Dies k&#246;nnte bedeuten, dass sich im Untersuchungszeitraum keine nachhaltige Kultur rund um das Whiteboard entwickeln konnte und damit das Whiteboard als Werkzeug unbrauchbar wurde. Dies k&#246;nnte zum einen die Akzeptanz der Mitarbeiter und die verbindliche Einhaltung von Verantwortlichkeiten betreffen. Zum anderen k&#246;nnte es auch die aktive Beteiligung aller Berufsgruppen und die vollst&#228;ndige sowie p&#252;nktliche Teilnahme umfassen. Letztlich m&#252;ssen die Besprechungen an den Boards als eine Unterst&#252;tzung und das Board als n&#252;tzliches Tool wahrgenommen werden, durch den der Stationsalltag erleichtert wird.</Pgraph><Pgraph>Auch in der Literatur finden sich Hinweise daf&#252;r. So konnten Tariq et al. zeigen, dass ein fehlendes gemeinsames Verst&#228;ndnis f&#252;r den Zweck des Boards eine Barriere f&#252;r die optimale Nutzung darstellt <TextLink reference="14"></TextLink>. Auf der Mitarbeiterebene muss ein Verst&#228;ndnis f&#252;r notwendige Ver&#228;nderungen geschaffen werden. Die Mitarbeiter m&#252;ssen von den Ma&#223;nahmen &#252;berzeugt sein, damit Ver&#228;nderungsma&#223;nahmen erfolgreich sind. Die kontinuierliche Verbesserung muss dabei als ein fortw&#228;hrender Prozess durch das Management getragen werden. Hierbei geht es um die Beteiligung der F&#252;hrung, das Vor-Ort-Sein und Vorleben <TextLink reference="18"></TextLink>. Die Mitarbeiter m&#252;ssen sowohl fr&#252;hzeitig in die Konzeption und Umsetzung der Boards als auch im weiteren Verlauf in die kontinuierliche Verbesserung einbezogen werden, um die Bedarfe abzufragen und entsprechende Verbesserungen abzuleiten <TextLink reference="14"></TextLink>. Dies stellt einen langwierigen und kontinuierlichen Prozess dar, der immer wieder reflektiert werden muss.</Pgraph><Pgraph>Ferner ist auch der Verlauf vor Einf&#252;hrung der Whiteboards von Interesse, der einen positiven Trend der Verweildauer widerspiegelt. W&#228;hrend dieser Zeit fanden Schulungen zu Lean Management statt, die vermutlich bereits die Aufmerksamkeit auf die Gestaltung von schlanken Prozessen lenkte. Dem weiteren Verlauf zufolge wurde dieser positive Trend zun&#228;chst im Zuge der Einf&#252;hrung des Boards unterbrochen. Hier spielte vermutlich die organisatorische und praktische Umstellung auf zus&#228;tzliche Treffen des Teams am Morgen eine Rolle. Dieser Sachverhalt zeigt, dass die Einf&#252;hrung von Boards eine komplexe Intervention ist, die nicht punktgenau erfolgt und die selbst zun&#228;chst eine Disruption verursachen kann.  </Pgraph><Pgraph>Die vorliegende Studie geht mit folgenden Einschr&#228;nkungen einher. Da es sich um eine retrospektive Untersuchung handelte, konnten keine begleitenden Ph&#228;nomene, die m&#246;glicherweise als konfundierte Faktoren Einfluss nehmen konnten, erfasst werden. Auch wenn sich der Case Mix Index f&#252;r die beiden betrachteten Einheiten nicht deutlich unterschied, so w&#228;re eine Korrektur des m&#246;glichen Einflusses des Schweregrades sinnvoll. Das retrospektive, nicht kontrollierte Studiendesign erlaubt keine kausalen Aussagen, auch wenn eine Zeitreihendarstellung einen tieferen Einblick verschafft als ein reiner Vorher-Nachher-Mittelwertvergleich. Bei den beiden Untersuchungseinheiten handelte es sich um unterschiedliche Fachrichtungen, die zudem zum einen auf Stations- und zum anderen auf Fachbereichsebene untersucht wurden. Somit sind diese Einheiten nicht wirklich vergleichbar. Andererseits zeigten sich gerade in der Zeitreihendarstellung ein &#228;hnliches Ph&#228;nomen, sodass die Aussagen dieser Studie dar&#252;ber eine gr&#246;&#223;ere Validit&#228;t erhalten.</Pgraph><Pgraph>Zusammenfassend l&#228;sst sich festhalten, dass die Whiteboards in beiden Kliniken und in unterschiedlichen Fachdisziplinen mit einer kurzfristigen Verbesserung der Verweildauer einhergingen. Im Zeitverlauf verblasste der Effekt wieder, sodass die Patienten wieder sp&#228;ter entlassen wurden. F&#252;r die Praxis ergeben sich folgende Implikationen: Boards zur Verweildauersteuerung k&#246;nnen als ein hilfreiches Instrument angesehen werden, um Kommunikation, Zusammenarbeit und Ablauf der Prozesse zu verbessern. Jedoch reicht es nicht aus, diese Tools nur zu implementieren, sie m&#252;ssen auch kontinuierlich unter Einbezug der Mitarbeiter gepflegt und weiterentwickelt werden. Die Mitarbeiter m&#252;ssen in die Ver&#228;nderungs- und Verbesserungsprozesse miteinbezogen werden und den Mehrwert, der sich f&#252;r sie durch die Anwendung dieser Tools ergibt, deutlich erkennen, um die Akzeptanz zu st&#228;rken. Nur, wenn die drei Ebenen Prozesse, Kultur und F&#252;hrung gleicherma&#223;en ber&#252;cksichtigt werden, kann in der Praxis ein nachhaltiger Effekt erzielt werden. Perspektivisch empfiehlt sich zudem eine Digitalisierung der Boards, um festgestellte Nachteile wie manuelle &#220;bertragungen auf Whiteboards, verschmierte Schrift auf den Boards sowie die begrenzte Menge an &#252;bersichtlich darzustellender Information weiter zu verbessern. Ein Konzept f&#252;r eine entsprechende Digitalisierung wurde f&#252;r ein Patienten Board, das in einigen Punkten den hier vorgestellten Whiteboards &#228;hnelt, erarbeitet und testweise erprobt <TextLink reference="19"></TextLink>. Es empfiehlt sich, die Studie mit elektronischen Boards bzw. mit einer konstanten Begleitung der Unterst&#252;tzung zu wiederholen, um die Ebene der Kultur n&#228;her zu analysieren. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Danksagung</SubHeadline><Pgraph>Der Dank gilt allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Klinikums Altm&#252;hlfranken und des Klinikums Traunstein, die diese Studie erst erm&#246;glicht haben. Insbesondere bedanken wir uns bei Herrn Reinhold Frank, Leiter Qualit&#228;ts- und Organisationsentwicklung, Kliniken S&#252;dostbayern, und Herrn Christoph Schneidewin, Vorstand des Klinikums Altm&#252;hlfranken. Zudem bedanken wir uns bei Frau Evelyn M&#246;hlenkamp, die die Idee zur Evaluation der Team- und Belegungsboards aufgrund Ihrer ehemaligen T&#228;tigkeit hergestellt hat.</Pgraph><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autor&#42;innen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph><SubHeadline>Beitr&#228;ge der Autor&#42;innen</SubHeadline><Pgraph>Julia Botschmanowski und Lisa Nolte (Masterabsolventinnen) konzipierten die Studie zusammen mit Ursula H&#252;bner und Jens H&#252;sers (Betreuer&#42;in der Masterarbeit). Jens H&#252;sers und Moritz Esdar begleiteten die Arbeiten im Bereich praktische Auswertung. Julia Botschmanowski, Lisa Nolte und Ursula H&#252;bner formulierten das Manuskript mit Beitr&#228;gen von allen Autor&#42;innen.</Pgraph></TextBlock>
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          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Klinikum Altm&#252;hlfranken Chirurgische Station &#8211; relative Verweildauerabweichung</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Klinikum Traunstein Fachbereich Innere Medizin &#8211; relative Verweildauerabweichung </Mark1> </Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Aufbau der Whiteboards am Klinikum Traunstein</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Klinikum Altm&#252;hlfranken Chirurgische Station &#8211; zeitlicher Verlauf (&#252;ber Kalenderwochen (WK)) der relativen Verweildauerabweichung (Einf&#252;hrungsperiode gekennzeichnet durch vertikale Balken). </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>VWD: Verweildauer, mVWD: mittlere Verweildauer</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Klinikum Traunstein Fachbereich Innere Medizin &#8211; zeitlicher Verlauf (&#252;ber Kalenderwochen (WK)) der relativen Verweildauerabweichung (Einf&#252;hrungsperiode gekennzeichnet durch vertikale Balken). </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>VWD: Verweildauer, mVWD: mittlere Verweildauer</Mark1></Pgraph></Caption>
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