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    <IdentifierDoi>10.3205/mibe000254</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mibe0002540</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Kurzbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Dualit&#228;t der Medizinischen Informatik war und ist anspruchsvoll und motivierend zugleich. Ein Kommentar zu &#8218;Verpasste Chancen. Nachdenken &#252;ber Fehlentwicklungen der Medizinischen Informatik&#8217; von Wolfgang Giere</Title>
      <TitleTranslated language="en">The duality of medical informatics was and is both challenging and motivating. A commentary on &#8216;Verpasste Chancen. Nachdenken &#252;ber Fehlentwicklungen der Medizinischen Informatik&#8217; by Wolfgang Giere</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Haux</LastnameHeading>
          <Firstname>Reinhold</Firstname>
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          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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          <Affiliation>Peter L. Reichertz Institut f&#252;r Medizinische Informatik der Technischen Universit&#228;t Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover, Braunschweig, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>reinhold.haux&#64;plri.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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    <DatePublished>20231018</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1860-9171</ISSN>
        <Volume>19</Volume>
        <JournalTitle>GMS Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Inform Biom Epidemiol</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>15</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Dieser Kommentar zu Professor Gieres Arbeit &#8218;Verpasste Chancen. Nachdenken &#252;ber Fehlentwicklungen der Medizinischen Informatik&#8216; greift einige der in den &#8218;Verpassten Chancen&#8216; behandelten Themen auf und bezieht dazu in sechs Kommentierungen Stellung. Zudem wird versucht, die Zeit der 1970er Jahre zu beschreiben, eine Zeit, in der sich die Medizinische Informatik als neues Fachgebiet etablierte, mit Wolfgang Giere als einem der Pioniere dieses Fachgebiets. Nach Lesen der &#8218;Verpassten Chancen&#8216; mag man sich die Frage stellen: Gab es denn w&#228;hrend der beschriebenen Zeit vor allem Fehlentwicklungen, gab es nur &#8218;verpasste Chancen&#8216;&#63; Dieser Eindruck w&#228;re aus Sicht des Autors dieses Kommentars keinesfalls korrekt. Auch wenn es w&#252;nschenswert gewesen w&#228;re, dass bei den von Wolfgang Giere beschriebenen Projekten weitere Fortschritte h&#228;tten erzielt werden k&#246;nnen &#8211; falls dies bei dem damaligen Stand des Wissens und der organisatorischen und technischen M&#246;glichkeiten realistisch m&#246;glich war &#8211;, so gab es auch in der damaligen Zeit wichtige, erfolgreiche Arbeiten und erhebliche Fortschritte.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>This is a commentary on Professor Giere&#8217;s essay &#8216;Verpasste Chancen. Nachdenken &#252;ber Fehlentwicklungen der Medizinischen Informatik &#91;Missed opportunities. Reflections on misdevelopments in medical informatics&#93;&#8217;. The author addresses some of the issues discussed in the &#8216;missed opportunities&#8217; and comments on them in six commentaries. In addition, he seeks to describe the period of the 1970s, a time when medical informatics was established as a new field, with Wolfgang Giere as one of its pioneers. After reading the &#8216;missed opportunities&#8217;, one may ask: Were there mainly misdevelopments during the time described, were there only &#8216;missed opportunities&#8217;&#63; This impression would by no means be correct from the author&#8217;s point of view.  It would have been desirable that further progress could have been made in the projects described by Wolfgang Giere &#8211; if this was realistically possible given the state of knowledge and the organizational and technical possibilities at that time. Though there was also important, successful work and considerable progress during that period.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Einleitung">
      <MainHeadline>1 Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Wolfgang Giere hat eine Arbeit &#8218;Verpasste Chancen. Nachdenken &#252;ber Fehlentwicklungen der Medizinischen Informatik&#8216; in GMS MIBE ver&#246;ffentlicht <TextLink reference="1"></TextLink>. Die Hauptschriftleiterin der Zeitschrift, Petra Knaup, hat dazu eingeladen, diese Arbeit zu kommentieren. Sie fragt: &#8222;Welche Chancen und Innovationen sind denn aus den Entwicklungen der Medizinischen Informatik in den letzten sechs Jahrzehnten entstanden&#63; Welche Leistungen k&#246;nnen den vermeintlichen Fehlentwicklungen gegen&#252;bergestellt werden&#63;&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Vor allem aus drei Gr&#252;nden ist der Autor gern der Einladung nachgekommen, einen Kommentar zu der Arbeit von Wolfgang Giere zu verfassen:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Professor Giere ist ein gesch&#228;tzter Kollege, ein wichtiger Lehrer und ein bedeutender &#8222;Pionier der Medizinischen Informatik&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 1).</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Zu seinem Manuskript standen wir schon l&#228;nger im Kontakt (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 9), besonders w&#228;hrend der Schlussphase seines Entstehungsprozesses.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Der Autor des Kommentars hat in einem der in der Arbeit kritisierten Vorhaben &#8211; dem Projekt DOMINIG II &#8211; selbst mitgearbeitet und dort einige der f&#252;r <TextGroup><PlainText>DOMINIG</PlainText></TextGroup> II verantwortlichen Personen kennengelernt, als er 1977 als Medizininformatik-Student in diesem Projekt seine Diplomarbeit verfasst hat. Zur zeitlichen Einordnung: Wolfgang Giere war zu dieser Zeit schon Lehrstuhlinhaber.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Die inhaltlichen Schwerpunkte von Wolfgang Giere liegen auf den Gebieten der Medizinischen Dokumentation und der Informationssysteme des Gesundheitswesens, dort besonders auf elektronischen Patientenakten und den damit verbundenen Fragen der Repr&#228;sentation und der Nutzung f&#252;r die Patientenversorgung. Weitere Details k&#246;nnen auf und mittels der von ihm in <TextLink reference="1"></TextLink> genannten Website <Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.wgiere.de">https:&#47;&#47;www.wgiere.de</Hyperlink> nachgelesen werden. </Pgraph><Pgraph>Das Manuskript &#8218;Verpasste Chancen&#8216;, das sich vor allem auf die 1970er Jahre bezieht (wohl auch auf einige Jahre davor und danach), ist eine (selbst-)kritische Ausarbeitung: &#8222;Einem alt gewordenen Pionier der Datenverarbeitung in der Medizin sei es erlaubt, etwa zwanzig Jahre nach der Emeritierung (2003) dar&#252;ber nachzudenken, was er f&#252;r die Ursachen &#91;der verpassten Chancen&#93; h&#228;lt&#33;&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 1). Und noch ein Hinweis sei erlaubt: Kurz nach seiner Emeritierung, also vor etwa 20 Jahren, verfasste Wolfgang Giere eine thematisch &#228;hnliche Ausarbeitung <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Wolfgang Giere schreibt zu Beginn: &#8222;Wenn sich aus diesem geb&#252;ndelten R&#252;ckblick, aus meinem pers&#246;nlichen Fazit, eine Diskussion ergeben sollte, wenn es begr&#252;ndeten Widerspruch g&#228;be, w&#252;rde mich das freuen&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, <TextGroup><PlainText>S. 1</PlainText></TextGroup>) und erg&#228;nzt dazu am Ende: &#8222;Wer studiert schon, was Altvordere gedacht, gemacht und dar&#252;ber geschrieben haben&#33; Trotzdem: Ich w&#252;rde mich freuen, wenn diese Ausf&#252;hrungen eine Diskussion anstie&#223;en.&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 7). An dieser Diskussion beteiligt sich der Autor dieses Kommentars, wie zu Beginn geschrieben, gern. Ob darin auch Widerspruch &#8211; oder sogar begr&#252;ndeter Widerspruch &#8211; enthalten ist, sei dahingestellt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Zur Methodik der Kommentierung">
      <MainHeadline>2 Zur Methodik der Kommentierung</MainHeadline><Pgraph>Nach mehrfachem Durchlesen von <TextLink reference="1"></TextLink> werden in diesem Kommentar in Abschnitt 4 sechs (zentrale&#63;) Themen aus <TextLink reference="1"></TextLink> folgenderma&#223;en aufgegriffen: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Zu den jeweiligen Themen gibt es zun&#228;chst einf&#252;hrende Zitate aus <TextLink reference="1"></TextLink>. Diese Themen werden in <TextLink reference="1"></TextLink> weiter erl&#228;utert, nicht aber hier, da die Erl&#228;uterungen in <TextLink reference="1"></TextLink> nachgelesen werden k&#246;nnen. Teilweise finden sich zus&#228;tzliche Informationen und Erl&#228;uterungen zu diesen Themen in <TextLink reference="3"></TextLink>. </ListItem><ListItem level="1">Danach folgen Kommentare, die sich auf die Themen beziehen. </ListItem><ListItem level="1">Anschlie&#223;end folgen Erg&#228;nzungen, die &#252;ber die direkte Kommentierung hinausgehen. </ListItem><ListItem level="1">In <TextLink reference="3"></TextLink> hat Wolfgang Giere seine &#8222;lessons learned&#8220; in Form von 28 Geboten &#8211; &#8222;Thou shalt&#8220; &#8230; zusammengefasst, 13 davon sind Gebote im positiven Sinne, 16 davon im Sinne von Verboten (&#8222;Thou shalt not&#8220; &#8230;, &#8222;Thou shalt never&#8220; &#8230;, &#8222;Thou shalt avoid&#8220; &#8230;). Alle sechs hier kommentierten Themen in Abschnitt 4 haben als &#220;berschrift eines dieser Gebote aus <TextLink reference="3"></TextLink>.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Bei der Kommentierung bezieht sich der Autor teilweise auf zwei seiner Arbeiten: auf seine Abschiedsvorlesung <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink> und auf eine Ausarbeitung zu Informationssystemen des Gesundheitswesens <TextLink reference="6"></TextLink>. Um allzu viel Redundanz zu vermeiden, werden Inhalte aus diesen Arbeiten m&#246;glichst nicht wiederholt. Es wird vielmehr bei der Kommentierung auf weitere Erl&#228;uterungen in diesen Arbeiten verwiesen werden. Einige Hintergrundinformationen zu den 1970er Jahren und zu DOMINIG, die fast alle nicht in <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink> oder <TextLink reference="6"></TextLink> enthalten sind, die aber zum Verst&#228;ndnis von Abschnitt 4 wichtig sind, sind in Abschnitt 3 aufgef&#252;hrt. Wie bei den &#8218;Verpassten Chancen&#8216; handelt es sich auch in diesem Kommentar um &#8222;pers&#246;nliche Ansichten&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 1). Vieles muss wohl auch spekulativ bleiben.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Hintergrundinformationen">
      <MainHeadline>3 Hintergrundinformationen</MainHeadline><SubHeadline>3.1 Die Zeit vor 50 Jahren&#42;</SubHeadline><Pgraph>Die 1970er Jahre waren nicht nur gesellschaftlich-po<TextGroup><PlainText>li</PlainText></TextGroup>tisch anders als heute. Auch die diagnostischen und therapeutischen M&#246;glichkeiten in der Medizin unterschieden sich erheblich. So befand sich beispielsweise bei den bildgebenden Verfahren die Computertomografie gerade erst in der Einf&#252;hrung. Und bis zur klinischen Nutzung der Magnetresonanztomographie sollte noch &#252;ber ein Jahrzehnt vergehen. Hinzu kam, dass die M&#246;glichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik deutlich begrenzter waren. Es gab beispielsweise noch keine PCs, keine E-Mail-Kommunikation und kein weit verbreitetes Internet. </Pgraph><Pgraph>In dieser Zeit etablierte sich weltweit und auch fr&#252;hzeitig in Deutschland die Informatik als neues Fachgebiet. Als Teil dieser Entwicklung kann auch die Bildung des Fachgebiets Medizinische Informatik verstanden werden, das jedoch nicht nur durch die Informatik, sondern auch in erheblichem Ma&#223;e durch die Medizin gepr&#228;gt wurde. &#8222;Computer ver&#228;ndern die Medizin&#8220; lautete der Titel des Buches von Manfred Gall aus dem Jahr 1969 <TextLink reference="7"></TextLink>. Mit dem 1975 von Professor Siegfried Koller (Universit&#228;t Mainz, Institut f&#252;r Medizinische Statistik und Dokumentation) und Professor Gustav Wagner (Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, Institut f&#252;r Dokumentation, Information und Statistik) herausgegebenen &#8218;Handbuch der Medizinischen Dokumentation und Datenverarbeitung&#8216; stand ein, besonders f&#252;r die Medizininformatik-Teilgebiete medizinische Dokumentation und Informationssysteme des Gesundheitswesens umfassendes Werk &#252;ber und f&#252;r dieses Fachgebiet zur Verf&#252;gung <TextLink reference="8"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>In der Bundesrepublik Deutschland wurden an medizinischen Fakult&#228;ten mit ihren Universit&#228;tsklinika Medizinin<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>ormatik-Professuren und -Institute eingerichtet. Dazu z&#228;hlten, um neben den schon genannten Instituten in Heidelberg und Mainz noch einige weitere &#8211; mit ihren damaligen Institutsbezeichnungen und einigen ausgew&#228;hlten Publikationen aus dieser Zeit &#8211; zu nennen: An der Goethe-Universit&#228;t Frankfurt die Abteilung f&#252;r Dokumentation und Datenverarbeitung des Zentrums der Medizinischen Informatik unter Leitung von Professor Wolfgang Giere, an der Universit&#228;t G&#246;ttingen das Institut f&#252;r Medizinische Dokumentation und Datenverarbeitung unter Leitung von Professor Carl Th. Ehlers <TextLink reference="9"></TextLink>, an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen das Institut f&#252;r Medizinische Informationsverarbeitung, Statistik und Biomathematik unter Leitung von Professor Karl &#220;berla <TextLink reference="10"></TextLink> und an der Medizinischen Hochschule Hannover die Abteilung Klinische Informatik im Department f&#252;r Biome<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>rie und Medizinische Informatik unter Leitung von Professor Peter L. Reichertz <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Mit dem Heidelberg-Heilbronner Studiengang Medizinische Informatik wurde 1972 der erste dedizierte Medizininformatik-Studiengang weltweit etabliert <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="15"></TextLink>. Der erste Medizininformatik-Weltkongress MEDINFO 74 fand im August 1974 in Stockholm statt. Als Meilensteine f&#252;r den fachlichen Austausch zur Medizinischen Informatik zwischen Fachvertretern der Bundesrepublik Deutschland aus der Medizin einerseits und aus der Informatik andererseits w&#228;hrend dieser Zeit ist die Klausurtagung zu &#8218;Ausbildungszielen, -inhalte und -methoden in der Medizinischen Informatik&#8216;, die im Mai 1973 auf Schloss Reisensburg stattfand <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>, und die 1977 als Buch ver&#246;ffentlichte Seminarreihe (&#8222;series of seminars&#8220;, <TextLink reference="19"></TextLink>, S. V) &#8218;Informatics and Medicine&#8216; <TextLink reference="19"></TextLink> zu nennen.</Pgraph><Pgraph>Zu den vielen Dingen, die es damals noch nicht gab oder die gerade erst im Entstehen waren, z&#228;hlten der methodisch-professionelle Umgang mit Projekten des strategischen, taktischen und operativen Managements von Informationssystemen, besonders mit Projekten gro&#223;en Umfangs. Dies betraf auch die Informationssysteme des Gesundheitswesens und dort unter anderem die Informationssysteme der Krankenh&#228;user. Den damaligen Stand mag man sich, neben <TextLink reference="1"></TextLink>, gut durch die Ausf&#252;hrungen in <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="20"></TextLink> vergegenw&#228;rtigen k&#246;nnen. Auch die Methodik der Software-Entwicklung befand sich eher an ihrem Beginn <TextLink reference="21"></TextLink>. Im Gegensatz dazu gab es Methoden und Ans&#228;tze zur Repr&#228;sentation von medizinischen Daten und zu deren Nutzung bzw. Analyse schon deutlich vor der Etablierung der Informatik als Fachgebiet. So gab es die erste internationale Zeitschrift, die sich explizit mit der Methodik der Information in der Medizin befasste, schon seit dem Jahr 1962 <TextLink reference="22"></TextLink>, mit deutschsprachigen Vorl&#228;ufern, die bis in die 1950er Jahre zur&#252;ckgehen (<TextLink reference="8"></TextLink>, S. 1392-1409 und 1422, <TextLink reference="22"></TextLink>, S. 492-493).</Pgraph><SubHeadline>3.2 DOMINIG</SubHeadline><Pgraph>In <TextLink reference="1"></TextLink>, Abschnitt 3.4, wird Bezug genommen auf das Vorhaben DOMINIG aus den 1970er Jahren. Diese Abk&#252;rzung steht f&#252;r den &#8222;DV-Einsatz zur L&#246;sung &#252;berbetrieblicher Organisations- und Managementaufgaben durch Integration des Normierten Informationsflusses zwischen verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 8). Dieser Kommentar nimmt Stellung zu einem der drei Teilprojekte von DOMINIG, zu DOMINIG II, dem &#8222;Informationsverbund mehrerer Krankenh&#228;user unter Benutzung eines zentralisierten DV-Systems&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 3) (Details in <TextLink reference="1"></TextLink>, Abschnitt 3.4.2).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Thou shalt &#8230; &#8211; sechs Kommentierungen">
      <MainHeadline>4 Thou shalt &#8230; &#8211; sechs Kommentierungen</MainHeadline><SubHeadline>4.1 Thou shalt wait patiently until the right time has come&#33; (1)</SubHeadline><Pgraph><Mark1>Zitat:</Mark1> &#8222;Vor 50 Jahren, Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre, f&#252;hrte in der Anwendung der Datenverarbeitung in der Medizin unsere Bundesrepublik zusammen mit den USA<Superscript>1</Superscript> und Schweden<Superscript>2</Superscript>.&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 1).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kommentar:</Mark1> Sollte neben den von Wolfgang Giere zurecht genannten drei f&#252;hrenden L&#228;ndern auf den Medizinin<TextGroup><PlainText>for</PlainText></TextGroup>matik-Gebieten Medizinischer Dokumentation und Informationssysteme des Gesundheitswesens nicht noch wenigstens Japan erg&#228;nzt werden (vgl. z.B. <TextLink reference="23"></TextLink>)&#63; Auf anderen Medizininformatik-Gebieten, beispielsweise bei der medizinischen Signal- und Bildverarbeitung m&#252;ssten vermutlich noch weitere L&#228;nder dazu kommen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Erg&#228;nzung:</Mark1> Globaler Wissensaustausch, verbunden mit gegenseitigem Lernen, ist auch in der Medizinischen Informatik wesentlich. Von gro&#223;er Bedeutung war, dass sich auf dem Gebiet der Medizinischen Informatik aktive Personen schon fr&#252;hzeitig vernetzt und ausgetauscht haben. Eine wichtige Rolle spielte damals &#8211; und kann auch noch heute spielen &#8211; die 1967 gegr&#252;ndete Interna<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>ional Medical Informatics Association (IMIA, <Hyperlink href="https:&#47;&#47;imia-medinfo.org&#47;wp&#47;">https:&#47;&#47;imia-medinfo.org&#47;wp&#47;</Hyperlink>, <TextLink reference="24"></TextLink>) sowie die regionalen Medizininformatik-Gesellschaften auf den verschiedenen Kontinenten. All diese Organisationen sind wie die Vereinten Nationen und wie die Weltgesundheitsorganisation, zu der die IMIA als Nicht-Regierungsorganisation in offiziellen Beziehungen steht, organisiert: &#8222;In order to achieve IMIA&#8217;s objectives to contribute to the health and quality of life of the people in our world&#8220; &#8230; &#8222;IMIA&#8217;s members collaborate in a tolerant and peaceful way, transcending nations, cultures, and political or social structures.&#8221; (IMIA Statutes <TextLink reference="25"></TextLink>, &#167; 2.1.)</Pgraph><SubHeadline>4.2 Thou shalt not build IT systems with the wrong focus&#33;</SubHeadline><Pgraph><Mark1>Zitate:</Mark1> &#8222;Der Arzt am Krankenbett hat alle Information zum Patienten &#252;bersichtlich auf dem Fernseherbildschirm, wenn er den Patienten besucht. Leider kam es anders. Vom Geldsegen des BMFT stellte Peter Dietz einen jungen Informatiker ein &#91;&#8230;&#93; H&#228;tte man den Benutzeranspruch des Arztes (schnelle Reaktionszeit) wichtiger genommen als das Dogma der Informatik (Redundanzfreiheit), w&#228;re es meiner Meinung nach ein gro&#223;er Erfolg geworden&#8220;.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kommentar:</Mark1> Einerseits hat Wolfgang Giere recht. Ein solches Vorhaben ist nur dann erfolgreich, wenn es in die Anwendung kommt, wenn die medizinische Zielsetzung erfolgreich ber&#252;cksichtigt wurde. Andererseits ist die in Abschnitt 3 skizzierte damalige Zeit zu bedenken. Die Informatik entwickelte sich in ihren Anf&#228;ngen mehr oder weniger unabh&#228;ngig von der Medizin. Methodenbezogene Fragen und Probleme zu bearbeiten erhielt Priorit&#228;t vor anwendungsbezogenen Fragen und Problemen. Erfahrungen mit solchen Projekten wie dem im Zitat genannten mussten erst noch gesammelt werden. Und auf dem Gebiet der Medizinischen Informatik ausgebildete Personen gab es noch nicht. Pioniere wie die in Abschnitt 3 genannten Personen mussten sich das Wissen selbst aneignen. Nicht ohne Grund engagierte man sich deshalb auch, spezifische Ausbildungsm&#246;glichkeiten in Medizinischer Informatik zu schaffen, in der damaligen Zeit vor allem f&#252;r &#196;rztinnen und &#196;rzte sowie in dedizierten Medizininformatik-Studieng&#228;ngen. Dort sollte die Dualit&#228;t des Fachgebietes besser vermittelt werden: &#8222;Medizinische Informatik geh&#246;rt zur Medizin und zur Informatik.&#8220; (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 5); die &#8222;Dualit&#228;t von medizinischer Zielsetzung und informatischer Methodik&#8220; &#8230; &#8222;zu leben ist anspruchsvoll und motivierend zugleich.&#8220; (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 8, weitere Ausf&#252;hrungen dazu in <TextLink reference="4"></TextLink>).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Erg&#228;nzung (1):</Mark1> Durch spezifische Medizininformatik-Ausbildung auf verschiedensten Ebenen und in unterschiedlichen Studien- und Ausbildungsg&#228;ngen konnte diese Dualit&#228;t, die auch weiterhin nicht nur motivierend ist, sondern anspruchsvoll bleibt, erheblich besser ber&#252;cksichtigt werden. Durch fr&#252;hzeitige Entwicklungen in Deutschland konnten dazu weltweit Impulse gesetzt werden. Dennoch, um einen zeitlichen Bezug herzustellen: die ersten internationalen Ausbildungsempfehlungen wurden erst im Jahr 1999 von der IMIA beschlossen (<TextLink reference="26"></TextLink>, Aktualisierungen erfolgten 2009 <TextLink reference="27"></TextLink> und in diesem Jahr <TextLink reference="28"></TextLink>). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Erg&#228;nzung (2):</Mark1> Ein weiterer, bemerkenswerter Aspekt in den &#8218;Verpassten Chancen&#8216; ist, dass es sich bei den in <TextLink reference="1"></TextLink> genannten Nutzern ausschlie&#223;lich um &#196;rztinnen und &#196;rzte handelt<Superscript>&#35;</Superscript>, f&#252;r Aufgaben der ambulanten und station&#228;ren Krankenversorgung in entsprechenden Versorgungseinrichtungen. Die Unterst&#252;tzung von anderen Fachkr&#228;ften in Gesundheitsberufen wird nicht behandelt. Diese Priorisierung galt damals wohl praktisch &#252;berall in Deutschland, aber durchaus auch &#252;berwiegend weltweit. Im Laufe der Zeit hat sich der Blickwinkel erheblich erweitert. F&#252;r die Zielsetzung, dass Informationssysteme zu einer m&#246;glichst guten Patientenversorgung beitragen sollen, geh&#246;rt, dass alle Fachkr&#228;fte bei deren jeweiligen T&#228;tigkeiten, aber auch bei deren Zusammenarbeit unterst&#252;tzt werden sollten. Zudem decken die ambulante und station&#228;re Krankenversorgung in entsprechenden Versorgungseinrichtungen zwar wichtige, aber keinesfalls alle &#8218;Lebenssituationen&#8216; bei der Gesundheitsversorgung ab (weitere Ausf&#252;hrungen in <TextLink reference="4"></TextLink> und <TextLink reference="6"></TextLink>, dort wird auch der Begriff Lebenssituationen erl&#228;utert). Heute sollen von Informationssystemen des Gesundheitswesens nicht nur alle Fachkr&#228;fte in Gesundheitsberufen Nutzen daraus ziehen k&#246;nnen (zu denen &#196;rztinnen und &#196;rzte weiterhin als besonders wichtige Berufsgruppe z&#228;hlen), sondern auch betreuende Angeh&#246;rige, &#8218;intelligente&#8216; Maschinen und, nicht zuletzt, die betroffene Person selbst und dies in allen Lebenssituationen (weitere Ausf&#252;hrungen in <TextLink reference="6"></TextLink>, Abschnitt 3.5).</Pgraph><SubHeadline>4.3 Thou shalt not dare to let users wait until you program a new operating system</SubHeadline><Pgraph><Mark1>Zitate:</Mark1> &#8222;Die &#91;bei DOMINIG II&#93; entstandenen Konzepte sind meines Erachtens noch heute lesenswert. Aber den Worten folgten jahrelang keine Taten, weil man sich bei der Schaffung eines eigenen &#91;in FORTRAN geschriebenen&#93; Betriebssystems f&#252;r die Klinik-Software verzettelte.&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 3) &#8222;Die Chance, in Kooperation mit den &#196;rzten (&#8230;) mit &#8222;rapid prototyping&#8220; Bahnbrechendes im Krankenhausbereich zu entwickeln, wurde verpasst. Schuld waren aus meiner heutigen Sicht unbegr&#252;ndete Vorbehalte gegen Mumps und das NIH-Syndrom (&#8222;Not Invented Here&#8220;), die verbreitete Scheu vor der &#220;bernahme von Ergebnissen anderer.&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 3)</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kommentar (1):</Mark1> Bei der Verzettelung durch die Schaffung eines eigenen Formularprozessors bzw. &#8222;Formulargenerators&#8220; <TextLink reference="29"></TextLink>, so lautete die Bezeichnung f&#252;r das eigene &#8222;Betriebssystem f&#252;r die Klinik-Software&#8220;), kann ich Wolfgang Giere nur zustimmen. Die Gr&#252;nde d&#252;rften vielf&#228;ltig gewesen sein. Mit entscheidend waren der vorher angegebene, noch sehr fr&#252;he Informatik-Entwicklungsstand in der Zeit verbunden mit dem damals meist nicht vorhandenen Medizininformatik-Ausbildungsgrad, da Ausbildungsm&#246;glichkeiten gerade erst geschaffen wurden. Vermutlich beides stellte die in DOMINIG II verantwortlichen Personen trotz deren Engagements vor Probleme. Vieles war Neuland. Und bei vielem lagen noch keine Erfahrungen vor. Aber dennoch: Die Nutzung vorhandener Programmiersprachen bzw. Betriebssysteme, die sich schon in medizinischen Anwendungen bew&#228;hrt hatten, h&#228;tten DOMINIG II vermutlich erheblich n&#228;her zu den eigentlichen medizinischen, organisatorischen und auch rechtlichen Problemen gebracht. Und man h&#228;tte vielleicht auch Bahnbrechendes erreichen k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kommentar (2):</Mark1> Damit nicht der falsche Gesamteindruck entsteht, dass die Medizininformatik-Vorhaben auf den Teilgebieten Medizinische Dokumentation und Informati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nssysteme des Gesundheitswesens der 1970er Jahre (oder gar dann auch sp&#228;ter) in der Bundesrepublik Deutschland alle zum Scheitern verurteilt waren, soll hier erg&#228;nzt werden, dass man zeitgleich an anderer Stelle durchaus erfolgreich war &#8211; allerdings nicht mit dem umfassenden Anspruch eines einrichtungs&#252;bergreifenden Informationsverbunds mehrerer Krankenh&#228;user oder weiterer Einrichtungen des Gesundheitswesens. Diese Entwicklungen fanden in jeweils einer Einrichtung (z.B. in einem Universit&#228;tsklinikum) statt. So konnten etwa an der Medizinischen Hochschule Hannover das &#8222;Medizinische System Hannover&#8220; und f&#252;r das Universit&#228;tsklinikum G&#246;ttingen ein f&#252;r die damalige Zeit ebenfalls leistungsf&#228;<TextGroup><PlainText>h</PlainText></TextGroup>iges rechnerunterst&#252;tztes Informationssystem aufgebaut werden. Beide Krankenhausinformationssysteme d&#252;rften auch im internationalen Vergleich mit an der Spitze gestanden haben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Erg&#228;nzung (1):</Mark1> Nochmals zum Thema Informationsverbund von Einrichtungen des Gesundheitswesens, oder anders ausgedr&#252;ckt, zum Thema patientenzentrierte Informationsverarbeitung, die &#252;ber die jeweils einrichtungszentrierte Informationsverarbeitung hinaus geht: Diese Thematik ist offensichtlich von hoher Komplexit&#228;t und ist bis heute noch nicht zufriedenstellend gel&#246;st, und zwar weltweit, auch wenn es unterschiedliche Entwicklungsst&#228;nde gibt <TextLink reference="30"></TextLink>. Weitere Ausf&#252;hrungen dazu befinden sich in <TextLink reference="4"></TextLink>, dort besonders in Abschnitt 3.10. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Erg&#228;nzung (2):</Mark1> Und nochmals zum Thema Wissensstand: Publikationen zum Thema Informationssysteme &#47; Informationssysteme des Gesundheitswesens befassten sich in der Zeit der 1970er Jahre und davor mit der gew&#252;nschten Zielsetzung und Funktionalit&#228;t (z.B. <TextLink reference="31"></TextLink>, <TextLink reference="32"></TextLink>, <TextLink reference="33"></TextLink>). B&#252;cher, die sich zus&#228;tzlich auch mit Fragen geeigneter Informationssystemarchitekturen und -infrastrukturen (also welche M&#246;glichkeiten es gibt, solche Informationssysteme zu entwerfen und Komponenten davon zu bauen) oder ad&#228;quaten Ans&#228;tzen des Managements von Informationssystemen (wie man Informationsverarbeitung organisieren kann) befassten, entstanden erst erheblich sp&#228;ter, vermutlich ab den 1990er Jahren (<TextLink reference="34"></TextLink>, <TextLink reference="35"></TextLink>, <TextLink reference="36"></TextLink>, weitere Literatur in <TextLink reference="4"></TextLink> und <TextLink reference="6"></TextLink>). </Pgraph><SubHeadline>4.4 Thou shalt not work primarily for administration</SubHeadline><Pgraph><Mark1>Zitat:</Mark1> &#8222;Hinzu kam nach meinem Wechsel nach Frankfurt a.M. das in DIADEM weiterentwickelte Dokumentationssystem &#8222;Befunddokumentation und Arztbriefschreibung im Krankenhaus (BAIK)&#8220; als Bund-L&#228;nder-Programm f&#252;r die medizinische Dokumentation, ein Fremdk&#246;rper in mehrerlei Hinsicht: Nicht verwaltungs-, sondern arztor<TextGroup><PlainText>ien</PlainText></TextGroup>tiert&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 5).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kommentar:</Mark1> Mit dem schrittweisen Wechsel von prim&#228;r papierbasierter zu rechnerunterst&#252;tzter Informationsver<TextGroup><PlainText>a</PlainText></TextGroup>rbeitung und den damit jeweils verbundenen M&#246;glichkeiten r&#252;ckten in Einrichtungen des Gesundheitswesen, so auch in Krankenh&#228;usern wie dem Universit&#228;tsklinikum Frankfurt, zwei fr&#252;her eher getrennte Bereiche mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Arbeitsweisen n&#228;her zusammen: der Bereich der Patientenversorgung (Medizinische Dokumentation, &#8230;) und der Bereich der Krankenhausverwaltung (Patientenaufnahme und -abrechnung, &#8230;), da sie teilweise dieselben Daten ben&#246;tigten. Insofern machte es Sinn, dass bei Informationssystemen des Gesundheitswesens, etwa bei Krankenhausinformationssystemen, beide Bereiche mit zu ber&#252;cksichtigen waren. Teilweise gelang dies auch schon in dieser Zeit, wenn auch mit offensichtlichen Zielkonflikten <TextLink reference="20"></TextLink>, teilweise blieben diese Bereiche eher getrennt, wie wohl auch im Universit&#228;tsklinikum Frankfurt. Dies konnte dann zu einer Verwaltungsdominanz f&#252;hren, verbunden mit dem m&#246;glichen Fehlschluss bei Fachkr&#228;ften in Gesundheitsberufen, dass diese zunehmende Digitalisierung (ein Wort, dass damals noch nicht existierte) wohl eher mit zunehmender B&#252;rokratie korrelierte als mit einem Nutzen f&#252;r die Patienten und die an der Patientenversorgung beteiligten Fachkr&#228;fte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Erg&#228;nzung:</Mark1> Dieser Interessenkonflikt zwischen den Bed&#252;rfnissen, die an Informationssysteme des Gesundheitswesens durch unterschiedliche Personengruppen oder Institutionen gerichtet werden, besteht noch heute. Er ist jetzt aber bekannt und kann so viel besser ber&#252;cksichtigt werden. Und er ist nicht nur &#8222;verwaltungs-&#8220; und &#8222;arzto<TextGroup><PlainText>rien</PlainText></TextGroup>tiert&#8220;. Und er umfasst nicht nur Fragen der Patientenversorgung. Eine aktuelle, aus Sicht des Autors umfassende Zusammenstellung befindet sich in <TextLink reference="37"></TextLink>, Kapite<TextGroup><PlainText>l 1</PlainText></TextGroup>.</Pgraph><SubHeadline>4.5 Thou shalt not implement a system without guaranteed maintenance</SubHeadline><Pgraph><Mark1>Zitate:</Mark1> &#8222;Mangelhafte Kommerzialisierung: &#8230; strikte Trennung von Entwicklung und Vertrieb.&#8221; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 6) &#8222;Aus der mangelhaften Kommerzialisierung folgerte nicht nur mangelhafter Vertrieb, sondern auch unzureichende Wartung.&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 6).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kommentar:</Mark1> Dies war, wie Wolfgang Giere zurecht schreibt, in der Tat ein neuer Konflikt. Man musste in dieser Zeit erst verstehen, wie man mit diesem Konflikt umzugehen hatte. Peter Reichertz hat diesen Konflikt, diese neue Situation in <TextLink reference="12"></TextLink> bzw. <TextLink reference="13"></TextLink>, Abschnitt 7, beschrieben. In der Medizin fiel der Umgang mit dieser Situation schwerer als in anderen gesellschaftlichen Bereichen, z.B. in der Finanzwirtschaft, da dies sowohl mit Investitionen als auch mit laufenden Kosten verbunden war &#8211; Ausgaben, die man im Gesundheitswesen eher in andere Vorhaben investieren wollte. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Erg&#228;nzung (1):</Mark1> Dieser Konflikt dauerte noch l&#228;ngere Zeit an &#8211; der Verfasser des Kommentars kann sich noch gut (und schmerzhaft) daran erinnern, als er in den 1990er Jahren im Universit&#228;tsklinikum Heidelberg in &#228;hnlicher Verantwortung stand wie Wolfgang Giere in den 1970er Jahren. Und er existierte wohl auch weltweit. Einrichtungen der Gesundheitsversorgung ber&#252;cksichtigen dies heutzutage bzw. haben das Wissen, dass dies zu ber&#252;cksichtigen ist. Investitionen und laufende Kosten werden eingeplant, mit klarer und verst&#228;ndlicher Priorit&#228;t auf die &#8218;betriebswirtschaftlichen&#8216; Interessen der jeweiligen Versorgungseinrichtungen (der Arztpraxis, des Krankenhauses, des Pflegeheims, &#8230;). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Erg&#228;nzung (2):</Mark1> Damit verbunden ist das Risiko, dass Informationsverarbeitung einrichtungszentriert bleibt und die &#8218;volkswirtschaftlich&#8216; wichtige Patientenzentrierung weniger Ber&#252;cksichtigung findet. Dies kann zu einem Nachteil f&#252;r die Patienten in deren Versorgung f&#252;hren (&#8216;Warum stehen denn wichtige Daten aus Behandlungen in anderen Einrichtungen nicht bei meiner aktuellen Behandlung zur Verf&#252;gung&#63;&#8216;). Gerade w&#228;hrend der COVID19-Pandemie wurde es zudem schmerzlich bewusst, dass diese Einrichtungsorientierung auch f&#252;r die Nutzung von patientenbezogenen Daten in der Forschung und f&#252;r das &#246;ffentliche Gesundheitswesen problematisch ist.</Pgraph><SubHeadline>4.6 Thou shalt wait patiently until the right time has come&#33; (2)</SubHeadline><Pgraph><Mark1>Zitat:</Mark1> &#8222;Heute rangiert die Praxis der Digitalisierung in der Medizin unter &#8222;ferner liefen&#8220;, hinkt &#91;in Deutschland&#93; weit hinter her.&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 1).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Kommentar:</Mark1> Und hier kann eine aktuelle Aussage des deutschen Gesundheitsministers vom 9. August 2023 erg&#228;nzen: &#8222;Bundesgesundheitsminister Lauterbach sieht die dringende Notwendigkeit, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. In diesem Bereich sei Deutschland ein Entwicklungsland, sagte der SPD-Politiker in Berlin.&#8220; <TextLink reference="38"></TextLink>  Dennoch m&#246;chte der Autor dieses Kommentars Wolfgang Giere widersprechen. In all den vorher kommentierten Themen hinkt Deutschland nicht hinterher. Was keinesfalls bedeutet, dass der Grad an Digitalisierung mit der Zielsetzung einer qualitativ hochwertigen und auch bezahlbaren Gesundheitsversorgung nicht auch in Deutschland weiter verbessert werden k&#246;nnte, ja muss; dies gilt besonders f&#252;r die in 4.5 erw&#228;hnte ad&#228;quate einrichtungs&#252;bergreifende Nutzung von Patientendaten, die Karl Lauterbach exemplarisch angesprochen hat <TextLink reference="39"></TextLink>. Seit den 1970er Jahren hat es bei Informationssystemen des Gesundheitswesens in Deutschland und auch weltweit (dort vor allem in anderen entwickelten L&#228;ndern) erhebliche Fortschritte gegeben, sowohl in der Praxis der Digitalisierung als auch in der Forschung und in den Ausbildungsm&#246;glichkeiten. Der Autor dieses Kommentars, der mehrere Jahrzehnte auch international aktiv war, konnte nicht feststellen, dass Deutschland in Bezug auf die Praxis der Medizinischen Informatik wie auch bei der Forschung oder bei den Studien-, und Ausbildungsm&#246;glichkeiten hinterher hinkt. Die Herausforderungen scheinen l&#228;nder&#252;bergreifend vorhanden zu sein.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Erg&#228;nzung:</Mark1> Das von der IMIA seit 1992 j&#228;hrlich herausgegebene Yearbook of Medical Informatics mag als Nachschlagewerk &#252;ber Medizininformatik-Fortschritte weltweit sowie in den jeweiligen L&#228;ndern oder Weltregionen dienen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="5 Schluss">
      <MainHeadline>5 Schluss</MainHeadline><Pgraph>Der Autor dieses Kommentars ist Professor Giere dankbar, dass er sich die M&#252;he gemacht hat, die &#8218;Verpassten Chancen&#8216; zu verfassen und dass die in GMS MIBE ver&#246;ffentlichte Arbeit jetzt f&#252;r eine breite Leserschaft zug&#228;nglich ist. Gemeinsam mit Wolfgang Gieres Ausf&#252;hrungen in <TextLink reference="3"></TextLink> dokumentieren sie Wichtiges aus der Gr&#252;ndungszeit der Medizinischen Informatik in der damaligen Bundesrepublik Deutschland. </Pgraph><Pgraph>Dank geb&#252;hrt auch Petra Knaup, dass sie als Hauptschriftleiterin dazu eingeladen hat, diese Arbeit zu kommentieren. Zu ihren Fragen: &#8222;Welche Chancen und Innovationen sind denn aus den Entwicklungen der Medizinischen Informatik in den letzten sechs Jahrzehnten entstanden&#63; Welche Leistungen k&#246;nnen den vermeintlichen Fehlentwicklungen gegen&#252;bergestellt werden&#63;&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink> F&#252;r das Gebiet der Informationssysteme des Gesundheitswesens, auf das sich auch die &#8218;Verpassten Chancen&#8216; konzentrieren, hat der Autor dieses Kommentars versucht, in <TextLink reference="6"></TextLink> diese Leistungen zusammenzufassen. Sie k&#246;nnen dort nachgelesen und sollen hier nicht wiederholt werden. Ansonsten sei, wie erw&#228;hnt, auf das IMIA Yearbook of Medical Informatics verwiesen, in dem seit 1992 j&#228;hrlich auch &#252;ber die Fortschritte auf allen Gebieten der Medizinischen Informatik berichtet wird. Mit den Publikationen in der History Section sollte auch ein Blick in die Zeit vor den 1990er Jahren gelingen.</Pgraph><Pgraph>Nach Lesen der &#8218;Verpassten Chancen&#8216; mag sich f&#252;r manche Leserin oder manchen Leser noch eine weitere Frage ergeben haben: Gab es denn w&#228;hrend der beschriebenen Zeit vor allem Fehlentwicklungen, gab es nur &#8218;Verpasste Chancen&#8216;&#63; Nein, ein solcher Eindruck w&#228;re aus Sicht des Autors dieses Kommentars keinesfalls korrekt, ja falsch. Auch wenn es w&#252;nschenswert gewesen w&#228;re, dass bei den von Wolfgang Giere beschriebenen Projekten weitere Fortschritte h&#228;tten erzielt werden k&#246;nnen &#8211; falls dies bei dem damaligen Stand des Wissens und der organisatorischen und technischen M&#246;glichkeiten realistisch m&#246;glich war &#8211;, so gab es auch in der damaligen Zeit wichtige, erfolgreiche Arbeiten und in der damaligen Bundesrepublik Deutschland erhebliche Fortschritte.</Pgraph><Pgraph>Zum Abschluss dieses Kommentars erlaubt sich der Autor noch auf zwei Reflexionen seiner Abschiedsvorlesung hinzuweisen und daraus zu zitieren, auf die Reflexionen Dualit&#228;t (in 4.2. erw&#228;hnt und als Titel des Kommentars gew&#228;hlt) und Sisyphos:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Reflexion 5 &#8218;Dualit&#228;t&#8216;: &#8222;Die hier beschriebene Dualit&#228;t von medizinischer Zielsetzung und informatischer Methodik ist wohl typisch f&#252;r Medizininformatik-For<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>chung. Diese Dualit&#228;t zu leben ist anspruchsvoll und motivierend zugleich. Auch in Zukunft wird es &#8218;echte&#8216; Medizininformatik-Forschung wohl nur in dieser Dualit&#228;t geben.&#8220; (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 8) Dies gilt nicht nur f&#252;r die Medizininformatik-Forschung, sondern auch f&#252;r die Medizininformatik-Praxis, die &#8222;Praxis der Digitalisierung in der Medizin&#8220; (<TextLink reference="1"></TextLink>, S. 1).</ListItem><ListItem level="1">Reflexion 13 &#8222;&#8218;Sisyphos&#8216;: &#8230; Nicht alles gelingt. &#8230; Dies kann sehr entt&#228;uschend sein. Hinzu kommt, dass eine wichtige Eigenschaft in der Forschung der Zweifel ist. &#8230; Dieser Zweifel ist notwendig und betrifft auch die eigene Forschung. Was h&#228;tte besser gemacht werden k&#246;nnen&#63; H&#228;tte ich nicht mehr erreichen m&#252;ssen&#63; Warum konnte ein Ziel nicht erreicht werden, das doch einen wichtigen methodischen Beitrag oder einen wichtigen inhaltlichen Beitrag f&#252;r eine gute Gesundheitsversorgung geleistet h&#228;tte&#63;&#8220; Man sollte, ja muss wohl &#8222;nicht nur die Erfolge, auch das Scheitern als vielleicht manchmal notwendigen weiteren Schritt &#8230; akzeptieren&#8220; (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 8).</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><Pgraph>&#42; Weitere Ausf&#252;hrungen und Literaturhinweise in <TextLink reference="4"></TextLink>, Abschnitt 2.1, und in <TextLink reference="6"></TextLink>, Abschnitte 1-3.</Pgraph><Pgraph><Superscript>&#35;</Superscript> In <TextLink reference="3"></TextLink> werden von Wolfgang Giere auch Pflegekr&#228;fte mit einbezogen.</Pgraph><Pgraph>Zur Literatur: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><TextLink reference="12"></TextLink> wurde gemeinsam mit <TextLink reference="40"></TextLink> nachtr&#228;glich ver&#246;ffentlicht in <TextLink reference="13"></TextLink>.</ListItem><ListItem level="1"><TextLink reference="16"></TextLink> wurde nachtr&#228;glich auf Englisch ver&#246;ffentlicht in <TextLink reference="17"></TextLink>.</ListItem><ListItem level="1">Einige der zitierten Titel (<TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="29"></TextLink>) sind f&#252;r GMDS-Mitglieder auf den Intranet-Seiten der GMDS online verf&#252;gbar.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Interessenkonflikte">
      <MainHeadline>Interessenkonflikte</MainHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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