<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>ors000044</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/ors000044</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-ors0000447</IdentifierUrn>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Sozialmedizinische Beurteilung bei tumorassoziierter Fatigue</Title>
      <TitleTranslated language="en">Socio-medical evaluation of cancer-related fatigue</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Zeller</Lastname>
          <LastnameHeading>Zeller</LastnameHeading>
          <Firstname>Christoph</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Andreas-M&#252;ller-Weg 9, 78112 St. Georgen, Deutschland, Tel.: 07724 &#8211; 82470<Affiliation>St. Georgen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>c-zeller&#64;t-online.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schilling</Lastname>
          <LastnameHeading>Schilling</LastnameHeading>
          <Firstname>Georgia</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Asklepios Nordseeklinik Sylt, Westerland&#47;Sylt, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">socio-medical assessment</Keyword>
      <Keyword language="en">cancer-related fatigue</Keyword>
      <Keyword language="de">sozialmedizinische Begutachtung</Keyword>
      <Keyword language="de">tumorassoziierte Fatigue</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20221222</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>2194-2919</ISSN>
        <Volume>11</Volume>
        <JournalTitle>GMS Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Onkol Rehabil Sozialmed</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>01</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Von den Folgen tumorassoziierter Fatiguesymptome ist ein Gro&#223;teil der Patienten mit malignen Erkrankungen betroffen. Ausgehend von den spezifischen krankheitsbedingten Symptomen als auch den multiplen Nebenwirkungen der Tumortherapie k&#246;nnen sich weitreichende psychische und somatische Folgen ergeben und sich auf die soziale Reintegration auswirken. </Pgraph><Pgraph>Beschrieben werden das diagnostische Vorgehen und der Weg zur Einsch&#228;tzung des Schweregrades der Fatigue-Symptome. Dazu sind die gezielte Anamnese sowie praktisch anwendbare Assessmentinstrumente zu einer ad&#228;quaten sozialmedizinischen Beurteilung erforderlich, sowohl hinsichtlich der beruflichen Leistungsf&#228;higkeit als auch in Bezug auf Schwerbehinderung und Pflegebed&#252;rftigkeit.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>A majority of the patients with malignant diseases is affected by consequences of cancer-related fatigue. Caused by specific disease-related symptoms as well as multiple side effects of tumor treatment far-reaching psychological and somatic consequences with impact on the social reintegration can arise.</Pgraph><Pgraph>The diagnostic approach and the evaluation of severity of fatigue symptoms are described. The targeted anamnesis and practically applicable assessment instruments are necessary for an adequate socio-medical evaluation, both in terms of professional performance capability and with respect to severe disability and need of care.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Definition">
      <MainHeadline>1 Definition</MainHeadline><Pgraph>Mit Fatigue bei Tumorerkrankungen (Synonyme: Tumor-assoziierte Fatigue, Cancer-related Fatigue, Fatigue bei Krebserkrankungen) wird ein persistierendes, multidimensionales Erscheinungsbild beschrieben, welches eine subjektiv empfundene, inad&#228;quat zu vorausgehenden Aktivit&#228;ten vermehrte M&#252;digkeit und k&#246;rperliche Ersch&#246;pfung, kognitive Beeintr&#228;chtigungen und psychische Belastungen umfasst. Die Symptome k&#246;nnen bereits vor Diagnose einer Tumorerkrankung und oft w&#228;hrend der Therapiephase in zunehmender Intensit&#228;t auftreten, dann &#252;ber wenige Wochen bis mehrere Monate zur&#252;ckgehen, aber auch &#252;ber Jahre nach Ende der Tumorbehandlung anhalten <TextLink reference="17"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Von vielen Patienten werden die Fatiguesymptome als gr&#246;&#223;te Belastung im Krankheitsverlauf gesehen, da sie die Lebensqualit&#228;t und die Belastbarkeit im Alltags- und Berufsleben erheblich beeintr&#228;chtigen <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="21"></TextLink>, <TextLink reference="24"></TextLink>, <TextLink reference="28"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 H&#228;ufigkeit">
      <MainHeadline>2 H&#228;ufigkeit</MainHeadline><Pgraph>Die Pr&#228;valenz von Fatigue wird in zahlreichen Studien mit gro&#223;en Schwankungen angegeben. Der Anteil der betroffenen Patienten liegt nach den unterschiedlichen Fragebogen zur Selbsteinsch&#228;tzung bei 25&#37; bis &#252;ber 90&#37; &#8211; je nach Erkrankung und Therapiestand (abgeschlossen oder noch laufend <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="24"></TextLink>. In der L&#228;ngsschnittuntersuchung wurden in einer prospektiven Studie knapp 1.500 Patienten mit verschiedenen Tumorerkrankungen zu 3 Zeitpunkten untersucht: bei Krankenhausaufnahme, bei Therapieende und 6 Monate nach Therapiebeginn. Beim letzten Zeitpunkt der Erfassung wurde noch bei 34&#37; der Patienten in der Auswertung des MFI (Multidimensionales Fatigue-Inventar) eine tumorassoziierte Fatigue dokumentiert <TextLink reference="24"></TextLink>. In einer aktuellen Untersuchung bei Patientinnen mit einem nicht-fortgeschrittenen Mammakarzinom beklagte 1 von 3 Patientinnen noch 4 Jahre nach der Erstdiagnose eine schwerwiegende Fatiguesymptomatik <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="15"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Die Differenzen sind einerseits mit den sehr unterschiedlich belastenden Tumorerkrankungen und Therapieverfahren erkl&#228;rbar, andererseits mit voneinander abweichenden Erfassungsmethoden bzw. Frageb&#246;gen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Ursachen, Risikofaktoren, Einflussfaktoren">
      <MainHeadline>3 Ursachen, Risikofaktoren, Einflussfaktoren</MainHeadline><Pgraph>Die tumorassoziierte Fatigue ist in der Auspr&#228;gung <TextGroup><PlainText>multidimensional</PlainText></TextGroup>, die Pathogenese multifaktoriell (s. <TextGroup><PlainText>Tabelle 1 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>). Zur &#196;tiologie und Pathogenese in Folge einer Tumorerkrankung liegen zahlreiche Beobachtungen vor, jedoch bisher kein schl&#252;ssiges und reproduzierbares Konstrukt, das als Basis f&#252;r ein einheitliches diagnostisches und therapeutisches Vorgehen dienen kann <TextLink reference="7"></TextLink>. Dies erfordert in der sozialmedizinischen Beurteilung <TextGroup><PlainText>ein d</PlainText></TextGroup>ifferenziertes Vorgehen mit Ber&#252;cksichtigung der individuellen und krankheitstypischen Besonderheiten und des Einflusses durch die Tumortherapie, Nebenwirkungen, Begleiterkrankungen und Kontextfaktoren (s. <TextGroup><PlainText>Abbildung 1 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Bisherige Beobachtungen zur &#196;tiologie und Pathogenese gehen aus Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> hervor (ausf&#252;hrlichere Darstellungen bei Heim &#38; Weis  <TextLink reference="7"></TextLink>, Horneber et al.  <TextLink reference="12"></TextLink>, Saligan &#38; Kim <TextLink reference="23"></TextLink> und Bower  <TextLink reference="2"></TextLink>).</Pgraph><Pgraph>Das klinische Bild der tumorassoziierten Fatigue wird sowohl durch das subjektive Empfinden wie durch zahlreiche Faktoren mitbestimmt, die in der Routinediagnostik zu pr&#252;fen und in der Therapie zu ber&#252;cksichtigen sind<TextGroup><PlainText> (s. Abbildung 1 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><SubHeadline>3.1 Besonderheiten der Fatigue bei soliden Tumoren</SubHeadline><Pgraph>Systematische Untersuchungen mit unterschiedlichen Erhebungsverfahren zur tumorassoziierten Fatigue liegen nur zu wenigen Krankheitsentit&#228;ten vor, so z.B. zu Mamma- und Prostatakarzinomen. Die unterschiedliche Art und Dauer der Therapieverfahren, z.B. Operation, Chemo<TextGroup><PlainText>-,</PlainText></TextGroup> Strahlen-, Hormon-, Antik&#246;rpertherapie sowie die immunonkologischen Therapieverfahren, erschweren eine vergleichende Beurteilung. Hinzu kommen die Unterschiede des jeweiligen Tumorstadiums und der Altersh&#228;ufigkeiten der Erkrankungen. Die Beobachtung, dass die Auspr&#228;gung und H&#228;ufigkeit der Fatigue zum Zeitpunkt des Therapieendes am h&#246;chsten ist und &#252;ber Monate danach zur&#252;ckgehen kann, wird in vielen Studien best&#228;tigt <TextLink reference="13"></TextLink>. Zu ber&#252;cksichtigen ist weiter, dass sich durch &#252;ber Monate bis Jahre andauernde, adjuvante Therapiema&#223;nahmen wie z.B. endokrine Therapien beim Mamma- und Prostatakarzinom oder Zytokine und Kinaseinhibitoren wie z.B. beim Malignen Melanom die Regeneration erheblich erschweren  kann <TextLink reference="13"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>3.2 Besonderheiten der Fatigue bei malignen Systemerkrankungen</SubHeadline><Pgraph>Die Schwankungsbreite der erkrankungs- und therapiebedingten Auswirkungen hinsichtlich der tumorassoziierten Fatigue ist sehr gro&#223;. So k&#246;nnen bei niedrig malignen Lymphomen wie der chronisch lymphatischen Leuk&#228;mie ohne Therapieindikation oder bei der chronischen myeloischen Leuk&#228;mie unter Therapie mit Tyrosinkinaseinhibitoren keine oder sehr geringe Einschr&#228;nkungen der berufsbedingten Belastbarkeit, Lebensqualit&#228;t oder durch Fatigue vorliegen. Dagegen kann Chemotherapie, insbesondere die Hochdosischemotherapie mit konsekutiver Transplantation von Knochenmark oder h&#228;matopoetischen Stammzellen zu erheblichen und langanhaltenden Nebenwirkungen und Therapiefolgen f&#252;hren <TextLink reference="6"></TextLink>. H&#228;ufigste belastende Symptome sind akut Nausea, Emesis, Mukositis, mittel- und langfristig Polyneuropathie und Myopathie, die als Einflussfaktoren auf die tumorassoziierte Fatigue wirksam sind. </Pgraph><Pgraph>Nach fremd-allogenen Transplantationsverfahren sind bei kompletter Remission der Grunderkrankung die Langzeitfolgen unter anderem durch die chronische GvHD (&#61; Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion) mit Auswirkungen auf alle Organsysteme f&#252;r eine sozialmedizinische Beurteilung relevant <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="19"></TextLink>, <TextLink reference="26"></TextLink>. Die H&#228;ufigkeit der Fatigue wird von den genannten Autoren mit 9&#8211;36&#37; angegeben. Es finden sich jedoch auch Angaben bis &#252;ber 45&#37; in einer Analyse 5 Jahre nach Transplantation <TextLink reference="10"></TextLink>. Eine Untersuchung zum direkten Zusammenhang der akuten oder chronischen GvHD mit Fatigue-Symptomen liegen bisher keine Daten vor.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 Diagnostik der tumorassoziierten Fatigue">
      <MainHeadline>4 Diagnostik der tumorassoziierten Fatigue</MainHeadline><Pgraph>Zur Diagnose einer tumorassoziierten Fatigue und zur Beurteilung des Grades der Auspr&#228;gung ist dem klinischen Bild entsprechend ein mehrdimensionales Vorgehen erforderlich: die Fatigue-bezogene Anamnese, die Erfassung mit Unterst&#252;tzung durch validierte Fragebogen sowie die somatische Diagnostik (s. Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> und Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>) <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>4.1 Anamnese</SubHeadline><Pgraph>Neben der orientierenden Erfassung, z.B. durch den o.g. Kriterienkatalog, spielt das diagnostische Gespr&#228;ch, in dem Beschwerdebild, Auspr&#228;gung, Dauer und bisheriger Verlauf festgehalten werden, eine zentrale Rolle in der Diagnostik der tumorassoziierten Fatigue <TextLink reference="7"></TextLink>. Zur systematischen Erhebung liegt hierzu ein Anamneseleitfaden vor, der sowohl die objektivierbaren Daten zur Erkrankung aufnimmt als auch das subjektiv geschilderte Beschwerdebild <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>. Aus gleicher Quelle stammt als Handout ein &#8222;Fatigue-Tagebuch&#8220; f&#252;r Patienten, vergleichbar mit Schmerztageb&#252;chern. Durch diesen Patientenfragebogen wie auch in nachfolgend genannten wird auch der subjektiv empfundene Schweregrad der Fatigue erfasst. Erg&#228;nzend kann ein &#8222;Fatigue-Thermometer&#8220; eingesetzt werden, das mit einer visuellen Analogskala arbeitet.  </Pgraph><Pgraph>Zur standardisierten Diagnostik liegen mehrere validierte Frageb&#246;gen vor: BFI &#8211; Brief Fatigue Inventory, MFI &#8211; Multidimensional Fatigue Inventory, FAQ &#8211; Fatigue Assessment Questionnaire, EORTC QLQ-FA13 &#8211; European Organisation for Research and Treatment of Cancer Quality of Life Questionnaire FA13 &#8211; u.a. In ihrer &#220;bersicht im Kapitel &#8222;Psychodiagnostik und neuropsychologische Diagnostik&#8220; vergleichen die Autorinnen I. Fischer und <TextGroup><PlainText>S. Kuhnt</PlainText></TextGroup> die verschiedenen Verfahren <TextLink reference="4"></TextLink>. Bisher besteht jedoch noch kein Konsens &#252;ber das am besten geeignete und in breiter Anwendung leicht durchf&#252;hrbare Assessment. Wegen der differenten Schwellenwerte sind aktualisierte Verfahren entwickelt worden. Seit 2012 steht z.B. der EORTC QLQ-FA13 Fragebogen der European Organisation for Research and Treatment of Cancer zur Verf&#252;gung. Dieser Test liegt in aktualisierter Form als EORTC QLQ-FA12 vor <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="20"></TextLink>, <TextLink reference="29"></TextLink>, <TextLink reference="30"></TextLink>. Erfasst werden damit die Items k&#246;rperliche, emotionale und kognitive Fatigue. </Pgraph><Pgraph>Zur Abgrenzung der tumorassoziierten Fatigue von einer depressiven Erkrankung ist immer eine differentialdiagnostische Abkl&#228;rung erforderlich, da die tumorassoziierte Fatigue sowohl Ausdruck einer (vorbestehenden) Depression sein als auch depressive St&#246;rungen nach sich ziehen kann <TextLink reference="12"></TextLink>. Als Screening wurde von den Autoren ein 2-Fragen-Test zur Anamnese einer depressiven Erkrankung vorgeschlagen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">&#8222;F&#252;hlten Sie sich im letzten Monat h&#228;ufig niedergeschlagen, traurig, bedr&#252;ckt oder hoffnungslos&#63;&#8220;</ListItem><ListItem level="1">&#8222;Hatten Sie im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die Sie sonst gerne tun&#63;&#8220;</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Werden beide Fragen mit ja beantwortet, ist eine weitergehende Abkl&#228;rung einer depressiven Erkrankung erforderlich.</Pgraph><SubHeadline>4.2 Somatische Diagnostik bei Fatigue</SubHeadline><Pgraph>Aufgrund der Komplexit&#228;t der Pathogenese sowie der Faktoren, welche die tumorassoziierte Fatigue mit beeinflussen, ist zur Beurteilung deren Relevanz und zur Differentialdiagnostik eine somatische Diagnostik erforderlich.</Pgraph><Pgraph>Die in Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> genannten Symptome wie Schmerzen, An&#228;mie&#47;Hypox&#228;mie, Schlaf- und Ern&#228;hrungsst&#246;rungen, die Aktivit&#228;tsparameter sowie die Begleiterkrankungen und sonstigen Funktionsst&#246;rungen sind zu erfassen und auf ihre Therapierbarkeit zu &#252;berpr&#252;fen. </Pgraph><Pgraph>Basis ist eine internistische und neurologische Untersuchung, erg&#228;nzt durch Labordiagnostik (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table"/>) und Funktionsuntersuchungen.</Pgraph><Pgraph>Labor- und Funktionsdiagnostik sollten dem klinischen Erscheinungsbild angepasst sein. Die Minimaldiagnostik muss ein Blutbild, eine Serum-Chemie und eine TSH-Bestimmung umfassen.</Pgraph><Pgraph>Zur weiteren Differentialdiagnostik sowie zur Beurteilung der Belastungseinschr&#228;nkungen mit Auswirkung auf Fatigue-Symptome sind erg&#228;nzende Funktionspr&#252;fungen geeignet. Etablierte Verfahren sind in Tabelle 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="table"/> gelistet.  </Pgraph><Pgraph>In der Beschreibung der Nebenwirkungen von Zytostatika, Hormontherapien, Antik&#246;rpern, Zytokinen, Kinaseinhibitoren, Immuntherapeutika und Signaltransduktionshemmern werden als h&#228;ufige Symptome Fatigue, M&#252;digkeit, Ersch&#246;pfung, Leistungsminderung und Asthenie angef&#252;hrt. Vor allem bei Dauertherapien sind daher die unerw&#252;nschten Arzneimittelwirkungen mit zu ber&#252;cksichtigen <TextLink reference="1"></TextLink>, <TextLink reference="9"></TextLink>, <TextLink reference="21"></TextLink>, <TextLink reference="25"></TextLink>, <TextLink reference="31"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="5 Typischer Verlauf">
      <MainHeadline>5 Typischer Verlauf</MainHeadline><Pgraph>Auspr&#228;gung, Dauer und Verlauf der Tumor-assoziierten Fatigue sind abh&#228;ngig von der Art der Tumorerkrankung und Therapie, weiter auch von Begleiterkrankungen und Kontextfaktoren, wie z.B. dem sozialen und beruflichen Umfeld.</Pgraph><Pgraph>Wie die L&#228;ngsschnittstudie von S. Singer beispielhaft gezeigt hat <TextLink reference="24"></TextLink>, liegt die Pr&#228;valenz der tumorassoziierten Fatigue am h&#246;chsten bei Therapieende, z.B. einer Chemo- oder Strahlentherapie. V.a. unter Strahlentherapie berichten viele Patienten &#252;ber eine stark zunehmende M&#252;digkeit und Ersch&#246;pfung ab der zweiten H&#228;lfte bis zum letzten Viertel der Therapiedauer. </Pgraph><Pgraph>Die Intensit&#228;t der Nebenwirkungen und Fatigue unter Chemotherapie wird, sowohl was den Zeitpunkt als auch die maximale Auspr&#228;gung betrifft, auch bei identischen Therapieregimen sehr viel weniger &#252;bereinstimmend berichtet. Oft sind die Symptome wie vermehrte M&#252;digkeit und Abgeschlagenheit w&#228;hrend eines und in der Woche nach einem Chemotherapiezyklus ausgepr&#228;gt und klingen danach wieder ab. Bei endokrinen Dauertherapien wie z.B. bei Mamma- oder Prostata-Karzinomen, bei Zytokintherapien bei Melanomen oder Erhaltungstherapien bei malignen Systemerkrankungen k&#246;nnen die Fatigue-assoziierten Beschwerden f&#252;r die Dauer der Therapie anhalten. Deutliche individuelle Unterschiede der Vertr&#228;glichkeit wie auch der Fatigue werden darunter beobachtet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="6 Sozialmedizinische Beurteilung">
      <MainHeadline>6 Sozialmedizinische Beurteilung</MainHeadline><SubHeadline>6.1 Leistungsf&#228;higkeit</SubHeadline><Pgraph>Vor Beurteilung der Leistungseinschr&#228;nkung aufgrund einer tumorassoziierten Fatigue ist zu pr&#252;fen, welche direkten aktuellen Folgen der Tumorerkrankung und Therapie vorliegen oder anhalten. </Pgraph><Pgraph>Die z.T. eingreifenden und belastenden Therapiefolgen der jeweiligen Erkrankung sind zu ber&#252;cksichtigen und eine ausreichende Erholungszeit abzuwarten. Die Erkran<TextGroup><PlainText>k</PlainText></TextGroup>ungsfolgen wie die therapieassoziierte An&#228;mie, Schmerzsymptome, metabolische und neurologische St&#246;rungen etc., die ihrerseits Fatiguesymptome verst&#228;rken k&#246;nnen, sollten (weitgehend) aufgehoben sein (Faustre<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>el: Dauer der Therapie &#61; Dauer der Rekonvaleszenz<TextGroup><PlainText>) </PlainText></TextGroup><TextLink reference="14"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Bestehen Fatigue-typische Einschr&#228;nkungen jedoch &#252;ber die Rekonvaleszenz nach Therapieende einer Tumorerkrankung in kompletter Remission hinaus (Zeitraum von ca. 6 Monaten), ohne dass sich eine Abnahme der Intensit&#228;t erkennen l&#228;sst, ist von einem chronischen tumorassoziierten Fatigue-Syndrom auszugehen. Eine (diffe<TextGroup><PlainText>rential-)</PlainText></TextGroup> diagnostische Kl&#228;rung bzw. Re-Evaluation und die Einleitung ad&#228;quater Therapiema&#223;nahmen sind dann erforderlich. </Pgraph><Pgraph>Zur Einsch&#228;tzung der tumorassoziierten Fatigue und des langfristigen Verlaufs wird in den NCCN Guidelines (NCCN Guidelines Version 2.2022 Cancer-Related Fatigue, <TextGroup><PlainText>MS 4&#8211;6</PlainText></TextGroup>) nach dem &#8222;<Mark2>general schema of the fatigue algorithm</Mark2>&#8220; ein Vorgehen in 4 Phasen definiert: Screening, prim&#228;re Evaluation, Intervention, Re-evaluation <TextLink reference="17"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Das <Mark2>erste Screening</Mark2> und Assessment soll routinem&#228;&#223;ig nach Abschluss der Prim&#228;rbehandlung erfolgen. Wie unter 4.1 benannt, liegen daf&#252;r mehrere Assessment-Instrumente vor. Am Beispiel des Brief Fatigue Inventory (BFI) wurde im Algorithmus (s.u.) eine Einteilung in Schweregrade vorgenommen, durch welche die folgenden Phasen bestimmt werden.</Pgraph><Pgraph>Bei geringer Auspr&#228;gung (BFI Grad 1&#8211;3) liegt keine oder nur eine leichte Fatiguesymptomatik vor. Eine berufliche T&#228;tigkeit kann in der Regel ohne zeitliche Einschr&#228;nkung ausge&#252;bt werden.</Pgraph><Pgraph>Liegen die Screeningergebnisse bei Grad 4&#8211;6 (mittelgradige) oder Grad 7&#8211;10 (hochgradige Auspr&#228;gung), erfordert dies (Phase 2) eine <Mark2>prim&#228;re Evaluation</Mark2>; einzubeziehen sind hierf&#252;r die diagnostischen Ma&#223;nahmen wie in Abschnitt 4 aufgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Je nach Ergebnis des Screenings sollten bei mittelgradiger Auspr&#228;gung neben der Erfassung der somatischen, kognitiven und psychischen Beeintr&#228;chtigungen auch die individuellen Anforderungen der beruflichen Belastungen in die Beurteilung der Leistungsf&#228;higkeit einbezogen werden. Eine Teilleistungsf&#228;higkeit mit zeitlicher Begrenzung (3&#8211;6 Stunden) f&#252;r k&#246;rperlich leichte T&#228;tigkeiten und kognitiv weniger anspruchsvolle T&#228;tigkeiten ist voraussichtlich m&#246;glich; noch residuelle Fatigue-Symptome stellen keine Kontraindikation dar.</Pgraph><Pgraph>Nicht geeignet sind jedoch hohe und sicherheitsrelevante Arbeitsanforderungen wie z.B. bei Berufskraftfahrern, Lokf&#252;hrern, Piloten, komplizierten Maschinenbedienungen etc.</Pgraph><Pgraph>Bei schwerer Auspr&#228;gung (Grad 7&#8211;10) ist von einer Beeintr&#228;chtigung auszugehen, bei welcher jede berufliche Leistungsf&#228;higkeit aufgehoben ist. </Pgraph><Pgraph>Die Befunde der prim&#228;ren Evaluation und der dadurch festgestellten Einschr&#228;nkungen sind ma&#223;geblich f&#252;r die Einleitung geeigneter <Mark2>therapeutischer Interventionen</Mark2> (Phase 3). </Pgraph><Pgraph>Diese verfolgen das Ziel, die mittel- und h&#246;hergradigen Fatigue-bedingten Einschr&#228;nkungen abzubauen bzw. zu minimieren. Um dies zu erreichen, sollen alle therapeutischen M&#246;glichkeiten ausgesch&#246;pft werden. An erster Stelle stehen hierf&#252;r ambulante oder station&#228;re Rehabilitationsma&#223;nahmen, die nach initialer Diagnostik, z.B. Belastungspr&#252;fungen (somatisch, kognitiv, psychometrisch) die Betroffenen geeigneten Therapieverfahren zuf&#252;hren, welche idealerweise nicht nur auf die wenige Wochen dauernde Rehama&#223;nahme beschr&#228;nkt sind, sondern ambulant fortgef&#252;hrt werden (Rehasport, Ergotherapie, ggf. indikationsbezogen gezielte Therapieverfahren). Die Aufnahme der Berufst&#228;tigkeit sollte zumindest bei noch bestehenden Einschr&#228;nkungen &#252;ber eine stufenweise Wiedereingliederung  erfolgen. </Pgraph><Pgraph>Da T&#228;tigkeiten mit Wechsel- und Nachtschicht h&#246;here Anforderungen sowohl an somatische als auch an kognitive F&#228;higkeiten stellen, sollten diese zumindest bei mittelgradiger Fatigue nicht ausge&#252;bt werden &#8211; auch um einer Verst&#228;rkung der Fatigue-bedingten Einschr&#228;nkungen vorzubeugen. </Pgraph><Pgraph>Die, evtl. erneute, <Mark2>Re-Evaluation</Mark2> (Phase 4) sollte in einem zeitlichen Abstand von etwa 6 bis 12 Monaten nach der Rehama&#223;nahme erfolgen, die Leistungseinsch&#228;tzung erfolgt wie oben angegeben. </Pgraph><Pgraph>Bei erfolgreicher R&#252;ckkehr ins Erwerbsleben sind auch weitere Verlaufskontrollen mit einfach durchf&#252;hrbaren Assessmentinstrumenten sinnvoll, z.B. dem BFI i. R. der Tumornachsorge, um relevante &#196;nderungen der Belastbarkeit zeitnah zu erfassen und ggf. erneute Therapiema&#223;nahmen einzuleiten.</Pgraph><Pgraph>In den Leitlinien des NCCN wird die  die wiederholte Diagnostik zur tumorassoziierten Fatigue im Rahmen der Verlaufsuntersuchungen ebenfalls empfohlen.</Pgraph><SubHeadline>6.2 Erwerbst&#228;tigkeit</SubHeadline><Pgraph>&#220;ber 50&#37; der Patienten, deren Tumorerkrankung sich in kompletter Remission befindet, k&#246;nnen eine berufliche T&#228;tigkeit wiederaufnehmen; noch bestehende, gering ausgepr&#228;gte Fatiguesymptome alleine begr&#252;nden in der Regel keine Erwerbsunf&#228;higkeit. Die Beurteilung der langfristigen Folgen der jeweiligen malignen Erkrankung ist wesentlicher Teil der Begutachtung, die bei anhaltenden Einschr&#228;nkungen nach therapeutischer Intervention reevaluiert werden muss. (s. 6.1)</Pgraph><Pgraph>Ein gro&#223;er Teil der wieder ins Berufsleben eingestiegenen Patienten erlebt jedoch aufgrund des Fatiguesyndroms ein nicht-Erreichen der vollen Belastbarkeit wie vor Beginn der Erkrankung, so dass bei mittelgradiger Fatigue eine zeitlich limitierte Einstufung (3&#8211;6 Stunden) berechtigt ist, um einer &#220;berforderung und nachfolgender Unterbrechung der T&#228;tigkeit durch Erwerbsunf&#228;higkeit vorzubeugen. Betroffene Patienten sollten zur R&#252;ckkehr in die Berufst&#228;tigkeit motiviert werden. Durch eine Berentung k&#246;nnte die Inaktivit&#228;t eher gef&#246;rdert werden und Fatiguesymptome verst&#228;rken. Die Teilhabe am Berufsleben und die Sozialkontakte k&#246;nnen sich dagegen g&#252;nstig auswirken, auch hinsichtlich einer Verbesserung der Lebensqualit&#228;t.   </Pgraph><Pgraph>Da T&#228;tigkeiten mit Wechsel- und Nachtschicht h&#246;here Anforderungen sowohl an somatische als auch an kognitive F&#228;higkeiten stellen, sollten diese zumindest bei mittelgradiger Fatigue nicht ausge&#252;bt werden &#8211; auch um einer Verst&#228;rkung der Fatigue-bedingten Einschr&#228;nkungen vorzubeugen.   </Pgraph><Pgraph>Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/> stellt einen Algorithmus zum praktischen Vorgehen in der sozialmedizinischen Begutachtung bei tumorassoziierter Fatigue vor.</Pgraph><SubHeadline>6.3 Schwerbehinderung</SubHeadline><Pgraph>Eine komplette Remission oder eine zumindest sehr gute und anhaltende partielle Remission vorausgesetzt (z.B. bei malignen Lymphomen oder Multiplem Myelom), k&#246;nnen persistierende tumorassoziierte chronische Fatiguesymptome eine Schwerbehinderung mitbegr&#252;nden, wenn differentialdiagnostisch andere Ursachen ausgeschlossen wurden. Dies kann z.B. dann der Fall sein, wenn eine anhaltende bzw. bei Belastung rasch eintretende muskuloskelettale Schw&#228;che, aber auch eine fehlende Ausdauer in der Konzentration oder eine geringe Resilienz in Stresssituationen vorliegt. Zur Einstufung des Ausma&#223;es k&#246;nnen die gleichen Assessment-Instrumente herangezogen werden wie unter 6.1 angegeben. Neben der Ber&#252;cksichtigung der Folgen der Tumorerkrankung ist die geringgradige Fatigue bei einem guten Performancestatus (ECOG 0) mit einem GdB (Grad der Behinderung) bis 20 einzustufen, bei mittelgradiger Auspr&#228;gung (BFI Grad 4&#8211;6) mit kontinuierlichem Therapiebedarf und einem verminderten Performancestatus (ECOG 1) bis 50. Die schwere Auspr&#228;gung (BFI Grad 7&#8211;10) und ECOG-Status ab 2 bedeuten eine hochgradige Schwerbehinderung mit einem GdB von mindestens 80 <TextLink reference="18"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>In der Begutachtung der Einstufung von Behinderungen und Teilhabebeeintr&#228;chtigungen ist  nach den Grunds&#228;tzen der Versorgungsmedizin-Verordnung (Vers.Med.V.) zu verfahren <TextLink reference="27"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>6.4 Pflegebed&#252;rftigkeit</SubHeadline><Pgraph>Die tumorassoziierte Fatigue wird trotz aller dadurch bedingten Einschr&#228;nkungen allein in der Regel keinen Grund f&#252;r eine Pflegebed&#252;rftigkeit darstellen. </Pgraph><Pgraph>In einer palliativen Situation kann die Fatigue wie andere Komorbidit&#228;ten und abh&#228;ngig von der Tumorerkrankung und den Therapiefolgen selbst die Pflegebed&#252;rftigkeit erh&#246;hen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="7 Kritische Bewertung">
      <MainHeadline>7 Kritische Bewertung</MainHeadline><Pgraph>Die Notwendigkeit, Fatigue-Symptome in die sozialmedizinische Begutachtung der Patienten mit malignen Erkrankungen einzubeziehen, ergibt sich sowohl aus der hohen Pr&#228;valenz (s. Abschnitt 1) als auch wegen der erheblichen Auswirkungen auf die Reintegration in die soziale und berufliche Existenz (&#8222;Teilhabe&#8220;).</Pgraph><Pgraph>Voraussetzung f&#252;r die &#220;berwindung der krankheits- und therapiebedingten Barrieren ist daher neben den &#8222;klassischen&#8220; Kriterien die Erfassung der tumorassoziierten Fatigue sowie deren Ursachen und Einflussfaktoren analog der Algorithmen (s. Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/> und Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). Diese stellen die Basis f&#252;r ein (m&#246;glichst fr&#252;hzeitig) einsetzendes, gezieltes Therapiemanagement dar. Probleme f&#252;r die Beurteilung ergeben sich aus dem hohen Grad der Subjektivit&#228;t in der Wahrnehmung der Fatigue und der unterschiedlichen Standards der Assessment-Instrumente. </Pgraph><Pgraph>Da sich die Auspr&#228;gung der Fatigue-Symptome im Verlauf (Wochen &#8211; Jahre) ver&#228;ndern kann, sind analog der zitierten NCCN-Guidelines wiederholte Begutachtungen zu empfehlen, wenn keine ausreichende, bzw. nur eine eingeschr&#228;nkte Belastbarkeit f&#252;r eine T&#228;tigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt aufgrund der Fatigue- und erkrankungsbedingten Einschr&#228;nkungen gegeben ist.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><Pgraph>Aufgrund zahlreicher Neuzulassung von Medikamenten in der H&#228;matologie und Onkologie ist zu speziellen Neben- und Wechselwirkungen mit m&#246;glichem Einfluss auf Fatigue-Symptome ggf. die jeweils g&#252;ltige Fachinformation des Fachinfo-Service der Roten Liste<Superscript>&#174;</Superscript> Service GmbH zu ber&#252;cksichtigen (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.fachinfo.de&#47;">https:&#47;&#47;www.fachinfo.de&#47;</Hyperlink>).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Interessenkonflikte">
      <MainHeadline>Interessenkonflikte</MainHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Berger DP</RefAuthor>
        <RefTitle>Targeted Therapies</RefTitle>
        <RefYear>2017</RefYear>
        <RefBookTitle>Das Rote Buch. H&#228;matologie und internistische Onkologie</RefBookTitle>
        <RefPage>259-307</RefPage>
        <RefTotal>Berger DP. Targeted Therapies. In: Berger DP, Mertelsmann R, Hrsg. Das Rote Buch. H&#228;matologie und internistische Onkologie. 6. &#252;berarbeitete und erweiterte Aufl. Landsberg am Lech: ecomed MEDIZIN; 2017. S. 259-307.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Bower JE</RefAuthor>
        <RefTitle>Cancer-related fatigue: links with inflammation in cancer patients and survivors</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>Brain Behav Immun</RefJournal>
        <RefPage>863-71</RefPage>
        <RefTotal>Bower JE. Cancer-related fatigue: links with inflammation in cancer patients and survivors. Brain Behav Immun. 2007 Oct;21(7):863-71. DOI: 10.1016&#47;j.bbi.2007.03.013</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1016&#47;j.bbi.2007.03.013</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Fischer I</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kuhnt S</RefAuthor>
        <RefTitle>Psychodiagnostik und neuropsychologische Diagnostik</RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen</RefBookTitle>
        <RefPage>110-19</RefPage>
        <RefTotal>Fischer I, Kuhnt S. Psychodiagnostik und neuropsychologische Diagnostik. In: Heim ME, Weis J, Hrsg. Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen. Stuttgart: Schattauer; 2015. S. 110-19.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Fischer I</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kuhnt S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Heim EM</RefAuthor>
        <RefTitle>Grundlagen der Diagnostik und Erfassung</RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen</RefBookTitle>
        <RefPage>93-8</RefPage>
        <RefTotal>Fischer I, Kuhnt S, Heim EM. Grundlagen der Diagnostik und Erfassung. In: Heim ME, Weis J, Hrsg. Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen. Stuttgart: Schattauer; 2015. S. 93-8.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Halbsguth T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mumm A</RefAuthor>
        <RefTitle>Tumorassoziierte Fatigue bei Erwachsenen mit h&#228;matologischen Systemerkrankungen</RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen</RefBookTitle>
        <RefPage>35-47</RefPage>
        <RefTotal>Halbsguth T, Mumm A. Tumorassoziierte Fatigue bei Erwachsenen mit h&#228;matologischen Systemerkrankungen. In: Heim ME, Weis J, Hrsg. Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen. Stuttgart: Schattauer; 2015. S. 35-47</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="7">
        <RefAuthor>Heim ME</RefAuthor>
        <RefAuthor>Weis J</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Heim ME, Weis J. Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen. Stuttgart: Schattauer; 2015.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="8">
        <RefAuthor>Heim ME</RefAuthor>
        <RefAuthor>Weis J</RefAuthor>
        <RefTitle>Somatische und psychosoziale Einflussfaktoren: experimentelle, pr&#228;klinische u. klinische Forschungsdaten</RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen</RefBookTitle>
        <RefPage>51-68</RefPage>
        <RefTotal>Heim ME, Weis J. Somatische und psychosoziale Einflussfaktoren: experimentelle, pr&#228;klinische u. klinische Forschungsdaten. In: Heim ME, Weis J, Hrsg. Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen. Stuttgart: Schattauer; 2015. S. 51-68.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="9">
        <RefAuthor>Hen&#223; H</RefAuthor>
        <RefTitle>Charakterisierung klinisch eingesetzter Hormontherapien</RefTitle>
        <RefYear>2017</RefYear>
        <RefBookTitle>Das Rote Buch. H&#228;matologie und internistische Onkologie</RefBookTitle>
        <RefPage>210-226</RefPage>
        <RefTotal>Hen&#223; H. Charakterisierung klinisch eingesetzter Hormontherapien. In: Berger DP, Mertelsmann R, Hrsg. Das Rote Buch. H&#228;matologie und internistische Onkologie. 6. &#252;berarbeitete und erweiterte Auflage. Landsberg am Lech: ecomed MEDIZIN; 2017. S. 210-226.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="10">
        <RefAuthor>Hilgendorf I</RefAuthor>
        <RefAuthor>Greinix H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Halter JP</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lawitschka A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bertz H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wolff D</RefAuthor>
        <RefTitle>Long-Term Follow-up After Allogeneic Stem Cell Transplantation</RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefJournal>Dtsch &#196;rztebl Int</RefJournal>
        <RefPage>51-8</RefPage>
        <RefTotal>Hilgendorf I, Greinix H, Halter JP, Lawitschka A, Bertz H, Wolff D. Long-Term Follow-up After Allogeneic Stem Cell Transplantation. Dtsch &#196;rztebl Int. 2015;112:51-8. 
DOI: 10.3238&#47;arztebl.2015.0051</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3238&#47;arztebl.2015.0051</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="11">
        <RefAuthor>Hinz A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Weis J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Br&#228;hler E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mehnert A</RefAuthor>
        <RefTitle>Fatigue in the general population: German normative values of the EORTC QLQ-FA12</RefTitle>
        <RefYear>2018</RefYear>
        <RefJournal>Qual Life Res</RefJournal>
        <RefPage>2681-9</RefPage>
        <RefTotal>Hinz A, Weis J, Br&#228;hler E, Mehnert A. Fatigue in the general population: German normative values of the EORTC QLQ-FA12. Qual Life Res. 2018 Oct;27(10):2681-9. DOI: 10.1007&#47;s11136-018-1918-0</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1007&#47;s11136-018-1918-0</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="12">
        <RefAuthor>Horneber M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fischer I</RefAuthor>
        <RefAuthor>Dimeo F</RefAuthor>
        <RefAuthor>R&#252;ffer JU</RefAuthor>
        <RefAuthor>Weis J</RefAuthor>
        <RefTitle>Tumor-assoziierte Fatigue: Epidemiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapie</RefTitle>
        <RefYear>2014</RefYear>
        <RefJournal>Deutsches &#196;rzteblatt CME Kompakt</RefJournal>
        <RefPage>1-16</RefPage>
        <RefTotal>Horneber M, Fischer I, Dimeo F, R&#252;ffer JU, Weis J. Tumor-assoziierte Fatigue: Epidemiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapie. Deutsches &#196;rzteblatt CME Kompakt. 2014;111(1):1-16.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="13">
        <RefAuthor>Horneber M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fischer I</RefAuthor>
        <RefAuthor>Feyer P</RefAuthor>
        <RefTitle>Tumorassoziierte Fatigue bei soliden Tumoren</RefTitle>
        <RefYear>2015</RefYear>
        <RefBookTitle>Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen</RefBookTitle>
        <RefPage>23-32</RefPage>
        <RefTotal>Horneber M, Fischer I, Feyer P. Tumorassoziierte Fatigue bei soliden Tumoren. In: Heim ME, Weis J, Hrsg. Fatigue bei Krebserkrankungen. Erkennen &#8211; Behandeln &#8211; Vorbeugen. Stuttgart: Schattauer; 2015. S. 23-32.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="14">
        <RefAuthor>K&#246;nig V</RefAuthor>
        <RefTitle>Onkologische Erkrankungen. 10.8 Sozialmedizinische Beurteilung</RefTitle>
        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefBookTitle>Sozialmedizinische Begutachtung f&#252;r die gesetzliche Rentenversicherung</RefBookTitle>
        <RefPage>255-7</RefPage>
        <RefTotal>K&#246;nig V. Onkologische Erkrankungen. 10.8 Sozialmedizinische Beurteilung. In: Deutsche Rentenversicherung, Hrsg. Sozialmedizinische Begutachtung f&#252;r die gesetzliche Rentenversicherung. 7. Aufl. Berlin, Heidelberg: Springer; 2011. S. 255-7.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Di Meglio A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Havas J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Soldato D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Presti D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Martin E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pistilli B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Menvielle G</RefAuthor>
        <RefAuthor>Dumas A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Charles C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Everhard S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Martin A</RefAuthor>
        <RefTitle>Coutant C, Tarpin C, Vanlemmens L, Levy C, Rigal O, Delaloge S, Lin NU, Ganz PA, Partridge AH, Andr&#233; F, Michiels S, Vaz-Luis I . Development and Validation of a Predictive Model of Severe Fatigue After Breast Cancer Diagnosis: Toward a Personalized Framework in Survivorship Care</RefTitle>
        <RefYear>2022</RefYear>
        <RefJournal>J Clin Oncol</RefJournal>
        <RefPage>1111-23</RefPage>
        <RefTotal>Di Meglio A, Havas J, Soldato D, Presti D, Martin E, Pistilli B, Menvielle G, Dumas A, Charles C, Everhard S, Martin A. Coutant C, Tarpin C, Vanlemmens L, Levy C, Rigal O, Delaloge S, Lin NU, Ganz PA, Partridge AH, Andr&#233; F, Michiels S, Vaz-Luis I . Development and Validation of a Predictive Model of Severe Fatigue After Breast Cancer Diagnosis: Toward a Personalized Framework in Survivorship Care. J Clin Oncol. 2022 Jan 21;40(10):1111-23. DOI: 10.1200&#47;JCO.21.01252</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1200&#47;JCO.21.01252</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="15">
        <RefAuthor>Kuhnt S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ernst J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Singer S</RefAuthor>
        <RefAuthor>R&#252;ffer JU</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kortmann RD</RefAuthor>
        <RefAuthor>Stolzenburg JU</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schwarz R</RefAuthor>
        <RefTitle>Fatigue in cancer survivors--prevalence and correlates</RefTitle>
        <RefYear>2009</RefYear>
        <RefJournal>Onkologie</RefJournal>
        <RefPage>312-7</RefPage>
        <RefTotal>Kuhnt S, Ernst J, Singer S, R&#252;ffer JU, Kortmann RD, Stolzenburg JU, Schwarz R. Fatigue in cancer survivors--prevalence and correlates. Onkologie. 2009 Jun;32(6):312-7. 
DOI: 10.1159&#47;000215943</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1159&#47;000215943</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="16">
        <RefAuthor>Mortimer JE</RefAuthor>
        <RefAuthor>Barsevick AM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bennett CL</RefAuthor>
        <RefAuthor>Berger AM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Cleeland C</RefAuthor>
        <RefAuthor>DeVader SR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Escalante C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Gilreath J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hurria A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mendoza TR</RefAuthor>
        <RefAuthor>Rugo HS</RefAuthor>
        <RefTitle>Studying cancer-related fatigue: report of the NCCN scientific research committee</RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefJournal>J Natl Compr Canc Netw</RefJournal>
        <RefPage>1331-9</RefPage>
        <RefTotal>Mortimer JE, Barsevick AM, Bennett CL, Berger AM, Cleeland C, DeVader SR, Escalante C, Gilreath J, Hurria A, Mendoza TR, Rugo HS. Studying cancer-related fatigue: report of the NCCN scientific research committee. J Natl Compr Canc Netw. 2010 Dec;8(12):1331-9. DOI: 10.6004&#47;jnccn.2010.0101</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.6004&#47;jnccn.2010.0101</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="17">
        <RefAuthor>National Comprehensive Cancer Network</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2022</RefYear>
        <RefBookTitle>NCCN Clinical Practice Guidelines in Oncology: Cancer-Related Fatigue</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>National Comprehensive Cancer Network. NCCN Clinical Practice Guidelines in Oncology: Cancer-Related Fatigue. Version 2.2022. Fort Washington, Pa: National Comprehensive Cancer Network; 2022.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="18">
        <RefAuthor>Oken MM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Creech RH</RefAuthor>
        <RefAuthor>Tormey DC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Horton J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Davis TE</RefAuthor>
        <RefAuthor>McFadden ET</RefAuthor>
        <RefAuthor>Carbone PP</RefAuthor>
        <RefTitle>Toxicity and response criteria of the Eastern Cooperative Oncology Group</RefTitle>
        <RefYear>1982</RefYear>
        <RefJournal>Am J Clin Oncol</RefJournal>
        <RefPage>649-55</RefPage>
        <RefTotal>Oken MM, Creech RH, Tormey DC, Horton J, Davis TE, McFadden ET, Carbone PP. Toxicity and response criteria of the Eastern Cooperative Oncology Group. Am J Clin Oncol. 1982 Dec;5(6):649-55.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="19">
        <RefAuthor>Ozawa S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Nakaseko C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Nishimura M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Maruta A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Cho R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ohwada C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sakamaki H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sao H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mori S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Okamoto S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Miyamura K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kato S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kawase T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Morishima Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kodera Y</RefAuthor>
        <RefAuthor> Japan Marrow Donor Program</RefAuthor>
        <RefTitle>Chronic graft-versus-host disease after allogeneic bone marrow transplantation from an unrelated donor: incidence, risk factors and association with relapse. A report from the Japan Marrow Donor Program</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>Br J Haematol</RefJournal>
        <RefPage>142-51</RefPage>
        <RefTotal>Ozawa S, Nakaseko C, Nishimura M, Maruta A, Cho R, Ohwada C, Sakamaki H, Sao H, Mori S, Okamoto S, Miyamura K, Kato S, Kawase T, Morishima Y, Kodera Y; Japan Marrow Donor Program. Chronic graft-versus-host disease after allogeneic bone marrow transplantation from an unrelated donor: incidence, risk factors and association with relapse. A report from the Japan Marrow Donor Program. Br J Haematol. 2007 Apr;137(2):142-51. 
DOI: 10.1111&#47;j.1365-2141.2007.06543.x</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1111&#47;j.1365-2141.2007.06543.x</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="20">
        <RefAuthor>Radbruch L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sabatowski R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Elsner F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Everts J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mendoza T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Cleeland C</RefAuthor>
        <RefTitle>Validation of the German version of the brief fatigue inventory</RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefJournal>J Pain Symptom Manage</RefJournal>
        <RefPage>449-58</RefPage>
        <RefTotal>Radbruch L, Sabatowski R, Elsner F, Everts J, Mendoza T, Cleeland C. Validation of the German version of the brief fatigue inventory. J Pain Symptom Manage. 2003 May;25(5):449-58. DOI: 10.1016&#47;s0885-3924(03)00073-3</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1016&#47;s0885-3924(03)00073-3</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="21">
        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>Rote Liste. Arzneimittelverzeichnis f&#252;r Deutschland</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Rote Liste. Arzneimittelverzeichnis f&#252;r Deutschland. Frankfurt: Rote Liste&#174; Service GmbH; 2021</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="22">
        <RefAuthor>Ryan JL</RefAuthor>
        <RefAuthor>Carroll JK</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ryan EP</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mustian KM</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fiscella K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Morrow GR</RefAuthor>
        <RefTitle>Mechanisms of cancer-related fatigue</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>Oncologist</RefJournal>
        <RefPage>22-34</RefPage>
        <RefTotal>Ryan JL, Carroll JK, Ryan EP, Mustian KM, Fiscella K, Morrow GR. Mechanisms of cancer-related fatigue. Oncologist. 2007;12 Suppl 1:22-34. DOI: 10.1634&#47;theoncologist.12-S1-22</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1634&#47;theoncologist.12-S1-22</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="23">
        <RefAuthor>Saligan LN</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kim HS</RefAuthor>
        <RefTitle>A systematic review of the association between immunogenomic markers and cancer-related fatigue</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>Brain Behav Immun</RefJournal>
        <RefPage>830-48</RefPage>
        <RefTotal>Saligan LN, Kim HS. A systematic review of the association between immunogenomic markers and cancer-related fatigue. Brain Behav Immun. 2012 Aug;26(6):830-48. 
DOI: 10.1016&#47;j.bbi.2012.05.004</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1016&#47;j.bbi.2012.05.004</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="24">
        <RefAuthor>Singer S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kuhnt S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Zwerenz R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Eckert K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hofmeister D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Dietz A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Giesinger J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hauss J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Papsdorf K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Briest S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Brown A</RefAuthor>
        <RefTitle>Age- and sex-standardised prevalence rates of fatigue in a large hospital-based sample of cancer patients</RefTitle>
        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefJournal>Br J Cancer</RefJournal>
        <RefPage>445-51</RefPage>
        <RefTotal>Singer S, Kuhnt S, Zwerenz R, Eckert K, Hofmeister D, Dietz A, Giesinger J, Hauss J, Papsdorf K, Briest S, Brown A. Age- and sex-standardised prevalence rates of fatigue in a large hospital-based sample of cancer patients. Br J Cancer. 2011 Jul;105(3):445-51. DOI: 10.1038&#47;bjc.2011.251</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1038&#47;bjc.2011.251</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="25">
        <RefAuthor>Szymaniak-Vits M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Reinhardt H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ajayi S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Engelhardt M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Berger DP</RefAuthor>
        <RefTitle>Charakterisierung klinisch eingesetzter Zytostatika</RefTitle>
        <RefYear>2017</RefYear>
        <RefBookTitle>Das Rote Buch. H&#228;matologie und internistische Onkologie</RefBookTitle>
        <RefPage>139-206</RefPage>
        <RefTotal>Szymaniak-Vits M, Reinhardt H, Ajayi S, Engelhardt M, Berger DP. Charakterisierung klinisch eingesetzter Zytostatika. In: Berger, DP, Mertelsmann R, Hrsg. Das Rote Buch. H&#228;matologie und internistische Onkologie. 5. &#252;berarbeitete und erweiterte Aufl. Landsberg am Lech: ecomed MEDIZIN; 2017. S. 139-206.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="26">
        <RefAuthor>Veltri L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Regier M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Cumpston A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Leadmon S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Tse W</RefAuthor>
        <RefAuthor>Craig M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hamadani M</RefAuthor>
        <RefTitle>Incidence and Pattern of Graft-versus-Host Disease in Patients Undergoing Allogeneic Transplantation after Nonmyeloablative Conditioning with Total Lymphoid Irradiation and Antithymocyte Globulin</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>Bone Marrow Res</RefJournal>
        <RefPage>414959</RefPage>
        <RefTotal>Veltri L, Regier M, Cumpston A, Leadmon S, Tse W, Craig M, Hamadani M. Incidence and Pattern of Graft-versus-Host Disease in Patients Undergoing Allogeneic Transplantation after Nonmyeloablative Conditioning with Total Lymphoid Irradiation and Antithymocyte Globulin. Bone Marrow Res. 2013;2013:414959. DOI: 10.1155&#47;2013&#47;414959</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1155&#47;2013&#47;414959</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="27">
        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>Versorgungsmedizin-Verordnung vom 10. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2412), die zuletzt durch Artikel 27 des Gesetzes vom 12. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2652) ge&#228;ndert worden ist</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Versorgungsmedizin-Verordnung vom 10. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2412), die zuletzt durch Artikel 27 des Gesetzes vom 
12. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2652) ge&#228;ndert worden ist. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.gesetze-im-internet.de&#47;versmedv&#47;BJNR241200008.html</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.gesetze-im-internet.de&#47;versmedv&#47;BJNR241200008.html</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="28">
        <RefAuthor>Weis J</RefAuthor>
        <RefTitle>Cancer-related fatigue: prevalence, assessment and treatment strategies</RefTitle>
        <RefYear>2011</RefYear>
        <RefJournal>Expert Rev Pharmacoecon Outcomes Res</RefJournal>
        <RefPage>441-6</RefPage>
        <RefTotal>Weis J. Cancer-related fatigue: prevalence, assessment and treatment strategies. Expert Rev Pharmacoecon Outcomes Res. 2011 Aug;11(4):441-6. DOI: 10.1586&#47;erp.11.44</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1586&#47;erp.11.44</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="29">
        <RefAuthor>Weis J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Arraras JI</RefAuthor>
        <RefAuthor>Conroy T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Efficace F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fleissner C</RefAuthor>
        <RefAuthor>G&#246;r&#246;g A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hammerlid E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Holzner B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Jones L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lanceley A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Singer S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wirtz M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Flechtner H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bottomley A</RefAuthor>
        <RefTitle>Development of an EORTC quality of life phase III module measuring cancer-related fatigue (EORTC QLQ-FA13)</RefTitle>
        <RefYear>2013</RefYear>
        <RefJournal>Psychooncology</RefJournal>
        <RefPage>1002-7</RefPage>
        <RefTotal>Weis J, Arraras JI, Conroy T, Efficace F, Fleissner C, G&#246;r&#246;g A, Hammerlid E, Holzner B, Jones L, Lanceley A, Singer S, Wirtz M, Flechtner H, Bottomley A. Development of an EORTC quality of life phase III module measuring cancer-related fatigue (EORTC QLQ-FA13). Psychooncology. 2013 May;22(5):1002-7. 
DOI: 10.1002&#47;pon.3092</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1002&#47;pon.3092</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="30">
        <RefAuthor>Weis J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Tomaszewski KA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hammerlid E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ignacio Arraras J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Conroy T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Lanceley A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schmidt H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wirtz M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Singer S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pinto M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Alm El-Din M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Compter I</RefAuthor>
        <RefAuthor>Holzner B</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hofmeister D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Chie WC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Czeladzki M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Harle A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Jones L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ritter S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Flechtner HH</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bottomley A</RefAuthor>
        <RefAuthor> EORTC Quality of Life Group</RefAuthor>
        <RefTitle>International Psychometric Validation of an EORTC Quality of Life Module Measuring Cancer Related Fatigue (EORTC QLQ-FA12)</RefTitle>
        <RefYear>2017</RefYear>
        <RefJournal>J Natl Cancer Inst</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Weis J, Tomaszewski KA, Hammerlid E, Ignacio Arraras J, Conroy T, Lanceley A, Schmidt H, Wirtz M, Singer S, Pinto M, Alm El-Din M, Compter I, Holzner B, Hofmeister D, Chie WC, Czeladzki M, Harle A, Jones L, Ritter S, Flechtner HH, Bottomley A; EORTC Quality of Life Group. International Psychometric Validation of an EORTC Quality of Life Module Measuring Cancer Related Fatigue (EORTC QLQ-FA12). J Natl Cancer Inst. 2017 May;109(5). DOI: 10.1093&#47;jnci&#47;djw273</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1093&#47;jnci&#47;djw273</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="31">
        <RefAuthor>Zeiser R</RefAuthor>
        <RefAuthor>Marks R</RefAuthor>
        <RefTitle>Zytokine</RefTitle>
        <RefYear>2017</RefYear>
        <RefBookTitle>Das Rote Buch</RefBookTitle>
        <RefPage>227-232</RefPage>
        <RefTotal>Zeiser R, Marks R. Zytokine. In: Berger DP, Mertelsmann R, Hrsg. Das Rote Buch. H&#228;matologie und internistische Onkologie. 
6. &#252;berarbeitete und erweiterte Aufl. Landsberg am Lech: ecomed MEDIZIN; 2017. S. 227-232.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <Table format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: &#196;tiologie und Pathogenese</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Labordiagnostik (modifiziert nach Heim &#91;8&#93;)</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <Table format="png">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 3: Funktionsdiagnostik: Somatische Faktoren der Belastbarkeit</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Table>
        <NoOfTables>3</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="619" width="573">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Differentialdiagnose und Einflussfaktoren (modifiziert nach Mortimer et al. &#91;16&#93;)</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="1124" width="617">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Sozialmedizinische Beurteilung &#8211; Algorithmus bei tumorassoziierter Fatigue</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>2</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>