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    <IdentifierDoi>10.3205/ors000033</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-ors0000339</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
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      <Title language="de">Das Prostatakarzinom in der sozialmedizinischen Begutachtung</Title>
      <TitleTranslated language="en">Prostate carcinoma in sociomedical assessment</TitleTranslated>
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          <Firstname>Wilfried</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>Klinik Park-Therme, Fachklinik f&#252;r onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation, Ernst-Eisenlohr-Str. 6, 79410 Badenweiler, Deutschland, Tel.: &#43;49 7632 71284, Fax: &#43;49 7632 71127<Affiliation>Fachklinik f&#252;r onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation, Klinik Park-Therme, Badenweiler, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Wilfried.Hoffmann&#64;hamm-kliniken.de</Email>
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          <Affiliation>Fachklinik Urologie, Kurpark-Klinik, Bad Nauheim, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Fachklinik f&#252;r Urologie, Uroonkologie und Nephrologie, Rehabilitationszentrum Vogtland-Klinik, Bad Elster, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Deutsche Akademie f&#252;r Kurortwissenschaften und Rehabilitationsmedizin Bad Elster e.V.</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">prostate cancer</Keyword>
      <Keyword language="en">sociomedical evaluation</Keyword>
      <Keyword language="en">rehabilitation</Keyword>
      <Keyword language="de">Prostatakarzinom</Keyword>
      <Keyword language="de">Sozialmedizin</Keyword>
      <Keyword language="de">Rehabilitation</Keyword>
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    <DatePublished>20170728</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>2194-2919</ISSN>
        <Volume>6</Volume>
        <JournalTitle>GMS Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Onkol Rehabil Sozialmed</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>03</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Eine korrekte fachspezifische Begutachtung der beruflichen Leistungsf&#228;higkeit in allen Erkrankungsstadien des Prostatakarzinoms ist aufgrund des Anstiegs der Inzidenz bei sozialmedizinisch relevanten Geburtsjahrg&#228;ngen erforderlich. Orientierend an konkreten Funktionsdefiziten ist eine zusammenfassende Beurteilung m&#246;glich. Die sozialmedizinische Beurteilung von Prostatakarzinompatienten setzt neben einer fachurologischen Qualifikation dezidierte sozialmedizinische Kenntnisse voraus.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>There has been an increase of incidence of prostate carcinoma regarding sociomedical relevant age groups. This requires a correct subject specific evaluation of cancer survivors with reduced work force participation in all disease stages. A concluding assessment is only significant when based on concrete functional deficits.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Das Prostatakarzinom ist die h&#228;ufigste Krebserkrankung bei M&#228;nnern in Europa. Die Neuerkrankungsstatistik des Robert Koch Institutes weist auf die steigende Erkrankungszahl auch sozialmedizinisch relevanter Jahrg&#228;nge hin. Bis zu 30&#37; der Neuerkrankungen werden im erwerbsf&#228;higen Alter diagnostiziert.</Pgraph><SubHeadline>Prognosefaktoren</SubHeadline><Pgraph>Ohne Therapie dauert die Bildung von klinisch sichtbaren Metastasen je nach Progressionsrisiko (niedrig&#47;mittel&#47;hoch) durchschnittlich 8 Jahre, die Zeit bis zum Tode nach Metastasenbildung betr&#228;gt im Durchschnitt 5 Jahre. Je fr&#252;her der PSA-Progress, die Bildung der ersten Metastasen oder je h&#246;her die Geschwindigkeit des PSA-Anstieges, desto schlechter ist die Prognose.</Pgraph><Pgraph>In der Konsenskonferenz 2014 der ISUP (International Society of Urological Pathology) zur Gleason-Graduierung des Prostatakarzinoms wurden neue Prognosegraduierungen auf der Basis des Gleason Scores definiert <TextLink reference="19"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Mehrzahl der Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen, lymphogen metastasierten oder Hochrisiko-Prostatakarzinom erleidet ein Rezidiv nach radikaler Prostatektomie, aber nur ein relativ geringer Teil verstirbt innerhalb von zehn Jahren karzinomspezifisch. Bis zu 53&#37; der Patienten mit einem nicht-organbegrenzten Tumor bleiben postoperativ langfristig rezidivfrei und das 10-Jahres-Gesamt&#252;berleben betr&#228;gt bei entsprechender Patientenselektion je nach Risikokonstellation zwischen 58&#37; und 89&#37;. Daher spielt der Begriff &#8222;Cancer survivorship&#8220; beim Prostatakarzinom eine besondere Rolle <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="25"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Uro-onkologische Rehabilitation</SubHeadline><Pgraph>Validierte, objektivierbare Funktionsdefizite sind die Basis f&#252;r multimodale fachspezifische Behandlungsoptionen. Als Assements zur Validierung der Funktionsdefizite sind die Uroflowmetrie, das Miktionsprotokoll ebenso wie der Pad-Test nach ICS-Kriterien unverzichtbar <TextLink reference="18"></TextLink>. In unklaren F&#228;llen kann ein 24-Stunden-Pad-Test hilfreiche Informationen liefern. Eine Urodynamik mit Urethradruckprofil-Messung bleibt Fragestellungen zu komplexen Blasenfunktionsst&#246;rungen vorbehalten. Weitere standardisierte Assessments (z.B. 6-Minuten-Gehtest, Visuelle Analogsk<TextGroup><PlainText>al</PlainText></TextGroup>en) und evaluierte Screeningb&#246;gen vervollst&#228;ndigen die Rehabilitationsdiagnostik. Erst bei Abschluss der multidisziplin&#228;ren Behandlung durch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportwissenschaftler, Psycho-Onkologen, Ern&#228;hrungsberater, Sozialarbeiter und Uro-Onkologen erfolgt eine umfassende gutachterliche Stellungnahme zur verbleibenden Leistungsf&#228;higkeit <TextLink reference="23"></TextLink>. Die beruflichen Qualifikationen, Kontextfaktoren und die individuellen Arbeitsplatzbedingungen m&#252;ssen exakt erhoben werden <TextLink reference="1"></TextLink>. Eine Stellenbeschreibung durch den Betriebsarzt ist bei komplexen konkreten Fragestellungen zur beruflichen Integration hilfreich.</Pgraph><SubHeadline>Psychovegetative Ersch&#246;pfung</SubHeadline><Pgraph>Psychische Belastungen wirken sich nur dann auf die sozialmedizinische Beurteilung bei Krebspatienten aus, wenn eine schwere, die Pers&#246;nlichkeit des Patienten beeintr&#228;chtigende und ver&#228;ndernde St&#246;rung &#252;ber mehr als ein halbes Jahr hinaus vorliegt. Die Reaktion auf die psychische Belastung durch das Erleben einer lebensbedrohlichen Erkrankung und deren Behandlung kann von der reaktiven Depression &#252;ber Angstst&#246;rungen, Anpassungsst&#246;rungen bis hin zu posttraumatischen Belastungsst&#246;rungen reichen. In dieser Situation sollte eine Exploration durch den &#228;rztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten und eine Testung der Belastungen durch spezifische psychologische Testinstrumente erfolgen. Begriffe wie Fatigue oder Depression sollten erst nach einer fachspezifischen Evaluation Verwendung finden. F&#252;r die Beurteilung einer daraus resultierenden Erwerbsminderung ist im Regelfall das Gutachten eines Arztes f&#252;r Psychiatrie&#47;Psychotherapie&#47;psychosomatische Medizin notwendig.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Das lokal begrenzte und das fortgeschrittene Prostatakarzinom mit lokaler Therapie">
      <MainHeadline>Das lokal begrenzte und das fortgeschrittene Prostatakarzinom mit lokaler Therapie</MainHeadline><SubHeadline>Active surveillance und watchful waiting</SubHeadline><Pgraph>Eine sozialmedizinisch relevante Einschr&#228;nkung des Leistungsverm&#246;gens besteht in aller Regel nicht. Im Einzelfall kann eine au&#223;ergew&#246;hnliche psychische Belastungsreaktion zu einer dauerhaften Leistungseinschr&#228;nkung beitragen.</Pgraph><SubHeadline>Radikale Prostatektomie</SubHeadline><Pgraph>Der konventionelle Operationszugang bei der radikalen Prostatektomie ist die Laparotomie. Die Heilung der Haut und der Bauchdeckenmuskulatur ben&#246;tigt je nach Alter, Geschlecht und allgemeinem K&#246;rperzustand ca. 3 Monate <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>. Wird die Laparotomienarbe innerhalb dieses Zeitraumes st&#228;rker belastet, z.B. durch Heben, Tragen und Bewegen von Lasten &#252;ber 10 kg, so kann sich ein Narbenbruch entwickeln. Beg&#252;nstigt wird die Entwicklung eines Narbenbruches durch chronisch&#47;rezidivierende intraabdominelle Druckerh&#246;hung (&#220;bergewicht, chronische pulmonale Erkrankungen, h&#228;ufiges Husten oder Lachen, starkes Pressen) sowie St&#246;rungen der Wundheilung (Mangelern&#228;hrung, Nikotin- oder Alkoholabusus, Kachexie, Diabetes mellitus, Medikation mit NSAR oder Steroiden, Wundinfektionen, Zinkmangel), zus&#228;tzlich wichtig sind chirurgische Faktoren wie Schnittl&#228;nge, Schnittf&#252;hrung sowie das Nahtmaterial <TextLink reference="24"></TextLink>. Mittelschwere und schwere k&#246;rperliche Belastungen mit Heben und Tragen &#252;ber 10 kg sind daher wegen der Gefahr der Entwicklung einer Bauchwand-&#47;Narbenhernie f&#252;r 3&#8211;4 Monate nach der Operation zu vermeiden. Der laparoskopische Zugang verringert die Beeintr&#228;chtigung der Bauchdeckenstabilit&#228;t aufgrund der geringeren Beeintr&#228;chtigung der Bauchdeckenmuskulatur. Der perineale operative Zugang bedingt eine verringerte Belastbarkeit bei l&#228;ngerem Sitzen, insbesondere auf hartem Untergrund bei direkter Gewichtsbelastung der perinealen Narbe. Bei vielen Alltagsbewegungen bestehen zumindest zeitlich befristet f&#252;r ca. 3 Monate Einschr&#228;nkungen f&#252;r Zwangshaltungen (Heben, B&#252;cken, Strecken, Klettern, Besteigen von Leitern und &#220;berkopfarbeiten). Jede Dehnung der Bauchdeckenmuskulatur und damit auch die intraabdominelle Druckerh&#246;hung stellt eine zus&#228;tzliche Gefahr f&#252;r die Heilung der Bauchdeckenmuskulatur dar. Die Gehstrecke auf ebenen Boden ist nicht eingeschr&#228;nkt <TextLink reference="29"></TextLink>. Ausnahmen bestehen bei seltenen nervalen Sch&#228;den mit zeitlich befristeten oder dauerhaften sensiblen oder motorischen Defiziten oder postoperativ persistierenden Lymphozelen <TextLink reference="6"></TextLink>. Pelvine Lymphozelen f&#252;hren bei 10&#37; der Patienten zu Beinlymph&#246;demen. Sehr selten persistiert eine Lymphocele &#252;ber Monate. W&#228;hrend einer Behandlung durch Drainage, Instillationstherapie oder Bestrahlung sind nur T&#228;tigkeiten mit leichter k&#246;rperlicher Belastung m&#246;glich.</Pgraph><SubHeadline>Strahlentherapie </SubHeadline><Pgraph>Zur Messung der Toxizit&#228;t einer Strahlentherapie werden Messinstrumente aus dem RTOG-EORTC, WHO Scoring und dem CTC Morbidit&#228;ts-Score eingesetzt <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>. Eine akute radiogene Enteritis tritt bei bis zu 80&#37; der bestrahlten Patienten auf. 2&#8211;3 Jahre nach einer Radiotherapie mit 66&#8211;78 Gy wurde bei 9&#8211;11&#37; der Patienten eine h&#228;morrhagische Proktitis Grad II und III nach RTOG nachgewiesen. Eine akute radiogene Zystitis ist h&#228;ufig und kann bereits bei Strahlendosen von 20&#8211;30 Gy auftreten. Schwere Nebenwirkungen (WHO III und IV) sind selten. Sp&#228;tfolgen mit vermehrtem Harndrang und Dysurie (WHO II) treten in 8&#8211;10&#37; auf. Ulzerationen, Fisteln und die chronisch fibrotische Schrumpfblase (WHO III und IV) sind selten (3&#37;). F&#252;r die sozialmedizinische Beurteilung ist der Schweregrad der resultierenden Blasenfunktionsst&#246;rung ma&#223;geblich. (Siehe auch Sozialmedizinische Leitlinie bei chronisch entz&#252;ndlichen Darmerkrankungen der Deutschen Rentenversicherung <TextLink reference="7"></TextLink>.)</Pgraph><SubHeadline2>Harninkontinenz und Harnblasenfunktionsst&#246;rungen</SubHeadline2><Pgraph>Sowohl die operativen als auch die strahlentherapeutischen Behandlungsstrategien k&#246;nnen zu einer posttherapeutischen Harninkontinenz und Harnblasenfunktionsst&#246;rung f&#252;hren. In Multicenterstudien konnte gezeigt werden, dass 8&#8211;20&#37; der Patienten mit radikaler Prostatektomie unter einer persistierenden Harninkontinenz leiden <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="27"></TextLink>. Auch nach Roboter-assistierter Prostatektomie werden Inkontinenzraten von 10&#8211;12&#37; nach 12 Monaten beschrieben <TextLink reference="22"></TextLink>. Trotz Verwendung ad&#228;quater Kontinenz-Vorlagen kann der unfreiwillige Urinverlust zu Belastungen durch Hautirritationen und den Uringeruch f&#252;hren. Durch einen permanenten Urinkontakt der Haut kann eine chronische Dermatitis bis hin zu Ulzerationen entstehen. Die postoperative Harninkontinenz ist neben einer erektilen Dysfunktion der zentrale Ausl&#246;ser f&#252;r ein schwindendes Selbstwertgef&#252;hl. H&#228;ufig resultiert aus diesem Vermeidungsverhalten eine soziale Isolation sowohl im Privatleben als auch am Arbeitsplatz. Einschr&#228;nkungen k&#246;nnen durch den ggf. erforderlichen h&#228;ufigeren W&#228;schewechsel und den Bedarf f&#252;r eine unmittelbar verf&#252;gbare Sanit&#228;ranlage (z.B. im Au&#223;endienst) gegeben sein. Der Einfluss der Harninkontinenz auf die sozialmedizinische Beurteilung leitet sich aus Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> ab.</Pgraph><Pgraph>Harnblasenentleerungsst&#246;rungen k&#246;nnen sowohl zur Restharnbildung der Harnblase f&#252;hren, aber auch durch R&#252;ckstau oder Retention zu Nierenbeckendilatationen beitragen. Rezidivierende Harnwegsinfektionen treten dabei h&#228;ufig auf. Eine sozialmedizinische Relevanz entsteht bei h&#246;hergradiger Niereninsuffizienz, die zu einer verringerten Leistungsf&#228;higkeit f&#252;hrt aber auch durch die rezidivierenden Infektionen, wenn diese zu h&#228;ufigen Fehlzeiten wegen Fiebers und Schmerzen f&#252;hren. Ob eine vor&#252;bergehende oder sogar dauerhafte Einschr&#228;nkung der Leistungsf&#228;higkeit besteht, muss auch in diesen F&#228;llen durch validierte Messmethoden evaluiert und dokumentiert werden.</Pgraph><SubHeadline2>Sexuelle Funktionsst&#246;rungen</SubHeadline2><Pgraph>Eine nerverhaltende Operationstechnik kann eine Beeintr&#228;chtigung der Erektionsf&#228;higkeit bei erhaltener Libido und Orgasmus-F&#228;higkeit verhindern. Eine erfolgreiche penile Rehabilitation bei dennoch resultierenden Erektionsst&#246;rungen ist durch eine PDE-5-Hemmer-Medikation, intrakavern&#246;se oder intraurethrale Alprostadil-Injektion (SKAT, MUSE) oder den Einsatz von Vakuumerektionshi<TextGroup><PlainText>lf</PlainText></TextGroup>en (VEHS) zu erreichen. Bei Versagen der medikament&#246;sen oder apparativen Methoden und hohem Leidensdruck kann eine Penisprothesenimplantation indiziert sein. Eine sozialmedizinische Relevanz besitzen die h&#228;ufig nur zeitlich begrenzten Funktionsdefizite nicht.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Systemische Therapie beim metastasierten Prostatakarzinom">
      <MainHeadline>Systemische Therapie beim metastasierten Prostatakarzinom</MainHeadline><SubHeadline>Endokrine Therapie</SubHeadline><Pgraph>Beim metastasierten symptomatischen Prostata-Karzinom ist prim&#228;r die hormonelle Therapie obligat. Hormonelle Therapien sind h&#228;ufig mit Nebenwirkungen und daraus resultierender Minderung der Lebensqualit&#228;t verbunden.</Pgraph><SubHeadline2>Hitzewallungen</SubHeadline2><Pgraph>Hitzewallungen betreffen 55&#8211;80&#37; aller Patienten w&#228;hrend einer hormonablativen Therapie mit unterschiedlichem Auspr&#228;gungsgrad. 15&#8211;27&#37; beschreiben die Hitzewallungen als wesentlichste Einschr&#228;nkung der Lebensqualit&#228;t <TextLink reference="12"></TextLink>. Ein allgemein akzeptierter Standard zur Messung der Auspr&#228;gung der Hitzewallungen hat sich nicht durchgesetzt, eine visuelle Analogskala erm&#246;glicht zumindest die intraindividuelle Verlaufsdokumentation. Die Wirksamkeit onkologisch unbedenklicher Therapieo<TextGroup><PlainText>pt</PlainText></TextGroup>ionen ist meist gering. In kontrollierten Studien konnte bei Clonidin keine Wirksamkeit festgestellt werden. Bei der Therapie mit Venlaflaxin und Cyproteronacetat wurde ein Nutzen beschrieben. Sozialmedizinische Auswirkungen k&#246;nnen bei ungew&#246;hnlich ausgepr&#228;gten Beschwerden bestehen und m&#252;ssen jeweils hinsichtlich der Bedeutung f&#252;r die aktuelle T&#228;tigkeit (z.B. Publikumsverkehr) und den allgemeinen Arbeitsmarkt bewertet werden.</Pgraph><SubHeadline2>An&#228;mie</SubHeadline2><Pgraph>Die An&#228;mie wird oft in Zusammenhang mit Lebensqualit&#228;tseinschr&#228;nkungen und Fatigue gesehen. Testosteron stimuliert Erythrozyten-Stammzellen und die Erythropoese, wodurch es bei hormonablativer Therapie bei bis zu 90&#37; der Patienten zu einer normochromen, normozyt&#228;ren An&#228;mie kommt. Meist besteht eine leichte An&#228;mie ohne Therapiebedarf. Bei Unterbrechung der hormonablativen Therapie ist nur ein langsamer Anstieg der H&#228;moglobin-Konzentration zu erwarten. Eine Einschr&#228;nkung der Leistungsf&#228;higkeit kann bei einer chronischen An&#228;mie auch dauerhaft bestehen.</Pgraph><SubHeadline2>Sexualit&#228;t</SubHeadline2><Pgraph>Der Verlust der Libido ist eine h&#228;ufige, aber nicht obligate Nebenwirkung. Eine bedeutende Nebenwirkung f&#252;r beide Partner stellt die Einschr&#228;nkung der sexuellen Funktion dar. Bei einer erektilen Dysfunktion stehen die Standardoptionen der medikament&#246;sen oder apparativen Therapie zur Verf&#252;gung. Diese f&#252;hren jedoch nicht zu einer Verbesserung des Hormonablation bedingten Libidomangels. Isoliert betrachtet haben diese Funktionsdefizite keine sozialmedizinische Relevanz. Allerdings sind sexuelle Funktionsst&#246;rungen nicht selten ein Kofaktor f&#252;r eine reaktive depressive Entwicklung.</Pgraph><SubHeadline2>Osteoporose</SubHeadline2><Pgraph>Insbesondere bei Langzeitanwendungen einer Hormontherapie besteht ein hohes Risiko, eine Osteoporose zu entwickeln. Die verringerte Knochendichte kann in der Langzeitbehandlung bei bis zu 20&#37; der therapierten M&#228;nner zu Frakturen f&#252;hren. Die Osteoporose kann zu einer ma&#223;geblichen Einschr&#228;nkung der Leistungsf&#228;higkeit beitragen. Ausschlaggebend ist dabei sowohl das Ausma&#223; der Osteoporose, aber auch die individuelle k&#246;rperliche Belastung am Arbeitsplatz. Bei berufst&#228;tigen Patienten ist eine Kontrolle der Knochendichte empfehlenswert. Bei einer manifesten Osteoporose ist die Arbeitsschwere je nach Auspr&#228;gung auf leichte oder mittelschwere T&#228;tigkeiten zu begrenzen.</Pgraph><SubHeadline2>Kognitive Funktionsst&#246;rungen</SubHeadline2><Pgraph>Dass eine hormonablative Therapie negative Auswirkungen auf kognitive, speziell verbale Funktionsst&#246;rungen hat, wurde in kleinen, nur zum geringen Teil randomisierten Studien postuliert. Sozialmedizinische Relevanz k&#246;nnen diese Funktionsst&#246;rungen erlangen, wenn in entsprechenden Testverfahren Defizite mit Auswirkung auf die erforderliche Konzentration am Arbeitsplatz abzuleiten sind (z.B. bei Kranf&#252;hrern, Berufskraftfahrern und bei der Bedienung von komplexen Maschinen).</Pgraph><SubHeadline2>Gyn&#228;komastie und Brustschmerz</SubHeadline2><Pgraph>Unter einer antiandrogenen Monotherapie treten ohne Prophylaxe circa bei jedem zweiten Patienten Brustschmerzen mit oder ohne Gyn&#228;komastie auf. Eine Beeintr&#228;chtigung der Leistungsf&#228;higkeit ist damit nicht verbunden.</Pgraph><SubHeadline2>Stoffwechsel</SubHeadline2><Pgraph>Mit einer hormonablativen Therapie sind ung&#252;nstige Auswirkungen auf den Insulin- und Fettstoffwechsel verbunden.</Pgraph><Pgraph>Der Hypogonadismus f&#252;hrt zu Ver&#228;nderungen des Metabolismus, einer Reduktion der Muskelmasse, Gewichtszunahme, Fettstoffwechselst&#246;rungen, Insulinresistenz und konsekutiver Hyperglyk&#228;mie. Eine m&#246;glicherweise erh&#246;hte Inzidenz kardiovaskul&#228;rer Erkrankungen wird in aktuellen Studien kontrovers diskutiert. Sozialmedizinische Bedeutung haben erst manifeste Stoffwechselst&#246;rungen.</Pgraph><SubHeadline2>Fatigue</SubHeadline2><Pgraph>Das tumorassoziierte Fatigue-Syndrom l&#228;sst sich besonders nach multimodaler Therapie (Operation, Bestrahlung, Chemotherapie) beobachten. Charakteristisch ist, dass trotz ad&#228;quater Ruhephasen eine dauerhafte k&#246;rperliche und geistige Ersch&#246;pfung gegeben ist (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>). Die Lebensqualit&#228;t der betroffenen Patienten ist deutlich beeintr&#228;chtigt. Das akute Fatigue-Syndrom bessert sich nach einer Rekonvaleszenz von einigen Monaten, das chronische Fatigue-Syndrom hingegen bleibt auch nach mehr als sechs Monaten unver&#228;ndert. Es handelt sich um eine Ausschlussdiagnose.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung ist das Fatigue-Syndrom nur in seltenen Ausnahmef&#228;llen relevant. Zur Besserung eines Fatigue-Syndroms sollten alle therapeutischen Optionen, insbesondere die der medizinischen Rehabilitation, ausgesch&#246;pft werden. Die Patienten sollten dahingehend angeleitet werden, auf jeden Fall in eine berufliche T&#228;tigkeit zur&#252;ckzukehren, da Inaktivit&#228;t das Fatigue-Syndrom weiter verschlechtern kann <TextLink reference="27"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline2>Depression</SubHeadline2><Pgraph>Im Widerspruch zu kleinen Pilotstudien, die eine bis zu 13&#37;ige Risiko-Erh&#246;hung f&#252;r depressive Erkrankungen ergaben, zeigte die Analyse von &#252;ber 50.000 M&#228;nnern in der &#8222;Surveillance, Epidemiology and End Results (SEER)-Medicare&#8220; Database keine statistische Differenz in der Pr&#228;valenz der Depression bei M&#228;nnern unter hormonablativer Therapie gegen&#252;ber Gesunden <TextLink reference="25"></TextLink>. Trotzdem werden h&#228;ufiger Verhaltens&#228;nderungen bemerkt, so dass ein Screening auf Depressionen unter einer hormonablativen Therapie angezeigt erscheint <TextLink reference="20"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Chemotherapie</SubHeadline><Pgraph>Eine Chemotherapie (Docetaxel, Cabazitaxel, Mitoxantron) kommt bei Beachtung der aktuellen S3 Leitlinie erst bei hormonrefrakt&#228;ren Karzinomen zum Einsatz. Nach neueren Untersuchungen wie der STAMPEDE-Studie kann bei Hochrisikopatienten durch fr&#252;hem Einsatz von Docetaxel parallel zum Beginn der endokrinen Therapie die Lebenserwartung um bis zu 10 Monate verl&#228;ngert werden <TextLink reference="14"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline2>Polyneuropathie</SubHeadline2><Pgraph>Neben der Akuttoxizit&#228;t hat insbesondere die toxische Polyneuropathie nach zytostatischer Chemotherapie eine sozialmedizinische Bedeutung <TextLink reference="17"></TextLink>. Besteht eine periphere sensible Neuropathie im Bereich der oberen Extremit&#228;t, resultieren Einschr&#228;nkungen f&#252;r T&#228;tigkeiten, die besondere Anspr&#252;che an die Sensibilit&#228;t stellen (zum Beispiel Verabreichen von Injektionen, N&#228;hen, Sortieren). Motorische Ausf&#228;lle im Bereich der H&#228;nde bedingen Einschr&#228;nkungen der Feinmotorik. Die grobe Kraft ist selten reduziert. Bei einer Polyneuropathie der unteren Extremit&#228;ten k&#246;nnen Einschr&#228;nkungen der Bewegung in unebenem Gel&#228;nde, auf Leitern und Ger&#252;sten bis hin zur Einschr&#228;nkung der Wegef&#228;higkeit bestehen. Eine posttherapeutisch aufgetretene toxische Polyneuropathie ist im Laufe von Monaten h&#228;ufig wieder reversibel. H&#228;lt diese jedoch auch noch 12 Monate nach Abschluss der Prim&#228;rbehandlung an, so treten nur noch selten Besserungen ein.</Pgraph><SubHeadline2>Schmerz und Dys&#228;sthesie</SubHeadline2><Pgraph>Die Fahrt&#252;chtigkeit ist unter einer Behandlung mit Bet&#228;ubungsmitteln (Btm) bei stabilem Therapieverlauf und gutem Allgemeinzustand des Patienten nicht grunds&#228;tzlich eingeschr&#228;nkt. In der Einstellungsphase eines Btm oder bei Dosiskorrekturen bzw. Pr&#228;paratewechsel ist die Fahrt&#252;chtigkeit jedoch vor&#252;bergehend aufgehoben. Unter Dauerbehandlung mit Btm sind Schicht- oder Nachtarbeit sowie die T&#228;tigkeit als Berufskraftfahrer nicht m&#246;glich <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline2>Konzentrations- und Merkf&#228;higkeitsst&#246;rungen</SubHeadline2><Pgraph>Kognitive Defizite k&#246;nnen sich nach Chemotherapie (&#8222;Chemobrain&#8220;) <TextLink reference="8"></TextLink> und&#47;oder Bestrahlung zeigen. Die Objektivierung erfolgt durch klinische Untersuchung und neuropsychologische Testverfahren <TextLink reference="26"></TextLink>. F&#252;r T&#228;tigkeiten mit Anforderungen an Konzentration und Merkf&#228;higkeit, mit Gefahren verbundene T&#228;tigkeiten, Arbeiten mit Instrumenten und Maschinen oder T&#228;tigkeiten mit Verantwortung f&#252;r Personen und Maschinen ergeben sich dann ggf. Ausschl&#252;sse. Schicht- oder Nachtarbeit sowie die T&#228;tigkeit als Berufskraftfahrer sind dann gegebenfalls nicht mehr m&#246;glich.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Positives und negatives Leistungsbild">
      <MainHeadline>Positives und negatives Leistungsbild</MainHeadline><Pgraph>Tabelle 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="table"/> stellt orientierende Anhaltspunkte f&#252;r das Leistungsbild dar. Durch weitere Faktoren (z.B. Umweltfaktoren, pers&#246;nliche Faktoren) aber auch durch eine Komorbidit&#228;t k&#246;nnen erhebliche Abweichungen bei der zusammenfassenden Beurteilung der Teilhabest&#246;rungen resultieren.</Pgraph><Pgraph>Durch einen Score unter Ber&#252;cksichtigung des Tumorstadiums, des kurativen oder palliativen Behandlungsansatzes und der Auspr&#228;gung der Harninkontinenz kann grafisch die erhebliche Varianz der zu beurteilenden Leistungsf&#228;higkeit dargestellt werden (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Ganz wesentlichen Einfluss auf die immer individuell zu erfolgende sozialmedizinische Beurteilung haben die Kontextfaktoren.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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