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GMS Journal for Medical Education

Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

2366-5017


Dies ist die deutsche Version des Artikels. Die englische Version finden Sie hier.
Leitartikel
Ausbildungsforschung

[Die Vielfalt der Ausbildungsforschung in den Gesundheitsberufen: Mehr Chancen als Herausforderungen]

 Katrin Schüttpelz-Brauns 1
Jan Matthes 2,3
Stefan Schauber 4
Michaela Wagner-Menghin 5,6

1 Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, GB Studium und Lehrentwicklung, Abteilung Medizinische Ausbildungsforschung, Mannheim, Deutschland
2 Universität zu Köln, Medizinische Fakultät, Prodekanat für Lehre und Studium, Köln, Deutschland
3 Universität zu Köln, Medizinische Fakultät und Uniklinik Köln, Zentrum für Pharmakologie, Köln, Deutschland
4 University of Oslo, Faculty of Medicine, Section for Health Sciences Education (HELP), Oslo, Norwegen
5 Medizinische Universität Wien, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinische Abteilung für Sozialpsychiatrie, Wien, Österreich
6 Medizinische Universität Wien, Comprehensive Center for Clinical Neurosciences and Mental Health, Wien, Österreich




Leitartikel

An der Ausbildungsforschung in den Gesundheitsberufen beteiligen sich Forschende aus Fachbereichen wie Medizin, Psychologie, Soziologie, Erziehungswissenschaften und Naturwissenschaften, um nur einige zu nennen. Die große Vielfalt der an der Forschung beteiligten Disziplinen mit ihren verschiedenen Grundlagen und Forschungsmethoden kann im wissenschaftlichen Diskurs sehr herausfordernd sein. Dass hier verschiedene Forschungskulturen aufeinandertreffen, verdeutlichen nicht zuletzt Diskussionen zu Fragen danach, welcher Art der Erkenntnisgewinn sein sollte [1], [2], [3], [4], [5], [6], [7], welche Gegenstände und Outcomes untersucht werden sollten [8], [9], [10], [11], ob und welche Rolle Theorien in der Ausbildungsforschung spielen [5], [12], [13], [14], [15], [16], welche Forschungsmethoden verwendet werden sollen [5], [12], [13], [17], [18], [19], [20], [21], [22] und wie Studiendesigns beurteilt werden [8], [12], [18], [23], [24].

Der Ausschuss für Methodik der Ausbildungsforschung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung bietet seit 2006 ein Forum für die Reflexion und Integration verschiedener Forschungskulturen [25]. Daraus resultierten regelmäßige Fortbildungsangebote zu Methoden in der Ausbildungsforschung [26], seit 2018 in Form einer Winter School. Hinsichtlich der Planung und Durchführung von Studien zur Ausbildungsforschung erschienen 2009 erste Empfehlungen zu ethischen Aspekten [27], auf die ein Artikel im vorliegenden Heft Bezug nimmt [28]. Mit Blick auf die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Publikation von Forschungsergebnissen wurden unter anderem Empfehlungen zum Verfassen und zur Begutachtung von Manuskripten für das GMS J Med Educ publiziert [29], [30]. In der Ausschussarbeit kristallisierte sich im Laufe der Zeit der Wunsch heraus, mit einem Themenheft zur Ausbildungsforschung in den Gesundheitsberufen einen Beitrag zur Diskussion sowie zum gegenseitigen Verständnis der Forschungskulturen zu leisten. Die Artikel des Themenheftes sind einem von drei Schwerpunkten zugeordnet: Grundlagen, Forschungsmethoden und Perspektiven der Ausbildungsforschung.

Welche Ziele verfolgt Ausbildungsforschung? Dieser Frage widmet sich der Artikel von Schüttpelz-Brauns et al. [31] im Teil zu Grundlagen der Ausbildungsforschung. Mittels einer Analyse von 169 Publikationen in einschlägigen Fachzeitschriften entwickeln die Autor*innen dabei ein Kategoriensystem, anhand dessen Gegenstände und Forschungsziele der Medizinischen Ausbildungsforschung genauer definiert und verschiedene Forschungstypen und ihre Bedeutung voneinander abgegrenzt werden können. Am Beispiel der Theorie der kognitiven Belastung befasst sich Paridon [32] mit der Rolle empirisch geprüfter Theorien in der Medizinischen Ausbildungsforschung. Dabei geht sie auf die Entwicklung von Theorien auf der Grundlage von Erkenntnissen ein sowie auf deren Beitrag zur Entwicklung von Lehr-/Lernmethoden und -materialien für die Ausbildungspraxis. Zur Reflexion eigener Ziele und Theorien vor dem Hintergrund des Wunsches nach Weiterentwicklung von Ausbildungspraxis und Ausbildungsforschung lädt auch der Kommentar von Ellaway [33] ein. Sie plädiert dafür, die Rolle der Philosophie in der medizinischen Ausbildung zu reflektieren. Dabei stellt sie einige philosophische Schlüsselfragen bezogen auf die medizinische Ausbildung, deren Beantwortung die Qualität und Nützlichkeit der Ausbildungsforschung in den Gesundheitsberufen sichern kann.

Der Schwerpunkt zu den Forschungsmethoden spiegelt die Vielfältigkeit der Ausbildungsforschung in den Gesundheitsberufen wider, die letztlich ein Anlass zur Herausgabe dieses Themenhefts war: unterschiedliche Arten von Forschungsfragen erfordern unterschiedliche Forschungsmethoden. Artikel aus der Rubrik „Gewusst wie“ geben einen Eindruck des resultierenden Methodenspektrums. In ihrem Artikel vermitteln Giesler & Fabry [34] ein Grundverständnis der quantitativen Messung von psychologischen Merkmalen, wie Persönlichkeitseigenschaften oder Einstellungen. Dabei stellen sie die Entwicklung von Test- und Fragebogenverfahren dar, von der Definition des zu messenden Konstruktes bis hin zur teststatistischen Prüfung. Mit der Q-Methode stellen Schick & Jedlicska [35] ein wissenschaftliches Vorgehen an der Schnittstelle von qualitativer und quantitativer Forschung vor. Sie tun dies am Beispiel der Rollenerwartungen von Ärzt*innen in Bezug auf Sterben und Tod. Ortloff et al. [36] stellen anhand eines Fallbeispiels die Dokumentenanalyse vor. Diese wird meist im Rahmen eines Multimethodenansatzes verwendet und greift auf bereits vorhandene Daten und Informationen zurück. Homberg [37] widmet sich der Delphi-Methodik als einem Goldstandard der Konsensverfahren. Ihr Artikel kann als Leitfaden für die Planung von Delphi-Befragungen dienen und zeigt deren Möglichkeiten und Grenzen auf. Gadewoltz [38] schließlich befasst sich in ihrem Artikel mit den wissenschaftstheoretischen Grundlagen und forschungsmethodischen Hintergründen des Forschungsprogramms Subjektive Theorien, dessen dialogischer Ansatz Möglichkeiten zur systematischen Erforschung individueller Denkprozesse eröffnet. Sie führt aus, dass diese qualitative Methode nicht zuletzt dabei helfen kann, den Herausforderungen der Interprofessionalität in der Ausbildung der Gesundheitsberufe zu begegnen.

Im dritten Schwerpunkt des Themenheftes setzen sich Autor*innen kritisch mit der Ausbildungsforschung in den Gesundheitsberufen auseinander und geben Impulse, wie diese weiterentwickelt werden kann. Steinberg [39] diskutiert aus Sicht der pädagogischen Psychologie die Herausforderungen bei der Anwendung psychologischer Theorien und Methoden des studentischen Lernens in der Ausbildungsforschung der Gesundheitsberufe. Wijnen-Meijer & Norcini [40] gehen in ihrem Kommentar auf Quellen, Anwendungen und Herausforderungen bei Patient*innen-bezogenen Ergebnisvariablen ein. Al-Buhalys [41] Artikel befasst sich mit Co-Creation in der Ausbildung der Gesundheitsberufe und diskutiert, welche Vorteile der Einbezug verschiedener Stakeholder bei der gemeinsamen Entwicklung von Bildungsprogrammen haben kann. Hirsch et al. arbeiten [28] in ihrem Beitrag ethische Aspekte der Planung, Durchführung und Veröffentlichung wissenschaftlicher Studien heraus, die auch und ggf. besonders in der Ausbildungsforschung der Gesundheitsberufe eine Herausforderung darstellen. Der Artikel bietet dabei praktische Unterstützung bei der Berücksichtigung dieser Aspekte und ihrer Umsetzung.

Das Themenheft spiegelt somit nicht nur die Vielfalt der an der Forschung beteiligten Disziplinen wider, sondern zeigt auch, dass diese Vielfalt und das Know-how aus den verschiedenen Forschungskulturen genutzt werden können, um unterschiedlichste Forschungsfragen zu Ausbildung und Studium in den Gesundheitsberufen mit wissenschaftlichen Methoden zu beantworten. Obwohl uns die Forschungstraditionen vor große Herausforderungen stellen, sollten wir diese Vielfalt als Potential und damit Chance verstehen. Damit ist das Themenheft auch ein Appell: Lasst uns ein gemeinsames Verständnis der unterschiedlichen Forschungskulturen und ihrer Sicht auf das Lernen und Lehren entwickeln. So können wir zu jeder Forschungsfrage die passende Forschungsmethodik finden und das volle Potential der Methodik der Ausbildungsforschung in den Gesundheitsberufen ausschöpfen.

ORCIDs der Autor*innen

Interessenkonflikt

Die Autor*innen erklären, dass sie keinen Interessenkonflikt im Zusammenhang mit diesem Artikel haben.


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