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<GmsArticle>
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    <Identifier>ors000013</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/ors000013</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-ors0000139</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Chemotherapieinduzierte Polyneuropathie: Grundlagen, Diagnostik und Pr&#228;vention</Title>
      <TitleTranslated language="en">Chemotherapy induced polyneuropathy: Basics, diagnostics and prevention</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Steimann</Lastname>
          <LastnameHeading>Steimann</LastnameHeading>
          <Firstname>Monika</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Am Burgfeld 12b, 23568 L&#252;beck, Deutschland<Affiliation>Rehaklinik Lehmrade, Lehmrade bei M&#246;lln, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Monika.Steimann&#64;gmx.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
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    <PublisherList>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Cancer Survivorship</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20140604</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>2194-2919</ISSN>
        <Volume>3</Volume>
        <JournalTitle>GMS Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Onkol Rehabil Sozialmed</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>05</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Dem therapeutischen Nihilismus gegen&#252;ber einer chemotherapieinduzierten Polyneuropathie (CIRN) kann mit modernen Rehabilitationsstrategien begegnet werden. Zwar werden die unterschiedlichen Pathomechanismen und Kumulativdosen allgemein beachtet, wenig Augenmerk gilt der rechtzeitigen Pr&#228;vention mittels Sensorimotortraining und der fr&#252;hzeitigen Diagnose einer CIPN. </Pgraph><Pgraph>Die Quantifizierung einer manifesten CIPN mittels &#252;blicher Gradeinteilungen, wie z.B. den common toxicity criteria verweist auf die Bedeutung funktioneller Trainingsans&#228;tze f&#252;r die Aktivit&#228;ten des t&#228;glichen Lebens und Teilhabe an der Gesellschaft. Funktionsdiagnostik und Rehabilitationsverlauf sind Grundlage f&#252;r die sozialmedizinische Einsch&#228;tzung. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Modern rehabilitation offers strategies against the therapeutic nihilism towards chemotherapy induced polyneuropathy (CIPN). Whereas the different pathomechanisms and cumulative doses are well known, little attention is payed to prevention through sensorimotortraining and early diagnose of a CIPN.</Pgraph><Pgraph>Quantification of a manifest CIPN with common gradings as the common toxicity criteria shows the importance of functional trainings for the activities of daily living and participation in society. Functional diagnostics and the rehabilitation process are the basis for social medical reports.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Definition">
      <MainHeadline>Definition</MainHeadline><Pgraph>Eine typische Nebenwirkung vieler moderner Zytostatika und Biologicals ist eine periphere Polyneuropathie. Die in der Regel distal betonte symmetrische Sch&#228;digung peripherer Nerven geht typischerweise mit sensorischen strumpf- und handschuhf&#246;rmigen Ausf&#228;llen, Par&#228;sthesien und brennenden Schmerzen einher. Im Verlauf kann es auch zu Kraftdefiziten und insbesondere Funktionseinschr&#228;nkungen kommen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ursachen, Pathomechanismen und Differentialdiagnose">
      <MainHeadline>Ursachen, Pathomechanismen und Differentialdiagnose</MainHeadline><Pgraph>Die wichtigsten neurotoxischen Zytostatika lassen sich in drei Klassen einteilen: Platinabk&#246;mmlinge, Vincaalkaloide und Taxane.</Pgraph><Pgraph>Neurotoxizit&#228;t wird auch von vielen Biologicals beschrieben: Signalweghemmer (Sunitinib,  Sorafenib), dem Proteasomeninhibitor Bortezomib und Thalidomid.</Pgraph><Pgraph>Der typische Pathomechanismus der Platinderivate ist die Demyelinisierung, also die Sch&#228;digung der Myelinscheiden der peripheren Nerven. Bei Oxaliplatin l&#246;st dies typischerweise akut k&#228;lteabh&#228;ngige Dys&#228;sthesien aus, sp&#228;ter eine kumulative sensorische Neuropathie. Bei Cisplatin steht die sensomotorische Polyneuropathie im Vordergrund, die Ototoxizit&#228;t des Cisplatins beruht ebenfalls auf einer Demyelinisierung. </Pgraph><Pgraph>Der Verlauf der oxaliplatinindizierten Neurotoxozit&#228;t kann sehr unterschiedlich sein. Die sensomotorische Polyneuropathie tritt meist erst verz&#246;gert nach mehreren Behandlungszyklen auf, regelhaft nach einer kumulativen Gesamtdosis von 510 mg&#47;m&#178;. Polyneuropathische Schmerzen kommen in 10,5&#37; der F&#228;lle hinzu. Insgesamt ist eine partielle oder komplette R&#252;ckbildung in 75&#37; der F&#228;lle im Median innerhalb von 13 Wochen zu erwarten <TextLink reference="1"></TextLink>.  Vorbeugen l&#228;sst sich der oxaliplatininduzierten Neurotoxozit&#228;t durch Modifikation der Protokolle. Dazu geh&#246;rt die zweiw&#246;chentliche Gabe von 85 mg&#47;m&#178; Oxaliplatin, die Wahl einer h&#246;heren Frequenz, die Verl&#228;ngerung der Infusionszeit oder kontinuierlich Gabe bzw. aufw&#228;ndigere Protokolle mit Chronomodulation <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Von der Demyelinisierung ist der Pathomechanismus der axonalen Degeneration abzugrenzen. Prinzipiell weist die axonale Degeneration eine schlechtere Prognose auf. Die axonale Degeneration liegt der Polyneuropathie bei Vinca-Alkaloiden und Taxanen zugrunde. Vor allem bei Vincristin, weniger bei Vinorelbin, kommt es akut und verz&#246;gert zu einem herabgesetzten Vibrationsempfinden, Reflexausf&#228;llen, Par&#228;sthesien, Hyper&#228;sthesien, autonomen Neuropathien, Hirnnervenausf&#228;llen und selten Enzephalopathien oder einem Schwartz-Bartter-Syndrom. Die axonale Degeneration bei Taxanen f&#252;hrt zum klinischen Bild einer dominant sensomotorisch und autonomen Polyneuropathie. </Pgraph><Pgraph>Differentialdiagnostisch sind andere Ursachen einer Polyneuropathie abzugrenzen. Alkoholmissbrauch, ein vorbestehender Diabetes mellitus aber auch andere Stoffwechselst&#246;rungen (wie z.B. eine Niereninsuffizienz) k&#246;nnen eine chemotherapieinduzierte Polyneuropathie beg&#252;nstigen. Infektionskrankheiten (HIV, Diphterie, Borreliose, Herpes Zoster) k&#246;nnen ebenfalls Ursache einer Polyneuropathie sein. In der Onkologie ist dar&#252;ber hinaus an paraneoplastische Syndrome, MGUS aber auch Resorptionsst&#246;rungen von Vit. B12 bzw. Fols&#228;ure im Rahmen von Mangelern&#228;hrung zu denken. Neben den Tumortherapien k&#246;nnen aber auch Medikamente wie Metronidazol, INH, Amiodaron und Diphenylhydantoin eine Polyneuropathie ausl&#246;sen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Charakteristika">
      <MainHeadline>Charakteristika</MainHeadline><Pgraph>Die Inzidenz einer chemotherapieinduzierten Polyneuropathie schwankt zwischen 3&#37; bei Monotherapien bis zu 38&#37; nach Polychemotherapien (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>) <TextLink reference="3"></TextLink>. Ein Fortschreiten ist nach dem letzten Zyklus bzw. dem Absetzen des Zytostatikums m&#246;glich (Coasting-Effekt). Das Risiko steigt in h&#246;herem Alter und bei den beschriebenen Begleiterkrankungen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Klassifikation">
      <MainHeadline>Klassifikation</MainHeadline><Pgraph>Auspr&#228;gung und Schweregrad der Polyneuropathie l&#228;sst sich gut mit den common toxicity criteria (CTCAE v4.03) beschreiben (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>). Die minimale Quantifizierung mit dieser Gradeinteilung wird in der Onkologie als Standard angesehen <TextLink reference="4"></TextLink> .</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anamnese">
      <MainHeadline>Anamnese</MainHeadline><Pgraph>Die Anamnese zielt auf die Erfassung relevanter F&#228;higkeits- und Funktionsst&#246;rungen und geht in die Gradeinteilung ein. Angaben zur Alltagsbelastbarkeit lassen sich vorzugsweise durch Nennung von Beispielen erheben: Kn&#246;pfen, Schuhe binden etc. Ist das taktile Empfinden und die Feinmotorik ausreichend f&#252;r besondere Anforderungen wie z.B. Injektionen, N&#228;hen und Sortieren. </Pgraph><Pgraph>Bei den unteren Extremit&#228;ten geht es um Koordinationsst&#246;rungen, Gang und Standsicherheit, die sich auch auf die Gehstrecke auswirken. Dar&#252;ber hinaus kann eine vegetative Beteiligung mit trophischen Hautver&#228;nderungen und verminderter Schwei&#223;sekretion vorliegen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Diagnostik">
      <MainHeadline>Diagnostik</MainHeadline><Pgraph>Die typischen sensiblen Defizite werden bei der Oberfl&#228;chensensibilit&#228;tspr&#252;fung beschrieben. Minussymptome (&#220;berpr&#252;fung mit dem Weinsteinfilament)  werden von Plussymptomen (Hyperalgesie, Brennen) abgegrenzt, die sich mit einem Wattebausch testen lassen. Zur Testung des Kalt-Warm-Empfindens eignen sich St&#228;bchen mit je einem Ende aus Metall und Plastik. Fr&#252;hwarnzeichen einer Polyneuropathie ist neben dem Verlust der Muskeleigenreflexe das Nachlassen des Vibrationsempfindens. Deshalb sollte Vibration nach jedem Chemotherapiezyklus mit der Stimmgabel nach Rydel-Seiffer &#252;berpr&#252;ft werden <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Klinische Funktionstests untersuchen die Auswirkungen auf den Alltag. Dazu geh&#246;ren eine Schriftprobe, das Greifen nach B&#252;roklammern, der Romberg&#8217;sche Stehversuch <TextLink reference="6"></TextLink>, die Beschreibung des Gangbildes und die Testung des Tandem-Stands bzw. Tandem-Gangs. Neuropathische Schmerzen k&#246;nnen mit einfachen visuellen Analogskalen (Quantifizierung von Null bis Zehn) dokumentiert und im Verlauf &#252;berpr&#252;ft werden. Um sekund&#228;re Kraftdefizite zu objektivieren, empfiehlt sich eine einfache Hand-Kraft-Messung.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Pr&#228;vention">
      <MainHeadline>Pr&#228;vention</MainHeadline><Pgraph>Um einem schweren Bild der Polyneuropathie mit den typischen Komplikationen vorzubeugen empfehlen sich aktive Pr&#228;ventionsstrategien mittels Sensorimotortraining. Bei ausgepr&#228;gter Polyneuropathie kann die zunehmende Muskelschw&#228;che und Muskelatrophie zur Immobilit&#228;t der Patienten f&#252;hren. Durch die Sensibilit&#228;tsdefizite kommt es zu kleineren Verletzungen, die sich sekund&#228;r infizieren k&#246;nnen. An der Universit&#228;t Freiburg konnte der g&#252;nstige Einfluss eines vor Beginn einer potentiellen neurotoxischen Chemotherapie durchgef&#252;hrten Sensorimotortrainings belegt werden. Vor Beginn der Chemotherapie k&#246;nnen ca. 70&#37; der Patienten auf einem Bein balancieren. W&#228;hrend Patienten die vor einer potentiell neurotoxischen Chemotherapie kein gezieltes Gleichgewichtstraining durchf&#252;hrten, diese F&#228;higkeit fast vollst&#228;ndig verloren, konnten Patienten mit dem Sensorimotortraining bei Abschluss der Chemotherapie und in der Nachbeobachtung zu 100&#37; auf einem Bein balancieren, obwohl sie ebenfalls sensible Defizite unter Chemotherapie ausbildeten. Ebenso wurden in der genannten Studie die Stolperreflexe im Einbeinstand &#252;berpr&#252;ft. 40&#37; der Patienten konnten vor Beginn der Chemotherapie einen Stolperreflex auf einem Bein stehend ausbalancieren. Wenn Patienten vor der Chemotherapie kein Gleichgewichtstraining durchf&#252;hrten, verloren sie diese F&#228;higkeit vollst&#228;ndig. Patienten, die im Rahmen des Sensorimotortrainings die Stolperreflexe trainierten, konnten am Ende der Chemotherapie und in der Nachbeobachtung zu 100&#37; einen Stolperreflex im Einbeinstand halten <TextLink reference="7"></TextLink>. Diese Daten sind ein wichtiger Hinweis auf die Bedeutung eines fr&#252;hzeitigen Funktions- und Gleichgewichtstrainings, m&#246;glichst vor Einleitung einer potentiellen neurotoxischen Chemotherapie. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Sozialmedizinische Beurteilung">
      <MainHeadline>Sozialmedizinische Beurteilung</MainHeadline><Pgraph>Ist jedoch eine ausgepr&#228;gte Polyneuropathie eingetreten, gilt es insbesondere im Schweregrad III die alltags- und berufsrelevanten Einschr&#228;nkungen der Teilhabe unter Ber&#252;cksichtigung der individuellen Kontextfaktoren genau zu beschreiben (Tabelle 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="table"/>)  <TextLink reference="8"></TextLink>. Im Einzelfall k&#246;nnen dazu berufsbezogene Assessments wie die Evaluation der funktionellen Leistungsf&#228;higkeit nach Susann Iserhagen oder das ERGOS-Verfahren in den Berufsf&#246;rderungswerken (z.B. Hamburg) hilfreich sein.</Pgraph><Pgraph>Bei einer Polyneuropathie Grad I und II wird man in der Regel von einer vollen Leistungsf&#228;higkeit (&#252;ber 6 Stunden) f&#252;r den allgemeinen Arbeitsmarkt ausgehen. Bei einer Polyneuropathie Grad 3 und 4 ist eine individuelle Entscheidung in Abh&#228;ngigkeit von den Kontextfaktoren erforderlich. In qualitativer Hinsicht wird ber&#252;cksichtig, ob die Funktionsst&#246;rungen als dauerhaft (jedenfalls &#252;ber 6 Monate) bestehen werden. Soweit m&#246;glich sollten Ergebnisse aus der Arbeitsplatzberatung und -erprobung eingehen, um die Relevanz f&#252;r die Teilhabe beurteilen zu k&#246;nnen. Bei unklarer Befundlage kann eine stufenweise Wiedereingliederung zur weiteren Kl&#228;rung beitragen. </Pgraph><Pgraph>Bei der Beurteilung der Wegef&#228;higkeit sollte ein besonderes Augenmerk auf der Fahrt&#252;chtigkeit liegen. &#196;hnliches gilt beim F&#252;hren von Maschinen. Die Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrereignung geben dazu eindeutige Anhaltspunkte. Wer an neuropathischen Sch&#228;digungen leidet, die zu einer relevanten Beeintr&#228;chtigung der motorischen Funktionen (Kraftgrad 4)  f&#252;hren, wird in der Regel nicht in der Lage sein, dem F&#252;hren von Kraftfahrzeugen gerecht zu werden. Dabei ist zu ber&#252;cksichtigen, ob die erforderlichen Bewegungen in ausreichendem Umfang mit ausreichender Schnelligkeit durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen und ob zus&#228;tzliche sensible Vorst&#246;rungen vorliegen, die die Koordination beeintr&#228;chtigen <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Empfehlungen f&#252;r die Praxis">
      <MainHeadline>Empfehlungen f&#252;r die Praxis</MainHeadline><Pgraph>Das Sch&#228;digungsmuster (axonal vs. demyelinisierend) beeinflusst den Verlauf der chemotherapieinduzierten Polyneuropathie. Die Testung des Vibrationsempfindens und der Muskeleigenreflexe erm&#246;glicht eine Fr&#252;herkennung und rechtzeitige Anpassung der Chemotherapie. Einfache klinische Aktivit&#228;tsbeurteilungen erm&#246;glichen eine Gradeinteilung der Polyneuropathie nach den common toxicity criteria. Eine effektive Therapie ist auf messbare Funktionsverbesserung ausgerichtet. In der Regel sollte im Rahmen einer aktiven Rehabilitationsstrategie die Verbesserung um einen Grad (nach CTCAE) erreicht werden. Prognose und Rehabilitationsverlauf gehen in die sozialmedizinische Beurteilung ein. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph><SubHeadline>Zusammenhang</SubHeadline><Pgraph>Der Artikel ist die Zusammenfassung eines Vortrags anl&#228;sslich der Veranstaltung der Wilsede-Schule &#8222;Cancer Survivorship &#8211; oder wie sieht das Leben nach der Krebserkrankung und deren Behandlung aus&#8220;, 26.09.&#8211;28.09.2013 (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.wilsede-schule-akademie.de&#47;cancersurvivorship.html">https:&#47;&#47;www.wilsede-schule-akademie.de&#47;cancersurvivorship.html</Hyperlink>).</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Common toxity criteria (CTCAE) der sensorischen Neuropathie</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 3: Alltags- und berufsrelevante Einschr&#228;nkungen der Teilhabe</Mark1></Pgraph></Caption>
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