[PJ-Logbücher im Fach Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Deutschland – Erkenntnisse aus einer Bedarfsanalyse und Studie zu den Nutzererfahrungen von PJ-Studierenden und Lehrverantwortlichen]
Kathrin Gerstacker 1Jonas Engert 2
Luke Lükewille 3
Adrian von Witzleben 4
Lisa Budelmann 5
1 Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Freiburg, Deutschland
2 Universitätsklinikum Würzburg, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Würzburg, Deutschland
3 Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kiel, Deutschland
4 Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Ulm, Deutschland
5 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, Deutschland
Zusammenfassung
Hintergrund: Um die strukturierte Ausbildung im Praktischen Jahr (PJ) in Deutschland zu verbessern, wurde mit der Novellierung der Approbationsordnung für Ärzte im Jahr 2013 die verpflichtende Nutzung eines PJ-Logbuchs eingeführt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Vermittlung und Überprüfung relevanter Lerninhalte sicherzustellen sowie die Transparenz und Qualität der Lehre im Praktischen Jahr zu verbessern. Hierfür wird die bundesweite Verwendung des von der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde entwickelten PJ-Logbuchs empfohlen.
Methoden: Unsere Studie untersuchte die Akzeptanz und Nutzung von Logbüchern mittels freiwilliger, anonymer Online-Befragungen von Lehrverantwortlichen und Studierenden in Deutschland. Die Fragebögen umfassten acht beziehungsweise zwölf Fragen. Insgesamt nahmen 50 Lehrverantwortliche und 28 Studierende an der Befragung teil.
Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass 26% der Lehrverantwortlichen und 21% der Studierenden kein Logbuch verwenden. 64% der Lehrverantwortlichen und auch 60,7% der Studierenden bevorzugten eine digitale Version des Logbuchs. Besonders hervorzuheben ist, dass 79% der Studierenden, die das Logbuch derzeit selten nutzen (als analoge Version), angaben, es häufiger zu verwenden, wenn es digital verfügbar wäre.
Schlussfolgerung: Unsere Studie bestätigt die hohe Heterogenität bei der Nutzung von Logbüchern im Praktischen Jahr der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Fakultätseigene Logbücher lassen sich leichter an spezifische Curricula und lokale Anforderungen anpassen, was ihre weite Verbreitung erklärt. Obwohl die Mehrheit der Lehrverantwortlichen die Digitalisierung als sinnvoll erachtet, bestehen Bedenken hinsichtlich des damit verbundenen Aufwands und eines möglichen fehlenden Mehrwerts. Ein digitales Logbuch sollte daher nicht ausschließlich als Kontrollinstrument konzipiert sein, sondern auch als interaktiver Lernbegleiter mit klar definierten Lernzielen, um die intrinsische Lernmotivation zu fördern.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Logbuch, Interaktivität, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Praktisches Jahr
Einleitung
Seit 2013 ist die Verwendung fachspezifischer PJ-Logbücher gemäß der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) verpflichtend. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Lehre zu strukturieren und dadurch den Lernerfolg sowie die Vorbereitung auf Prüfungen zu optimieren. Im selben Jahr entwickelte die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) ein papierbasiertes PJ-Logbuch mit der Empfehlung zur bundesweiten Verwendung, wobei fakultätsspezifische Ergänzungen oder Anpassungen ausdrücklich erwünscht waren.
Neben den offensichtlichen Vorteilen einer standardisierten Struktur, die vergleichbare Bedingungen für alle Studierenden in Deutschland sowie einheitliche Mindeststandards und Orientierungshilfen für Studierende und Lehrende schafft, sprechen auch aus medizindidaktischen Sicht zahlreiche Argumente für standardisierte Logbücher. So kann beispielsweise durch die Integration von Kompetenzen und formativen Prüfungen ein Constructive Alignment innerhalb des klinischen Ausbildungsabschnitts erreicht werden, das sich bis zum Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung fortsetzt [1]. Die auf diese Weise etablierten strukturierten Feedbackmechanismen können zudem den Wert sowie den Lernerfolg der Studierenden steigern [2], sowie ihr Selbstvertrauen [3]. Darüber hinaus könnte ein gut gestaltetes und durchdacht strukturiertes Logbuch auch die Selbstmanagementkompetenzen der Studierenden fördern, indem es ihnen ermöglicht, die Lerninhalte in ihrem eigenen Tempo und auf ihre eigene Weise zu bearbeiten sowie selbstständig Feedback zu ihrem Lernfortschritt einzuholen.
Eine erste Evaluation der Nutzung des 2013 bereitgestellten Logbuchs wurde 2020 von Offergeld et al. durchgeführt [4]. Diese Studie zeigte eine hohe Akzeptanz des analogen Logbuchs bei Lehrverantwortlichen und PJ-Studierenden im Fach Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO). Dennoch hat die Digitalisierung, obwohl sie ein selbstverständlicher Bestandteil unseres privaten Alltags ist, in der Medizin bislang weder im klinischen Alltag noch in der medizinischen Ausbildung flächendeckend Einzug gehalten [5], [6].
Seit der Einführung des verpflichtenden Logbuchs sind mehr als zehn Jahre vergangen, und die Rahmenbedingungen haben sich grundlegend verändert. Die rasante digitale Entwicklung, die potenziellen Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz (KI), die durch die Pandemie angestoßene Etablierung zahlreicher neuer digitaler Konzepte sowie die sich wandelnden Bedürfnisse einer neuen digital geprägten Studierendengeneration machen eine Neubewertung des bestehenden HNO-Logbuchs erforderlich. Neben dieser neuen digitalen Realität haben sich auch die medizinische Ausbildung sowie die Anforderungen an PJ-Studierende weiterentwickelt. Hervorzuheben sind insbesondere die Aufnahme anvertraubarer professioneller Tätigkeiten (Entrustable Professional Activities, EPAs) sowie des Absolventenprofils in den Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin 2.0 (NKLM 2.0) ([https://www.nklm.de/], Absolventenprofil), im Rahmen der politischen Bestrebungen zur Reform der Approbationsordnung für Humanmedizin, die die Notwendigkeit einer Überarbeitung des bestehenden Logbuchs unterstreichen.
Diese wissenschaftliche Arbeit basiert auf drei zentralen Hypothesen und verfolgt das Ziel, das bestehende Logbuch weiterzuentwickeln und die zukünftige Lehre im Praktischen Jahr zu verbessern. Erstens vermuteten wir, dass die Nutzung des aktuellen Logbuchs uneinheitlich und nicht flächendeckend erfolgt. Obwohl seine Verwendung im Jahr 2013 durch die Approbationsordnung verpflichtend eingeführt wurde, beobachtet die Arbeitsgemeinschaft Lehre und Prüfen der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde seit einigen Jahren eine zunehmende Präferenz für neue fakultätseigene Logbücher. Zweitens ging die Arbeitsgruppe davon aus, dass der Hauptgrund für die geringe Nutzung des Logbuchs in seinem analogen Format liegt. Während die Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen vorangeschritten ist, bleibt die medizinische Ausbildung in vielerlei Hinsicht hinter diesen Entwicklungen zurück. Wir stellten die Hypothese auf, dass die Nutzerinnen und Nutzer ein veraltetes, starres, papierbasiertes System nicht mehr als ihren Bedürfnissen und Erwartungen entsprechend ansehen, da sie an personalisierte, anpassungsfähige und interaktive Plattformen gewöhnt sind [7].
Daraus ergibt sich die dritte Hypothese, wonach die heutige Studierendengeneration als „Digital Natives“ eine ausgeprägte Präferenz für digitale Anwendungen besitzt. Da diese Studierenden mit digitalen Technologien aufgewachsen sind, erwarten sie effiziente, benutzerfreundliche und flexible Lösungen, die ihre Ausbildung optimieren. Um den Anforderungen dieser neuen Studierendengeneration gerecht zu werden und die Qualität der Lehre zu verbessern, muss das Logbuch in ein digitales Format überführt werden.
Material und Methoden
Studiendurchführung
Für jede Zielgruppe wurde eine anonyme, freiwillige multizentrische Online-Befragung entwickelt. Der Fragebogen für die Lehrverantwortlichen bestand aus acht Fragen (siehe Tabelle 1 [Tab. 1]), während der Fragebogen für PJ-Studierende zwölf Fragen umfasste (siehe Tabelle 2 [Tab. 2]). Beide Fragebögen wurden deutschlandweit versendet.
Tabelle 1: Darstellung der acht Fragen (1.1–1.8) und der jeweiligen Antwortmöglichkeiten des anonymen Fragebogens für Lehrverantwortliche
Tabelle 2: Darstellung der zwölf Fragen (2.1–2.12) und der jeweiligen Antwortmöglichkeiten des anonymen Fragebogens für Studierende
Die Online-Befragung der Lehrverantwortlichen bestand aus einem ersten Abschnitt mit drei Fragen zur Erfassung der aktuellen Logbuchsituation an der jeweiligen Klinik, gefolgt von einem zweiten Abschnitt mit fünf Fragen zum Stand der Digitalisierung des Logbuchs. Die Befragung der Studierenden umfasste einen ersten Abschnitt mit sechs Fragen zur allgemeinen Logbuchsituation und -nutzung an der jeweiligen Klinik sowie einen zweiten Abschnitt mit sechs Fragen zum aktuellen Stand und zu den Wünschen hinsichtlich der Digitalisierung des Logbuchs.
Die Fragebögen wurden mithilfe des Umfrageportals evaSys (Electric Paper Evaluation Systems) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg erstellt. Insgesamt wurden 59 Lehrverantwortliche (bei der DGHNO-KHC als Lehrbeauftragte registriert) aller universitären HNO-Kliniken in Deutschland per E-Mail kontaktiert und zur Teilnahme an der Befragung eingeladen. Darüber hinaus wurden sie gebeten, die Umfrage an ihre Studierenden weiterzuleiten. Die Ziele der Studie sowie die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen wurden allen Teilnehmenden transparent erläutert, und von allen Teilnehmenden wurde eine Einwilligung zur Studienteilnahme eingeholt. Der Fragebogen war insgesamt 17 Wochen online verfügbar. Zur Hälfte des Erhebungszeitraums (nach acht Wochen) erfolgte ein Tertialwechsel und damit auch ein Wechsel der Studierenden. Zusätzlich zur initialen Einladung wurden nach acht beziehungsweise zwölf Wochen zwei Erinnerungsschreiben per E-Mail versendet.
Statistische Analyse
Die statistische Analyse der Daten erfolgte mit der Statistiksoftware R, Version 4.0.0 (R Foundation for Statistical Computing, Wien, Österreich). Die Ergebnisse wurden anhand des Medians, der Standardabweichung sowie des Minimums und Maximums berechnet.
Ethik und Datenschutz
Alle beschriebenen Studien wurden mit Zustimmung der zuständigen Ethikkommission der Universität Würzburg sowie des zuständigen Datenschutzbeauftragten und in Übereinstimmung mit der nationalen Gesetzgebung sowie der jeweils gültigen revidierten Fassung der Deklaration von Helsinki durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte anonym, sodass keine Rückschlüsse auf die Teilnehmenden möglich waren. Von allen Teilnehmenden wurde eine Einwilligung zur Studienteilnahme eingeholt. Nach Einschätzung der Ethikkommission war für die Studie kein Ethikvotum erforderlich, da sie nicht in den Geltungsbereich von § 15 der Berufsordnung fiel.
Ergebnisse
Die Fragebögen waren über einen Zeitraum von 121 Tagen verfügbar. Von den 59 kontaktierten Lehrverantwortlichen schlossen 52 die Befragung ab, was einer Rücklaufquote von 88 % entspricht. Zwei Fragebögen von Lehrverantwortlichen konnten nicht berücksichtigt werden, da die betreffenden Personen nicht dem Fachgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde angehörten (Frage 1.1), sodass insgesamt 50 Fragebögen von Lehrverantwortlichen ausgewertet wurden. Darüber hinaus wurde der Online-Fragebogen von 28 Studierenden vollständig und gültig beantwortet.
Umfrage 1 – Lehrverantwortliche
Aktuelles Logbuch
Von den insgesamt 50 Lehrverantwortlichen gaben 37 (74%) an, dass an ihrer HNO-Klinik ein Logbuch verwendet wird. Insgesamt erklärten 13 Teilnehmende (26%), dass sie kein Logbuch nutzen (Frage 1.2). Auf die Frage nach der Art des in der Klinik verwendeten Logbuchs gaben neun Lehrverantwortliche (18%) an, das Logbuch der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (DGHNO-KHC) zu verwenden, während 41 Teilnehmende (82%) ein fakultätseigenes Logbuch nutzen (Frage 1.3).
Digitalisierungsbedarf
Von den 50 Teilnehmenden gaben 32 (64%) an, ein digitales gegenüber einem analogen Logbuch zu bevorzugen (Frage 1.4). Gleichzeitig stimmten 26 Befragte (52%) zu, dass an ihrer Klinik eine ausreichende Infrastruktur für ein digitales Logbuch vorhanden sei (Frage 1.5). Auf die Frage, ob sie die Einführung eines digitalen Logbuchs für sinnvoll halten, antworteten 37 Lehrverantwortliche (74%) zustimmend, während 13 (26%) dies verneinten (Frage 1.6). Gefragt nach dem bevorzugten Format eines digitalen Logbuchs (Frage 1.7), entschieden sich 33 Teilnehmende (66%) für eine App, sechs (12%) für eine Intranet-basierte Version, acht (16%) für eine digitale Datei (Word oder PDF) und drei (6%) für die Antwortoption „Sonstiges“.
Ein Vergleich des Wunsches nach einem digitalen Logbuch (Frage 1.4) mit dem aktuell verwendeten Logbuch (Frage 1.3) zeigte, dass von den neun Lehrverantwortlichen, die das Logbuch der Fachgesellschaft an ihrer Klinik verwenden, sechs (66,7%) eine digitale Version bevorzugen würden, während drei (33,3%) das analoge Format beibehalten möchten. Von den 41 Lehrverantwortlichen, die ein fakultätseigenes Logbuch nutzen, gaben 28 (68,3%) an, ein digitales Logbuch zu bevorzugen. Insgesamt erklärten 32 Lehrverantwortliche (64%), dass sie ein digitales gegenüber einem analogen Logbuch bevorzugen (Frage 1.4). Die Ergebnisse sind in Abbildung 1 [Abb. 1] dargestellt.
Abbildung 1: Analyse der Antworten der Lehrverantwortlichen auf Frage 1.2-1.7
Die Freitextfrage 1.8 „Was würden Sie sich von einem digitalen Logbuch wünschen?“ wurde von 22 (44%) der teilnehmenden Lehrverantwortlichen beantwortet (siehe Tabelle 3 [Tab. 3]). Die am häufigsten genannten Aspekte waren Zugänglichkeit und Verfügbarkeit, Individualisierung, Einfachheit sowie Standardisierung. Darüber hinaus wurde auch Skepsis gegenüber einem digitalen Logbuch geäußert.
Tabelle 3: Alle Freitextantworten der Lehrverantwortlichen zu ihren Wünschen an ein digitales Logbuch
Umfrage 2 – Studierende
Aktuelles Logbuch
Von den 28 HNO-PJ-Studierenden, die an der Studie teilnahmen, gaben 22 (79%) an, ein Logbuch zu verwenden, während sechs Studierende (21%) angaben, kein Logbuch zu nutzen. Vier Studierende (14%) verwenden das Logbuch der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, während 24 Studierende (86%) ein fakultätseigenes Logbuch nutzen. Auf Frage 2.4 des Studierendenfragebogens, in der nach der Nutzung eines digitalen Logbuchs gefragt wurde, antworteten 17 Teilnehmende (61%) positiv und elf Studierende (39%) negativ (siehe Abbildung 2 [Abb. 2]).
Abbildung 2: Analyse der Antworten der Studierenden auf die Fragen 2.2-2.4, 2.6, 2.7 und 2.11
Auf die Frage nach den Gründen für die Nutzung des Logbuchs, bei der Mehrfachantworten möglich waren, nannten die Teilnehmenden 13-mal „aus Verpflichtung“, siebenmal „um einen Überblick über die erwarteten Leistungen zu erhalten“, dreimal „als Orientierungshilfe für klinische Tätigkeiten“ und fünfmal „zur Koordination des Lernfortschritts“. Kein Teilnehmender gab an, bereits eine digitale Version zu nutzen. Fast zwei Drittel der befragten Studierenden (68%) gaben an, das Logbuch selten oder nie zu verwenden. Lediglich 7% erklärten, es durchgehend zu nutzen (siehe Abbildung 3 [Abb. 3]).
Abbildung 3: Analyse der Antworten von Studierenden auf Frage 2.9., Bezug nehmend auf die Nutzungshäufigkeit des Logbuchs von nie zu immer während des Praktischen Jahres 
Digitalisierungsbedarf
Von den 28 teilnehmenden HNO-PJ-Studierenden gaben 17 (61%) an, ein digitales gegenüber einem analogen Format zu bevorzugen. Hinsichtlich des bevorzugten Formats entschieden sich 20 Studierende (71%) für eine App, zwei (7%) für eine Intranet-basierte Anwendung, vier (14%) für eine andere Variante und zwei (7%) für eine digitale Datei (Word oder PDF) (Frage 2.11). Die Ergebnisse sind in Abbildung 2 [Abb. 2] dargestellt.
Die Frage, welche Inhalte ein digitales HNO-PJ-Logbuch unbedingt enthalten sollte, wurde von acht Teilnehmenden (29%) beantwortet. Dabei wurden insbesondere klar definierte Lernziele, Zugänglichkeit, strukturierende Elemente sowie Mentoring hervorgehoben (Frage 2.12, siehe Tabelle 4 [Tab. 4]).
Tabelle 4: Alle Freitextantworten der Studierenden zu ihren Wünschen an ein digitales Logbuch
Ein Vergleich zwischen Studierenden, die das Basislogbuch der Fachgesellschaft nutzen, und solchen, die ein fakultätseigenes Logbuch verwenden, zeigt, dass 80% der Nutzerinnen und Nutzer des Basislogbuchs eine digitale Anwendung befürworten. Demgegenüber gaben nur 48% der Studierenden mit einem fakultätseigenen Logbuch an, eine digitale Version zu bevorzugen.
Von den 19 Studierenden, die angaben, das Logbuch derzeit nie oder nur selten zu nutzen (Frage 2.9, siehe Abbildung 3 [Abb. 3]), wünschten sich 15 Studierende (79%) eine digitale Version. Von den neun Studierenden, die angaben, das Logbuch häufig oder immer zu nutzen, befürworteten hingegen nur zwei Teilnehmende (22%) den Wunsch nach einer digitalen Version.
Diskussion
Seit 2013 ist die Nutzung eines PJ-Logbuchs gemäß der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) verpflichtend. Ziel ist es, die Vermittlung und Überprüfung relevanter Lerninhalte sicherzustellen und dadurch die Qualität sowie Transparenz der Lehre im Praktischen Jahr zu verbessern. Auf Empfehlung des Medizinischen Fakultätentages (MFT) wurde das Logbuch der DGHNO-KHC im Jahr 2013 als bundesweite Empfehlung veröffentlicht, um eine einheitliche Anwendung und Qualitätssicherung zu gewährleisten. Offergeld et al. (2020) berichteten, dass 36% der deutschen HNO-Kliniken ein fakultätseigenes Logbuch ausgaben und 73% der Studierenden ein solches nutzten [4].
Vier Jahre später zeigt unsere Studie, dass in über 82% der Fälle ein fakultätseigenes Logbuch verwendet wird (8% der Lehrverantwortlichen und 86% der Studierenden). Es zeigt sich ein klarer Trend hin zu fakultätsinternen Varianten. Diese Entwicklung könnte damit zusammenhängen, dass fakultätsspezifische Formate eine bessere Differenzierung, Profilbildung und Berücksichtigung individueller Lernziele ermöglichen oder sich aufgrund lokaler organisatorischer Gegebenheiten etabliert haben. Barteit et al. identifizierten dies als einen entscheidenden Faktor für die Implementierung [8]. Ein weiterer möglicher Grund für die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der Logbücher könnten die jüngsten rasanten Entwicklungen in der Medizindidaktik sein, beispielsweise die Etablierung anvertraubarer professioneller Tätigkeiten (Entrustable Professional Activities, EPAs). Dies wird durch erste Ergebnisse einer interdisziplinären Arbeitsgruppe des Medizinischen Fakultätentages (MFT) unterstrichen [9], [10]. Im Jahr 2019 wurde ein EPA-basiertes Logbuch für die Fächer Chirurgie, Innere Medizin und Allgemeinmedizin entwickelt und pilotiert.
Eine zu starke Individualisierung von Logbüchern kann jedoch zu strukturellen und inhaltlichen Unterschieden in der Ausbildung der Studierenden und damit auch zu heterogenen Grundvoraussetzungen beim Berufseinstieg führen. Die Entwicklung eines übergeordneten Absolventenprofils im Rahmen des NKLM-Prozesses verdeutlicht das Ziel eines einheitlichen Ausbildungsniveaus ([https://www.nklm.de/], Absolventenprofil).
Studien der vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass die Nutzung von Logbüchern sowohl durch Studierende als auch durch Lehrende fach- und länderübergreifend häufig stark eingeschränkt ist [11]. Unsere Studie bestätigt dies und zeigt, dass trotz der verpflichtenden Einführung des Logbuchs insgesamt 26% der Lehrverantwortlichen und 21% der Studierenden kein Logbuch verwenden. Diese Ergebnisse stützen unsere erste Hypothese, dass die Nutzung von Logbüchern derzeit weder flächendeckend noch einheitlich erfolgt.
Ein Logbuch wird nicht genutzt, wenn es von den Studierenden als langweilig und repetitiv [12] oder bürokratisch [13] wahrgenommen wird und der Mehrwert für die Studierenden nicht erkennbar ist. Wenn das Ausfüllen des Logbuchs als Belastung empfunden wird und die Nichtnutzung keine Konsequenzen hat [14], wird die Nutzungsrate deutlich zurückgehen.
Obwohl sich die kontinuierliche Dokumentation von Tätigkeiten und Lernfortschritten nachweislich als wirksam erwiesen hat [13], führt die Einführung einer digitalen Anwendung alleine nicht zwangsläufig zu ihrer Nutzung [14], [15]. Ziel eines PJ-Logbuchs muss daher sein, die individuelle intrinsische Motivation zu seiner Nutzung zu steigern.
In unserer Studie gaben von den 19 Studierenden, die das Logbuch selten oder nie nutzen (Frage 2.9, siehe Abbildung 3 [Abb. 3]), 79% an, es häufiger zu verwenden, wenn es in digitaler Form vorläge. Dies stützt unsere zweite Hypothese, dass die Digitalisierung die Nutzung fördern würde. Zahlreiche Studien und Übersichtsarbeiten aus anderen Ländern stützen diese Hypothese und zeigen, dass ein elektronisches Logbuch eine bessere Zugänglichkeit und Flexibilität bietet [16], [17], eine einfachere Dokumentation und Analyse des Lernfortschritts ermöglicht [18], [19], und die Interaktion mit einer Mentorin oder einem Mentor verbessern kann [20], wobei die Akzeptanz eines solchen Formats im Vorfeld geprüft werden sollte.
Die heutigen Studierenden sind „Digital Natives“. Obwohl Studien darauf hindeuten, dass Studierende dem Einsatz digitaler Lehrformate teilweise kritisch gegenüberstehen [21], zeigt unsere Studie, dass diese Haltung auf Anwendungen nicht im gleichen Maße zutrifft. Der gezielte Einsatz digitaler Medien in Phasen hoher Arbeitsbelastung scheint attraktiv zu sein und wird von der Mehrheit der Studierenden befürwortet. Die Ergebnisse aus Frage 4, ob eine digitale Version des Logbuchs häufiger genutzt würde, zeigen jedoch auch, dass sich hierzu keine allgemeingültige Aussage treffen lässt. Immerhin 36% der Studierenden gaben an, eine digitale Version nicht häufiger zu nutzen. Dies deutet darauf hin, dass die Digitalisierung allein möglicherweise nicht ausreicht, um die Nutzung zu steigern, und unsere dritte Hypothese, wonach die neue Generation der „Digital Natives“ ausschließlich digital arbeiten möchte, nicht vollständig bestätigt werden kann. Vielmehr sollte der Schwerpunkt auf der Auswahl jener Aspekte eines Logbuchs liegen, die tatsächlich von einer Digitalisierung profitieren. Denn ebenso wie sich Lernstile stark unterscheiden, variieren auch die Nutzungsmuster. Da Weiterbildungslogbücher in Deutschland jedoch in nahezu allen Bundesländern digital geführt werden, stellt die Einführung eines digitalen PJ-Logbuchs eine wirksame Möglichkeit dar, eine kontinuierliche Nutzungspraxis zu fördern. Darüber hinaus könnte die Analyse dieser Nutzungsmuster für die langfristige Weiterentwicklung von Weiterbildungslogbüchern von großem Wert sein.
Die Freitextkommentare unserer Studie (siehe Tabelle 3 [Tab. 3]) legen nahe, dass sich die Studierenden ein Logbuch als Lernbegleiter mit Mehrwert wünschen, das klare Lernziele und Erwartungen enthält, einen konkreten Wissenstransfer ermöglicht sowie organisatorische Informationen und interaktive Elemente umfasst. Neben einer stärkeren Strukturierung wünschen sich die Studierenden zudem die Möglichkeit zur weiterführenden inhaltlichen Vertiefung sowie eine interaktive Plattform zum Abzeichnen abgeschlossener Aufgaben. Als wesentliche Vorteile einer digitalen Anwendung werden insbesondere die Verfügbarkeit, ein niedrigschwelliger Zugang und eine gute Übersicht hervorgehoben. Dies wird insbesondere durch die Übersichtsarbeiten von Schüttpelz-Brauns et al. zu den grundlegenden Vorteilen von Logbüchern unterstützt [11] sowie von Paydar et al. [20] zu den Vorteilen digitaler Logbücher unterstreichen, dass der bereits bestehende Nutzen eines Logbuchs durch die Digitalisierung weiter gesteigert werden kann.
Interessanterweise scheinen Studierende, die analoge Logbücher bereits regelmäßig nutzen, einen geringeren Bedarf an deren Digitalisierung zu haben, da lediglich 48% der Befragten angaben, ein digitales Format zu bevorzugen. Diese Studierenden scheinen zudem eine hohe Motivation zur Nutzung der analogen Version aufzuweisen. Einerseits könnte dies auf die individuelle Persönlichkeitsstruktur der Studierenden zurückzuführen sein. Andererseits könnten bestimmte Formate und Eigenschaften einzelner Logbücher dazu führen, dass diese häufiger genutzt werden als andere. Da wir zur Wahrung der Anonymität die Fakultätszugehörigkeit der Studierenden in unserer Befragung nicht erhoben haben, kann nur eine Analyse aller in Deutschland verfügbaren HNO-Logbücher weitere Erkenntnisse zu diesen Aspekten liefern. Dies sollte Gegenstand zukünftiger Studien sein.
Neben den Studierenden ist auch die Nutzung des Logbuchs durch die Lehrenden ein wesentlicher Bestandteil des Lernprozesses und muss bei der Entwicklung neuer Formate berücksichtigt werden. Unsere Studie zeigte, dass 64% der Lehrverantwortlichen ein digitales Logbuch befürworten, während 36 % dagegen sind. In den Freitextkommentaren äußerten einige Lehrverantwortliche Vorbehalte gegenüber einem digitalen Logbuch. Während Übersichtlichkeit, Zugänglichkeit und Struktur als Vorteile genannt wurden, wurde zugleich kritisiert, dass der Entwicklungs- und Nutzungsaufwand hoch und der Mehrwert unklar sei. Einige Kommentare deuteten darauf hin, dass eine App die Arbeitsabläufe erschweren könnte, da eine analoge Unterschrift als einfacher empfunden wird. Diese Erkenntnisse stimmen mit den Ergebnissen anderer Studien zur Pilotierung und Einführung elektronischer Logbücher überein. Gondal et al. konnten beispielsweise zeigen, dass die Nutzung eines digitalen Logbuchs von den Lehrverantwortlichen überwiegend positiv bewertet wurde, jedoch auch dort Unsicherheiten im Umgang mit der Plattform sowie Skepsis hinsichtlich des erforderlichen Zeitaufwands geäußert wurden [22]. Während sich Unsicherheiten im Umgang mit neuen Anwendungen durch Schulungen rasch abbauen lassen, scheint die grundsätzliche Motivation von Ärztinnen und Ärzten, Studierende in ihrem Lernprozess zu begleiten, unabhängig von der Form des Logbuchs begrenzt zu sein. Eine über mehrere Jahre durchgeführte Studie von Kadmon et al. [23] zeigte ebenfalls, dass die ärztliche Betreuung von Studierenden insbesondere aufgrund langer Operationszeiten nur in geringem Umfang erfolgte. Bei der Entwicklung eines neuen Logbuchformats muss daher das übergeordnete Problem der intrinsischen Nutzungsmotivation nicht nur bei den Studierenden, sondern auch bei den Lehrenden berücksichtigt werden. Durch die Möglichkeit einer besseren Analyse individueller und kollektiver Lernfortschritte an einer Klinik könnte ein Anreizsystem geschaffen werden, das sowohl für Qualifizierungszwecke als auch für wissenschaftliche Fragestellungen genutzt werden kann.
Bei der Betrachtung der Limitationen dieser Studie ist insbesondere die Rücklaufquote unter den Studierenden zu nennen.
Während die Rücklaufquote von 88% in der Befragung der Lehrverantwortlichen als repräsentativ angesehen werden kann, fiel die Beteiligung der Studierenden vergleichsweise gering aus.
Zur besseren Einordnung der Anzahl der Teilnehmenden (n=28 PJ-Studierende), die an der Befragung teilnahmen, wurde eine überschlagene Hochrechnung der bundesweiten Anzahl von PJ-Studierenden im Wahltertial Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde vorgenommen: Jährlich beginnen in Deutschland rund 8.000 Medizinstudierende ihr Praktisches Jahr, verteilt auf zwei Starttermine (Mai und November). Das Praktische Jahr umfasst zwei Pflichttertiale (Innere Medizin und Chirurgie) sowie ein Wahltertial, das aus rund 35 verschiedenen klinischen Fachrichtungen, darunter auch die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO), gewählt werden kann. Unter der Annahme, dass sich 2-5% der Studierenden für das Wahltertial HNO entscheiden, was der beobachteten Nachfrage nach kleineren klinischen Fächern entspricht, ergibt sich bundesweit eine geschätzte Zahl von etwa 160-400 HNO-PJ-Studierenden pro Jahr. Da der gewählte Erhebungszeitraum lediglich zwei Drittel eines Jahres abdeckt, reduziert sich die Zahl der potenziell erreichbaren Studierenden auf 107-267. Vor diesem Hintergrund entspricht die Zahl von 28 teilnehmenden Studierenden einer geschätzten Rücklaufquote von etwa 10-26% der bundesweit infrage kommenden Zielgruppe. Leider lagen keine nach Fachrichtungen aufgeschlüsselten Daten zu PJ-Studierenden vor. Angesichts der freiwilligen Teilnahme, der Heterogenität der Standorte sowie der im PJ bestehenden eingeschränkten Erreichbarkeit der Studierenden ausschließlich über ihre Lehrverantwortlichen kann diese Rücklaufquote dennoch als solide angesehen werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Bewertung der Rückmeldungen der Studierenden ist die Möglichkeit eines Selektionsbias, da der Link zur Befragung ausschließlich über die Lehrverantwortlichen verteilt wurde. Zukünftige Studien sollten daher eine höhere Rücklaufquote anstreben, indem Studierende direkt angesprochen werden, beispielsweise über soziale Medien oder Studierendenvertretungen, um eine möglichst repräsentative Abbildung der Studierendenschaft zu erreichen.
Schlussfolgerung
Die Digitalisierung im klinischen Alltag schreitet rasch voran. Eine digitale Anwendung für die Ausbildung von PJ-Studierenden erscheint zeitgemäß und sollte die intrinsische Motivation zur Nutzung fördern sowie gleichzeitig die zeitlichen Ressourcen der Lehrverantwortlichen schonen. Entscheidend ist, dass die Nutzung nicht länger primär aus einem Pflichtgefühl heraus erfolgt. Hinsichtlich der insgesamt geringen Nutzung des Logbuchs bestehen kaum Unterschiede zwischen Studierenden und Lehrverantwortlichen. Fakultätseigene Logbücher werden häufig verwendet und stellen eine wertvolle Grundlage für deren Analyse und Weiterentwicklung dar. Aus unserer Sicht besteht der nächste sinnvolle und notwendige Schritt auf dem Weg zu einem Logbuch mit hoher intrinsischer Nutzungsmotivation und hoher Alltagstauglichkeit im klinischen Einsatz daher in einer quantitativen und qualitativen Analyse der fakultätseigenen Logbücher. Darüber hinaus wäre es von Interesse zu untersuchen, wie ein standardisiertes Logbuch als Alternative zu den fakultätseigenen Logbüchern angeboten werden könnte, ohne deren Vorteile einzubüßen. Zu diesem Zweck wurde eine nationale Taskforce eingerichtet, um diese Bestrebungen voranzutreiben.
Anmerkungen
Ethik und Einwilligung zur Studienteilnahme
Alle beschriebenen Studien wurden mit Zustimmung der zuständigen Ethikkommission der Universität Würzburg sowie des zuständigen Datenschutzbeauftragten und in Übereinstimmung mit dem nationalen Recht sowie der Deklaration von Helsinki von 1975 (in der jeweils gültigen revidierten Fassung) durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte anonym, sodass keine Rückschlüsse auf die Teilnehmenden möglich waren. Von allen Teilnehmenden wurde eine Einwilligung zur Teilnahme an der Studie eingeholt. Nach Einschätzung der zuständigen Ethikkommission bestand gemäß § 15 der Berufsordnung keine Beratungspflicht, sodass kein Ethikvotum erforderlich war.
Zustimmung zur Publikation
Alle Teilnehmenden stimmten der anonymisierten Veröffentlichung der im Rahmen der Befragung erhobenen Daten zu.
Verfügbarkeit von Daten und Materialien
Alle im Rahmen dieser Studie erhobenen oder analysierten Daten sind in diesem veröffentlichten Artikel enthalten.
Förderung
Wir danken dem Open-Access-Publikationsfonds des UKE – Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – für die finanzielle Unterstützung.
Beitrag der Autor*innen
Alle Autor*innen haben wesentliche Beiträge zu dieser Studie und zum Manuskript geleistet. Ihre jeweiligen Beiträge sind im Folgenden aufgeführt:
- Konzeption: alle Autorinnen und Autoren
- Methodik: alle Autorinnen und Autoren
- Formale Analyse: LB, KG
- Untersuchung: alle Autorinnen und Autoren
- Ressourcen: LB, KG, JE
- Datenkuratierung: LB, KG
- Verfassen des Originalmanuskripts: LB, KG
- Überarbeitung und Redaktion des Manuskripts: alle Autorinnen und Autoren
- Visualisierung: LB
- Supervision: LB
- Projektadministration: KG, JE
Alle Autor*innen haben die endgültige Fassung des Manuskripts gelesen und genehmigt.
ORCIDs der Autor*innen
- Kathrin GErstacker: [0000-0003-0582-0684]
- Luke Lükewille: [0009-0000-8437-5886]
- Adrian von Witzleben: [0000-0001-6766-4758]
- Lisa Budelmann: [0009-0001-5327-035X]
Interessenkonflikt
Die Autor*innen erklären, dass sie keinen Interessenkonflikt im Zusammenhang mit diesem Artikel haben.
Literatur
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