<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>ors000012</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/ors000012</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-ors0000122</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Kognitive Dysfunktion oder Chemobrain</Title>
      <TitleTranslated language="en">Cognitive dysfunction or chemobrain</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Rick</Lastname>
          <LastnameHeading>Rick</LastnameHeading>
          <Firstname>Oliver</Firstname>
          <Initials>O</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Klinik Reinhardsh&#246;he, Quellenstr. 8&#8211;12, 34537 Bad Wildungen, Deutschland, Tel.: &#43;49 5621 705 154, Fax: &#43;49 5621 705 450<Affiliation>Klinik Reinhardsh&#246;he, Bad Wildungen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>oliver.rick&#64;klinik-reinhardshoehe.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Cancer Survivorship</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20140604</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>2194-2919</ISSN>
        <Volume>3</Volume>
        <JournalTitle>GMS Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Onkol Rehabil Sozialmed</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>04</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Eine kognitive Dysfunktion (KD) wird von bis zu 50&#37; der Patienten mit einer Krebserkrankung w&#228;hrend oder nach einer akutmedizinischen Behandlung beschrieben. Dabei kann die KD im Rahmen einer chemotherapeutischen Behandlung, als auch bei Strahlentherapie oder nach einer l&#228;ngeren Narkose bei Operationen auftreten. Die Symptomatik kann sich bis zu einem halben Jahr nach Ende der akutmedizinischen Behandlung noch weiter verschlechtern und erreicht dann in einzelnen Studien einen Anteil von bis zu 70&#37;. Die Pathomechanismen der KD sind nur ansatzweise verstanden und es scheint sich am ehesten um ein multifaktorielles Geschehen zu handeln. Dar&#252;ber hinaus ist die Bedeutung der einzelnen m&#246;glichen Risikofaktoren weiterhin unklar.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Cognitive dysfunction (CD) occurred in up to 50&#37; of patients with cancer during or after cancer therapy. The CD can occur in the context of a chemotherapeutic treatment, as well as in radiation therapy or after anesthesia in connection with surgery. The symptoms can be deteriorate up to half a year after the end of the treatment and in several studies up to 70&#37; of the patients suffering from CD. The pathomechanisms of the CD are rudimentary understood and it seems to be a multifactoral origin. In addition, the impact of possible risk factors is still unclear.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Definition">
      <MainHeadline>Definition</MainHeadline><Pgraph>Bei der kognitiven Dysfunktion (KD) bei onkologischen Erkrankungen handelt es sich um eine kurzfristige, langfristige oder dauerhafte St&#246;rung der:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Aufmerksamkeit</ListItem><ListItem level="1">Konzentrationsf&#228;higkeit</ListItem><ListItem level="1">Denkprozesse </ListItem><ListItem level="1">Ged&#228;chtnisleistung (insbesondere Kurzzeitged&#228;chtnis) </ListItem><ListItem level="1">Lernf&#228;higkeit</ListItem><ListItem level="1">F&#228;higkeit komplexe Aufgaben auszuf&#252;hren</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die Begrifflichkeit der KD geht zur&#252;ck bis in die 80er Jahre. Gepr&#228;gt wurde diese Terminologie durch die Symptomatik, beobachtete bei ZNS und p&#228;diatrischen Tumoren. Erst in den 90er Jahren wurde dieser klinischen Symptomatik wissenschaftliche Aufmerksamt gewidmet. Derzeit existieren 21 L&#228;ngsschnitt-Studien mit Untersuchungen vor und nach der onkologischen Therapie.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Klinische Bedeutung">
      <MainHeadline>Klinische Bedeutung</MainHeadline><Pgraph>Die KD kann rasch nach Narkosen auftreten. Verz&#246;gert wird sie gerne nach Chemotherapie, endokriner Therapie oder Strahlentherapie beobachtet. Ebenso kann sie nach psychoonkologischen Folgest&#246;rungen in protrahierter Form auftreten. F&#252;r den Patienten kann dies mit Einschr&#228;nkungen im t&#228;glichen Leben und mit St&#246;rungen mit Teilhabe am Sozialleben einhergehen. Auch Beeintr&#228;chtigungen bei der Teilhabe am Erwerbsleben werden h&#228;ufig beschrieben. Die Folgen davon sind verminderte Eigenversorgung, soziale Isolation, finanzieller Abstieg und psychische St&#246;rungen <TextLink reference="1"></TextLink>. Neben den Folgen f&#252;r den Patienten k&#246;nnen allerdings auch Folgen f&#252;r die Sozialgemeinschaft daraus resultieren. Es entstehen Kosten auf Grund von Arbeitsunf&#228;higkeitszeiten, als auch finanzieller Ausgleich von Erwerbsminderung. H&#228;ufig liegt eine St&#246;runge der Produktivit&#228;t des Arbeitnehmers vor und es entstehen Kosten f&#252;r Heilbehandlungen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Inzidenz und Pathophysiologie">
      <MainHeadline>Inzidenz und Pathophysiologie</MainHeadline><Pgraph>Ca. 15&#8211;25&#37; und in einigen Studien auch bis zu 50&#37; der Patienten nach Chemotherapie erleiden eine KD, evaluiert in objektivierbaren Testbatterien. Nach subjektiven Angaben der Patienten kann sich diese Zahl 6 Monate nach Chemotherapie bis auf 71&#37; erh&#246;hen. Eine KD nach onkologischer Therapie wird bis zu 20 Jahre nach der Krebstherapie von den Patienten beschrieben. Allerdings handelt es sich bei den Studien h&#228;ufig um kleine inhomogene kollektive, zum Teil auch ohne Kontrollgruppen (gesunde Probanden) <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Pathophysiologisch handelt es sich bei der KD um ein multifaktorielles Geschehen. Neben der eigentlichen Tumorerkrankung spielen genetische Bedingungen und die Antitumortherapie eine wesentliche Rolle. Das Zusammenspiel dieser drei Komponenten macht letztendlich den Schweregrad der kognitiven Dysfunktion aus. Insbesondere die medikament&#246;se Tumortherapie geht mit entz&#252;ndlichen Prozessen und Sekund&#228;rver&#228;nderungen, wie Gef&#228;&#223;sch&#228;den, hormonelle Ver&#228;nderungen und metabolisch Abnormit&#228;ten einher. Die in diesem Zusammenhang auftretenden Ver&#228;nderungen, die letztendlich zu einer KD f&#252;hren, sind in Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> dargestellt <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Medikament&#246;se Therapie als Ursache der KD</SubHeadline><Pgraph>Zahlreiche Substanzen die in der Tumortherapie Anwendung finden, k&#246;nnen eine KD bedingen. Hierbei spielen vor allem die Zytostatika eine entscheidende Rolle. In diesem Zusammenhang sind besonders folgende Substanzen zu benennen <TextLink reference="4"></TextLink>:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">5-FU</ListItem><ListItem level="1">Zyklophosphamid </ListItem><ListItem level="1">Methotrexat</ListItem><ListItem level="1">Anthrazykline (Epirubicin, Doxorubicin)</ListItem><ListItem level="1">Taxan (Paclitaxel, Docetaxel)</ListItem><ListItem level="1">Cisplation (Oxaliplatin)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Auch die endokrinen Therapien, wie sie bei Patientinnen mit Mammakarzinom Anwendung finden, k&#246;nnen eine KD bedingen. Hierbei sind folgende Substanzen zu benennen <TextLink reference="5"></TextLink>:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Tamoxifen</ListItem><ListItem level="1">Aromatasehemmer (Anastrozol, Letrozol)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Auch bei den modernen zielgerichteten Therapien werden zentralnerv&#246;se Toxizit&#228;ten beschrieben, aus denen KD resultieren k&#246;nnen (Fachinformationen). Hierbei sind folgende Substanzen relevant: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Imatinib (gelegentlich Ged&#228;chtnisschw&#228;che)</ListItem><ListItem level="1">Dasatinib (gelegentlich Amnesie)</ListItem><ListItem level="1">Trastuzumab (h&#228;ufig Denkst&#246;rungen)</ListItem><ListItem level="1">Axitinib (rezidivierende Enzephalopathie)</ListItem><ListItem level="1">Pazopanib (selten rezidivierende Enzephalopathie)</ListItem><ListItem level="1">Aflibercept (gelegentlich rezidivierende Enzephalopathie)</ListItem><ListItem level="1">Bevacizumab (sehr h&#228;ufig Dysathrie)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Psychogene Faktoren als Ursache der KD</SubHeadline><Pgraph>Neben den medikament&#246;sen Ausl&#246;sern einer KD scheinen aber auch psychische Belange eine Rolle zu spielen. So konnte Hermeling et al. zeigen, dass bei Patientinnen mit Brustkrebs nach neoadjuvanter Chemotherapie die subjektive Einsch&#228;tzung der kognitiven Funktion, nicht den Ergebnissen aus neuropsychologischen Testbatterien, entspricht. In einer Untersuchung von 92 Patienteninnen mit Brustkrebs, von denen 46 mittels einer normaldosierten Standardchemotherapie behandelt wurden und 46 eine dosisintensivierte Chemotherapie bekamen, fand sich keine Korrelation zwischen den durchgef&#252;hrten neurophysiologischen Testbatterien und der subjektiven Beurteilung hinsichtlich des EORTC-Lebensqualit&#228;tsfragebogens oder FEDA-Fragebogens. Einen negativen Einfluss auf die subjektive Wahrnehmung hatte vornehmlich eine bereits bestehende Depression oder eine negative Affektiertheit. Den gr&#246;&#223;ten Einfluss hatte allerdings die Information und Aufkl&#228;rung &#252;ber die Intensit&#228;t der Chemotherapie. Statistisch signifikant mehr Patientinnen litten bereits kurz nach Aufkl&#228;rung &#252;ber die Chemotherapie und noch vor Einleitung selbiger unter einer KD. Dieser Effekt hielt &#252;ber die gesamte Therapiezeit an. Die Autoren interpretieren dies im Sinne einer negativen Erwartungshaltung im Bezug auf die Dosisintensit&#228;t der Chemotherapie <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Einen &#228;hnlichen Effekt konnte eine weitere Arbeitsgruppe 2012 um Schagen et al. nachweisen. Bei Patienten mit verschiedenen Tumorerkrankungen, die entweder eine Chemotherapie oder keine Chemotherapie erhielten, wurde randomisiert zwischen einer intensiven und detaillierten Aufkl&#228;rung und einer eher allgemeinen chemotherapeutischen Aufkl&#228;rung. W&#228;hrend sich in der Gruppe ohne Chemotherapie kein Unterschied zwischen den beiden Arten der Patientenaufkl&#228;rung fand, war ein statistisch signifikanter Unterschied zu Ungunsten bei den chemotherapeutisch behandelten Patienten zu sehen. Die Patienten in der experimentellen Gruppe litten deutlich h&#228;ufiger an kognitiven St&#246;rungen, als die Patienten in der Kontrollgruppe <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Tumorerkrankung als Ursache f&#252;r KD</SubHeadline><Pgraph>Zus&#228;tzlich zu den medikament&#246;s bedingten Folgen, als auch der psychischen Konstellation, scheint auch die Tumorerkrankung als solche Einfluss auf die kognitive Funktion zu nehmen. In zwei Arbeitsgruppen konnte beobachtet werden, dass vor Einleitung der Tumortherapie ca. 20&#8211;30&#37; der Frauen mit Brustkrebs, unabh&#228;ngig vom Alter und vom Bildungsstand, eine niedrigere kognitive Leistungsf&#228;higkeit hatten als zu erwarten gewesen w&#228;re. Dieses Ph&#228;nomen war unabh&#228;ngig von psychischen Symptomen, wie Angst und Depression, aber auch unabh&#228;ngig von Fatigue-Symptomatik oder den operativen Umst&#228;nden wie z.B. Dauer der Operation <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren generieren daraus zwei Hypothesen:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Die Biologie der Erkrankung spielt mit den inflamatorischen Prozessen und dem Trigger auf neurotoxische Zytokine eine wesentliche Rolle. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Gemeinsame Risikofaktoren, wie z.B. Keimbahnmutationen im DNA Mismatch-Reparaturprotein erh&#246;hen das Risiko f&#252;r Krebs und neurodegenerative Erkrankungen.</ListItem></OrderedList></Pgraph><SubHeadline>Biochemische Erkl&#228;rungen f&#252;r die KD</SubHeadline><Pgraph>Eine molekularbiologische Erkl&#228;rung f&#252;r die Entstehung einer KD k&#246;nnte die Ver&#228;nderung im Genotyp der Catecholamin-O-Methyltransferase (COMT) sein. Die COMT beeinflu&#223;t die kognitive Funktion und baut Dopamin im pr&#228;frontalen Kortex ab. Da im COMT-Gen auf Chromosom 22q11 auf Codon 158 entweder Methionin (Met) und&#47;oder Valin (Val) eingebaut werden kann, ergibt sich hier ein Single-Nukleotid Polymorphismus. Die COMT mit dem Val-Allel (Met&#47;Val; Val&#47;Val) baut Dopamin 3&#8211;4x schneller ab als die COMT dem Met-Allel (Met&#47;Met). Da 75&#37; aller Frauen Val-Allel positiv sind, erkl&#228;rt dies ein erh&#246;htes Auftreten von KD bei Brustkrebspatientinnen <TextLink reference="10"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Auch der Apolipoprotein E (APOE) Stoffwechsel k&#246;nnte in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. APOE zeigt ein Polymorphismus aus 3 Allelen (E2, E3, E4). Die Genotypen APOE 3,4 und ApoE 4,4 finden sich bei Alzheimer-Krankheit und gehen mit einem erh&#246;hten Risiko f&#252;r eine KD einher. Patienten mit APOE Allel E4 k&#246;nnten demzufolge ein erh&#246;htes Risiko f&#252;r eine KD nach Chemotherapie haben. Dies konnte von einer Arbeitsgruppe bereits schon im Jahr 2003, insbesondere bei den Qualit&#228;ten des visuellen Ged&#228;chtnisses aber auch der r&#228;umlichen Wahrnehmung, festgestellt werden <TextLink reference="11"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Bildgebende Ver&#228;nderungen im Rahmen der KD</SubHeadline><Pgraph>In einer j&#252;ngsten Studie von Deprez et al aus dem Jahr 2012 konnte mittels MRT Untersuchung des ZNS bei Patienten mit Brustkrebs gezeigt werden, dass die Intaktheit der wei&#223;en Substanz (Nervenbahnen) 3 bis 4 Monate nach Ende der Chemotherapie abnimmt. Dieser Effekt war bei Patientinnen ohne Chemotherapie nicht zu beobachten. Auch eine Abnahme der grauen Substanz im Bereich des frontalen Kortex und Hypocampus, die f&#252;r das Langzeit- und Kurzged&#228;chtnisse zust&#228;ndig ist, konnte beobachtet werden. Beide Effekte verringerten sich nach einem Jahr, waren aber anhaltend nachweisbar nach &#252;ber 9 Jahren <TextLink reference="12"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Dar&#252;ber hinaus konnten mehrere Arbeitsgruppen anhand von bildgebenden Funktionsuntersuchungen, wie Funktions-(f)MRT und fPET bei verschiedenen Tumorpatienten mit Chemotherapie eine verminderte Aktivit&#228;t der Hirnleistung im Rahmen von kognitiven Aufgaben messen. Dies erfolgte im Vergleich zu Patienten ohne Chemotherapie und gesunden Probanden <TextLink reference="13"></TextLink>, <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>Lebensalter als Risikofaktor f&#252;r KD</SubHeadline><Pgraph>Das Lebensalter scheint sich als Risikofaktor f&#252;r Krebs und auch f&#252;r neurodegenerative Erkrankungen herauszustellen <TextLink reference="18"></TextLink>. Bedingt ist dies durch:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Zellalterung</ListItem><ListItem level="1">DNA-Sch&#228;den</ListItem><ListItem level="1">Oxidativer Stress</ListItem><ListItem level="1">Entz&#252;ndliche Prozesse</ListItem><ListItem level="1">Verminderte L&#228;nge und Aktivit&#228;t der Telomere (dadurch verminderte Stabilit&#228;t der Chromosomen und verminderte Enzymaktivit&#228;t)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>J&#252;ngere Patientinnen (&#60;65 Jahren) mit Brustkrebs entwickeln nach Chemotherapie auf Grund der noch geringeren Alterungsprozesse (l&#228;ngere Telomere) weniger h&#228;ufig und erst im sp&#228;teren Lebensalter eine KD. Bei &#228;lteren Frauen (&#62;65 Jahren) mit Brustkrebs wird signifikant fr&#252;her (ab einem Monat nach Chemotherapie) eine KD beobachtet <TextLink reference="18"></TextLink>. In diesem Zusammenhang spielt auch die kognitive Reserve, beeinflusst durch den Bildungsstand, die berufliche T&#228;tigkeit und die Lebensweise eine Rolle. Ist die kognitive Reserve hoch, bildet sich weniger h&#228;ufig eine KD heraus, als bei Patientinnen mit geringer kognitiver Reserve <TextLink reference="19"></TextLink>. Dies k&#246;nnte einer Erkl&#228;rung daf&#252;r sein, dass viele Studien kein Effekt der Chemotherapie oder anderer Therapien auf die kognitive Funktion fanden. Dies ist dadurch zu erkl&#228;ren, dass oftmals junge Patientinnen (mittleres Alter bei 40 Jahren) mit hoher kognitiver Reserve in diese Studien eingeschlossen wurden <TextLink reference="20"></TextLink>, &#91;21&#93;. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Die Genese der KD bei Krebspatienten ist multifaktoriell bedingt. Mittels biochemischer und bildgebender Verfahren k&#246;nnen Ver&#228;nderungen auf molekularbiologischer und organischer Ebene nachgewiesen werden. Neben der Chemotherapie scheinen aber auch psychische Faktoren, Lebensalter und die individuelle kognitive Reserve eine wichtige Rolle zu spielen. Allerdings stammen die Daten meistens aus kleinen Fallzahlen mit heterogenen Kollektiven und oftmals jungen Patienten.</Pgraph><Pgraph>Die KD hat nicht nur f&#252;r den betroffenen Patienten, sondern, auf Grund der abnehmenden Krebsmortalit&#228;t, auch f&#252;r die Sozialkassen eine erhebliche Bedeutung. Bei kontinuierlich steigender Zahl von Langzeit&#252;berlebenden und zunehmender Ausweitung der medikament&#246;sen Therapie, wird die Pr&#228;valenz der KD erwartungsgem&#228;&#223; in den n&#228;chsten Jahren deutlich weiter ansteigen. Aus diesem Grund erscheint eine Intensivierung der Erforschung hinsichtlich einfacher und praktikabler diagnostischer Instrumente, als auch therapeutische Ans&#228;tze dringend geboten. Die KD muss als sozialmedizinisch relevante Funktionsst&#246;rung des ZNS mehr Beachtung durch die Krankenkassen und die Rentenversicherung finden und als Einschr&#228;nkung des Restleistungsverm&#246;gens im Hinblick auf die Teilhabe am Sozial- und Erwerbsleben mehr W&#252;rdigung erfahren.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph><SubHeadline>Zusammenhang</SubHeadline><Pgraph>Der Artikel ist die Zusammenfassung eines Vortrags anl&#228;sslich der Veranstaltung der Wilsede-Schule &#8222;Cancer Survivorship &#8211; oder wie sieht das Leben nach der Krebserkrankung und deren Behandlung aus&#8220;, 26.09.&#8211;28.09.2013 (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.wilsede-schule-akademie.de&#47;cancersurvivorship.html">https:&#47;&#47;www.wilsede-schule-akademie.de&#47;cancersurvivorship.html</Hyperlink>).</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Wefel JS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schagen SB</RefAuthor>
        <RefTitle>Chemotherapy-related cognitive dysfunction</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>Curr Neurol Neurosci Rep</RefJournal>
        <RefPage>267-75</RefPage>
        <RefTotal>Wefel JS, Schagen SB.  Chemotherapy-related cognitive dysfunction. Curr Neurol Neurosci Rep. 2012 Jun;12(3):267-75. DOI: 10.1007&#47;s11910-012-0264-9</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1007&#47;s11910-012-0264-9</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Ahles TA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Root JC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ryan EL</RefAuthor>
        <RefTitle>Cancer- and cancer treatment-associated cognitive change: an update on the state of the science</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>J Clin Oncol</RefJournal>
        <RefPage>3675-86</RefPage>
        <RefTotal>Ahles TA, Root JC, Ryan EL.  Cancer- and cancer treatment-associated cognitive change: an update on the state of the science. J Clin Oncol. 2012 Oct;30(30):3675-86. DOI: 10.1200&#47;JCO.2012.43.0116</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1200&#47;JCO.2012.43.0116</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Vardy J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wefel JS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ahles T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Tannock IF</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schagen SB</RefAuthor>
        <RefTitle>Cancer and cancer-therapy related cognitive dysfunction: an international perspective from the Venice cognitive workshop</RefTitle>
        <RefYear>2008</RefYear>
        <RefJournal>Ann Oncol</RefJournal>
        <RefPage>623-9</RefPage>
        <RefTotal>Vardy J, Wefel JS, Ahles T, Tannock IF, Schagen SB.  Cancer and cancer-therapy related cognitive dysfunction: an international perspective from the Venice cognitive workshop. Ann Oncol. 2008 Apr;19(4):623-9. DOI: 10.1093&#47;annonc&#47;mdm500</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1093&#47;annonc&#47;mdm500</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Raffa RB</RefAuthor>
        <RefAuthor>Duong PV</RefAuthor>
        <RefAuthor>Finney J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Garber DA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lam LM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mathew SS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Patel NN</RefAuthor>
        <RefAuthor>Plaskett KC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Shah M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Jen Weng HF</RefAuthor>
        <RefTitle>Is &#8216;chemo-fog&#8217;&#47;&#8216;chemo-brain&#8217; caused by cancer chemotherapy&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>J Clin Pharm Ther</RefJournal>
        <RefPage>129-38</RefPage>
        <RefTotal>Raffa RB, Duong PV, Finney J, Garber DA, Lam LM, Mathew SS, Patel NN, Plaskett KC, Shah M, Jen Weng HF.  Is &#8216;chemo-fog&#8217;&#47;&#8216;chemo-brain&#8217; caused by cancer chemotherapy&#63; J Clin Pharm Ther. 2006 Apr;31(2):129-38. DOI: 10.1111&#47;j.1365-2710.2006.00726.x</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1111&#47;j.1365-2710.2006.00726.x</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Schilder CM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Seynaeve C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Beex LV</RefAuthor>
        <RefAuthor>Boogerd W</RefAuthor>
        <RefAuthor>Linn SC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Gundy CM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Huizenga HM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Nortier JW</RefAuthor>
        <RefAuthor>van de Velde CJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>van Dam FS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schagen SB</RefAuthor>
        <RefTitle>Effects of tamoxifen and exemestane on cognitive functioning of postmenopausal patients with breast cancer: results from the neuropsychological side study of the tamoxifen and exemestane adjuvant multinational trial</RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefJournal>J Clin Oncol</RefJournal>
        <RefPage>1294-300</RefPage>
        <RefTotal>Schilder CM, Seynaeve C, Beex LV, Boogerd W, Linn SC, Gundy CM, Huizenga HM, Nortier JW, van de Velde CJ, van Dam FS, Schagen SB.  Effects of tamoxifen and exemestane on cognitive functioning of postmenopausal patients with breast cancer: results from the neuropsychological side study of the tamoxifen and exemestane adjuvant multinational trial. J Clin Oncol. 2010 Mar;28(8):1294-300. DOI: 10.1200&#47;JCO.2008.21.3553</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1200&#47;JCO.2008.21.3553</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Hermelink K</RefAuthor>
        <RefAuthor>K&#252;chenhoff H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Untch M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bauerfeind I</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lux MP</RefAuthor>
        <RefAuthor>B&#252;hner M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Manitz J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fensterer V</RefAuthor>
        <RefAuthor>M&#252;nzel K</RefAuthor>
        <RefTitle>Two different sides of &#144;&#8216;chemobrain&#8217;: determinants and nondeterminants of self-perceived cognitive dysfunction in a prospective, randomized, multicenter study</RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefJournal>Psychooncology</RefJournal>
        <RefPage>1321-8</RefPage>
        <RefTotal>Hermelink K, K&#252;chenhoff H, Untch M, Bauerfeind I, Lux MP, B&#252;hner M, Manitz J, Fensterer V, M&#252;nzel K.  Two different sides of &#144;&#8216;chemobrain&#8217;: determinants and nondeterminants of self-perceived cognitive dysfunction in a prospective, randomized, multicenter study. Psychooncology. 2010 Dec;19(12):1321-8. DOI: 10.1002&#47;pon.1695</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1002&#47;pon.1695</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="7">
        <RefAuthor>Schagen SB</RefAuthor>
        <RefAuthor>Das E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Vermeulen I</RefAuthor>
        <RefTitle>Information about chemotherapy-associated cognitive problems contributes to cognitive problems in cancer patients</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>Psychooncology</RefJournal>
        <RefPage>1132-5</RefPage>
        <RefTotal>Schagen SB, Das E, Vermeulen I.  Information about chemotherapy-associated cognitive problems contributes to cognitive problems in cancer patients. Psychooncology. 2012 Oct;21(10):1132-5. DOI: 10.1002&#47;pon.2011</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1002&#47;pon.2011</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="8">
        <RefAuthor>Wefel JS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kayl AE</RefAuthor>
        <RefAuthor>Meyers CA</RefAuthor>
        <RefTitle>Neuropsychological dysfunction associated with cancer and cancer therapies: a conceptual review of an emerging target</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>Br J Cancer</RefJournal>
        <RefPage>1691-6</RefPage>
        <RefTotal>Wefel JS, Kayl AE, Meyers CA.  Neuropsychological dysfunction associated with cancer and cancer therapies: a conceptual review of an emerging target. Br J Cancer. 2004 May;90(9):1691-6. DOI: 10.1038&#47;sj.bjc.6601772</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1038&#47;sj.bjc.6601772</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="9">
        <RefAuthor>Ahles TA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Saykin AJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>McDonald BC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Furstenberg CT</RefAuthor>
        <RefAuthor>Cole BF</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hanscom BS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mulrooney TJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schwartz GN</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kaufman PA</RefAuthor>
        <RefTitle>Cognitive function in breast cancer patients prior to adjuvant treatment</RefTitle>
        <RefYear>2008</RefYear>
        <RefJournal>Breast Cancer Res Treat</RefJournal>
        <RefPage>143-52</RefPage>
        <RefTotal>Ahles TA, Saykin AJ, McDonald BC, Furstenberg CT, Cole BF, Hanscom BS, Mulrooney TJ, Schwartz GN, Kaufman PA.  Cognitive function in breast cancer patients prior to adjuvant treatment. Breast Cancer Res Treat. 2008 Jul;110(1):143-52. DOI: 10.1007&#47;s10549-007-9686-5</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1007&#47;s10549-007-9686-5</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="10">
        <RefAuthor>Small BJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Rawson KS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Walsh E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Jim HS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hughes TF</RefAuthor>
        <RefAuthor>Iser L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Andrykowski MA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Jacobsen PB</RefAuthor>
        <RefTitle>Catechol-O-methyltransferase genotype modulates cancer treatment-related cognitive deficits in breast cancer survivors</RefTitle>
        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefJournal>Cancer</RefJournal>
        <RefPage>1369-76</RefPage>
        <RefTotal>Small BJ, Rawson KS, Walsh E, Jim HS, Hughes TF, Iser L, Andrykowski MA, Jacobsen PB.  Catechol-O-methyltransferase genotype modulates cancer treatment-related cognitive deficits in breast cancer survivors. Cancer. 2011 Apr;117(7):1369-76. DOI: 10.1002&#47;cncr.25685</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1002&#47;cncr.25685</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="11">
        <RefAuthor>Ahles TA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Saykin AJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Noll WW</RefAuthor>
        <RefAuthor>Furstenberg CT</RefAuthor>
        <RefAuthor>Guerin S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Cole B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mott LA</RefAuthor>
        <RefTitle>The relationship of APOE genotype to neuropsychological performance in long-term cancer survivors treated with standard dose chemotherapy</RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefJournal>Psychooncology</RefJournal>
        <RefPage>612-9</RefPage>
        <RefTotal>Ahles TA, Saykin AJ, Noll WW, Furstenberg CT, Guerin S, Cole B, Mott LA.  The relationship of APOE genotype to neuropsychological performance in long-term cancer survivors treated with standard dose chemotherapy. Psychooncology. 2003 Sep;12(6):612-9. DOI: 10.1002&#47;pon.742</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1002&#47;pon.742</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="12">
        <RefAuthor>Deprez S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Amant F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Smeets A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Peeters R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Leemans A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Van Hecke W</RefAuthor>
        <RefAuthor>Verhoeven JS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Christiaens MR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Vandenberghe J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Vandenbulcke M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sunaert S</RefAuthor>
        <RefTitle>Longitudinal assessment of chemotherapy-induced structural changes in cerebral white matter and its correlation with impaired cognitive functioning</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>J Clin Oncol</RefJournal>
        <RefPage>274-81</RefPage>
        <RefTotal>Deprez S, Amant F, Smeets A, Peeters R, Leemans A, Van Hecke W, Verhoeven JS, Christiaens MR, Vandenberghe J, Vandenbulcke M, Sunaert S.  Longitudinal assessment of chemotherapy-induced structural changes in cerebral white matter and its correlation with impaired cognitive functioning. J Clin Oncol. 2012 Jan;30(3):274-81. DOI: 10.1200&#47;JCO.2011.36.8571</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1200&#47;JCO.2011.36.8571</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="13">
        <RefAuthor>Ferguson RJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>McDonald BC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Saykin AJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ahles TA</RefAuthor>
        <RefTitle>Brain structure and function differences in monozygotic twins: possible effects of breast cancer chemotherapy</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>J Clin Oncol</RefJournal>
        <RefPage>3866-70</RefPage>
        <RefTotal>Ferguson RJ, McDonald BC, Saykin AJ, Ahles TA.  Brain structure and function differences in monozygotic twins: possible effects of breast cancer chemotherapy. J Clin Oncol. 2007 Sep;25(25):3866-70. DOI: 10.1200&#47;JCO.2007.10.8639</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1200&#47;JCO.2007.10.8639</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="14">
        <RefAuthor>Kesler SR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bennett FC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mahaffey ML</RefAuthor>
        <RefAuthor>Spiegel D</RefAuthor>
        <RefTitle>Regional brain activation during verbal declarative memory in metastatic breast cancer</RefTitle>
        <RefYear>2009</RefYear>
        <RefJournal>Clin Cancer Res</RefJournal>
        <RefPage>6665-73</RefPage>
        <RefTotal>Kesler SR, Bennett FC, Mahaffey ML, Spiegel D.  Regional brain activation during verbal declarative memory in metastatic breast cancer. Clin Cancer Res. 2009 Nov;15(21):6665-73. DOI: 10.1158&#47;1078-0432.CCR-09-1227</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1158&#47;1078-0432.CCR-09-1227</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="15">
        <RefAuthor>Kesler SR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kent JS</RefAuthor>
        <RefAuthor>O&#8217;Hara R</RefAuthor>
        <RefTitle>Prefrontal cortex and executive function impairments in primary breast cancer</RefTitle>
        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefJournal>Arch Neurol</RefJournal>
        <RefPage>1447-53</RefPage>
        <RefTotal>Kesler SR, Kent JS, O&#8217;Hara R.  Prefrontal cortex and executive function impairments in primary breast cancer. Arch Neurol. 2011 Nov;68(11):1447-53. DOI: 10.1001&#47;archneurol.2011.245</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1001&#47;archneurol.2011.245</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="16">
        <RefAuthor>de Ruiter MB</RefAuthor>
        <RefAuthor>Reneman L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Boogerd W</RefAuthor>
        <RefAuthor>Veltman DJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>van Dam FS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Nederveen AJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Boven E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schagen SB</RefAuthor>
        <RefTitle>Cerebral hyporesponsiveness and cognitive impairment 10 years after chemotherapy for breast cancer</RefTitle>
        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefJournal>Hum Brain Mapp</RefJournal>
        <RefPage>1206-19</RefPage>
        <RefTotal>de Ruiter MB, Reneman L, Boogerd W, Veltman DJ, van Dam FS, Nederveen AJ, Boven E, Schagen SB.  Cerebral hyporesponsiveness and cognitive impairment 10 years after chemotherapy for breast cancer. Hum Brain Mapp. 2011 Aug;32(8):1206-19. DOI: 10.1002&#47;hbm.21102</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1002&#47;hbm.21102</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="17">
        <RefAuthor>Silverman DH</RefAuthor>
        <RefAuthor>Dy CJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Castellon SA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lai J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pio BS</RefAuthor>
        <RefAuthor>Abraham L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Waddell K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Petersen L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Phelps ME</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ganz PA</RefAuthor>
        <RefTitle>Altered frontocortical, cerebellar, and basal ganglia activity in adjuvant-treated breast cancer survivors 5-10 years after chemotherapy</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>Breast Cancer Res Treat</RefJournal>
        <RefPage>303-11</RefPage>
        <RefTotal>Silverman DH, Dy CJ, Castellon SA, Lai J, Pio BS, Abraham L, Waddell K, Petersen L, Phelps ME, Ganz PA.  Altered frontocortical, cerebellar, and basal ganglia activity in adjuvant-treated breast cancer survivors 5-10 years after chemotherapy. Breast Cancer Res Treat. 2007 Jul;103(3):303-11. DOI: 10.1007&#47;s10549-006-9380-z</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1007&#47;s10549-006-9380-z</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="18">
        <RefAuthor>Yamada TH</RefAuthor>
        <RefAuthor>Denburg NL</RefAuthor>
        <RefAuthor>Beglinger LJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schultz SK</RefAuthor>
        <RefTitle>Neuropsychological outcomes of older breast cancer survivors: cognitive features ten or more years after chemotherapy</RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefJournal>J Neuropsychiatry Clin Neurosci</RefJournal>
        <RefPage>48-54</RefPage>
        <RefTotal>Yamada TH, Denburg NL, Beglinger LJ, Schultz SK.  Neuropsychological outcomes of older breast cancer survivors: cognitive features ten or more years after chemotherapy. J Neuropsychiatry Clin Neurosci. 2010;22(1):48-54. DOI: 10.1176&#47;appi.neuropsych.22.1.48</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1176&#47;appi.neuropsych.22.1.48</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="19">
        <RefAuthor>Ahles TA</RefAuthor>
        <RefTitle>Brain vulnerability to chemotherapy toxicities</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>Psychooncology</RefJournal>
        <RefPage>1141-8</RefPage>
        <RefTotal>Ahles TA.  Brain vulnerability to chemotherapy toxicities. Psychooncology. 2012 Nov;21(11):1141-8. DOI: 10.1002&#47;pon.3196</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1002&#47;pon.3196</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="20">
        <RefAuthor>Mehlsen M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pedersen AD</RefAuthor>
        <RefAuthor>Jensen AB</RefAuthor>
        <RefAuthor>Zachariae R</RefAuthor>
        <RefTitle>No indications of cognitive side-effects in a prospective study of breast cancer patients receiving adjuvant chemotherapy</RefTitle>
        <RefYear>2009</RefYear>
        <RefJournal>Psychooncology</RefJournal>
        <RefPage>248-57</RefPage>
        <RefTotal>Mehlsen M, Pedersen AD, Jensen AB, Zachariae R.  No indications of cognitive side-effects in a prospective study of breast cancer patients receiving adjuvant chemotherapy. Psychooncology. 2009 Mar;18(3):248-57. DOI: 10.1002&#47;pon.1398</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1002&#47;pon.1398</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="488" width="754">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: M&#246;gliche Mechanismen bei der Entstehung einer Chemotherapie-induzierten kognitiven Dysfunktion</Mark1><LineBreak></LineBreak>Aus: Vardy J, Wefel JS, Ahles T, Tannock IF, Schagen SB. Cancer and cancer-therapy related cognitive dysfunction: an international perspective from the Venice cognitive workshop. Ann Oncol. 2008 Apr;19(4):623-9. Figure 1: Postulated mechanisms of chemotherapy-associated cognitive changes (&#169; Vardy et al.) Mit freundlicher Erlaubnis der European Society for Medical Oncology.</Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>1</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>